hallo Adlerin,
Einen Wunsch dazu hätte ich, ja- aber ob es so wird...?
Als Krankenschwester habe ich viele Sterbebegleitungen gemacht, eine Zeitlang auch "freiberuflich", das heißt: dort wo Famiien Wert darauf legten, dass Angehörige im Kreise der Familie die letzte Zeit des Lebens sind.
Ich habe heikle Themen, im Sinne "wenn sie es wollen, begleite ich sie" mit dem Betroffenen direkt besprochen. Auch wenn die sogenannte Agonie (besonders dann ist es auch wichtig da zu sein, beim Todeskampf geht es meiner Meinung nach darum, die letzte Angst los zu lassen) schon da war.
Erfahrung dazu: jeder stirbt so wie er es will oder es tritt das in Erscheinung, wovor der Sterbende Angst hat. Jeder erschafft sich seine Realität und ich wage es zu behaupten auch seinen eigenen zeitichen Tod. Warum sollte Dein Wunsch .....nicht werden? Wünsche sind aber abwandelbar - lach -
Die steilsten Erlebnisse in diesem Erfahrungsbereich habe ich mit jungen Menschen erlebt, welche auf Intensivstationen kämpften. Sie sind oft außerhab des Körpers und auf Astralreise. Haste mit so einem Menschen das Bündnis geschlossen "wenn sie es wollen dann begleite ich sie", dann mußte ich mir schon dann auch auf Terminvereinbarung plädieren. Ich sprach mit solch Sterbenden so als wären sie körperlich da.
Private Erfahrung:
mein vor 2 Jahren jetzt im Juni verstorbener Ehemann, hatte immer Angst alleine zu sterben. Als ich im Nachtzug Ri Köln unterwegs war, hatte ich das Handy ausgeschalten, meine Tochter und ein Freund von ihm hatten noch einen Mitternachtsanruf von ihm gespeichert. Der nächtlichen Umstände halber war keiner da, bevor er nach Notoperation 2 Tage auf Intensiv verstarb. Dort oben in Deutschland erzählte ich so ca genau um seine Todesstunde noch einer Freundin, von einem Traum meinerseits wo ich beängstigt war von seinem drohenden Tod. Als ich mit dem Hund der Gastfamilie unterwegs war, sah ich ihn ihm unseren Jason In welchem Bewußtseinsfeld war ich da?
Klar hab ich das weggedrängt. Ich hatte auch dort wo ich zu Besuch war keinen Handyempfang. Erst als ich wieder im Zug Köln Wien war erreichte mich per Telefon die wahre Tatsache.
Dann später war der Verstorbene laufend astral bei mir anwesend, ich habe ihn einige Zeit mit Mantren begleitet dass er geht. Mein Bruno konnte auch im realen Leben nicht loslassen.
Oder ich nicht?
Was will ich sagen: Der thread heißt: "Wann beginnt Sterben", ich würde sagen mit dem Üben von Loslassen. Enden tut dann das Sterben wenn wir loslassen können.
Erst als vorigem Sommer auch sein Hund Jason gestorben ist (ich habe ihn nicht einschläfern lassen, obwohl die Endzeit war sehr mühsam, auch hier das Loslassthema, - er war was man treuen Hund nennt -), sind sie beide zusammen abgezischt, wohin auch immer, (bzw. berichtete mir ein aus dem Koma Erwachter von einem weißen Meer, über dem das "andere" Bewusstseinsfeld liegt). Wirklich 2 Stunden nach Jasons Tod ( da war er für mich Kadaver) habe ich auch Bruno nicht mehr wahrgenommen. Tiere sind da wahrscheinlich irgendwie anders.
Esoterische Chakrenlehren beziehen sich dazu: es ist der Mentalkörper der sich auch noch nach Verfall des physischen Körpers hier bei uns aufhält.
Der Möglichkeit die Verstorbenen einfach in den Lichtkanal zu stellen und dann sind sie weg, bin ich aus persönlichen Erfahrungen nicht anhängig. mag sein dass...vielleicht wieder: jeder erschafft sich seine Realität
Man kann mit Verstorbenen weiterhin wie auch mit Lebenden vor dem physischen Tod geistheilungstechnisch arbeiten. Vieleicht ist es auch nur ein Teil den wir persönlich nicht loslassen.
Für mich persönlich gab es eben diesen Schnittpunkt mit Brunos Hund. Das Band der Beziehung war durchtrennt.
Kurz darauf war ich wieder für eine neue Beziehung offen und so ganz zufällig gesellte sich ein 2 jähriger golden Redriverhund als Leihund (im Aussehen und Charakter wie Jason, halt 10 Jahre jünger) zu meinem Leben.
Letzteres habe ich deswegen so ausführlich geschrieben weil ich nochmals das Paradoxon betonen möchte: Sterben = Leben. Religionen sprechen vom "ewigen Leben"
Sterben (Loslassen im Hier und Jetzt) ist dem Leben zu vertrauen. Sprichwörtlich sagt man: "Das Leben geht trotz Schicksalschlägen immer wieder weiter"
Solange wir nicht loslassen blokieren wir, behindern wir uns. (Vielleicht das Wort "behindern" ein zentrales Loslassthema?)
Rosenwetter