Wann beginnt Sterben?

  • ANGST !!!
    ANGST ANGST !!!
    ANGST ANGST ANGST !!!!!
    In Deiner Familie, liebe Adlerin ist alles und jeder von ANGST durchdrungen!!!!
    Du bist insofern "gefährlich", als dass Du die Dinge benennen möchtest!
    Die ultimative Angst, ist die Angst vor dem Tod, so offensichtlich er sich auch ankündigen mag...:
    - nichts hören
    :music:
    - nichts sehen :blubber:  
    -
    nicht reden :rolleyes:


    als Abwehrmechanismen!


    Deine Oma wird den Tod spüren, wenn er sich ankündigt.


    Sei bei ihr, denn sie wird sich einsam fühlen... weil sie wiederum niemanden mit ihrer Angst belästigen möchte.


    Absurd..


    Sei einfach nur bei ihr!


    Ich wünsche Dir viel Kraft!!!! Lass Dich durch die Angst der Anderen nicht beirren!!




    Die Suchende

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  • @ Suchende: Auch, aber nicht nur. Dass die größte Angst in meiner Familie (oder besser, in meiner mütterlichen Linie, auf der anderen Seite war und ist das anders) die Angst votr dem Tod ist, glaub ich nicht.
    Es ist die Angst vor Veränderung und davor, so leben zu dürfen, wie frau ist. Und das hat mit meiner Uroma zu tun, der Mutter meiner Oma.
    Da hat es eine üble Sache gegeben (keine körperliche, aber psychische und dogmatische Gewalt), ich glaube, da liegt die Wurzel... meine Oma fängt heute noch an zu weinen, wenn sie davon redet, dabei ist es Jahrzehnte her.
    Ok, ich werds anreisen. Sehen, was zu sehen ist, sagen, was zu sagen ist und tun, was zu tun ist.
    Ich hab mich aus dem Ganzen, was das Schamanische angeht, rausgehalten. Ich wollte das sterben und den Tod und den Prozess schamanisch BETRACHTEN, aber jetzt geht es nicht mehr. Jetzt gehts um Tun und zwar ganz einfach meine Geisteranier zu fragen, wie. und das dann auch TUN- und nicht zweifeln, ob ich darf oder kann.
    Es geht nicht mehr um Reden oder (ver)schweigen, da komm ich bloß ins alte Dilemma. Es geht ums Tun.
    Und damit mich keiner falsch versteht: ich werde NICHT die Seele meiner Oma anreisen, das darf ich ungefragt nicht und lasse es auch. Ich werde auf die Ebene der Muster reisen, die ja eine Ebene der oberen Welt ist und mich dort umsehen.
    Adlerin

  • So, jetzt hab ich eine klare message der mich begleitenden Spirits, was jetzt zu tun ist. Das sind drei Dinge, in aufeinander folgenden Schritten. Also nicht in einer Reise, sondern mehreren, inklusive einem Ritual, das ich noch gezeigt bekomme. (Ausgerechnet ich Non- Ritualist, aber ich habs gesagt bekommen, also tu ich es.) Und dann schau' mer mal, was passiert oder auch, was nicht passiert.
    Bin da bestimmt ein paar Tage beschäftigt, das richtig "sauber" zu machen, aber sei es drum. Das ist mir die Sache wert und außerxem hab ich ab morgen nachmittag eine Woche Urlaub. Also hab ich auch die Zeit dazu.
    Woll'n mer doch mal sehen... ich bin nicht völlig erwartungsfrei, zugegeben, aber ich übe ;)
    Und darauf kommt es auch nicht an. Es kommt aufs Tun an. Ich kann nur so tun, wie mir gezeigt wird und so gut wie ich es in dem Moment kann. Das Wie sind die Spirits- und das Ergebnis ist auch nicht meine Sache, nur die Ebergie meiner Motivation, die Frage, wie weit ich beim Tun in der Kraft bin ohne im Wollen zu sein und die Qualität dessen, was ich tu'. Und mehr nicht - aber auch nicht weniger.
    Ich hab lange genug gewartet, dass und ob andere mal aus dem Quark kommen, ihren Anteil ebenfalls sehen und sich bewegen könnten. Und hab mich vom Nicht tun und Verweigern anderer gnadenlos manipulieren lassen, nach dem Motto: "Wer sich zuerst zeigt und wer Ja statt nein sagt, hat verloren." Das ist mir so oft passiert, familiär, beruflich und leider auch privat (ehem.Partner-bzw./Freundschaften). Aber Muster können ja glücklicherweise geändert werden und meine darf ich ändern, ohne fragen zu müssen. Sogar schamanisch. ;)
    Ich gebe mir jetzt die Erlaubnis, handeln zu dürfen, ohne die Zustimmung oder als positiv erwartete Reaktion anderer, die mir wichtig waren oder sind.
    Ohne Auftrag arbeiten ist tabu, meine Motivation hab ich immer zu prüfen, die Verbündeten auch zu fragen, nach dem OB und dem WIE. Mehr aber auch nicht (mehr).
    Erleichterte Grüße,
    Adlerin

  • ich weis es ist verboten den letzten beitrag zu quoten...


    So, jetzt hab ich eine klare message der mich begleitenden Spirits, was jetzt zu tun ist.
    [....]
    Ohne Auftrag arbeiten ist tabu, meine Motivation hab ich immer zu prüfen, die Verbündeten auch zu fragen, nach dem OB und dem WIE. Mehr aber auch nicht (mehr).


    brav von den Spirits, das sie jetzt sagen was zu tun ist..... aber sorry dieser sklavische gehorsam, der hier immer wieder durchscheint, (nicht nur in dem Thread generell im forum) erstaunt mich immer wieder. ich dachte die Spirits beraten nur, und geben dann die möglichkeit selbst zu handeln? eigene Erfahrung zu sammeln.....


    natürlich nicht ohne Auftrag zu arbeiten, das ist ja auch ok, aber es ist deine Familie?! es ist doch nicht Frau Dupfelfingen aus Dupfelhausen sondern Familie. Das Muster siehst Du doch schon seit Jahren, Du siehst es, Du lebst es (auch hier im Forum, wird es schwirig ziehst du dich zurück) und jetzt so eine Wichtigaussage machen "die Spirits gaben MIR der Adlerin eine message, (WOW) und die muß ICH ab arbeiten, reihenfolge einhalten..... blablablabla" Sorry Du nimmst Dich sooooo wichtig in deiner Familie, das deine ?Ur?oma bereits gestorben ist, bevor du überhaupt was getan hast.


    Du bist ein Freier Mensch, auch gegenüber dem Spirits/Geister/Götter/Gott/Engel/Osterhase/Teufel/Weinachtsmann/Papst/Elter und was du dir noch so vorstellen kannst. DU bist frei endlich zu handeln, DU hast oder könntest mal eine Familienaufstellung machen, um zu sehen wo der knackpunkt ist. Aber dann mußt Du mal in die Hufe kommen. Du schreibst hier im Forum was du alles machen willst, aber (das ist jetzt eine ganz persönliche meinung, und muß nicht richtig sein dürfteesabersein ) sobald es ans eingemacht geht, ziehst Du dich zurück. (Du bist nicht die erste die das macht, du wirst auch nicht die letzte sein die das macht, ich nehme mich aus dem spiel gar nicht raus, ich mach es auch oft genug). Das ist wie eine Strasse überqueren..... Grün.... ich könnte gehn, geh ich jetzt es ist grün, geh ich.... ohscheisse jetzt ist schon wieder rot..... du sprichst daüber das du über die Strasse gehen willst, gehst aber nicht


    es tut eigendlich weh, zu sehen welchen kampf Du da führst, wohl wissend, das du es auch kannst, und wenn du dann an der strasse stehst... lieber die füsse zurück ziehst.


    Ich kann nur so tun, wie mir gezeigt wird und so gut wie ich es in dem Moment kann. Das Wie sind die Spirits- und das Ergebnis ist auch nicht meine Sache, nur die Ebergie meiner Motivation, die Frage, wie weit ich beim Tun in der Kraft bin ohne im Wollen zu sein und die Qualität dessen, was ich tu'. Und mehr nicht - aber auch nicht weniger.


    noch einmal... du bist kein Sklave deiner Spirits.... DU willst etwas tun, und willst dann die ganze verantwortung auf die SPIRITS schieben, weil du nämlich schon im vorwege davon ausgehst das es nicht klappt... "ICH bin schuldlos, ICH habe es so gemacht wie es MEINE Spirits gesagt haben, die wollten nicht das es klappt". So einfach ist es aber nicht... sobald du was machst, trägst du auch die verantwortung.....


    Es ist deine Verantwortung wenn Du was machst und auch wenn Du nichts machst. übernimm selbst verantwortung.....


    Ich gebe mir jetzt die Erlaubnis, handeln zu dürfen,....


    dieses Wort "dürfen" schränkt schon wieder das Handeln ein, schon das ich GEBE mir, ich brauche von mir keine Erlaubnis, ICH handle, ICH übernehme dann auch die verantwortung, und kann sie dann auch auf keinen schieben..... keinem Innenteil Ausenteil oder abgespalteten Teil. Aber du turnst um diese Entscheidung herum, ich glaube Dir das- es ist keine leichte Entscheidung. Es was kann dabei kaputt gehen, zerbrechen der Familie ect..... es ist keine leichte Entscheidung. Meiner persönlichen Meinung nach bist Du über dem Punkt hinaus nur noch daüber zu sprechen, jetzt ist Handeln angesagt.


    Übernimm endlich Verantwortung, und schieb sie nicht immer auf andere.


    gruß

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

  • Liebe Adlerin,
    eine Entscheidung zu treffen (egal in welchem Bereich)
    bedeutet für mich, den ersten Schritt zu tun, um handeln
    zu können. Und diese Entscheidung hast du jetzt getroffen
    (wer dich dabei unterstützt hat, wäre für mich un-
    wichtiger).


    LG ate

  • Stachelturm,


    ad 1: Ich habe im April 2010 eine Familienaufstellung gemacht, allerdings, ohne hier davon zu schreiben.
    ad 2: Ja, es geht um Verantwortung.
    ad 3: Ja, ich bin ambivalent, was Verantwortung angeht. Weil
    3a) das nicht immer einfach zu unterscheiden ist
    3b) Grenzen mitunter nicht gezogen sind (eigene und fremde)


    ad 4: Ja, es geht um meine Oma. Ja, es ist Familie. Streng genommen, kannst Du sagen, es ist der Mensch, der mich aufgezogen hat. Genau deswegen
    - kann ich nicht einfach losmachen,
    WEIL
    ad 5: Wünsche und Ängste schamanisches Wirken nicht gerade begünstigen. Eine gewisse Neutralität hilft da, WIRKLICH das zu tun, was ich wahrnehme, auch und gerade, wenn ich lieber was anderes sehen oder hören möchte. Das macht schwer, gerade für Nahestehende, gut zu arbeiten.


    ad 6: Ja, die Spirits beraten und ich handle - oder auch nicht. Aber
    ad 7: Die Spirits handeln auch durch Menschen. Wenn ich der Pantherin, die mich begleitet, meinen Körper zur Verfügung stelle, handelt sie durch mich - und nicht ich
    allein.
    ad 8: Ich heile oder lindere nicht. Das tut die Kraft des Lebens selbst, die sowohl mich, meine Oma, die Krafttiere oder Pflanzenspirits durchdringt. Oder sie tut es nicht. Wobei
    ad 9 Auch der Tod Heilung sein kann, so widersinnig sich das vielleicht auch für unseren Verstand anhören mag.
    ad 10: Was Du mir vorwirfst, ist ja, dass ich "den Schwanz einziehe, wenn es eng wird". Und ich will ehrlich sein: Ja, es gab Situationen in meinem Leben, in denen ich gekniffen habe. Aber beileibe nicht immer.
    ad 11: Und nochwas, von wegen Zurückziehen: Ja, ich habe mich zurückgezogen. Zurückgezogen von der schamanischen und energetischen Arbeit für andere. Und was hat es mir genutzt? Nix. Krank geworden bin ich, das ist das einzige, was mir der Versuch, zum Schamanisieren nein zu sagen, gebracht hat. An den Folgen laborier ich noch - und arbeite schamanisch auf eine Änderung hin.
    Fazit: Ich kann mich nicht mehr länger zurückziehen. Das, was ich wahrnehme, nehme ich ja doch wahr. Die Bitte, mir das wegzunehmen, wurde mir abschlägig beschieden, passiert ist das Gegenteil.


    Und das führt dazu, dass ich mich mit genau den Fragen nach Macht, Verantwortung und Weisheit (die gehören zusammen, wenn es mit der Macht kein Desaster werden soll) auseinander setzen muß, den ich ausweichen wollte.
    Weil ICH mir nicht zutraue, damit klug umzugehen. Weil ich die Löcher im Selbstwertgefühl kenne, die Gefahr, für Schmeichelei anfällig zu sein. Weil ich ja erlebe, dass ich Manipulation zugelassen habe, weil sie das Bild bestätigten, das ich gern gehabt hätte, weil sie das bestätigten, was ich hören wollte, bzw. mir halfen, das zu verdrängen, was ich nicht sehen und hören wollte. Das lag nicht nur an den anderen, das liegt ja auch an (und in) mir.
    Denn auch ich kann durchaus manipulativ sein, so einfach ist das alles nicht zu sehen.


    Klar ziehe ich mich dann zurück. Was denkst Du denn?
    Und dass ich mich mit diesen Tendenzen auseinander setzen muß, hat u.a. auch mit meiner Familie zu tun, nicht nur, aber auch. Denn Manipulation, Scham, Angst, das waren (und sind, wie sich besichtigen lässt) da durchaus auch vorhandene Themen.
    Und dass ich mich zurückgezogen habe, hat auch mit den zwei Seiten in mir zu tun, die ich (bisher) noch nicht zu einem stimmigen Weg zusammensetzen konnte.
    Psychologin und schamanisch Arbeitende. Ich habe noch keine für mich stimmige Verbindung, die es mir möglich macht, da WIRKLICH auch zwischen diesen Welten zu stehen und sie in mir zu verbinden.
    So - und jetzt habe ich wahrscheinlich viel zu viel gesagt, aber auch in mir muß wohl was sterben, damit ich leben kann.
    Adlerin

    Einmal editiert, zuletzt von Adlerin ()

  • Wenn mich das bestehende Familiensystem schädigt, dann werd ich was unternehmen ... ohne jeden aus der Familie zu fragen!
    Wenn ich merke, dass ich bei mir selber, in meiner Familie nicht arbeiten kann, delegiere ich - ohne jeden aus der Familie zu fragen!
    Wenns um mein Überleben geht, werde ich alles dran setzen - ohne jeden aus der Familie zu fragen, ob ich leben darf!



    :winke:

    Diskriminierungen in der Sprache sind immer Diskriminierung, auch wenn behauptet wird, es wäre "nur Spaß".

    Wer Spaß darin findet, sexistisch, rassistisch, ableistisch, etc. zu sein, also andere Menschen aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft, etc. runterzusetzen, wäre gut beraten, sich mal zu hinterfragen.


    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

  • Îch bin nicht lebensbedrohlich krank. Der Satz hätte korrekt heißen müssen: "Aber auch in mir muß wohl was sterben (Haltungen), damit ich mich leben kann.


    's ist halt die Frage, wie gut (zufrieden/ausgefüllt/froh) ein Mensch leben kann, der einen Teil von sich erstarren/versteinern läßt, statt ihn zu leben. Wenn das ein wesentlicher Teil ist, wird's eng.
    Und auch das ist Muster in dieser Ahnenlinie: sich selbst (oder zumindest Wesen-tliches - Schreibweise Absicht) nicht zu leben. Der Sicherheit (des Schutzes durch nicht Anderssein) wegen.
    Aber eben nicht zu sagen: Ich trau mich nicht, weil ich Angst hab und unsicher bin, sondern : Ich machs ja nicht, weil die Kinder/der Mann/der Hof, etc. mich brauchen.
    Nicht jeden fragen, ob ich leben darf... Hmpf *lacht auf*, es gab den Satz: Was willst Du denn? Dich wollten wir doch gar nicht mehr haben." als eins der Mädchen, das in meiner Ahnenlinie steht, sich selbst und den inneren Traum leben wollte.
    Nein, nicht schamanische Arbeit, sie hatte was anderes vor. Aber eben auch etwas Inneres, etwas Eigenes.
    Seit jenem "Dich wollten wir doch gar nicht (mehr) haben" versucht jede Generation auf ihre Weise, diese Lebenserlaubnis zu bekommen.
    "Auch, wenn ich nicht gewollt war, auch wenn ich ganz anders bin, als ich sein "soll" oder Du Dir das gedacht hast, darf ich TROTZDEM leben? Ich bin auch ganz lieb und lebe das, was an mir anders ist, nicht." So etwa könntest das zusammenfassen.
    Und es mag sein, dass Du da nicht jede fragst, aber Lucia, in meiner mütterlichen Linie fragt das seit mehreren Generationen die Tochter die Mutter.
    Das ist ja das Dilemma...
    Und es ist die Weiblichkeitsthematik, weil: Männer können töten, Frauen entscheiden, ob Leben überhaupt geboren wird, ob sie es nähren, ob sie es willkommen heißen - oder eben nicht.
    Das ist keine Kopfgeburt, auch wenns sich's vielleicht so liest. Gute Güte, vom Kopf könnt ich sagen: Ich lebe, das ist doch Erlaubnis genug. Und mein Verstand gibt mir recht.
    Aber wenn das zum Leben reichen würde, tät sich keiner umbringen (was ich nicht vorhab). Aber die Selbstverständlichkeit: "Ich bin da, also "darf" ich auch da sein." die "eigentlich" dasein müßte, die fehlt mir. Und die fehlt meiner Mutter und meiner Oma genauso.
    Und das ist eins der Dinge, die meiner Oma jetzt das Gehen schwer machen: die Befürchtung, dass sich jetzt/dann in der Rückschau rausstellen könnte, dass "Dich wollten wir gar nicht haben" doch stimmt. Ganz so formuliert sie das nicht, aber so ähnlich.
    Ein relativ strenger Glauben, der keinen Trost (mehr?) spendet, weil er eben die letzten Zweifel, ob es denn reicht, ob denn über das eigene "Gutsein" und "alles Richtig machen" (im Sinne von nicht auffallen und sich an die Regeln gehalten haben) der Wert des eigenen Lebens genug "bewiesen" ist, um nicht nachträglich noch verworfen zu werden, tut sein Übriges. Deswegen schrieb ich oben (Beitrag 162) psychische und dogmatische Gewalt.
    Und deswegen ist das " um Erlaubnis fragen, leben zu dürfen" an der Stelle so, wie es momentan ist.
    Aber das Hilfe holen ist eine Idee. Trotzdem werd ich erstmal die Dinge selbst tun, die mir gestern aufgetragen worden. Und dann mir überlegen, was danach kommt. So als "Hebamme fürs Leben dürfen" - und mich selbst davor retten, "auf Nummer sicher" todsicher leblos zu werden.
    Keine Angst, so leicht geb ich nicht auf. Ich leb nämlich gern!
    Adlerin

    Einmal editiert, zuletzt von Adlerin ()

  • weist Adlerin, du bist nicht die eizigste die einen scheiß in ihrer Familie erlebt hat. jedoch gibt es genau zwei möglichkeiten..... in dem fall gibt es nicht mehr!


    endweder du stehst jetzt auf... arsch aus dem Stuhl und arbeiten.... oder


    du spielst das Famiilenspiel weiter mit, bis du selbst stirbst und das sytem schön gefestigt wird....


    dazwischen kannst ja jammern und klagen....


    gruß ich bin aus dem Thema raus.....

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

  • *knurr*Stachelturm: Kannst oder willst Du nicht lesen?


    Ich schrieb gestern, dass ich TUN werde. Ich schrieb auch vorhin, dass jetzt der Zeitpunkt ist, wo ich nicht mehr abwarten und mich zurückziehen kann, sondern handeln MUSS - und WERDE.


    Und das hier

    endweder du stehst jetzt auf... arsch aus dem Stuhl und arbeiten....



    ist geschmacklos - und Du weißt sehr gut, warum. :grau:


    Außerdem sagte ich gestern bereits, dass ich schamanisch arbeiten werde. Insgesamt- und auch daran. Lesen hilft.



    weist Adlerin, du bist nicht die eizigste die einen scheiß in ihrer Familie erlebt hat.


    Ja, das weiß ich- und deshalb kümmerst Du Dich bitte um Deinen eigenen.
    Gruß
    Adlerin

    Einmal editiert, zuletzt von Adlerin ()

  • Somit hoffe ich, nicht geschmacklos zu sein.
    Da ich das selber gemacht hatte, dass ich - obgleich nicht vom Elternhaus aus, doch von der Wohnung aus aber für niemand für einige Zeit auffindbar -
    weg war, weil mir das so richtig erschien und nicht aus bloßer Laune heraus:
    Kann mir vortellen, dass sich für Kirsten vieles auch in einem Umfeld entwickelt, welches eingespielt ist auf die Bedürfnisse, dh. doch ein bisschen
    verständnissvolle Leute herum einiges mitbewirken, so es um das HIER geht. Oder zum Weggehen: ist halt vielleicht nicht ganz so einfach, ein Reisetasche
    packen und dahin sein, oder sich ins Auto setzen wie ich es damals machte.
    Die Grundidee: JA oder NEIN finde ich sehr gut als Gegenmittel zur inneren Veschwommenheit,
    die eigene Erfahrung zeigt mir allerings, da gibt es soviele Aspekte dazwischen und soviele Feinheiten -
    allein sowetwas mit einem Elternteil durchzudenken kann sehr umfassend sein.
    Soviel, das sich gegenseitig lernend und weiterentwickelnd bedingt, ein sinnvoller Ko-Lernprozess der von außen nicht immer erkennbar ist,
    und gleichzeitig wieder das sich notwendige Differenzieren, Abstand halten und die ständige Erfahrung der Grenzen, der Verschiedenheiten und trennenden Anschauungen...
    Was grob betrachtet als eine etwas unentschlossene, fast neurotische (tendetiell) Haltung betrachtet werden könnte,
    ist genauer betrachtet ein sehr subtiler Lernprozess, insofern ich diesen annehme.
    Und auch dieses Annehmen hat Konsequenzen, führt auch zu einem Aufbruch und nicht zum Stillstand.
    Und manches wäre anders gekommen mit dieser klaren JA-NEIN Haltung, das ist auch klar.


    lG
    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Selbstgespräch-Modus an:


    "Und manchmal - wisst ihr - da raten wir anderen das, was genau das Richtige für uns selbst ist.


    Nicht mehr.


    Aber auch nicht weniger.


    Ist bestimmt auch psychologisch erklärbar."


    Selbstgespräch-Modus aus.


    LG


    Ursus


    Ursus

  • Ich wohne seit 15 Jahren allein und in guter Entfernung, aber das nur nebenbei.


    Schon das Gespräch, das ich mit meiner Mutter hatte, als mir klar wurde, dass wirklich keiner mit Oma geredet hat, war ein sehr offenes. Teilweise hart, aber mit Härte kann ich a) umgehen und b) sie auch zeigen, wenn ich es für angebracht halte.


    Nein, worum es hier geht, ist einerseits der Sterbeprozess mehrerer Angehöriger- der Bruder meines Vaters starb letztes Jahr im März- und andererseits um das Sterben meines Widerstands gegenüber dem, was und wie ich bin.


    Als ich hier begann, zu schreiben, ging es mir um ein Verstehen und Begleiten des Prozesses (und ich habe eine Menge gelernt und tu es noch, danke!), wobei ich mit Begleitung hier fast ausschließlich die emotionale Begleitung im Sinn hatte. (Pflege kann ich ja nicht leisten und vor Ort bin ich auch nicht).
    Dass ich selbst schamanisch begleiten könnte, ist mir überhaupt nicht eingefallen. Hört sich jetzt vielleicht komisch an, im Nachhinein betrachtet (und bei dem Unterforum wäre es ja naheliegend gewesen!), aber es war echt so.
    Hat auch damit zu tun, dass Themen wie Schamanismus oder Medialität in meiner Familie nicht thematisiert werden. Meine Eltern wissen, dass da bei mir etwas mehr ist als das Auge sieht, aber mein Vater hält es für unbewiesene und unbeweisbare Hypothesen und ignoriert es völlig. Und meine Mutter hat vor dem Thema einfach Angst, wegen Vorurteilen und was die Leute denken könnten, usw., wenn ich offen dazu stehe.
    Also halte ich da schlichtweg die Klappe, ist auch ok so.
    Meine Oma ist allerdings selbst hellfühlend - und die hat auch bei mir früh gemerkt, das da eine Tür mehr offen ist.
    Da sie selbst von ihren "Gefühligkeiten" aber immer eher verunsichert war (ist das nun eine Gabe oder doch was Schlimmes? Muß man das hinnehmen oder geht es weg und wozu soll das gut sein, wenn alles so tief rein geht?) und auch drunter gelitten hat, sich nicht gut abgrenzen zu können, hat sie mir nicht grad Mut gemacht, das einfach mal zu erforschen.


    Es hat lange gedauert, bis ich überhaupt dazu stehen konnte, dass ich mitunter Sachen wahrnehme, die andere nicht wahrnehmen und dass das nicht schlimm ist, sondern einfach eine Eigenschaft.
    Zu begreifen, dass Schamanismus die Facette ist, die zu mir gehört, hat nochmals länger gedauert. Aber so für mich selbst fand ich es gut, falls da irgendwas schiefgehen sollte, hatte ich wenigstens allein die Konsequenzen zu tragen. Weil, anderen zu schaden, ist das, was ich nie wollte und auch jetzt nicht will.
    Nun kam es die letzten drei, vier Jahre immer wieder mal zu Anfragen und ich hab ganz vorsichtig angefangen, für andere zu arbeiten.
    Dabei kam es zu wirklich schönen Begebenheiten und ich hab mich wohl damit gefühlt und die Menschen meist auch, jedenfalls von dem her, was sie mir gesagt haben.
    Aber für mich war das immer, na, eine Facette eben. Kann ich ja machen, wenn's grad reinpasst (zeitlich und vom Anliegen des Menschen her). Mehr aber auch nicht. Und wenn Menschen sagten, da sei doch mehr, das sei doch mein Weg, hab ich gelacht und abgewunken. Eine Facette, ja. Aber mein Weg? 8o :nein: :pfeif: - ich doch nicht!
    Jetzt bin ich aber in der Situation, dass schamanisches Arbeiten erforderlich wird und ist. Auch für mich selbst, rein schmerztechnisch betrachtet. Entweder ich tu', was mir die Geister angeboten haben - und fühl mich körperlich entspannter und schmerzfrei- oder ich lass es. Und da hat Stachelturm völlig recht: entweder ich tu's- oder ich lass es. Und auch Lucia: Wenn es ums Überleben (oder in dem Fall: Leben ohne Schmerzmittel) geht, dann ist's ein ziemlich fester Tritt ins Hinterteil, um nicht drauf hocken zu bleiben, sondern tätig zu werden.
    Der Witz ist nur, dass ich, nachdem ich gestern gereist bin und auch ein paar handfeste Wahrheiten zu hören gekriegt hab und gesagt hab: Wenns wirklich sein soll, dann zeigt's mir halt einen Weg, wie ich's verbinden kann, ich tu's, ich nehm den Auftrag an - dass ich dann heut die Dresche kriege hier, dass ich was TUN soll.
    Passt vom Timing her nicht wirklich, aber gut, so isses halt. *achselzuck* Ändert die Entscheidung auch nicht- obwohl ich mich echt nicht drum gerissen hab. Es gibt Gemütlicheres, als immer tiefer zu steigen und weiter zu lernen und dienen zu lernen, ohne sich selbst aufzugeben.
    Die nächsten Jahre werden nochmals Lehrjahre werden, training on the job, ich muß in mir noch Sachen aufräumen und der Weg wird sich beim Gehen auch noch konkretisieren.
    Adlerin

  • Selbstreflexionsmodus an:
    "Wenn ich mich innerhalb der Wahrnehmungen meiner Seele sicher fühle,
    muss ich Ratschläge nicht mit Prozessdarstellungen verwecheln.
    Und wenn doch ... psych. erklärbar."


    Modus aus & Goodnite


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Habe vorhin noch mit meiner Mutter telefoniert.
    Sobald ein Pflegebett geliefert ist, wird meine Oma nach Hause entlassen werden. Keine Chemo, keine Bestrahlung. Nur noch Schmerzmittel und ein Palliativteam plus Pflegedienst.
    Meine Oma selbst, die ich vorher heute nur kurz am Ohr hatte, sagte, es sei alles in Ordnung.
    Laut meiner Mutter, mit der ich danach sprach, hat niemand meiner Oma die genaue Diagnose mitgeteilt und der Arzt habe auch davon abgeraten, das zum jetzigen Zeitpunkt zu tun. (Versteh ich persönlich überhaupt nicht, aber seis drum).
    Meine Mutter hat mich auch explizit aufgefodert, die nächsten Tage nicht zu kommen (hab ja Urlaub jetzt), da sie offenbar befürchtet, ich könne doch etwas sagen.
    Ob ich mich daran (nicht zu fahren) halte, überleg ich mir noch gründlich.
    Mit den 3 Reisen beginne ich morgen.
    Adlerin

  • liebe kirsten, fühl mal in dich rein was für dich und deine oma -für euch beide - in eurer beziehung jetzt wichtig ist.
    willst du mal schnell deine herkunftsfamilie umkrempeln oder willst du eine (deine) begegnung mit deiner oma ?
    lass die seelenebene sprechen.
    und auch ohne offene sprachliche kommunikation (so sie nicht möglich sein sollte - warum auch immer ) kann ganz viel mitgeteilt und verstanden werden. durch blicke , ein händedruck, eine geste etc....
    diese momente sind kostbar. lass sie dir nicht durch zeitraubende machtkämpfe innerhalb der familie nehmen .


    :heart:


    * i believe there's a magic .... *

  • Kurzes Update:


    meine Oma ist zu Hause, komplett bettlägerig, will keinen Besuch (von Familie abgesehen) und hat auch darum gebeten, das Telefon nicht bei sich im Zimmer zu haben. (WWir telefonieren trotzdem regelmäßig, aber mit Vorankündigung, dann kann es a) nicht passieren, dass ich sie ungewollt wecke, falls sie gerade schläft (was häufig ist, die Schmerzmittel wirken- Gott sei Dank!) und b) bringt ihr halt wer das Telefon dann rein.
    Über die Diagnose offen reden ist nicht drin, auch von ihr aus nicht.
    Aber sie thematisiert den Tod - zumindest mir gegenüber- durchaus.
    Beispielsweise, indem sie mir erzählt, von wem sie alles träumt, bzw. geträumt hat und was die ihr gesagt haben. (MNenschen, die sie kannte und mochte und die bereits gestorben sind).
    Meine Mutter vermutet, das seien "eben Träume" oder "Halluzinationen wegen der Schmerzmittel" - ich seh das, naturgemäß, etwas anders. Denke, dass meine Oma das Inhaltliche (also, was gesagt wird) darum auch eher mir als meiner Mutter erzählt.
    Ansonsten habe ich durch die Reisen etwas entdeckt/begriffen und hoffe, dass ich ein bißchen was tun konnte, um die Ängste meiner Oma zu lindern.
    Zum Rest des innerfamiliären äußere ich mich nicht- da steh ich zum Teil nur mit offenem Mund sprachlos daneben.
    Das einzige, was mir da hilft, ist einige Schritte zurückzutreten, innerlich bis 500 zu zählen und mich daran zu erinnern, dass ich nicht alles gut finden oder nachvollziehen können muß.
    Für mehr (vermitteln oder ähnliches) fehlt mir derweil die Kraft, weil sich privat und beruflich grad einiges ändert.
    Auch da gelingt es mir immer klarer, mich abzugrenzen (konnte am Wochenende in einem länger bestehenden Konflikt ruhig und klar Stellung beziehen und ein für mich wichtiges Stop setzen) und im Beruf wird es wohl einen Wechsel mit Umzug geben. Schau'n mer mal.
    Adlerin

  • Hi Kirsten,


    in der schamanischen Reise kennst Du "Wege, die die Seele geht", wenn diese geht.
    Hat deine Großmutter ein Bild im Zimmer, was sie vom Bett aus sehen kann?
    Es kann eine schöne Landschaft sein, am besten mit einem Weg, der durch Dieselbe führt.
    Dies kann der "Startpunkt" für deine Oma sein, "wenns soweit ist".


    Herzgruß!
    Eli

  • Wolfgang,
    die Idee ist gut! Nur les ich das für jetzt zu spät, sonst hätt' ich es gestern schon mitnehmen können.
    Egal, nächstes Mal...
    ein Bild mit einem Weg... hm... was könnte man denn da? *grübel*


    :idee: Ich weiß, was ich mache... Es gibt einen Weg auf einer Wiese mit alten Obstbäumen, wo sie immer gerne war. Ich werde den Weg fotografieren (lassen, hab seit Jahren keinen eigenen Fotoapparat mehr) und das Bild dann aufstellen. Ist ne super Idee, ich ruf meinen Cousin an, der fotografiert viel und gut, danke. ;)
    Das wär dann nicht nur ein Weg, sondern einer, den sie mit guten Erinnerungen verbindet. Vertraut, aber als Symbol in die neue, dem Verstand und Körper unbekannte, der Seele aber sehr wohl vertraute Heimat.
    DANKE Wolfgang!
    :knuddeln:
    Kirsten

  • Meine Oma verweigert jetzt jegliche Nahrungsmittel, die mit Wurst oder Fleisch zu tun haben, hat allerdings gehörigen Hunger auf Fisch (Forelle, Lachs, Hering).
    Das hat nichts mit der Fastenzeit zu tun, wie man vielleicht denken könnte, daran hat sie sich nie gehalten, zumindest nicht, seit ich sie kenne- und Vegetarierin war sie auch nie.


    Desweiteren sieht sie immer wieder mal dieselbe Person schräg hinter ihrem Bett am Kopfende stehen. Dabei handelt es sich nicht um einen zuvor verstorbenen Menschen, den sie kennt. (Wie etwa ihre Schwestern oder ihren Vater oder eine ehemalige Schulkameradin oder oder. Von denen träumt sie).
    Ich vermute (wissen tue ich es nicht), dass es sich bei diesem Wesen um ihren Geistführer/Guide handelt. Ich selbst habe ihn nicht mit dem dritten Auge wahrgenommen, aber ich habe teilweise Sekunden, ehe sie sagte: "Da steht er wieder." eine Energie wahrgenommen.
    Angst hat sie keine - zumindest nicht vor ihm. Vor dem Sterben wohl eher. Ich selbst nahm diese Energie auch als absolut ungefährlich wahr.
    Sie wird vorbereitet und ist begleitet - dessen bin ich mir im Augenblick sehr sicher. Und ich bin dankbar dafür.
    Kirsten