Suche einen für mich geeigneten Yoga Stil

  • Hallo liebes Heilerforum


    Ich leide an einer Qualitativen Bewusstseinsstörung, also an einer Störung der Klarheit meines Bewusstseins. Ich habe oft intensive Tagträume die meine gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Die Ursache dieser Störung ist mir nicht bekannt. Es könnte eine Ansammlung von Traumata, eine Umweltvergiftung oder vieles mehr sein. Zur Zeit bin ich daran, mich von dieser Bewusstseinsstörung zu befreien. Das mache ich mit Hilfe von Meditation, Yoga, Ernährung und Sport.


    Den für mich geeigneten Meditationsstil habe ich bereits gefunden: Zazen


    Beim Sport mache ich vor allem Calisthenics, das ist Krafttraining mit Eigengewicht.


    Ich ernähre mich vorzüglich sattwig, nach der Yogischen Ernährungslehre.


    Jetzt meine Frage: Kennt ihr einen für mich geeigneten Yogastil? Ich bin im Yoga ein Anfänger und besuche zur Zeit einen Hatha Yoga Kurs (vor allem Sonnengruss) und einen Kundalini Yoga Kurs nach Yogi Bhajan. Am Yoga begeistert mich vor allem die aufgewendete Konzentration, die Energiesteuerung, das Atmen, das halten des Gleichgewichts und die Kraft. Ausserdem mag ich es, meine Fähigkeiten zu verbessern und schwierige Asanas zu lernen. Ausserdem bevorzuge ich Asanas, welche Kraft und Gleichgewicht erfordern, aber keine hohe Beweglichkeit abverlangen. Natürlich bin ich auch gewillt, meine Beweglichkeit zu verbessern, jedoch reagiert mein rechtes Bein sehr empfindlich auf Muskeldehnungen da ich es früher beim Taekwondo verletzte. Die Theoretischen Grundlagen des Yogastils sollten für mich zugänglich sein. Es darf auch ein total exotischer Yogastil sein. Er muss nicht unbedingt indisch sein. Ausserdem bin ich ein Mann, das heisst gewisse, sehr weiblich anmutende Asanas, gefallen mir weniger als die Männlich anmutenden. Aber natürlich bin ich auch gewillt die Königstaube zu erlernen, falls sie mir die Heilung bringt ;)

  • Hallo Epsilon,


    ich habe in den letzten Jahren mehrere Yoga-Stile ausprobiert und es hat mir sehr dabei geholfen mich mehr mit meinem Körper zu identifizieren. :top2:


    Ich würde dir Bikram-Yoga empfehlen. Die Stunden sind normalerweise 90 Minuten, 26 Haltungen aus dem Hatha, aber sie werden länger gehalten, heisst also es nimmt mehr Konzentration und Kraft in Anspruch. Dazu ist der Raum beheizt, man schwitzt also ordentlich. Ich fand das gekoppelt mit der Dusche danach immer sehr erfrischend.


    Ansonsten würde ich dir empfehlen einfach verschiedene Stile auszuprobieren, je nach Angebot in deiner Umgebung. So habe ich auch meinen Stil und mein Studio gefunden bei dem ich mich wohl fühle :sonne: .


    LG


    Janabel

  • Nachtrag: Habe gerade noch mal in meinem "schlauen Buch" nachgeschaut.. Hatha Yoga ist eine empfohlene Heiltechnik bei "Beschwerden" im ersten Chakra-Bereich: Thema Erdung. Eine regelmässige Massage wird auch empfohlen, um die Aufmerksamkeit mehr auf das körperliche Bewusstsein zu lenken.


    Wenn du also unter einer qualitativen Bewusstseinsstörung leidest, würde ich umso mehr darauf achten Praktiken zu vermeiden die dir zur sehr den Boden unter den Füssen wegnehmen - achte auf deine Ernährung und auch darauf wie oft du meditierst, gerade wenn du eh schon viel in der Gedankenwelt unterwegs bist.


    :winke:

  • hallo,


    ich würde dir raten, einfach verschiedene Stile auszuprobieren...


    Meiner Meinung ist es für den Anfang auch wichtiger,
    Fühlst du dich an dem Ort wohl....?
    Magst du den Trainer, der es dir zeigt.... ?
    Kannst du bei dem Umfeld entspannen?


    Ich hatte zwei verschiedene Trainer für Hatha-Yoga und hab es total unterschiedlich aufgenommen....


    Ich habe gemerkt, dass selbst wenn man beim gleichen Stil bleibt, es einen enormen Unterschied macht, wo und bei wem man es macht....


    Ich habe beim lesen auch daran gedacht, dass Qigong und Tai Chi was für dich wäre....


    LG Jenny

  • Lieber Epsilon,


    meine Erfahrungen sind ähnlich denen der beiden Vorposterinnen,
    es kommt nicht nur auf das Was an, sondern gerade hier auf das Wie
    und somit ist der Punkt, dass dir die Art des Unterrichts, die Gegebenheiten, und alles andere Dazugehörige,
    einfach persönlich zusagt, du dich angeleitet fühlst
    aber nirgends hineingedrängt.
    Auch nützt das beste Zentrum und der Stil nichts, wenn in einer Stadt die Anreise gar zu lange oder nervig wird.
    Eine gute Gelgegenheit jetzt, auch ein wenig auszuprobieren für dich
    und dann zu vergleichen, nachdem du Erfahrungen gesammelt hast,
    so antwortet ja auch Janabel.
    Für mich wäre derjenige Weg der richtige - und das sehe ich so wie Jenny, dh. es muß nicht unbedingt Yoga sein, außer es ist dein Wunsch -
    bei dem du nicht Angst hast, noch mehr dein früher verletztes Knie zu belasten,
    sondern bei dem auch das Knie Heilung und Stärkung erfahren kann im Sinne
    einer ganzheitlichen Vorstellung von Gesundheit, und somit eventuell besser anfangs weniger stark und dafür heilsam beginnen,
    und du vor allem ein Weg erfährst, bei welchem du innerlich zu dir selber dabei kommst.
    Bei mir hatte es sich gezeigt, als ich zuerst in einem sehr sportlichen Zentrum begann, dass dies den Gelenken zuviel war,
    der Körper protestierte, und ich ging woanders hin, um erst einmal das Gesamtsystem auf den Energiefluß effektiverer Asanas schrittweise umzustellen,
    und somit - darum geht es mir hier - hatten mir die Erfahrungen ohnehin gezeigt, welchen Weg ich beschreiten sollte.


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Ausserdem mag ich es, meine Fähigkeiten zu verbessern und schwierige Asanas zu lernen


    Übrigens bei jeder Entspannungstechnik geht es nicht darum es besonders gut zumachen... besonders schwierige Dinge zulernen....


    Es geht hierbei um Entspannung... und meist liegt Entspannung in der "Einfachheit"


    Ich kenne dies auch von mir.. ich möchte beim Tai Chi auch schnell die Form lernen... wobei mich mein Trainer immer wieder darauf hinweist, dass es daraum eigentlich nicht geht....
    Auch gibt es dort die sog. 70% Regel.. (ich denke die kann man auf alle Teile des Lebens ausbreiten)
    Beim Qigong gibt soll man nur 70% von dem geben was man eigentlich kann... (dient vorallem der Entspannung und die Energieen laufen zulassen)
    Gerade bei der Entspannung sollte man nicht immer an der obersten Grenze arbeiten... und es ist erstaunlich, dass man sich auch mit 70% verbessert...


    Lg

    Einmal editiert, zuletzt von Jenny ()

  • Hallo Epsilon,


    ich hätte da mal ein paar Verständnisfragen:


    Ich leide an einer Qualitativen Bewusstseinsstörung,


    Woher weißt du das?


    Die Ursache dieser Störung ist mir nicht bekannt.


    Zur Zeit bin ich daran, mich von dieser Bewusstseinsstörung zu befreien.


    Das scheint mir ein wenig widersprüchlich. Ich kann mir vorstellen, dass es dir gelingt, mit den von dir aufgeführten Techniken im Alltag etwas besser klar zu kommen, aber wie kannst du dich davon befreien ohne die Ursache zu kennen?


    Ich finde toll, dass du dich so aktiv auf die Suche machst, was dir gut tun kann und hilfreich sein kann. Ich habe aber auch ein wenig das Gefühl, dass du in einen Aktionismus verfällst. der dir nicht in jedem Fall hilfreich ist.
    Das sind meine Gedanken dazu ... wenn du was davon nutzen kannst freue ich mich, ansonsten wünsche ich dir einen guten Weg für DICH.


    Alles Liebe
    Oceanbreeze

    "Ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit" Kol. 3,14
    Alles (ist) Liebe
    Oceanbreeze

  • Lieber Epsilon,


    mag sein, du schaffst es auch, nachdem du dir Überblick, einige unterschiedliche Inspirationen und Erfahrungen gesammelt hast,
    und Gefühl dafür, wie einzelne Übungen zu praktizieren sind,
    deinen eigenen Stil = was dir am meisten gesundheitlich weiterhilft, zu kreieren, zumindest teilweiese im Sinne von => dahinterliegendes Grundgefühl
    und wie drückt sich dies aus in Körper, Atem und anderen Aspekten.


    Du hattest im Eingangspost zum besseren Verständnis der Leser erläutert, warum du diese Frage hier stellst,
    doch finde ich nicht, dass du zu den Symptomen und Themen, welche dich beschäftigen, Erläuterungen geben musst oder dich gar
    rechtfertigen, (auch wenn Mitdenken anderer user/innen durchaus als herz-licher Aspekt verstanden werden kann)
    denn
    * wir befinden uns hier im offenen Teil des Forums und
    * in keinen derartigen Diskussions-Teil des onlineborads wie "Philosophia"
    oder im Mitgliederbereich Kummerkasten usw.
    * die Frage und der Zweck waren eindeutig und klar forumliert


    Viel Spaß beim Üben und Entdecken und adäquaten Praktizieren
    herzliche Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

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