der fuchs

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    • ich befinde mich in einem haus ,das ich so real kenne und wo ich auch immer wieder bin. es sieht aber ein bisschen anders aus.
      es ist abend und ich lege mich in einem raum , den ich so nicht kenne, schlafen.der raum ist sehr einfach. ein bett, ein tisch ( wenn überhaupt ?) , tür und fenster.
      von geräuschen wache ich auf und sehe einen fuchs. in einer wand führt ein schmaler gang weiter nach hinten zu einer nische. dort steht er und schaut mich direkt an. er ist dünn und abgemagert. ein eingefallenes , spitzes gesicht. es ist hell, dass ich ihn sehen kann.
      ich bekomme einen schreck, kann die lage nicht einschätzen ...wird er mich angreifen ? ich habe angst.
      der fuchs geht in richtung fenster, ich mache es auf (?) und er verschwindet in ungeheuren schneemassen. ich wundere mich , wie er im schnee einen weg finden kann, bin aber froh, dass er weg ist. das fenster bekomme ich nicht ganz zu , hoffe aber , dass es dicht genug ist, dass er nicht mehr hereinkommen kann.

      dann wandere ich zur anderen hausseite und schaue dort aus dem fenster. öffne es. der schnee reicht bis zur fenstersimse . ich halte meine hand hinein und stelle verwundert fest , dass der schnee dort ein gemisch aus gefrorenem und flüssigem wasser ist 8o .
      wieder zurück im ersten raum , schaue ich auch dort aus dem fenster und sehe auf der bergseite, dass sich schneeberge türmen, die zu lawinen werden könnten. prüfend schaue ich sie an und denke bzw. hoffe, dass sie nicht wirklich eine gefahr für das haus werden . und falls doch könnte ich es eh nicht ändern.

      nun fällt mein blick auf die höchste schneespitze in einiger entfernung. ein hubschrauber ist über einer bestimmten stelle im einsatz und unter ihm im schnee bewegt sich eine kleine ansammlung von menschen. es sieht nach einer rettungsaktion aus. ein suchtrupp löst sich aus dem gewusel und bewegt sich in einer reihe über mehrere schneeberge und täler hinweg auf das haus zu , mit stöcken gleichmässig den schnee durchforschend. als sie schon nahe am haus sind, taucht der fuchs plötzlich wieder auf. ich hatte schon an ihn gedacht und mich gefragt ob er wohl eine chance hat dem suchtrupp zu entkommen.

      ich öffne ihm das fenster, er geht an mir vorbei etwas weiter in das innere des hauses hinein. dort könnte er nun durch eine tür auf einen dachboden (?) entweichen oder er geht noch einmal zurück an mir vorbei und in diesen gang der durch eine kleine öffnung vermutlich in einen erdtunnel mündet. wir schauen uns an. angst habe ich jetzt keine mehr vor ihm. es ist mir nur noch etwas mulmig. er entscheidet sich für den erdgang, schaut mich noch einmal kurz an und verschwindet darin.


      ein darauf folgender traum ?

      es ist frühling. eine blonde frau , die ich nicht kenne fährt mit einem rad über wege und strässchen durch eine landschaft , hält gelegentlich in einem dorf oder ruft kurz jemandem etwas zu unterwegs. sie trägt einen grünen anzug mit zwei weissen dicken blockstreifen an den beinen 8o , lacht und ist fröhlich, trällert vor sich hin und macht wie nebenbei kleine akrobatikstücke am rad 8o was ihr sichtlich spass macht.


      ...

      den traum finde ich besonders. der blick des fuchses hat mich durchdrungen ...

      von daher würde ich mich über deutungen freuen :)

      :winke: toshka
      * remember to walk in beauty *

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von toshka ()

    • Hallo toshka!
      Vielen Dank für das "Teilen" dieses wunderbaren Traumes.
      Er zählt für mich zu den sogenannten "Heiligen Träumen", in denen das Innerste des Menschen in Bildern sich mitteilt in der unbändigen Sehnsucht nach Integration und Heilung.
      Bevor ich zu meiner Traumdeutung komme, etwas sehr Grundsätzliches.
      Träume sind maß-los, unkontrolliert,ohne Rücksicht und ohne Schranken.
      ein paar Beispiele:
      1) jemand kränkt mich in einem winzigen Bereich
      in der Nacht stirbt er im Traum

      2) ich fühle mich im Alltag für Bruchteile von Augenblicken ausgesetzt und schutzlos
      in der Nacht stehe ich nackt im Kreisverkehr einer Stadt

      genau so ist es mit Deinem Traum,
      es reicht für Augenblicke ein "kern-tiefes Gefühl", eine "alle Grenzen sprengende Sehnsucht", und ein Traum in dieser Dichte und Eindringlichkeit ist da.

      Jetzt zum Traum:
      Der Fuchs ist ein Symbol für Deine sinnliche, animalische Weiblichkeit und Körperlichkeit, die viel zu kurz kommt.

      toshka schrieb:

      es ist abend und ich lege mich in einem raum , den ich so nicht kenne, schlafen


      Der Raum, den Du im Traum nicht kennst, ist der Raum des sich "erkannt und wahrgenommen Fühlens" durch eine sinnliche Partnerschaft, die dich im Kern berührt.

      toshka schrieb:

      der raum ist sehr einfach. ein bett, ein tisch ( wenn überhaupt ?) , tür und fenster.

      Es geht in diesem Traum um die absolute Reduktion auf das Wesentliche, in diesem Fall die Begegnung mit Deiner nach "Begegnung" und "Berührung" "hungernden" Anteilen.

      toshka schrieb:

      dort steht er und schaut mich direkt an


      "Er schaut mich direkt an" ist in diesem Traum das Bild für das Bedürfnis des Lebens bzw. Deiner Psyche.
      Du hast das Bedürfnis, in Fülle wahrgenommen zu werden, mit allen Schätzen und Schönheiten, die Dich ausmachen, aber im Augenblick ist es, warum auch immer, nicht so:

      toshka schrieb:

      er ist dünn und abgemagert.


      So wie der Fuchs ausschaut, geht es Anteilen von Dir in Bezug auf sinnliche, berührende Animalität, Leidenschaft und Wahrgenommen werden.

      toshka schrieb:

      ich bekomme einen schreck, kann die lage nicht einschätzen ...wird er mich angreifen ? ich habe angst.


      Das ist ein Kennzeichen sehr vieler "Tierträume".
      Unser kontrollierender Verstand hat Angst vor dem Hunger nach Leben in uns.

      toshka schrieb:

      der fuchs geht in richtung fenster, ich mache es auf (?) und er verschwindet in ungeheuren schneemassen.


      Die "ungeheuren Schneemassen" wären ein Symbol für die vom Verstand her sehr "kühl" und "distanziert" angeschaute und wahrgenommene Wehmut, Trauer, Sehnsucht.

      Schnee ist gefrorenes Wasser.
      So viel Schnee es gibt, so groß ist die Trauer und die Wehmut über den Hunger des Fuchses.

      toshka schrieb:

      dass sich schneeberge türmen, die zu lawinen werden könnten.


      Überaus sinnlich und präzise wahrgenommen.
      Hungert der Fuchs weiterhin, kommt er weiterhin nicht auf die Rechnung, wird die SChneemenge immer größer und es kann sein, dass die Natur unkontrolliert wird - um das fehlende Gleichgewicht herzustellen.

      toshka schrieb:

      prüfend schaue ich sie an und denke bzw. hoffe, dass sie nicht wirklich eine gefahr für das haus werden .

      Deinem Unterbewusstsein dämmert es, um was es eigentlich geht.

      toshka schrieb:

      ein hubschrauber ist über einer bestimmten stelle im einsatz und unter ihm im schnee bewegt sich eine kleine ansammlung von menschen. es sieht nach einer rettungsaktion aus.


      Wieder wunderschön umgesetzt :knuddeln:
      Dir ist die Sachlage natürlich klar.
      Du versuchst jetzt, über den Kopf, das Bewusstsein (der Hubschrauber), von oben eine Lösung zu finden.
      Die ist auf diese Art nicht zu finden, solange der "Fuchs" im "Schlafzimmer" am "Verhungern" ist und Du nicht im nötigen Ausmaß reagierst.

      toshka schrieb:

      ich öffne ihm das fenster, er geht an mir vorbei


      Das ist das Problem.
      "Er, (es) geht an mir vorbei!"
      Das Unbewusste teilt Dir mit, dass Du im Augenblick
      + zu wenig Empathie
      + zu wenig Einsatz
      für die Not des Fuchses hast.

      toshka schrieb:

      schaut mich noch einmal kurz an und verschwindet darin.


      Der Blick sagt:
      "So, jetzt ist es an Dir!"
      1) Du hast mich gesehen
      2) Du hast meine Not gesehen
      3) Du hast das Maß an Hunger gesehen
      4) Du hast die Schneeberge gesehen
      5) Du weißt jetzt, wo ich ich lebe und wie (in Angst, Enge und Hunger)

      Jetzt liegt es an DIR!

      Und jetzt geht es wieder zurück zum Anfang:

      advaita schrieb:

      Träume sind maß-los, unkontrolliert,ohne Rücksicht und ohne Schranken.


      advaita schrieb:

      genau so ist es mit Deinem Traum,
      es reicht für Augenblicke ein "kern-tiefes Gefühl", eine "alle Grenzen sprengende Sehnsucht", und ein Traum in dieser Dichte und Eindringlichkeit ist da.


      Ganz liebe Grüße
      Advaita
    • :heart: danke



      der fuchs fühlte sich für mich wie ein seelenanteil an. es/er war mir aber nicht greifbar....welcher seelenanteil...

      ...nachdem der fuchs nicht zur gefahr wurde, bekam ich mitgefühl, hatte aber immer noch scheu im traum.
      was mich wirklich rührt ist, dass er , als er wohl meine angst wahrnimmt, freiwillig in den schnee hinaus geht und sich auch bei der rückkehr bereitwillig zurückzieht um mich nicht zu beängstigen.

      :denk: ...und die schneemassen und eventuellen lawinen haben mir überhaupt keine angst gemacht. ich fühlte mich sicher in dem haus

      advaita schrieb:


      Die "ungeheuren Schneemassen" wären ein Symbol für die vom Verstand
      her sehr "kühl" und "distanziert" angeschaute und wahrgenommene Wehmut,
      Trauer, Sehnsucht.

      das mag wohl sein :denk:




      es ist an mir mich um den fuchs zu kümmern


      :knuddeln:




      anmerkung: mir dämmert nun, dass ich mich zwar sicher fühle in der schneesituation, dass diese aber für den fuchs absolut lebensbedrohend ist .


      Edit Justy
      Zitat repariert
      Bitte benutze zum Zitieren die Zitieren - Funktion.
      Hier in diesem Thread kannst du das gut üben und findest auch eine gute Anleitung.
      Gruß Justy
      * remember to walk in beauty *

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von toshka ()

    • gerade habe ich beim stöbern eine postkarte gefunden, die ich wohl irgendwann einmal gekauft haben muss. ich habe keine erinnerung daran.
      sie zeigt ein sehr kleines , junges füchslein, das auf auf einem kleinen holzregal (ein kleiner vorsprung, gerade mal so gross wie der fuchs selbst) einer weiss getünchten holzwand liegt.
      von da schaut es herunter. ein bisschen zerzaust (?) der blick, schwer zu deuten...
      auf der kleinen nische scheint es sich ganz wohl zu fühlen , den blick beobachtend nach unten gerichtet. die körperhaltung ist so, dass es sich auf der nische wohl zu fühlen scheint,aber - husch- auch jeden moment einer holzverstrebung entlang davon huschen könnte.
      beim betrachten des bildes und im zusammenhang mit diesem traum, kommen mir gerade die tränen.
      ... :denk: es ist, als hätte ich mich in der zeit seit dem traum nur minimalst dem fuchs angenähert. :denk: entweder macht mich das traurig - oder mir kommen die tränen , weil es mich berührt , dass er ein bisschen mehr raum eingenommen hat ?
      ...ich habe mal wieder keine ahnung ...
      diese karte /dieses bild erhält nun auf jeden fall einen guten platz :) eine (sichere) nische für das füschslein ... :busch:



      uahhh, 10 minuten später :
      ich habe das bild aufgehängt ! es hat einen guten platz !
      und habe dann das bild /den fuchs betrachtet. da empfand ich plötzlich zärtlicheit, mitgefühl, neugier , sympathie ....
      es hat sich etwas umgedreht !
      bislang war die sehnsucht oder das leiden präsent an erster stelle bei meinen annäherungsversuchen. ich konnte den fuchs nicht spüren, fühlen, wahrnehmen...
      jetzt ist der fuchs an erster stelle präsent !
      und gestern las ich eine geschichte über eine frau in birma ( in dem buch herzenhören, welches nahlita neulich empfohlen hat) , die ihren kleinen jungen nicht annehmen und wahrnehmen kann. da kann ich beide sehen : die ängste der frau, die sie auf ihren kleinen jungen projeziert und sich von daher immer mehr von ihm distanziert ...und was das mit dem kleinen jungen macht, der gar nichts dafür kann . bei dieser geschichte bin ich gerade am anfang, aber es macht gerade pling pling pling!
      ausserdem fällt mir nun beim betrachten des bildes , die geschichte von kleinen prinzen ein, der sich den fuchs vertraut machen möchte.
      :denk: mein herz bisher habe ich auf diesem weg verschlossen erlebt. es glaubt(e) nicht an's vertraut werden .
      jetzt hat es sich geöffnet 8o , weil ich mitgefühl und sympathie, neugier etc. fühle .

      .... :denk: und so gesehen, bin ich beides : fuchs und prinz ...prinzessin :koenigin: =)
      ...ohne offenheit kein vertraut werden :busch:
      * remember to walk in beauty *

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von toshka ()

    • Vor einigen Wochen hatte ich erneut einen Traum. der an diesem Ort stattfindet.

      Ich bin auf dem Dachboden des Hauses. Es ist noch jemand da neben mir. Nur schemenhaft wahrnehmbar.
      Vor mir ist ein Holzstapel. Von diesem Holzstapel aus springen grüne Echsen auf meinen Körper. Ich erschrecke und wische sie mit der Hand ab. Da sind grössere und kleinere. Sie fallen auf den Boden. Doch gleich springen wieder neue auf mich. Nun sind es eher mehr und kleinere. Hauptsächlich an den Beinen. Einige am Oberkörper bis hoch zu den Schultern und an den Armen.

      Dann bin ich im Erdgeschoss . Schaue aus dem Fenster. Draussen ist es sattgrün. Sommer.
      Von draussen schaut ein Mann zu mir her. Alt mit grauen langen Haaren. Sein Blick ist sehr wach und direkt.
      Ich weiche etwas am Fenster zurück . Möchte nicht gesehen werden. Hoffe, dass er mich nicht gesehen hat hinter den zarten Gardinen. Er möchte mich wohl besuchen und ich spüre, dass er spürt/weiss , dass ich da bin. Ich will ihm nicht aufmachen, habe Angst .

      Weiter unten am Berg höre ich meine Eltern. Sie sind dort unterwegs. Sagen sich etwas. Ich freue mich ihre Stimmen zu hören. Fühle Dankbarkeit, dass es sie gibt.
      Dann frägt eine frühere Nachbarin aus meiner Kinderzeit meine Eltern, ob ich denn auch da sei. Mein Vater weiss es wohl nicht, meine Mutter sagt so etwas wie - sie glaubt schon, dass ich da bin.


      ....

      Ich habe das Gefühl, dass dieser Traum eine Bedeutung für mich hat. So ganz komme ich nicht dahinter. Ahne höchstens etwas. Die Echsen waren sehr eindrücklich . Es waren keine Eidechsen. Nach dem Traum dachte ich dann kurz an Geckos, aber das passt auch nicht ganz. Sie hatten eher die Kontur eines Leguans, waren aber nicht so gross ?


      Lieber @advaita, kannst Du mir weiterhelfen ?

      Aktuell und auch vor ein paar Wochen schon, geschieht Wandel in mir. Eher unfreiwillig und ich komme mit alten Schmerzen in Berührung.
      Aktuell versuche ich, sie anzunehmen und damit zu gehen.
      Zum Zeitpunkt des Traumes wollte ich noch ausweichen.

      Liebe Grüsse, toshka
      * remember to walk in beauty *
    • toshka schrieb:

      Lieber @advaita, kannst Du mir weiterhelfen ?
      Liebe tohska!

      Ich vermute, dass sich der Hauptinhalte des Traumes - die Echsen - nicht auf die Biologie beziehen, sondern auf die Lautmalerei, die unser kreatives Unbewusstes sehr liebt.
      z.B. Meer - mehr
      Gewehr - Gewähr

      Die "Echsen" wären dann lautmalerisch die "Exen" und dass sind neben alten Liebesbeziehungen (mein Ex-Freund) auch alte, nicht verarbeitete Erfahrungen (grün als noch nicht ausgereift gesehen) die sich nach Integration sehnen.


      toshka schrieb:

      Von diesem Holzstapel aus springen grüne Echsen auf meinen Körper. Ich erschrecke und wische sie mit der Hand ab. Da sind grössere und kleinere. Sie fallen auf den Boden. Doch gleich springen wieder neue auf mich. Nun sind es eher mehr und kleinere. Hauptsächlich an den Beinen. Einige am Oberkörper bis hoch zu den Schultern und an den Armen.


      vgl. dazu:

      toshka schrieb:

      Aktuell und auch vor ein paar Wochen schon, geschieht Wandel in mir. Eher unfreiwillig und ich komme mit alten Schmerzen in Berührung.
      Diese "grünen Erfahrungen" springen dich an und wollen erlöst werden.
      Liebe Grüße
      Advaita

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von advaita ()

    • Liebe toshka!

      toshka schrieb:

      ja ! Aber wie ????

      Was mache ich, wenn ich mitten im Schmerz bin ?
      Für eine sinnvolle Beantwortung der Frage müsste man sehr viel mehr Hintergrundinfos haben.

      Ich glaube auch, dass die Beantwortung dieser Fragen von Dir in einem anderen thread, z.B. im Kummerkasten oder im Forum 100+ viel besser aufgehoben sind.

      Dir alles Gute!
      Liebe Grüße
      Advaita
    • Liebe Toshka,

      ich bin ja nun kein Traumdeuter, deshalb werd ich mich dazu nicht äußern, also, was da was be-deutet. Aber mir fällt eine Parallele auf.
      Und zwar zwischen Deiner Reaktion auf den Fuchs, als Du ihn das erste Mal siehst (der traum mit dem Schnee) und Deiner Reaktion auf den alten Mann jetzt (die Sachen mit den Gardinen).

      Vielleichst magst Du mal hinfühlen?

      LG
      Kirsten
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Liebe Kirsten,

      ja diese Paralellen sind mir auch aufgefallen. Ich wehre ab....

      Die Echsen und den alten Mann.
      Der alte Mann hat für mich etwas von einem weisen Alten. Er sieht mich, er nimmt mich wahr - und irgendwie ist er mir auch vertraut. Seine Energie.

      Was auch paralell ist : Mein Kopf versucht krampfhaft eine lösung zu finden wenn ich mit diesem alten Schmerz in Berührung komme. Das hilft nicht weiter.
      Die Echsen sind auch auf dem Dachboden. Das spielt sich im Kopf /im Denken ab.

      ....Dieses *Da sein* ist ganz wesentlich ( die Frage der Nachbarin)...manchmal gelingt es und dann werde ich wieder von einer emotionalen Schmerzwelle gepackt . Ich kenne das Thema so gut. Und ich kenne meine Hilflosigkeit in der Berührung mit dem Schmerz bei diesem Thema auch schon so gut ....und ich hadere damit *wieder* an diesem Punkt zu sein...
      Bin dann irgendwann ganz erschöpft...weil ich vielleicht doch lieber ausweichen möchte.... :denk:

      Danke für Deinen Impuls , Kirsten
      * remember to walk in beauty *

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von toshka ()

    • Liebe Toshka,

      toshka schrieb:

      Ich wehre ab....
      Abwehrmechanismen sind Schutzmechanismen.
      Die Abwehr versucht, vor dem Schmerz zu schützen.

      toshka schrieb:

      Der alte Mann hat für mich etwas von einem weisen Alten. Er sieht mich, er nimmt mich wahr - und irgendwie ist er mir auch vertraut. Seine Energie.
      Ja.

      toshka schrieb:

      Was auch paralell ist : Mein Kopf versucht krampfhaft eine lösung zu finden wenn ich mit diesem alten Schmerz in Berührung komme. Das hilft nicht weiter.
      Die Echsen sind auch auf dem Dachboden. Das spielt sich im Kopf /im Denken ab.
      Ich hab die ganze Zeit ein You-Tube Video im Kopf, aber ich bin zu blöd, das in einen Link umzuwandeln. Ich schick Dir das per PN.

      toshka schrieb:

      Ich kenne das Thema so gut. Und ich kenne meine Hilflosigkeit in der Berührung mit dem Schmerz bei diesem Thema auch schon so gut ....und ich hadere damit *wieder* an diesem Punkt zu sein...
      *nickt nur*

      Liebe, stille Grüße,
      Kirsten
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      Form schafft Klarheit

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Panther-Adler () aus folgendem Grund: Mist, wie kriege ich dieses You-Tube-Video in einen Link umgewandelt?

    • advaita schrieb:

      Die "Echsen" wären dann lautmalerisch die "Exen" und dass sind neben alten Liebesbeziehungen (mein Ex-Freund) auch alte, nicht verarbeitete Erfahrungen (grün als noch nicht ausgereift gesehen) die sich nach Integration sehnen.

      advaita schrieb:

      Diese "grünen Erfahrungen" springen dich an und wollen erlöst werden.
      Lieber advaita,

      schade, jetzt sehe ich wie richtungsweisend deine Antwort hier schon war.
      Irgendwie war ich da zu gelähmt oder zu sehr in der Angst dieser Spur nachzugehen -zumindest offen , hier im Forum.
      Vielleicht hätte sich mein Verlust jetzt vermeiden lassen können, wenn ich die Warnzeichen ernster genommen hätte.
      Jetzt bin ich genau da, mitten im *revival* der grünen Erfahrungen.

      Warum kommen Erkenntnisse oft erst nach gravierenden Erlebnissen /Veränderungen ?

      Ich weiss, es nützt nichts etwas versäumten nachzuweinen ...

      Danke und einen lieben Gruss, toshka
      * remember to walk in beauty *
    • Hallo toshka,
      ich habe wohl gesehen, dass der Traum schon ziemlich "alt" ist. Aber andererseits weiß ich auch aus Erfahrung, dass Träume gelegentlich sehr zeitlos sind, es gibt so´ne und solche.

      Da du hier nochmal etwas geschrieben hast, scheint er dich auch noch zu beschäftigen. :)

      Ich finde ihn sehr interessant und auch irgendwie aufschlussreich und will darum mal meine Sicht darauf, zumindest, was mir so beim Lesen in den Sinn kam, aufschreiben.

      Du bist in einem Haus das dir "bekannt" ist (du selbst, dein Leben, ein Teil von dir?) , aber du "schläfst" in einem dir eher unbekanntem Raum. Du wirst wach in der Nacht, aber es ist "hell".
      Du kannst also auch von dieser Ebene aus "sehen".
      Du erkennst etwas "Schlaues" in dir, das aber recht abgemagert (nicht gut gefüttert) wirkt.

      Und du hast auch Angst davor, entlässt es in die Kälte, die draußen scheinbar herrscht. Du glaubst, dass er (der Fuchs) evtl. nicht genug Wärme erhalten wird, aber auch du willst sie ihm nicht geben, weil du dich eben (zu diesem Zeitpunkt noch) fürchtest.
      Auf der anderen Seite des Hauses siehst du dann aber , dass die "starre" Kälte draußen teilweise auch "fließend", also beweglich ist (alles , oder eben zumindest ein Teil "ist im Fluss".)
      Das führt auf der regulären "anderen" Wachseite zu einer entfernt erscheinenden "Rettungsaktion". Du hast dabei aber Angst um deinen Fuchs.
      Er ist dir nun scheinbar näher. Was für den einen "Rettung", scheint für den anderen (dich?) vielleicht Gefahr zu sein.

      Du nimmst ihn wieder in deinem Haus auf. Du weißt noch nicht, wird er "von oben" in Zukunft mit dir vielleicht irgendwie kommunizieren, oder doch eher von "unten" ...
      Der Fuchs entscheidet sich für "unten".


      Lieben Gruß

      Ach, die Fortsetzung .. mit der "blonden Frau". Sie scheint "hell" und "im Fluss" zu sein, sozusagen im Erfolg und in der Lebensfreude.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Semina ()

    • Liebe Toshka,

      toshka schrieb:

      Warum kommen Erkenntnisse oft erst nach gravierenden Erlebnissen /Veränderungen ?
      bei mir ist es so, dass gravierende Dinge oft Schmerz auslösen, oder Gefühle, die ich als schmerzhaft erlebe.
      Schmerz ist nicht angenehm - mich "öffnet" er allerdings oft. Für mich selber genauso, wie für andere Menschen oder das große ganz Andere.
      Schmerz schafft es, durch die Stellen durchzukommen, die (aus "Schutz"?) in mir verhärtet sind.
      Somit macht mich das offener und weicher - und was weich ist, bricht nicht. ;)
      Nimm Dir, was Du brauchen kannst.
      Kirsten
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Liebe Kirsten,

      Panther-Adler schrieb:

      bei mir ist es so, dass gravierende Dinge oft Schmerz auslösen, oder Gefühle, die ich als schmerzhaft erlebe.
      Schmerz ist nicht angenehm - mich "öffnet" er allerdings oft. Für mich selber genauso, wie für andere Menschen oder das große ganz Andere.
      Schmerz schafft es, durch die Stellen durchzukommen, die (aus "Schutz"?) in mir verhärtet sind.
      ja , so ist es :( :knuddeln:


      Panther-Adler schrieb:

      Somit macht mich das offener und weicher - und was weich ist, bricht nicht.
      das ist schön :sonne: , danke , toshka
      * remember to walk in beauty *