Realitätskrümmung oder Zeitachsenverschiebung

  • Hallo,


    da keine alternative Kategorie für dieses Thema zu passen schien, habe ich mich für dieses Unterforum entschieden, da es sich um eine Erfahrung der Psyche
    handelt, die ich nun weit ausholend erläutern und mit Eurer Hilfe hinterfragen will. Ich versuche hier meine Erlebnisse zu beschreiben und eine mögliche
    Erklärung damit zu vernetzen.


    Also, viele kennen sicher das Konzept des Nirwana, ein Zustand an dem Alles=Nichts ohne Zeit zu existieren scheint.
    Wir denken zu wissen, dass Materie den Raum krümmt. Meine analoge Erklärung dazu ist, dass Gedanken die Realität krümmen, was letztendlich
    eine Verschiebung der eigenen Erfahrung auf eine andere Zeitachse wäre. Zeitachsen sind das scheinbar einfachste und zugleich komplexeste Modell,
    um zu verhindern, dass wir alles gleichzeitig und an dem selben Ort erleben, ich spreche von dem Multiversum, speziell der VieleWeltenInterpretation.
    Für mich ist klar, die VWI beschreibt die Realität der Zeit, und das Kopenhagener Modell die Realität des Raumes. Beide ergänzen sich zu einem Ganzen.


    Nun meine Erfahrung. Ich habe in letzter Zeit geistig drastische Fortschritte gemacht, die mein Denken und Handeln grundsätzlich verändert haben.
    Seither habe ich es kurz nach diesen Fortschritten jeweils bemerkt, dass die Realität sich scheinbar mir angepasst hat. Erfahrungen aus der vorangegangenen
    Realität sind teilweise nicht mehr nachvollziehbar. So habe ich teilweise vor einem deutlichen Fortschritt zu einer Frage eine umfassende Resonanz eingeholt,
    die auch genau das Thema betraf, auf dem ich mich weiterentwickelt habe. Vorher war die Resonanz gegensätzlicher Natur, als sie nun nach meiner "Erleuchtung"
    gewesen ist. Es ist sogar so, dass ich die Resonanz erhalte, wenn ich mich auf vorherige Erfahrungen stütze, diese als abwegig und aus der Luft gegriffen abgetan
    werden. (Ich nutze zB. Foren im Internet um Resonanz zu Aussagen zu sammeln) Es scheint so, als wäre ich plötzlich in einer anderen Welt, die nichts von der Welt
    weiss, in der ich mich scheinbar vorher befand. Es scheint mir so zu sein, dass man zwischen Zeitachsen springen kann, wenn man seine Ansichten grundelgend
    ändert und durch "erleuchtende" Momente erlebt. Wenn man Diese dann zeitnah einer Resonanz aussetzt entsteht ein Bruch in der Realität, da man plötzlich eine
    gegenteilige Resonanz erhält. Meiner Erklärung dafür ist, dass man evolutionär niemals so schnell grundlegende Veränderungen durchleben musste, somit das Gehirn
    diese Erfahrungsveränderungen nie in so kurzen Zeitintervallen abgleichen musste, damit ein fliessender Übergang entsteht. Ohne das Internet wäre es unmöglich,
    eine so umfangreiche Resonanz zu erfahren, da das eigene Umfeld nur einen beschränkten Radius hat, und weniger Menschen eine weniger eindeutige Resonanz
    verursachen. Anders gesagt, wenn man vorher eine Resonanz von wenigen Menschen hatte, fällt es einem schwerer den Unterschied zu bemerken. Zudem ist es
    einleuchtend, dass einem nahestehende Menschen diese Veränderung ebenfalls miterleben, und somit wäre der Übergang fliessend, es würde kein Bruch entstehen
    können. Zudem können kleinere Gruppen ihre Meinung ändern, ohne dass man es für auffällig hält.


    Um die erste psychologische Annahe im Voraus zu absorbieren : Nein es war kein Psychotisches Erlebnis, ich war innerlich völlig ruhig, entspannt und ausgeglichen.
    Ich atte auch nicht das Gefühl, fliegen zu können oder sonstwas. Ich hatte noch nie eine Psychose, weiss jedoch auch was es bedeutet, am Rande des Wahnsinns
    einen Spaziergang in freier Natur zu unternehmen. Da muss man sich schon sehr zusammenreissen, ich denke man kann es als innere Unbeständigkeit und
    Zerrissenheit erklären, es ist ein geistiger Kontrollverlust, wenn man zu sehr über den Rand hinausblickt, kann es leicht passieren, dass man wie von Geisterhand
    gesteuert die Grenze übertritt. Für mich bedeutet innere Ruhe und Ausgeglichenheit mentale Stabilität, das Gegenteil von einer Psychose.


    Meine Frage an euch, kann irgendwer meine Beobachtungen bestätigen oder überhaupt nachvollziehen ?


    Ich bin ja mittlerweile sicher, dass es auf diesem Planeten "intelligentes" Leben gibt, davon musste ich mich bislang mein Leben lang überzeugen. Das ist mir
    gelungen, vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der mich verstehen kann. Der Begriff Intelligenz ist nicht gut gewählt, Intelligenz ist ja nichts, was den
    weisen/weitblickenden Menschen beschreibt, sondern lediglich ein Anforderungskatalog an die menschliche Anpassungsfähigkeit, also der Stärken darin seine
    Natur und Träume/Wünsche zu unterdrücken.


    Geistige Weiterentwicklung lässt einen vereinsamen, sogar im Internet, habe ich festgestellt. Gut, dass ich gerne alleine bin, und es ist gar nicht wichtig wo man
    ist, sondern nur, dass man immer einsam kann, wenn man es bevorzugt und danach strebt wie ein Eremite zu leben. Sogar in einer Stadt kann man sich beinahe
    ungesehen unter Menschen bewegen, wenn man weiss wie, und eine natürliche Veranlagung dazu hat nicht gesehen zu werden. Bei Naturvölkern würde mir das
    nicht gelingen, da müsste ich dann tatsächlich Abstand gewinnen, da diese eine anders ausgeprägte Wahrnehmung haben.


    Jetzt habe ich doch ein wenig weiter ausgeholt, als dies meine Absicht war.


    Ich würde mich freuen, wenn jemand zu meiner Frage (mittels Fettschrift markiert) Stellung beziehen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Guten Tag Wolfgang,


    ich versuche es mal Dir zu folgen, da ich denke, dass es wichtig für Dich ist eine Resonanz zu erhalten. Friss mich nicht, wenn ich total daneben liege.


    Ich verhalte mich derzeit in dieser meiner Realität, welche gerade IST. Da ich mich aber in einer Art Entwicklungszug befinde, erleuchtet sich mir durch eine Begebenheit, eine andere Realität. Diese wiederum ist aber auch nur meine neue Realität. Und evtl. der, die mich im engsten Rahmen begleiten, da sie ja diesen Wandel miterleben, ohne ihn bewusst wahr zu nehmen.


    Da mir dieser Moment bewusst ist, also ich erlebe ihn aktiv und spürbar, wird mir leicht schwindelig, da ich eine Zeit Linie verlasse und zur anderen überwechsle.
    Wenn ich dann in Kontakt mit der Realität aus vor der Erleuchtung komme, erhalte ich widersprüchliche Resonanzen. Nach meiner Erleuchtung ist alles klar, angepasst.


    Das Wissen um beide Realitätsfelder, lässt einen verspüren sich in zwei unterschiedlichen Realitäten aufzuhalten. Und ich empfinde es, als das die eine Seite keine Ahnung hat, dass die andere existiert. Ich habe das Gefühl Switchen zu können, zwischen diesen beiden Realitäten. Und ich kann es sogar tun.


    Das dieser Entwicklungszustand in der Steinzeit nicht möglich war, bezweifle ich, da ich überzeugt bin, dass Alles bereits ist/war. Es wird nur neu wieder entdeckt. Abgesehen davon, denke ich dass wir Ausgesetzte sind und mit dieser Technik auf diesen Planeten erstmal nichts ausrichten konnten. Wir mussten zuerst mal schauen, dass wir nicht verhungern.


    Diese Entwicklung derzeit, das Bewusstsein dafür und die Zeit es zu erleben, ist wahrer Luxus. Denn Aldi ist um die nächste Ecke.


    Aber dies ist nicht das Thema. Nicht wahr?


    Also der von mir beschriebene Zustand ist mir sehr wohl bekannt, erlebe ich des Öfteren. Ich hoffe dass ich Dir damit entgegen kommen konnte. Der Sinn dieser Wahrnehmung hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. Vielleicht bin ich auch zu dumm dafür, denn damit gehe ich seit Jahren schwanger.


    Dazu eine kleine Geschichte:


    Ein buddhistisches Kloster in den Bergen.
    Ein Lehrling übt seit Jahren, wie sein Meister während der Meditation über dem Boden schweben zu können.
    Das ist sein großes Ziel. Der Meister ist sehr beeindruckend und er will sein wie er.
    Eines Tages, während einer Meditation gelingt es ihm 5 Millimeter vom Boden abzuheben.
    Voller Stolz rennt er zum Meister.
    "Meister! Meister!"
    "Was ist Lehrling? Was zwingt Dich so zu laufen?"
    "Stell Dir vor. Ich habe es geschafft. Ich kann über dem Boden schweben, wie du."
    Der Meister nickt anerkennend.
    "Und nu? Lehrling. Was hat es verändert? Was kannst du damit verändern?"
    Der Lehrling bleibt ihm bis heute diese Antwort schuldig.


    Einen lieben Gruß
    Sahne

    Einmal editiert, zuletzt von Sahne ()

  • Also der von mir beschriebene Zustand ist mir sehr wohl bekannt, erlebe ich des Öfteren. Ich hoffe dass ich Dir damit entgegen kommen konnte. Der Sinn dieser Wahrnehmung hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. Vielleicht bin ich auch zu dumm dafür, denn damit gehe ich seit Jahren schwanger.


    Ich denke wir erleben dann annähernd das selbe Phänomen. Respekt für Deine bewusst subjektiv gehaltenen Aussagen, Du bist schon ein besonderer Mensch nehme ich an, es ist schon schwierig sich immer subjektiv auszudrücken.


    Eine Vermutung habe ich schon, warum das so ist mit den Zeitachsen. Um es leichter verständlich zu beschreiben definiere ich das Nichts/Alles als 0 und 1. Wenn der Zustand der absoluten Ordnung erreicht wird (1) wird sogleich der Zustand des absoluten Chaos (0) erreicht. Nun entwickeln sich alle daraus resultierenden Möglichkeiten zum Zustand der absoluten Ordnung hin. Dabei ist jeder mögliche Pfad wichtig, jeder der unendlichen Menge an Pfaden muss durchschritten werden, damit das Nirwana seine Erfahrung (Information) erweitern kann. Alles ist immer nur die Gesamtheit der bereits gemachten Erfahrungen. Da jedoch unendlich viele Erfahrungen möglich sind, wächst das Nirwana an seinem eigenen Umfang mit jedem Zyklus. Die Erfahrung kann man sich wie eine Zahl zwischen 1 und 0 vorstellen, also in etwa so 0,087295863295874983346..... mit unendlichen möglichen Dezimalstellen (wie irrationale Zahlen die zur Errechnung von Fraktalen verwendet werden).



    Das dieser Entwicklungszustand in der Steinzeit nicht möglich war, bezweifle ich, da ich überzeugt bin, dass Alles bereits ist/war. Es wird nur neu wieder entdeckt.


    Das sehe ich auch genau so. Ich mag auch die Geschichte, sie lehrt uns offenbar, dass wir an unseren eigenen Aufgaben wachsen sollten. Dennoch halte ich Austausch für sinnvoll und Kooperation für eine gute Sache, so lange man sich selbst treu bleibt, und sich nicht dazu verleiten lässt, etwas ungeprüft zu glauben. Es ist wohl eine Frage der eigenen Balance.


    Vielen Dank für Deine Hilfsbereitschaft und die anregenden Gedanken !


    Friss mich nicht, wenn ich total daneben liege.


    Jetzt klingt es sogar noch verlockender.

    3 Mal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()