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  • »Nahlita Feelgood« ist der Autor dieses Themas

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Zwillinge

1

Dienstag, 8. November 2011, 16:57

Agression - die Nerven

Liebes Forum,

Ich komme gerade in Berührung mit meinen Nerven - die schweiz ist ja ein sehr ausgeglichenes Land - und ich irgendwie manchmal garnicht. Ich merke das auf der Arbeit, im gegenzug zur ruhigen letzen Arbeitsstelle, mit wenig Arbeitspensum.. mit bewusstem Begleiten von Sterbenden - ist es in meiner jetzigen Arbeit manchmal sehr stressig. Hinzukommend hab ich die Verantwortung über alle 28 Pensionäre, über die Delegation zum Hilfspersonal usw usw.. ich bekomme ständig Fragen - wie man handeln soll, ständig infos.. muss alles behalten, mein Arbeitspensum erfüllen, alles dokumentieren und manchmal merke ich - wie ich es zwar recht mache, ich bin zufrieden mit mir - habe oft aber wirklich engen Kontakt zur Beherrschung. Ich spüre meine Nerven - ich weiss man sieht mir das im Gesicht an, mein Tonfall, ist seltenst ausfallend - oder laut - oder barsch - aber ich selbst weiss das mein Gesicht nicht lügen kann.

Ich werd dann manchmal innerlich richtig wütend, mich nervt es dann so dermassen an - das ich am liebsten schimpfen würde - aber ich muss ja immer nett und lieb sein. Ich weiss das es ein Zeichen von "Es ist mir zuviel" ist. Aber mir ist nur Trubel zuviel, ich kann mit Trubel schlecht umgehen.. das berührt mich emotional, das wirft mich aus der Bahn..

Habt ihr Tips für mich, wie ich mit meinen Nerven arbeiten kann? Ich kann viel leisten, ich bin ein guter und auch schneller Arbeiter - Das Pensum ist nicht das Problem - also das ich einen Job bräuchte der weniger Arbeit beinhaltet - ich glaube es ist die Art wie ich damit umgehe.. in mir staut sich dann wut auf " wenn man mich nicht in ruhe lässt" -und ich allem SOFORT gerecht werden muss.

Mit männern ist das ähnlich wie mit der Arbeit - wenn mich etwas innerlich nicht in ruhe lässt - verlier ich meine Nerven und muss ein Ventil öffnen.. mein Ventil ist erstmal innerlich - "Motzen" - eventuell dann äusserlich Motzen... ich kann doch nicht immer Motzen.. An Männern hab ich oft was zu Motzen - genauso wie auf der Arbeit - es muss dann einfach raus - weil sich die Energie so in mir aufstaut. Vielleicht brauch ich ein Ventil in der Freizeit - irgendwas mit wumps.. es ist nämlich kaum Auszuhalten und mir viel auf... das mir die fehlende Ventilhaftigkeit auch zum Raucher macht.. ich hab soviel energie dann in mir, weis nicht wo hin damit, und damit ich mich nicht todmotze - rauch ich :).. oder schreib diesen Text..

Warum verliere ich nur so oft die Nerven? *nerv* :kopfhau:

Danke für tips und Anregungen :winke:

Elle

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Jungfrau

2

Dienstag, 8. November 2011, 18:45

und damit ich mich nicht todmotze - rauch ich :).. oder schreib diesen Text..

... dann schreib doch mal einen Liedtext ;) ... das ist gesünder als Rauchen und Spaß macht es dir ja sowieso, wenn du dieses Talent nutzt :D ...
Träume brauchen Luft zum Atmen, Sonne zum Wachsen und Hände, die sie auf die Welt bringen.

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Rosenwetter, Nahlita Feelgood

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Zwillinge

3

Dienstag, 8. November 2011, 19:11

super idee :) nur ist das im Moment der Aggression sehr schlecht umsetzbar - ausser ich schreib n Heavymetal text :) :attacke: das Rauchen ist immer noch im Rahmen den ich mir gestetzt hab -

Ursus

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Fische

4

Dienstag, 8. November 2011, 19:46

Vielleicht verlierst Du so oft die Nerven, weil Du denkst, dass Du immer lieb und nett sein mußt. Um Dich zu zitieren.

Lieber Gruß

Ursus
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Schamanka

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5

Dienstag, 8. November 2011, 20:29

Kann es sein dass Du zuviel Verantwortung übernimmst,vil. machen sich andere das sehr leicht und fragen bevor sie mal selbst nachschauen??

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Nahlita Feelgood

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Green Tara

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6

Dienstag, 8. November 2011, 20:32

Hallo Nahilta,

spür mal genau hinein und frag dich: "Was ist da, was mich so nervt".

Unzufriedenheit?
Weil du gezwungen bist so viel zu tun, und du überlegst, das du beim deinem letzten Job viel mehr Ruhe hattest.

Versuch mal herauszufinden, was da hinter steckt, was dich so nervt.
Hättest du gern weniger zu tun?
Forderst du zu viel von dir?
Bist du zu perfekt, willst du alles besonders gut machen, und deshalb stresst du dich selber?
Vielleicht brauchst du einfach mehr Gelassenheit?
Fühl mal rein, vielleicht findest du heraus, was du für dich verändern kannst, das du dich nicht mehr genervt fühlst.

Liebe Grüsse
Green Tara
:sonne:

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ate, Nahlita Feelgood

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Krebs

7

Dienstag, 8. November 2011, 20:59

als erstes mus der druck raus, sonst kanst du erfolglos reflecktieren bis der arzt kommt... :heul:
sansack , und mal richtig drauf dreschen?! möglich, aber warscheinlich zu aufwändig, und verstauchte hände sind für jemand ungeübtes auch zu befürchten.

mein tip: ab in den wald. jetzt gleich. grab ein loch ( so gross wie ein eimer) und dann "b r ü l l s t " du alles in das loch. ohne dich zurück zu halten, volle pulle. die erde nimmt das gene. sie kann das locker transformieren.

bleib dabei ernsthaft, will sagen büx nicht vor dier selber aus.
und wenn du morgen ein wenig heiser sein solltest, scheis egal! :hüpfen: dan denke daran das sich deine stimme dann möglicherweise ser sexie annhört. :koenigin:
Lass dich überraschen, vornehmiich von dier selbst. :idee:
:feuer:

walk your talk,

:feuer: and touch the world with beauty :feuer:

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Nahlita Feelgood

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8

Mittwoch, 9. November 2011, 00:39

hallo nahlita,

eine sache ist der widerstand. wenn du widerstand gegen das tempo das herrscht spürst, raubt dir das kraft. da wäre eine möglichkeit zu akzeptieren, dass dieses tempo herrscht und versuchen mitzufliessen, dich einzulassen.

meine trainerin im kampfsport hat mich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass ich zuviel *mache*. mir war das gar nicht bewusst. es ist energiesparend und effektiv aus der mitte heraus zu agieren und zu handeln. das gilt auch für den arbeitsplatz.

ich vermute du bewegst dich auch viel. achte auf deine muskeln. wenn du merkst , dass sie angespannt sind, lass sie locker. da auch : weich sein...mitfliessen...

ich konzentriere mich auch möglichst auf die gerade wichtigste sache und blende das andere solange aus bis zeit dafür ist.. wenn zuvieles auf einmal auf mich einströmt und es von meinem gefühl her für die situation vertretbar ist, nehme ich mir auch die freiheit zu sagen : einen moment bitte ...und mache die sache an der ich gerade bin fertig, bevor ich mich dem nächsten zuwende.

beobachte kolleginnen , was sie anders machen, wie sie mit den anforderungen klar kommen. oder sprich mit ihnen darüber. da lässt sich oft viel lernen.

auch aus dem kampfsport: sieh die herausforderung der situation und was du in ihr lernen kannst.was kann der gewinn sein.so fühlst du dich nicht ausgeliefert, sondern hast einen ansporn . sei flexibel, probiere aus . wie könntest du dich anders verhalten, was geschieht dann etc.

das sind so die tips aus meiner erfahrung. es sind eher kleinigeiten die es mir erleichtern durch den stress durchzukommen.

letztendlich bleibt das tempo und der stress. da gilt es abzuwägen ob und wofür du bereit bist ihn in kauf zu nehmen....

*richtung schweiz winke* :) toshka
worship your life

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Nahlita Feelgood, adaneth, c light

9

Mittwoch, 9. November 2011, 01:19

Liebe Jenny,
Du musst gar nichts-----Das muss ist ein festgezurrtes "Glaubensmuster" :)
das ich am liebsten schimpfen würde - aber ich muss ja immer nett und lieb sein.
Entweder bist Du vom Herz/Sein lieb und nett oder zäume Dich solange, bis Du in echt aus deinem Sein sprudelst. Wenn Du durch deine alten verankerten "Glaubensmuster" reagierst, bekommt dein Umfeld unfair
Deine "verborgene Dusche" ab :)
Habt ihr Tips für mich, wie ich mit meinen Nerven arbeiten kann? I
Nerven sind die Bahngleise oder Schienenstränge der Gefühle. Das Zentrum der Gefühle ist der Bahnhof....das Herz. Wenn Nerven/Bahngleise verrückt spielen,dann Wartung und Reparatur angesagt. Nicht die Anderen müssen ihre Wahrnehmung verändern, sondern ich- Durch die Resonanz im Anderen kann ich ja evtl. erst erkennen, dass ich meine Reparaturen auf meinen Gleisen vornehmen muss. Und "dem Anderen gehts ja genauso, ohne das Du das mitbekommst (Reflexion)
meine trainerin im kampfsport hat mich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass ich zuviel *mache*. mir war das gar nicht bewusst. es ist energiesparend und effektiv aus der mitte heraus zu agieren und zu handeln. das gilt auch für den arbeitsplatz.
Ja, wende Dich wieder der Botschaft/ dem Geist des asiatischen Kampfsportes zu. z.B. Shaolin: Siegen ohne zu kämpfen. Oder Konzentration auf einen Punkt, die aus der eigenen Mitte gebündelt ist= innere Kraft :)
Sei umarmt :knuddeln:
Heidi

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Nahlita Feelgood, c light

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Zwillinge

10

Mittwoch, 9. November 2011, 02:48

vielen Dank für eure Zahlreichen antworten. Nun ich kann grad nicht auf alles im speziellen eingehen, aber ich hab etwas bemerkt - durch euch und durch die vielen Tagesresonanzen.

Ich bin gerade auf einer sehr bewussten Phase meines Lebensweges, ist wie Kleider anprobieren - manche passen manche nicht - manche zwicken mich an den Nerven, manche kaschieren, manche sind zu groß - manche zu klein, manche zu schwarz, manche zu bunt.. alles davon bin ich und kann - darf ich sein.

Die Frage ist - "Was macht mich glücklich" - ich habe bemerkt, das der Job mich nicht glücklich macht.. das mir weitaus mehr dazufehlt. Ich erfahre nun, das die alte Nahlita ganz tief in mir drin ist und sich irgendwie transformiert. Am Start in der Schweiz war ich ja so verblüfft wie leicht alles ist, und wie anders ich mich anfühle, so dass ich manchmal das Gefühl hatte mich nicht mehr zu kennen. Es sind 3 Monate um, und ich ertappe mich dabei das ich wieder meine alten Kleider auftrage -

In mir ist Energie, zuviel Energie, zuwenig Ventile, zuviele Geistesblitze, zuwenig umsetzung, zuviel Selbstwertung, zuwenig Selbstwert.....zuviel Erwartung, Abhängigkeitsgefühl.. Verlustgefühl.. naja ich kann die Kleider wieder ausziehen, ich vergesse nur manchmal schnell, wenn mich das alte Kleidungsstück wieder anlächelt .. und ich es anziehe, weil ich es kenne. Es einige Zeit trage ohne mich im Spiegel zu sehen, mich dann im Spiegel betrachte und erkenne.

Habe heute viel über den Monat November sinniert, die Zeitpräsenz dieses Monats ist bei mir immer sehr speziell - und allgemein ist der November, das loslassen des Warmen Sommers, das einkehren der ruhe, und des winters, alles zieht sich zurück.. die sommerenergie weicht und das macht mich immer etwas tiefgründiger als ich ohne hin schon bin.

Ich bin ein typischer Zwilling, milliarden vorhaben, millarden gedanken, milliarden gefühle - sprunghaft, heute so morgen so.. wenn ich mir etwas vornehme bin ich von mir enttäuscht wenn ich es am nächsten Tag nicht umsetze.. das sollte ich ablegen, das zieht mich runter..

Nun was sind meine alten Kleider?.. ich habe wieder angefangen aber zu sagen... ich warte auf manches, ich warte darauf finanziell so sicher zu stehen, das ich mir endlich die Musikalischen Schulen leisten kann, ich warte darauf mein Leben zu füllen, und krieg den Tag nicht gefüllt.

Am Anfang war alles Neu, und ich war frei wie nie, jetzt geht die Freiheit erst richtig los, und ich habe meine ersten Lehren erhalten, Abfuhren von Männern, neue Freundschaften, :freunde: ein willkommen und loslassen.. anfangs wars nur willkommen, jetzt bin ich in meiner ersten neubeginnsloslassphase :).. das fühlt sich dann komisch an.. wenn man in neuer Umgebung auf einmal doch dinge loslassen muss, die man nur so kurz festgehalten hat. Auch hier begegnen mir kleine Lebensdramen, die mich zurück werfen.. man geht 2 schritte nach vorne, und geht wieder einen zurück - so habe ich hier genauso Gedanken und Gefühle durchlebt " was machst du falsch? was solltest du ändern? warum verlassen dich dinge? liegt es an dir?" das brachte mich wieder zurück in die Mutlosigkeit, ich zieh mich zurück... lecke kleine Wunden- sie sind wirklich nur klein, aber da ich so tiefgründig dennoch bin, sind sie doch tief empfunden. Ich will lernen damit aufzuhören, alles über meinen Wert zu definieren, werd ich in meiner Art Willkommen geheissen - gehts mir gut, ist alles neu und offen fühl ich mich frei.. schliesst sich mir ein Tür - zieh ich mich zurück.. jedoch lasse ich ausser acht, das genau das die Wahlfreiheit ist.. so ist das Leben, das heisst nicht das ich aufhören soll nach draussen zu gehen, heisst nicht das ich falsch bin - es heisst nur das ich andere Möglichkeiten habe, die ich neuentdecken darf. Ich darf doch sein wie ich will - in jedem Moment und niemand anders hat mir mit Aufmerksamkeit zu zeigen ob ichs wert bin oder nicht.. denn selbst ohne Aufmerksamkeit BIN ICH WERT.. vielleicht nicht am selben Ort aber woanders.. Ich will lernen die Freiheit in jedem Moment zu geniessen, selbst wenn ich vor einer womöglich verschlossenen Tür stehe.. und mich nicht abhängig von Tor 3 und meinen Erwartungen machen lassen :)

Es ist eine Große Sache die ich da vor habe, also wird es Zeit brauche, und ich darf nicht zuviel von mir erwarten - aber ich kann jeden Tag beginnen.. weiterzumachen. Ich will mich jetzt täglich dran erinnern.

Ich komme jetzt wirklich an meine Themen.. was tue ich nach der Arbeit?? ich gehe nach Hause, lege mich ins Bett, sitz vor dem Pc, vor dem Fernseher.. Koche mir was, geh 2 mal in der Woche nach draussen zum Kaffetrinken.. bin ja auch oft nach der Arbeit so müde.. das ich oft auf nichts lust habe.. und dann warte ich - bis ich schaffe was ich mir wünsche.. so hab ich das schon in deutschland gemacht.. und daher war ich unglücklich.. ich will hier nicht so weiter machen, ich will mir Ventile geben, damit meine Arbeit nur ein Teil ist meines Lebens.

Anfangs war ich soo offen das ich wusste das ich raus "muss", ich war immer draussen alles war so neu, es war sommer und es ging mir gut, jetzt ist November und ich definiere jetzt mein Leben um. Ich muss beginnen, ich muss mich erinnern, ich muss mir für mich vor augen führen was mir gut tut, und es tun, nicht immer schlafen gehen, wenn ich nichts mit mir anzufangen weiss. Also schreib ich mir einen Zettel, woran ich lesen werde wenn mir langweilig wird, ich muss mich nur täglich dran erinnern, denn ich vergesse es schnell.. und die seite des schweinehunds gewinnt, das alt bekannte verhaltensmuster..

Mein Geist will taten, ich muss garnichts, aber ich will. Ich habe mir echt viel vorgenommen und ich will mich auch nicht überfordern.. aber ich glaube ich brauche das wirklich.

Ich nehme mir vor:

1. Jeden Tag mindestens eine Stunde nach draussen zu gehen.. nur für mich.. je nach Wetter!
2. Jeden Tag einen Menschen zu kontaktieren der mir wertvoll ist.
3. Jeden Tag mind. !0 seiten in einem Buch zu lesen.
4. Jeden Tag eine Kerze anzuzünden, und tief durchzuatmen, 10 Minuten in mich zu gehen, morgens oder Abends.
5. Jeden Tag laut ein Lied zu singen.
6. 3 mal in der Woche sport zu treiben, kann auch super mit nach Draussen gehen verbunden werden.
7. In jeder Woche offen zu sein, für Unternehmungen.. mir Ruhe gönnen, mir aber jedoch einen Tagesplan mit vielen Möglichkeiten zu geben, bis ich meine alten Fahrwasser vergessen habe, und sich wirklich ein lebendiges Leben einstellt. Ich glaube ich brauche etwas führung, die ich mir selbst geben muss, ne kleine Anleitung, sonst werd ich sprunghaftes Ding nachlässig mit mir selbst und das macht mich unzufrieden, genervt und energieüberladen. Ich dachte immer ich sei Faul, aber das zuviel nicht wissend wohin - Energie auch träge macht, hab ich so garnicht gesehen. :D Ich darf mich jedoch auch mal Gammeltage erlauben, aber eine Woche oder 4 Tage gammeln ist einfach nicht lebendig.. Mein Leben hat mehr Raum, als Arbeit, auch wenn ich mein Leben bisher noch nicht gelebt hab, noch nicht mal aufgebaut hab.. ich kenne nur mein Arbeitsleben.. mit dem großen Rest fang ich grad erst an.

Das Leben pulsiert - es wartet nicht.

"Sweet November" der Film grad war auch passend :)

Heute ist der 1. Tag meines neuen Lebens!

Liebe Energie steh mir bei, und gib mir Kraft :hüpfen:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nahlita Feelgood« (9. November 2011, 03:03)


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Ursus

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Fische

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Mittwoch, 9. November 2011, 06:12

Ich glaube, der Schlüssel zu vielem, bei mir, liegt in der Erkenntnis, dass ich Perfektion anstrebe, die niemals zu erreichen ist. Nichts auf der Welt ist perfekt. Wie komme ich auf den Trichter, dass ich es sein kann, möchte, muss gar.
Edith: Drüber nachgedacht und folgendes. ALLES auf und in der Welt ist perfekt. In dem Moment, wo es ist. Mein Versuch, danach zu streben ist also gänzlich kontraproduktiv und aus diesem Grund zum Scheitern verursacht. Es ist das Stellen gegen den Fluß der ist ...

Dies vielleicht als Tipp.

Weniger Streben nach Perfektion und dabei Fluß - wie toshka schrieb. Das Außen übrigens wird nie zu ändern sein. Nur das Innen.

Und in dem Moment wo ich mich ändere (ich glaube übrigens nicht, dass es sein muß, tausend Dinge zu tun. Eine einzige Sache be-wußt getan und gut; ich glaube, meinem Verstand wäre die Liste dedr guttuenden Dingen zu lang; es taucht bei mir da die Frage auf, ob der Stress, der im Beruflichen ist nicht längst ins Private mitgenommen wird) ändert sich mein Außen unweigerlich.

In Worten einfach ausgedrückt - in der Realtität sicher herausfordernd.

Alles Gute

Ursus

P.S.: Ich glaube nicht, dass wir "unser altes Kleid" beispielsweise bei einem so großen Schritt, wie Du ihn durch den Umzug in die Schweiz getan hast, zurücklassen. Wir haben auch dieses noch dabei und früher oder später ist es einfach die Sache mit dem "Transformieren" dieses Kleides. In und an uns. Das ist doch wie die Sache mit den Beziehungen. Ich kann immer eine neue starten und beginnen. Wenn in mir nichts geändert ist, komme ich letztlich früher oder später genau an den gleichen Punkt, bei dem ich das letzte Mal aufhörte.

:)
Isch abe gar keine Signatur ...

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Rosenwetter

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Fische

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Mittwoch, 9. November 2011, 08:12

Liebe Jenny,
Du musst gar nichts-----Das muss ist ein festgezurrtes "Glaubensmuster" :)

Das "Du mußt gar nichts", geht in dem Beruf den Jenny ausübt, sicherlich nicht. Mit den Männern, da könnte man schon was andiskutieren - lach -
Agression ist Feuerelement. Kann auch Sonne sein.
Wenn z.B. das Sternzeichen Saturn im Zeichen des Löwen auftaucht, entstehen Konfliktsituationen. Dies kann als konstruktive, kreative Auseinandersetzung zu positiven Ergebnissen führen.
Das von Elle empfohlene Herausholen Deiner Gitarre ist ein Beispiel dafür. Auch könntest Du malen, liebe Jenny.
Auseinandersetzungen werden oft zum destruktiven Konflikt, wenn Dominanz hinein sich mischt. Dabei mußt Du die Dominanz nicht unbedingt bei Dir suchen.
So weit ich auch das Patienten/Schwestern/Kollegenfeld von vielen Berufsjahren kenne, ergaben sich bei mir die größten Agressionsfelder immer dann, wenn ich mich zu wenig abgegrenzt habe. Das ist ......ein uns aller die im Helferberuf unterwegs sind, ein großes Lernfeld. Geht in Grenzsituationen meist nicht nur darum, ob Wasser gerade anbrennt - lach -, die Dominanzfelder......unter Kolleginnen........ist schon oft auch Frauenschwäche. Ich habe lieber mit Männern zusammengearbeitet, allerdings im Heilberuf trifft man meist Frauenfelder.
Ich persönlich habe, wenns mich erwischt hat, auch dann immer den Pinsel in die Hand genommen, und wenn das nicht gerade möglich war, habe ich mein Fahrrad genommen um ganz fest in die Pedale zu treten. In der Schweiz gibts viele Hügel- und Berglandschaften denk ich, oder habt ihr schon Schnee?
L.G.Rosenwetter
***

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Nahlita Feelgood

13

Mittwoch, 9. November 2011, 09:36

Hallo Nahlita,

ich schreibe dir, weil ich ein ähnliches "Problem" habe. Hinter deiner Fassade der Freundlichkeit liegt dein Verlangen, es allen, insbesondere den Menschen auf der Arbeit Recht machen zu wollen. Du sagst zwar du bist ein schneller Arbeiter - und doch ist es dir zu viel! Zu viel, dass so viele Menschen wünschen, dass DU die Entscheidungen für sie triffst - so was schlaucht! Du darfst ruhig einige Aufgaben und auch Entscheidungen an deine Mitarbeiter delegieren, sonst platzt du! Sorry, dass ich das so sage, aber es ist so. Du bist ja nicht aus Eisen. es ist ein Unterschied zwischen: Ich motze und laden Frust auf andere ab, die nichts dafür können UND ich sagte denen: Leute, das ist mir zu viel, bitte nehmt mir auch etwas ab! Ein Chef arbeitet niemals alleine, sondern ist sehr stark auf die Mitarbeiter angewiesen - jeder einzelne von ihnen ist ein Rädchen und alle sollen sie ihr Ding tun - und auch Entscheidungen treffen. Wenn du es so einführst, dass du ihnen Vertrauen entgegen bringst, dass auch sie befähigt sind, Entscheidungen zu treffen, dann wird das leichter für dich - weil du so Kontrolle abgeben kannst.
Übrigens tut Motzen manchmal richtig gut, also sich mal so richtig ausko...en. Ich will es Leuten auch immer Recht machen und tue oft Dinge, die ich nicht will. Aber - sage ich was? Ne, meistens muss ich mich in den Hintern treten. So sagte mein Schatz gestern Abend: Du, der PC müsste mal aufgeräumt werden. Wir haben ja nun 2. Lösche deine ganzen überflüssigen Daten und trage das, was du brauchst auf deinen Rechner. Ich - müde ausgelaugt, wollte nicht JETZT was tun. Ich Zähne zusammen gebissen, aufgestanden, oki er und sein Dickschädel, tus halt! Dann hielt ich inne und sagte: Ich mag das jetzt nicht tun, ich tu es am Samstag. Ist das für dich okay? Er sagte: Ah nun kommt eine Rückmeldung wann du es tun willst, das ist okay. Ich musste es also nicht ad hoc tun, und nachdem ich mich ausgehustet hatte, dass ichs nicht will war gut. Das funzt nicht immer, vor allem dann nicht, wenn er eine Dringlichkeit in einer Aufgabe sieht - aber dennoch oft, so dass ich dann beruhigt aufatmen kann.
Gib also auch deinen Mitarbeitern einen Laut: Hey, ihr kommt alle zu mir, das ist mir zu viel! Du darfst das - auch als Chef!

Liebe Grüße
Mihr

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Nahlita Feelgood

Arthemesia

die lernt mit dem Herzen zu sehen

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14

Mittwoch, 9. November 2011, 10:18

Liebe Jenny,

es gibt ein Sprichwort das besagt: Egal wo immer du auch hingehst, es gibt etwas was du immer mitnimmst,
selbst auf die einsamste Insel in der Südsee... DICH selbst.

Sich selbst, seinen Mustern, seinen Gefühlen ... entweicht man nicht durch Ortswechsel.
Was in einem Ortwechsel liegt ist erstmal eine Welle der neuen Reize und eine Welle der Euphorie, die einen ein Stückweit trägt.
Die hält nicht an, denn in dem Moment wo etwas zum "Alltag" wird, etwas Alltäglich wieder kehrt,
sinkt die Euphorie und die alten Muster, Gefühle, das "alte ICH " kommt wieder zum Vorschein.
Das Leben ist so eingerichtet, das wir vor allem davon laufen können, nur nicht vor uns Selber.

Aus deinen Zeilen lese ich zu einem ... das Gefühl der Wut... Wut, Aggression entsteht dort wo wir uns verletzt/angeriffen fühlen.
Nun gehe ich mal davon aus, das deine Kollegen/innen dich nicht bewußt angreifen,
sondern das du dich durch Ihre Nachragen, durch die Unterbrechung deine Arbeit angegriffen fühlst.
Hier könnte dir vielleicht eine bewußte Umorganisation, ein mitfühlendes Gespräch mit deinen Kollegen/innen hilfreich sein.
Vielleicht gelingt es ja, dir freiräume für die Aufgaben zu schaffen, für die du deine volle Konzentration brauchst und du in der anderen Zeit "dich zu Verfügung stellst"... also den bewußten Schritt in den Kontakt machst.
Es ist nur so eine Idee, wie es sein könnte... wie du deinen Arbeitsalltag friedvoller und angenehmer gestalten kannst unter Berücksichtigung deiner Persönlichkeit.

Ich kenne solche Situationen aus dem Krankenschwesternalltag...
z.B. Bat ich meine Kolleginnen während ich Tabletten stellte meine Pat. mitzubetreuen und mich nur in dringenden Fällen zu stören.
Im Gegenzug stand ich für meine Kolleginnen auch zur Verfügung. Das sorgte für ein achtungsvolles Miteinander.
Klappte nicht immer, aber doch sehr häufig und machte ein angenehmes Arbeitsklima.
Das muß für deine Situation nicht passend sein, aber vielleicht kann es dir als Anregung dienen kreative Lösungen für deine Arbeitssituation zu finden.

Eine "lange - Weile" ist oft der Ursprung für eine kreative Idee...
ein Ideen - Zettelkästchen oder Büchlein kann helfen spontane Ideen festzuhalten.
Um Spannung und Energie abzubauen ist sicher auch Sport eine gute Idee...
und um in Kontakt zu kommen wäre vielleicht eine Gruppe, ein Verein mit deiner Lieblingssportart hilfreich.
Bücher lesen ist schön, mag ich auch... wie wäre es einfach sich mal mit Buch in ein Kaffee zu setzten?
Magst du Tiere?
Vielleicht gibt es in der Nähe ein Tierheim, die sich freuen, wenn du regelmäßig einen Hund mit auf deinen Waldspaziergang nimmst.

Deine Liste mit Freizeitaktivitäten liest sich, für mich, vernünftig... fühlt sich für mich an wie ein "Stundenplan" der zu absolvieren ist, damit Zeitgefüllt wird und weniger nach Lebensfreude.
Halte Ausschau nach dem was dir Freude macht... und verbinde es mit dem was dir "vernünftigerweise" machbar erscheint.

Probiere, notiere ... was dir in den Sinn kommt.

Liebe Jenny ich wünsche dir, das du dein Leben farbenfroh gestalten kannst (auch im November)... nimm von den Ideen was du brauchen kannst und
schöpfe dein Leben jeden Tag neu und so vielfältig wie es dir entspricht.


Liebe Grüße

Arthemesia
Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

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Wolfsspur, toshka, c light, Ursus, Nahlita Feelgood

Flocke

Routinier

Beiträge: 474

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Beruf: Krankenschwester

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Mittwoch, 9. November 2011, 10:25

Halo

Hallo Jenny,
ich glaube ich weiß genau was du meinst.Leider kannst du die Pflegesituation nicht ändern und überall wird es immer mehr und auch immer schwieriger von den Anforderungen.Meine mittlerweile 36 Berufsjahre in der Pflege zeigen deutlich,es wird immer anstrengender und man muß sehr flexibel sein,eagl ob jung oder älter.Ich wurde z.B. letzte Woche gefragt ob ich für einen Spätdienst einspringen könnte und als ich dies bejahte erfuhr ich das dieser in einer völlig anderen Klinik stattfinden sollte und auch nicht in meinem eigentlichen Gebiet der Neurologie sondern Psychiatrie.Bisher der erste Auswärtseinsatz seit bestehen der Klinik.Mir war sehr unwohl dabei aber ich sagte mir,ich kann nichts falsch machen.Keiner kann erwarten dies sofort zu beherrschen und somit funktionierte es auch recht gut.Weit mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit besteht mittlerweile aus Dokumentation,sehr unbefriedigende Entwicklung aber jeder Handschlag muß eben festgehalten werden,so sieht es das Gesetz vor.Im Haus selbst wurde seit Neuestem Pendelsystem eingeführt,was heißt man wechselt nun ständig zwischen den Stationen hin und her.Jeden Tag neue Patienten,neues Umfeld und Umstellung.Man fühlt sich dadurch nirgends mehr zugehörig .Ich spüre ich bin nicht mehr so flexibel wie ich es einst war und mir fehlt die Vertrautheit im Team und zu den Patienten sehr.Ich versuche das Beste daraus zu machen und wenn ich nur 70 Prozent leisten kann dann ist es so.Es müssen nicht immer 100 sein und kein Mensch ist perfekt.
Habe auch einige Jahre zusätzlich nebenher in der Altenpflege gearbeitet,es war für diese Zeit in Ordnung aber auch völlig andes im Vergleich zu einem Krankenhaus oder Klinik.Man hat immer die gleichen Bewohner um sich,man hört immer die gleichen Worte,riecht immer die gleichen Gerüche und verfällt somit leichter in eine Art Routine.Es fehlt die Abwechslung und somit ist man auch schneller genervt.Diese Abwechslung muß man anders ausgleichen indem man seine Freizeit aktiver gestaltet, wie oben bereits angeraten.Das System Pflege kann man kaum ändern aber selbst etwas für sich tun um die Ruhe wieder zu finden kann man.
Ich höre sehr gerne geführte Meditationen,sie bringen mir Ruhe nach einem gestressten Tag.Egal ob Eberwein,Dahlke,Hay oder andere.Jeder muß selbst in sich hineinspüren und fühlen was ihm gut tut um die Situation irgendwie zu erleichtern.Du wirst deinen Weg finden,immer ein Stück mehr wenn du es nicht abhängig von der Arbeit machst, sondern es dir gelingt bei dir zu bleiben.

Du schaffst das,ich bin sicher.

Lieben Gruß Flocke
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Nahlita Feelgood

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16

Mittwoch, 9. November 2011, 11:11

wow. viele tolle antworten zu einem thema, das wohl viele kennen. ich finde in jedem beitrag etwas wieder, was ich kenne und bekomme anregungen.
ich muss auch sagen, das was von menschen im sozialen bereich geleistet wird unter den herrschenden bedingungen des zeitdrucks, ist bewundernswert. hut ab vor allen.
das bräuchte viel mehr achtung. .....abgesehen davon, dass es ein kleiner wahnsinn ist.
worship your life

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Zwillinge

17

Donnerstag, 10. November 2011, 21:50

Danke für eure Hilfreichen Antworten,

sorry das ich stets allgemein antworte, aber ich habe jeden einzelnen Beitrag versucht irgendwie zu integrieren ihn in mir zu spüren, und das habt ihr alle geschafft.

Nun ich gebe zu ich bin perfektionistisch veranlagt, bzw. hab ich eine Hohe innere Wertvorstellung.. eine Vorstellung wie etwas in seiner Perfektion zu laufen hat, ich finde das an sich nicht schlecht, ich bin meist im Beobachterzustand und kann mir so immer gut vorstellen, wie etwas sein kann in seiner Perfektion - das ist die Positive Medaille der Seite.. das negative daran ist, das ich meistens mehr mache als andere, und das stresst - meine Arbeitssituation ist bei weitem nicht perfekt, ich sehne mich oft nach dem Krankenhausalltag, nach den Ärzten - aber ich habe gewählt - und versuche mich so kompetent wie möglich einzubringen - zieh grad einen Hygienestandard hoch, und versuche so gut als möglich meine Erfahrung einzubringen - ohne jemand anderen auf den Schlips zu treten.. Das Problem sind nicht meine Kollegen, das Problem liegt eigentlich nirgends - nicht mal in mir -

Ich glaube ich habe wieder vor einer Entscheidung gestanden " bestimmt mich mein Arbeitsalltag, und was kann ich wirklich für MEIN leben tun" - wir Pflegekräfte haben es immer mit Verantwortung tragen zu tun, manchmal scheisst es mich an - soviel verantwortung zu tragen, weil ich an manchen Tagen so garkein Bock drauf hab.. aber auch das ist denke ich normal und das zeigt mir das mein Helfersyndrom garnicht soo groß ist wie ich einst einmal dachte. Oft ist es dann so das an solchen Tagen emenser Leistungsdruck mich überrollt - weil ich doch eigentlich innerlich garkein Bock hab, den Brei vorzukauen bevor ich ihn einflösse ..meine Fräulein auf Arbeit sind auch sehr speziell, Rivalität und der Arbeit vertrauen - kann man nicht wirklich - also das es richtig gemacht wird, wenn es falsch ist - kann es am nächsten Tag sein - dass man selbst dafür einen auf den Deckel bekommt, weil ein andere Den Mist falsch gemistet hat :).. Aber auch das ist Herrausforderung für mich, ich werde sehen inwieweit ich mich einbringen darf.. das alles wären nämlich super Themen für ne Jährliche Supervison .. " Ich war es nicht, aber die wars!" :) machen Krankenschwestern oft - oder Pflegende oft .. oder "wer hat das jetzt falsch gemacht??" - sowas ist eine unprofessionelle herangehensweise, und ist Rivalitäts und Fehlerdenken.. und führt zu Missmut --

Ich war gestern an meinem Freien Tag in der Natur - hab mich total Anti - angezogen, das heisst "nichts passt zusammen" manchmal mag ich das :), hab fotos geschossen.. natürlich nur ein zwei sachen meiner Liste umgesetzt - aber mir gehts besser weil ich wieder etwas zu mir gefunden habe.

Ja ich bin manchmal Einsam, nicht sehr, aber ich bin es dennoch immer - ich fahre am Wochenende zu meiner Mutter - es fehlt mir.. nach 4 monaten muss ich doch mal zurück nach Deutschland fahren - ich merke das ichs glaub brauche. Meine Männersituation, da lern ich dran - das hat mich auch irgendwie in den Verlust geführt - ich erfahre einfach wie ein Neverending Kreislauf das ich nur solang interessant wird, bis ich anfange meine Wünsche zu äussern, hab gemerkt es sind vorstellungen, und so ziehe ich immer Männer an, die Verantwortungslos sind, die alles auf die extrem leichte schulter nehmen, und sich einen Scheiss dreck um Verbindlichkeit scheren.. klingt sehr nach Freiheit - klingt sehr nach mir - jedoch .. ist das eines der wichtigsten Arbeitspunkte im moment - in mir drin.. hab gemerkt das ich selbst sehr viel mitbeteiligt bin, weil ich von vornherein Vorstellungen und Erwartungen habe, die alles bestimmen.. der Perfektionismus - Im Fluss sein, das lern ich immer mehr und neu.. ich bemüh mich, das loszulassen.

Heute rief ich in der Schule an.. wird mich so ca. 200 Euro monatlich inkl Sprit kosten, Gesangsunterricht und Harfenunterricht zu nehmen.. das ist ok.. :) und ich kanns mir mehr leisten als ich dachte.. hab mit mehr kosten gerechnet. Ich denke das ich im neuen Jahr - meinen Sport und meine Musik begonnen habe.. nachdem ich in Indien war.

Ich will definitiv auch lernen, dinge abzugeben, zu delegieren und Bedürfnisse ohne Erwartungshaltung auszudrücken..

Danke euch herzlich :liebe:

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Rosenwetter

18

Donnerstag, 10. November 2011, 22:45

Hallo Jenny,
Na, Jenny, das ist doch klasse. Da erwartet Dich nächstes Jahr Deine Musik :liebe: Dein Sport.....Körper freut sich schon :hüpfen: und dann deine Reise nach Indien :heart:
Ich denke das ich im neuen Jahr - meinen Sport und meine Musik begonnen habe.. nachdem ich in Indien war.


Durch diese Vorfreude - Motivation des Herzens - wird der Alltag mit seiner gesamten Konstellation und Problematik gemeistert :knuddeln:
Liebe Grüße Heidi

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Zwillinge

19

Donnerstag, 10. November 2011, 22:55

joa ich flieg gleich nach silvester für 3 wochen nach indien, hatte erst heiden respekt gespickt mit Angst.. da flieg ich einmal allein nach griechenland und dann folgt indien.. :) hab jedoch gute Führer dazugebucht -bzw. Freunde vor Ort.. ich denke das wird vieles in meinem Leben neu inspirieren - ich bin wohl nicht der typ der komplett verändert und freaky zurück kommt, freaky bin ich schon jetzt.. jedoch.. denke ich mein neues jahr wird SPITZE . .. ja ich freu mich .. danke heidi

für das zeigen der Freude.. ich freu mich echt aufs 2012 :kiss: :pst: :top2: :herz:

20

Donnerstag, 10. November 2011, 23:05

Jaaaa, :) und bis 2. Januar sind es nur noch 53 Tage, nur noch 7 1/2 Wochen. Das ist nur noch eine kleine Weile :hüpfen:
(Am liebsten würde ich mit nach Indien fliegen. Ist von mir auch noch ein großer Herzenswunsch, aber noch nicht dran :pst: )

Heidi :kussi:

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