Wann beginnt Sterben?

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    • Es ist bald soweit.
      Mein Vater bat mich gerade, so schnell es morgen möglich ist, zu kommen. (Ich HASSE es gerade, keinen eigenen Führerschein zu besitzen!)
      Ich habe es mir letzte Woche schon gedacht, jetzt wird es konkret real.
      Der Arzt soll gesagt haben: Alles zwischen einem Tag und zwei Wochen sei möglich.
      Die zwei Wochen-Variante glaube ich nicht, das hat sich schon letzte Woche nach "höchstens 2 Wochen" innerlich angefühlt- und davon ist morgen eine vorbei.
      Nein, ich denke, es wird schneller sein. Mein eigenes inneres Gefühl sagt: "Vier, fünf Tage noch." Kann aber auch noch schneller sein. Aber zwei Wochen? never.
      Aber um die Länge geht es nicht.
      Gott, ich bin dankbar, dass es Morphium gibt!
      Kirsten
    • Hallo Kirsten,
      ich bin in Gedanken bei Deiner Oma und Dir und zünde eine Kerze an.

      Noch eine kleine Anmerkung: In einer solchen Verfassung Autofahren wäre vielleicht gar nicht so gut - ich würde es auf jeden Fall, wenn möglich jemand anders machen lassen - auch wenn ich selber fahren könnte.
      Anja :knuddeln:
    • Liebe Kirsten :knuddeln:

      Meine Gedanken weilen bei dir ... und mein Herz wärmt das Deine, wenn Du magst - in dieser Zeit, in deren Du Abschied nimmst...
      Ich wünsche Dir viel Kraft auf diesem Weg.. :knuddeln:

      Ich möchte hier gerne noch etwas für Dich da lassen.. es hat mir "damals" Trost gespendet... und ich wünsche mir, dass Du es für Dich ähnlich empfinden darfst...

      Das Letzte Geschenk

      Die Liebe die ich brachte
      In diese Welt
      Alle Begegnungen die ich machte
      Und über die Zeit Bestand hält.

      Das ist mein Geschenk an die Welt
      Wenn ich jetzt gehe
      Es gibt nicht’s was mich noch hier hält
      Auch wenn ich eure Tränen sehe.

      Die Liebe ist, die von mir bleibt
      Mein letztes Geschenk das ich euch gebe
      Sie übersteht alle Zeit
      Und soll euch daran erinnern, dass ich immer bei euch lebe.

      Ein Tod ist kein gehen
      Nur ein anderer Weg hinfort
      Ich weiss wir werden uns wiedersehen
      An einem anderen Ort .

      Lasst mich nun meinen Weg auch gehen
      Ich habe ihn so gewählt
      Ihr werdet es erkennen und verstehen
      Der Schmerz ist nicht, der euch so quält.

      Lasst die Tränen versiegen
      Und nehmt mein Geschenk in euer Herz
      Lasst uns die Illusion besiegen
      Und erkennt es gibt nur die Liebe – es gibt keinen Schmerz.
      Copyright ©Melanie Bossert

      Ich umarme Dich von ganzem Herzen :knuddeln: :herz: :heart: :knuddeln:

      Melanie
    • Ich wünsche Dir, das du spüren darfst das der Tod dem Leben dient - so schwer`s nun gerade auch ist ,
      ...

      Ich wünsche Dir , dass Du den Herbst und Winter , den Frühling und Sommer,
      des Menschen und eines jeden Lebewesens -
      so fühlen kannst, wie er " von "Gott" gegeben ist.

      Bewahre dir deine Ruheoase und die liebevolle Kraft deines offenes Herzens ...

      :heart: Du weißt , du bist nicht allein

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Xella ()

    • Liebe Adlerin,
      deine Zeilen berühren mich immer sehr, genießt die noch
      verbleibende gemeinsame Zeit und laß deine Trauer zu.
      Wohl dem, der so eine Enkeltochter mit deinem Einfühlungs-
      vermögen und der Liebe zur Oma hat (gottseisgedank bin
      ich auch in der glücklichen Lage).

      Alles Liebe dir und deiner Oma ... noch gemeinsam im hier
      und doch jeder auf seinem Weg

      :heart: lichst ate
      ~~~> "pure awareness" <~~~
    • Hallo Kirsten,

      mögen deine Spirits dich liebevoll begleiten und deine Oma einen sanften Übergang haben.

      Viel Kraft und Mut auf eurem Weg und die spürbare Gewissheit ihr seit nicht allein.

      Liebevolle Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Liebe Kirsten,

      Von Herzen wünsche ich Dir, Deiner Oma und Familie... viel Kraft und alles Gute.
      Ich zünde eine Kerze für Euch an





      L.Gr.Tina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blumenfee ()

    • Ich bin zurück... sie lebt noch... sie atmet noch, aber... sie "lebt sich ab". Ich muß immer wieder an dieses alte Wort "Ableben" denken. Sie lebt ab. Sie lebt sich von ihrem Körper ab.
      Ich war bei ihr... ich bin nicht mehr physisch da, aber immer noch mit ihr.
      Sprechen war nicht mehr viel, es fällt ihr schon arg schwer.
      Zwei, drei Löffel Joghurt über den ganzen Tag, mehr nimmt sie nicht mehr zu sich. Und Flüssigkeit. Trinken tut sie noch. Aber allzu lange geht das nicht mehr. Lass es noch 40 kg sein, wenn überhaupt.
      Sie lag auf der Matratze, manchmal schlafend (viel), manchmal seufzend oder kurz aufstöhnend. Manchmal auch summend. Es hat eine Weile gebraucht, bis es mir gelang, die Meldie zu erraten, weil soviel Pause zwischen den Tönen und dem Atmen war.
      Aber als ich es raus hatte, habe ich dieses Lied für sie gesungen, gaaaaanz leise. Und sie hat gelächelt, ein bißchen. Und ich habe ihre Hand gehalten und habe einfach noch ein paar kurze Sätze gesagt, wie sie grad von innen kamen. Könnt ich nicht mehr wiedergeben jetzt, hab ich so gesagt, wie es floß in dem Moment.
      Ein paarmal hat sie auch gelacht und einmal hat sie jemanden gerufen (die Frau, nach der sie gerufen hat, ist schon tot). Da hab ich ihr gesagt, dass es gut ist und dass sie zu ihr hin gehen kann, wenn sie mag. Und dass sie das bestimmt auch freut, wenn sie kommt.
      Körperlich hätte es mir einen Schrecken versetzen können, hat es aber nicht. Die üblichen Zeichen (eingefallen, Nase spitz, Augen tiefer) sind schon alle da, ergänzt durch die Hautfarb (Leber arbeitet halt nicht mehr) und die Gewebebildung (auch klar, das, was die Leber nicht verarbeiten/abtransportieren kann, muß ja wohin).
      Ich habe mich sehr bewusst verabschiedet- und als ich auf der Tür zur Zimmerschwelle stand hab ich das wirklich gespürt, ganz bewusst dieses "auf der Schwelle stehen" und ich habe gesagt: Wir sehen uns wieder." und auch das ist wahr, habe ich gewusst in mir in dem Moment.
      Und ganz zum Abschied gab es eine Szene mit meinem Opa in der Küche, die mich auf ganz eigene Art berührt. Er hat mich zweimal in den Arm genommen und mir einmal kurz über die Wange gestrichen. Das letzte Mal, dass er das gemacht hat, ist, ähhhhmmmm, 30 Jahre her oder so.
      Er wird weicher, das "Bellende" ist weg. Erstaunlich... und schön.
      Nebenbei hatte ich gestern abend noch ein ganz gutes Gespräch mit meiner bald 18 jährigen Cousine (wir kennen uns kaum, sie war drei, als ich zum Studium wegzog) und sie kam gestern abend auch vorbei - und ein kurzes, eher ungutes Wortgefecht mit meinem Vater (wasauchimmerdaswar, muß mir das noch genauer ansehen).
      Schön auch, die Veränderung zwischen meiner Mutter und mir zu sehen. Das tut gut. Meine Mutter (die ein Temperamentsbündel ist und durchaus zu relativ heftigen Ausbrüchen neigen kann) wird in dieser Phase sehr viel ruhiger. Nicht, dass sie keine Emotionen hätte (beileibe nicht, die hat sie- und das ist gut so) aber sie erlaubt es ihnen nicht mehr, davon unkontrolliert überrollt zu werden. Was den Umgang zwischen uns um einiges angenehmer macht...
      Dinge verändern sich. Und Oma wird bald gehen und ich bin im Frieden damit. Jedenfalls für jetzt.
      Danke für Eure Gedanken
      Kirsten
    • "Wunder gibt es immer wieder... heute oder morgen können sie geschehen..." Ist vielleicht schnulzig, das Lied, geht mir aber trotzdem seit dem WE nicht aus dem Kopf, die Zeile.
      Je nun... es zog sich und zog sich und zog sich... zwischendurch mit Komplikationen (meine Oma kann kaum noch schlucken, wenn ihr jetzt was "falsch rutscht" und wenns Tee wäre, würde meine Oma ersticken, weil sie auch Mühe hat, abzuhusten). Sie war sehr weit weg, nicht bewusstlos, aber hat auf Ansprache nicht mehr reagiert, fast nur noch geschlafen.
      Dann bekam sie Durchfall (wovon auch immer en Mensch, der nur Schmerzmittel und Flüssigkeit intravenös erhält, Durchfall bekommen kann, aber es geht). Jetzt ist auch das weg und sie ist seit Samstag wieder vermehrt wach, spricht wieder, will aber immer noch nichts zu essen.
      Der Hausarzt sagt, er versteht es nicht (wer tut das schon, wir jedenfalls alle nicht), aber im Moment ist sie mehr "da" und präsent als die ganzen letzten Wochen.
      Das verstehe, wer es kann, ich tu's nicht.
      Andererseits gab es auch bei meinem Onkel (dessen 1. Todestag am Sa war) nochmal ein kurzes Aufflackern von ein paar Tagen, ehe es dann ganz zu Ende ging.
      Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt...
      Kirsten
    • Das Lied "Wunder gibt es immer wieder..." kenne ich aus meinem Berufsleben sehr gut....viele Menschen werden bei uns in der Pflege, zum Tode "verurteilt, es wird gesagt sie haben nicht mehr lange und eigentlich dürften sie gar nicht mehr leben....wie oft höre ich diese Sätze im Alltag. Keiner nimmt sich aber so recht die Zeit um mal auf den Menschen zu hören um den es eigentlich geht. Ein Fall ist mir noch sehr genau in Erinnung von einem Mann der uns aus dem Krankenhaus sterbend angekündigt wurde. Er sollte nach Hause entlassen werden und wir sollten die Pflege übernehmen. Im Entlassungsbericht stand präfinal (also sterbend), der Mann lebte noch 1 1/2 Jahre, mit einem strahlen im Gesicht was er uns jeden Tag zeigte. Beim morgendlichen duschen lebte er auf und genoss es sichtlich das Wasser zu spritzen, oder uns nass zu machen. Er sang seine Lieder und ging lange Zeit nach draußen um die Vögel und die Sonne zu genießen. Er fing wieder an zu laufen und zu leben und genoß die Zeit die ihm gehört...und störte sich überhaupt nicht an dem was Ärzte über ihn geurteilt haben. Laut seinen Diagnosen und dem Wasser in der Lunge war es wissenschaftlich gesehen auch nicht möglich aber er hats geschafft....als er starb, starb er mit einem zufriedenen lächeln.

      Oder eine andere Patientin, lag letztes Jahr im Bett, war inenrhalb kurzer Zeit nicht mehr ansprechbar, die Schwester von ihr und eine Bekannte saßen bei unserer Ankuft bei ihr, hatten eine Kerze an und segneten sie gerade aus. Sie verabschiedeten sich. Wir holten trotz aller Widerstände doch noch einmal den Krankenwagen, die wollten die Patientin nicht mitnehmen, da sie ja sterbend sei und das könne sie auch zu Hause. Gott sei Dank ging die gesetzl. Betreuung nicht ans Telefon, und wir disskutierten so lange bis sie sie schließlich doch mitnahmen. (Sie sah zwar optisch sterbend aus, aber alles andere, ihre Aura, ihre Energie nicht) Im Krankenhaus, wir fuhren natürlich hin, sagten sie was wir mit ihr hier wollten, sie wäre doch sterbend.....nach zwei Stunden untersuchten sie endlich und stellten fest sie eine Urosepsis, sie sagten die überlebt die Nacht nicht aber gut. Ich ging noch einmal zu ihr, sie hielt meine Hand und ich sagte wenn sie gehen wollen, dürfen sie gehen. Sie schaut mir in die Augen und sagte ich gehe noch nicht wir sehen uns wieder bei deiner Hochzeit (ich habe nicht vor in nächster Zeit zu heiraten) ich streue doch die Blumen... ich sagte ihr, ja das dürfen sie.
      Die Frau kam wieder und hällt uns bis heute auf Trapp. Mit ihr erleben wir heute so viel schöne und lustige Momente, das ist unglaublich. Und ich "fürchte" sie wird irgendwann bei mir auf der Hochzeit die Blumen streuen....

      Ich weiß die Geschichten passen nicht zu dem was du gerade erlebst, aber mir war es wichtig auch solche Situationen einmal zu zeigen. Ich glaube der Mensch selbst weiß ganz genau wann er geht und wann seine Zeit gekommen ist....egal was alle Diagnosen der Welt für Lebenserwartungen geben. Wichtig ist das wir lernen genau auf das hören was diese Menschen uns sagen wollen.

      Mich hat die Zeit des Abschied nehmens schon als Kind und Jugendliche fasziniert. Als ich 12 Jahre alt war, erlebte ich während eines Praktikums im Krankenhaus die Sterbephasen eines Mannes mit Leberzirrkose mit und durfte dabei sein, als er Abschied nahm vom Leben und gehen durfte. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und ich durfte einige Menschen in diesen Zeit begleiten. Ich finde es ist eine der ehrlichsten und tiefgreifensten Erlebnisse die man mit einem Menschen erleben darf und es ist unglaublich wieviel Leben in diesen Zeiten stecken.

      Als mein Opa vorletztes Jahr starb, sagten alle inklusive den Ärzten, er wird noch lange leben, er feiert auf jedenfall noch Weihnachten und Silvester mit euch. Er starb eine Stunde nach dieser Aussage. Er war bereit zu gehen, ging aber nicht, erst an dem Tag, als ich sagte du darfst gehen, es ist ok, ich komme alleine zurecht (er hat mich groß gezogen) ging er still leise und heimlich. Dennoch nicht allein. Er wollte niemandem bei sich haben und das auch vollkommen in Ordnung, denn geistig lies er mich selbst über einige km Entfernung seine Liebe spüren....das meine ich diese Erlebnisse sind kostbarer und wertvoller als alles Geld der Welt!!!

      Ganz liebe Grüße :hospital:
    • Ich weiß nicht, was, aber irgendwas hält Oma noch am Leben. Sie ist da, ruhig, präsent, anders als vorher.
      Ich weiß nicht, was wie wann wer wodurch, aber irgendwas ist da passiert. Sie ist anders, die ganze Energie ist anders. Schwach, ja. Völlig auf Hilfe angewiesen, ja. Schmerzfrei auch das Gott sei Dank, ja. aber in sich klarer, als ich sie je kannte, nicht nur in den letzten Monaten, sondern als ich sie überhaupt je kennen gelernt habe. So klar, so DEUTLICH, so DIREKT war sie nie, nicht in meiner Gegenwart- und wir waren viel zusammen.
      Der Wandel, der sich da vollzieht (vollzogen hat?) den kann ich nur staunend beobachten. Und dankend annehmen. Das ist "in sich" ein Wunder- zumindest für mich.
      Alles andere, wie "einordnen", "erklären", etc - Fehlanzeige. Kann ich nich, is aus, ham wer grad net lieferbar.
      Schmunzelnd,
      Kirsten
    • Liebe Adlerin,

      wie schon geschrieben: Schön Dich zu Lesen und vor allem dies von Dir zu Lesen.

      Die letzten Tage habe ich mich intensiver als sonst mit dem Thema Tod beschäftigt - mit Leben und Sterben.

      Ich sah dazu letzte Woche einen Bericht (ausnahmsweise sah ich mal wieder Fernsehen): Aus dem Alltag einer Bestatterin. Für mich ein ganz besonderer Bericht. Tief berührend. Nahe gehend.

      Vielleicht möchte ja jemand teilen - deswegen hier erneut: "Die mit den Toten spricht"

      swr.de/tv/-/id=2798/nid=2798/did=9342100/1u71c3t/
      (ist dort rechts "ansehbar").

      Lieber Gruß

      Ursus

      Edith: Ich bin unglaublich "dankbar", dass dieser Bericht letzten Freitag mir über den Weg lief. Und dass ich diesen sehen konnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ursus ()

    • Ich habe mir eben diesen Filmbeitrag angesehen und ich muss sagen er ist sehr schön!!!!

      Bemerkenswert finde ich den offenen Umgang mit dem Thema Tot und Sterben. Solche Beiträge müsste es viel mehr geben, noch mehr müsste es aber solche Menschen geben, wie diese Bestatterin. Das Thema Abschied nehmen, ist kein leichtes, oft steht man als Angehöriger vor einer rießigen geschlossenen Tür und weiß kein ein noch aus. Solche Menschen wie diese Bestatterin können diese Tür öffnen und den Weg des Abschieds ein wenig ebnen. Keiner kann einem den Schmerz oder die Trauer nehmen, das dieser Mensch, so wie er in diesem Leben war nicht mehr da ist, aber man kann es ein wenig erleichtern damit umzugehen und der Situation zu begegnen.

      Den Ausschnitt mit dem Mann, fand ich sehr berührend. Es hat mich an meinen Opa erinnert. Er starb zu Hause. Der Bestatter kam und ich habe meinen Opa gemeinsam mit ihm eingesargt. Es war mir wichtig diese letzte Geste für ihn zu tun. Ihn anzuziehen und ihn in den Sarg zu legen. Die ganze Zeit war auch mein Hund dabei und auch er durfte sich, wie im Film noch einmal von meinem Opa verabschieden. Dann schlossen wir den Sarg und es war so, als ob mein Opa nebendran stand und sagte, DANKE.

      Danke für das einstellen des Beitrags, ein sehr wertvoller Film!!!

      PS: Das wir nicht sofort nach unserem Tot komplett aus dem Körper ausscheiden (in welcher Form auch immer.... ;-) bestäigen mittlerweile sogar russische Forscher, die Kirlianfotographien von Verstorbenen gemacht haben. Ich glaube bis zu sieben Tage konnte man die "Aura" dieses Menschen noch ablichten. Interessanter Weise konnte man anhand der Aufnahmen sogar sagen, wie diese Menschen gestorben sind, ob es plötzlicher oder erwarteter Tot war. Sogar konnte man feststellen welche Organe bei der Autopsie entnommen wurden, auch dann änderten sie die Aufnahmen. Ich finde es sehr interessant und faszinierend....

      Ganz liebe Grüße
      Mendeira
    • Ja. Mir ging und geht es mit dem Beitrag ebenso.

      Mir sehr nahegehend - bewegt mich tief.

      Wie respektvoll diese Bestatterin mit den Verstorbenen umgeht. Etwas, was ich finde, was uns Menschen schon klar und immer bewusster wird - aber ich denke, dort auch noch "Einzug halten darf".

      Ich schrieb ja: Ich bin froh, diesen Bericht gesehen zu haben. Und ich sah ihn heute abend ein 2. Mal.

      Das Thema Tod im Leben integrieren. Ein guter Weg.

      Lieber Gruß

      Ursus
    • Ja genau....der Tot gehört nunmal zum Leben dazu und sollte genauso einen Raum haben, wie die Geburt auch.
      Mir war und ist es auch immer wichtig bei der Versorgung mit meinen verstorbenen Patienten, genauso wie zu Lebzeiten, respektvoll umzugehen.
      Wenn ich sie versorge rede ich mit Ihnen und versuche ihnen Gelegenheit zu geben, das geschehene zu verstehen und ihrerseits auch Abschied zu nehmen.

      Ich versuche auch im Vorfeld schon mit Ihnen zu reden und über oft lange Jahre des pflegens und betreuens, auch dieses Thema ein Bestandteil des Alltags werden zu lassen.

      Ein Thema das gelebt werden sollte.... :] .... im Hinduismus lebt man auf den Tag des Todes hin und bereitet sich ein Leben lang darauf vor.