Immer wieder drehe ich mich im Kreis, wie Loslassen ?

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    • Immer wieder drehe ich mich im Kreis, wie Loslassen ?

      Hallo zusammen

      Im Grunde bin ich ein sonniges Gemüt. Bekomme auch öfters diese Rückmeldung. Eine Unbekannte ging vor Kurzem in einem Restaurant an mir vorbei und sagte ich hätte eine wunderschöne Aura.

      Aber ich fühle mich gar nicht sonnig.

      Ich habe Hass in mir.
      Frust.

      Hass über meinen Ex Freund und seine Eltern, die mich und mein Kind, ihr Enkelkind, sein Sohn, ablehnen und ignorieren.

      Seit 2 Jahren habe ich diesen Hass dem ich gelegentlich Luft verschaffe, oder ihn verstärke, indem ich böse Mails schicke mit meiner Enttäuschung.

      Ich habe es schon mit christlicher Nächstenliebe und Vergebung und Gebete versucht. Also bitte unterlasst es mir diesen Tipp zu geben. Es hat nämlich nicht funktioniert. Im Gegenteil, der Hass wurde grösser.

      Immer wenn ich alleine bin, mein Kind mit meinen eltern verreist ist (kommt öfters vor) dann ist der Hass am stärksten.

      Ich kann mit Ignoranz und Ablehnung nicht umgehen. Es verletzt mich zutiefst. Ich verabscheue diese Menschen so sehr, dass ich ihnen das Gegenteil vom Himmel wünsche.

      Mir gehts mit diesen negativen Gefühle sehr schlecht. Aber es wird nicht besser indem ich ihnen Frieden und Liebe sende. Ich habe das in den letzten 2 Jahren soviele Male versucht, jedesmal wurde der Hass danach stärker.

      Ich hoffe ich bekomme jetzt keine provokanten Antworten.

      Ich wünsche mir Verständnis für meine verletzten Gefühle und keine Vorwürfe.

      Danke
    • Nochmal guten Morgen, Lichtrose,

      lichtrose schrieb:

      Ich habe Hass in mir.
      Frust.


      Wenn das so ist, dann ist es im Moment so.

      lichtrose schrieb:

      Seit 2 Jahren habe ich diesen Hass dem ich gelegentlich Luft verschaffe,


      Jetzt würde sich die Frage anbieten, was vor zwei Jahren los war. Und wie genau Du diesem Hass Luft verschaffst. Beides sind Fragen, die vermutlich in einen sehr persönlichen, sensiblen Bereich hineingehen. Von daher kannst Du Dir überlegen, ob Du sie überhaupt beantworten willst - und falls Du sie beantworten willst, ob Du das dann in einem auch für unangemeldete Personen zugänglichen Bereich tun willst oder lieber in einem geschützteren. (Es gibt hier auch die Rubrik "Kummerkasten", in der nur angemeldete User des Forums mitlesen können).

      lichtrose schrieb:

      oder ihn verstärke, indem ich böse Mails schicke mit meiner Enttäuschung.


      Da sagst Du schon, was es ist, was dahinter ist: Enttäuschung. Es deckt sich auch mit meiner Erfahrung dass Hass sehr oft (nicht immer, aber oft), enttäuschte Liebe ist. Wo aus Menschen, die man geliebt hat, plötzlich Gegner werden. Die Feindschaft als Gegenpol zur Liebe und oft genug als Ergebnis der enttäuschten Liebe.
      Das gemeinsame Element beider (duale Gegensatzpaare werden ja durch ein drittes gemeinsames Element miteinander verknüpft) ist im Fall von Liebe und Feindschaft oder Liebe und Hass die Bindung. Bindung besteht ja auch im Hass weiter.

      lichtrose schrieb:

      Ich habe es schon mit christlicher Nächstenliebe und Vergebung und Gebete versucht. Also bitte unterlasst es mir diesen Tipp zu geben.


      *lach* Hatte ich nicht vor, keine Bange. Das wäre in meinem Verständnis auch ungefähr so, als würde man die blinkende Warnlampe an einem Auto zukleben, weil man davon genervt ist, dass sie leuchtet.
      Für andere kann ich nicht reden, aber meine Gefühle verschwinden dadurch nicht. Auch nicht dadurch, dass ich mir einrede, sie seien gar nicht da oder eigentlich hätte ich ja sowieso ganz andere. Für mich funktioniert das nicht. Ich werde von vorgetäuschten unechtten (eigentlich fühle ich ja was ganz anders :pfeif: ) oder unterdrückten (meine Gefühle sind gaaaar nicht da, nein, sie sind nicht da und das macht mir üüüüüberhaupt nichts aus, ich bin ganz :cool: ) schlicht und ergreifend krank.

      lichtrose schrieb:

      Es hat nämlich nicht funktioniert. Im Gegenteil, der Hass wurde grösser.


      Eben. (s.o.)

      lichtrose schrieb:

      Immer wenn ich alleine bin, mein Kind mit meinen eltern verreist ist (kommt öfters vor) dann ist der Hass am stärksten.


      Weil...? Was kommt dann hoch, wenn Du mit Dir alleine bist? Ich merk' in so Situation dann eben auch meine verdrängten oder unechten Gefühle. Könnte es sein, dass das bei Dir ähnlich ist?

      lichtrose schrieb:

      Ich kann mit Ignoranz und Ablehnung nicht umgehen. Es verletzt mich zutiefst.


      Kann ich verstehen. Wen verletzt das nicht?
      Nur sind "der/die lehnt mich ab", "der/die ignoriert mich" keine Gefühle, sondern Gedanken. Also eine Interpretation von Gefühlen, die (z.B. durch Worte oder Handlungen anderer ausgelöst werden). Also verletzt Dich das, was Du über das denkst, was ein anderer tut oder sagt.
      Und wenn Dich jemand ignoriert und Dich das verletzt, dann ist das wohl jemand, von dem Du wahrgenommen werden möchtest, mit dem Du auch in positiver Form verbunden sein und zu dem Du in angenehmer Weise dazugehören möchtest. (oder dazugehören wolltest oder dazu gehört hast). Womit wir wieder im anderen Pol des Gegensatzpaares sind, nämlich der (früheren) Liebe. Und die Bindung zu der Person war positiv (frühere Liebe) und bleibt jetzt (in negativer Form: Hass/Feindschaft) erhalten.

      Wobei dieses Ignoriert/Abgelehnt werden/nicht dazugehören möglicherweise eine noch ältere Erfahrung ist, die durch die Trennung von Deinem Exfreund und sein Verhalten wieder ausgelöst/aktiviert wurde.

      lichtrose schrieb:

      Ich verabscheue diese Menschen so sehr, dass ich ihnen das Gegenteil vom Himmel wünsche.


      ... und damit schaffst Du Dir Deine eigene innere Hölle - und verlierst jede Menge Energie und Kraft, die Dir für andere Dinge im Hier und Heute nicht mehr zur Verfügung stehen. (Das ist im übrigen kein Vorwurf, sondern eine Feststellung, die ebenfalls auf eigener Erfahrung beruht). Ich mußte auch erst krank werden, um zu kapieren, dass mich das krank macht. Ist zwar keine Schizophrenie, sondern was anderes- aber das ist im Endeffekt auch egal.
      Der Effekt, dass eben unterdrückte Gefühle oder unechte verleugnete Gefühle oder das Festhalten an schädlicher Bindung krank machen und einen in die innere Hölle führen kann, bleibt derselbe.

      lichtrose schrieb:

      Mir gehts mit diesen negativen Gefühle sehr schlecht


      Ja.

      lichtrose schrieb:

      Aber es wird nicht besser indem ich ihnen Frieden und Liebe sende.


      s.o.

      lichtrose schrieb:

      Ich hoffe ich bekomme jetzt keine provokanten Antworten.


      Keine Ahnung, ob das provokant ist oder ob Du Dich von meiner Antwort provoziert fühlst. Ich hab so ehrlich geschrieben, wie ich kann. Was Du damit machst oder wie Du das empfindest, ist Deine Sache.
      Nimm, was Du verwenden kannst und magst und lass den Rest beiseite liegen.
      Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Lichtrose,

      der tollen Antwort von Panther-Adler ist von meiner Seite fast nichts mehr zu ergänzen. Einzig habe ich Deinen Post als Krampf gelesen. Damit meine ich, dass ich eine gewisse Verbissenheit spüre. Es kann aber auch Projektion sein, denn ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich verbissen bin, in meinem Fall geht es um das Gefühl der Sehnsucht und die darunterliegenden Schichten, die ich unbedingt entdecken will und es klappt nicht. Ich komme bis zum Schmerz, danach stocke ich. In Deinem Fall lese ich auch das Bedürfnis zu kontrollieren heraus: Du willst den Hass loswerden. Ich schreibe bewusst loswerden und nicht loslassen. Du wendest Techniken an, um den Hass loszuwerden, aber er wird eher schlimmer als besser.

      Loslassen aber ist Annahme, also das Gegenteil von Loswerden. Annahme und Wahrnehmung sind transformierende Kräfte.

      Du bist nicht schlecht, weil Du hasst. Wir haben alle schon einmal gehasst. Getobt. Jemandem etwa Schlechtes gewünscht. Usw.. Das gehört zu unserem Menschsein. Und selbst die Kirche hat mit dem Dogma des Gutseins ihre Probleme, obwohl sie es selbst erschaffen hat: Sie lehnt Gewalt ab, aber sie verurteilt alles, was anders ist, schlägt kleine Jungs, produziert in ihren Pflegeheimen Gewalt usw.. Sie lehnt Homosexualität ab und bringt homosexuelle Priesterseminare hervor. Sie lehnt Lust und Sex ab und vergreift sich an kleinen Jungen und ich denke Priester gehen auch in den Puff, aber das kann ich nicht beweisen. Du brauchst also nicht etwas zu schaffen, was die Kirche selbst nicht schafft. Die Polarität von Gut und Böse, die wir natürlich alle in uns tragen, ist eine menschliches Konstrukt. Was ist, das ist. Punkt. Wenn es Hass ist, dann ist es Hass. Das ist nicht gut. Das ist nicht schlecht. Es ist ganz normal zu hassen. Deine schlechten Wünsche für Deinen Ex-Partner klingen nach Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Und Dein Hass klingt für mich nach Schmerz, zumindest nach einem darunterliegenden Schmerz.

      Was Deinen Schmerz der Ablehnung und Deine Sehnsucht nach Angenommen sein und Wertschätzung angeht, schließe ich mich Panther-Adler an, vielleicht sind diese Wunden schon älter. Vielleicht triggert Dich da etwas.

      Hass ist keine Tatsache, sondern eine starke Emotion, genährt durch Hassgedanken. Darum kannst Du auch nicht schlecht sein, weil Du hasst. Du bist nicht Deine Emotion. Du bist ein unendliches, göttliches Wesen, nicht eine kleine Emotion, die nur die Sprache Deiner Seele ist. Es gibt viele Mittel und Wege, damit zu arbeiten. Aber das Wichtigste- und ich weiß aus eigener Erfahrung auch das Schwierigste- ist die Annahme.

      Meine Erfahrung ist auch, dass Verzeihen nicht das Ziel ist. Das ist jedenfalls nicht MEIN Umgang mit dem Thema. Verzeihen passiert nebenbei, als Produkt der Arbeit/der Annahme dessen was ist, damit bist Du eingeschlossen. Auch hier führen viele Wege nach Rom.

      Liebe Grüße

      Shiva

      P.S. Herzlichen Willkommen im Forum :-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shiva Shakti ()

    • Liebe Panther- Adler

      Danke dass du dich mit mir auseinandersetzt. Ich fühlte mich nicht provoziert durch deine Antwort sondern bin froh, dass du mir geantwortet hast.

      Panther-Adler schrieb:

      Jetzt würde sich die Frage anbieten, was vor zwei Jahren los war. Und wie genau Du diesem Hass Luft verschaffst. Beides sind Fragen, die vermutlich in einen sehr persönlichen, sensiblen Bereich hineingehen. Von daher kannst Du Dir überlegen, ob Du sie überhaupt beantworten willst - und falls Du sie beantworten willst, ob Du das dann in einem auch für unangemeldete Personen zugänglichen Bereich tun willst oder lieber in einem geschützteren. (Es gibt hier auch die Rubrik "Kummerkasten", in der nur angemeldete User des Forums mitlesen können).
      Nun es ist mir nicht so intim wie das Thema mit Afrika.... ich denke ich kann damit umgehen öffentlich darüber zu schreiben. Aber danke dass du mir erklärt hast dass es die Möglichkeit mit dem Kummerkasten gibt.
      Vor genau 2 Jahren hat sich mein Ex Partner, Vater meines Kindes, aus dem Staub gemacht.
      Ich habe ihn über alles geliebt, wie noch nie einen Mann zuvor.
      Er ist während unserer Abwesenheit ausgezogen und hat nicht mal ein Brief hinterlassen.
      Nichts. Keine Abschiedsworte, keine Erklärung.

      Ich trauerte ihm 2 Jahre hinterher. Ich weiss dass er bei seinen Eltern wohnt.
      Ich habe ihm viele Briefe dorthin geschickt.

      Hass war zuerst nur gegen seine Eltern vorhanden. Ausgelöst dadurch, dass seine Mutter meinem Ex sagte, dass sie mit dem Kind nie was zu tun haben wolle, als er ihr offenbarte, dass er Vater wird.
      Da begann der Hass. Sie war von Anfang an gegen diese Beziehung.
      Ich habe ihne das 1 Jahr der Trennung, oft Mails und Briefe geschickt. ABwechselns liebenswürdige mit Fotos vom Kind, und dann als keine Reaktion kam, keine Bedankung, wurden meine Briefe sehr böse und vorwurfsvoll und verwünschend.
      Dies dauerte 1,5 Jahre. Seit 6 Monate mach ich das nicht mehr. Und jetzt nach 2 Jahren hat sich der Hass auch gegen meinen Ex Freund gerichtet. Ihn habe ich immer geliebt. Aber ich verstehe sein Schweigen nicht. Seine Ignoranz.
      Auch die seiner Eltern ihrem Enkelkind gegenüber.


      Panther-Adler schrieb:

      Da sagst Du schon, was es ist, was dahinter ist: Enttäuschung. Es deckt sich auch mit meiner Erfahrung dass Hass sehr oft (nicht immer, aber oft), enttäuschte Liebe ist. Wo aus Menschen, die man geliebt hat, plötzlich Gegner werden. Die Feindschaft als Gegenpol zur Liebe und oft genug als Ergebnis der enttäuschten Liebe.
      Das gemeinsame Element beider (duale Gegensatzpaare werden ja durch ein drittes gemeinsames Element miteinander verknüpft) ist im Fall von Liebe und Feindschaft oder Liebe und Hass die Bindung. Bindung besteht ja auch im Hass weiter.
      Ja das ist so. Enttäuschung, Verltztheit...nicht damit gerechnet, dass er plötzlich einfach untertaucht und uns ignoriert und schweigt.









      Panther-Adler schrieb:

      *lach* Hatte ich nicht vor, keine Bange. Das wäre in meinem Verständnis auch ungefähr so, als würde man die blinkende Warnlampe an einem Auto zukleben, weil man davon genervt ist, dass sie leuchtet.
      Für andere kann ich nicht reden, aber meine Gefühle verschwinden dadurch nicht. Auch nicht dadurch, dass ich mir einrede, sie seien gar nicht da oder eigentlich hätte ich ja sowieso ganz andere. Für mich funktioniert das nicht. Ich werde von vorgetäuschten unechtten (eigentlich fühle ich ja was ganz anders :pfeif: ) oder unterdrückten (meine Gefühle sind gaaaar nicht da, nein, sie sind nicht da und das macht mir üüüüüberhaupt nichts aus, ich bin ganz :cool: ) schlicht und ergreifend krank.
      Danke dir dafür ;) Ich hab das eine Zeit versucht mit dem christlichen. Ihn segnen, ihnen Gutes wünschen oder gar Beten dass sie sich melden, und war dann doppelt frustriert wenn keine Reaktion kam. Indem ich ihnen gutes wünschte, wurde mein Frust grösser. :vampir:

      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Es hat nämlich nicht funktioniert. Im Gegenteil, der Hass wurde grösser.

      Panther-Adler schrieb:

      Eben. (s.o.)

      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Immer wenn ich alleine bin, mein Kind mit meinen eltern verreist ist (kommt öfters vor) dann ist der Hass am stärksten.

      Panther-Adler schrieb:

      Weil...? Was kommt dann hoch, wenn Du mit Dir alleine bist? Ich merk' in so Situation dann eben auch meine verdrängten oder unechten Gefühle. Könnte es sein, dass das bei Dir ähnlich ist?
      Ich denke wenn ich alleine bin, bin ich nicht abgelenkt und spreche manchmal einen Tag oder zwei mit niemandem. Dann kommt der Frust und das Gedankenkreisen um den Frust....

      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Ich kann mit Ignoranz und Ablehnung nicht umgehen. Es verletzt mich zutiefst.

      Panther-Adler schrieb:

      Kann ich verstehen. Wen verletzt das nicht?
      Nur sind "der/die lehnt mich ab", "der/die ignoriert mich" keine Gefühle, sondern Gedanken. Also eine Interpretation von Gefühlen, die (z.B. durch Worte oder Handlungen anderer ausgelöst werden). Also verletzt Dich das, was Du über das denkst, was ein anderer tut oder sagt.
      Und wenn Dich jemand ignoriert und Dich das verletzt, dann ist das wohl jemand, von dem Du wahrgenommen werden möchtest, mit dem Du auch in positiver Form verbunden sein und zu dem Du in angenehmer Weise dazugehören möchtest. (oder dazugehören wolltest oder dazu gehört hast). Womit wir wieder im anderen Pol des Gegensatzpaares sind, nämlich der (früheren) Liebe. Und die Bindung zu der Person war positiv (frühere Liebe) und bleibt jetzt (in negativer Form: Hass/Feindschaft) erhalten.
      Ja ich habe mir halt gewünscht, dass ich auch angenommen werde von seinen Eltern. Aber eigentlich ist das Blödsinn.
      Sie haben schon meinen Ex abgelehnt, weil er ein Savant ist (Autist mit Hochbegabung) nicht deswegen, sondern weil er es deswegen zu nichts geschafft hat, rein beruflich.
      Sein Bruder jedoch hat der ganze Hof geerbt (obstplantage)
      Und mein Ex wurde enterbt.

      Seine Eltern haben mich nie ganz angenommen, nicht so wie die Partnerin von dem Bruder meines Ex, deren Eltern beide Psychiater sind.

      Irgendwie kam ich mit dieser ABlehnung nie klar. Daher der Hass. Jetzt wo sie sich nicht mal für ihr Enkelkind intressieren, das andere Enkelkind vom Bruder meiens Ex, jedoch gerne betreuen.

      Panther-Adler schrieb:

      Wobei dieses Ignoriert/Abgelehnt werden/nicht dazugehören möglicherweise eine noch ältere Erfahrung ist, die durch die Trennung von Deinem Exfreund und sein Verhalten wieder ausgelöst/aktiviert wurde.

      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Ich verabscheue diese Menschen so sehr, dass ich ihnen das Gegenteil vom Himmel wünsche.

      Panther-Adler schrieb:

      ... und damit schaffst Du Dir Deine eigene innere Hölle - und verlierst jede Menge Energie und Kraft, die Dir für andere Dinge im Hier und Heute nicht mehr zur Verfügung stehen. (Das ist im übrigen kein Vorwurf, sondern eine Feststellung, die ebenfalls auf eigener Erfahrung beruht). Ich mußte auch erst krank werden, um zu kapieren, dass mich das krank macht. Ist zwar keine Schizophrenie, sondern was anderes- aber das ist im Endeffekt auch egal.
      Der Effekt, dass eben unterdrückte Gefühle oder unechte verleugnete Gefühle oder das Festhalten an schädlicher Bindung krank machen und einen in die innere Hölle führen kann, bleibt derselbe.
      Ja das ist so und ich möchte davon befreit werden. Gibt es irgendein Ritual oder Hexentrunk ? :prost: Nicht ein HExentrunk das eine Droge ist!! Sowas will ich nicht!! Meine Freundin wurde von eine Schamanin verführt eine Droge zu trinken und ist seitdem psychisch elend krank! (Depression) Hat sogar versucht sich das Leben zu nehmen und ist vom Balkon gesprungen und nun ist ihr Fuss gelähmt! Aber das ist jetzt eine andere Geschichte.

      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Mir gehts mit diesen negativen Gefühle sehr schlecht


      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Aber es wird nicht besser indem ich ihnen Frieden und Liebe sende.


      Panther-Adler schrieb:

      Zitat von »lichtrose«



      Ich hoffe ich bekomme jetzt keine provokanten Antworten.

      Panther-Adler schrieb:

      Keine Ahnung, ob das provokant ist oder ob Du Dich von meiner Antwort provoziert fühlst. Ich hab so ehrlich geschrieben, wie ich kann. Was Du damit machst oder wie Du das empfindest, ist Deine Sache.
      Nimm, was Du verwenden kannst und magst und lass den Rest beiseite liegen.
      Grüße,
      Panther-Adler
      Ich Danke dir Panther Adler für deine lieben Worte.

      Ich hoffe einfach dass ich einen Weg finde um solche Hassgefühle loszuwerden ohne einen Bumerang zu erzeugen indem ich alles unter den Teppich wische.

      Gruss Lichtrose

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lichtrose () aus folgendem Grund: vergessen der ganze nickname zu schreiben

    • Nun ja, ist schon vieles geschrieben, wozu ich nicke.
      Allerdings führt meiner Erfahrung nach kein Weg an Vergebung vorbei - egal, wie wenig man das sieht, solange man voller Hassgedanken steckt. Ist halt ein langer, langer Weg......

      Nun könnte man sagen: Vielleicht willl dieser Hass erst einmal gelebt werden?

      lichtrose schrieb:

      Mir gehts mit diesen negativen Gefühle sehr schlecht.

      Hmmmm, scheint also auch nicht das Optimale zu sein........

      lichtrose schrieb:

      Aber es wird nicht besser indem ich ihnen Frieden und Liebe sende.

      Das würde ich auch nicht tun...... Zum einen, weil es nicht ehrlich sein kann, solange der Hass die bestimmende Emotion ist, zum andern, weil ich damit meilenweit von mir selbst weggehe.........

      Shiva Shakti schrieb:

      Aber das Wichtigste- und ich weiß aus eigener Erfahrung auch das Schwierigste- ist die Annahme.

      Vergebung hat mehrere Aspekte. Anderen vergeben. Andere um Vergebung bitten. Aber der wichtigste (und schwierigste) Part ist wohl, sich selbst zu vergeben......und vorher wirds wohl auch mit der Selbstliebe nichts werden.....
      :winke:
    • Hallo Wolfsspur

      Wie kann ich vergeben so dass ich wirklich frei werde ? Ohne Rückfälle ?

      Kann ich auch so vergeben ?
      Wie ?

      Ich weiss meine Fragen sind vielleicht etwas töricht, aber ich weiss wirklich nicht wie man vergibt ,ohne daraus ein Bumerang der Gefühle auszulösen.

      Ich habe mich bei ihnen schon öfters entschuldigt. Habe dann auch Fotos geschickt vom Kind und nette Worte gewünscht. Ein paar Wochen später, als keine Reaktion kam, wurde ich so von der Wut gepackt, dass ich ihnen böses wünschte. Danach wieder entschuldigt und das ganze von Vorne.

      Also wie kann ich vergeben und ganz FREI werden ?

      Lichtrose

      @lichtrose:
      Edit Wolfsspur: Dirtektzitat gelöscht.(siehe Boardregel 9a)
      Das komplette Zitieren des direkt voranstehenden Beitrags in einer gleich darauf folgenden Antwort ist unnötig und stört den Lesefluss.
      Falls Probleme mit dem Zitieren einzelner Passagen bestehen:
      Hier findest du eine gute Anleitung und in diesem Thema kannst du üben.
      Grüße
      Wolfsspur

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von lichtrose ()

    • Liebe Shiva

      Shiva Shakti schrieb:

      der tollen Antwort von Panther-Adler ist von meiner Seite fast nichts mehr zu ergänzen. Einzig habe ich Deinen Post als Krampf gelesen. Damit meine ich, dass ich eine gewisse Verbissenheit spüre. Es kann aber auch Projektion sein, denn ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich verbissen bin, in meinem Fall geht es um das Gefühl der Sehnsucht und die darunterliegenden Schichten, die ich unbedingt entdecken will und es klappt nicht. Ich komme bis zum Schmerz, danach stocke ich. In Deinem Fall lese ich auch das Bedürfnis zu kontrollieren heraus: Du willst den Hass loswerden. Ich schreibe bewusst loswerden und nicht loslassen. Du wendest Techniken an, um den Hass loszuwerden, aber er wird eher schlimmer als besser.
      Ja so ist es. Ich möchte den Hass loswerden und weiss einfach nicht wie.
      Ich weiss nicht ob es an der Krankheit liegt, aber manchmal habe ich Frieden in mir und verspüre keinen Hass. Doch dann kommt er plötzlich über mich. Dann habe ich das Bedürfnis diesen Frust und Hass loszuwerden in dem ich ihn gezielt an diejenige Person richte. Obschon es damit etwas aufgehört hat und besser wurde.

      Shiva Shakti schrieb:

      Loslassen aber ist Annahme, also das Gegenteil von Loswerden. Annahme und Wahrnehmung sind transformierende Kräfte.
      Ich denke da hast du mehr als Recht. Nur wie mache ich das ? Hast du mir ein Beispiel ?

      Shiva Shakti schrieb:

      Du bist nicht schlecht, weil Du hasst. Wir haben alle schon einmal gehasst. Getobt. Jemandem etwa Schlechtes gewünscht. Usw.. Das gehört zu unserem Menschsein. Und selbst die Kirche hat mit dem Dogma des Gutseins ihre Probleme, obwohl sie es selbst erschaffen hat: Sie lehnt Gewalt ab, aber sie verurteilt alles, was anders ist, schlägt kleine Jungs, produziert in ihren Pflegeheimen Gewalt usw.. Sie lehnt Homosexualität ab und bringt homosexuelle Priesterseminare hervor. Sie lehnt Lust und Sex ab und vergreift sich an kleinen Jungen und ich denke Priester gehen auch in den Puff, aber das kann ich nicht beweisen. Du brauchst also nicht etwas zu schaffen, was die Kirche selbst nicht schafft. Die Polarität von Gut und Böse, die wir natürlich alle in uns tragen, ist eine menschliches Konstrukt. Was ist, das ist. Punkt. Wenn es Hass ist, dann ist es Hass. Das ist nicht gut. Das ist nicht schlecht. Es ist ganz normal zu hassen. Deine schlechten Wünsche für Deinen Ex-Partner klingen nach Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Und Dein Hass klingt für mich nach Schmerz, zumindest nach einem darunterliegenden Schmerz.
      Ich danke dir sehr für diese netten Worte. Ich war mir bislang gewohnt kritisiert zu werden für meine Gefühle. Entweder in weltlich gesinnten Depressionsforen oder von der Tante von meinem Ex, die meinen Hass nicht nachvollziehen konnte oder dann aber von Christen die hinter jeder negativen Gefühlslage den Satan sahen.

      Dass du mir sagst, dass ich nicht schlecht bin deswegen, tut mir sehr gut. Ich fühle mich verstanden und wahrgenommen.




      Shiva Shakti schrieb:

      Was Deinen Schmerz der Ablehnung und Deine Sehnsucht nach Angenommen sein und Wertschätzung angeht, schließe ich mich Panther-Adler an, vielleicht sind diese Wunden schon älter. Vielleicht triggert Dich da etwas.
      Ja da müsste ich mal genauer hinsehen.

      Shiva Shakti schrieb:

      Hass ist keine Tatsache, sondern eine starke Emotion, genährt durch Hassgedanken. Darum kannst Du auch nicht schlecht sein, weil Du hasst. Du bist nicht Deine Emotion. Du bist ein unendliches, göttliches Wesen, nicht eine kleine Emotion, die nur die Sprache Deiner Seele ist. Es gibt viele Mittel und Wege, damit zu arbeiten. Aber das Wichtigste- und ich weiß aus eigener Erfahrung auch das Schwierigste- ist die Annahme.
      Nochmals vielen Dank! Welche Mittel und Wege gibt es um damit zu arbeiten ? Ich war bisher bei gewöhnlichen medizischen Psychiatern. Die haben nicht wirklich gearbeitet mit mir, sondern haben einfach Chemie verschrieben und mich allein gelassen.

      Shiva Shakti schrieb:

      Meine Erfahrung ist auch, dass Verzeihen nicht das Ziel ist. Das ist jedenfalls nicht MEIN Umgang mit dem Thema. Verzeihen passiert nebenbei, als Produkt der Arbeit/der Annahme dessen was ist, damit bist Du eingeschlossen. Auch hier führen viele Wege nach Rom.
      zum Beispiel welche ? Hast du mir ein zwei Beispiele ? Das wäre sehr nett!

      Shiva Shakti schrieb:

      Liebe Grüße

      Shiva Shakti schrieb:

      Shiva
      Liebe Grüsse von Lichtrose

      Shiva Shakti schrieb:

      P.S. Herzlichen Willkommen im Forum :-)
      Zum dritten Mal, herzlichen Dank :zwinker:
    • lichtrose schrieb:

      Ich habe mich bei ihnen schon öfters entschuldigt. Habe dann auch Fotos geschickt vom Kind und nette Worte gewünscht. Ein paar Wochen später, als keine Reaktion kam, wurde ich so von der Wut gepackt, dass ich ihnen böses wünschte. Danach wieder entschuldigt und das ganze von Vorne.

      Hmmm, du gehst damit jedes Mal von dir weg und tust etwas, wozu du (noch) nicht bereit bist. Das kann nicht funktionieren.......

      lichtrose schrieb:

      Wie kann ich vergeben so dass ich wirklich frei werde ? Ohne Rückfälle ?

      Wenn ich darauf jetzt eine Patentanleitung hätte, säße ich nicht hier, sondern bei 26 Grad im gepflegten Halbschatten....mit einem netten Drink in der Hand und Eso-Groupies zu meinen Füßen...grins.
      Ich würde eine Stunde am Tag telefonische Lebensberatung machen und mich ansonsten den schönen Dingen des Lebens widmen......schmunzel.
      Aber leider habe ich auf deine Frage keine Patentantwort........seufz
      :beach:

      Das einzige, was ich dir raten kann: Bleib bei dir.
      Pfeif drauf, ob dich andere mögen. Du kannst andere nicht ändern, du kannst niemandens Liebe erzwingen, erkaufen, erbetteln....... Damit zäumst du das Pferd von hinten auf.
      Doch wenn du lernst, dich selbst anzunehmen und zu lieben, wie du bist, dann wirst du wachsen, stark werden...... Mit wachsender Selbstliebe weißt du auch um deinen Selbstwert. Es wird dich nicht mehr wirklich belasten, was andere über dich denken, was andere tun, weil du dich aus dem tiefsten Inneren deines Herzens selbst liebst und weißt, was für ein wertvoller Mensch du bist. Aus dieser Stärke heraus entsteht Freiheit und erst dann wird es dir auch möglich, deinen Schwiegereltern wahrhaftig zu vergeben.

      Ich weiß, das klingt rosa-schwülstig und so, als wäre es ein Klacks. Isses nich! Es ist harte Arbeit - vor allem an dir selbst......
      Für manchen ist so etwas Lebensaufgabe.

      :winke:
    • Hallo,

      Was ich machen würde, aus eigener Erfahrung, wäre Loslassen, kompletter Schlußstrich mit dem Thema, aus Liebe zu dir, aus Liebe zu deinem Sohn mit der inneren Bestimmtheit das du nicht gewillt bist deiner Seele und der Seele deines Kindes weiter Schaden zuzufügen bzw. zuzufügen zu lassen. Das kann nur funktionieren wenn du deinen Fokus komplett auf etwas Neues legst, was nun, anstelle der alten Liebe, des alten Leidens, deinen inneren Raum einnimmt. Was das ist, findest du in dir selbst. Bei mir war es eine komplett neue Lebensausrichtung, dem Leben einen neuen Sinn geben, etwas komplett neues beginnen. Ich wollte auswandern nach Afrika, Kindern helfen. :-)

      Doch dazu kam es nicht, da mir das Leben etwas Schöneres geschenkt hat, als das was ich losgelassen habe.

      Liebe Grüße
      Mai
    • Hallo lichtrose,


      wie wäre es den Hass nicht loswerden zu wollen?
      wie wäre es den Hass als die Emotion, die er ist, als im Moment zu dir gehörig zu betrachten?
      (ja, auch dann wenn er sich mies anfühlt und unangenehm schmerzt, es gehört ja nicht nur zu uns was sich gut und nett anfühlt)

      Atme tief durch... und vielleicht magst du dich mit dem Gedanken anfreunden:
      Diese Emotion Hass ist in mir, also will sie mir was sagen... und nicht: Ich sage jetzt den anderen etwas.
      Höre diese Emotion in dir zu... Emotion ist ein Bewegung deiner Seele, die dich auf ein Thema hinweist.

      Dein Thema: Abgelehnt und Ignoriert werden. (so lese ich das aus deinem Post)
      Dein Reaktionsmuster: Wechsel zwischen Hass und Aufmerksamkeit suchen.
      Dieses Reaktionsmuster hat seinen Ursprung nicht in der von dir beschriebenen Situation, sondern ist viel früher entstanden
      - alle unsere Reaktionsmuster, die aus Spektrum Verbundenheitsgefühl kommen, entstehen in der Kindheit.

      Finde in dir die Entstehungsgeschichte dieser Reaktion auf Ablehnung... schließe Frieden mit der damaligen Situation.
      Das Kind, welches du damals warst... verbinde dich mit ihm... sanft, zart, liebevoll und geduldig.
      Nimm den Schmerz an, den du damals wie heute empfunden hast/bezw. empfindest.

      Dann kannst du dich fragen, was wäre wenn ich diesen Schmerz nicht mehr mit Hass beantworten würde?
      Wenn ich die Aufmerksamkeit dieser Menschen nicht mehr haben wollte... wie würde ich mich dann fühlen?
      Was kann ich tun um dieses Gefühl zu kultivieren?
      Spiel mit diesen Fragen, es geht nicht darum mit dem Kopf antworten zu finden, sondern in sich hineinzufühlen.
      Es kann ganz schön überraschend sein, was da hochkommt.


      Nimm was sich für dich stimmig anfühlt,
      alles Liebe

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Liebe Lichtrose,


      Loswerden wird Dich meiner Erfahrung nach nicht von Hass erlösen. Loslassen- gehen lassen, ziehen lassen, wenn die Zeit reif dafür ist- schon. Wahrnehmen und Annehmen verändert und dadurch geht, was nicht mehr passt.

      Neben Deinem Hass fühlst Du Widerstand, auch eine Emotion, die man fühlen kann. Ich zum Beispiel werde wahnsinnig verkrampft, wenn ich an diese Sehnsucht- die ich im Kopf benennen, aber nicht fühlen kann- denke, aber nichts fühle. Es ist dann Taubheit in mir. Dann kommt Widerstand in mir hoch, den ich fühlen könnte, wäre ich nicht so verbissen auf meine Sehnsucht fixiert. Immer wenn ich den Schmerz fühle denke ich, nun bin ich fast an der Sehnsucht, aber der Schmerz bleibt und nichts weiter passiert. Weil ich Kontrollieren will. Weil ich nicht Wahrnehmen kann, sondern mein inneres Geschehen kontrollieren will. Manchmal sitze ich auch da und denke an alles Mögliche. Komme also nicht zur Ruhe. Es gibt eine innere Instanz in Dir, den Zeugen, den Wahrnehmer, den neutralen Beobachter, der nicht in den Hass hineinfällt, sondern ihn fühlt. Den Du kennenlernen kannst, wenn Du nach Innen gehst oder anfängst, das Meditieren zu lernen.


      Hass gegen Menschen zu richten ist eine Abwärtsspirale, auch für Dich. Ich verstehe Dich natürlich. Der Hass muss raus und es scheint logisch ihn gegen den Gegner zu richten, weil der Hass als eine Tatsache erscheint, die in der Außenwelt existiert. Oder zumindest scheinen die Gründe für den Hass in der Außenwelt zu existieren.


      Was ich tue ist, mir einen Sinneswandel anzugewöhnen. Der Umgang mit Emotionen ist etwas Anerzogenes. Ein Kleinkind interessiert es nicht, was seine Umgebung von seinem Wutausbruch denkt. Wenn es wütend ist, schmeißt es sich auch in den unmöglichsten Momenten- zum Beispiel mitten auf der Straße- auf den Boden und brüllt oder weint oder welche Emotion das Kind übermannt. Es gibt Niemandem die Schuld für seine Wut, seinen Schmerz oder was auch immer. Es macht Niemandem Vorwürfe. Es analysiert nichts. Es verwechselt die Emotion mit einer Tatsache und geht in ihr auf. Es hämmert also nicht mit dem Verstand auf die Emotion ein, denn damit ist das Fühlen vorbei. Dann lernen wir was gute und böse Emotionen sind, dass man sich im Supermarkt nicht auf den Boden schmeißt, dass man lächeln muss, auch wenn einem zu weinen zu mute ist, dass Emotionen irgendwas mit uns zu tun haben, etwas darüber aussagen, wer wir sind. Wir lernen zu urteilen, zu verurteilen, zu unterdrücken, uns von uns abzulenken usw.. Das alles konnten wir zu Beginn unseres Lebens nicht. Der Sinneswandel besteht darin, zu erkennen was Emotionen wirklich sind: Der Hass ist eine Emotion. Keine Tatsache im Außen und nichts, was Dich beschreibt. Letztlich auch keine Emotion, die vom Außen ausgelöst wird, weshalb 100 Menschen auf ein und dieselbe Situation 100 Mal anders reagieren. Wir reagieren auf unsere Gedanken, auf unsere selektive Wahrnehmung, auf unsere Wunden, auf unsere schon vorhandenen Energien, aber nicht auf das Außen. So erlebe zumindest ich es. Selbst, wenn Dinge im Außen die Emotion Triggern, ist das Außen nicht entscheidend, sondern die Emotion, denn unter ihr leiden wir. dass wir eben auf unser geistiges und emotionales Raster reagieren und nicht auf die Außenwelt, die wir nur- wenn überhaupt. in Bruchstücken wahrnehmen (=die Wahrheit nehmen).

      Gerade war ich unterwegs und habe mich nicht auf die Außenwelt konzentriert, sondern habe meine Konzentration nach Innen gelenkt, natürlich um meiner Sehnsucht auf die Spur zu kommen. Ich fokussiere mich immer weniger nach Außen. Was für mich immer wichtiger ist, ist mein Innenleben, nicht was da im Außen passiert. Ich versuche dadurch auch immer weniger, das Außen zu verändern, zu kämpfen, gegen oder für etwas. Meine Erfahrung ist, dass sich durch mein Inneres auch das Außen verändert. Aber ich tue es nicht, damit sich etwas verändert. Ich kann nur bei mir sein und mich selbst erkennen, mit dem arbeiten, was schon da ist. Die Außenwelt muss ihren Weg selbst gehen.

      Ich weiß, meine Sehnsucht ist eine Emotion, keine Tatsache, ich weiß, ich sehne mich nach einem guten Gefühl, dass ich hätte, würde sich meine Sehnsucht im Außen erfüllen. Ich kann nun mehrere Wege gehen, um meine Sehnsucht zu fühlen unter der das schöne Gefühl liegt. Aber immer läuft es darauf hinaus da zu sitzen, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, den Geist ruhig werden zu lassen, meine Gedanken zu beobachten, ohne ihn sie hinzufallen oder sie zu zensieren (wenn ich also Hassgedanken denken würde, würde ich sie denken ohne sie oder mich zu verurteilen und ohne in sie hineinzufallen. Auch Gedanken sind Energien, keine Tatsachen) und den bewussten Beobachter in mir einzuschalten und fühlen, was da ist. Wenn es Sehnsucht ist, ist es Sehnsucht. Wenn es Taubheit ist, ist es Taubheit. Wahrnehmendes Fühlen ist ein anderes Fühlen, als in das Fühlen total hinzufallen und darin zu ertrinken. Ich atme, ich fühle. Das bedeutet für mich, meine Emotionen anzunehmen. Meine Sehnsucht existiert auf 4 Ebenen: Ich denke, was ich denke (mein Ex ist ein A.... usw.), ich fühle mich schlecht- körperlich schlecht: Irgendwo in meinem Körper sitzt das Gefühl. Ich fühle es, nehme es wahr. Nun wende ich die "Körperzentriete Herzensarbeit" an (so heißt die Übung), die Safi Nidiaye entwickelt hat, in der es darum geht, die Emotion ins Herz zu schließen mit ihren Herzensschlüsseln. Ich wende die Herzensschlüssel an und sollte merken, dass sich mein Herz öffnet. Bei mir öffnet sich noch nichts. So kann man Emotionen heilen. Das Herz heilt.


      Mit Annehmen dessen was ist, meine ich, etwas nicht verändern zu wollen, keine Heilung zu erzwingen, sondern mit den vielen Schichten/Ebenen des Problems zu arbeiten. Das führt zur Heilung. Die Heilung ist nicht das Ziel, sie ist ein Weg. So sehe ich Verzeihen. Wenn ich Jemnaden umbringen will, ist das legitim und damit kann ich arbeiten. Natürlich bringe ich ihn nicht um, aber ich nehme das wahr. Ich versuche es nicht mit Kerzen anzünden oder guten Wünschen, die ich nur halbherzig ausspreche. Mein Ziel ist auf mich gerichtet, nicht auf das Verzeihen im Außen. Aber auch beim Verzeihen ist mein Blick auf mich gerichtet- auf MEIN Böses. Der Anteil in mir, den ich im Anderen gespiegelt bekomme. Der Andere ist nur mein Helfer, um zu wachsen. Ich habe natürlich Angst meinem eigenen "Bösen" gegenüber zu stehen und es zu integrieren. Ich wäre lieber nur gut. Was das Verzeihen bzw. das so genannte Böse mir aber auch lehrt ist, das Böse in seiner Natur zu erkennen uns zu erkennen, ob es überhaupt existiert und wenn ja, o es eine relative oder absolute Wahrheit ist. Und das mit dem Herzen zu erkennen. Das wiederum ist für mich ein Geschenk, denn es macht mich ein sehr großes Stück weiser. Im Buddhismus zum Beispiel sind alle Menschen gleich und ihre Natur ist Buddhanatur. Ich kann das für mich noch nicht annehmen.

      Methoden um verzeihen zu lernen, gibt es viele. Also rein theoretisch :-) Ich höre mich hier vermutlich an, wie der erleuchtete Superguru, aber ich bin selbst auf meinem Weg. Es gibt im Buddhismus etliche Wege zum Verzeihen. Es gibt Wege im Hoonoopooowasauchimmer, diese Hawaianische Lehren, es gibt sicher auch Lehren und Praktiken im Sufismus, auf den mich eine liebe Person aufmerksam gemacht hat, ich habe auch gelesen, dass man um Vergebung bitten kann., wenn man es mit dem Herzen tut.... das meinte ich mit: Viele Wege führen nach Rom.


      Vielleicht will das auch dein Hass: verstanden und angenommen werden???

      Um nicht in meine Gedanken hineinzufallen, mehrere Facetten der Wahrheit zu erkennen und meine Mitmenschen zu verstehen, mache ich auch gerne The Work von Byron Katie.

      Ich hoffe ich habe alle Deine Fragen beantwortet und keine vergessen. Ich habe die Zitierfunktion verwendendet, habe aber eine schlechte I-net Verbindung, weshalb beim Abschicken alles weg war. Daher habe ich beim gefühlten 100. Anlauf auf das Zitieren verzichtet.
      Liebe Grüße

      Shiva

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Shiva Shakti ()

    • Was mir noch zum Thema Verzeihen eingefallen ist: Ein Satz, den ich schon von vielen Autoren gelesen habe ist: Dein Feind fühlt sich wie Du. Harter Satz, aber es lohnt sich meiner Meinung darüber nachzudenken, wenn die Zeit reif dafür ist.

      Liebe Grüße
      Shiva
    • Hallo lichtrose,

      Wolfsspur schrieb:

      Allerdings führt meiner Erfahrung nach kein Weg an Vergebung vorbei - egal, wie wenig man das sieht, solange man voller Hassgedanken steckt. Ist halt ein langer, langer Weg......
      würde ich voll und ganz so unterschreiben,
      siehe auch die Wichtigkeit der Vergebung in vielen Praktiken und Religionen (Christentum, HInduismus, Buddhismus, Jains, Taoisten, Juden, Bahais usw.)
      und in der Psychologie ,
      einfach deswegen, weil ansonsten stets Bindungen und unerledigte Reste in einem selber sowohl der eigenen Ganzheit an Persönlichkeit als auch
      der Erfahrung der Verbundenheit mit dem Alles-Was-Ist entgegenstehen.
      Allerdings macht es keinen Sinn, solange es ein selbsterzwungener Akt ist, es wird dann mehr Kampf und Krampf und Bemühung,
      nach Vergebungsvorschrift zu sein, als wirkliches Verzeihen.

      Wolfsspur schrieb:

      Vergebung hat mehrere Aspekte. Anderen vergeben. Andere um Vergebung bitten. Aber der wichtigste (und schwierigste) Part ist wohl, sich selbst zu vergeben......und vorher wirds wohl auch mit der Selbstliebe nichts werden.....
      Vielleicht bringt dich der Text von Charlie Chaplin "Als ich mich selbst zu lieben begann"
      auf ein paar für dich hilfreiche und inspirierende Gedanken.
      Auch hier kann gelten = wirkt im Nachhinein vielleicht etwas eso-schwulstig,
      doch aus einer realen Situation dorthin zu kommen, ist eine echte Leistung.

      lichtrose schrieb:

      Also wie kann ich vergeben und ganz FREI werden ?
      Die zweitbesten Lehrer sind oft jene, welche etwas erfolgreich praktizieren.
      Nichts ist jedoch direkter als die eigene Erfahrung.
      Du bist Mutter, und du vergibstdeinem Sohn täglich,
      genaugenommen ständig, und sogar im Vorhinein
      .
      Auch wenn es auf den ersten Blick etwas anderes ist =
      Du kannst dir somit die Grundprinzipien dahinter ansehen, wie es für dich
      richtig sich anfühlt, und dies übertragen.

      lG

      Christoph

      Bewusstheit schafft Heilung


      "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
      Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)
    • Danke für eure Antworten-

      Wie bereits geschrieben ist es so, dass mein Ex Freund mich und unser Kind vor 2 Jahren kommentarlos, ohne Erklärung oder Abschiedsbrief, verlassen hat und uns seitdem komplett ignoriert.
      Seine Eltern, insbesondere seine Mutter, war von Anfang an gegen die Beziehung mit mir und sagte als sie erfuhr, dass ihr Sohn Vater wird, sie wolle mit dem Kind nie was zu tun haben.

      Ich habe seit der Trennung konstanten Hass in mir. Vorerst gegenüber seine Eltern, da Sie ihr Enkelkind ablehnen und mich auch.
      Jetzt seit die 2 Jahre rum sind, richtet sich meinen Hass auch auf meinen Ex Freund, den ich mal sehr geliebt habe.

      Am liebsten würde ich ihm immer auftauchende Gedanken mitteilen durch Post.

      Ich habe keine Lust ihm zu vergeben, solange keine Erklärung seinerseits kommt.
      Ich habe auch keine Lust weiterhin seine Mariunette zu sein, die ständig seinen Wünschen entsprechend reagiert. Das war ich in der ganzen Beziehung - diese Mariunette, die nach seiner Pfeife tanzte.

      Ich habe das Bedürfnis ihm meinen Standpunkt mitzteilen, da ich in der Beziehung nie getraute ihm meine Meinung zu sagen ,aus Angst ihn zu verliehren.

      Ich habe auch die Lust ihn meinen Enttäuschung oder Hass spüren zu lassen, damit er weiss, dass es jetzt auch von meiner Seite her endgültig vorbei ist und er nicht denken muss, dass er eines schönen Tages, wenn ihm danach ist, er wieder zu mir kommen kann und alles ist wieder gut. Das ist zuvor schon zu oft passiert und ich habe immer wie eine Mariunette sofort eingestimmt auf das was er mir sagte. z.B hatte er ein gröberes Problem mit Nähe und Distanz. Zuviel Nähe bedeutete dass er plötzlich unerwartet bei schönstem Wetter die Beziehung und den schönen Moment beendete und zerstörte um 2-3 Std danach sich in den höchsten Engelszungen überzeugend zu entschuldigen.
      Immer wieder musste ich dieses Sterben der GEfühle und Wiederbeleben durchmachen. Ich war wie eine gefangene, ich liebte ihn und wollte ihn nicht verliehren.

      Mein Wunsch ist es einerseits schon, wieder eine Art "Freundschaft" mit ihm zu haben, auch damit mein Kind Kontakt zu ihm haben kann.
      Aber Er weigert sich ja seit bereits 2 Jahren und das frustriert mich. Möchte nicht mehr Gefangene sein der Hoffnung. Möchte meinen Weg weitergehen, nach Vorne schauen, ihn "loslassen".
      Seitdem ich hier schreibe und eure Antworten gelesen habe, ist jedoch schon einiges passiert.

      Ich denke nach, und lass dem Handeln etwas Zeit. Ich versuche den Hass anzunehmen und zu verstehen was er mir sagen möchte und nicht gleich den anderen was sagen.

      Liebe Grüsse von Lichtrose
    • Und jetzt schäme ich mich dass ich dies so empfinde und überlege ob ich obigen Beitrag wieder löschen soll.

      Ich wäre gerne anders.

      Würde gerne über allem Stehen und allen Vergeben um selbst frei zu sein.

      lichtrose
    • Hallo Lichtrose,

      Hass ist ein Bindungsgefühl.... es fesselt dich an den/das was du Hass.
      2 Jahre Hassgefühle haben dich sehr stark gebunden und machen dich manipulierbar.


      Jemanden entgegenschreien zu wollen "Ich will dich nicht mehr"... ist eine von unzähligen Formen zu sagen: "Sieh mich, schau zu mir, nimm mich wahr".

      In jedem Satz zeigt sich, das dich in deinem Gefühlsleben abhängig machst von der Reaktion bezw. nicht Reaktion anderer.
      Das ist ein kindliches Verhalten (genauso wie die Einstellung: wenn du mich nicht magst, dann hasse ich dich)
      Das ist weder etwas schlimmes, noch etwas für das sich jemand schämen sollte, denn es zeigt etwas sehr, sehr wichtiges... wie du ein Stück er-wachsen kannst aus dem Dilemma.
      In 5 Jahren wirst du zurück schauen und denken... wow, weil ich darüber hinausgewachsen bin, bin ich reifer, freier und ein Stückchen weiser geworden.

      Das du den Mut und die Bereitschaft hast, diesen Weg zu gehen zeigst du hier.
      Das er nicht leicht ist und das Wachstum und Reifung seine Zeit brauchst, kannst du hier in vielen Posts lesen.

      Lass deinem Seelchen Zeit, sei liebevoll und sanft mit ihm, jedoch auch konsequent ehrlich.

      Zum Thema Verzeihen... oh, ich bin ein Verfechter der Vergebung, des Ho´onopono und eine Jesus Bewunderin.

      Hier allerdings stellt sich die Frage: Was sollte den Verziehen werden?
      Bevor sich die Aufruh in dir nicht geklärt hat... geht verzeihen nicht, denn es ist kein Mittel zum Zweck Unaufgearbeitetes nicht mehr fühlbar zu machen.
      Also folge deiner Intuition, die dir sagt: Der Zeitpunkt zum Verzeihen ist noch nicht.

      Wenn du dich mit dem Thema befassen möchtest spiel mit der Frage:

      Wem, wenn ich denn Verzeihen wollte, würde ich denn Verzeihen? (EX Freund, Schwiegermutter, Kind, Eltern, mir)
      Was gäbe es denn überhaupt zu verzeihen?
      Das Verlassen werden?
      Das Nicht gemocht werden?
      Das Da-Sein?
      Das Hassen?
      Das Verletztsein?
      Die eigenen Gefühle?
      Die Gefühle der anderen?
      Das Rechthaben wollen?
      ...


      Wenn du dies liest und dich hinterfragst, fällt dir bestimmt auch noch mehr ein und es kommen Antworten aus der Tiefe, die dir zu neuen Erkenntnissen über dich und diese Situation.
      Nimm dir Zeit dafür, mach es schriftlich... es wirkt verändernd.


      Und einen kleinen Tipp, wenn du auf innere Widerstände stößt... frage dich:
      Will ich Recht haben oder glücklich sein (eine Frage aus "Ein Kurs im Wundern")?

      Wenn du Recht haben willst, wirst du bestätigt werden, auch dann wenn es dich unglücklich macht.


      Alles Liebe und Gute für deinen Weg

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Hallo Lichtrose,
      was Arthemesia schrieb, waren beim Lesen deines Beitrags sofort auch meine Gedanken. Viel hinzuzufügen gibt es da nicht.

      lichtrose schrieb:

      Ich habe auch die Lust ihn meinen Enttäuschung oder Hass spüren zu lassen, damit er weiss, dass es jetzt auch von meiner Seite her endgültig vorbei ist

      Lass dir den zitierten Satz mal auf der Zunge zergehen. Eventuell wird dir dann klar, wie absurd es ist, wenn du schreibst, es sei endgültig vorbei.
      Im Gegenteil: Du bist voll drin.......
      :winke:
    • lichtrose schrieb:

      Am liebsten würde ich ihm immer auftauchende Gedanken mitteilen durch Post.

      Liebe Lichtrose, dann mach das, das ist eine gute Methode, um deine
      Gedanken/Gefühle zu verarbeiten. Schreib nieder, was dich wütend macht,
      was du deinem Ex mitteilen möchtest ...........
      aber bitte nur für dich, schick es nicht ab
      probier es aus, es bringt und verändert etwas in dir, du gewinnst dadurch
      mehr Abstand und kommst stückweise mehr zu dir.
      Wenn du irgendwann "durch bist", kannst du den ganzen Papierkram
      verbrennen.

      Grüßle ate :feuer:
      ~~~> "pure awareness" <~~~
    • Hallo lichtrose,

      lichtrose schrieb:

      Würde gerne über allem Stehen und allen Vergeben um selbst frei zu sein.
      da würde ich gerne bei den drei posts darüber anschließen aus meiner Sicht,
      frei sein das kannst du nur, wenn du auch deinen Ex frei lässt, ob er nun fair ist/war oder oder nicht.
      Er setzt, seit es das gemeinsame Kind gibt, eine sehr klare ablehnende Grenze und Haltung
      und vermutlich wird sich das nicht ändern, findest du nicht auch?
      (ich hoffe, du empfindest diese Frage nicht als unerwünschten Vorwurf)

      Dazu ist deine Seele zu fein strukturiert, um auf Dauer eine derartige Situation wegzustecken.

      Daher Frage = könnte es dir nicht wesentlich besser gehen,
      wenn du unter diese Beziehung einen Schlusstrich (möglichst bald) ziehst,
      und du dir einen neuen Partner suchst ?



      viele Grüße

      Christoph

      Bewusstheit schafft Heilung


      "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
      Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)
    • Guten Abend

      Zur Zeit bin ich sehr weit weg von mir. Habe mich jetzt wieder beruhigt, musste ein Temesta nehmen zur Not.

      Ich muss mir diese Beiträge hier nochmals alle genau durchlesen und aufnehmen.

      Es ist zur Zeit nichts von dem Guten in mir drin.

      Habe vorhin Tränenüberströmt und schluchzend wieder eine gemeine Postkarte an meinen Ex geschickt mit selbstverletzenden Worten. Dass ich alleine für das psychische Wohl meines Kindes sorgen muss und er nichts dazu beiträgt zum Wohlbefinden. Wenn wenigstens mal ein klärendes Gespräch vonstatten gehen würde.

      Zur Zeit strömen immer wieder Tränen- mitten in einem vollgestopften Zug oder Bus....Tränen strömen und ich kann sie nicht zurückhalten.

      Ich weiss dass ich in diesem Thread hier sehr viele wertvolle und positive und hilfreiche Antworten bekommen habe. Fühlte mich auch von keinem provoziert in diesem Thread.
      Nur ist es zur Zeit meilenweit von mir entfernt.

      Ich hoffe dass ich es aufnehmen kann und umsetzen.

      Vielleicht muss ich auch einen neue Psychiaterin finden die auch Psychotherapie macht, nicht nur Medikamente verschreibt und zuhört.

      Liebe Grüsse mein Nickname wage ich jetzt nicht mehr zu schreiben, da ich mich grad alles andere fühle.