Garteungestaltung, naturwesen ...

  • Hallo zusammen,


    Seit zwei Jahren lese ich alles mögliche, um den Garten zu verändern. Wenn ich etwas einpflanze, versuche ich zu der Pflanze Kontakt aufzunehmen. Auf der einen seite wollte ich wieder sichtbar machen, was die gestalterin des gartens vor ueber 25 Jahren vorhatte. Auf der anderen seite das pflegen und bewahren, was vorhanden ist. Letztes jahr ist eine edelrose aus dem ehemaligen rasen gewachsen, im ersten jahr schon eine waldrebe. Dieses jahr habe ich die zweite edelrose entdeckt, letztes jahr wuchs an dieser stelle noch ein beindicker mirabellen Sprössling bzw. Baum. vom anfang an wuchsen hier orchdiensorten und zwar stendelwurz.


    Mein ziel ist es, dass der garten eine Paradies fuer unterschiedlichste pflanzen und tiere und natuerlich fuer uns menschen wird. Ich moechte natuerlich auch, dass sich naturgeister hier wohlfuehlen und sie mir eventuell anweisungen geben, wie ich etwas veraendern soll. Koennen sie das, wenn ja unter welchen umstaenden tun sie das. Wie kann ich lernen sie mehr wahrzunehmen? Oder ist es moeglich den Garten ohne kontakt zu den naturwesen "bestmoeglich" zu veraendern.

    Gefreut und fast abendlich begeistert beobachtet, habe ich letztes sommer tigerschnecken, bzw. Schnegel, oder auch guehwuermchen. Nacktschnecken haben schon viele pflanzen wie zum beispiel auch lungenkraut und beinwell kahlgefressen. Ich hatte das Gefühl, dass die schnecken ausgehungert sind und alles neue verspeisen. Es wohnen hier unterschiedliche sorsorten wildbienen und hummeln und im ersten jahr sind auch frosche durch den garten gehuepft.


    Liebe gruesse
    Ereschkigal


    PS falls es in eine andere kategorie gehoert, bitte verschieben. Danke!

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  • Hallo zusammen,


    gestern kam ich auf die Idee genau zu diesen Thema zu googeln und ich habe zwei recht interessante Seiten dazu gefunden.


    http://www.verlagmnell.de/?section=garten&sub=tipps


    http://www.elfengaertner.de/naturwesen.htm


    Der Gedanke, dass ich eine unter vielen Gestaltenden bin und dass man sich "abspricht", den werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Gleichzeitig nimmt mir die Vorstellung aber auch eine Menge Druck, denn nicht ich entscheide, was im Garten wirklich passiert, sondern eine ganze Gruppe steht mir ob ich sie verstehe oder nicht, hilfreich zur Seite.


    Liebe Grüße
    Ereschkigal

  • Hallo zusammen,


    durch das Lesen der Internetseiten und einer weiteren, die ich gleich wieder weggeklickt habe, wurde mir bewusst, dass sich hier im Garten nach und nach meine Einstellung verändert hat. Anfangs habe ich mich als die große Macherin gesehen, die etwas aus dem Garten herausholen will und ich hätte gerne die Naturwesen als Helferlein gehabt. Im ersten Jahr war es so, dass fast alles was ich an neuen Pflanzen in den Garten eingebracht habe, wurde einfach aufgefressen wurde. Damals habe ich mit meiner Mutter in einer Hektik unzählige Pflanzen eingepflanzt.


    Nach dieser Aktion wurde mir klar, dass ich so nicht im Garten arbeiten kann und habe begonnen mit den Pflanzen zu reden. Gleichzeitig habe ich auch den Garten beobachtet und mir wurde klar, dass ich unterschiedliche "Zonen" im Garten habe, die natürlich dann zu unterschiedlichen Pflanzen passen. Da dies aber alles recht komplex ist, begann ich mit den Pflanzen zu reden, wenn ich eine einpflanzen wollte. Dadurch haben Pflanzaktionen viel länger gedauert. Zum Teil bin ich mit den Pflanzen durch den Garten gegangen und habe sie einen Platz aussuchen lassen.


    Parallel dazu wollte ich gerne einen Gemüseteil im Garten anlegen. Ich habe unterschiedliches gesäht, beim Spinat hatte ich nachher fingernägelgroße schon blühende Pflanzen. Der Schnittsalat kam gar nicht ... Wenn ich im Nachhinein so über mich nachdenke, wollte ich aus dem Garten etwas Nützliches für mich herausholen und habe mich nicht als Teil aller Pflanzen und Tiere im Garten gesehen. Nachdem gar nichts wuchs, dachte ich über den Boden nach und dass es nötig ist, die Humusschicht ... aufzubauen. Aber irgendwie habe ich immer noch den Garten als mir Nützliches Ding betrachtet. Dass ich in diese Sichtweise nicht die Naturwesen einordnen konnte, war mir zwar schon klar. Denn wenn ich so denke, wollen sie keinen Kontakt mit mir, was ich natürlich sehr gut verstehen kann.


    Indem ich beobachte, was im Garten passiert, habe ich viele interessante kleine Kreisläufe entdeckt und mehr über Tiere etc. gelernt, ob winzig kleine nach Fliegen aussehenden Wildbienchen, unterschiedliche Nacktschneckensorten, bzw. auch Schnegel oder und Vögel ... Hilfreich für mich sind die vielen Informationen im Internet neben der Beobachtung. Gleichzeitig ist auch ein großes Staunen da und mir ist bewusst geworden, wie komplex die ganzen Kreisläufe ineinander greifen.


    Dieses Frühjahr ist mir zum ersten Mal wirklich bewusst, dass es nicht "mein Garten" ist und ich eben nicht die große Macherin bin, sondern ein Teil der ganzen Lebewesen, ob Tier, Pflanze oder Naturwesen des Gartens bin. Welche Aufgabe mir in diesem Garten zufällt, wird auch von den anderen Lebewesen mitbestimmt. Dazu würde ich gerne mit allen Wesen im Garten kommunizieren können.


    Nachdenkliche Grüße
    Ereschkigal

  • Hallo Ereschkigal,
    das hört sich für mich Alles so an, als wärest du schon recht gut auf die Naturwesen eingeschwingt. Du scheinst die Kommunikation mit den Wesen aber etwas auf den "Sockel des Besonderen" zu stellen, deswegen nimmst du nicht wahr, dass sie wahrscheinlich schon stattfindet.
    Kurz: Es werden höchstwahrscheinlich keine neunundneunzig Elfen um dich tanzen; stattdessen findet die Kommunikation auf dem Kanal statt, der dir ohnehin zur Verfügung steht: deiner Intuition.
    Für den Anfang ist es vielleicht eine gute Idee, dir erst einmal vorzustellen und darauf zu vertrauen, dass die Wesen dir die richtigen Ideen senden und deine Hände bei der Arbeit leiten. Möglicherweise wird dir nachdem du eine Weile so gearbeitet hast auffallen, dass dir plötzlich konkrete Sätze oder Bilder in den Sinn kommen oder sich einfach ein inneres Wissen einstellt.


    Ernsthaft, du hast Alles was zu zum Empfang der Botschaften brauchst und musst eigentlich nur in dich hinein lauschen.


    Viel Erfolg!
    Losgann

  • So, vom ollen Elfendotter auch mal eine Rückmeldung:


    In "meinem" Job habe ich, ähnlich wie du, erst mal sehr lange, in "meine" Aufgabe, "meins" gedacht. Das wurde wirklich dann besser, als die Elfen und ich sich gegenseitig als echte Freunde bei der Hand genommen haben. Ich erklärte ihnen, warum ich so denke, wie die hiesige menschliche Gesellschaft so denkt und wie es ist, in einem Menschenkörper zur Zeit der Postmoderne hier rumzuspringen. Die haben da eine komplett andere Wahrnehmung. Und was auch noch wichtig ist: der Spaß bei der Sache. Als Kind habe ich meine Sonnenblumen etc. mit viel Spaß und Liebe hochgezogen, und die wurden auch schön. Das ging im Laufe der Integration in die Gesellschaft verschütt. Und jetzt hole ich es mir zurück.


    Grüßle,
    Road Man

  • Hallo Losgann, hallo Road Man,

    Für den Anfang ist es vielleicht eine gute Idee, dir erst einmal vorzustellen und darauf zu vertrauen, dass die Wesen dir die richtigen Ideen senden und deine Hände bei der Arbeit leiten. Möglicherweise wird dir nachdem du eine Weile so gearbeitet hast auffallen, dass dir plötzlich konkrete Sätze oder Bilder in den Sinn kommen oder sich einfach ein inneres Wissen einstellt.

    Also ganz leicht ist es für mich nicht, dem zu vertrauen, was mir in den Sinn kommt. Denn dabei habe ich schon mehrmals Pflanzen, bzw. den Boden ruiniert. Bei einer Stelle habe ich es das erste Jahr zu gut mit Düngen gemeint, da werden bis heute die Keimblätter gelb. An einer anderen Stelle ist mein Liebstöckel eingegangen und eine andere die schön bewachsen war, ist mittlerweile auch etwas kahler, weil ich zu viel Eichenlaub dort verteilt habe.


    Einmal habe ich Gras gejätet und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich das Wesen wahrgenommen hat, das mir erzählte, ich solle damit aufhören. Warum weiß ich zwar bis heute nicht. Aber die Zusammenhänge von Kleinstlebewesen, Boden, Bewuchs ... sind echt kompliziert. Die letzten Jahre bin ich immer wieder in einen Plan verfallen und ich habe nicht wirklich gefragt, was passt bzw. auch gar nicht das entsprechende Wissen dazu.


    Gleichzeitig ist es natürlich schon so, dass es je länger ich den Garten "habe", es immer "besser" wird. Auf der einen Seite spielt dabei die Beobachtung und das Lesen über Zusammenhänge eine Rolle, auf der anderen Seite die Intuition. Es sind zwei Edelrosen aufgetaucht, die vorher verschwunden waren. Also kann es nicht ganz verkehrt sein, was ich an der einen Stelle gemacht habe ( es ist genau daneben, wo fast alle Keimblätter noch gelb werden wegen "Überdüngung" ).

    Und was auch noch wichtig ist: der Spaß bei der Sache.

    Danke nochmal für diesen Hinweis, habe jetzt nochmal bewusst darauf geachtet und eben nicht nur daran gedacht, ich müsste noch dies und noch jenes tun. Ich würde es weniger Spaß nennen, sondern eher Freude an dem, was im Garten wächst. Es ist schon so, dass ich regelmäßig durch den Garten spaziere und mich darüber freue, was alles so dort wächst und blüht. Manches kommt mir komisch vor, zum Beispiel, dass ich bestimmte Pflanzen bzw. Bäume viel lieber mag als andere.


    Im Garten stehen drei Kirschbäume, einen davon mag ich besonders gerne. Wenn ich daran vorbeigehe, rede ich häufig mit ihm oder streiche ihn vorsichtig über die Rinde. Die anderen sind da wie vieles andere im Garten. Zum Teil habe ich ein schlechtes Gewissen deshalb, es kommt mir so vor, als würde ich ein Kind von vielen bevorzugen. Gleichzeitig ist es aber eine Tatsache, dass ich diesen Kirschbaum besonders mag. Bei dem Kirschbaum ist es besonders auffällig und zu jedem Krischbaum empfinde ich etwas anderes. Wenn ich eine ganze Pflanzengattung besonders liebe, wie zum Beispiel Veilchen, rede ich auch mit ihnen und freue mich über sie. Andere Pflanzen können schön sein, aber ich habe nicht die gleiche Verbindung zu ihnen, das spüre ich sehr deutlich. *denk ich glaube bei den Rosen, die hier stehen, mache ich auch ziemliche Unterschiede und ich mag die eine mehr als die andere.


    Ich glaube, dass sich dieses Jahr nochmal einiges verändern wird einfach durch meinen "neuen" Blickwinkel.


    Nachdenkliche Grüße
    Ereschkigal


    PS Gerade denke ich noch über "meine Fehler" nach und ob diese nicht auch irgendwie nötig waren, damit etwas Neues entstehen kann oder konnte. Ohne diese hätte ich nicht diese neue Einstellung gefunden.

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  • Es sind zwei Edelrosen aufgetaucht, die vorher verschwunden waren. Also kann es nicht ganz verkehrt sein, was ich an der einen Stelle gemacht habe ( es ist genau daneben, wo fast alle Keimblätter noch gelb werden wegen "Überdüngung" ).

    siehste.... da hast wieder was aus dem Boden gestampft, wobei Du geglaubt hattest, die "Edel"-Rosen wären verschwunden... Name: Edel! vll brauchten die diese "bevorzugte Massnahme" der Düngung, was für andere die Over-dose war, hat diese wieder zum Leben erblüht:-)


    und wieder liegt es daran, dass das Vertrauen in Dich und die Naturwesen einfach nicht in Zweifel gestellt wird, sondern als gegeben nicht hinterfragt wird.

    Zum Teil habe ich ein schlechtes Gewissen deshalb, es kommt mir so vor, als würde ich ein Kind von vielen bevorzugen.

    och das ist doch wirklich süss... das zeigt doch wie sehr du Einfühlungsvermögen zu den Bäumen bereits in Dir hast...

    Gleichzeitig ist es aber eine Tatsache, dass ich diesen Kirschbaum besonders mag. Bei dem Kirschbaum ist es besonders auffällig und zu jedem Krischbaum empfinde ich etwas anderes.

    eben, genauso unterschiedlich sind wir "geistigen Wesen- Menschen" in unserer Individualität auch... es sind unter-schiedliche Empfindungen... (aber gleich- (wert)gültig)

    Wenn ich eine ganze Pflanzengattung besonders liebe, wie zum Beispiel Veilchen, rede ich auch mit ihnen und freue mich über sie.

    Die Botschaft der Veilchen ist ja auch die Freude bei ihrem "lieblichen An-Blick", Seelen-Tröster auch die Gattung genannt.


    Ganz toll finde ich es, wie Du Dich mit "eurem" Garten in Verbindung setzt! :heart:


    Bin ja nun leider umgezogen, von 1000m2 Garten auf ein paar m2Garten grün rund um die Wohnung... letztes Jahr hatte ich im Garten ein "richtiges" Tor entdeckt,
    zwischen Beinwell, Kräutern und Apfelbaum, kamen immer die "Sterne" empor...
    ich weiss es auch erst jetzt zu schätzen, welch "intuitive" Zeit ich damals im Garten verbracht hab.


    liebst gegrüsst
    Lichtfee :winke:

  • Hallo Lichtfeehoik,


    das mit den Edelrosen ist so eine Sache. Der Garten war hier ja sehr verwildert aufgrund seiner Geschichte. Der direkte Vorbesitzer hat den Wildwuchs aus Brombeeren entfernt und Rasen gesät. Er hat dann wohl alles gemäht, was in dem ehemaligen Blumenbeet stand. Das war auf jeden Fall eine Clematis, sie ist bisher nur rankt, aber noch nicht geblüht hat, und in dem Rasenstück ist auch eine Edelrose aufgetaucht.


    Was mir von der alten Nachbarschaft erzählt wurde, hat die Frau, die den Garten angelegt bzw. gepflegt hat, sich sehr viel Mühe gegeben und es existiert eben aus dieser Zeit auch altes. Das besondere hier ist zum Beispiel auch eine gemischte Hecke mit Forsythie, Flieder, Holunder, Kletterrosen, Haselnuss, Hartriegel, Ranunkelstrauch, Schneeball, Spiere und noch einigem mehr. Einiges wird sich ausgesät haben und dann hat es niemand entfernt, andere Heckenpflanzen sind bestimmt bewusst gesetzt worden. Ich weiß nicht genau, wie ich dieses Gefühl beschreiben soll. Es ist irgendwie so, dass ich Achtung davor habe, wie der Garten früher war, bzw. wie er geplant war oder gewachsen ist, bevor er verwildert ist. Ob ich damit den Plan der ersten Besitzerin meine oder eben was in Zusammenspiel mit den Naturwesen und Pflanzen entstanden ist, weiß ich natürlich nicht. Es ist eben irgendwo so, als wäre ein anderer Garten vorhanden, der aber bisher nur an ein paar kleinen Stellen sichtbar wird.


    Danke, dass du mich nochmals darauf hinweist, ich meiner Intuition vertrauen soll und weiter mit den Garten, bzw. Pflanzen und Tieren Kontakt aufnehmen. Das werde ich versuchen und es fühlt sich dieses Jahr auch schon vieles ganz anders an, als das letzte Jahr.


    Gleichzeitig versuche ich dieses Jahr Vögel hierher einzladen. Wenn ich das richtig interpretiere haben 3 Spatzenpäärchen schon ihre Wohnung im Nistkasten bezogen. Elstern haben in der Birke ein Nest gebaut und irgendwo brütet eine Amsel und eventuell auch ein Rotkehlchen, das ich regelmäßig sehe.


    Grüne Grüße
    Ereschkigal

  • Hallo, Ereschkigal,

    ... auch eine gemischte Hecke mit Forsythie, Flieder, Holunder, Kletterrosen, Haselnuss, Hartriegel, Ranunkelstrauch, Schneeball, Spiere und noch einigem mehr ...

    eine Hecke aus "naturnahen" Gehölzen!
    Das sind genau die Hecken-Gehölze, die den heimischen Vögeln Nistschutz und Nahrung bieten.
    Wenn du diese Hecke weiter pflegst, werden sich die Vögel quasi "von selbst" einfinden.


    Weiter viel Glück wünscht


    AlteEule

    Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
    (Chinesisches Sprichwort)


    Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!

  • Hallo alteEule,


    Das stimmt die hecke zieht Vögel an und im herbst beim schnitt, habe ich zwei nester darin gefunden. Ich selbst war ganz erstaunt, da sie direkt am buergersteig liegt auf dem doch einiges los ist. Wie es dieses jahr auszieht, weiß ich noch nicht, bisher wenn dann ein amselnest, die andere stelle ist noch kahl, außerdem hatte ich dort stark die hecke zurückgeschnitten und ich weiß nicht, ob sie dadurch noch dicht genug ist. Am samstag ist eine halbhöhle aus holzresten entstanden bei der ich hoffe, dass ein garten- oder hausrotschwanz sie annimmt. Jetzt muss "ich" sie noch an der richtigen stelle aufhaengen. Aber natürlich darf auch jeder andere vogel einziehen.


    Liebe gruesse
    Ereschkigal

  • liebe ereschkigal,


    Mein ziel ist es, dass der garten eine Paradies fuer unterschiedlichste pflanzen und tiere und natuerlich fuer uns menschen wird.


    das ist eine klare absicht und wird *deinen* geist mit in den garten bringen.
    die natur würde ihr eigenes ding machen, wenn man sie sich selbst überlässt und jede/r der einen garten betreut, lässt seinen geist mit in den ort einfliessen.
    in deinem garten spürst du sowohl noch den geist der frau früher, die schon in die gleiche richtung gewirkt hat wie du, als auch den nüchternen geist der leute danach.
    manche leute würden den garten erst einmal komplett *blank* machen und ihn dann ganz nach eigenen vorstellungen gestalten.
    du spürst erst einmal hin, was alles vorhanden ist und tastest dich langsam vor , was du erhalten, wieder erwecken, verändern und neu einbringen möchtest.
    ich persönlich finde diesen weg sehr sympathisch und losgann hat eigentlich schon das wesentlichste gesagt : folge deiner intuition.
    wenn dann auch immer mehr wissen über die grundlegenden bedürfnisse der verschiedenen pflanzen hinzukommt und du diese berücksichtigen kannst, wirst du einen prächtigen garten erhalten :blumen:
    und wenn ein garten mit liebe betreut wird, wird er das ausstrahlen und du darfst dich überraschen lassen, was alles von diesem ort angelockt wird :busch:
    bezüglich deiner besonderen verbindung zu dem kirschbaum habe ich den gedanken : nimm diese verbindung als ein geschenk an. ganz ohne schlechtes gewissen. das ist in der naturwelt deplaziert. vielleicht schenkt die kirsche dir etwas, vielleicht du ihr ... es ist egal .... freu dich daran :sonne:


    lieben gruss, toshka


    * i believe there's a magic .... *

    3 Mal editiert, zuletzt von toshka ()

  • Liebe Toshka, hallo an alle anderen,


    über meine Absicht im Garten und dass ich an bestimmten Stellen auch mit harter Hand durchgreife, habe ich letztens nachgedacht. Jeder weitere Baum und ganz viele Sträucher werden an bestimmten Stellen auf jeden Fall entfernt. Und ich habe durch Strauchschnitt und Baumfällaktionen schon einiges an Luft geschaffen. Wenn ich alle Pflanzen einfach wachsen lassen würde, wäre in 10 Jahren aus dem Garten ein Stück Wald geworden.

    du spürst erst einmal hin, was alles vorhanden ist und tastest dich langsam vor , was du erhalten, wieder erwecken, verändern und neu einbringen möchtest.
    ich persönlich finde diesen weg sehr sympathisch ...

    Also für mich wäre ein blanker Garten ein Graus und ich finde es sehr schön, dass der Garten hier schon einen Charakter hat und ich dies oder jenes durch unterschiedliches Eingreifen hervorheben oder verkleinern kann.

    zu dem kirschbaum habe ich den gedanken : nimm diese verbindung als ein geschenk an. ... vielleicht schenkt die kirsche dir etwas, vielleicht du ihr ... es ist egal .... freu dich daran.

    Stimmt Freude und annehmen, wie etwas ist (eben ohne Bewertung) bringt ins Hier und Jetzt und da möchte ich sein, wenn ich im Garten bin und wurschtele.


    Heute haben wir zwei weitere Vogelarten, die wir bisher noch nicht gesehen haben, im Garten beobachtet, nämlich einen Buntspecht und einen Gartenbaumläufer (oder auch einen Waldbaumläufer). Heute Nachmittag bin ich beim Wurschteln im Garten meiner Intuition gefolgt. Schon die letzten Tage wurde mir nach und nach klar, dass es verkehrt ist, was ich auf dem einem Stück für einen Plan hatte. Jetzt habe ich dort Senf gesät und werde später noch Bienenweide säen.


    Auf jeden Fall hat es mir Freude bereitet im Garten zu sein, es war sonnig und die Luft war zwar frisch aber sehr wohltuend.


    Liebe Grüße
    Ereschkigal

  • Hallo Ereschkigal,
    ... hier noch ein paar Tipps, welche ich in unserem Garten bereits anwende
    -->
    Was ich auch schon lange praktiziere, beim Beschneiden von Sträuchern,
    Bäumen etc. kündige ich dies an bzw. frage nach, ob ich schneiden darf.
    Einfühlsames gärtnern wünscht die ate :busch:

  • Hallo zusammen,


    danke ate für diese Internetseite, ich werde mir gleich mal einen Dina 4 Seite der Sanjevini-Karte Neutralise ausdrucken um diese auch im Garten verwenden zu können.


    Über ein Steindreieck werde ich mal nachdenken. Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem Steindreieck, wie es auf dieser Seite http://www.pendelrute.at/1643868.htm beschrieben ist?


    Ich glaube mit dem Pflanzen zu reden ist gut. Direkt im Zusammenhang mit einem extremeren Rückschritt fällt es mir glaube ich etwas schwer. Es kommt mir so vor, als würde ich die Freiheit der Pflanze in dem Moment beschneiden und sie in eine bestimmte Form bringen. Bisher wurde die Form der Hecke von den Begrenzungen des Bürgersteigs bestimmt, bzw. ich habe bestimmte Pflanzen freigeschnitten, wie zum Beispiel mittlerweile zwei Fliederbüsche. *denk vielleicht hat die Pflanze ja eine Form, die sie gerne hätte und ich dachte bisher sie würde am liebsten so groß wie möglich werden und wild wachsen. Rosen schneiden steht mir ja auch noch bevor, da werde ich auch versuchen mit den einzelnen Rosen zu kommunizieren.


    Liebe Grüße
    Ereschkigal