Homöopathie sparen


  • Guten Abend,

    Jetzt kommen vermutlich gleich die Verschwörungstheoretiker um die Ecke und sagen, dass die Pharmaindustrie der Forschungsergebnisse unterdrückt, oder?


    ein Stück weiter ober hast du um Ernsthaftigkeit gebeten - dann bleib bitte auch sachlich.



    Das hat sich Hahnemann vor mehr als 200 Jahren einfach mal so vorgestellt,


    Hast du dich einmal damit beschäftigt, wie Hahnemann zur seinen Mittelchen kam? Samuel Hahnemann war Mediziner, kein Mystiker.



    wie wir seit der Relativitätstherorie wissen.



    :D Das hat sich Einstein auch mal so ausgedacht... ;) ... und es ist immer noch eine Theorie, genau wie die Quantentheorie. Keiner nimmt Anstoß daran. :top2:


    ....daraus irgend eine medizinische Wirkung resultiert.


    Nun ja, ich habe mal in Studie über Schmerzmittel einen Vergleich der Wirksamkeit gesehen: Placebo 58 % Homöopathie 59% Schmerzmittel mit ASS 61%
    weiß leider nicht mehr, wo das war. Für eine 2% höhere Wahrscheinlichkeit, das die Schmerztablette hilft, Übelkeit riskieren?


    Liebe Grüße Jens-Uwe

    If Nothing goes right,
    Square Up!
    and
    Circle left!

  • So ist die Frage was du unter wissenschaftlich fundiert verstehst.


    Jeder neue Weg hat mit einer Vorstellung angefangen.
    Jeder Versuch einer Erklärung hat mit einer Theorie begonnen.
    Dies ist der normale "wissenschaftliche" Weg.


    Zitat

    Das hat sich Hahnemann vor mehr als 200 Jahren einfach mal so vorgestellt, ohne den geringsten naturwissenschaftlichen Anhaltspunkt zu haben, ob es sich tatsächlich so verhält. Das etwa meinte ich in etwa mit dem Unterschied zwischen einem Mystiker und einem Wissenschaftler. Bis heute wurde weder der Beweis erbracht, dass eine solche "Informationsübertragung" an das Trägermedium stattfindet noch dass, vorausgesetzt sie findet statt, daraus irgend eine medizinische Wirkung resultiert.


    *lächel... als Hahnemann vor 200 Jahren als einzigster Arzt in Deutschland Cholera erfolgreich behandeln konnte haben weder er noch seine Patienten sich über "Wissenschaft" Gedanken gemacht, kannst du dir dieses vorstellen?
    Hahnemann war übrigens kein Mystiker sondern Mediziner und Wissenschaftler und hat seine Studien mit der wissenschaftlichen Akrebie seiner Zeit betrieben, wie auch da Vinci, Galileo, etc.





    Weißt du, amaroq, ... Wissen das auf Erfahrung beruht ist mir wertvoller, als Wissen das geschaffen wurde um irgendwelche Ziele zu erreichen... mein Wissen beruht auf vielfältige Erfahrung.


    Ich ehre und achte deine persönlichen Erfahrungen, genauso wie die von Alex und anderen die diese gesammelt haben.


    Liebe Grüße


    Arthemesia


    PS: die Sache mit den Verschwörungstheorietikern schließe ich lächelnd aus, denn das ist weder sachdienlich, noch wissenschaftlich, noch die Meinung eines anderen achtend.
    Wenn du eine echte basierte Diskussion möchtest, dann gerne weiter :)

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Nachdem ich einige Zeit off war: hey, niemand wollte in den heiligen Gral von irgendjemanden pissen. Und ich verspreche mir auch nichts davon jemanden zu bekehren. Mein ursprünglicher Punkt war: Wenn die Öffentlichkeit für die Kosten eine Behandlungsmethode aufkommen soll, halte ich es für völlig gerechtfertigt, dass deren Wirksamkeit durch anerkannten Studien zweifelsfrei belegt werden sollte. Ich hoffe, dass unter den meisten Diskussionsteilnehmern zumindest bis zu diesem Punkt Konsens herrscht.


    Im Falle der Homöopathie fehlen scheinbar solche Nachweise. Das mag strittig sein, ist aber die derzeitig vorherrschende Meinung in Fachkreisen, auf deren Urteil man sich wohl oder übel verlassen muss, wenn man nicht selbst wissenschaftlicher Experte in einem bestimmten Gebiet ist (und man nicht davon ausgehen will, dass alle Experten gekauft sind). Ich hoffe, wir sind uns auch hier noch einigermaßem einig.


    Was mich aber nach wie vor sehr verwundert und was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, dass einerseite hartnäckig behaupt wird, die Homöopathie helfe, andererseits auf Seiten der Homöopathen offensichtlich kein eindeutiges Bekenntnis zur Notwendigkeit für die wissenschaftlichen Belegung ihrer Thesen (sowohl was die Wirksamkeit an sich als auch zur Erklärung der Wirkzungsmechanismen ist) vorhanden ist. Wenn es anders wäre, gäbe es eine klarere Distanzierung des gros der Homöopathen zu unbewiesenen Thesen und den Personen, die sie ertreten und mehr Anstrengungen, die fehlende Belege zu erbringen. Es gibt überall schwarze Schafe, aber in Falle der Homöopathie mangelt es meiner Meinung nach im Vergleich zu anderen Forschungsgebieten sehr an Transparenz.


    Ich selbst will (und kann) nicht einmal kategorisch ausschließen, dass Homöopathie Wirkung zeigt. Die bisherigen Erklärungsversuche ihrer vermeintlichen Wirkungsmechanismen, scheinen nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft aber sehr zweifelhaft. Lapidar ausgedrückt: es wirkt leider genau so, als hätte sich das alles eben mal jemand so ausgedacht, ohne es tatsächlich erforscht zu haben. Die Bekenntnis zum wissenschaftlichen Arbeiten halte ich jedoch für die Grundlage jeder sachlichen Diskussion. Wer sich ihr verweigert, disqualifiziert sich für jede weitere Debatte, und muss sich nicht wundern, der Scharlatanerie bezichtigt zu werden. Das ist es bedauerlich, da es wahrscheinlich auch Menschen gibt, die auf diesem Gebiet ernsthaft forschen, deren wissenschaftlicher Ruf aber durch die Ignoranz anderer, die sich nicht an die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens halten, stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Insbesondere Laien (wie wir es vermutlich in der Mehrheit in diesem Forum sind) tun "ihrer Sache" nichts Gutes, wenn sie sich auf zweifelhafte Argumente und unbewiesene Theorien berufen.


    So, mehr mag ich aber auch nicht mehr zum Thema sagen. Nichts für ungut und schöne Grüße an alle, die sich beteiligt oder mitgelesen haben.


    Amaroq

    Einmal editiert, zuletzt von amaroq ()

  • Hallo amaroq,


    :) schön das du wieder on bist.


    Ja, ein Wirksamkeitsnachweis bevor die Öffentlichkeit die Zeche bezahlt... das wäre klasse, nicht nur bei der Homöopathie. Da bin ich mit dir durchaus einer Meinung.


    :denk:


    Zitat

    Zitat amaroq
    dass deren Wirksamkeit durch anerkannten Studien zweifelsfrei belegt werden sollte


    Wer soll die Studien anerkennen?
    Wer bestimmt die Richtilinien der Studien?
    Was gilt als Studie, was nicht?
    Wieviel Prozent Wirksamkeit ergeben eine "Zweifelsfreiheit"?


    Zitat

    offensichtlich kein eindeutiges Bekenntnis zur Notwendigkeit für die wissenschaftlichen Belegung ihrer Thesen


    Wer bestimmt wann eine Studie als "wissenschaftlich" belegt gilt?


    In der Fachwelt der Homöopathie werden seit vielen Jahren immer wieder neue Auflagen erfüllt, die zum Erfüllen der wissenschaftlichen Anerkennung für notwendig erachtetet werden.
    So habe ich selber an 3 solchen Studien teilgenommen. Habe die dazu erforderlichen Massnahmen gelesen und kann bestätigen das sie akribisch erfüllt worden.
    Die Auflagen zur Anerkennung dieser Studie wurden von der Ärztekammer Nordrhein aufgestellt.
    Auf die Anerkennung dieser Studien warten wir zwischen 5 und 10 Jahren.
    Neue Studien erfordern weitere Auflagen und eine größere Laufzeit...inzwischen 6 bis 9 Monate und können fast nur noch von den großen Homöopathiekonzernen gemacht werden.



    Zum Vergleich: Der Schweinegrippenimpfstoff war 6 Wochen bei gesunden Probanten in der Studie bevor er auf dem Markt kam.


    Soweit meine persönlichen, nicht im Internet zu recherchierenden, Erfahrungen dazu... einfach so zum Nachdenken :)


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Danke Arthemesia für diesen "Erfahrungsbericht". Ich habe diesen Thread schon von Anfang an als Laie mitgelesen (befasse mich selbst nicht mit Homöopathie) und habe mich auch schon gefragt, warum es denn keine aussagekräftigen Studien gibt, wo Behandler & Behandelte immer wieder von Erfolgen sprechen. Der Beitrag beantwortet zwar nicht diese Frage, gibt mir aber einen Einblick mit konkreten, "vertrauenswürdigen" Erfahrungen. (Für mich jedenfalls besser fassbar und vertrauenswürdiger als irgendein Artikel in den Medien).

  • Und wenn der Schulmediziner mal nicht weiter weiss :aufgeb: , schickt er seinen Patienten zum HP :pfeif: , und irgendwie ... kuriert der Patient :denk: ...


    :winke: Stella

  • [team]Maggie und Stachelturm, [/team]

    [team]
    [/team]

    [team]da eure Diskussion mehr ins allgemeine geschweift ist - was an sich völlig in Ordnung ist, aber hier vom Thema wegläuft - habe ich eure letzten Beiträge in einen eigenen thread verschoben: über (gute und schlechte) Naturheilkunde und Schulmedizin, hier ist der Raum über die Homöopathie und ihre Anerkennung in Politik und Schulmedizin zu diskutieren.[/team]

    [team]
    [/team]

    [team]danke und Gruß, Markus[/team]

  • ... den schieb ich mal hoch, denn das Thema ist immer noch aktuell, wie ich aus dem Impfstoff-Thema entnahm.


    Das ist ein ganz anderes Thema, aber die Behandlung mit Homöopathika kann höchstens der Seele gut tun, denn diese sind nun mal erwiesenermaßen nicht über den Placebo hinaus wirksam.

    hier kannst Du Dir durchlesen, wie Homöopahtika hergestellt werden.

    Eine Aufbereitung von Homöopatischen Mitteln ist eine dynamisierender, informationsübertragnener Prozeß.

    Stell Dir vor, Du bereitest Spagetti mit Tomatensoße.


    egal, welche Spagetti oder ob Du Hackfleisch oder einen Ersatz Du nimmst,

    könntest Du ausprobieren die passierten oder Tomaten in Stücken in eine 500ml Flasche zu füllen,

    die Kräuter dazu geben und 30 Minuten diese Flasche schüttelst, wenn Du müde davon wirst wiegst, oder anders bewegst.


    Nach dieser etwa halben Stunde könntest Du die Soße in einen Topf geben, und so fortfahren, wie Du Deine Spagetti Soße herstellst.


    Es könnte sein, dass die Soße viel intensiver schmeckt.

    Bei meinen Versuchen in der Küche war es so, die Kräuter schmeckten wesentlich aromatischer.

    Du kannst den Versuch für dich machen und die Soße immer weiter verdünnen,

    und hier schreiben welchen Effekt Du erzieltest.


    Wie ich schon wo anders schrieb, wir lesen nur das was in unserer Wissensblase Raum hat.
    Sogar Mr. Goockel zeigt Dir immer nur das, rund um die Themen, nach denen Du schon gesucht hast.

    Ja, es gibt sogar viele Doppelblind-Studien über die Wirksamkeit der Homöopathie,
    da Mr. Goockel aber ein Auftrag und Vertrag mit Regierungen hat, werden diese meist einfach unterschlagen.


    Diese Begrenzung kann durch https://duckduckgo.com umgangen werden.



    Ein anderer Aspekt der Studien beleuchtete Sati sehr schön

    Allerdings zeigen wiederrum kleinere Studien, dass es eine Wirksamkeit gibt. Und hier zeigt wahrscheinlich sich das grundsätzliche Problem von Studien: Je größer die Zahl der Teilnehmer umso höher wird die Beweiskraft eingestuft, aber umso weniger sagt die Studie über die Wirksamkeit am Individuum aus. Je kleiner die Zahl der Teilnehmer desto niedriger die anerkannte Beweiskraft, aber umso genauer wird die Aussage über den Effekt am Individuum.


    Liebe Grüße
    kerstin

  • Der Arzt, der die Lungenentzündung meines Mannes vor rund 25 Jahren mittels Bioresonanz exakt diagnostizierte und entsprechend auch punktgenau die Nosode dieses Erregers austestete, war davor ein hoch geschätzter HNO Facharzt, ständig auf Kongressen eingeladen und seine Meinung war bei anderen Kollegen gefragt.

    Das änderte sich als er begann eigene empirische Forschung zu betreiben und feststellte, dass der Krankheitsverlauf von Patienten, die zusätzlich homöopathisch behandelt wurden, signifikant kürzer und komplikationsloser verlief. Die Erkrankung seiner eigenen Mutter, die schulmedizinisch austherapiert war, markierte für ihn den Einstieg in den Ausstieg aus seinem vorherigen Arztleben.

    Er hat dann jahrzehntelang Menschen (wie u.a. uns auch) helfen können, wenn die "streng wissenschaftlich" orientierten KollegInnen mit ihrer Weisheit am Ende waren. Das macht gelassen! Obwohl er danach nie wieder zu Kongressen eingeladen wurde und sogar massiv von KollegInnen angefeindet wurde. Was soll's. Offensichtlich hatte niemand wirkliches Interesse am Heilen oder an einer Horizonterweiterung? Das ist vor allem eins: unwissenschaftlich!


    Es ist verblüffend, wie dogmatisch, ja schon fast religiös, ein bröckelndes Weltbild einer Wissenschaftsepoche verteidigt wird, das schon lange in der Krise ist. Ich vermute, es geht eher um Angst vor Kontrollverlust und um den traditionellen Status von Ärzten und Wissenschaftlern ("Götter in Weiß"!), die abgelöst werden von Menschen, die Freude und Befriedigung in der Rolle des Begleiters und als Teil des Heilungsprozesses ihrer PatientInnen finden. Alles ist individuell, immer wieder neu - es wird schwerer auf "standardisiertes" Wissen zurückzugreifen. Wir sind nicht wirklich von irgendetwas oder -jemandem getrennt. Wir sind nicht "objektiv". Wissenschaft ist nicht "objektiv" - das zeigt schon die Tatsache, dass es zu jeder Studie mindestens eine Gegenstudie gibt. Das macht Angst. Deswegen ist die Ablehnung, die unser damaliger Arzt erfahren hat, emotional begründet und nicht durch Diskussionen zu lösen.


    Manchmal nervt es halt, wenn ausgerechnet die Menschen, die sich so tausendprozentig der Ratio verpflichtet fühlen, nicht merken, dass sie selbst von emotionalen Abwehrmechanismen gesteuert werden, wenn sie ihre Mitmenschen abwerten, die angeblich noch auf ein "magisches" Weltbild zurückgreifen! :D Heißt ja evolutionär nichts anderes als: noch nicht im mentalen Zeitalter angekommen sein!


    Fairerweise muss man auch sehen, dass es schon Auswüchse in der "alternativen Szene" gibt, die besorgniserregend sind. Aber das ist nun mal ein Begleitphänomen aller Paradigmenwechsel: etwas löst sich auf und auf diesem Humus wachsen die kunterbunten Pflänzchen einer neuen Epoche, die Jahrzehnte beschäftigt sein wird, die Spreu vom Weizen zu trennen! Das, was der Menschheit wirklich zu mehr Gesundheit auf allen (!) Ebenen und zu einem empathischen Miteinander verhilft und obendrein die Erde vor dem Kollaps bewahrt, wird sich letzten Endes durchsetzen. So viel Optimismus habe ich noch!


    Herzlich

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ich finde das Thema Homöopathie ganz interessant.

    Ich bin mit Globoli und homöopatischen Tröpfchen groß geworden, die bei mir nie eine Veränderung / Verbesserung bewirkt haben.

    Gleichzeitig haben sie aber bei meiner Mutter, meinen Verwandten, ihren Freunden und Bekannten gewirkt, zumindestens laut ihnen. Über die Jahre waren das viele Mittel von unterschiedlichen Ärzten / Heilpraktikern.

    Was ich mich frage ist folgendes:

    Wenn Massen von Menschen über Jahrzehnte hinweg an etwas glauben, baut sich dabei nicht ein "magisches" Feld auf?

    Was, wenn homöopatische Mittel ursprünglich wirklich nur ein Placebo waren, inzwischen aber so viel Glaube in dieses Feld geflossen ist, dass sie für "Gläubige" und diejenige, die in einem Vertrauensverhältnis zum Gläubigen stehen, über dieses Feld wirken?


    Vielleicht hat ja jemand von euch "Gläubigen" :D (nehmt es mir bitte nicht übel) Lust auf ein Experiment:

    Anstatt die Kügelchen zu nehmen, könntet ihr versuchen, euch mit dem Mittelchen zu verbinden. Ich fände es ganz interessant zu erfahren, was ihr da für Erfahrungen macht.

  • Liebe Sophia,

    das gibt es schon in anderer Behandlung Weisen,
    zum Beispiel die Essenzen die Reimar Banis fand, trägt der Mensch nahe des Körpers.

    Bei mir wirkt das, für andere ist es ein Glaube.

    Das Strömen des Jin shin jyutsu oder des Shiastu, das Klopfen des EFT (Emotional Freedom Techniques) ...

    hilft da die die Berührung ?
    So wie bei der Massage?

    Meiner Erfahrung hilft jedem Menschen, Tier oder Pflanze etwas anderes und keiner sollte dem anderen den Erfolg der Besserung madig machen.


    Liebe Grüße
    Kerstin

  • Anstatt die Kügelchen zu nehmen, könntet ihr versuchen, euch mit dem Mittelchen zu verbinden.


    Funktioniert;) (auch ohne Experiment).

    Außerdem ist es völlig unwichtig, ob ein Mittel über einen Wirkstoff wirkt oder über Placebo durch die Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen, (ganz gleich welcher Art).

    Und wer einmal eine Erstverschlimmerung oder gar eine Arzneimittelprüfung erlebt hat, redet auch nicht mehr von Placebo.

    Ich habe beides ganz am Anfang meiner Erfahrung mit Homöopathie erlebt, da war mein Glaube an die Wirkung noch nicht sehr groß und ich war eher skeptisch.

    Die Erstverschlimmerung ungewollt und die Arzneimittelprüfung mit ein bisschen Absicht dahinter (ich habe eine LM Potenz länger als nötig eingenommen, obwohl ich gespürt habe, das es reicht.)


    Ich bin mit Globoli und homöopatischen Tröpfchen groß geworden, die bei mir nie eine Veränderung / Verbesserung bewirkt haben.

    Gleichzeitig haben sie aber bei meiner Mutter meinen Verwandten, ihren Freunden und Bekannten gewirkt

    Das ist leider das Problem mit der Homöopathie. Nur weil ein Mittel bei einem bestimmten Problem deiner Mutter oder anderen geholfen hat, muss es bei dir noch lange nicht wirken.

    Meine erste Erfahrung mit Homöopathie war eher auch negativ. Meine damalige Hausärztin hat mir wegen meiner starken und häufigen Magenschmerzen Nux Vomica (eigentlich ein vielseitiges und tolles Mittel) empfohlen. Ich habe es damals relativ häufig genommen, hat aber nichts gebracht.

    Ich habe mir dann selber Colocynthis ausgependelt und das hat geholfen. Allerdings hatte ich keine Erfahrung mit den Potenzen und nahm deshalb nur eine D 12 Potenz (Stoff noch nachweisbar).

    Ich habe eine Woche 5 mal täglich 5 Globuli eingenommen, dann eine Pause von 2 Wochen gemacht und dann nochmal 4 mal am Tag 5 Globuli für eine weitere Woche.

    Danach musste ich bei Magenschmerzen nur noch ein Globuli einnehmen, um eine Wirkung zu erzielen und es reichte sogar nur am Fläschchen zu riechen.

    Mein HP hat mir dann Colocynthis in C 200 und einige Wochen später in C 1000 gegeben und seit dem sind meine Schmerzen weg.


    zum Beispiel die Essenzen die Reimar Banis fand, trägt der Mensch nahe des Körpers

    Reinmar Banis kenne ich zwar nicht, aber die Methode ein Mittel nur am Körper zu tragen ist mir bekannt.

    Ich musste es auch schon so handhaben, wenn z.B. ein Mittel eine zu starke Erstverschlimmerung bewirkt hätte.

    Es funktioniert auch den Namen des Mittels auf einen Zettel zu schreiben und bei sich zu tragen.

    Ich habe mir sogar einmal den Namen eines Mittel mit der passenden Potenz mit dem Finger auf den Bauch geschrieben, weil ich noch im Bett lag (hat auch funktioniert).

    Ab C 12 (D 23) ist alles nur noch Energie und die Anwendung sehr vielseitig.

    Mein HP testete mir früher die Mittel und Mittelgabe immer aus. Wenn ich zu viele Globuli nehmen müsste, reduziere ich die Menge mit Reiki (ChoKu Rei) auf die Globuli und bei befürchteter Erstverschlimmerung sei heki.

    Klingt jetzt leider esoterisch abgehoben und ich kann mir vorstellen, dass diese Methoden nicht bei allen gleich gut funktionieren.

    Aber wie heißt es so schön: Energie folgt der Aufmerksamkeit


    "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
    Platon

  • Liebe @Simurgh,

    bitte verrate mir was "heki" bedeutet:

    bei befürchteter Erstverschlimmerung sei heki.

    Eine erholsame Nacht wünscht

    mit liebem Gruß aus OWL


    AlteEule (°Y°)

    Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
    (Chinesisches Sprichwort)


    Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!

  • Hallo Sophia,


    gibt es irgendeine Behandlungsmethode, bei der der Glaube nicht zumindest als ein Faktor den Heilungsverlauf mit beeinflusst? Es wird oft so dargestellt, als sei das nur bei der Homöopathie so - stimmt aber definitiv nicht. Auch das Verhältnis zum Therapeuten spielt eine Rolle.

    Wenn Massen von Menschen über Jahrzehnte hinweg an etwas glauben, baut sich dabei nicht ein "magisches" Feld auf?

    Wie sieht es mit dem "magischen Feld" der "Götter in Weiß" aus? Allein schon die Redewendung hat einen religiösen Charakter! Auch da findest du ein "Glaubenssystem" und Rituale, die die "magische" Wirkung verstärken. Magie kann vom Menschen gezielt konstruiert und als Mittel zur Machtausübung eingesetzt werden. Sie ist Teil der Bewusstseinsentwicklung des Menschen und genau so, wie wir alle auch noch Gene von Urzeitmenschen in uns tragen, ist auch das magische Bewusstsein ein Baustein, der mehr oder weniger latent in jedem modernen Menschen steckt und ansprechbar ist - auch in denen, die das vehement für sich ausschließen. Das magische Feld kann aber auch positiv eher als morphisches Feld eine Entwicklung begünstigen und beschleunigen, das sehe ich auch so.


    Ebenso entscheidend ist bei allen Behandlungsmethoden eine umfassende Diagnostik und daraus folgend, eine passende Medikation. Wieviele Menschen sterben jährlich, weil es bei der konservativen medizinischen Versorgung Versäumnisse gibt? Zehntausende! Auch Homöopathika können Nebenwirkungen haben, wenn sie falsch eingesetzt werden - das dürfte aber in keiner Relation stehen.


    Es gibt noch eine andere Art von Magie, die frei nach H. Hesse den Zauber des Anfangs kennzeichnet. Gerade bei Umbrüchen, individuellen wie kollektiven, wäre dieses Kraftfeld eine in meinen Augen höhere geistige Energie (Inspiration, Intuition etc.) die dann am größten ist, wenn etwas Neues beginnt. Auf die Homöopathie bezogen, könnte man danach eher bei S. Hahnemann suchen...


    Nicht nur die Homöopathie, auch andere energetische Heilweisen geben eine erkennbare Richtung hin zum unmittelbaren Einfluss des Geistes vor. Masaru Emoto hat Wasser nur über Beschriftung auf Gläsern "informiert". Die russische Informationsmedizin nutzt (vorgestellte!) Zahlencodes, um den Körper zu heilen. Da gibt es noch so viel mehr...


    Wie bei allen nicht ganz linearen Entwicklungen, oder drastischen Umbrüchen gibt es diejenigen, die als Pioniere arbeiten und andere, die aus Verunsicherung heraus solange wie nur möglich am Vertrauten festhalten. Alles Neue beinhaltet das Vorherige aber auch, genau so wie der Neandertaler Teil des modernen Menschen geblieben ist. Es ist immer wieder ein kleiner Tod, wenn etwas vermeintlich stirbt und etwas anderes geboren wird, da wir alles immer aus einer begrenzten Perspektive heraus wahrnehmen. Jede Phase, jede Epoche ist aber Teil des Ganzen (klingt jetzt auch wieder esoterisch in manchen Ohren, krieg's nicht besser formuliert). Die Angst ist unbegründet. Es sind ganz natürliche Wandlungsprozesse. Neue Erfahrungen und Evolution in allen Belangen - und das betrifft keineswegs nur die Medizin!


    Gute Nacht :mond:

    Erdherz

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy: