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Mendeira

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Steinbock

1

Montag, 28. Januar 2013, 08:23

Tod meiner Mutter im Traum

Hallo ihr Lieben :winke:

Leider kenne ich niemanden der mir beim deuten meiner Träume helfen kann, so im realen Leben. Da ich schon viel hier gelesen habe von super guten Traumdeutungen stelle ich heute mal meinen Traum dazu....advaita du bist ja ein Meister der Seelensprache :herz: , magst du mir vielleicht bei diesem Traum auch helfen? ....

Heute Nacht hatte ich einen netten Traum der dann in ein für mich „Horrorszenario“ überging.

Zuerst träumte ich von einem Mann der mich besuchen kommen wollte. Wir unterhielten uns, ob wir jetzt telefonierten oder schrieben das weiß ich nicht mehr. Jedoch bekamen wir Botschaften von einander. Ich erzählte ihm sogar vom Heilerforum und er fragte mich nach meinem Namen dort.

Irgendwann kam er mich dann auch besuchen und war nur sehr kurz bei mir. Brachte etwas zu essen mit und ging dann wieder. Aber mit einer guten Stimmung. :knuddeln:

Plötzlich war ich in einem komischen alt eingerichteten Raum. Meine Mutter, meine Oma und meine Tante waren da. Wir warteten auf etwas, ich weiß jedoch nicht mehr auf was. Dann plötzlich hörte meine Mutter einfach so auf zu atmen. Sie machte die Augen ganz groß und lag dann in einem Bett, völlig regungslos.

Alle sagten meine Mutter wäre tot. Ich schrie, ich heulte, ich sagte immer wieder, nein, nein das kann nicht wahr sein. Das ist nicht so. Und alle die da waren sagten mir sie sei jetzt tot. Ich versuchte jemanden anzurufen doch erreichte niemanden. Und immer wieder sagte ich nein, nein das kann nicht sein und schrie und heulte gleichzeitig. Dann fragte ich jemanden ob man den Lothar (ein Bekannte meiner Mutter der Bestatter ist und sowohl meinen Opa als auch meine Vater beerdigt hat und ich habe jetzt seinen Schiwegervater bis zum Tot gepflegt) schon angerufen hatte und alle sagten mir dann, ja der ist schon unterwegs. Und ich fragte mich dann wie alles so schnell gehen konnte, es war doch gerade erst passiert.

Dann kam der Lothar schon rein, nahm mich in den Arm drückte mich und sagte: Das ist jetzt nicht wahr oder? Und ich sagte nein, nein sie ist nicht tot. Er sah mir dann in die Augen und sagte mir du musst irgendwelche Dokumente ausfüllen und du musst jetzt die Verantwortung übernehmen. Und ich sagte wieviel denn noch? Wieviel Verantwortung soll ich denn mit meinen 30 Jahren denn noch übernehmen. Und er lies mich los ging zu meiner Mutter, sah sie sich an und sagte sie ist tot.

In dem Moment macht sie die Augen auf und versucht zu reden, sie setzte sich sogar ein Stück auf. Und ich sagte: Schaut doch sie ist nicht tot. Warum glaubt ihr mir denn nicht. Dann drehte sich der Lothar rum und wollte mir erklären das dies normal sei beim tot und das sie wirklich tot sei. Ich sah ihn an (ich weiß doch das so etwas nicht normal ist!!!!) und sagte sie ist nicht tot.

Dann nahm er einen Thermometer mit Spitze, (der auch in der Gerichtsmedizin genommen wird) und stach ihn ihr durch die rechte Hand (so ein Ding stößt man in die Leber aber nicht in die Hand!!!), diese blutete dann und er zog sie raus und sagte siehst du jetzt das sie tot ist, sie müsste schmerzen empfinden, das tut sie nicht. Dann sah ich meine Mutter und das sie versuchte vor Schmerzen zu schreien. Ich sagte schau doch, sie hat schmerzen. Dann sagte er zu mir, dann muss man ihr an die zwischen die Augen fassen und drücken, dann hört das schon auf.

Und immer wieder sagte ich sie ist nicht tot. Dann ging ich zu ihr hin und nahm ihr Hand….ihr Gesicht wurde ganz blau, sah dann wirklich wie das einer Toden aus und zog sich dann in sich zusammen, so das kein Gesicht mehr zu sehen war. Ich sagte dann: ich habe dich lieb für immer und ewig, du wirst immer meine Mama sein.

Meine Tante und meine Oma standen die ganze Zeit nur darum und taten nichts…und irgendwie hatte ich das Gefühl das es in dem Raum immer mehr Menschen wurden, habe aber niemanden konkreten gesehen. Und dann bin ich aufgewacht…..der Traum fühlte sich äußerst real an….gruselig!!! :vampir:

Nur zur Info, meine Mutter ist jetzt 54 und bei guter Gesundheit und das soll bitte auch so bleiben. Wir haben ein verkehrtes Rollensystem in unserer Beziehung, seit ich denken kann, habe ich die Mutterrolle übernommen, sie die Kinderrolle oder vielleicht auch Geschwisterolle. Meine Mutter hat mich bei ihren Großeltern gelassen und ich dürfte die ersten 13 Jahre bei den großwerden. Vielleicht auch daher ehr das Geschwisterverhältnis....Ich liebe meiner Mutter über alles, sie ist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben! Allerdings sind wir jedoch gerade am umdrehen der Rollen, kann das vielleicht damit zu tun haben??

Also den Mann von am Anfang, hätte ich ja noch genommen =) aber alles andere mmmh….

Kann mir jemand bei der Übersetzung helfen?

Seeeehr fragende Grüße,
:winke:
Mendeira

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mendeira« (28. Januar 2013, 08:25)


advaita

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Skorpion

2

Montag, 28. Januar 2013, 18:43

Liebe Mendeira!
advaita du bist ja ein Meister der Seelensprache

Danke für die Blumen :herz: :knuddeln:
magst du mir vielleicht bei diesem Traum auch helfen?

Gerne :sonne:

Dein Traum ist ein absolut weiser und tiefer psycho-diagnostischer Traum zum Thema: Beziehung und Beziehungs-Perspektiven

Die "Gefahr des Traumes" und die "Gefahr der Traumdeutung" besteht darin, dass man sich in Einzelheiten verliert und so das Grund-Thema des Traumes aus den Augen verliert.

Thema:
Kommt ein Mann in Dein Leben und in Dein Haus
Irgendwann kam er mich dann auch besuchen und war nur sehr kurz bei mir.

"stirbt" Deine Mutter.

Da du das auf keinen Fall willst, "stirbt" im realen Leben der Mann und die gewohnte Beziehung der Mutter zu Dir ist gerettet. :denk:

Sehr scharf auf den Punkt gebracht:

Die Weisheit Deiner Psyche sagt Dir, das Du "emotional" mit Deiner Mutter "verheiratet" bist.
Solange Du mit Deiner Mutter "verheiratet" bist, hat kein Mann in Deinem realen Leben genügend Platz und genügend Aufmerksamkeit.

Der Tipp Deines Unbewussten:
Die "emotionale Beziehung" zu Deiner Mutter muss sich auf ein "gesundes" Maß reduzieren, sie muss in der bisher gewohnten Form sterben, sonst bleibst Du entweder real oder innerlich alleine, weil für niemand anderen Energie und Aufmerksamkeit da ist.

Bitte lies Deine Traumbeschreibung aufmerksam durch.
Zähle bitte die Worte, die von Dir und Deiner Beziehung zum Mann handeln und zähle die Worte, die von Deiner Mutter und Deiner Sorge um sie handeln.

So wie hier im Forum beschrieben ist auch die reale Energieverteilung in Deinem Leben.

Es geht in Deinem Traum und sehr!!! wichtige Lebensprozesse.

Ich bringe sie deshalb noch einmal auf den Punkt, auf dass Dein Bewusstsein die Chance hat, aus seiner "Trance" in Bezug auf die "Mutter" aufzuwachen.

WICHTIG!
Deine Psyche verwendet zur Kommunikation mit Dir einen "Kunstgriff!

Im Traum stirbt Deine Mutter.

Im realen Leben "sterben" ganz wesentliche Träume von Dir, und manche davon sterben, bevor sie Dir überhaupt bewusst worden sind.

Was ich als "Seelenbegleiter" nicht gerne hätte:
Das Du zu einem Zeitpunkt aus Deiner "Muttertrance" aufwachst, wenn es nur mehr sehr wenig reale Möglichkeiten gibt, Deine Lebensträume zu leben.

Wir haben ein verkehrtes Rollensystem in unserer Beziehung, seit ich denken kann, habe ich die Mutterrolle übernommen, sie die Kinderrolle oder vielleicht auch Geschwisterolle.


Ich liebe meiner Mutter über alles, sie ist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben!


Dieses von Dir als "verkehrtes Rollensystem" bezeichnete Beziehungsmuster und Beziehungsverhalten zu Deiner Mutter hat viel!! weitreichendere Folgen, als Dir und Deiner Mutter auch nur ansatzweise bewusst ist.

Im realen Leben "sterben" Deine Träume, die Männer sind nur "kurz auf Besuch" und
meine Mutter ist jetzt 54 und bei guter Gesundheit


Die Weisheit deiner Seele bittet dich inständig, auf dieser Trance aufzuwachen und ins reale Leben und reale Beziehungen einzusteigen.

Dies ist nicht möglich, solange jeder "Hauch" einer Außenbeziehung in der Phantasie zum "Tod" der Mutter führt.

Sei so weise, lass meine Worte wirken, sich ausbreiten und dafür sorgen, dass die Beziehungen in Deinem Leben wieder auf "gleich" kommen.

LG :knuddeln:

Advaita
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Mendeira

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Steinbock

3

Montag, 28. Januar 2013, 23:13

Hallo advaita :winke: ,

vielen lieben Dank :herz: , das du dir die Zeit genommen hast mir meinen Traum zu deuten.

Ich glaube ich muss das ganze erst mal sacken lassen und darüber nachdenken was du gedeutet hast. Meine erste Reaktion war nämlich:
" Das hätte ich noch nicht mal im Traum gedacht, das das dabei rauskommt...!"

Ja....im Traum gedacht :denk: und doch hat mein Traum zu mir genau das gesprochen....

Im Groben stimmt es schon alles was du geschrieben hast. Wobei ich sagen muss, das ich es die ganze Zeit nicht wirklich als sooo krass empfunden habe so im wahren Leben, wie mir der Traum das jetzt gezeigt hat. Und doch musste ich dann heute Abend mal wieder erleben, das es wohl doch genau sooo krass ist. Seit mein Vater gestorben ist, vielleicht sogar noch schlimmer statt besser wurde. Allerdings empfinde ich es nach wie vor als nicht schlimm....meine Wahrnehmung scheint total eingerostet zu sein, in diese Richtung.

Sie rief mich heute an und ich erzählte ihr im Gespräch das ich morgen einen Termin mit einer Freundin zusammen hätte um eine bestimmte Uhrzeit und das ich schon darauf gespannt bin. Sie sagte das sie aber da doch einen Termin auf der Bank hätte und ich da doch mit hinmüsse. Ich sagte das es nicht geht und ich meinen Termin nicht absagen kann, sie könne doch auch alleine gehen. Daraufhin sagte sie mir, das ich ja eigentlich Recht hätte und sie ja schon groß wäre und das bestimmt allein klappen würde.... :kopfhau:
Zum weiterdenken habe ich allerdings noch Fragen....:

Was meinst du genau mit:
"Muttertrance"
Und was genau meinst du damit:
Was ich als "Seelenbegleiter" nicht gerne hätte:

Das Du zu einem Zeitpunkt aus Deiner "Muttertrance" aufwachst, wenn es nur mehr sehr wenig reale Möglichkeiten gibt, Deine Lebensträume zu leben.
Okay und dann...
Die Weisheit deiner Seele bittet dich inständig, auf dieser Trance aufzuwachen und ins reale Leben und reale Beziehungen einzusteigen.



Dies ist nicht möglich, solange jeder "Hauch" einer Außenbeziehung in der Phantasie zum "Tod" der Mutter führt.
Ich empfinde den Satz als sehr "krass".... oder besser gesagt "sehr deutlich".... und frage mich jetzt nur:

Glaube ich das im Unterbewussten wirklich?? ?( Und wenn ja, warum verbinde ich eine Beziehung im Außen mit dem Tod meiner Mutter??

Ich bekomme das glaub ich noch nicht so ganz auf die Reihe....das war meine ganz spontanen Gedanken dazu....wie gesagt ich muss darüber nachdenken.... :denk:

*grübelnde Grüße*
:knuddeln:

Mendeira

massaimara

unregistriert

4

Dienstag, 29. Januar 2013, 16:52

Hallo Mendeira,

Advaitas Deutung finde ich sowas von genial und treffend und für mich geht sie über das
reine „Mutter-Thema“ (im Sinne der eigenen Mutter im Aussen)hinaus….bzw. lenkt auf das „Frau Thema“ über.
„Mutter“ bedeutet auch den fürsorglichen- Vvrantwortlichen Aspekt für das eigene Innerste, bedeutet tatsächliche Fürsorge für Mendeira selbst im Sinne
von „wildes, reales Leben“ zu leben. Oder auch die pupertäre, junge Frau kennenzulernen, die flirtet, liebäugelt und sich in den liebenden Augen eines Mannes widerspiegelt und findet.

Solange Du mit Deiner Mutter "verheiratet" bist, hat kein Mann in Deinem realen Leben genügend Platz und genügend Aufmerksamkeit.

Das möchte ich gerne erweitern auf "Solange Du mit dem *Mütterlichen Aspekt in Dir* verheiratet bist (Dich über diesen Anteil identifizierst), hat kein Mann in Deinem realen Leben Platz und genügend Aufmerksamkeit!

Die Weisheit deiner Seele bittet dich inständig, auf dieser Trance aufzuwachen und ins reale Leben und reale Beziehungen einzusteigen.

Danke Advaita für diesen Satz! Sich dem realen Leben anzuvertrauen und bewusst einzusteigen in das was nicht zuvor geplant und gut sortiert werden kann, Leben ganz real direkt zu erfahren, das wäre aus der Trance der „Mütterlichen“ Verantwortung und des umsorgens von Anderen auszusteigen hinein ins eigene pure, freie, wilde und nichtwissende erleben.

Der Tipp Deines Unbewussten:
Die "emotionale Beziehung" zu Deiner Mutter muss sich auf ein "gesundes" Maß reduzieren, sie muss in der bisher gewohnten Form sterben, sonst bleibst Du entweder real oder innerlich alleine, weil für niemand anderen Energie und Aufmerksamkeit da ist.

Das würde ich sogar erweitern auf…die emotionale Beziehung zu dem bisherigen „Mütterlichen“ , zu dem was umsorgt wird im Außen- das sollte in der gewohnten Form sterben dürfen um endlich Aufmerksamkeit und Energie für das eigene, ängstliche, wilde unbekannte und nicht erlebte zu befreien und sich dem Äußeren anders zu zeigen.
Die junge Frau kennenzulernen, deren Träume zu erfahren und ihre Wünsche zu erspüren und erahnen das wäre der Schritt der m.E. anstelle der jetzigen „Mutterrolle“ ansteht um reale Beziehungen ins Leben zu ziehen und Weiblichkeit als Frau (da steckt noch mehr drinn) und vielleicht dann irgendwann selbst als Mutter zu einem Kind zu erfahren und zu erleben.

Liebe Grüße
Ute

advaita

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Skorpion

5

Dienstag, 29. Januar 2013, 17:51

Liebe massaimara!
Wunderbar und brillant auf den Punkt gebracht :knuddeln: , wie Wasser, dass aus einer unendlich tiefen Quelle kommt :spiegel1:

@Mendeira
Der Traum von Mendeira ist von einer berührenden Klarheit, Weisheit und Tiefe.

In meinen Kinder- und Jugendtagen habe ich - wie viele andere - Romane über Indianer verschlungen.
Von dort kenne ich die Redewendung:
"Howgh, ich habe gesprochen".
Das war dann immer das "Ende" der "Unterhaltung".

In Bezug auf den Traum von Medeira:
"Howgh, das Unbewusste hat gesprochen!"

Jetzt kommt es darauf an, was Dein Alltagsbewusstsein mit den Infos macht, jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick.....

Was klar ist: Das Alltagsbewusstsein hat die Unterstützung der Weisheit der Psyche, wenn sie gewillt ist, bestimmte Entwicklungsschritte einzuleiten und konsequent zu gehen.

Allerdings sind wir jedoch gerade am umdrehen der Rollen


Wie dieses "Umdrehen" konkret ausschaut, weiß ich nicht. :denk:

Noch einmal zum Traum:
Er spricht nicht von Distanz, er spricht nicht von "Umdrehen", er spricht vom "Sterben" und "Tod" bestimmte, bisher "unbewusst" praktizierter Verhaltensweisen.

Diese "müssen" "sterben", auf dass die Fraulichkeit, die Weiblichkeit, die Sexualität, die Lebendigkeit in Dir und in Deinem Leben "leben" können!

LG
Advaita
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Steinbock

6

Mittwoch, 13. Februar 2013, 10:52

Hallo ihr Lieben,

erstmal noch ein DICKES Dankeschön euch zwei, für eure Zeit und liebevoll direkten Worte :pfeif: beim deuten meines Traumes!!!

Ich dachte ja...ich könnte dieses Thema jetzt nach dem Traum, den Deutungen (die im übrigen wirklich Klasse und Stimmig sind, von euch beiden :knuddeln: ), den Gesprächen (Danke dir nochmal Ute :herz: für die Erklärungen danach, die mir so manches doch nochmal vedeutlicht haben) stehen lassen...und im Alltag ganz bewusst hinsehen um zu erkennen welche Muster da ablaufen.

Stehen lassen....

Wirken lassen....

Raum in mir gewinnen lassen....

Und im Außen konnte ich es dann auch wirklich "stehen" lassen ohne ständig gedanklich bei dem Thema zu sein. Durch die Gespräche mit Ute kamen wir zu dem Punkt, im Außen erstmal wahrzunehmen welche Muster da in Bezug auf die "Mütterlichkeit" in mir wirklich ablaufen. Um zu wissen und zu begreifen, was da "sterben" muss.

Mittlerweile bin ich auch an dem Punkt angelangt das ich wirklich verstanden habe, also auch ins Herz runtergerutscht :herz: , verstanden habe das gerade diese unruhigen und angsterfüllenden Nächte, die Nächte sind, an denen die meiste Veränderung in mir geschieht. Ich weiß jetzt, das meine Seele mit mir über die Bilder kommuniziert, da sie genau weiß, ich erfahre und erlebe am meisten durch mein "sehen". Diese Nächte zeigen für mich sehr sehr bildhaft das Thema der Veränderung auf. Und kein Bild der Welt ist plastischer für das Thema "Veränderung/ Transformation" als wohl das Bild des Todes. Es stirbt um daraus neu geboren zu werden....und dazu gehört auch Nicht wahrhaben wollen dessen was geschieht, Wut Zorn und Ärger über das bisherige, Verhandeln (wie in meiner Reaktion auf advaitas Post), Depressiver Rückzug und dann die Zustimmung. Irgendwie fühle ich mich echt so als würde ich gerade genau diese Sterbephasen nach Kübler Ross durchmachen....

Heute Nacht habe ich schon wieder geträumt das meine Mutter gestorben ist.

Dieses mal aber anders als im ersten Traum und ich frage mich nun stehen diese beiden Träume im Zusammenhang. Ich denke mal ja....und was soll mir nun der zweite als "Erweiterung?" sagen?

Meine Mutter und ich waren ich glaube in einem Schwimmbad o.ä. wir waren in einem Umkleideraum. Ich musste zur Toilette und meine Mutter blieb zurück. Als ich wieder kam lag meine Mutter tot auf dem Boden und hatte einen Zettel, etwas aus einer Zeitung ausgeschnittenes in der Hand. Laut meinen Gefühlen im Traum wurd ihr dieser Zettel in die Hand gelegt. Ich war natürlich auch wieder traurig, habe geweint aber dieses mal innerlich akzeptiert ok sie ist tot, zumindest war dieses Gefühl der Akzeptanz in Bezug auf die Situation da. Allerdings hatte ich auch die Gedanken, es war kein natürlicher Tot, da hat jemand nachgeholfen. (Ich weiß das ich diese Gedanken immer wieder im Traum hatte.)

Dann war ich "zuhause", aber es war nicht mein reales zu Hause. Weder das von meinen Eltern noch meines, aber irgendwie fühlte es sich an, wie, das ich zu Hause bin. Und dort war mein toter Stiefvater der da wartete. Er war aber voll und ganz lebendig und lebte, er war fix und fertig und konnte nicht begreifen das meine Mutter tot ist. Wir trauerten jedoch jeder für sich in verschiedenene Zimmern. Es war merkwürdig, so als würde mein Vater mich gar nicht wahrnehmen. Es hat mich aber auch nicht gestört. Ich weiß das ich dennoch immer dacht es war kein natürlicher Tod.

Meine Mutter jedoch war irgendwie auch da, ich habe sie nicht gesehen, aber ich wusste sie ist noch da und das war in dem Moment auch gut so. Doch dann kam urplötzlich ein tiefe Verzweiflung in mir hoch, ich habe geweint und war richtig verzweifelt. Mein Vater kam zu mir und sagte dann du musst sie jetzt loslassen, es ist alles in Ordnung. Und ich sagte ich will sie aber noch nicht loslassen, es ist noch nicht an der Zeit. Ich weiß meine Mutter war die ganze Zeit da und es war liebevoll. Ich fühlte mich wie ein Kind das, zu seinem ersten Schultag geschickt wird, loslassen von dem Vertrauten aber auch loslaufend in das neue hinein. Und durch ganz viel Verzweiflung, Tränen, Wut und tiefer Traurigkeit hindurch lies ich los. Und landete promt auf einer weißen Wolke, oder einem weißen Licht o.ä.

Es war hell, warum, niemand war da nur ich....und dachte ich mir, kann ich jetzt in Ruhe weiterschlafen?

Soweit zu meinem Traum.... :heiss:

Mmmmh...... und nu?

Übrigens beim aufwachen war mir klar, ich brauch keine Panik zu haben das meine Mutter stirbt, das war ja beim ersten Traum ein bissel anderst. :D

Ganz liebe Grüße
Mendeira

advaita

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Skorpion

7

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:35

Liebe Mendeira!

Dein Thema ist im Augenblick die Loslösung aus einer sehr überdimensionierten "Mutterbeziehung".
Bei dem Thema solltest Du dran bleiben, bei diesem Thema bleibt auch dein Traum dran.

Meine Mutter und ich waren ich glaube in einem Schwimmbad

Schwimmbad in diesem Zusammenhang ist das Bild einer sehr symbiotischen Beziehung.
Deine Mutter ist nicht Sie, Du bist nicht Du, es gibt euch beide nur im Doppelpack, eingehüllt von grenzenlosen Emotionen (Wasser).

Gleichzeitig ist das Schwimmbad auch das "Becken" der real geweinten und der nie geweinten Tränen.
Tränen, weil für diese Form von Beziehung sehr viel an Lebendigkeit, an realen Lebenschancen "geopfert" wurde, ohne dass es Dir, ohne dass es Deiner Mutter bewusst ist.

wir waren in einem Umkleideraum


Das seit ihr zur Zeit wirklich.
Alte Verhaltensweisen passen nicht mehr, neue Verhaltensweisen müssen erst Schritt für Schritt "angezogen" werden.

Ich musste zur Toilette


Das wundert mich nicht.
Deiner ganzer seelischer Darm ist voll von Sch....., die Du einfach niemals losgelassen hast, weil diese Beziehung zur Mutter so wunderbar war.....

meine Mutter blieb zurück


Das ist in vier Worten präzise zusammengefasst der Alptraum Deiner Mutter und der Alptraum von Dir.

Um diesen "Alptraum" zu vermeiden, hast Du alles geopfert - Frau sein, Sexualität usw. (hat Ute ganz wunderbar auf den Punkt gebracht) :knuddeln:

Als ich wieder kam lag meine Mutter tot auf dem Boden


Das Leben hat die ganzen langen Jahre nur gewartet, dass Du einmal!, ein einziges Mal aufs Klo gehst.
Dann kann diese vollständig übersteigerte Form von Beziehung endlich sterben.

Ganz wichtig:
Nicht die Mutter stirbt, sondern diese irreale Form von Beziehung.

hatte einen Zettel, etwas aus einer Zeitung ausgeschnittenes in der Hand


Von der Mutter aus gesehen:
In dem Augenblick, wo du diese symbiotische Beziehung durchbrichst, verändert sich das Kommunikationsverhalten massiv.
Die Frau ist eingeschnappt und kommuniziert sehr "trocken".

Von Dir aus gesehen:
Du fühlst Dich für das Sterben dieser Form von Beziehung verantwortlich.
Das steht auf dem Zettel, den Teile von Dir ihr in die Hand gedrückt haben.

Ich war natürlich auch wieder traurig, habe geweint aber dieses mal innerlich akzeptiert ok sie ist tot, zumindest war dieses Gefühl der Akzeptanz in Bezug auf die Situation da.


Das ist die Folge der Traumdeutung durch Ute und mich und Deine Akzeptanz und Dein Wirken Lassen unserer Inputs.

Allerdings hatte ich auch die Gedanken, es war kein natürlicher Tot, da hat jemand nachgeholfen.


Natürlich war das kein "natürlicher" Tod.
Euer beider Traum war es, diese Form von Beziehung zu pflegen alle Tage eures Lebens - auf Kosten eures Lebens :denk:
da hat jemand nachgeholfen


Allerdings - das Leben selber, dass dieser Form von "Beziehungsgestaltung" nicht mehr länger zusehen wollte (vgl. deinen ersten Traum vom "Sterben" der Mutter).

Dann war ich "zuhause"


Du kannst nur zuhause sein, bei Dir sein, wenn diese Form von Beziehung gestorben ist.

Meine Mutter jedoch war irgendwie auch da


Natürlich ist Deine Mutter da, sie ist ja nicht gestorben, sondern nur eure "Sonderform" von Beziehung.

ich sagte ich will sie aber noch nicht loslassen, es ist noch nicht an der Zeit


Genau so ist es - war es - die ganze Zeit.

Wenn es nach dir gehen würde, würde das in dieser Form ein Leben lang dauern.
Deine Psyche spielt da nicht mehr mit und hat dir sehr klare Träume gesandt.

Ich fühlte mich wie ein Kind das, zu seinem ersten Schultag geschickt wird, loslassen von dem Vertrauten aber auch loslaufend in das neue hinein.


Sehr stimmig beschrieben.

durch ganz viel Verzweiflung, Tränen, Wut und tiefer Traurigkeit hindurch lies ich los


Das Leben als Ganzes und deine Psyche atmen auf.
Ohne dieses "Loslassen" gehst Du als Ganzes "vor die Hunde".

landete promt auf einer weißen Wolke, oder einem weißen Licht o.ä.


Wohin Dich das Loslassen bringt, siehst Du im Augenblick noch nicht konkret.
Du weißt aber, dass es in die richtige Richtung geht - deshalb das helle Licht.

Dir für Deinen Weg alles Gute - Danke Deiner Seele, dass sie so weise ist, dich zu zwingen, reales Leben in Dein Leben einfließen zu lassen.

LG
Advaita
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massaimara

unregistriert

8

Mittwoch, 13. Februar 2013, 13:12


Liebe Mendeira,
Dein Post zeigt wie ich finde sehr deutlich, wie Dein Veränderungsprozeß gerade statt findet und wie liebevoll und lebensfördernd
Deine Seele und Dein Inneres mit Dir daran arbeitet. Es geht weiter in Richtung Leben und ankommen bei Dir selbst. :knuddeln: :heart:

@Advaita,
Deiner klaren und raumgebenden Deutung und Sichtweise gibt es für mich im Moment nichts hinzuzufügen. :top2:

Eins ist mir ein Bedürfnis an dieser Stelle noch zu schreiben (Mendeira ich hoffe das ist ok für Dich),
Advaita, Du bist mit Deiner Arbeit, Deinem Können, Deiner Art, Deinem Wirken und Aufzeigen (auch wenn das demjenigen nicht immer gefällt)
ein unschätzbarer, wertvoller, bereichernder und hilfreicher Begleiter hier im Forum! :sonne: :knuddeln:
Ich hätte oft gerne etwas anderes um das zu unterstreichen als das einfache „Danke“ das es hier dafür gibt.
Speziell hier in Mendeiras Post empfinde ich Dich als sehr unterstützend nicht nur für Mendeira,
Deine Antworten runden für mich ab was mir zusätzlich hilft in der Begleitung gemeinsam mit Mendeira an den Punkten ansetzen und weiter gehen zu können.

Liebe Grüße und


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »massaimara« (13. Februar 2013, 13:13)


Mendeira

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Steinbock

9

Montag, 18. Februar 2013, 19:40

Euch beiden ganz lieben Dank, dir advaita für deine direkten und klaren Worten, die mir helfen die Bilder meines Inneren zu verstehen und mich somit, mit allem was da ist näher zu verstehen, denn ich bin ja auch das was im Innen geschieht. Und dir liebe Ute auch hier nochmal ganz ganz lieben Dank für alles was bisher so war.... :peinlich: ....du bist echt eine wunderbare Seelenbegleiterin, hart wenns sein muss aber unglaublich herzlich!!! :schmatz:

Derzeit ist mein Status.....in Veränderung....der Wille nach Veränderung ist unglaublich groß, meine Hindernisse so manches mal leider auch....

Gestern habe ich dieses Lied gehört und musste sofort an euch beide, und den Tread hier denken....und es fühlte sich sehr stimmig an, so in etwa, JA so ist es auch mit dem Traum...Das Kind in mir... :teddy:


:knuddeln:
Mendeira

PS: Das muss ich jetzt doch noch loswerden.....sorry....
weil diese Beziehung zur Mutter so wunderbar war.....
Es gab nie eine Mutter Kind Beziehung....der Wunsch in mir das es diese geben soll ist da....ja.....auch dieser Wunsch darf jetzt gehen, weil er nicht kommen wird. Die Beziehung zu meiner Mutter war nicht wunderbar....es ist allerdings in meinem empfinden das einzigste gewesen was sich irgendwie nach Familie anfühlte....deswegen das nicht los lassen wollen.

advaita

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Skorpion

10

Montag, 18. Februar 2013, 20:16

Liebe Mendeira!
Vielen Dank für Dein warmherziges Feedback. :knuddeln:

der Wille nach Veränderung ist unglaublich groß, meine Hindernisse so manches mal leider auch....

Das ist die Definition von "Geburt" und wir wissen, wie Geburt ausgeht :knuddeln:

Es gab nie eine Mutter Kind Beziehung


Ich weiß.
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der Wunsch in mir das es diese geben soll ist da....ja.....auch dieser Wunsch darf jetzt gehen, weil er nicht kommen wird.


Jetzt gehört im "Millimeterbereich" formuliert!!
der Wunsch in mir das es diese geben soll ist da....ja.....auch dieser Wunsch darf jetzt gehen, weil die Erfüllung von Seiten meiner Mutter nicht kommen wird.


Das ist so formuliert ein riesen!! Unterschied.
Uns beiden ist klar, dass die Erfüllung dieser Ur-Sehnsucht von Seiten Deiner Mutter nicht befriedigt wird.
Wer aber sagt denn, dass diese Ur-Sehnsucht nicht von jemand anderen befriedigt wird, wenn du diese "übersteigerte" Mutterbeziehung loslässt und offen wirst für reale Begegnungen?? :knuddeln:

Die Beziehung zu meiner Mutter war nicht wunderbar


Das ist die Erkenntnis, die Dir durchs "Sterben" dämmert....
vgl.
Ich liebe meiner Mutter über alles, sie ist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben!

Zitat von »advaita«
weil diese Beziehung zur Mutter so wunderbar war.....

Es gab nie eine Mutter Kind Beziehung.... Die Beziehung zu meiner Mutter war nicht wunderbar


Wenn man in der Therapie merkt, dass eine "Person" absolut irreal "überhöht" und "idealisiert" wird, ist es sehr oft hilfreich, diesen Prozess als Therapeut/in in einem ersten Schritt nicht zu hinterfragen, sondern zu "übersteigern".

Läuft so in etwa unter Paradoxe Intervention

Ganz wichtig!!
Du brauchst Dir keine Sorgen in Bezug auf "Widerstände" machen - diese Reaktion der Psyche ist absolut und normal.
Alles, was zu "tun" ist, ist das Wahr-nehmen der Erkenntnis:
Derzeit ist mein Status.....in Veränderung....der Wille nach Veränderung ist unglaublich groß


GLG
Advaita
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Simurgh

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Schütze

11

Dienstag, 19. Februar 2013, 09:58

Liebe Mendeira

ich danke dir von Herzen für das „mitlesen“ dürfen deines Traums und von allen daraus entstehenden Antworten.
Es berührte mich persönlich sehr, weil ich auch nie wirklich die Tochter meiner Mutter war (wenn meine Mutter von ihren Kindern erzählt, dann von ihren 2 Söhnen und das sogar in meiner Gegenwart, aber ich bin halt auch nicht bei ihr groß geworden).

Danke Massaimara durch deine Antwort ist auch mir einiges klarer geworden (betreffend, dass „Müttterliche“ loslassen).

Ich dank dir advaita, aus deinen Antworten hab ich mir auch viel mitnehmen können,
ganz besonders von der kleinen roten Beifügung:
Jetzt gehört im "Millimeterbereich" formuliert!!
Zitat von »Mendeira« der Wunsch in mir das es diese geben soll ist da....ja.....auch dieser Wunsch darf jetzt gehen, weil die Erfüllung von Seiten meiner Mutter nicht kommen wird.


Nochmals dank euch Dreien. Es ist immer wieder beeindruckend, was MAN (ich) sich hier im Forum nur vom „mitlesen“ dürfen, rausholen und „mitnehmen“ kann.

Liebe Grüße
Simurgh
Signatur von »Simurgh« "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
Platon

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Steinbock

12

Donnerstag, 6. Februar 2014, 20:31

Ein Jahr ist es nun her seit ich diesen Tread damals startete.... :haare:

Initiator dafür war der Traum um den Tod meiner Mutter. Mir fiel es sehr schwer mich nicht von den Äußerlichkeiten des Traums einnehmen zu lassen, sondern tiefer zu schauen um die wahre Botschaft dahinter zu verstehen, wirken und reifen zu lassen. Vor allem aber viel es mir sehr schwer auf mich zu schauen, auf meine Hürden, Leichen und dunklen Verliese in mir selbst.

Ich habe in dem vergangen Jahr viel erlebt gerade auch in Bezug auf dieses Thema und konnte mir viele Dinge anschauen und anpacken. Allerdings hätte ich das niemals nur schreibend in einem Forum hinbekommen, sondern es Bedarf handfester Arbeit :attacke: ganz in der Realität stehend. Jedoch muss ich auch sagen, das ich durch das Forum hier die richtigen Menschen :herz: dazu gefunden habe die mich auf diesem Weg begleitet haben…. (ganz lieben Drücker an Ute :knuddeln: ) Den Schritt daraus musste ich allerdings selbst tun….und natürlich auch die Schritte im Leben. Ich möchte das vergangene Jahr zwar nicht mehr erleben aber missen möchte ich es auch nicht, dafür steckt zu viel Leben darin.

Jetzt sehe ich, dass es wirklich fast genau ein Jahr her ist….und finde es erstaunlich das ich gerade jetzt wieder fast den gleichen Trauminhalt hatte, eben nur mit einem ganz anderen Ausgang.

Ich träumte wieder von dem Tod meiner Mutter. Dieses Mal war ich nicht in der Näher meiner Mutter gewesen, wo ich war kann ich gar nicht mehr sagen, jedenfalls nicht in greifbarer Nähe, sondern unterwegs. Ich bekam einen Anruf und die Mitteilung, dass meine Mutter verstorben sei. Ich kann gar nicht sagen wer der Anrufer war, ich habe keinerlei Gefühl zu ihm, es war eine ganz neutrale Person für mich. Ich nahm die Nachricht sehr ruhig, fast schon gelassen entgegen und sagte ihm, das die Nachricht in Ordnung sei und er alles nötige in die Wege leiten soll.

Dann waren wir bei der Beerdigung gewesen, ich sah den Sarg, der gerade in die Erde eingelassen wurde und stand vor ihrem Grab. Ich war innerlich sehr ruhig gewesen, sah dem Sarg nach bis er den Erdboden erreichte, setzte mich vor den Sarg, warf ihr weiße Rosen hinterher und bedeckte ihn mit Erde. Warum ich dies alleine mit einer Schaufel tat weiß ich nicht, für mich war klar, das ist meine Aufgabe, das mache ich nun selbst. Es standen einige Menschen um das Grab herum und fanden dies auch in Ordnung. Keiner war da der mir reinredete oder es für absonderlich oder so hielt. Meine Familie nahm ich komischerweise nicht war. Ob die da waren kann ich nicht sagen. Darum ging es aber auch gar nicht. Als ich das Grab geschlossen hatte, verabschiedete ich mich von ihr und ihrem Grab und ging einen Weg der von diesem Grab wegführte weiter. Keiner der Trauergesellschaft lief mir nach, ich ging den Weg alleine und lies den Friedhof hinter mir. Das Wetter auf dem Friedhof war neblig und kühl, kalt und leicht regnerisch. Als ich die Tore des Friedhofs hinter mir lies wurde der Himmel klar, die Wolken verzogen sich und Sonne stieg durch die Wolken hindurch. Komischerweise war ich gerührt und fühlte auch eine Trauer, aber kein Entsetzen, keine Verzweiflung darüber, dass meine Mutter Tod war. Das wirkliche Gefühl kann ich gar nicht beschreiben, dazu fehlen mir gerade die Worte….

Die nächste Szene die sich an dieses Bild anschloss, war ich und ich war schwanger….ich stand kurz vor der Geburt und war in einem Art Krankenhaus, aber es war kein richtiges Krankenhaus. Was es genau war weiß ich nicht. Ich war alleine in einem Zimmer, das Zimmer war dunkel und hatte verschiedene kleine Lichtquellen aus Kerzen, so dass es richtig schön gemütlich wirkte, wie eine Art Höhle. Mit roten, orangen und gelben Farben. Ich fühlte mich geborgen und wohl und dachte noch bei mir, ja das ist der richtige Ort für die Geburt. Das Problem war allerdings das die Wehen nicht so richtig in Gang kamen, es war ein leichtes ziehen da aber mehr nicht. Dann kam ein Arzt und meinte das wäre nicht weiter schlimm, ich bekäme jetzt eine Salbe und dann flutscht es schon. Das tat er dann auch, er verabreichte mir diese Salbe. Ich dachte mir, ja mach du nur, fühlt sich gut an, aber das Baby kommt sowieso wann es will. Dann war ich alleine in dem Zimmer und wollte aus was auch immer für einem Grund eine Lampe anmachen, die ging aber nicht an, weil der Strom
ausgefallen war oder die Glühbirne kaputt war. Ich dachte mir, naja auch egal, trotzdem schade. Dann wollte ich noch jemanden mir wichtigen Menschen anrufen und sagen, dass es jetzt bald losgeht. Doch das Telefon ging auch nicht. Kein Strom…..Also gut dachte ich mir, so entspannt wie das ganze gerade aussieht, bekommste das auch alleine hin. Ich legte mich auf mein Bette aus ganz vielen Tüchern und war echt super entspannt. Dann kamen die wehen und auch diese waren kaum schmerzhaft, sie steigerten sie kaum spürbar…..allerdings wachte ich vor der Geburt auf…..

Was dieses Mal auch anders war, nach dem aufwachen war ich völlig ruhig und entspannt und naja, irgendwie ging es mir gut, ich fühlte mich glücklich, leicht….. :beach:

Ganz liebe Grüße
Mendeira

Janabel

unregistriert

13

Freitag, 7. Februar 2014, 02:33

Liebe Mendeira,

Danke dir für diesen schönen Traum (und den thread im Ganzen). :knuddeln:


Dass du dich nach dem Aufwachen so entspannt gefühlt hast ist kein Wunder… So wie sich die Bilder in diesem einen Jahr verändert haben.. Es ist schon toll, dass, wenn wir uns wirklich auf diese Bilder die uns unsere Seele schickt einlassen und sie ganz konkret wahrnehmen, Stück für Stück grosse Veränderungen statt finden dürfen. Bei mir ist es so - je weniger ich unter Strom stehe und je mehr ich mich entspanne und "ausdehne" - umso leichter und glücklicher bin ich, vertraue ganz dem Fluss des Lebens. Ist bei der Geburt genauso…einfach nur entspannen, dann flutscht es!


Ich wünsche dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg. :heart:


LG


Janabel :winke:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Janabel« (7. Februar 2014, 02:33)


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