Elfen? Gibt es sie?

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    • Ein Bekannter von mir ist sowas wie ein Schamane für Elfen. Ich hatte vorher auch wenig Ahnung davon, bis ich hier wo ich lebe Begegnung mit Naturgeistern hatte. Ich hab ihn daraufhin gefragt, ob das Elfen sein könnten und er hat mir den Verdacht bestätigt.

      Ich hatte, bevor ich hier eingezogen bin erstmal die Ortsgeister aufgesucht und mich "vorgestellt" und Bescheid gesagt, dass ich hier einziehe und plötzlich waren sehr viele von ihnen da und ab und zu tauchen sie nachts bei mir auf und sitzen um mich herum. Seitdem habe ich einen kleine Geisterecke für sie in meiner Wohnung und beopfere sie regelmäßig. Manchmal bringe ich auch draußen im Wald oder auf dem Feld was für sie aus.

      Edit:
      Ach total übersehen, der hat hier eh mitgeschrieben (Road Man)
      if this is the solution I want my problem back

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sati ()

    • Mich wird es dazu veranlassen noch bewusster in der Natur sich zu bewegen, noch öfter mal ein Danke aussprechen und noch mehr auf Schutz bedacht sein.

      Für mich war das Unkraut nie das Un-, sondern ein Kraut gegen...? Der Road Man meinte dass die Elfen nicht so gut zu sprechen wären auf den Menschen, da er ja wie bekannt alles andere als gepflegt mit der Natur und seine Schätze umgeht. Wenn ich da nur an einen Garten in der näheren Nachbarschaft denke, da wird der Rasen 2x mal die Woche getrimmt und die Kanten echt mit einer Schere nachgeschnitten. Jeder Busch hat irgendeine Form und alles hat seinen Platz und die Erde ist zugeschüttet mit Steinen oder Mulch, damit ja nichts aufgehen kann vom Un-kraut.

      Die schütteln ihren Kopf über meinen Gemüsegarten, den ich aufwendig bestelle im Frühjahr nach Mond, dann Pflanzengruppen pflanze, welche sich nicht gegenseitig die Energie aus dem Boden rauben, ebenso nach Mond. Und dann sieht mich der Garten das ganze Jahr nicht mehr. Erst zur Erntezeit. Wenn man den sieht denkt man nicht was er für Schätze unter all dem Un-kraut hervorbringen wird. Gegossen wird auch niemals, das macht Mutter Erde schon. Ich habe jedenfalls großen Erfolg. Vielleicht belohnen mich ja die Elfen für meinen eigenen Umgang mit der Natur :denk:

      Ich werde sie im kommenden Jahr ganz bewusst bitten mich bei meiner Gartenarbeit zu unterstützen. wer weiß, wenn es sie gibt dann freue ich mich auf diese Zusammenarbeit. Ich bin jedenfalls angefixt ins Experiment zu gehen und ein Plausch mit den Elfen zu halten. Ich halte mittlerweile nichts mehr für unmöglich :rosa:
      Grüße Sahne :winke:
    • Feen und Elfen - wunderbare Wesen, die für das Wachsen und Gedeihen unseres Pflanzenreiches zuständig sind, teilweise auch für's Mineralreich.
      Sie bauen zusammen ein elektromagnetisches Feld auf - durch die erzeugte Spannung wird Leben (Wachstum) hervorgerufen. Die Feen sind elektrisch und die Elfen magnetisch.
      Sie lieben unsere Dankbarkeit für ihr Wirken. Wenn wir uns über die Pflanzen freuen und sie entsprechend behandeln geben wir den Elfen und Feen ein großes Stück unserer Dankbarkeit und unserer Wertschätzung.
    • Am 26. November, am Totensonntag, fand eine große Treibjagd bei uns im Wald statt. Der Jagdpächter hatte über einen Juristen und eine Gesetzeslücke die Genehmigung erzwungen und die Feiertagsregel so umgangen. Zahlreiche Besucher, darunter auch Familien mit Kindern, Spaziergänger, die an diesem Tag die Ruhe des Waldes suchten, gerieten genau wie wir mitten in die Treibjagd, da man nicht einmal Warnschilder aufgestellt hatte.

      Schon während des Spaziergangs konnte ich den Schock und die Trauer der unsichtbaren Waldbewohner und vieler Tiere spüren. Jäger, die geschossene Tiere hinter sich her zogen, begegneten uns und mit einer einzigen Ausnahme waren sie unfreundlich, als gehöre der Wald ihnen. Es war eine ziemlich brutale Atmosphäre. Mir geht es gar nicht darum, mich über Sinn und Unsinn von Jagd auszulassen. Aber diejenigen, die wir an diesem Tag im Wald sahen, verhielten sich so respektlos gegenüber Wald, Wild und anderen Spaziergängern, dass es mir fast physisch weh tat.

      Ich hatte am nächsten Tag das Bedürfnis, einen Spaziergang durch den Wald zu machen, um mein Mitgefühl, meine Anteilnahme, Trost und Segen zu spenden, so gut es mir möglich war. Es fing an zu schneien. Der Schnee fühlte sich an wie ein reinigender, heilender Lichtregen und ich empfand ihn als Verbündeten...

      Die Naturgeister sind inzwischen ein liebgewonnener Teil meines Lebens geworden. Es gibt einen kleinen Tisch, in einem Gewölbekeller, gleich neben dem für Menschenaugen unsichtbaren Eingang zu einer ihrer Versammlungshallen, auf den ich gelegentlich kleine Teller mit Kuchen, Brei oder - ganz beliebt - einem Gläschen Kräuterlikör stelle. Umgekehrt haben sie mir schon die ein oder andere ganz unerwartete Gunst erwiesen. So auch nach meinem Segnungsspaziergang...

      Am Morgen danach, beim Blick auf die verschneite Kühlerhaube meines Autos musste ich herzhaft lachen: ein Waldgeistgesicht, mit einer etwas knolligen Nase und freundlichen Augen war in den Schnee gezeichnet! Es gab keine Fußabdrücke im Schnee, das Tor war zu, keine Wischspuren oder Fingerabdrücke irgendwo. Das Gesicht war so exakt symmetrisch gemalt, so eindeutig Naturgeist, dass jede Erklärung von zufällig unsinnig gewesen wäre. Ich habe versucht, mit dem Finger ein ähnliches Gesicht zu malen - völlig unmöglich: die "Elfengraffiti" hatte nicht die Ränder, die mein nachgemaltes Bild zwangsläufig hatte. Es wirkte ähnlich wie ein tibetisches Sandmandala. Es gab keine harten Kanten. Das Auto war auch tagsüber nicht gefahren worden, so dass zufällige Schmelzeffekte auch ausschieden (alleine schon meine unnütze Gehirnakrobatik, um doch eine "natürliche" Erklärung zu finden!)

      Also bedankte ich mich vielmals und verstand, dass mir dieses Gesicht als ein Geschenk, eine freundliche Anerkennung für mein Mitgefühl übermittelt worden war.

      Liebe Grüße, auch von unseren Naturgeistern

      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Es gibt noch einen Nachtrag zu dem Beitrag gestern.

      Mir tut es unglaublich gut, auch über solche Themen endlich einmal genau so schreiben zu dürfen, wie ich es fühle und erlebe. Auch Vermutungen, vage Erklärungen dürfen hier mal geäußert werden, ohne dass ich das Gefühl habe, nur auf Unverständnis zu stoßen. Ich merke, dass mich das bereits nach einer Woche hier im Forum wieder weicher, fühlender macht...

      Ich wollte noch zwei Büchertipps zum Thema Naturgeister erwähnen. Neben den bekannten Büchern wie z. B. die von Jeanne Ruland gibt es noch zwei, die mir sehr gut gefallen, weil es Erfahrungsberichte sind und sie mein Vertrauen in die eigenen Erfahrungen gestärkt haben.

      Im Buch Elfensommer berichtet Tanis Helliwell über ihre ersten Kontakte mit Naturgeistern - mitreißend geschrieben! Gefällt mir besser als der zweite Band Elfenreise. Als Taschenbuch im Verlag Neue Erde erschienen.

      Aus dem anderen Buch lese ich gerne bei der Sonnenwendfeier im Juni vor, wenn sich einige Kräuterinteressierte abends um den Feuerkorb im Garten versammeln.
      Erla Steffnsdottir ist die isländische Elfenbeauftragte. Ihr kleines Büchlein Erlas Elfengeschichten ist mit so viel Liebe zu den Naturgeistern geschrieben, dass es einfach beim Lesen zünden muss!

      Ups, aus Versehen zu früh abgeschickt :D
      Beim Schreiben gestern war ich etwas unsicher, weil es doch für viele ungewohnt ist, dass Elfen (mal als Sammelbegriff verwendet) sich auch physisch bemerkbar machen. Erlas Erfahrungen machen mir Mut, das einfach auch ganz normal zu finden.

      Den Elfengruß hatte ich aus einem plötzlichen Impuls drunter geschrieben. Elfen nehmen unsere Gefühle wahr. Negative Emotionen sind für sie wie für uns giftiger Smog und sie ziehen sich zurück. Während ich in diesem Thread war, fühlten sie sich wohl angezogen und haben anscheinend mitgelesen und auch meine Unsicherheit bemerkt! :rolleyes:
      Anschließend war ich in der Küche. Habe mir den Rosenkohleintopf warm gemacht und zum Nachtisch gab es Kuchen vom Sonntag. Zwei kleine Teller neben dran mit allem drauf und etwas Kräuterlikör dazu und damit runter in den Gewölbekeller. Vorm Eingang musste ich etwas mit Tellern und Glässchen balancieren, um die Tür zu öffnen. Doch noch bevor ich nur in die Nähe der Türklinke kam, ging der Griff von selbst runter ( :umfall: ) und ich konnte problemlos die Speisen abliefern. Bin schon erschrocken, habe es dann aber als Bestätigung empfunden, über diesen Aspekt des Elfenkontakts zu schreiben.

      Würde mich natürlich freuen, wenn jemand schon etwas Ähnliches erlebt hat. Gemeinsam fühlen sich solche Erfahrungen noch besser an.

      Herzlichst
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Moin Erdherz,

      Erdherz schrieb:

      Erla Steffnsdottir ist die isländische Elfenbeauftragte
      Nein, nicht mehr. Erla Steffensdottir ist 2015 gestorben.
      Im übrigen gibt es keinen offiziellen dauerhaften Elfenbeauftragten in Island. Die Bezeichnung geht auf einen Zeitungsartikel zurück und hat sich durchgesetzt, ohne eine offizielle Funktion zu sein.

      Gruß,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Panther-Adler ()

    • Hi Erdherz,
      habe mir das Büchlein Erlas Elfengeschichten: die "isländische
      Elfenbeauftragte" erzählt gleich auf meiner Wunschliste notiert.

      Hier im Forum hatten wir eine Userin Mihr, sie beschäftigte sich
      viel mit Elfen, muß den Thread wieder mal durchlesen, viele
      gute Beiträge, es gab von Mihr auch einen Spruch zum Erden
      (in der Elfensprache oder so). Wenn du mal schauen möchtest:
      -- Link

      Es grüßt die ate :knuddeln:
      ~~~> "pure awareness" <~~~
    • Danke liebe Panther-Adler für's zurecht rücken! Dass Erla 2015 verstorben ist, ist mir tatsächlich entgangen. In meinem Herz ist sie jedenfalls noch sehr lebendig. :heart:
      "Elfenbeauftragte" war sie tatsächlich nur inoffiziell, aber auch da spüre ich eher unkonventionell: diesen Ehrentitel hat sie mehr verdient als andere mit ein Dutzend Auszeichnungen und amtlichen Berufungen. Diese Bezeichnung steht deswegen auch im Untertitel des Buches.

      @ate Danke für die Tipps. Da werde ich mich noch etwas einlesen.

      Liebe Grüße und gute Nacht :schafe:
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Also, liebe Panther-Adler, jetzt haste mich an der Ehre gepackt :aikido:
      Habe mich auch mit dem sog. kritischen Journalismus nochmal kritisch auseinander gesetzt. Der Wikipediaeintrag ist zumindest schon mal sehr unvollständig. Auch wenn der Begriff "Elfenbeauftragte" durch einen Buchautor namens Wolfgang Müller in den 90ern geprägt wurde, gibt es auch einen offiziellen Aspekt. Nach den Infos, die ich aufgestöbert habe, gibt es im Bauamt Reykjavik die Vorgabe, alle Bauvorhaben dahingehend zu überprüfen, ob Kulturgüter dadurch beschädigt werden. Dazu zählen auch Orte in der Natur, in denen nach alten Überlieferungen Naturgeister leben oder ihre Wege dort verlaufen.

      Aus dem Grund wurden bisher wohl ganz offiziell elfenkundige Menschen als Gutachter hinzugezogen. Straßenbau und Siedlungen wurden daraufhin oft umgeplant. Es gibt in einer Straße eines Städtchens zwischen Hausnummer 82 und 86 einen Felsen, der die Hausnummer 84 trägt, um die Elfen nicht zu diskriminieren. Man bekundet damit auch ganz amtlich dem mehrheitlichen Glauben der Isländer an Elfen respektvolle Beachtung.

      Drollig sind einige Kommentare dazu z. B. in Die Welt oder Zeit online (darf als Grünschnabel noch keine Links rein stellen - also, selber googeln :zwinker: ). Natürlich wird das alles als Auswuchs der Tourismusindustrie abgetan, aber auch damit begründet, dass die Isländer erst spät missioniert wurden (ca. 1000 n. Chr.) und die Bemühungen der Missionare wohl nur suboptimal erfolgreich waren! :papst: :hexe:
      Immerhin, der Welt-Artikel schließt mit den versöhnlichen Worten: "Überhaupt, wenn Autobahnen verlegt werden, um Frösche zu schützen, warum dann nicht auch für Elfen?"

      Schnell wieder raus aus der Kopfarbeit. :aufgeb: :heul: Blumenkränzchen auf und mal schauen, was die Elfen heute so machen :sterne:
      Lieben Gruß
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Liebe Erdherz,

      ich kenne diese Artikel und ich kenne Wolfgang Müller. ;)
      Ich wollte damit auch nicht die Elfen in Zweifel ziehen. Da ich selbst momentan gerade eine schamanische Arbeit auf einer Orchideenwiese mit begleite (da ist ein Haufen Zeug durch Mulchen schief gelaufen) , sind mir auch Naturgeister nicht fremd. Wobei das, was da wohnt, kein Elf ist, aber egal.
      Ich bin Bauernkind und einer meiner Großväter war Bodenkundler, ich liebe Bäume und hab praktisch alles da gelernt. Außer bewusstes Reisen, das kam später.
      Aber ich find, wir haben den Kopf auch nicht nur, um zu verhindern, dass es am Hals reinregnet. ;)
      Mystik und Metaperspektive, Medialität und Geist, Naturgeister und Wissenschaft schließen sich nicht aus, zumindest nicht in meinem Leben.
      Gruß,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Ich denke in solchen uralten Geschichten steckt immer ein Fünkchen Wahrheit. Ich glaube, dass es Elfen gibt, aber so ganz kriege ich das noch nicht zu fassen. Sicherlich spielt da auch die popkulturelle Vorstellung eine Rolle, die ich leider habe. Davon bin ich stark voreingenommen und blockiert, momentan versuche ich mich davon zu lösen.
    • Sati schrieb:

      Ich hatte, bevor ich hier eingezogen bin erstmal die Ortsgeister aufgesucht und mich "vorgestellt" und Bescheid gesagt, dass ich hier einziehe und plötzlich waren sehr viele von ihnen da und ab und zu tauchen sie nachts bei mir auf und sitzen um mich herum. Seitdem habe ich einen kleine Geisterecke für sie in meiner Wohnung und beopfere sie regelmäßig. Manchmal bringe ich auch draußen im Wald oder auf dem Feld was für sie aus.
      Das finde ich sehr lieb und eine richtig nette Geste von dir!

      Ich persönlich glaube zwar an Naturgeister wie Elfen, aber ich hatte wissentlich noch keinen direkten Kontakt, bei dem man sich gegenseitig vorgestellt hätte. Allerdings bin ich viel in der Natur unterwegs und fühle mich dann auch in sie hinein und dabei habe ich schon häufiger mal das Gefühl, dass manche Orte mehr Energie ausstrahlen, als andere. Könnten das eventuell Geister der Natur sein?