Kann Reiki negative Energie übertragen? Kann der Reikigebenden seine Energie während der Reikigabe an mich abgeben?

  • Hallo @all,


    für mich sind immer noch unter anderem diese beiden (für mich zusammengehörenden) Bemerkungen offen.

    hat ja als Grundlage, dass ich - mich und die anderen Ebenen- frag, ob es grad geht. Nicht nur im Sinne von "Ist's erlaubt?" sondern auch: "Passt der Zeitpunkt? Passt der Kontext? Bin ich grad wach genug? Bin ich selbst "unbelastet" genug, um wirklich aufzumachen grad? etc.
    Also, das gehört - für mich- schlicht in die Vorbereitung dessen, was zu tun ist, diese Sachen abzuklären. Unabhängig von der Methode

    Aus dem Grund denke auch (ähnlich wie Panther-Adler es anspricht), dass man nur energetisch arbeiten sollte, wenn man sich gut fühlt.


    Das ist aber nur meine Meinung (aus meinen eigenen "Erfahrungen"heraus) mit meinen Worten erzählt.

    Ja liebe Simurgh, es ist deine Meinung und die Erfahrungen, so wie du es für gut hältst, auch alles Bestens damit.


    Wenn ich dies jedoch weiterdenke komme ich zu der Frage, ob denn - z.B. bei Reiki, wenn es nur darum geht, Kanal zu sein - die reikigebende Person
    sosehr im Vordergrund steht mit den eigenen Wahrnehmungen.


    Meine Erfahrungen sind zwar sehr wenig Reiki-basierend,
    auch gehe ich schon jahrelang konsequent allem Einweihungbusiness aus dem Weg,
    und die geistige Welt reagiert auch auf so etwas, selbst wenn sich da vorerst viele No-Goes ergeben,
    doch gibt es grundsätzliche "Spielregeln" auch in der alternativen Heilarbeit.


    Dh. wenn jemand beispielsweise schlimme Schmerzen oder seelisch schweres Tief hat, und ich bin in der Lage und weiß aus
    den vorhandenen Erfahrungen, in diesem Fall,
    - auch wenn es kein Heilsversprechen gibt - wahrscheinlich etwas zur Verbesserung und Veränderung beitragen zu können,
    dh. es besteht ein dringender Bedarf einer Person/Klient, und entsprechende Erfahrungswerte oder Einschätzungsmöglichkeiten,
    dann wird es auch die Möglichkeit geben,
    darauf einzugehen, einen Zeitpunkt zu vereinbaren,
    und während eines vorbereitenden Gespräches dies allerdings auch abzuklären (dh. kann auch sein, dass es keinen Sinn macht,
    dann es natürlich lassen).


    Allerdings spielt mein Zustand dann an diesem Tag der Anwendung im Sinne nur insofern eine Rolle,
    als ich mich möglichst gut darauf einstelle, meine Vorbereitungen treffe.


    Läuft dann aber nicht so, dass ich jemand wieder wegsende, nur weil mein "Zustand" nicht gut ist.
    Im Sinne von Panther Adlerin - auch jetzt allgemein betrachtet - geht es eher darum, sich zurückzunehmen, und zu fragen, was nun
    real und wirklich in der Gegenwart (ab Beginn der Anwendung) ansteht, gemacht werden darf.


    Das ist mehr ein Zurücktreten in den natürlichen und zeitlosen Kontinuums-Fluss der Dinge
    kein im Vordergrund Stehen meines Zustandes

    Hier zählt nicht der subjektive Momentanzustand, sondern die Ausrichtung, der innere Wille und die Absicht


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Hier zählt nicht der subjektive Momentanzustand, sondern die Ausrichtung, der innere Wille und die Absicht


    Beides Christoph, beides. Nicht das eine oder das andere, sondern und. Meine Absicht mag noch so geklärt sein, mein Fokus noch so ausgerichtet, mein Wille desgleichen. Wenn ich grad nicht fit bin, "entnehme" ich (ungewollt!) Heilenergie. Denn die fließt dahin, wo sie gebraucht wird. Und wenn ich als Behandler die grad brauche, dann fließt die von mir nicht weiter, sondern bleibt in (meinem) geschwächten System. Deshalb ist das nicht trennbar.
    Wenn Du Wasser durch eine aus festem Sand geformte Leitung (Kanal) führst, geht das so lange, wie der Sand sich nicht vollsaugt und aufweicht. Sonst bröselt der Sand und der ganze Kanal ist futsch.
    Gruß zur Nacht,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Liebe Panther Adlerin,


    dann sind wohl die Reiki Anwender und vor allem die Klienten sehr von dem Momentanzustand der
    Reiki Anwender abhängig, der sich ja auch jeden Tag ändern kann? (= Fragezeichen)


    Tut mir leid, heute geht es nicht, ich muss Sie wieder nachhause senden ... (Thema Fremdenergien könnten kommen)
    im Extremfall xyz ja, aber sonst?


    Du schriebst ja von "nicht fit".
    Krank ist etwas ganz anderes, klar, wer krank ist, sagt seine Termine (hoffentlich) ab.



    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Beides Christoph, beides. Nicht das eine oder das andere, sondern und. Meine Absicht mag noch so geklärt sein, mein Fokus noch so ausgerichtet, mein Wille desgleichen. Wenn ich grad nicht fit bin, "entnehme" ich (ungewollt!)

    Wie findet die Energie- Übertragung statt? So wie ich es wahrnehme, läuft ohne Geistige Hilfe nichts. Es sind die Unsichtbaren Helfer, die uns die Energie vermitteln. Die Energie ist immer Neutral rein. Doch durch unsere Intensionen kommen Gedanken mit ins Spiel. Ob der Anwender seine Vorstellungen und angelernte Methoden (Ursachen Bilder) mit ins Spiel bringt, oder der Klient seine Vorstellungen und Verstehen von Heilung ein bringt. Es beeinflusst das Ergebnis der Behandlung. Heilung ist Vielschichtig, auch ein Nein, ich bin heute nicht in der Lage, Energie zu geben, kann Heilung bedeuten. Einmal für den Heiler, der damit seine Grenzen erkennt, und der Klient das ein Heiler ein Mensch ist wie jeder andere Mensch auch. Das gehört genauso dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Roti ()

  • Hi,


    dann sind wohl die Reiki Anwender und vor allem die Klienten sehr von dem Momentanzustand der
    Reiki Anwender abhängig, der sich ja auch jeden Tag ändern kann? (= Fragezeichen)
    Tut mir leid, heute geht es nicht, ich muss Sie wieder nachhause senden ... (Thema Fremdenergien könnten kommen)
    im Extremfall xyz ja, aber sonst?


    Wieso nur bei Reiki?
    Wie viele Unfälle passieren jeden Tag, weil jemand arbeitet, obwohl er von Zustand her dazu gar nicht in der Lage ist.
    Sollte denn nicht jede Tätigkeit nur dann ausgeführt werden, wenn Mensch sich dazu auch in der Lage fühlt?


    Liebe Grüße
    Jens-Uwe
    :winke:

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  • Hallo Shiva,

    Auch innerhalb der Reikistunde? Verstehe ich Dich das richtig?


    Das hab ich in dem Zusammenhang nicht gemeint und nehme ich so auch nicht wahr. Wenn ich Reiki gebe, fokussiere ich mich rein auf die Energie und mache meinen Kopf möglichst leer.
    Wenn sich Gedanken dazwischenmogeln wollen, richte ich meinen Fokus wieder auf Reiki und zwar ausschliesslich auf Reiki, nicht auf das was es bewirken soll....weil Roti schon wieder auf den Intentionen rumreitet :D
    Das geht mit ein bissel Übung relativ leicht, vorausgesetzt man hat kein "Plappermäulchen" vor sich liegen. =) Und auch wenn ich den Menschen immer sage, dass sie sich entspannen sollen und ihre Wahrnehmung auf sich lenken sollen, fällt es doch einigen sehr schwer. Und in dem Fall schliesse ich tatsächlich nicht aus, dass andere Energie (mit)fliesst, die Energie des Gesprächsthemas und auch das hat dann für mich seinen Sinn. Und es hat keinen Einfluss auf den Reikifluss. So habe ich es gelernt und so erlebe ich es auch.
    Gerade heute aktuell...die Frau lag relativ still und als ich dann am Herzchakra ankam, fing sie an von ihrer verstorbenen Mutter zu sprechen und (endlich mal) an zu weinen...ist doch prima...

    Ich würde kein Reiki machen, wenn ich Heilung suchte.


    Ich immer...entweder solo oder mit anderer Unterstützung, je nachdem worum es geht.
    Dazu sei gesagt, dass Reiki ein Weg ist, ein Weg zu sich selbst, eine Unterstützung zur Blockadenlösung, eine Möglichkeit um alten Denkmustern und Glaubenssätzen zu Leibe zu rücken usw., usf.
    Und eines sollte man dabei nicht vergessen...die Mitarbeit desjenigen, der Hilfe sucht, ist immer ein Muss, wenn Heilung erwünscht ist. Reiki drauftun und alles ist schön, funktioniert nicht. :zwinker:
    Und von einer Anwendung kann man auch keine Wunder erwarten...

    Für die Reikistunde selbst gibt es aus diesen Gründen Schutzzeichen.


    Welche Schutzzeichen meinst du da?
    Beim Usui-Reiki gibt es 4 Symbole:
    Den "Energieverstärker", ein Symbol für Fernbehandlungen, das Meistersymbol und ein Symbol für Mentalbehandlungen und Harmonisierungen.
    Letzteres wird auch als Schutzsymbol benannt. Allerdings wäre das nicht meine erste Wahl, wenn ich das Gefühl habe Schutz zu brauchen.
    Ich persönlich arbeite auch recht wenig mit den Symbolen, da ich der Meinung bin, Reiki macht schon das was es "soll".
    Es kommt gelegentlich mal vor, dass eines der Symbole plötzlich "aufpoppt", dann wende ich es auch an, aber ich lass es nicht willentlich mit einfliessen.

    Denn die fließt dahin, wo sie gebraucht wird. Und wenn ich als Behandler die grad brauche, dann fließt die von mir nicht weiter, sondern bleibt in (meinem) geschwächten System


    Wenn ich Reiki gebe, nehme ich zwangsläufig immer was mit auf. Es fliesst durch mich.
    Ich habe es noch nie erlebt, dass kein Reiki beim Empfänger ankommt. Es ist ja auch genug da :)
    Ich gebe allerdings auch kein Reiki, wenn ich mich nicht in der Lage sehe und habe deswegen auch schon Termine abgesagt.
    Liebe Grüße,
    Ilaya

  • Wenn sich Gedanken dazwischenmogeln wollen, richte ich meinen Fokus wieder auf Reiki und zwar ausschliesslich auf Reiki, nicht auf das was es bewirken soll....weil Roti schon wieder auf den Intentionen rumreitet :D


    Schön das du dies schreibst. Was ich mit Intentionen meine, sind die Gedanken die schon vor der Behandlung da sind.


    Das herum reiten auf den Intentionen behalte ich mir weiter offen.

  • Was ich mit Intentionen meine, sind die Gedanken die schon vor der Behandlung da sind.


    Vor der Behandlung, also bei der Terminvereinbarung, weiss ich selten worum es geht, mach manchmal nicht mal die Termine selber...was daran liegt, dass ich Reiki überwiegend in der Praxis durchführe, in der ich arbeite. Was soll ich mir da für Gedanken machen?
    Dafür gibts ja dann das Vorgespräch...welches beim 1. Mal in der Regel so aussieht, dass ich den Leuten erkläre, wie es in etwa abläuft und dass sie ihre Fragen stellen können, die sie diesbezüglich haben.
    Selten ergibt sich vor der Anwendung, dass die Leute mit ihren Problemen ins Haus fallen. Die meisten sind diesbezüglich zurückhaltend oder sagen, dass sie das einfach nur mal ausprobieren wollen, oder ein bissel Entspannung wollen, usw. Das Thema klärt sich dann meist während der Behandlung, bzw. im Nachgespräch.
    Und ich find das auch gut so, dadurch kann ich leicht unvoreingenommen da ran gehen.
    Bei weiteren Behandlungen lasse ich die Menschen erzählen wie es ihnen geht/ergangen ist und antworte, wenn ich gefragt werde.
    :winke:

  • Hallo,

    Wieso nur bei Reiki?

    weil es hier um Reiki geht, bzw. jene Anwendungen, auf welche sich Panther Adlerin bezieht.
    Deine Unfalltheorien und Worte dazu sind so allgemein, dem kann ich nicht folgen, warum jetzt
    "in der Lage sein", ein andermal "fit sein", ich schrieb von "gesund sein", das ist alles ganz verschieden,
    und finde dein Statement eine Ablenkung vom Thema.


    Somit steht meine Frage nach wie vor im Raum, warum auch nicht ausgedehnt auf alternative Heilanwendungen,
    (wenn deine Antwort darauf so gedacht war = allgemeine Heilmethoden, welche unter die Thematik dieses Forums fallen,
    kann ich dir gedanklich zumindest teilweise folgen, aber hier allgmein das "in der Lage sein vor Unfällen zu diskutieren
    ist mir persönlich ein zu endloses Feld)

    wie es Panther Adlerin wohl meinte

    dann sind wohl die Reiki Anwender und vor allem die Klienten sehr von dem Momentanzustand der
    Reiki Anwender abhängig, der sich ja auch jeden Tag ändern kann? (= Fragezeichen)

    edit = denn m.E. geht es darum, sich von solchen Vorstellungen zu lösen,
    und nicht Klienten unnötig mit Momentanzuständen von "fit" oder nicht, zu konfrontieren,
    aber nochmals, da können andere eben mit deren konträren Vorgangsweise
    ganz andere
    und auch sinnvolle/wichtige/für beide Seiten hilfreiche
    Erfahrungen haben.
    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

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  • Guten Morgen,


    weil es hier um Reiki geht...


    Ja, natürlich - muß ich das vor jeder Textzeile explizit erwähnen, damit es klar ist,das ich mich darauf beziehe? Oder darf ich auch mal mutig über den Tellerrand schauen? Nichts existiert isoliert auf der Welt.


    Deine Unfalltheorien und Worte dazu sind so allgemein, dem kann ich nicht folgen, warum jetzt
    "in der Lage sein", ein andermal "fit sein", ich schrieb von "gesund sein", das ist alles ganz verschieden,
    und finde dein Statement eine Ablenkung vom Thema.


    Christoph, du findest es zu allgemein und eine Ablenkung ?
    Schade.
    Was ist gesund? Für mich heißt es: Wenn ich gesund bin, bin ich auch fit und in der Lage zu arbeiten - wenn dem nicht so ist, bin ich meiner Meinung nach nicht gesund. Es ist für mich also nichts verschiedenes.
    Bei uns in der Praxis ist es ganz normal, das ein Therapeut/ eine Therapeutin, wenn ihm/ ihr nicht wohl ist, mal einen Tag nicht arbeitet - im Interesse der Patienten und der Therapeuten.
    Für mich steht Reiki oder - wieder ganz allgemein ;) - all das was ich unter "Massage" zusammenfasse - auch nicht losgelöst von meinem Alltag. Es ist ein normaler, allgemeiner Bestandteil meines Lebens. Ich differenziere da nicht. Und somit ist das, was du als Ablenkung und zu allgemein empfindest für mich eine nur allzu logische Überlegung .... :)


    Vielleicht kannst du jetzt meinem Statement folgen :pardon:

    P.S. " Unfälle ist wirklich sehr allgemein gemeint - als das "Misslingen" einer Unternehmung .... :D


    Klienten unnötig mit Momentanzuständen von "fit" oder nicht, zu konfrontieren,


    Das wiederum ist für mich ein Allgemeinplatz
    Ich bezweifle doch, das jemand seine Klienten unnötig damit konfrontiert.

    Du siehst also, es hängt mal wieder an der Unterschiedlichen Belegung der Begriffe, das wir an einander vorbei reden :D


    Liebe Grüße
    Jens-Uwe
    :winke:

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  • Hallo Ihr Lieben,
    Danke für Eure Antworten und besonders Dir Ilaya für Deine anschauliche Erklärung. Welche Schutzzeichen ich meine weiß ich selbst nicht^^. Meine jetzige Reikianerin schützt sich und mich nicht. Meine Arbeitskollegin hat einen Schutzkreis gemacht und Zeichen über mir geschrieben, was das für Zeichen waren weiß ich nicht mehr. ICH kenne es aus MEINER Arbeit mit MIR ALLEINE so, dass ICH Schutzmechanismen visualisieren muss, damit sie MICH schützen können. Daher bin ich so skeptisch, wenn Jemand für mich irgendwas visualisiert oder in die Luft malt oder was auch immer mich schützen soll und frage mich, ob das wasserdicht ist. Aber Deine schöne Erklärung hat mir gut verdeutlicht was fließt und fließen kann und dass dies ein Nebenschauplatz von Reiki ist, aber Reiki selbst rein ist.


    Habe aus Versehen das Zitatfenster gelöscht: Ilaya schreibt: "

    Ich immer...entweder solo oder mit anderer Unterstützung, je nachdem worum es geht.
    Dazu sei gesagt, dass Reiki ein Weg ist, ein Weg zu sich selbst, eine Unterstützung zur Blockadenlösung, eine Möglichkeit um alten Denkmustern und Glaubenssätzen zu Leibe zu rücken"


    Wir meinen wir das Gleiche :) Ich bin auch der Meinung, Reiki ist ein wunderbares Mittel zu Wachstum, besonders wenn man mit sich arbeitet. Auf diesem Umweg führt es auch zu körperlicher Heilung. Aber in "schweren" Fällen- wie meiner Skoliose und dem Thema das dahintersteckt- ist Reiki- wie Du ja auch schriebst- allenfalls eine Ergänzung, aber allein für sich genommen nicht ausreichend.



    Und eines sollte man dabei nicht vergessen...die Mitarbeit desjenigen, der Hilfe sucht, ist immer ein Muss, wenn Heilung erwünscht ist. Reiki drauftun und alles ist schön, funktioniert nicht


    Wie Du bin auch ich der Meinung, man muss beim Reiki mitarbeiten. Reiki als Konsumgut zu benutzen wird nicht funktionieren.


    Die Frage von Justy, was gesund ist, ist aus der Sicht eines Klienten (Ihr seid ja alle in Heilberufen tätig^^) interessant und sollte sich meiner Meinung nach jeder Klient stellen. Für mich persönlich hat jeder Mensch mal Problemchen, es gibt Dinge, die nicht rund laufen und wenn es nur ist, dass man sich in de Ehe nichts mehr zu sagen hat, der Sohn das Studium schleifen lässt etc., jeder hat einen Schatten, jeder sollte mit sich arbeiten, viele Menschen haben auch chronische Krankheiten. Ich habe ja Skoliose, ich würde damit auch Reiki geben, wenn ich eingeweiht wäre, auf dem Bau würde ich nicht arbeiten. Außer ich arbeite so intensiv an dem Thema hinter der Skoliose, dass es mich "umhaut".


    Das sind für mich keine Gründe zu sagen, zu diesem Reikianer, Heilpraktiker, Heiler, Lehrer oder was auch immer gehe ich nicht. Es hängt immer davon ab, ob ich seelische und/oder physische Belastungen abfangen kann. Und im Reiki sind dafür ja ohnehin die Schutzsymbole da, um genau unsauberes Arbeiten zu verhindern.


    Bei harten Schlägen, die das Gleichgewicht des Behandelnden aus dem Lot bringen- ob seelisch oder physisch- ist das etwas Anderes und wie Panther-Adler bin ich der Meinung, dann sollte es nicht zu einer Heilbehandlung kommen. Ein Behandler ist für mich auch dann nicht "gesund", wenn er seelisch/in seiner Natur schief ist. Auch dann kommt eine Behandlung für mich nicht in Frage.


    Jetzt kann man natürlich einwenden: Resonanz usw.. Das stimmt auch. Man hat immer den richtigen Partner, den richtigen Chef, die richtigen Kinder, den richtigen Heilpraktiker, den richtigen Reikianer usw., das sehe ich auch so. Nur wird es dennoch Heilung entweder verhindern oder erschweren. Nicht alles, mit dem ich konfrontiert werde kann ich jetzt schon angucken und bearbeiten. Da Reiki keine Therapie, sondern- wenn man es so nennen will- eine Heilbehandlung ist, es also keine therapeutische Begleitung gibt, muss man da meiner Meinung nach vorsichtig sein.


    Man kann Menschen nicht zu jeder Zeit beliebig mit ihren Themen konfrontieren. Von daher bin ich der Meinung, es gibt sehr unproduktive Resonanzen und Spiegel. Zumal die meisten Menschen von Haus aus- in ihrer Entwicklung zum Erwachsenen- gar nicht die Mittel an die Hand bekommen, um mit sich zu arbeiten und mit Unangenehmen Dingen umzugehen. Auch Jemand, der Reiki empfängt tut das nicht unbedingt.


    Ich empfinde es auch als Holzhammermethode, dem Klienten Seines zu spiegeln und nach dem Motto zu arbeiten "Musst Du schauen, wie Du damit klarkommst. Wir alle sind eins, Du hast Resonanzen dafür" Auch, wenn diese Vorgänge unbewusst ablaufen, ist das keine Art eine Heilbehandlung durchzuführen. Und dann muss man natürlich auch aufpassen, was fließt vor und nach der Heilbehandlung, das die Heilung ja eventuell auch beeinflusst.


    Roti, ich verstehe nicht was Du mit Absicht meinst? Gedanken empfinde ich als unerheblich. Ob mein Reikianer denkt, ich habe einen Modegeschmack aus dem Mittelalter oder ich sollte unbedingt zum Friseur ist meiner Meinung nach nicht wichtig. Was er über meine Themen denkt oder mich als Mensch tangiert die Behandlung auch nicht, solange er loyal ist. Die Absicht ist auf beiden Seiten doch immer die Gleiche: Heilung, oder nicht?


    Liebe Grüße


    Shiva


    [team]@Shiva Shakti: Edit Ilaya - Zitat repariert. Du weisst ja im Grunde wie es geht. Kannst aber auch während des Schreibens deine Zitate noch einfügen.[/team]

  • Hallo justy,


    das alles finde ich eine sehr gute Antwort, das meiste davon sieht mich für genau so aus,
    und das sind auch basics, welche eingehalten werden sollten, wie du schreibst, im Interesse beider Seiten.
    Auch einmal anders betrachtet = wenn jemand krank ist, geht eben nicht,
    sich jedoch trotzdem versuchen zu überwinden, obwohl es gesundheitlich umöglich ist, habe ich selber erlebt
    (z.B. Menschen "brauchen" dringend Unterstützung, sind langjährige Kunden usw.)
    wiesehr das nach hinten losgeht (und zwar gar nicht bei den anderen...)


    Wie es real abläuft, hat Ela m.E. in ihren beiden Beiträgen von gestern recht gut beschrieben.
    Auch hier sehe ich nicht nur Reiki, da gibt es viele Parallelen zu anderen Methoden.


    Dennoch sind die Fragen zu meinen beiden Zitaten im Beitrag 21 ungeklärt,


    Da ist m.E. der Anwender in der Verantwortung, selber für ausreichende Voraussetzungen bei sich
    Sorge zu tragen, etwa die Fragen nach genügen Offenheit oder Wachheit, welche Panther Adlerin erwähnt...
    Gleichzeitig ist es fair, anzumerken, dass sie öfter über ihre spezielle gesundheitliche Situtation hier sehr
    offen und ehrlich kommunizierte, dh. kann auch mit ganz persönlichen Aspekten zu tun haben, welche nur die ihren sind.
    Da sie sonst sehr vorbildlich ihre Art der Tätigkeit - sowohl was etische Anforderungen, als auch Praxis
    und wiederum deren Darstellung in klaren Worten - schildert, hatte ich nachgefragt, für mich aber so weit so gut.


    viele Grüße


    Christoph


    edit

    Die Absicht ist auf beiden Seiten doch immer die Gleiche: Heilung, oder nicht?

    Wir hatten vor Kurzem noch gelesen, dass eine deiner Reikianerinnen deiner Meinung nach auch andere Motive - und das sind für mich Absichten - hat, oder nicht?


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

    Einmal editiert, zuletzt von c light ()

  • Vor der Behandlung, also bei der Terminvereinbarung, weiss ich selten worum es geht, mach manchmal nicht mal die Termine selber...was daran liegt, dass ich Reiki überwiegend in der Praxis durchführe, in der ich arbeite. Was soll ich mir da für Gedanken machen?


    Da verhält es sich bei mir anders. Die um Hilfe bei mir baten, sagten im Vorfeld oder durch Bekannte(die mich Empfohlen haben) wie es um ihnen steht. Sie wollten um die jetzigen Symptome zu mir kommen. Und da ich neben der Energieübertragung auch Gedanken wahrnehmen kann, kommen dann schon Informationen im Vorfeld zu mir rüber. Bilder Hilfesuchenden und auch Emotionen wie Schmerzen und Leid. Ist eine andere Sache doch aus einer anderen Intention heraus wie bei dir Ela, die im Vorfeld da ist. Eine Grundeinstellung von mir die diese Intention als ein Fundament dasteht. Wie sie bei jeden da ist, und das Individuell. Jeder geht seine Weg.

  • Hej,

    Meine jetzige Reikianerin schützt sich und mich nicht.

    Das ist ein Widerspruch in sich... Wer in Usui-Reiki eingeweiht ist ist beständig geschützt und dieser Schutz schließt den zu Behandelnden während der Behandlung ein.
    Es gibt kein Reiki wo man mal ungeschützt ist und dann mal wieder nicht. Von daher muss auch vorher nicht extra ein Schutz für die Beandlung aufgebaut werden...


    Was deine Behandlerin da anwendet ist alles andere, aber kein Reiki!


    CH kenne es aus MEINER Arbeit mit MIR ALLEINE so, dass ICH Schutzmechanismen visualisieren muss, damit sie MICH schützen können.

    ja, für Nichteingeweihte in Reiki gilt das... Der Reiki-Praktizierende erhält beständigen Schutz durch Reiki ab dem Zeitpunkt der 1. Einweihung, das war unter anderem ein Grund, warum ich mich ins Usui-Reiki einweihen ließ... Deshalb muss er auch keine Schutzkreise usw... für die Behandlung ziehen... jedenfalls nicht für die Methode nach Mikao Usui...


    Ich beziehe mich hier auf die Methode Reiki. Andere Methoden = andere Verfahren.... vor allem was Energiearbeit anbelangt, wo klar definierte Bereiche durchaus Sinn machen...


    Reiki-Symbole dienen als Kraftverstärker, zur Fernheilung oder zur Behandlung auf mentaler Ebene bzw. das Meistersymbol um Schüler einzuweihen usw... Jedes Symbol ist mit einem Mantra verbunden. Die Wahrung und Achtung der Symbole und Mantren ist für mich quasi heilig... Die Anwendung von Symbolen dient vordergründig nicht dem Schutz, sondern verfolgt bestimmte Behandlungsabsichten bzw. Einweihung von Schülern durch einen Meister.... gleichwohl sie auch in bestimmten Situationen zusätzlich zum bereits eh vorhandenen Schutz ab Beginn der Einweihung zu schützen vermögen...


    Die Anwendung von Reiki-Symbolen erfolgt niemals unbedacht, sondern immer mit dem gewissen Respakt und sind ein Geschenk aus der Geistigen Welt an den Reiki-Praktizierenden.
    Sie dienen als ein Tool, das angewandt werden kann, aber nicht muss...und sind dem Reiki-Praktizierenden heilig, da er um ihre Kraft und Wirkung weiß.


    Niemals sollten sie einfach nur zum Spaß verwendet werden...

    Daher bin ich so skeptisch, wenn Jemand für mich irgendwas visualisiert oder in die Luft malt oder was auch immer mich schützen soll und frage mich, ob das wasserdicht ist.

    Bei aller Liebe, wenn ich skeptisch gegenüber einem bestimmten Behandler, Therapeut usw... bin, warum gehe ich dann hin??


    Ich behandle grundsätzlich keine Patienten, die mir gegenüber als Therapeut kein Vertrauen haben... denn hier besteht von Anfang an kein Kontakt zwischen Therapeut und Patient. Dies ist jedoch Grundvoraussetzung für Behandlungserfolg....


    Wie Du bin auch ich der Meinung, man muss beim Reiki mitarbeiten.

    ...nicht unbedingt... man darf auch einfach geschehen lassen.... Es gibt kein Muss im Reiki.
    Alles was es braucht ist Offenheit und vor allem auch beidseitiges Vertrauen ins Ganze an sich...


    Die Frage von Justy, was gesund ist, ist aus der Sicht eines Klienten (Ihr seid ja alle in Heilberufen tätig^^) interessant und sollte sich meiner Meinung nach jeder Klient stellen. Für mich persönlich hat jeder Mensch mal Problemchen, es gibt Dinge, die nicht rund laufen und wenn es nur ist, dass man sich in de Ehe nichts mehr zu sagen hat, der Sohn das Studium schleifen lässt etc.

    ... nein, ist nicht interessant für den Klienten/Patienten... Wenn dem Patienten meine evtl. vielleicht gar nicht existierennden privaten Probleme als Therapeut (ganz abgesehen davon dass er diese gar nicht kennen kann...)


    mehr interessieren oder auch hineininterpretiert werden, als die Aussicht auf Linderung seiner Beschwerden, dann läuft hier irgendwas schief.... und Patient sollte lieber zu jemand anderem gehen...

    Auch dann kommt eine Behandlung für mich nicht in Frage.

    jou, für mich als Therapeut/Behandler erst recht nicht...


    Jetzt kann man natürlich einwenden: Resonanz usw.. Das stimmt auch. Man hat immer den richtigen Partner, den richtigen Chef, die richtigen Kinder, den richtigen Heilpraktiker, den richtigen Reikianer usw., das sehe ich auch so. Nur wird es dennoch Heilung entweder verhindern oder erschweren. Nicht alles, mit dem ich konfrontiert werde kann ich jetzt schon angucken und bearbeiten. Da Reiki keine Therapie, sondern- wenn man es so nennen will- eine Heilbehandlung ist, es also keine therapeutische Begleitung gibt, muss man da meiner Meinung nach vorsichtig sein.

    Bei sooo großer Skepsis passt's von Grund auf schon mal nicht...


    Nur wird es dennoch Heilung entweder verhindern oder erschweren. Nicht alles, mit dem ich konfrontiert werde kann ich jetzt schon angucken und bearbeiten.

    ... das musst du auch gar nicht. Ist zumindest keine Grundvoraussetzung für mögliche Behandlungserfolge


    Ich empfinde es auch als Holzhammermethode, dem Klienten Seines zu spiegeln und nach dem Motto zu arbeiten "Musst Du schauen, wie Du damit klarkommst.

    So arbeitet wohl kein Profi...


    Die Absicht ist auf beiden Seiten doch immer die Gleiche: Heilung, oder nicht?

    nicht unbedingt....Für Therapeuten sind minimale Erfolge auf dem Weg oft mehr bedeutend und fallen mehr ins Gewicht als der Patient meist erahnt, oder im Moment gerade sehen kann... Oftmals haben Klienten/Patienten auch einfach zu hohe Erwartungen....bzw. die Erwartungen sehen völlig anders aus als der mögliche Therapieverlauf sich evtl. entwickeln wird... oder kann...


    Ebenso gibt es bestimmte Grundaätze was Heilungsverläufe anbelangt, so müssen z. B. chronische Geschehen erstmal ins akute Stadium gebracht werden, um Erfolge verbuchen zu können oder auch von innen nach außen... Die Dynamik von Heilungsverläufen ist den Patienten jedoch oftmals nicht bekannt... Dies mag vom Patienten/Klienten bei mangelnder vorheriger Aufklärung!! dann subjektiv als Verschlechterung der Symptomatik betrachtet und damit mangelnder Fähigkeit des Therapeuten interpretiert werden... spricht jedoch durchwegs für den Behandler und die richtige Wahl der Methode um dadurch optimale Ergebnisse zu erzielen... z. B. wenn asthmatische Anfälle verschwinden, nun aber die Nerodermitis der Kindheit plötzlich wieder überaktiv ist...
    Diese Grundsätze gelten für alle Heilmethoden, also auch für Reiki usw...: von Innen nach Außen, vom Chronischen zum Akuten, von Oben nach Unten usw, vom nicht Sichtbaren zum Sichtbar werdenden, vom Systemischen hin zum gerade Wirkenden, vom Mikrokosmos zum Makrokosmos und andersherum...
    plus die Tatsache der Gesitigen Gesetze... die beachtet werden wollen... ebenso wie die Beachtung der möglichen Causae die in den Focus des Behandlers rücken wie z. B. Ens naturale usw... http://www.natura-naturans.de/…entien_des_paracelsus.pdf


    Den Patienten/Klienten hierüber vor Beginn einer Behandlung umfassend aufzuklären, was eine Therapie- bzw. Behandlungsmethode leisten kann und was nicht ist Aufgabe jedes seriösen Behandlers/Therapeuten....


    ebenso wird kein Therapeut behandlen können, wenn er selbst gerade mglicherweise "sterbenskrank" im Bett liegt, was sich schon allein aus den Umständen ergibt...
    Eine Diskussion darüber zu führen ist so überflüssig wie ein Kropf...
    Es ist in meinen Augen auch nicht Aufgabe des Patienten darüber zu entscheiden, wann ich für mich mich als Therapeut in der Lage sehe zu behandeln oder nicht... sondern liegt einzig und allein in der Verantwortung des Behandlers, der hierfür ja auch die oft langjäjhrige Ausbildung, Wissen, Erfahrung, Verantwortung für sich, seine Methode und den Patienten trägt mit allen daruas sich ergebenden Konsequenzen... einschließlich der dahinter stehenden Haftung in allen Heilberufen...



    schwertfee :aikido:

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


    10 Mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

  • Mahlzeit,


    Da Reiki keine Therapie, sondern- wenn man es so nennen will- eine Heilbehandlung ist,


    ?( Therapie kommt aus dem altgriechischen - therapeia - und heißt Heilung oder auch Pflege. Wo ist für dich der Unterschied?


    Für Therapeuten sind minimale Erfolge auf dem Weg oft mehr bedeutend und fallen mehr ins Gewicht als der Patient meist erahnt. Oftmals haben Klienten/Patienten auch einfach zu hohe Erwartungen....bzw. die Erwartungen sehen anders aus als der mögliche Therapieverlauf sich entwickeln kann.


    :top: :top2: kann ich so nur bestätigen.


    Es sist jedoch nicht Aufgabe des Patienten darüber zu entscheiden, wann ich als Therapeut mich in der Lage fühle zu behandlen und wann nicht... sondern liegt einzig und allein in der Verantwortung des Behandlers, der hierfür ja auch die Verantwortung für sich, seine Methode und den Patienten trägt mit allen Konsequenzen...


    Sehe ich genau so :)


    Liebe Grüße
    Jens-Uwe
    :winke:

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  • Liebe Schwertfee,


    vielen Dank für Deine tollen Erläuterungen.



    Es ist in meinen Augen auch nicht Aufgabe des Patienten darüber zu entscheiden, wann ich für mich mich als Therapeut in der Lage sehe zu behandeln oder nicht...

    Es ist meine Aufgabe als Klient, mit Deiner Entscheidung konform zu gehen oder es zu lassen und eventuelle Konsequenzen daraus zu tragen.

    nicht unbedingt....Für Therapeuten sind minimale Erfolge auf dem Weg oft mehr bedeutend und fallen mehr ins Gewicht als der Patient meist erahnt, oder im Moment gerade sehen kann... Oftmals haben Klienten/Patienten auch einfach zu hohe Erwartungen....bzw. die Erwartungen sehen völlig anders aus als der mögliche Therapieverlauf sich evtl. entwickeln wird... oder kann...


    Stimmt, die zu hohen Erwartungen habe ich bei mir selbst zu Anfang auch beobachtet. Stimme dir voll zu, zu einer seriösen Behandlung gehört eine Klärung, was passiert und was möglich sein kann und ja, Heilung ist nicht immer das, was der Klient als solche ansieht. Auch das habe ich bei mir erlebt.


    jou, für mich als Therapeut/Behandler erst recht nicht...


    Richtig, wenn du einen Klienten als seelisch schief betrachtest, wirst Du ihn nicht nehmen. Umgekehrt ist das einfach genauso. Wobei es natürlich im eigenen Ermessen liegt, was man als seelisch schief betrachtet.


    Falls Du den Satz so meintest, dass Du als seelisch Schiefe nicht praktizieren würdest: Ich denke, ein seelisch Schiefer sieht sich selbst nicht so, wie der ehemalige serbische Diktator, der als Heilpratiker tätig war. Ist natürlich ein extremes Beispiel. Jeder, der sich zu einer Heiltätigkeit berufen fühlt, wird das tun. Eben auch, weil er sich selbst nicht als seelisch schief wahrnimmt, wie ein Soziopath zum Beispiel.



    ... nein, ist nicht interessant für den Klienten/Patienten... Wenn dem Patienten meine evtl. vielleicht gar nicht existierennden privaten Probleme als Therapeut (ganz abgesehen davon dass er diese gar nicht kennen kann...)


    mehr interessieren oder auch hineininterpretiert


    Ich sprach ganz allgemein davon, dass jeder seine Themen, Schatten und eventuell auch Krankheiten hat und das für mich als Empfangende kein Grund wäre eine Behandlung nicht weiterzuführen. Dann könnte ich zu Niemandem gehen. Was der Behandelnde als schwerwiegend für sich ansieht ist seine Angelegenheit.


    Ich behandle grundsätzlich keine Patienten, die mir gegenüber als Therapeut kein Vertrauen haben... denn hier besteht von Anfang an kein Kontakt zwischen Therapeut und Patient. Dies ist jedoch Grundvoraussetzung für Behandlungserfolg....

    Man kann über das Leben des Behandelenden bescheid wissen, wenn z.B. darüber geredet wird- muss nicht ausführlich sein. Oder man mit dem Behandler befreundet ist. Oder man erfährt Dinge über Dritte. Oder man kann in Menschen lesen, was fast jeder kann, zumal man sich mit der Zeit bis zu einem gewissen Grad kennenlernt. Roti kann Gedanken wahrnehmen, wenn er selbst zu einem Behandler gehen würde, sieht er zum Beispiel mit der Zeit was vor sich geht.

    Bei aller Liebe, wenn ich skeptisch gegenüber einem bestimmten Behandler, Therapeut usw... bin, warum gehe ich dann hin??


    Wenn ich skeptisch bin, gehe ich nicht zu einer Behandlung.


    Dazu muss man aber erst mal skeptisch werden, was man meistens nicht gleich zu Anfang ist.


    Oder man ist grundsätzlich ein Skeptiker, dann muss sich Vertrauen erst aufbauen.



    Es ist Deine Entscheidung zu sagen, wenn Dir der Patient von Anfang an nicht vertraut behandelst Du nicht. Andere Behandler entscheiden sich dem Klienten Zeit zu geben. Eine Grundskepsis hat ja nichts mit dem Behandler zu tun, sondern mit eigenen Erfahrungen, der eigenen Seele, eventuell mit einem gesunden Fünkchen Vorsicht, mit dem unbewussten Unwillen gesund zu werden, aber es kann sich auch auf die Methode an sich beziehen- zum Beispiel weil sie neu ist, der letzte Strohhalm, Unwissenheit usw..


    Daher würde Ich Jemanden nicht mit dem Hexenbesen aus meiner Praxis fegen, wenn ich Skepsis bei ihm erlebe. Die kann man abbauen. Wenn der Heiler was kann, wird er das Vertrauen des Klienten gewinnen. Im Beispiel Deiner Erstverschlimmerung wird der Klient schon im Vorgespräch darüber aufgeklärt und auch wie lange eine Erstverschlechterung anhalten kann.


    Ich gebe Dir recht, dass eine Beziehung zwischen Heiler und Behandeltem wichtig ist, sonst ist die Arbeit nicht fruchtbar. Aber wie zu allen Menschen müssen sich Beziehungen erst aufbauen.



    Wenn die Reikisitzung durch den Kontakt mit dem Anwender in mir irgendwas hochholt, was ich nicht angucken kann oder will, dann hat das nichts mit Skepsis zu tun. Wenn ich bei einem Soziopathen sitze oder Akkupunktur beim ehemaligen serbischen Diktator in Anspruch nehme und gewisse Grausamkeiten bei ihm im unsichtbaren Bereich erkenne, was natürlich ein extremes Beispiel ist hat das ganz sicher etwas mit mir zu tun, aber die Frage ist, ob ich das anschauen kann. Wenn es mich ins Bodenlose stürzt sind die Resonanzen zu einem Soziopathen kontraproduktiv- aus meiner Sicht. Deinen zitierten Text schrieb ich vor dem Hintergrund der Frage: Was ist gesund?



    Es ist interessant, wie Du mir die Symbole erklärst. Im Zusammenhang, dass man ohnehin geschützt ist, ist es missverständlich von Schutzsymbolen zu sprechen. Das höre ich zum ersten Mal. Und danke für den interessanten Link.



    Was deine Behandlerin da anwendet ist alles andere, aber kein Reiki!



    Interessant, kannst Du mir das näher erklären?


    Lieber Justy,


    Ich sehe Reiki als einen spirituellen Weg, der zur Heilung führt, diese ist aber nicht Sinn und Zweck von Reiki (für mich). Die Grenzen verschwimmen, denn Reiki heilt über den Umweg der Seele den Körper auch.


    Therapie hat in meinem Denken die unmittelbare Absicht, die Ursachen zu heilen oder auch nur das Symptom selbst (wobei ich Letzteres nicht als Heilung sehe). Reiki kann aus meinem Verständnis heraus nicht helfen, wenn z.B. bestimmte Traumatas- Vergewaltigung zum Beispiel- an die Oberfläche kommen, aber es kann sie hochholen und in Verbindung mit anderen Methoden zu deren Heilung beitragen. Ich bin der Meinung manche Resonanzen kann Reiki nicht abfangen. Dafür bräuchte es andre Therapieformen zur Ergänzung, die aber nicht immer gegeben sind. Therapie ist in meinem Denken der Weg hin zu Heilung- und in dem Sinne ist Reiki indirekt auch Therapie :). Ich verbinde Therapie intuitiv mit bewusstem Aufarbeiten von irgendwas, vermutlich deshalb tue ich mir schwer Reiki Therapie zu nennen.


    Liebe Grüße


    Shiva


    [team]@Shiva Shakti:
    Edit Ilaya - Zitat als solches kenntlich gemacht.
    Bitte benutze zum Zitieren die Zitieren - Funktion.
    Hier findest du eine gute Anleitung und in diesem Thema kannst du üben.
    :winke: [/team]

  • Liebe Shiva,

    Ich sehe Reiki als einen spirituellen Weg, der zur Heilung führt, diese ist aber nicht Sinn und Zweck von Reiki (für mich).


    Welchen Sinn und Zweck hat Reiki dann für dich?


    Die Grenzen verschwimmen, denn Reiki heilt über den Umweg der Seele den Körper auch.


    Wie du bereits in mehreren Beiträgen lesen konntest, fließt Reiki dorthin, wo es gebraucht wird...... da ist für mich nichts verschwommenes.


    Therapie ist in meinem Denken der Weg hin zu Heilung- und in dem Sinne ist Reiki indirekt auch Therapie


    Nicht indirekt - direkt!



    Therapie hat in meinem Denken die unmittelbare Absicht, die Ursachen zu heilen oder auch nur das Symptom selbst (wobei ich Letzteres nicht als Heilung sehe)


    Ich verbinde Therapie intuitiv mit bewusstem Aufarbeiten von irgendwas, vermutlich deshalb tue ich mir schwer Reiki Therapie zu nennen.


    :) :)


    Ich finde die Definition von Therapie in der Wikipedia sehr passend:

    Die Therapie bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zum Behandeln von Behinderungen, Krankheiten und Verletzungen aufgrund einer zuvor erlangten Diagnose. Ziel des Therapeuten ist die Ermöglichung oder Beschleunigung einer Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion.


    Liebe Grüße
    Jens-Uwe
    :winke:

    If Nothing goes right,
    Square Up!
    and
    Circle left!

  • Hallo,


    Wenn ich skeptisch bin, gehe ich nicht zu einer Behandlung.

    auch hier scheint sich in Kürze einiges verändert zu haben (siehe auch meine Frage am Ende von Beitrag 32)

    ... warum hier manche Reikianer so schwarz, so kalt und dunkel in der Aura vorkommen. Das ist genau mein Problem. Schon die Lehrerin hatte eine dunkle Aura. Und ich fragte mich in dem Moment, was bekomme ich hier in mein System? Wenn ich aber mit meiner Arbeitskollegin oder meiner jetztigen Reikianerin, bei der mich sehr wohl fühle darüber spreche, wollen sie davon nichts wissen.

    Zumindest ist für mich jetzt einiges (ganz unskeptisch betrachtet) klarer.


    Was deine Behandlerin da anwendet ist alles andere, aber kein Reiki!

    würde vielleicht auf die oben beschriebenen Personen passen, die "davon nichts wissen wollen"
    falls auch eine bestimmte Grundeinstellung zur Anwendung gehört ?



    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Hallo, ich bin's, und zu später Stunde melde ich mich...
    Ich habe heute spät Abends diesen Thread zu 50 Prozent nachgelesen, und finde ihn hoch interessant.
    Danke an den Thread, der eröffnet wurde..... und Danke an alle Antworten...
    Ich habe nicht das Zeitfenster im Alltag mich diesem brisanten Energiefenster Rheiki im Detail , was Rheiki betrifft , jetzt zu antworten,
    aber eins kommt mir spontan: Das Energie dem Raum folgt....Universelles Resonanzgesetz....und dann noch dazu, das Energien immer in Kommunikation sind...das bedeutet für mich, das Rheiki Energie hilfreich als Kanal gesendet, einen neutralen Sender Mensch benötigt..... :feuer:

    Ich fühle mich geborgen. ich bekomme alles, was ich brauche. Ich wachse. :)

  • Hallo Drachenreiter,


    Der Kanal- wie mir hier erklärt wurde- ist neutral. Daher fließt nicht anderes durch als Reiki-Energie. Der Mensch an sich ist meiner Meinung nach nie neutral. Was die Heilsitzungen aber auch beeinflusst, ist das Davor- und Danach und wie Simurgh ist meine Wahrnehmung, dass auch noch Anderes als Reiki fließen kann, auch während der Sitzungen. In meinem Fall hat nicht Reiki die Verschlimmerung hervorgerufen, die ich- wie ich im Eingangspost schrieb- Anfangs recht lange für eine normale Erstverschlimmerung hielt, dafür hielt sie aber viel zu lange an. Das Drumherum, auf das ich nicht im Detail eingehe, weil das für meine beiden Threadfragen keine Rolle spielt ist eben für den Heilerfolg auch maßgeblich. Das erlebe ich auch bei meinen jetzigen Heilsitzungen, die ganz anders sind und die mich enorm weiterbringen. Und dann kommt es natürlich auch darauf an, wie wendet der Rekianer Reiki an. Ich war anfangs bei beiden gleichzeitig, da ich zu meiner Arbeitskollegin zwei Stunden fahren musste und dennoch war es anders (während der Sitzungen). Der "Stil", der Schreibstil, die Art wie Reiki weitergegeben wurde war unterschiedlich (ich meine damit nicht Symbole Ja/nein), nicht die Energie selbst. Schwer zu beschreiben. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass die spirituelle Entwicklung, seelische Reife des Reiki-Gebenden eine Rolle spielt. Das kann ich natürlich nicht rational erklären. Ich hatte eine Wahrnehmung, die ich nicht für mich in Worte gefasst habe und es deshalb kann ich es auch heute nicht erklären. Ich glaube auch nicht, dass diese Wahrnehmung Allgemeingültigkeit hat, es war lediglich meine Wahrnehmung. Ich bin eine High-Sensitive (auch wenn ich diese Kategorisierung nicht wirklich mag), ich lese generell in Menschen, ich lese die Aura, Grundgedanken, ich spüre Energien im Raum, ich sehe Unsichtbares/das was im Raum liegt usw.. Ich werde ohnehin mit Eindrücken bombadiert. Jemand, der ein Alltagsbewusstsein hat, auch nicht sonderlich spirituell ist oder Sonstiges in der Richtung wird diese andere Handschrift vermutlich nicht erleben und für den existiert sie dann auch nicht.


    Lieber Justy,


    Worin siehst Du den Unterschied zu Heilern? Ist Reiki- Energie für Dich lediglich eine andre Form von Heilenergie?


    Der Sinn- und Zweck von Reiki ist für mich, Begleitung auf meinem spirituellen Weg. Du wirst jetzt antworten: Der führt zu Heilung^^.


    Liebe Grüße


    Shiva

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