Meditations Raum

  • Hallo,
    ich wünsche mir schon lange einen Raum zum meditieren. Leider ist unsere Wohnung zu klein. Es gibt keinen Extraraum, nur den Keller welcher aber einsehbar ist und nur mir Draht von anderen Kellnern abgetrennt.
    Ich weiß auch nicht ob ich mich da wohl fühlen würde....


    Wie habt ihr das gelöst?


    Lieben Gruß

  • Mit dem arbeiten, was du hast. Zum Meditieren brauchst du nicht viel Platz.
    Ungestörtheit wär schon ganz gut...
    Solltest du in deiner Wohnung keine Ruhe haben, kannst du gucken, ob es in deiner Gegend Zentren gibt, wo du meditieren kannst.


    Wie ich das mache: ich setze mich auf mein Medi-Kissen (das ist ein mit Handtüchern und kleinen Sofakissen ausgestopfter Baumwoll-Einkaufsbeutel) und sitze.
    Zur Zeit findet das im Schlafzimmer neben dem Bett statt.
    Klar, ein spezieller Raum ist was Schönes, und wenn nun mal keiner da ist, nehm ich den Raum, den ich habe.



    :)

    :twl: Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Sie IST Licht. :twr:

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  • Guten Abend,
    meditieren kann Mensch auch ganz wunderbar auf einer Wiese, Parkbank oder schlicht und einfach im Bett.... :D
    Liebe Grüße
    Jens-Uwe
    :winke:

    If Nothing goes right,
    Square Up!
    and
    Circle left!

  • Ich hab zwar das Glück einer eigenen Wohnung ohne Mitbewohner, aber ich kann den Wunsch nach einem abgegrenzten Raum schon nachvollziehen. Das hat ja auch irgendwie rituellen Charakter so einen Raum zu betreten.


    Eine Idee aus der Ritualmagie fand ich ganz witzig, nämlich so eine Art "Tempelteppich" den man eigens dafür ausrollt. Zwar denke ich, dass der Sinn von Mediation ist das letztlich überall zu können, aber da muss man ja erstmal hinkommen. Aber die Tradition portabler Unterlagen gibt's ja in vielen Traditionen (vermutlich aus genau dem gleichen Grund nämlich Platzmangel).


    (Meine Katze hat übrigens neuerdings den Tick mich immer in die Zehen zu beißen, wenn ich meditiere, also eine eigene Wohnung schützt auch vor Meditationssaboteuren nicht :D )

    if this is the solution I want my problem back

  • Da du den Tempelteppich erwähnst, Sati, fällt mir das ein, was ich in der einen Biographie über Aleister Crowley gelesehen habe, der hat sein Platzproblem sehr pragmatisch gelöst. Hatte auch nur ne kleine Wohnung und wenig Geld und ehrgeizige Vorhaben. Brauchte nicht nur Meditationsraum, sondern ganze Tempel, einen für Weiße Magie und einen für Schwarze Magie. Für Weiße Magie hatte er, glaub ich, tatsächlich ein eigenes Zimmer mit vielen Spiegeln, aber für die Schwarze Magie war dann der Raum knapp, und er nahm einen großen Schrank, in den er sich zum Zwecke des Zauberns hockte. Drin war auch noch ein Skelett, das er versuchte, zum Leben zu erwecken, indem er es mit toten Vögeln und Suppe fütterte.



    So steht es geschrieben.





    (Liebe Tiefsee, das war kein ernst gemeinter Vorschlag an dich, ich wollte nur UNBEDINGT die Geschichte loswerden, nix für Ungut :))

    :twl: Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Sie IST Licht. :twr:

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  • Danke, tut gut hier zu lesen.


    An den Schrank habe ich auch schon gedacht jedoch ohne Skelett.


    Ich möchte ja lange meditieren, steigern von ein paar Minuten bis zur Stunde oder so.
    Ich will dabei aber nicht beobachtet werden. Vielleicht stell ich mir ein Zelt auf oder hänge mir ein Tuch über.


    Naja, ich werd es schon noch finden...wo ein Wille, da ein Weg.


    Lieben Grüße

  • Vielleicht könntest du dir einen Paravent herstellen und dir dann eine Ecke abteilen, wenn du für dich sein willst. Danach klappst du ihn zusammen.


    Toll wäre auch ein Hängezelt, aber die sind unbezahlbar.

    Herzlich(s)t Cisco


    Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
    * Christian Morgenstern *

  • Meine Zeit ist ne halbe Stunde (wenn ichs denn mach, grad wieder so ... eher... weniger...). Als ich konsequent jeden Morgen meditiert habe, neben dem Bett, mit offener Tür (und dem Fenster im Erdgeschoss im Rücken) hatte ich hier noch ne Mitbewohnerin, die mich auf dem Weg zum Bad auch oft hat sitzen sehen. Für mich wars ne gute Übung im Sich-Nicht-Stören-lassen.
    Klar, alleine ist angenehmer, aber auch nicht einfacher, find ich.


    :)

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  • Zuerst mal liebe Tiefsee!

    Ich weiß auch nicht ob ich mich da wohl fühlen würde....

    ... das finde ich eigentlich den "springenden Punkt" generell ob es um Meditation oder aber auch "Atem-Übungen"
    (z. B. die "fünf Tibeter") geht...


    es geht ums "wohl" fühlen, und dieses "Wohl-Fühlen" kannst und darfst Du Dir zuerst mal erschaffen.


    Habe hier eine gute Erfahrung im Forum gemacht durch ein Channeling von Elle. Es ging darum sich "Raum" für sich selbst
    zu erschaffen; nu ja,


    heisst: mach es Dir so wie es Deinen Bedürfnissen entspricht und gefällt, das kann ganz einfach sein, z.B. hab ich zuerst
    mal Samen gepflanzt und jede einzelne Pflanzen ganz liebevoll mit viel Zuneigung, Liebe und Respekt be-achtet und
    ge-sehen.... so als ob ich es selber wäre..... somit jeden Tag auch "Erfolg" für mich und meine Umgebung sehen können...


    kann auch einfach ein kleiner Altar sein, deine Düfte, deine Pflanzen, deine Bilder... allles was Du gerne um Dich hast
    und vielleicht auch von Dir selbst mit Liebe "kre-iert" wurde... das Schöpferpotential liegt in uns!


    Meine Tochter konnte ich nicht alleine lassen, ich musste immer ein Aug und Ohr drauf haben... aber wenn sie schlief
    und am Monitor "über-wacht" war, konnt mich eigentlich nur der "Alarm" stören... kurzfristig... mit dem musst ich leben,
    ansonsten waren natürlich die "üblichen" Ratschläge hinfällig... ungestört gab es nicht! Mit dem musst ich leben,
    aber
    wenn ich dann so vor mir auch meine Pflanzen, meine Bilder, meine Kerzen, Düfte, GöttInnen, meine Muse, meine Liebe....
    ein-atmen konnt... konnt sich auch "mein" Licht aus-dehnen... heisst ich brauchte nicht mal ein extra Raum....
    den Raum den ich er-schaffen hatte, für mich... da konnt ich "atmen", vorallem aus-atmen..... solange du kannst....


    und dann halt noch den Atem mal an: Der Mensch ist von Geburt an "ab-hängig".... Halt mal 2 min die Luft an.... und
    dann schau! :kussi: :wech:


    was ich sagen wollt, richt es für Dich, so wie Du es brauchst! :schoen:


    liebst gegrüsst
    Lichtfee :cooldancer:





    hatte ich hier noch ne Mitbewohnerin, die mich auf dem Weg zum Bad auch oft hat sitzen sehen. Für mich wars ne gute Übung im Sich-Nicht-Stören-lassen.
    Klar, alleine ist angenehmer, aber auch nicht einfacher, find ich.

  • Mein Meditationsraum ist mangels geeigneterem Zimmer trotz großem Haus unser Schlafzimmer. Hier fühle ich mich aber auch sehr wohl. Hier befinden sich meine Bücher, die ich gerne um mich habe und die Atmosphäre ist gut. Es ist ein heller, großer Raum mit Fenster nach Osten direkt unter dem Dach.


    Gerne hätte ich auch immer ein eigenes Zimmer gehabt mit Platz für meine "Habseligkeiten", aber ich hab mich ganz gut arangiert.

    Einfach glücklich leben :rendezvous:

    Einmal editiert, zuletzt von edelstein ()

  • Meditieren tue ich immer zu Hause - im Moment habe ich dafür einen sehr schönen kleinen Wintergarten.


    Dennoch suche ich auch einen Extrarum und zwar für Trommelreisen und zum Singen oder lautere Übungen (mit lautem Atmen).
    Meine Ideen bisher: Meditationsraum im Esoladen in der Nähe, Im Kleingartenverein fragen, ob man die Hütte abends nutzen könnte,...