Die neue Katze - immer im Stress

  • Irgendwie erinnert mich Deine Antwort an meine Kindheit....


    Ich selbst bin in einem Heim aufgewachsen..... irgendwann war irgendwer der Meinung ich müsse in eine "Familie" integriert werden.... und das von jetzt auf gleich...... ich fühlte mich wie sich jetzt die kleine Katze sich fühlt.


    Du wusstest als Du die Katze genommen hast, das Du 3 Katzen schon hast..... nach 2 Monaten die faxen dicke und "die Katze fügt sich eh nicht ein"? hat sich gefälligst nach zwei Monaten einzufügen? Wenn nicht....? wird die Verantwortung abgestreift und Katze raus?


    gib dem Tier doch Luft, lass ihr zeit..... sie muß erst ihren Platz suchen, und das kann dauern.... mehr als 2 Monaten.....


    zeig den anderen Katzen das sie nicht abgeschoben sind, durch den Neuzugang.......


    gruß


    p.s. was mir gerade einfällt, Du könntest es noch mit Bachblüten versuchen..... übrigens auch für Dich.

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

    Einmal editiert, zuletzt von Stachelturm ()

  • So, jetzt langts mir langsam. Hier wissen alle, wie die andern Katzen missachtet werden, was hier täglich für ne Hektik herrscht, dass ich Bachblüten brauche und was ich von Nelly alles verlange.


    Hab ich nicht mehrfach geschrieben, das ich nicht weiß, was so eine Katze noch lernt? Ich möchte sie nicht quälen. Und die drei anderen Katzen auch nicht. Ich weiß nicht, ob zwei Monate in so einem Fall kurz, normal oder schon viel zu lang sind.
    Was soll der Mist mit "Verantwortung abstreifen" und die Katze habe sich "gefälligst einzufügen"? Erspart mir doch bitte eure Projektionen!



    Ich bereue, dass ich überhaupt gefragt habe... ah, da kommt ja doch noch Information. Du sagst, das kann mehr als 2 Monate dauern. DAS ist Information, die ich brauche. Danke dafür.

  • Hallo du Liebe,


    ich finde zwei Monate für eine Zusammenführung nicht lange und kann nur Panther-Adlers Rat unterstützen, dass du Andrea um Hilfe bittest. Ich kenne sie auch und sie wird sicherlich eine Hilfe sein.


    Ich drück euch die Daumen, dass die drei zusammenfinden.

    Herzlich(s)t Cisco


    Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
    * Christian Morgenstern *

  • Ich weiß nicht, ob zwei Monate in so einem Fall kurz, normal oder schon viel zu lang sind.


    Das ist unterschiedlich und hat mit der Situation der einzelnen Katzen zu tun. Manches ist sehr schnell sehr eindeutig, anderes dauert lange.
    Faden kommt gleich, bin durch unvorhergesehene Sachen erst jetzt daheim.
    Grüße,
    Panther-Adler

    ... und wenn ich's nicht wieder tu'!

  • ...vier...


    Wir hatten auch der Lady ne Mail geschrieben, die uns Nelly vermittelt hat.
    Sie ist doch so beunruhigt, dass sie sich aus ihrem Urlaub in Spanien bei uns gemeldet hat. Also, von der Seite bekommen wir die Rückmeldung, dass zwei Monate lang sind und Handlungsbedarf besteht. Wir haben eben noch mit ihrer Schwester telefoniert. Von den beiden Damen weiß ich, dass sie lange Erfahrung mit vielen Katzen haben, auch mit vielen Katzen auf einem Haufen.
    Sie vermuten, genau wie ich, dass Nelly was mitgebracht hat, ein tief verankertes Erlebnis mit ner anderen Katze. Wir telefonieren morgen mit einer Tierheilpraktikerin, die schon lange mit den beiden zusammenarbeitet.


    Ob ich Andrea anrufe muss ich gucken, Ist auch ne Geldfrage. Die Heilpraktikerin wird von den Vermittlerinnen übernommen.
    Und das mein ich jetzt ganz ernst: Ich verbitte mir jegliche Kommentare bzgl. was mir Nelly wert sei oder sowas. Ich habe hier nicht nach moralischer Bewertung meines Handelns gefragt.
    Wir haben Nelly auch nicht entführt, damit sie unser Sofa schmückt, sondern sie wurde uns nach Besuch und Inspektion von uns und unserer Wohnung vermittelt, wir hatten anfangs viel Kontakt mit der Vermittlerin, sie hat gesehen, wie es unseren Katzen hier geht. Sie war sehr froh, dass Nelly zu uns konnte.
    Ich weiß gar nicht, was sich mich hier rechtfertige!



    Danke.


    P.S. Jetzt kam grad Panther-Adlers Beitrag dazwischen. Keine Hetze, und wirklich danke an alle, die sich hier Gedanken gemacht haben. Alle, die hier geschrieben haben, ohne Ausnahme, haben sich Gedanken gemacht. Manche dieser Gedanken hatten halt so gar nichts mit mir, der Situation hier und meinen Fragen zu tun...
    Da kann ich nur sagen: sorry, wenn ich was getriggert habe oder/und mich nicht klar ausgedrückt habe.


    Ich werde keine solchen Fragen mehr stellen, und ich will üben, sehr klar zu sein. So wars doch zu was gut...

  • Hallo Vetch,


    vieles ist schon geschrieben. Zu der Eingewöhnungszeit...
    Ich glaube nicht, dass 2 Monate ausreichen...kann, muss aber nicht.
    Mich erinnert die Situation daran, wenn ein Baby geboren wird und die Familie wächst.
    Da müssen auch erst mal alle (wieder) ihren Platz finden. Das funktioniert auch nicht unbedingt in kurzer Zeit.
    Der Zusammenzug mit deinem Schatz...wie lang hast du gebraucht, dass du dich rundum wohl fühlst?
    Ist vielleicht nicht direkt vergleichbar, aber es braucht seine Zeit, die Macken des anderen zu akzeptieren, die eigenen Macken "aufs Brot geschmiert zu bekommen" und eine Lösung oder einen Kompromiss zu finden.


    Meine Eltern haben sich im vergangenen Jahr einen Hund zugelegt. Im Haushalt leben schon 3 Katzen...
    2 der Beiden haben sich zurückgezogen, sind nur nachts ins Wohnzimmer gegangen, wenn der Hund schlief.
    Die Älteste, mittlerweile 17 Jahre, hat dem Hund gleich gezeigt wos langgeht.
    Heisst, wenn er ihr zu Nahe kam, hat sie ihm ein paar gefegt. Dabei wollte er doch bloß spielen =)
    Das ist mehrfach passiert...Heute liegen beide zusammen im Hundekorb.
    Die anderen Beiden haben 6 - 9 Monate gebraucht, um sich anfangs nur im Duckgang, wieder ins Wohnzimmer zu trauen.
    Heute schlafen sie dort auch wieder und sie akzeptieren sich...
    Es braucht alles seine Zeit. Der eine mehr, der andere weniger.


    Bachblüten sind hier schon erwähnt worden...das wäre ein Versuch wert.
    Ich drück euch die Daumen. :knuddeln:
    Liebe Grüße,
    Ilaya

  • Ich möchte auch nochmal auf die Bachblüten eingehen, weil ich den eindruck habe, dass Du das falsch verstanden hast.


    Die Bachblüten kannst Du direkt an Nelly geben, sie sind nicht für Dich gedacht, obwohl Du das natürlich machen kannst.


    ICh kenne es so, dass man die passende Bachblüte oder von den Rescuetropfen einen Tropfen auf den Finger macht und dann die Katze mit der Hand streichelt (am Besten bis auf die Haut streicheln). So kann man die Bachblüten ohne Probleme der Katze geben.


    Du könntest z.B. immer dann wenn Nelly gestresst wirkt diese Methode mit den Rescuetropfen anwenden.


    Viele Grüße

  • Die Bachblüten kannst Du direkt an Nelly geben, sie sind nicht für Dich gedacht, obwohl Du das natürlich machen kannst.


    oh die Bachblüten waren schon auch für Vetch gedacht...... vielleicht anderes zusammen gestellt wie für die Katze. Z.B. gegen negative Gedanken, ungeduld...... wieso ist die Katze noch so gestresst, warum passt das noch nicht ect.


    gruß

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

  • Ganz allgemein gesprochen:


    Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Bachblüten parallel zu meinen Katzen zu nehmen. Oft dieselben, manchmal leicht verschiedene.
    Bin mir jedoch nicht sicher, ob ich in der Situation ausschließlich mit Rescuetropfen, bzw. mit den Blüten arbeiten würde, die darin enthalten sind.
    Grüße,
    Panther-Adler

    ... und wenn ich's nicht wieder tu'!

  • katzen sind keine rudeltiere. eher einzelgänger und wie du weißt sehr eigen ;)
    wir zb haben ein katerchen, welches wir nie nach draußen gewöhnen wollten. von kittenalter an hat es ihn raus gedrängt. also darf er jetzt auch raus. er wäre absolut nichts für eine wohnung im 5. stock. wenn wir dort also wohnen würden, wären wir wohl alle ziemlich unglücklich. der kleine kater und wir mit ihm, denn aus frust, wenn er nicht raus darf erleichtert er sich dann überall in der wohnung. also überall - außer auf der katzentoilette. so ist halt ER. damit möchte ich nur sagen, dass wenn es nicht passt, man sich wirklich nach einem zuhause umschauen sollte wo sich nelly wohl fühlt. in ihrem fall wohl als einzelkatze.


    rein organisatiorisch habe ich gesehen, dass du vetch in mannheim wohnst. also ganz in der nähe meines alten wohnorts und panther-adler in bonn. ganz in der nähe meines neuen wohnorts. da ich oft hin- und herkutschiere, kann ich mich im falle, dass ihr beiden euch einigt, gerne als "katzentaxi" zur verfügung stellen. transportbox ist vorhanden.


    gruß petra

  • Danke für das Angebot. Ich habe die letzten Tage damit verbracht, die kleine Molly zu versühnen (sie war auf dem Balkon ins Exil gegangen).
    Das neue Spiel Kastanienkullern den Flur entlang fasziniert beide kleinen Katzen und hat die Stimmung merklich aufgelockert.
    Und ab morgen gibts Globuli für Nelly.


    Ich denke, hier ist alles im grünen Bereich. Bisschen giftgrün, aber grün genug.