Wenn Patienten zu mir kommen,die nicht gesund werden wollen

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    • Wenn Patienten zu mir kommen,die nicht gesund werden wollen

      Hallo Ihr Lieben

      Ich hab da ein Problem,das mich schon seit Jahren immer wieder mal "zur Verzweiflung" bringt...

      Als ich 6 Jahre jung war ,bekam ich nach einer Pockenimpfung eine Psoriasis vulgaris ( Schuppenflechte) .Mit dieser Krankheit habe ich meine Familie "ganz schön geärgert",weil ich sehr schnell einen "Trick "gefunden habe,wie ich meine kranke Haut ,zu meinem Vorteil auszunutzen konnte. Immer,wenn die Probleme in unserer Familie so groß wurden ,so das ich das Gefühl hatte,es nicht mehr ertragen zu können ,habe ich mir gewünscht,von meinem Elternhaus weg zu kommen ...und promt sah meine Haut am nächsten Morgen sooo schlimm aus,das ich noch am gleichen Tag in die Hautklinik eingeliefert wurde...Umgekehrt funktionierte es genauso gut...wenn ich nach Hause wollte,war meine Haut innerhalb von 2 Tagen wieder gut... Heute weiß ich natürlich ,warum es so war.

      Nun meine Frage. In den letzten 2 Jahren melden sich verstärkt Patienten/ Kunden oder Klieenten bei mir ,mit denen ich anstellen kann,was ich möchte .Immer wenn der erwünschte Heileffekt einsezt, merke ich ,das Pat. enttäuscht ist ,das die Behandlung wirklich anschlägt. Ich habe mit den Menschen gesprochen und leider sogar zur Antwort bekommen "Wenn ich wirklich gesund werde,dann kümmert sich meine Mann ( Frau) nicht mehr um mich ...oder ...wenn ich gesund bin,läßt sich mein Mann scheiden...oder ...wenn meine Beine wieder zu sind,dann kommt mein Sohn mich nicht mehr besuchen...usw. :kopfhau: :heul:

      Nach diesen Anworten bin ich dann oft enttäuscht und traurig..heute ist mir natürlich klar,dass man mit seiner Gesundheit nicht so umspringt.
      In der regel verabschiede ich mich dann von den Patienten/Kunden nach einem intensiven Gerspräch und lasse Ihnen aber die Möglichkeit,sich wieder zu melden ,wenn es ihnen nicht gut geht.Aber irgendwie komme ich mir dabei auch ausgenuzt vor und besonders gut fühle ich mich dann auch nicht.Wie kann ich besser mit solchen Situationen umgehen? Ich würde mich sehr über Eure Antworten freuen. Liebe Grüße :winke:
    • Liebe Auralia,

      das ist eben die Crux dabei! Voraussetzung ist immer, das der Patient wirklich gesund werden will! Der sogenannte sekundäre Krankheitsgewinn stellt in diesem Moment bei diesen Patienten ein klares Heilungshindernis dar. Vielleicht hilft es, wenn Du Deine Patienten vorher genau fragst, was sie von Dir erwarten! ? Diese Ziele schriftlich in der Patientenakte festhalten, und dann die Patienten entsprechend dieses Zieles damit konfrontieren!
      Dann weißt Du genau, was von Dir erwartet wird, beziehungsweise kannst eine Behandlung evtl. schon ablehnen, bevor das Ausnutzungsgefühl aufkommt?!
      Liebe Grüße
      Alex

      Mauern einreissen ist manchmal viel schwieriger, als welche zu bauen!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alex77 ()

    • Liebe Alex
      Das mache ich eigentlich schon generell,weil ich ja verschieden Heilmöglichkeiten anbieten kann, spreche ich sehr ausführlich mit den Patienten .Manchmal bekomme ich sofort die Mitteilung ,aber manchmal merke ich es eben viel zuspät...und der Clu dabei ist ,bis dahin habe ich oft sehr viel mehr Energie in die Heilung gesteckt,als im "Normalfall".Ich brauche dann für mich auch etwas mehr zeit und Konzentration ,um mich wieder in die Mitte zu bringen.

      Zu erst dachte ich ,es würde daran liegen ,das diese Menschen sich aufgegeben haben und generell nicht mehr damit rechnen ,wieder gesund zu werden weil sie ja angeblich schon "Alles" versucht haben und "Nichts" habe geholfen...
      Als ich mit meiner Freundin (auch Heilerin) darüber gesprochen habe, versuchte sie mich "aufzubauen" mit Sprüchen... "Sei vorsichtig.wer Dich heilt,...es könnte wirken.." oder Hilfe Heilenergie -sie wirkt doch:-)) " Naja wir haben un sausgesprochen ,aber sie hat diese Erfahrungen wohl nicht gemacht,sagt sie jedenfalls :denk:
    • Auralia schrieb:

      Sei vorsichtig.wer Dich heilt,...es könnte wirken.." oder Hilfe Heilenergie -sie wirkt doch:-)) "

      loool. :brueller: hmm... evtl. die Fragestellung noch verfeinern... Weshalb kommen sie zu mir? ---Ich habe offene Beine.... ja, und was soll ich für sie tun? ich möchte gesund werden---- Wann würden sie sich denn gesund fühlen?...Wenn die Beine verheilen! Ok....und wenn dann später kommt, dann kommt mich mein Sohn nicht mehr besuchen, denke ich, ist die nächste Stufe erreicht, die geheilt werden sollte: Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn, bzw. die Angst die dann zum Vorschein kommt!
      Liebe Grüße
      Alex

      Mauern einreissen ist manchmal viel schwieriger, als welche zu bauen!!
    • Auralia schrieb:

      und der Clu dabei ist ,bis dahin habe ich oft sehr viel mehr Energie in die Heilung gesteckt,als im "Normalfall".

      hallo Auralia,
      dieser Satz springt mir geradezu ins Auge … steckst du DEINE Energie in deren Heilung? hast du selber Erwartungen, wie deren Heil-sein aussieht/aussehen soll? bekommst du einen Gegenwert für dein Tun, mit dem du zufrieden bist? (das muss nicht nur Geld sein …)

      ich lese, dass diese Patienten ihre Krankheit brauchen, um zu … bekommen …

      statt an diesem Punkt abzubrechen (würde ich *hüstel*) … kannst du nicht schauen, wie deine Patienten das was sie zu verlieren befürchten, nicht auch ohne ihre Krankheit erfüllt bekommen? also möglicherweise mit Mann/Frau/Sohn sprechen, offen sagen (lernen) was sie sich wünschen und brauchen und um die Erfüllung dessen bitten? diese Art von Behandlung geht wesentlich mehr in den psychosozialen Bereich, Sozialhygiene ;) statt "nur" für den Körper sorgen …

      ein paar Gedanken von mir …
      Markus
    • Liebe Aurelia,

      was es alles gibt, hmm also solche Klienten habe ich garnicht bzw. nocht nicht gehabt.

      Ich habe hier und da mal jemanden, bei dem erst einmal die Selbstsabotage gelöst muss, wie z.B. das Denken von "bei mir hilft eh nichts mehr" oder ähnliches. Ich denke bei meiner Arbeit (egal was ich nun mit den Menschen mache) gar nicht an eine Heilung. Ich bin einfach da und mache, mehr nicht. Jedoch ich denke immer dabei, dass gelöst werden soll, was gelöst werden darf, sofern es sich im Einklang mit dem göttlichen Universum befindet.

      So bin ich nicht enttäuscht, wenn hier und da mal keine Besserung eintritt; es hat dann momentan sicher nicht so sein sollen.

      Intuitiv habe ich auch bei manchen Klienten das Bedürfnis dies anzusprechen. Ich erkläre dann, dass ich nichts wegnehmen darf wenn es für deren Entwicklung momentan nicht passt, da sonst schnell etwas anderes daherkommt.

      Vielleicht war das jetzt auch ein bißchen "off topic" :rolleyes: , ich wollte es dir aber trotzdem so mitteilen!

      Liebe Grüße von Karmina
    • Liebe Auralia,

      ein ganz anderer Gedanke kommt da in mir hoch: könnte es sein, dass das Thema bei Dir noch nicht so ganz durch ist und die Patienten etwas in Dir spiegeln? Kam mir jetzt einfach mal so in den Sinn, weil Du sagst, dass dieses Vorkommen öfters auftritt.

      Alles Liebe
      engelchen
    • Nun,
      es gibt durchaus Leute, deren Krankheit zum Lebensinhalt - Lebensinn geworden ist.
      Durch ihre Krankheit erfahren sie Zuwendung und Aufmerksamkeit..... all das, was sie
      sonst in ihrem Leben nicht hätten.

      Wie als Heiler damit umgehen?
      Zum einen auf keinen Fall "enttäuscht" sein. Warum auch? Erwartungen?
      Ansonsten das, was Markus schon andeutete.
      Wir behandeln nicht die Krankheit, wir behandeln den Menschen......als Ganzes.
      Also genau dort ansetzen, wo Heilung verhindert wird.......und das ist oft genug nicht die Krankheit selbst,
      sondern die Lebenseinstellung oder die Lebensumstände des Klienten.

      Ich lasse mir, wenn ich Tendenzen in der von dir beschriebenen Richtung bemerke, vom Klienten erzählen,
      wie er/sie sich ein Leben nach ihrer Heilung vorstellen könnten.
      Weiterhin stelle ich oft die Fragen: Was verlierst du? Was gewinnst du?....(durch aktive Mitarbeit an einer
      ganzheitlichen Heilung)

      :winke:
    • Liebe Aurelia :winke:
      Ich bin kein praktizierender Arzt oder heiler, aber dem Zitat von Wolfspur stimme ich voll zu :)

      Wolfsspur schrieb:

      Durch ihre Krankheit erfahren sie Zuwendung und Aufmerksamkeit..... all das, was sie
      sonst in ihrem Leben nicht hätten.

      Ich bin seit 20 Jahren im Finanzbereich tätig (frei, ohne Vorschriften von oben) und es ist auch meine Erfahrung: Viele Menschen suchen meine Nähe, weil sie letztendlich Zuwendung und Aufmerksamkeit bei mir bekommen. Bin eben der Freak, der in 20 Minuten das sachliche Anliegen erledigt und dann 2 Stunden" bei den Menschen bin".
      Mir ist heute bewusst, dass ich immer auf mich aufpassen muss, das ich nicht verschlungen werde, von dem Bedarf der Menschen nach Zuwendung und Aufmerksamkeit, weil ich von meiner berufsausübung auch nur ein gewisses Zeitfenster habe. Und wenn ich den Bedürfnissen der Menschen, dass was ich spüre und wahrnehme, zu sehr nachgebe, dann werde ich zeitlich aufgefressen und bin dann irgendwann nicht mehr für mich da :umfall:
      Ich kann Dich voll verstehen und empfinden :heart:
      Liebe Grüße Heidi :kiss:
    • Hallo Ihr Lieben
      Vielen Dank für Eure guten Antworten.Es sind mehrere "Denkanstöße" dabei ,die mir auch schon durch den Kopf gegangen sind...In meinem Erstgespräch mit den Hilfesuchenden komme ich in den meisten Fällen auf das private Umfeld der Person zu sprechen (fühlen ) und so auch (meistens intuitiv) auf versteckte Probleme,die auch mit auzulösen sind... :denk: Eben "ganzheitliche" Heilung...was mir aber so zu denken gab,war einfach die Tatsache ,das ausgerechnet solche Menschen vermehrt zu mir kamen ..aber nur zeitweise ,so daß ich schon den leisen verdacht hatte,es habe etwas mit Mir zu tun ,das ich vielleicht bei mir noch irgendwo "eine offene Rechnung " habe :denk: ich werde mir jetzt mal Eure Vorschläge durch den Kopf gehen lassen...Danke für Eure Hilfe und liebe Grüße, Auralia :sonne:
    • Liebe Auralia, es hat immer zuerst was mit dir zu tun. Denn sie kommen ja zu dir, und nicht zum anderen heiler, der dieses Prob nicht kennt, oder damit keines hat. :)
      Ich habe auch so eine Schwester, die sich hinter ihrem Muliple Sklerose "versteckt".
      Sie ist unglaublich auf Menschen dominierent und manipuliert wo es nur geht.
      Wenn ihr was nicht "passt" holt sie ihre Krankheit hervor.
      Zb Menschen die sie nicht besuchen möchte, zu denen geht sie nicht, weil sie bei denen angeblich die Treppen nicht mehr hochgehen kann.
      Bei sich selbst am Haus hat sie aber zum Aufgang wesentlich mehr. Und die schafft sie am Tag öfters, wenn sie sich mit Menschen zum essen , oder Kaffee trinken gehen trifft, denen sie vorgemacht hat, dass sie soooo einsam und verlassen sei. (die wissen natürich nichts davon, dass sie einen Freund hat, der immer um den Weg ist, und sie verwöhnt wo er nur kann. Sie wiederum äussert sich über ihn sehr abfällig gegenüber anderen)
      Nach einem Erbstreit haben sich vor 2 Jahren nun alle familienmitglieder von ihr abgewandt. Da dachte sie auch, sie könnte (wie immer) über andersleute Köpfe einfach hinweg bestimmen. Und nun ist sie noch ärmer dran als vorher.
      Ich denke mir, der Strick wird immer enger den sie sich selbst umgelegt hat.
      Entweder sie rafft es selbst endlich, oder es wird ihr die Luft nehmen.
      Ich selbst werde sie nicht mehr versuchen zu "retten". Das kann/muss sie ganz alleine tun.
      Wer nicht aufwacht, verfällt in einen Dauerschlaf (Koma) ....so sehe ich das. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angel ()

    • yup,

      meine erfahrung mit klienten ist auch die, dass sie i.d.r. mit einem problem kommen, bei dem ich mir jeweils eingestehen kann, dass ich da auch noch das eine oder andere zu bearbeiten habe... versteckt und nicht so klar vielleicht, aber dennoch. unter diesem aspekt schau ich jeweils auch, was kann ich durch die behandlung von dieser oder jeder person fuer mich lernen.
    • Nun,wenn sich im Laufe der zeit herausstellt,dass eine völlige Genesung für meinen Patienten eigentlich kontraproduktiv ist und dieser seine Krankheit lieber festhalten möchte, biete ich drei Dinge an:

      1. alles so belassen wie es ist
      2. ihn zu begleiten mit den Symptomen eine bessere Lebensqualität zu erhalten
      3. ihn dabei zu begleiten die Liebe in sich und für sich zu finden,damit Aufmerksamkeit und Fürsorge von Aussen zur Nebensache werden kann,denn nur der,der sich selber irgendwo auf seinem Weg einmal verloren hat, braucht die Aufmerksamkeit und die Bestätigung ein wertvolles Wesen zu sein von Aussen

      Sehr oft entscheiden meine Leute sich für den dritten Weg und für mich ist es immer wieder ein wunderschönes Erleben,wenn ein Wesen sich selber wieder in Liebe begegnet.Es gibt nichts Schöneres.

      Verena
    • Hallo Zusammen,

      die Seele nimmt nur das, was sie möchte. Ich hatte einer an MS erkrankte Frau, die kanpp über 40 Jahre alt ist, Matrix-Energetics-Anwendungen gegeben. Sie reagierte bei den Anwendungen so vorbildlich, dass man einen Film darüber hätte drehen können. Ich musste die Anwendungen immer abbrechen, weil die Zuckungen nach Auslösung der Wellen nicht mehr aufhörten. Noch nachts im Bett kamen die Reaktionen wieder. Diese Frau hat aber die Anwendungen nicht ganz freiwillig - sondern auf Drängen ihres Mannes und Schwägerin - genommen . Sie wollte nicht wirklich gesund werden - aus welchem Grund auch immer. Sie hatten nirgendwo Sicherheit und Halt - außer an der Krankheit.

      LG Light
      Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab. Marc Aurel
    • das ist das thema von ms: krank sein wollen und damit die anderen zwingen, einem arbeit abzunehmen, fuersorge und aufmerksamkeit zu schenken. man selber kann ja nicht mehr alles tun... hat es denn angedauert?
    • oh, mit Pauschalisierungen wie "Msler wollen krank sein,um ihre Umwelt zu formen" wäre ich sehr vorsichtig.
      Ich selber habe auch MS und 2004 2005 war ich rollstuhlpflichtig. Nachdem ich mich gehörig mit der MS auseinander gesetzt und sie verstanden habe,konnte sie gehen. Heute wandere ich mit meinen Hunden wieder 10 und mehr km durch die Welt..............

      MS heisst Multiple Sklerose und das heisst auf deutsch :vielfache Verhärtungen. Nun ist es meist so,dass Menschen,die an MS erkrankt sind eine Persönlichkeit mit in diese Welt gebracht haben, die ihnen sagt,dass sie alles alleine machen MÜSSEN,dass sie niemandem vertrauen können,ausser sich selber. Sie haben im Laufe ihres Lebens gelernt,dass es nirgendwo für sie Halt gibt,sie jedoch der Halt für viele sind. Sie/wir führen ein Leben am Limit, jeden Tag,ein Leben lang. Und irgendwann einmal produziert unser Immunsystem Autoantikörper, die dafür sorgen, dass wir in eine Art Neugeborenenzustand zurück versetzt werden und nicht mehr funktionieren KÖNNEN. Wer sich ein Leben lang nur dann als liebenswert erachtet,wenn er 150% funktioniert,der braucht manchmal einen Wink vom Schicksal,der ihm zeigt, dass man auch ohne jede Funktion liebenswert IST.
      Eine Autoimmunerkrankung ist die höchste Form der Autoaggression. Das ist Selbstzerstörung pur.
      Und genau an diesem Punkt müssen wir unsere Patienten abholen. Gemeinsam mit ihnen dürfen wir ergründen warum es notwendig ist sich selber zu zerstören, denn............... habe ich ersteinmal erkannt, warum ich mich so gar nicht leiden mag und mich aufs Übelste selber bekämpfe,dann habe ich die größte Strecke hin zur Genesung bereits geschafft und kann damit beginnen mich selber anzunehmen, mich zu wertschätzen und lieb zu haben.

      Ich glaube nicht und meine Erfahrungen der letzten 15 Jahre haben dies bestätigt, dass es Menschen gibt,die durch Krankheit manipulieren wollen,also anderen schaden wollen. Nein, die Menschen wissen nur manchmal einfach nicht wie sie leben sollen. Sie haben Angst mit sich alleine sein zu müssen,weil sie sich nicht lieben!!!! DAS ist die Sprache von chronisch verlaufenden Krankheiten: ANGST, pure Angst.
      Und da sollten wir unsere Leute abholen und sie in Liebe und Respekt begleiten.

      Verena
    • Hi,
      also Angst war dabei auch ein großes bzw. das größte Thema. Wenn wir die Angst behandelten, gab es kein Halten mehr. Arme und Beine schlugen unkontrolliert aus. Die Angst nicht mehr funktionieren zu können - nicht mehr laufen zu können ließ sie auch nicht mehr laufen. In der Wohnung war alles o.k., sobald sie aber einen Arztbesuch hatte oder so, dann hat die Angst, die Treppen zur Praxis nicht steigen zu können, ihre Beine blockiert. Sie hat an ihrer Familie nie halt gehabt, bis sie krank wurde und alles machen lies. Sie geht nicht mehr aus dem Haus. Ich konnte ihr bis auf das Lächeln ins Gesicht zu bekommen nicht helfen.

      LG Light
      Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab. Marc Aurel
    • Lieber VeBa
      Deine Erfahrungen,die Du mit der MS gemacht hast,stimmen in den meißten Punkten mit dem überein,was ich als "Nichtpatient" erleben durfte.
      Die Angst vor einer Krankheit und ihren Folgen spielt bei vielen Patienten eine große Rolle.Bei meinen Sitzungen gehe ich auch immer darauf ein....
      Aber ich meinte ursprünglich ganz einfach ,die Menschen die plötzlich feststellen "Hilfe ,die Behandlung wirkt ja doch...ich will das nicht!":-))
      Für mich persönlich war es lange Zeit immer wieder ein Schock,wenn kranke Menschen so reagiert haben. Dann sezte ich mich lange Zeit mit diesem Thema auseinander ...habe auch überlegt "warum kommen solche Menschen ausgerechnet zu MIR"? Was soll ich daraus lernen?
      Und wenn ich jetzt Eure Antworten so lese ,bin ich Euch sehr dankbar,für Eure Erfahrungen und Meinungen. Ich glaube schon ,das diese Erfahrungen auch mit MIR zu tun hat:-)) Aber zu wissen ,das auch andere Heiler solche Erfahrungen machen durften ,ist schon eine große Hilfe. :sonne:
    • VeBa schrieb:

      Ich glaube nicht und meine Erfahrungen der letzten 15 Jahre haben dies bestätigt, dass es Menschen gibt,die durch Krankheit manipulieren wollen,also anderen schaden wollen. Nein, die Menschen wissen nur manchmal einfach nicht wie sie leben sollen. Sie haben Angst mit sich alleine sein zu müssen,weil sie sich nicht lieben!!!! DAS ist die Sprache von chronisch verlaufenden Krankheiten: ANGST, pure Angst.
      Und da sollten wir unsere Leute abholen und sie in Liebe und Respekt begleiten.


      Jo Verena....47 Jahre habe ich das getan, dass selbst bei mir körperliche Schmerzen dadurch entstanden.
      Als ich dann los-liess und sie dann dort stehen liess (meine Sisti) wo sie eh nicht weg wollte, geht es mir besser.
      Darf auch im Namen meiner Kinder sprechen....ihnen geht /ging es genauso.
      Meine Tochter (28 jahre) litt am meisten darunter von der tante manipuliert zu werden. Auf Pfiff von ihr stand meine Tochter da, denn sonst......hier kannst du vieles eintragen, was sonst passiert wäre nach meinung meiner schwester.
      Heute bekommen menschen usnere Hilfe die sie gerne annehmen, und uns geht es allen wesentlich besser. :)