Sie sind nicht angemeldet.

Rosenwetter

Haudegen

Beiträge: 714

Wohnort: Wien

Beruf: Dipl.Krankenschwester

Danksagungen: 1892

  • Nachricht senden

Fische

241

Sonntag, 18. August 2013, 10:36

Jedenfalls habe ich mich mit "Loslassen", "Sterben" und "Sterbebegleitung" auch weiter auseinanderzusetzen.
"Gehört zu Deinen Aufgaben. " Punkt und Ende der Ansage. Na denn...

meine Erfahrung: nicht losassen können, nicht sterben können (und weil Du die Geburt erwähnst, - nicht auf die Welt kommen wollen, viele Kinder müssen weil sie "Überzeit" haben mit wehenfördernden Hormonen geholt werden) hat mit Angst zu tun.
Wie einige wissen stelle ich Essenzen her und habe da so meine Informationen von den Naturgeistern.
Die Baumdeva der Pappel meinte mal, koch meine ersten Sprossen aus, die vom ersten Frühlingssturm samt kleinen Ästen von den Bäumen fallen und gib die Essenz denen die Angst haben die Bewußtseinzustände zu ändern. (Essenz hergestellt nach der Kochmethode wie Bachblüten)
Die "Angsthasen" sind auch die, welche dann sich auch an andere noch Lebende anhängen und in deren Aura kleben. Für diese Fälle arbeite ich mit Auraspray von der Pappel. Allerdings mal zur Vorbereitung. Und in einer speziellen Sitzung werden sie dann hinüberbegleitet. Hab da vom verstorbenen Daskalov Hilfen.
Weil hier Farben angesprochen wurden: Der endgültige Weg geht dann direkt hinein ins weiße Licht dass sich über einem Wasser befindet.
Davon berichten ja viele Mythen. Es ist das Eingehen in das "Universielle Bewußtsein" so der Ausdruck den ich dazu kenne. Von dort kommen wir und dorthin gehen wir.
L.G.Rosenwetter
***

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ladameblanche, Ursus, Lichtfeehoik

Adlerin

unregistriert

242

Sonntag, 18. August 2013, 11:42

Guten Morgen, Rosenwetter,
gut, dann wär es aber eher gegenteilig mit dem Zusammenhang zwischen wie jemand geboren wird und wie jemand stirbt.
Weil: Ich bin ja nun deutlich zu früh gekommen. Nix mit Überzeit, da haben einige Wochen gefehlt.
Trotzdem hab ich Probleme mit Übergängen im Leben. Ich weiß gar nicht, ob das konkret Loslassprobleme sind. Eher ein Vertrauensproblem, denk ich. Wenn ich mir mein Leben so anschaue... das Loslassen selber ist es eher nicht - mehr das Vertrauen, dass das Neue sinnvoll ist und gut und ich damit zurechtkommen werde.
Und das könnte - in der Tat- mit diesem sehr plötzlichen, sehr abrupten Wechsel (inkl. Trennung von der Mutter) zu tun haben.
Ich hab irgendwie so einen Glaubenssatz: "Schnelle Veränderungen sind (lebens)gefährlich!"
Das ist so die erste Prägung des Bewusstseins, die ich mit bekommen hab'.
Nix gegen Veränderung an sich, ich mag das sogar. Aber bitte langsamer und mit Zeit, mich anzupassen und vorzubereiten.
Ein plötzlicher Tod wär auch für mich eher der Horror.
Ich möcht für mich in einer Art und Weise gehen, dass ich es weiß und mich drauf einstellen und einlassen kann. Aber bitte nicht sowas "Umgefallen - und tot!"- mäßiges. Nee danke, hab ich so gar keine Lust drauf.
Das muß jetzt kein jahrelanges Siechtum sein oder so (und schon gar keine Herz-Lungen-Maschine), aber auch nicht einfach so "zack, bumm, tot."
Wenns nach mir ginge, würde ich, wenns soweit ist, eine Krankheit bekommen und mithilfe von Palliativmedizin schmerzfrei gehalten und versorgt werden und innerhalb eines absehbaren Zeitraums, innerhalb dessen ich mich verabschieden und vorbereiten kann, gehen. Das wär so das, wie ich es am liebsten hätte.
Aber ob es so kommt? Ich werds dann ja sehen.
Grüße,
Kirsten

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Adlerin« (18. August 2013, 11:48)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Lichtfeehoik, Rosenwetter

Adlerin

unregistriert

243

Sonntag, 18. August 2013, 13:56

Liebe Simurgh, liebe Nic,
auch Euch beiden vielen Dank für die Antworten.
Dass man den Tod riechen kann (oder dass zumindest sie es konnte/kann) hat mir auch schon mal eine Frau erzählt (nicht hier aus dem Forum) mit der ich mich privat über das Thema unterhielt.
Simurgh, bei Deiner Geschichte hab ich mich gefragt, wieso Du es wahrgenommen hast, wenn es wirklich so gewesen wäre, dass Deine Schwiegermutter sich von Deinem Mann
verabschieden wollte. Dann hättest Du ihn - theoretisch - ja wecken müssen, damit das geklappt hätte.
Irgendwie hab ich da so den Gedanken, dass es schon (auch?) darum ging, Dir was zu zeigen.
Ich meine..., hm... Seelen wissen doch, was sie tun, oder? Und ich hab das bisher auch immer sehr - wie sag ich das jetzt? - hm... ökonomisch erlebt. Womit ich jetzt nicht Geld meine, sondern einen sparsamen Aufwand. Ich kenn das so, dass die Methode gewählt wird, die am wenigsten Angst auslöst/erschreckt (sonst kommt die Message ja vor lauter Angst nicht an, bzw. durch) und die am schnellsten/sichersten/effektivsten funktioniert.
Seelen sind da - zumindest meiner Erfahrung nach - oft sehr pragmatisch. Was funktioniert, um das, was gesagt/gezeigt werden soll, zu vermitteln. wird auch genutzt.


Später hat er für sch definieren können, dass es für ihn "nur" eine Information ist,



So seh ich das für mich ehrlich gesagt, momentan auch. Ich hab ja gerade erst begonnen, diesen Zusammenhang zu begreifen.
Will sagen: Mein Onkel und meine Oma sind ja schon tot. Ich hab das ja nicht vor deren Tod verstanden, sondern jetzt.
Und die dritte Person, wo ich den Zsh. jetzt begreife, lebt noch, steht mir auch durchaus nahe, ja, aber nicht als Verwandter. Also, das ist schon anders, ja.

Ich meine, der Sinneskanal auf dem man seine Infos bekommt, ist derjenige auf dem man am empfänglichsten ist.


Hm... ich weiß gar nicht so genau, welcher das bei mir ist. Begonnen hat das mit Bildern und Farben. Das hatte ich schon als Kind. Aber es verlagert sich immer mehr. Oder bessert, es kombiniert sich. Ich krieg das auch beim schamanischen Reisen mit, die Art, wie ich Infos bekomme, hat sich deutlich verändert (und tut es noch).
Das gucken wir mal, was da Hauptkanal war oder ist oder wird. Mir scheint es mittlerweile eher auf ne Kombi zweier Kanäle rauszulaufen, wobei ich mich an das zweite erst noch gewöhne.

Wie man mit den Eindrücken umgeht und was du daraus machst, ist dein Weg und deine Entscheidung.



Ja, das ist wohl so. Ich übe. ;) Und mir kommt immer wieder der Satz eines hellsichtigen Freundes in den Sinn, der 2002 gestorben ist und durchaus auch schamanisierend unterwegs war. Ich weiß noch, wir saßen mal zusammen und ich sagte: "Meine Güte, wozu das alles? Wozu den Tod sehen? Es lässt sich doch eh nicht verhindern! Wozu etwas sehen, wenn man nichts TUN kann?" Und er guckte mich an und sagte nur: "Damit Du da sein kannst."
Und es ist wirklich schwer (also für mich) einfach nur da zu sein. Nichts zu tun, nichts zu wollen, nichts zu bitten, gar nichts. Nur da sein und es aushalten. Diese pure Fülle an Information auszuhalten, die dann wahrnehmbar ist. Das kann ein ganz großer Frieden sein- aber manchmal erschlägt's mich auch beinahe.
Manchmal ist Stille tief - und manchmal viel zu laut. Manchmal ist ein Blick in die Augen tiefste wortlose Verständigung - und manchmal viel zu viel.
Da sein. Nichts tun. Nur im Moment sein. Manchmal ganz tief und friedlich und manchmal tut dieses Innehalten fast weh, weil es so intensiv ist. Also, mir gehts so.
Deshalb hat dieses Thema eine Anziehungskraft- einerseits. Und andererseits möcht ich vor der Intensität manchmal davon laufen, ehrlich.

Ich kann mir vorstellen, dass deine Situation hier echt schwer ist.



Das Wissen ist nicht schwer. Die Intensität des Augenblicks ist es manchmal- aber das gilt für den Tod genauso wie fürs Leben. Auch das ist mir manchmal zu intensiv und zu viel auf einmal. Zu dünne Haut.

Du trägst ein Wissen und übernimmst damit eine Verantwortung, die sich gewaschen hat.


Langsam... ich beginne grad zum ersten Mal, den Zsh. zu begreifen: "Ich sehe eine Farbe um einen Menschen." -> "Ich erfahre, dass er eine lebensbedrohliche Krankheit hat." Das ist neu- oder relativ neu, dass mir das so klar wird. (Bei meinem Onkel und meiner Oma wusste ich das ja längst, als ich die Farbe sah. Da hatte die Farbe nicht die Info 2lebensbedrohlich krank", sondern "kurz vor dem Tod stehend". Die sind beide recht kurz danach gestorben (2-3 Tage). Die dritte Person, da sah ich die Farbe und erfuhr wenige Tage (auch 2-3 etwa) danach von der Erkrankung. Dieser Mensch lebt aber noch und da ist länger als 2-3 Tage her, dass ich das wahrnahm.
Also eigentlich könnte ich sagen: Ich sehe diese Farbe und ein paar Tage später stirbt die Person oder erzählt mir, dass sie eine lebensbedrohliche Krankheit und eine Prognose von "noch ein paar Monate" hat. So herum passts dann.
Aber meine Verantwortung sehe ich da im Moment halt nicht. Außer halt, vorbereitet sein. Da sein. Das tue ich, soweit ich es kann.
Wie ich jetzt reagieren würde, wenn ich (mit den Vorüberlegungen von jetzt), die Farbe bei einem Familienmitglied sähe, ist nochmal was anderes.
Aber letztlich... auch da: Was außer "da sein" wäre denn dann zunächst meine Verantwortung?
Doch auch nur die, vorbereitet zu sein. Ändern könnt ichs dann ja auch da nicht.
Denk ich mir jetzt mal so.
Grüße,
Kirsten

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Simurgh, ladameblanche, Lichtfeehoik

Ursus

Home

Beiträge: 2 065

Wohnort:

Danksagungen: 3496

  • Nachricht senden

Fische

244

Sonntag, 18. August 2013, 16:01

Hallo,

ich hielt meiner Mutter die Hand - drückte sie.
Wunderte mich über den Geruch. Den ich wahrnahm. Nachher. An meiner Hand.
Dachte: So riecht Tod.
24 h später war sie tot ...

Der Tod.

Mir ist tief in Erinnerung geblieben - aus dem Film über das krebskranke Mädchen - ich glaube, es war sogar der Faden hier - dass Sterben ein Prozess ist.
Der verschiedene Stadien durchläuft (anders selbstverständlich bei Unfällen u. a.).
Vorbereitungen auf den Tod ...

Menschen, die Sterbende begleiten, wissen darüber sicher mehr als ich. Mich beeindruckt es zutiefst.

Lieber Gruß

Ursus
Isch abe gar keine Signatur ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ursus« (18. August 2013, 16:09)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Simurgh, ladameblanche, Lichtfeehoik

jdc joy

unregistriert

245

Montag, 19. August 2013, 00:14

Ich möcht für mich in einer Art und Weise gehen, dass ich es weiß und mich drauf einstellen und einlassen kann. Aber bitte nicht sowas "Umgefallen - und tot!"- mäßiges. Nee danke, hab ich so gar keine Lust drauf.



LOL das kann ich verstehen^^... als skorpion war mir die leben-und-sterben-thematik immer sehr nah, schon mit 16 jahren beschloss ich, dass ich bewusst und langsam sterben werde, sodass ich alles mitkriege. gern möcht ich die abschiedfeier halten, solange ich noch lebe, alles lieben einladen, mich über stationen des gemeinsamen lebens austauschen und in frieden verabschieden. das ist doch viel besser, als wenn die leute sich beim leichenschmaus ihre stories erzählen.

ich bin überzeugt, dass wir uns programmieren können auf den übergang. die meisten menschen entscheiden nicht bewusst selbst, einfach deshalb, weil sie sich fürchten, sich mit der sterblichkeit des körpers auseinander zu setzen. wer sich aber damit beschäftigt, bereitet sich vor - und selbst wenn dann ein unfall kommt, der knall auf fall den körper plötzlich aus dem leben nimmt, kann die seele in frieden damit sein.

meiner meinung nach ist der tod der größte orgasmus des lebens. meditation hat mich gelehrt, dass ich nicht mein körper bin, dass ich nicht mein verstand bin, dass "mein" bewusstsein jenseits von körper-verstand existiert. mit der geburt in diesen körper bin ich zu den dimensionen jenseits unser dualen 3-dimensionalen welt gestorben, mit dem sterben werde ich dort wieder hinein geboren werden. ist alles einfach nur ein großes abenteuer - solange es währt, genieße ich die inkarnation in diesem gefährt, wenn sie vorüber ist, werde ich das nächste abenteuer genießen.

die freundin meiner mutter erzählte mir, dass sie ein gespräch miteinander hatten, in dem meine mutter konstatierte, dass sie sterben wolle, solange sie noch alles selbst machen kann, und niemandem zur last fallen muss; und dass es bitte schnell gehen solle. 10 tage später war sie tot, genau so, wie sie es programmiert hatte, bei dem gestorben, was sie am liebsten getan hatte, ihrer gartenarbeit.

also ja, ich bin sicher, wir können uns jetzt schon vorbereiten und über die art unseres todes entscheiden. das ganze leben ist eine vorbereitung auf das sterben. jeder atmemzug bringt uns durch den übergang - mit dem einatmen werden wir geboren, mit dem ausatem sterben wir.


Trotzdem hab ich Probleme mit Übergängen im Leben. Ich weiß gar nicht, ob das konkret Loslassprobleme sind. Eher ein Vertrauensproblem, denk ich. Wenn ich mir mein Leben so anschaue... das Loslassen selber ist es eher nicht - mehr das Vertrauen, dass das Neue sinnvoll ist und gut und ich damit zurechtkommen werde.



das klingt nach einer homöopathischen lachesis-thematik. in einigen dingen ist lachesis ähnlich zu sepia (ähnlich im starken animus), womit du ja erfahrung hast. lachesis hat probleme mit allen übergängen, sei es von nacht auf tag (morgens und abends sind lachesis' symtpome am stärksten), von sommer auf winter, von leben auf tod, ...


vertrauen ist eine qualität des herzens. der verstand kennt kein vertrauen, wo er keine beweisbaren fakten hat, bleibt ihm nur glaube oder zweifel. da wir, ach-so-aufgeklärt, keine blinden gläubigen sein wollen, zweifeln wir lieber. einfach mal grundsätzlich. zweifel ist eines der größten gifte geworden, die wir uns geschaffen haben, wenig schadet uns energetisch so sehr wie dieser allgemeine vorherrschende grundbestimmende zweifel.

vertrauen ist in der liebe verankert. wenn wir uns selbst lieben, vertrauen wir uns selbst. damit beginnen wir auch, dem leben zu vertrauen. darauf zu vertrauen, dass wir uns selbst, dass das leben uns immer nur das bringt, was wir auch bewältigen können. darauf vertrauen, dass alles, was geschieht, immer unserem höchsten wohl dient.

ob es sinnvoll ist und gut? hmm... das urteil "gut oder nicht-gut" bildet nur der verstand, und der kann höchstens einen teil der wahrheit kennen. und sinn ist immer das, was wir in etwas hinein geben. ich kann mein abendessen ohne sinn kochen, dann ist es leer. ich kann es mit sinn kochen, liebe, freude, wohlbefinden, gute wünsche und vor allem präsenz hineingeben, dann wird es gesegnet und ein spiritueller festakt.

meiner meinung nach gibt es nichts, was nicht sinnvoll ist in unserem leben. der sinn von schmerzhaften erfahrungen, die unseren galuben an ein wohlmeinendes leben verletzen, liegt oft nur darin, uns zu zeigen, wo wir noch nicht in übereinstimmung mit unserem wahren selbst, sondern mit unbewussten schutzmechnismen identifiziert sind.

wenn wir erst mal vater-mutter-gott-quelle-alleins die vertreibung aus dem paradies verziehen haben -den fall aus dem EinsSein in die getrennte einsamkeit der dualität -, und begreifen, dass wir selbst uns für dieses spiel erde entschieden haben, kann auch das vertrauen wieder wachsen, mit dem wir ursprünglich alle in dieses leben gekommen sind.

all is well in all of creation. always.

geburt und tod sind nur übergänge in andere bewusstseins-zustände. unsere essenz ist das, was niemals stirbt, und sie drückt sich in verschiedenen dimensionen aus. wenn unser bewusstsein den körper verlässt, verlässt es die dritte dimension, ist aber noch immer auf vielen anderen ebenen existent.

auf meinen astralen begegnungen mit menschen, die gestorben sind, habe ich begriffen, dass man erst mal das erlebt, was man sich vorgestellt hat. jeder sein eigenes nichts, seine hölle, seinen himmel. wer die unbewegte stille des übergangs nicht aushält, wird in seine individuelle (alp)traumwelt katapultiert, bis die seele auch über diese illusion hinaus gewachsen ist.

so ist mein verständnis, und daraus erwächst auch mein vertrauen, das ich in das abenteuer leben und sterben habe. das leben trägt mich, und wenn es mich aus diesem körper hinaus trägt, trägt es mich in eine andere daseinform hinein. alles, was geschieht, ist im sinne meines seelenplanes, und es ist nie mehr als ich bewältigen kann. je mehr ich meinem herzen folge, desto einfacher und lichter wird meine realität.

wie also kann irgendetwas jemals sinnlos und nicht-gut sein?

der zweifel kommt immer aus dem kopf. es ist gut, wenn einer fragen stellt. die antwort aber findet sich im herzen.


ach, übrigens hab ich mal in einem buch gelesen, dass wir vor der inkarnation 3 fenster festlegen (andere sagen auch 5), zu denen wir den körper verlassen können. die fenster kann jeder für sich abfragen: ein paar tiefe atmenzüge und innen ankommen, dann fragen "in welchem alter werde ich sterben/den körper verlassen?" normalerweise kommen dann gleich 3 zahlen hoch, die möglichen lebensalter des übergangs.

was ich von innen hörte, deckte sich mit meinem erleben. das erste fenster hatte ich gerade hinter mir, und auch das zweite fenster war schon in meinem bewusstsein. probiert's mal aus^^ - im schlimmsten fall ist's für euch humbug, im besten fall bringt es entspannung, einsicht, vertrauen.


ja, vertrauen, das ist es, worum es immer geht... vertrauen in uns selbst, in's leben, in den fluss des seins... wo kein vertrauen ist, da ist angst... und angst ist nur dann hilfreich, wenn der körper energie braucht, um kämpfen oder fliehen zu können. ansonsten lähmt sie.

wenn ich angst / zweifel verspüre, checke ich, was ich übersehen habe, was ich noch zu tun habe. wenn ich getan habe, was in meiner macht steht, gibt es keinen grund mehr für angst als wecker. ich kann mir ausmalen, was das schlimmste wäre, was mir in diesem fall passieren könnte (und erkennen, dass ich wahrscheinlich auch dies überleben würde), dann kann ich die furcht loslassen und zurück ins vertrauen schwingen, denn es gibt nichts mehr, was ich tun könnte. nichts außer mir innerlich das erschaffen, was ich anstelle der manifestation meiner ängste erleben möchte, damit diese kreation oder etwas besseres ihre materielle entsprechung in mein leben zieht.

und ich bin überzeugt, genau so erschaffen wir uns auch unseren tod. mit dem, was wir ersehnen, und mit dem, was wir befürchten. so wie auch alles andere, was zu unserem leben gehört. meine entscheidung mit 16 jahren für einen bewussten tod hat dafür gesorgt, dass ich zu meinem ersten sterbe-fenster in der meditation um meine bereitschaft gefragt wurde und selbst wählen konnte.

und eine wahl, von herzen getroffen, kann nicht falsch sein, schlecht, sinnlos...

:heart:

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Rosenwetter, Sophie, Simurgh, Ursus

Google

Adlerin

unregistriert

246

Montag, 19. August 2013, 09:00

Hi Joy,
mit Lachesis muss ich mal gucken. Ich hab mir jetzt erstmal ne klassische Homöopathin hier vor Ort gesucht. (das Sepia hab ich ja von einer FRau bekommen, die woanders ihre Praxis hat). Ich werd in ein paar Wochen die mit der Sepia-Kur begonnene homöopathische Behandlung fortführen (gehört auch zur "Gefäß-Vorbereitung" zwecks Seelenteil-Rückholung). Mal sehen, welches Mittel sich als nächstes zeigt. Vielleicht ist es Lachesis, vielleicht Scorpio, vielleicht natrium chloratum, vielleicht was anderes. Wird sich zeigen.
Was die Exit Points angeht: Mitunter kann ich sie wahrnehmen.
Das funktioniert bei mir nicht über "Ich will das jetzt wissen", aber es gibt Situationen, da wird es mir gezeigt. Das erste Mal hab ich das 1995 erlebt, seitdem noch einmal.
Das erste Mal ist es zugetroffen (die Person starb in diesem Zeitraum, der etwa drei Jahre später war). Und nein, ich habe darüber nicht mit dieser Person gesprochen, ich notierte es nur in meinem Tagebuch (deshalb ist es nachprüfbar).
Das zweite Mal war es eine (zumindest mögliche) Sterbeszene meiner eigenen Person. (Sollte das so eintreffen, hab ich noch ein bißchen Zeit).
Wäre auch nicht die schlimmste Art von Tod und auch, wenn ich es will und entsprechend nutze, genug Zeit für gelebtes, lebendiges Leben. Mein Gefühl ist, dass dieser Punkt mein spätester wäre. Einen hab ich definitiv schon als Säugling überlebt - da hätte es auch vorbei sein können, so rein medizinisch betrachtet. Aber ich hab einen recht beachtlichen Lebenswillen - und eine Seele, die im Körper leben will, kriegt so schnell nix raus. Ansonsten: Kann sein, dass zwischen diesem ersten und dem letzten noch ein oder mehrere liegen. Hab ich nicht wahrgenommen, weiß ich nicht. Hab ich keine Infos zu.
Ich denke, dass es für mich auch nicht nötig ist, es zu wissen. Da, wo ich es wissen muß, erfahr' ich's - und der Rest geht mich nix an. Punktum. So morbide, dass ich da jetzt unbedingt nachguck', bin ich nicht.
Ansonsten: Ich halte die Fähigkeit, zu zweifeln, für eine der größten menschlichen Errungenschaften, die es gibt. Im Zweifeln, auch im Anzweifeln und Hinterfragen, liegt eine der größten und besten Möglichkeiten für mich, mit mir selbst in Dialog zu kommen.
Und die echten Zweifel, so sehr sie nagen können, haben mich persönlich auch gelehrt, tiefe Fragen zu stellen. Tief zu gehen, nicht blind zu glauben. Auf eigener Erfahrung basierend zu erleben, was für mich wahr ist und was nicht. Für mich ist das ein ganz wesentliches Element meines Weges, zu Erkenntnissen zu kommen.
Und die Trennung zwischen persönlich erfahrener und erlebter Wahrheit und allgemeingültigem Fakt halte ich für wesen-tlich. (Schreibweise Absicht) und unverzichtbar.
Es gibt Dinge, die sind für mich wahr, weil ich Erfahrungen gemacht habe, die sie mir wahr sein lassen. Das diskutier' ich auch nicht, das ist für mich so. Und da bräuchte ich schon eine starke Gegenerfahrung, mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Aber ich bin mir eben auch klar, dass es sich um meine ganz persönliche Erfahrung handelt, deren Inhalt nicht allgemeingültig ist.
Was ich hier in diesem Thread versuche, ist in der Hinsicht die Quadratur des Kreises: Die persönliche Auseinandersetzung mit (und Erkundung von) einem allgemeingültigen Thema. Kann eigentlich nur schief gehen. :D
Tut es aber deshalb nicht, weil es (zwar allgemein zugänglich gemachter), persönlicher Erfahrungsraum und Erfahrungsprozess ist. Und die für mich spannende Erfahrung ist, dass es sehr persönlich bleibt - und dennoch teilbar ist. (Was wiederum daran liegen dürfte, dass das Thema echt jeden betrifft).
Es ist mein persönlicher Prozess damit und ich finde es sehr interessant, was das alles beinhaltet und einbezieht - und bin mehr als gespannt, wohin mich das führt. (Letzten Endes führt mich das Leben zum eigenen Tod- aber ich glaub', dann schreib ich hier nicht mehr). *Philosophiemodus aus*
Grüße,
Adlerin

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Simurgh

Janabel

unregistriert

247

Dienstag, 20. August 2013, 00:06

Hallo und nur kurz zum Thema Geburt und dem Zusammenhang zum Thema Sterben, da ich mich gerade selbst intensiv damit beschäftige..

Die Geburt ist wohl die prägendste Erfahrung eines Menschen, und auch wenn die moderne Gynäkologie vorgibt sie wüsste was sie da tut, sehr, sehr wenig ist eigentlich bekannt über das was da wirklich abgeht in diesem "Ablösungprozess" und Tanz zwischen Mutter und Kind. Die Geburt eines Menschen ist ein unglaublich sensibler Prozess, ein Übergang vom verbunden sein mit Allem (Mutter ist Alles, gibt mir Alles, Ich bin Mutter) zum individuellen Leben, dass sich am Ende wieder durch einen Übergang in das Alles, oder was Rosenwetter "universelles Bewusstsein" nennt, ablöst. Leider wird heute sehr stark in diesen Geburtsprozess eingegriffen, ganz zu schweige von der Angst und Unsicherheit die wir Frauen in Hinblick auf das was da nach 9 Monaten auf uns zukommt erleben, und die durch Horror-stories in Familie und Freundeskreis, und dramatischen Bildern in den Medien noch verstärkt wird.

Es ist für mich daher nicht verwunderlich, dass das mit dem Tod nicht anders ist, dass wir Menschen am Ende unserer Tage Angst haben loszulassen und uns sogar eine Wissenschaft aufgebaut haben, deren Ziel es ist den Tod zu besiegen. Tod in unserer Gesellschaft ist immer gleich Risiko. Der Tod ist ein Risiko, das wir am besten umschiffen. Und so ist die Geburt. So viel Betonung liegt auf dem was alles schief gehen kann bei der Geburt, dass sie heute aktiv gemanagt wird, mit Schmerzmitteln und synthetischen, wehenfördernden Hormonen (die ganz intensiv in den natürlichen Hormonausschuss der Mutter bei der Geburt eingreifen) und Kontroll-Überwachung (die Mutter wird an Geräte angeschlossen, die alles messen und sobald das ungeborene Kind sich auch nur irgendwie falsch dreht, zückt der Arzt das Messer und der Not-Kaiserschnitt kommt) :haare: .

Wir haben kein Vertrauen in die Geburt, warum sollten wir also dem Tod Vertrauen?

Wer so wie oben beschrieben auf die Welt kommt, der kann doch nur Angst vor dem Tod haben. Ein Kind bei der Geburt, rechnet nicht mit all diesen Eingriffen. Es ist durch die lange Evolution des Menschen ganz anders geprägt. Und dann kommt die Gynäkologie und meint sie wüsste es besser. Ein Kind bei der Geburt rechnet nicht mit einem Schwall von synthetischen Hormonen und Schmerzmitteln durchflutet zu werden, oder mit einem grellen Licht, dass ihm direkt in die Augen scheint, wenn es endlich da ist, oder einem Team von Ärzten und Krankenschwestern die hektisch im Kreissaal umher laufen, die das Kind schnipp, schnapp nach ein paar Sekunden von der Mutter trennen, obwohl es doch mittlerweile Belege gibt, das selbst nach der Geburt noch ein Schwall von Information durch die Nabelschnur von Mutter zu Kind (und umgekehrt) fliesst und man erst mal eine Weile warten sollte, bis man dieses wichtige Band durchtrennt.

Hier findet meiner Meinung nach ganz direkt ein tiefes Eingreifen (manchmal sogar Einschneiden) in das Urvertrauen des neugeborenen Menschen statt. Er oder sie kommt gar nicht erst dazu sich ganz natürlich, auf seine Weise und im eigenen Tempo abzulösen (auch hier wird die Individualität direkt schon abgeklemmt). Und was von Ärzten und der guten Wissenschaft ignoriert wird, ist wie tief sich das Ganze eigentlich wirklich einprägt. So wie wir die Geburt heute managen, ist es meiner Meinung nach ein ganz natürliche Reaktion sich gegen den Tod zu wehren. Und es ist auch eine ganz "natürliche" Reaktion gerne Kontrolle über unseren Tod zu haben, denn diese Kontrolle sind wir ja schon von Geburt an gewöhnt.........

Und so, liebe Kirsten, besteht da für mich sehr wohl ein Zusammenhang zwischen Geburt und Sterben, kann das eine das andere spiegeln und daher macht es für mich auch Sinn da mal hinzuschauen, auf die Umstände der eigenen Geburt, und zur andern Seite - den eigenen Tod.

Liebe Grüsse,

Janabel :winke:

Edit: Es gibt natürlich im Laufe unseres Lebens noch viele andere Faktoren, die uns Angst vor dem Tod bereiten. Die Geburtsterfahrung kann unter Umständen einer davon sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Janabel« (20. August 2013, 00:27)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sophie, Ursus, Elle

Adlerin

unregistriert

248

Dienstag, 20. August 2013, 10:15

Liebe Janabel,
danke für Deinen Beitrag. Viel kann ich dazu nicht sagen, denn die Erfahrung des Gebärens (im körperlichen Sinne jetzt gemeint) fehlt mir und ich werde sie auch nicht machen.
Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass meine Geburt sehr dramatisch war und für mich beinahe tödlich geendet hätte. Und es kann sein, dass sie nicht nur dramatisch, sondern auch traumatisch gewesen ist. Es gibt auch um meine Geburt herum (2 Tage später) noch ein Todesereignis eines gestorbenen Säuglings im nahen Kreis meines Umfelds. Kann alles Zufall sein- muß aber nicht zwingend. Ich weiß es nicht. Mir wird die "Doppelhaftigkeit" dieses Geburts- und Sterbevorgangs jetzt erst langsam klar.
Ich hab halt im Zuge meiner schamanischen Arbeit zum Thema "leichterer Umgang mit Lebensveränderungen" die Info bekommen, dass Geburt und Tod letztlich eins sind (nur von versch. Seiten aus betrachtet) und dass ich meine Themen mit dem "Ins Leben bringen von Neuem" von beiden Seiten angehen kann. Darum kommt das jetzt.
Und wer weiß, vielleicht ist der Tod hier für die "drüben" ja eine Geburt? Vielleicht kommen auch u.a. daher solche Erzählungen wie "von anderen abgeholt werden" und ähnliches.
Jedenfalls denke ich, dass ich meine Themen mit Übergängen, mich in Übergängen (und im Leben) sicher fühlen, Umgang mit Ungewissheit, usw. gut von beiden Seiten aus angehen kann.
Übrigens: Die Ablösung von Mutter und Kind erfolgt ausschließlich im körperlichen Sinne so schnell. Bis ein Kind sich selbst als von der Mutter (und der Umwelt überhaupt) als getrenntes "Ich" erlebt - das dauert länger. (Ist um die Zeit, wenn Kinder nicht mehr von sich selbst in der 3. Person reden).
Also selbst, wenn die Nabelschnur durchtrennt ist, muß das nicht heißen, dass das Kind sich psychisch nicht doch sehr viel länger als "eins mit der Mutter" wahrnimmt.
Was zu Schwierigkeiten führen kann, in Geburtssituationen wie meiner: 2 Monate Kinderklinik, keine Berührungen von Mama (durfte nur durch die Scheibe gucken), also auch nix mit vertrautem Herzschlag oder bekannter Stimme oder sowas.
Und ich denke schon, dass diese allererste Erfahrung: "Plötzlich ist alles anders, alles Vertraute bricht weg, stattdessen überall Schläuche und in Lebensgefahr biste auch noch" mit zu diesen Schwierigkeiten mit schnellen Veränderungen und neuen Situationen beigetragen hat.
Ich hab so einen Teil in mir (glücklicherweise nur einer!) :heiss: , der würd am liebsten nur lauter Sachen erleben, die er kennt. Also praktisch von einer vertrauten Situation in die nächste übergehen - und das dauernd.
Leben und Wachstum und Entwicklung funktioniert so natürlich nicht. ;)
Und deshalb krieg ich das Thema auch immer wieder vor die Nase. Die Polarität Leben/Tod, die vielleicht sogar dasselbe ist, (wie gesagt, vielleicht werden wir "drüben" geboren, wenn wir "hier" sterben und sterben "drüben", wenn wir "hier" geboren werden), ist jedenfalls ziemlich deutlich in meinem Leben.
Grüße,
Adlerin

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Simurgh, ate

Rosenwetter

Haudegen

Beiträge: 714

Wohnort: Wien

Beruf: Dipl.Krankenschwester

Danksagungen: 1892

  • Nachricht senden

Fische

249

Dienstag, 20. August 2013, 14:43

messen und sobald das ungeborene Kind sich auch nur irgendwie falsch dreht, zückt der Arzt das Messer und der Not-Kaiserschnitt kommt) .

Wir haben kein Vertrauen in die Geburt, warum sollten wir also dem Tod Vertrauen?

Wer so wie oben beschrieben auf die Welt kommt, der kann doch nur Angst vor dem Tod haben. Ein Kind bei der Geburt, rechnet nicht mit all diesen Eingriffen. Es ist durch die lange Evolution des Menschen ganz anders geprägt. Und.......

Hier findet meiner Meinung nach ganz direkt ein tiefes Eingreifen (manchmal sogar Einschneiden) in das Urvertrauen des neugeborenen Menschen statt

es ist meist noch schlimmer, das Kronenchakra ist zu, wenn der Geburtsvorgang nicht natürlich ist. (ist aber nicht immer der Gynäkologe schuld, wie schon an anderer Stelle geschrieben, gibts Geburtsverzögerungen, Zangengeburten und...)
Allerdings aus spiritueller Sicht auch die Ursache für die sogenannte "endogene Depression".

Aus hellsichtiger Beobachtungen im Bereich der Sterbehilfe "brettelt und vernageln" auch zu hohe Morphiumgaben wärend des Sterbeprozesses das Kronenchakra = Blokade im limbischen System. Die Seele kann dann nicht über das Scheitelchakra austreten, geht über das Wurzelchakra und tut sich schwerer wegen der dort niedrigeren Frequenzen.
Rosenwetter
***

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Simurgh, Ursus

Adlerin

unregistriert

250

Dienstag, 20. August 2013, 14:54

Liebe Rosenwetter,
Dein Postfach ist voll. Würde Dir gern eine PN schicken. Danke.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Rosenwetter

Google

jdc joy

unregistriert

251

Dienstag, 20. August 2013, 21:54

Ich halte die Fähigkeit, zu zweifeln, für eine der größten menschlichen Errungenschaften, die es gibt. Im Zweifeln, auch im Anzweifeln und Hinterfragen, liegt eine der größten und besten Möglichkeiten für mich, mit mir selbst in Dialog zu kommen.
Und die echten Zweifel, so sehr sie nagen können, haben mich persönlich auch gelehrt, tiefe Fragen zu stellen. Tief zu gehen, nicht blind zu glauben. Auf eigener Erfahrung basierend zu erleben, was für mich wahr ist und was nicht. Für mich ist das ein ganz wesentliches Element meines Weges, zu Erkenntnissen zu kommen.



absolut. wie gesagt, einer muss ja fragen stellen. zweifel ist notwendig, um über den blinden glauben hinaus zu gehen.

eine generelle grundaltung, die einfach erst mal alles bezweifelt, finde ich toxisch. ich spreche aus erfahrung, den größten teil meines lebems hab ich mich damit beständig vergiftet. zweifel sagt "nein", und eine ewig verneinende haltung macht das leben unlustig.

zweifel ist die kehrseite von glauben, und beides gehört zum dualen logischen verstand. nicht das schlechteste, einen gut geschliffenen verstand zu haben, das hilft, durch die illusionen zu schneiden. der verstand kann nie wissen,was nicht messbar ist, er kann höchstens glauben, wenn er genügend beweise hat oder eben blind ist, oder er zweifelt, weil die beweislage unzureichend ist.

der logische verstand ist ein diener, ein oft hochspezialisiertes werkzeug, das es kreativ zu nutzen gilt. zu glauben, er sei der meister im haus, der die entscheidungen zu treffen hat, heißt den bock zum gärtner zu machen. meiner meinung nach kann das nur schief gehen (und das sieht man auch überall in unserer "zivilisation"^^). dann wird nur noch gemessen, gewertet, beurteilt und in bestimmte glauben-zweifel-schemata gepresst.



Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass meine Geburt sehr dramatisch war und für mich beinahe tödlich geendet hätte. Und es kann sein, dass sie nicht nur dramatisch, sondern auch traumatisch gewesen ist.



ein homöopath hatte eine depressive klientin mit körperlichen entsprechungen. die symptome besserten sich, aber heilung trat nicht ein.
eines tages sah seine frau, ein graphologin, einen handschriftlichen brief dieser patientin. sie sah sofort ein geburtstrauma in der handschrift. der homöopath recherchierte familien-anamnetisch, und ja, die klientin war mit einer zange geholt worden. er behandelte mit arnica c200 (stumpfe verletzung) und die patientin wurde geheilt.

die meisten von uns wissen gar nicht, dass ihre geburt traumatisch war. auch ich habe erst nach speziellen recherchen herausgefunden, dass ich während meiner laaaangen geburt (36 std.) mehrere male wegen sauerstoffarmut kurz vor dem tod war. kein wunder, dass ich den größten teil meines lebens immer am husten war.

viele unserer chronischen krankheiten rühren von der geburt. über die jahre werden sie (schulmedizinisch) in andere bereiche abgedrängt, sodass es schwierig wird, anhand der sich verändernden symptome einen zusammenhang herzustellen.

vielleicht wurde dein seelenanteil, auf dessen rückholung du das gefährt jetzt vorbereitest, während der geburt oder der zeit danach abgespalten. es könnte sinn machen, das geburtstrauma homöopathisch zu behandeln. selbst wenn die damaligen symptome heute nicht mehr in erscheinung treten -die oben beschriebene arnica-patientin hatte keine momentanen arnica-symptome-, ist die damalige energie noch immer präsent im system und stört die lebenskraft. selbst wenn die krankheit sich gewandelt hat, kann sie am ursprungsort/zeitpunkt behandelt werden.

nur so als anregung...

:heart:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ladameblanche, Sophie

Adlerin

unregistriert

252

Mittwoch, 21. August 2013, 00:11

Hallo Joy,.
ich guck mir das an mit den homöopathischen Mitteln. Ich hab verschiedene genommen im Lauf meines Lebens- in verschiedenen Potenzen. Bei mir wirken auch Hochpotenzen (LM- Bereich) oft sehr deutlich und nachhaltig. Arnica hatte ich auch schon, die Pflanze hat mich auch mal über ein Jahr (Sommer 2009/10) als Kraftpflanze begleitet und unterstützt.
Hat mir sehr geholfen, Dinge mit meiner Mutter zu klären.
Was das mit dem oder den (es wirkt immer mehr so, als hätte der Anteil sich nochmal geteilt) Seelenanteil(en?) auf sich hat, beobachte ich auch.
Wie das jetzt mit dem möglichen Geburtstrauma und der Seelenteil-Rückholung wird und was da zusammenhängt, schau'n mer mal.
Das findet sich. Ich bin da guten Mutes, weil ich sehe, wieviel Unterstützung und hilfreiche Impulse ich derzeit bekomme. Das ist ziemlich deutlich in der Wirkung.
Als kompletten Zweifler seh ich mich im übrigen nicht- ich geb meinen Verstand halt nur nicht an der Garderobe ab, das ist alles.
Wie sagte Voltaire: "Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können."
Und dass das heute geht, zumindest hier, ist ein Ergebnis der Aufklärung und der Erlaubnis des Zweifeln-Dürfens.
Und einige (auch der hier im Forum Schreibenden) wirken auf mich so, als wollten sie, zugunsten einer Überhöhung des Herzens, gerne vergessen, dass andere für die Gleichberechtigung beider (Verstand und Herz) ihr Leben gelassen haben. Da mach ich nicht mit, das ist nicht mein Spiel.
Grüße,
Adlerin

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sophie

jdc joy

unregistriert

253

Mittwoch, 21. August 2013, 00:56

Als kompletten Zweifler seh ich mich im übrigen nicht- ich geb meinen Verstand halt nur nicht an der Garderobe ab, das ist alles.
Wie sagte Voltaire: "Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können."



seh ich auch so, adlerin, gefällt mir, voltaire...



Und einige (auch der hier im Forum Schreibenden) wirken auf mich so, als wollten sie, zugunsten einer Überhöhung des Herzens, gerne vergessen, dass andere für die Gleichberechtigung beider (Verstand und Herz) ihr Leben gelassen haben. Da mach ich nicht mit, das ist nicht mein Spiel.



verstand ohne herz ist trocken und dumm. herz ohne verstand ist blind und dumm.

in meiner wahrnehmung gibt es einen höheren verstand, der aktiv wird, wenn herzchakra und kopfchakra zusammen arbeiten, wenn zirbeldrüse und thymus in alignment kommen.

wer den logischen dualen verstand immer noch als den meister im hause anbetet, wem das alles zu sehr die knöpfe drückt, der kann ja mal googeln nach "heart torso", oder "heart EEG". mediziner haben das EEG ans herz angeschlossen. die dort gemessenen frequenzen sind um ein vielfachses stärker als die der gehirnwellen. sie bilden einen torso um den körper herum, ein energiefeld. im klartext heißt das doch: das herz ist intelligenter als das gehirn.


um jetzt wieder zum thread-thema zurück zu kommen: es ist nicht der verstand mit seinen zweifeln, der uns einen sanften befreienden übergang in eine andere daseins-form beschert. es das herz, das los lässt, verzeiht, vertraut und sich in das abenteuer hinein entspannt. behaupt ich jetzt einfach mal so...


wann beginnt sterben? mit jedem ausatmen sterben wir. mit jedem abschied, jeder trennung sterben wir. mit allem, was wir weg sperren und zurück halten, sterben wir etwas mehr zu uns selbst. mit jeder veränderung sterben wir und werden wieder geboren.

das ganze leben ist sterben und wieder geboren werden, in jedem moment neu. das ganze leben bereitet uns auf den letzten moment dieser inkarnation vor.

am schönsten, meiner meinung nach, kann man das mit dem atem "üben", wahrnehmen, wie das leben hinein und wieder hinaus strömt. das sein, der spirit, die lebensenergie fließt mit dem atem, bewusstes atmen ist für mich deshalb das juwel unter den meditationen. gibt nix zu tun, einfach nur sein und zuschauen^^...

:heart: joy

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sophie

Social Bookmarks


Legende:

Forum enthält keine neuen Beiträge
Forum enthält neue Beiträge
Forum ist geschlossen
Forum ist ein externer Link