Wie kann ich folgende Begegnung interpretieren?!

  • Hallo ihr lieben,


    ich hätte gerne eure Meinung zu folgender Situation:
    vor ca. drei Wochen hat sich etwas zugetragen, was mich sehr beunruhigt hat, mich immer noch beschäftigt (sogar im Traum) und was ich überhaupt nicht einzuordnen weiß.
    Ich wohne diesen Sommer über, mit meiner Freundin, im Haus ihrer verreisten Eltern.
    Dieses befindet sich auf dem platten Land, an der Nordseeküste (manche nennen die Umgebung idyllisch, andere bezeichnen sie als Ende der Welt).
    Es ist so ländlich, dass man auf dem Deich stehend unendlich weit gucken kann, ohne ein Haus oder eine Straßenlaterne zu sehen :D



    Wir haben uns, da es so heiß ist, angewöhnt spät abends ne große Runde mit dem Hund zu gehen.
    An jenem Abend sind wir erst um ca. viertel vor elf los gegangen und wollten eine Runde über ungefähr sechs Kilometer gehen, die zwischen Feldern und Richtung Deich verläuft,
    quasi komplett durchs Nichts :)
    Es fing richtig schön und wie gewohnt an. Wir liefen barfuss, entspannt und gut gelaunt. Dabei schnackten wir zwischendurch. Es dämmerte und wurde immer dunkler.



    Gegen Ende der Runde kommt man wieder an der Straße raus, an der unser Haus und ein paar einzelne Höfe liegen.
    Wir kamen dann um kurz vor zwölf Richtung Straße zwischen den Feldern und Weiden heraus.
    Wir befanden uns quasi mitten im Dunklen und sahen vor uns ca. 100m entfernt die erste Laterne. Der Weg, auf dem wir liefen verlief ganz lange gerade aus, man konnte also sehr weit gucken.
    Auf einmal hielten wir zeitgleich an. Mein Herz raste und wir sahen eine Person unter der Laterne.
    Das ist schon mehr als ungewöhnlich dort! Und das um diese Uhrzeit!


    Wir hielten wie gesagt an, riefen den Hund (Porter)zu uns, der sich zu uns setzte und keine Reaktion bezüglich der Person zeigte.
    Wir waren sofort in der Angst (und wir sind beide keine Menschen, die sich in so etwas reinsteigern, sich gegenseitig anstacheln, Angst vor Menschen oder der Dunkelheit haben o.ä.).
    Die Person stand unter der Laterne. Dann bewegte sie sich auf uns zu. Wie gesagt, noch sehr weit weg, aber sichtbar durch die Beleuchtung.
    Nach dem Laternenscheinradius war sie auf einmal verschwunden (ich weiß nicht, ob ihr euch die Lichtverhältnisse vorstellen könnt, so mitten im Nichts :)).
    Wir hielten uns mittlerweile an den Armen fest, Porter völlig tiefenentspannt, obwohl er sonst sofort Stimmungen übernimmt.
    Meine Freundin und ich redeten, um uns zu beruhigen, so Zeug wie "Ruhig Porter; Fuß" und "Hach, da ist ja noch jemand spazieren", obwohl Porter ja total ruhig bei uns war. Wir gingen langsam weiter.



    Auf einmal sahen wir wieder eine Bewegung. Über die Strecke zwischen 80 und 60m Entfernung sahen wir ein Wesen auf uns zu laufen. Wir blieben wie versteinert stehen.
    Hinterher zuhause, tauschten wir uns aus, wie wir es wahrgenommen haben. Wir sahen beide wie etwas vierbeiniges, geduckt und in Angriffshaltung auf uns zu geschlichen und gelaufen kam.
    So ähnlich wie ein Marderhund oder so. Auf einmal war es wieder weg. Porter war immer noch ruhig, unbeteiligt und sah einfach nichts!!!
    Wir sahen nichts mehr und gingen mit Herzrasen weiter.
    Auf einmal war direkt vor uns die "Person" von vorhin. Sie hatte die Statur eines großen, breitschultrigen Mannes. Wir beide haben kein Gesicht gesehen. Auch die Kleidung wissen wir nicht mehr (außer das sie hell war),
    obwohl wir beide sehr aufmerksam sind, ein relativ gutes, fotografisches Gedächtnis haben und immer viel sehen und beschreiben können, was andere nicht mal bemerken!
    Das Wesen ging eher gedrückt und schimmerte fluoreszierend, wir können es nicht besser beschreiben.
    Folgendes nahmen wir unterschiedlich war: Meine Freundin sah ihn als verkrampft, die Arme unnatürlich vor sich verschränkt. Also verschlossen.
    Sie nahm es so war, dass er auch nur beiläufig zu uns guckte.
    Ich sah ihn, mit auf dem Rücken verschränkten Armen, also eher offen. Außerdem blickte es uns/mich direkt an, als es neben uns war. Kann es aber nicht richtig beschreiben...
    Wir hatten beide richtig Angst und die Gewissheit(!), dass etwas Schlimmes passieren würde.
    Es war echt heftig. Ich war total parallelisiert, aber meine Freundin sagte zu ihm betont freundlich: "Mohoin!"


    Daraufhin kam ein Moin zurück, allerdings mit einer total hohen Stimme, wie von einem Kind oder einer Frau, also absolut nicht zum Körper passend. Dabei ging es an uns vorbei.
    Wir blieben wie erstarrt stehen.
    Nachdem das Wesen an uns vorbei war, drehten wir uns um und es war weg! Verschwunden! Nicht mehr zu sehen, obwohl wir weit gucken konnten und wenn überhaupt zwei Sekunden vergangen waren.
    Danach eilten wir total verängstigt und schweigend nach Hause.
    Porter zeigte während der ganzen Zeit keine Reaktion! Weder guckte er, noch wedelte er, noch stellte er die Haare auf, noch sonst irgendwas!
    Er ist ein großer Mischling, der sehr offen und freundlich ist. Normalerweise möchte er allen "Hallo" sagen, ist neugierig und an seltsamen Orten, wo wir etwas wahrnehmen (neg. Energien
    oder Umgebungen), zeigt er das auch. Er geht dann ganz nah bei uns und zieht die Rute ein usw.


    Aber er hat das Wesen schlicht und ergreifend NICHT wahrgenommen! Er hat nicht einmal geguckt, obwohl das Wesen im Dunklen auf uns zu kam, direkt neben uns war, mit uns sprach und wir totale Angst hatten!
    An dem Abend sprachen wir noch lange darüber, glichen unsere Wahrnehmungen ab und tauschten uns aus. Ich konnte lange nicht schlafen, hatte Albträume davon und wachte ständig mit dem Bild
    des Wesens vor Augen und Herzrasen auf.
    Zu betonen ist, dass der Weg, den das Wesen ging, wirklich nirgendwo hin führt. Bzw. wenn, dann müsste man kilometerweit laufen oder die Runde gehen, die wir gegangen sind, die ja auch schon
    nicht kurz ist und man muss sie kennen.


    Zusätzlich wurde es zu dem Zeitpunkt stockfinster! Wir haben uns schon beeilt, weil es ja immer dunkler wurde und dahinten gar keine Laternen mehr sind.
    Es war auch kein Vollmond und keine Sterne zu sehen.



    Abschließend möchte ich noch sagen, dass wir beide sehr feinfühlig sind und viel wahrnehmen. Ich bin spirituell und kann meine Hände auflegen, so dass Energie fließt, ohne, dass
    ich eine Einweihung bekommen habe. Auch Visionen habe ich und ab und zu, und ich nehme Stimmungen, Gefühle und Energien stark wahr.
    Ich bin also sehr offen und sensibel, aber stets darauf bedacht mich nirgendwo reinzusteigern, etwas zu erzwingen oder den Boden unter den Füßen zu verlieren Auch arbeite ich bewusst an mir und versuche,
    mich weiterzuentwickeln. Mir ist auch bewusst, wo meine Baustellen sind und dass ich darauf achten muss, bei mir zu bleiben und mich zu erden.
    Meine Freundin ist auch sehr sensibel, aber auch sehr rational und vernunftsbedacht. Sie ist sehr zentriert und reflektiert.



    Ok, es tat schon gut, alles nur aufzuschreiben! :)
    Hat jemand eine Idee, wie wir diese Begegnung interpretieren können? Ich weiß, die Energie geht immer dahin, wo ich meine Aufmerksamkeit hin lenke und es gibt auch keine Lösung oder Garantie.
    Aber mich beschäftigt dieses Erlebnis einfach so sehr und es hat mich sehr erschreckt!



    Danke für eure Anmerkungen und Hinweise.
    Herzliche Grüße :heart: ,
    Verena


    PS: meine Freundin hat diesen Beitrag gegen gelesen und ergänzt ;)

  • Eine "technische" Frage: es wurde stockfinster. Wie meinst Du das? Vor ca. drei Wochen war es um Vollmond herum, die Zeiten zwischen Auf- und Untergang deckten jeweils die Nachtstunden ab. Er wäre also "da" gewesen, höchstens hinter Wolken versteckt. Außerdem sind im Sommer die Nächte nördlich zwar nicht hell wie in Skandinavien, aber doch heller als im Winter (so nehme ich das wahr).


    Meinst Du damit also, dass ähnlich wie die Gestalt es für Euch so eine Art Täuschung gab, die alles dunkel erscheinen ließ?

    Gabriele

  • Also, es war nicht so, dass die Dunkelheit mit der Gestalt kam. Das habe ich etwas ungeschickt formuliert. Es war einfach Nacht und dem Ländlichen entsprechend dunkel. Die Umgebung hat sich nicht verändert.


    Es war auf jeden Fall kein Vollmond, sondern ein paar Tage danach.

  • Gut, Lichtverhältnisse sind also kein Teil des Phänomens.


    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Ihr Schülerinnen seid, nach Ferienkalender wahrscheinlich aus Hamburg oder Schleswig-Holstein? Das zur Eingrenzung der Personen, Alter, Lebensumstände (da Du hier noch nichts weiter geschrieben hast, muss ich also raten, wer Du sein könntest).


    Eine Möglichkeit ist natürlich, dass Du Dir das hier ausgedacht hast, um mal die alten Esotanten anzutesten. In der Ferienzeit liegen solche Überlegungen immer auch nahe. Für den Fall sage ich, die Geschichte gefällt mir als Erzählung, schon ganz gut. Als wirkliches Erlebnis ist sie natürlich ganz anders anzusehen.


    Ist es aber doch so passiert, müsste man jetzt erst mal klären, habt Ihr schon mal so magische Spielchen gemacht, Gläserrücken und ähnliches? Dabei muss gar nichts Besonderes passiert sein, nur die Frage, was da schon an weiteren Erlebnissen und Versuchen im Hintergrund steht.


    Ablauf kurzgefasst: da war was zu sehen, das sich in Luft auflöste, wenn man nicht hinguckt. Einmal mehr Menschengestalt, mal mehr in Richtung Tier. Die Beschreibung ist teils nicht identisch, doch zumindest ähnlich, was aber bei Zeugenaussagen durchaus normal ist.


    Das ganze war mit starken Gefühlen verbunden, wobei Angst im Vordergrund stand.


    Das ganze blieb im „Feld“ zwischen den Beobachterinnen. Der mitgeführte Hund reagierte nicht, in keiner Weise. Er hat also nichts gesehen und auch nichts gespürt, nicht mal die Emotionen der Menschen. Den Hund nehme ich dann mal als Zeugen dafür, dass es sich wahrscheinlich nicht um Ortsgeister handelte oder überhaupt Geister. Ich halte es für wahrscheinlich, dass es was Privates zwischen Euch war.


    Viel mehr kann man bei so wenig Information über Euch nicht dazu sagen, denn es gibt immer verschiedene Möglichkeiten. Ich würde hier vermuten, dass da eine starke Bindung zwischen Euch ist, möglicherweise mal durch nicht unübliche Spielereien unter Schülern angefacht, vielleicht aber auch so von sich aus.


    Und es ist offensichtlich für mich, dass Ihr da Ängste in Euch ausgelebt habt. Mein Rat wäre also, vorläufig keine magischen Spiele mehr (egal, ob je schon vorgenommen oder durch das Erlebnis jetzt erstmals Interesse daran geweckt wird). Sondern erst mal die mühselige Persönlichkeitsarbeit. Wer bin ich, was ist in mir, was habe ich zu klären.


    Denn solange man nicht gelernt hat, in sich selbst ein bisschen die Ströme von Gedanken, Gefühlen, vergessenen Ereignissen zu lenken und aufzuräumen, wird man ganz leicht Opfer nicht nur von Täuschungen, die können ja auch nett und elfenniedlich sein, sondern eben auch Opfer von lebendig gewordenen Albträumen, die aus der Seele aufsteigen.


    Und da der Hund nicht mal auf Eure Gefühle reagiert hat, halte ich es für möglich, dass Ihr fähig seid, eine besondere Bindung zwischen Euch aufzubauen, die Euch abschottet und die so in meinen Augen nicht förderlich ist. Das könnte letztlich, wenn es häufiger vorkommt, oder Ihr versucht auf dieser Grundlage nun weitere Erlebnisse herzustellen, die psychische Entwicklung und die persönliche Freiheit eingrenzen.


    Ein Nebenaspekt wäre dann auch, dass eigentlich nur eine von Euch beiden da eine besondere Gabe hat und die andere nur mitgezogen wird. In dem Fall sollte die Begabte wissen, dass sie zur Zeit eher ein Problem ist mit dem was sie kann und unbewusst ausgelöst hat.


    Das ganze erinnert mich schon an das, was manchmal passiert, wenn Jugendliche so Experimente machen, Gläserrücken, oder was gerade angesagt ist. Bei vielen endet das nur in Gelächter, bei einigen wenigen in Entsetzen, das sind dann die Horrorgeschichten, die die Runde machen. Es liegt aber normalerweise in der Seele, im Verborgenen, und das steigt auf und erzeugt für alle wahrnehmbare Schrecken, ohne dass es eine Kraft von außen ist, die das erzeugt.


    Das alles nur allgemein, eine Ferndiagnose ist völlig unmöglich. Ich habe nur mal so aufgeblättert, was ich für Möglichkeiten sehen.

    Gabriele

  • War sicher ein Jäger mit seinem Hund. Die Angst kommt aus euch. Ich hätte da auch Angst bekommen in dem Alter und später wohl aucn noch.
    Einmal war ich mit meiner Freundin im Kino, Gruselhorror vom feinsten. Da mussten wir durch, durch den Film und auf dem Nachhausweg gegen Mitternacht springt uns ein Fuchs über die Straße... :schreck: Frag nicht wie laut wir geschrien haben.


    Viel Glück bei der nächsten Nachtwanderung!

  • Hallo Gabriele,


    du hast eine sehr ausführliche Antwort verfasst, die sich daran anlehnt, dass


    wir Jugendliche in der Pubertät seien, die Ferien machen, sich am Beginn ihrer


    Identitäsfindung befinden, eine scheinbar ungesunde, abhängige Beziehung


    führen und zudem schwarzmagische Spielchen ausprobieren. Wie kommst du


    darauf bzw. warum richtest du eine gesamte, umfangreiche Antwort nach


    dieser Interpretation (außer, dass sich der Zeitraum auf die Sommerferienzeit


    bezieht)?


    Wir sind weder Jugendliche, noch führen wir eine unreflektierte „BFF-Beziehung“,


    obwohl wir wie jeder andere Mensch auch, individuelle Baustellen


    haben und uns auf „dem Weg“ befinden.


    Wir fühlen uns noch weniger zu Schwarzmagie oder ähnlichem hingezogen.


    Wir sind erwachsene Frauen. Durch unsere bisherigen Lebensgeschichten


    durften wir bereits viele Erfahrungen sammeln und uns stetig sowie unseren


    Möglichkeiten entsprechend, reflektiert entwickeln.


    Unter anderem, um den Entwicklungsstand darzustellen, habe ich die Passage


    über unsere Personen verfasst und die Umstände so umfangreich erläutert.


    Und wie kannst du einem Jugendlichen sagen, dass er mit seiner Gabe ein


    Problem sei?!


    Durch meine Lebenserfahrung und meine Gabe, die sich durch meine


    persönliche Entwicklung „frei geschaltet“ hat, weiß ich, dass ich so weit bin,


    dass mein höheres Selbst die Kanäle geöffnet hat und dies „gut“ bzw.


    “passend“ ist. Ich entwickele mich stetig weiter und passend dazu werde ich


    stetig offener und meine Wahrnehmung differenzierter.


    Das hatte ich extra im ersten Beitrag beschrieben, um die Umstände deutlicher


    zu machen.


    Aber wäre ich noch eine pubertierende, in ihrem Selbst unsichere


    Persönlichkeit, hätte mich ein Kommentar wie deiner schwer verunsichern und


    mir sogar immens schaden können, wie du wissen solltest. Das empfinde ich


    als unverantwortlich und unangemessen.


    Mit meinen Schattenseiten, verdrängten Persönlichkeitsanteilen und


    unverarbeiteten Erlebnissen und Traumata, wie jeder Mensch sie hat, befasse


    ich mich seit Jahren. Ich arbeite auch regelmäßig mit einer „Heilerin“, die in


    diversen Bereichen kompetent und tiefgehend ausgebildet,


    verantwortungsbewusst und positiv eingestellt sowie mit ihren Wurzeln fest


    verankert ist.


    Ich kann schon sehr gut in meiner Wahrnehmung unterscheiden bzw.


    Gegebenheiten und Erlebnisse einordnen. Allerdings hat mich oben


    beschriebene Situation stark beschäftigt, so dass ich mich mitteilen wollte und


    ebenso gehofft hatte, mich in diesem Forum mit Gleichgesinnten, also spirituell


    affinen, positiv eingestellten und am Wachstum interessierten Menschen


    auszutauschen!

  • Du fühlst Dich jetzt persönlich angegriffen, gut. Dann sieh Dir Deine Reaktion an, warum nimmst Du es persönlich?


    Da Du keine Rahmeninformationen geliefert hast, habe ich aufgrund von Wahrscheinlichkeiten die beiden Varianten dargestellt, Dir mir nicht unpassend erschienen: Schülerfake oder Schülergrusel. Du könntest das sachlich richtigstellen, statt es persönlich zu nehmen.


    Von schwarzer Magie war meinerseits überhaupt nicht die Rede, ich habe ausdrücklich mehrmals darauf hingewiesen, dass so etwas meist nur aus der Seele aufsteigt und eben nur selten Geister von außen dahinterstecken.


    Weiter möchte ich darauf nicht eingehen. Auf der Grundlage von Rätselraten mit anschließendem Bashing kann man keine Gespräche führen.

    Gabriele

  • Hallo Verena,
    was mich bei der ganzen Geschichte wundert, ist, dass Porter nix bemerkt hat. "Normalerweise" (sofern man denn Geister, etc. als normal existent annimmt, was ich persönlich tue), bemerken Tiere sie auch.
    Mir ist noch kein Tier begegnet, was nicht die Anwesenheit von Seelen wahrgenommen hätte, manchmal tun sie das sogar, bevor wir Menschen es tun.
    Also, wenn das was war, muß zumindest der Hund entweder nix bemerkt oder es für völlig ungefährlich gehalten haben.
    Ganz allgemein gesprochen ist es so, dass nicht nur Verstorbene oder sonstige Wesen für mediale Menschen sichtbar sein können, sondern auch mediale Menschen für Verstorbene oder sonstige Wesenheiten.
    Wenn also dieser Mann /die Seele dieses Mannes in irgendeiner Form Kontakt oder Hilfe braucht/sucht, dann wird er sie halt schon, wenn, bei denen bekommen, die ihn wahrnehmen.
    Dass Deine Freundin ihn eher als verschlossen und "beiläufig" wahrnimmt, Du aber nicht, könnte bedeuten, dass der Kontakt oder der Wunsch danach eher an Dich geht.
    Die Sache mit der Stimme find ich merkwürdig. Hab ich erstmal keine konkrete Idee dazu, bzw. die Assoziation, die ich dazu grad habe, ist einfach so abgespact, dass ich mich damit erstmal lieber damit zurückhalte.
    Für einen Engel halte ich das jedenfalls nicht, von daher... meines Erachtens möglicherweise falsches Unterforum, aber nun gut.
    Grüße,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hallo Panther-Adler,
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Dass Porter sich so verhalten hat, finde ich auch echt seltsam, deswegen habe ich das auch so betont. Bei einem anderem Spaziergang sind wir beim "einsamen Hof" vorbei gekommen (einfach ein leer stehender, alter Bauernhof). Dort sind wir ums Haus herum gegangen, weil im verwilderten Gärten so schöne, alte Bäume stehen. Meine Freundin und ich haben aber ein ganz komisches Gefühl bekommen, haben beide ne Gänsehaut und Schauer ohne Ende bekommen, und uns einfach total unwohl gefühlt. Haben die Umgebung als sehr negativ besetzt und bedrückend wahrgenommen. Wir wurden beide ganz still und haben uns gegenseitig gefragt: "Merkst du das auch?" Wir sind dann einfach schnell dort weg gegangen. In dem Fall hat Porter sich so verhalten, dass er ganz nah bei uns lief, sich fast bei uns versteckt hat, mit hängenden Ohren und ängstlich (Rute und Körperhaltung) und sich immer umgeguckt, also hektisch und etwas wirr. Nachdem wir wieder etwas entfernt waren, hat er sich auch wieder normal verhalten, auch als wir noch darüber redeten.
    Und von anderen Tieren kenne ich die Zeichen bzw. das Verhalten auch. Also es ist echt seltsam, dass Porter sich so verhalten hat. Deswegen denke ich irgendwie auch, dass das Wesen wohl keine Bedrohung war, aber warum haben wir uns dann so gefühlt?
    Bezüglich der Stimme würde ich deine Assoziationen sehr gerne erfahren :)
    Ich hatte so gedacht, dass das Wesen quasi alles gezeigt hat, also Tier, Mann, Frau und Kind. Irgendwie so ganzheitlich, alle Aspekte. Als wäre es nicht zu kategorisieren oder nirgendwo zuzuordnen.
    Irgendwie schaffe ich es auch nicht diese Begegnung loszulassen. Oft denke ich dran, ich träume bzw habe das Wesen vor Augen und selbst wenn ich meditiere, kommen zwischendurch Bilder und ich habe dann sowas wie ne Sperre, also dass ich dann abwehre.... Obwohl ich geschützt bin und das igentlich auch weiß. Aber so weit bin ich irgendwie noch nicht....
    Habe den Beitrag hier gepostet, weil ich nicht wusste, wo sonst :D passte irgendwie nirgendwo rein und ich fand einige Titel so ähnlich. Dass das Wesen kein Engel ist kann ich voll unterschreiben, das fühlt sich anders an und das weiß ich :heart:
    Irgendwie sendet mein iPhone nie alles mit....
    Also PS: wenn es ein Thema von mir Beträfe, hätte meine Freundin ihn doch nicht gesehen oder? Und wenn es unsere Beziehung beträfe, würde ich es doch auch fühlen. Das fühlt sich einfach nicht stimmig an....

    2 Mal editiert, zuletzt von Verena ()

  • Hallo Verena,

    Bezüglich der Stimme würde ich deine Assoziationen sehr gerne erfahren

    naja, welche Männer waren Männer in oft sehr großen und kräftigen Körpern und hatten sehr hohe Stimmen, weil bei ihnen der Stimmbruch - und einiges mehr- unterdrückt wurde? Klingelt's?
    Wobei ich nicht sagen will, dass das Wesen ein solcher war- es ist nur der Gedanke, der mir dazu kam.

    Ich hatte so gedacht, dass das Wesen quasi alles gezeigt hat, also Tier, Mann, Frau und Kind. Irgendwie so ganzheitlich, alle Aspekte.

    Dann schau halt mal, wie es bei Dir mit diesen Aspekten so ist, würd ich sagen.

    Irgendwie schaffe ich es auch nicht diese Begegnung loszulassen. Oft denke ich dran, ich träume bzw habe das Wesen vor Augen und selbst wenn ich meditiere, kommen zwischendurch Bilder und ich habe dann sowas wie ne Sperre, also dass ich dann abwehre....

    Schwer zu sagen, was das dann ist. Könnten genauso gut auch verdrängte (in den Schatten gedrängte) Aspekte von Dir sein. Jedenfalls hat diese Begegnung und dieses Wesen Dir wohl noch was mitzuteilen.
    Wenn Du wissen willst, was das sein könnte, dann versuch es herauszufinden, indem Du Wege findest, es zu fragen.
    Grüße,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hallo Verena,


    mir kam nach dem Lesen spontan der Gedanke, dass man Euch eine falsche Erinnerung eingepflanzt haben könnte, oder dieselbige sanft manipuliert hat. Vielleicht habt Ihr einen Alien gesehen, das würde m. E. erklären, warum Ihr den Mann nicht konkret beschreiben könnt und der Hund sich für seine Verhältnisse seltsam verhalten, bzw. gar nicht reagiert hat.


    Gruß Phente

    " Leben ist zeichnen ohne Radiergummi "

  • @ Sternsaphier:


    Ich habe in den letzten Tagen viel nach gedacht. Habe mich zum ersten Mal in einem Forum angemeldet und die Geschichte, die ich beschrieben habe, bewegt mich zudem sehr. War dann überaus aufgeregt, ob jemand antwortet bzw. was und es ist für mich ungewohnt, etwas das mich so bewegt, öffentlich und mit Unbekannten zu besprechen (bin auch kein Facebook-Mensch). Dann kam deine Antwort und ich fühlte mich total unverstanden, nicht ernst genommen und klein, obwohl es ja nicht meine Person betrifft und du ja auch die Umstände gar nicht kennst. Hätte es ja auch mit Humor nehmen und einfach richtig stellen können. Dabei arbeite ich sogar gerade mit meinem inneren Kind (Buch "Aussöhnung mit dem inneren Kind")! Ist glaube ich ein perfektes Beispiel, die ganze Sache. Was das in mir ausgelöst hat, mannoman... So die volle Palette von früher mit "enttäuscht, nicht anerkannt fühlen und für die Wahrnehmung belächelt". Zusätzlich befinde ich mich sowieso gerade in einem Umbruch und Ausnahmezustand bzw. es tut sich innerlich und äußerlich gerade ganz viel. Entsprechend kam dann alles auf einmal bei mir. Eigentlich darf ich mich bei dir bedanken, weil mich dein Beitrag genau in eines meiner Themen reingestupst hat, voran mit der Nase. Auch wenn dieses wahrscheinlich nichts mit der von mir beschriebenen Begebenheit zu tun hat. Aber wer weiß. Ich werde es erfahren, wenn ich soweit bin.


    @ Panther-Adler:


    Danke für deine Antwort. Bin ja noch nicht lange hier, aber deine Beiträge, die ich bisher gelesen habe, empfinde ich als sehr bereichernd. Konnte schon einiges mitnehmen und ich bewundere, dass du es schaffst, so schön wertfrei und strukturiert zu schreiben.


    Ich neige dazu, mich zu verzetteln und nicht bei mir zu bleiben, wenn andere Hilfe brauchen oder überhaupt, wenn ich im Kontakt mit anderen bin. Vielleicht soll mir die Begegnung helfen, mich endlich besser abzugrenzen bzw mich rauszuhalten, wenn ich noch nicht soweit bin, dass ich "gut" helfen kann. Also so, dass es für alle Beteiligten nachhaltig gut ist (auch für mich).


    Werde auf jeden Fall nächste Woche mit meiner "Heilerin" sprechen und gucken, ob sie mal in die Sache reinschauen mag, bzw. was sie dazu sagt.


    @Phente:


    Mit dem Thema Aliens habe ich mich nie beschäftigt. Bin da auch vorsichtig, weil ich gut auf mich aufpassen muss, was Erdung usw. angeht. Das jemand meine bzw unsere Erinnerungen manipuliert hat, will ich wirklich nicht hoffen und ich glaube, ich könnte mich in solchen Theorien und Vorstellungen ziemlich verlieren, wenn ich mich da richtig drauf einlassen würde ;)

  • Ist schon okay. Es hat immer Gründe, wenn jemand einen Beitrag mit viel Gefühl abweist. Ich habe es auch nicht persönlich genommen, nur wenn jemand sich "angefasst" fühlt, kann man nicht weiterkommen, darum bin ich an der Stelle rausgegangen.

    Gabriele