Das Leben (nicht) auf Eis legen...

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    • Das Leben (nicht) auf Eis legen...

      Kennt ihr das auch?
      Auf etwas zu warten, auf etwas zu hoffen und nicht zu wissen, ob, wann oder wie es geschieht?
      Manchmal kann es Vorfreude sein, so ein "Spiel-Spaß-Spannung" Ü-Ei-Effekt.
      So wie ein Kind vor Weihnachten.

      Manchmal ist es auch Hibbeligkeit... Ungeduld... ein innerliches "Von einem Fuß auf den anderen treten" und das Leben sagt nur: "Geduld, Menschen(s)kind, Geduld, das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht."
      Manche Dinge brauchen Zeit zu reifen, auch wenn man (ich in dem Fall) sie so gerne beschleunigen würde.

      Manchmal gibt's dann bei mir auch so eine Art Verhandeln (auch kindlich irgendwo): "Wenn ich ganz lieb bin, gibt mir dann der Weihnachtsmann das ersehnte Geschenk?" oder anders formuliert: "Liebe/r/s Leben/Schöpfergött/Göttin/Grüne Sandale, wenn ich xyz tue oder nicht tue, bekomme ich dann abcde?" Irgendwo ein Verhandeln mit dem, was da größer ist als ich selbst.

      Und wenn's gar ganz schlimm wird, dann kreisen die Gedanken hauptsächlich noch um diese eine Sache, das kann dann schon (fast) sucht-artig werden.

      Ich oszilliere grad irgendwo zwischen all diesen Zuständen hin und her und beguck' mir das von einer anderen Ebene gleichzeitig auch (während ich es gleichzeitig erlebe und in gewisser Weise auch erkenne, was ich da er- und durchlebe).
      Bisschen schräger Zustand... zwischen den Jahren, zwischen den Welten... zwischen den Gefühlen und den Stühlen... immer darum bemüht, mein Leben nicht auf Eis zu legen, nachdem so vieles in mir so lange auf Eis gelgen hat und liegt...
      Zwischen-Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Panther-Adler schrieb:

      ... Leben nicht auf Eis zu legen, nachdem so vieles in mir so lange auf Eis gelgen hat und liegt
      Jepp, kenne ich von mir & vielen Anderen. Aber es wird auch oft als "Ausrede" genommen,
      erst muß das und das, dann kann ich ..... Diese Variante hab ich mir aber abgewöhnt, da
      dann mein Bauchgefühl zwecks "raus aus der Falle" (bzw. weg vom Eis) ran muß.
      Ich weiß, dass dein Projekt etwas anderes beinhaltet als mein Geschriebenes, wollte es nur
      mal da lassen.
      (sorry, so ein deutsch, lasse es aber so stehen)

      Herzlichst ate mit meiner derzeitigen Lieblingsmandra "es ist wie es ist" :knuddeln:
      ~~~> "pure awareness" <~~~
    • Danke, Ate. Ich versuch grad, vom Eis runter zu gehen. Hab ziemlich wacklige Knie dabei und hoff, dass der Boden hält.

      ate schrieb:

      "es ist wie es ist
      Das ist so. Und das ist auch gut so.
      Ich will nichts überdrehen - aber auch nicht wie festgefroren bewegungslos stehen bleiben.
      Also langsam runter vom Eis... auch wenn's unter den Sohlen knirscht...
      einen Schritt nach dem anderen...
      LG,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • ey

      eine meiner "Ablenkungs-Manöver"
      bei solch-artigen Zuständen war
      immer die Vorlage "Zwischen-Leben"
      von Shirley Mac Laine...

      ihre Bücher hatt ich vor ca 30 Jahren
      verschlungen...

      die Verfilmungen gibt hier in 29 Akten...
      jeweil nur 8 Minuten lang... so beizeiten
      mal ne kleine Lektion und zur Wieder-Auf-
      Frischung...

      vielleicht magst as grad:-;-) so zwischen den
      Gefühlen und den Stühlen und dem permanent
      Beobachterstatus und hin und her-switchen...

      guksch du hier:Shirley Mac Laine - "Zwischen-Leben"
      manxmal im "Ab-seits".... :ohmann: :wech:
    • Liebe Lichtfee,

      mit Shirley Mac Laine kann ich irgendwie nicht so viel anfangen. Weiß nicht, warum. Trotzdem danke für den Versuch.

      Hallo zusammen,
      Ansonsten, hm... es geht so. Vom Eis bin ich runter, zumindest für jetzt. Auch dank eines Eisbären, der auftauchte. Sieht so aus, als würde der mir bei dem Thema irgendwie helfen. Ist kein Krafttier, ist einfach für den Bereich/das Thema grad mal da.
      Bin noch dabei, mich da anzufreunden und zu gewöhnen, die Energie ist mir eher fremd.
      Ich hab im Moment eh immer wieder mal andere Gesellen da. Alles nicht so fest wie echte "Buddies", aber so je nach Thema, was ansteht, schaut vorbei, wer grad Lust hat oder kann, anscheinend. Wer dableibt, weiß ich nicht.
      Ist vielleicht grad auch die Zeit. Viele Weggabelungen, viele Entscheidungen. Privat, beruflich, gesundheitlich...
      Vielleicht hängt's auch von meinem Verhalten,meinen Schritten mit ab, wer bleibt, wer geht.
      Man wird sehen.
      2017 wird für mich ein weichenstellendes Jahr. Beruflich auf alle Fälle, damit verbunden auch der Ort.
      Mein Zuhause, also mein eigentliches Zuhause, ist weg, nicht mehr rückholbar. Es existiert nicht mehr, außer als Erinnerung in mir und meiner Seele.
      Ich werde noch ein Mal zurückfahren, einen Segen sprechen und einen Dank. Um es gut abzuschließen und um mitzunehmen, was ich energetisch mitnehmen darf.
      Ansonsten werd ich mir einen neuen Ort schaffen, erst innen, dann außen - und dann auch regional da, wo ich mich wohlfühle.
      Der Rest (auch privat) ergibt sich dann.
      LG,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Panther-Adler ()

    • Das berührt mich grad mit dem Eisbären, der dir in einer kalten Jahreszeit die Tatze reicht...das ist so wunderbar, wie immer genau die richtigen Begleiter auftauchen...als ich mir das grad durchlas, die schamanische Bedeutung dieses Tieres...da standen natürlich die üblichen Dinge wie Kraft und Wandlungsfähigkeit, Heilung, aber irgendwo war etwas mit innerer Wärme, die einen beschützen kann vor äusserer Kälte...das hat viel Wahrheit, nicht nur symbolisch...
      Das hat mich erinnert an spezielle Energiemeditationen, wo man Wärme in sich entwickelt an einem beliebigen Punkt und dann dehnt man diese Wärmekugel aus bis man darin eingehüllt ist...und Frieden...die Sorgen werden zeitweilig nach aussen gedrängt...

      "Wo keine Furcht ist, da kann die Herzenswärme wachsen...Wo die Herzenswärme entsteht, scheint die innere Kraft mit der äusseren eins zu werden. Ruhst du in dir, erlebst du furchtlos den Wandel."

      Bei Eiszeit gehen wir immer von negativen Zeiten aus, es kann auch eine Ruhephase sein (für die Pflanzen und Tiere) bevor der neue Frühling kommt.
      Der (innere) Winter war auch immer eine Zeit der Besinnung, des inneren Rückblicks.

      Eiskristalle beinhalten eine besondere Magie-zumindest aus Sicht des inneren Kindes.

      Aber es geht um tiefe Emotion, ich verstehe schon...da sind Trauer oder Wehmut, manchmal auch Wut wenn wir Altes loslassen müssen, aber vielleicht nicht wollen...verstandesmässig sehen wir die neuen Chancen...doch auch die Risiken...den Kontrollverlust mögen wir oft nicht...

      Nicht einfach sich aus dem Kälteschock des Lebens zu lösen und das Feuer des Enthusiasmus immer wieder neu zu entfachen.
    • Hallo Wirbelwind, hallo Lichtfee,

      wirbelwind schrieb:

      Das berührt mich grad mit dem Eisbären, der dir in einer kalten Jahreszeit die Tatze reicht.
      Das ist schön, wenn es Dich berührt. Dann scheinst Du ja eine Resonanz mit ihm zu haben.
      Die Tatze hat er mir nicht gereicht, das ist Dein Bild. Von daher dürfte es mehr mit Dir als mit mir zu tun haben, schätze ich.
      Ich sagte: "ein Eisbär, der auftauchte". Zwischen "auftauchen" und "jemandem die Tatze reichen" liegt noch ein gutes Stück Weg.

      wirbelwind schrieb:

      .das ist so wunderbar, wie immer genau die richtigen Begleiter auftauchen
      Ja, das ist so.

      wirbelwind schrieb:

      aber irgendwo war etwas mit innerer Wärme, die einen beschützen kann vor äusserer Kälte...das hat viel Wahrheit, nicht nur symbolisch...
      *lächel* Weißt Du... manchmal gibt es eine äußere Wahrheit, die kann sehr laut sein - und sehr logisch. Und fast jeder versteht es, wenn man sich danach richtet - oder rät einem auch dazu.
      Das Erlernte, die Erfahrung, die Ängste... was kann das alles laut sein.
      Aber bei dem Thema, um das es da geht, hab ich immer zwei Wahrheiten gehabt. Eine äußere und eine innere, immer. Und es hat genug Gelegenheit gegeben, an der inneren zu zweifeln, weil immer wieder dann, wo ich ihr nachgehen wollte, hab ich Ereignisse erlebt, die mich taumeln ließen und wo ich wirklich drum kämpfen musste, auf den Füßen zu bleiben.
      Ich musste mir lange immer wieder selber sagen: "Das ist nicht wahr, es ist nicht wahr, das sieht nur so aus und es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte, eine Wahrheit hinter der Kälte.
      Und diese ganzen Rat-Schläge dann immer: "Du bildest Dir was ein. Du spinnst doch. Lass das doch los, es ist doch längst vorbei."
      Und nach außen sieht alles so aus, als wäre das wahr.
      Aber dann sitzt Du mit Dir selber da, bist alleine, hast Zeit und Ruh und keinen, der irgendwas sagt oder will oder tut. Und dann kommst Du wirklich zur Ruhe und es wird immer leiser in Dir.

      Und dann kommen Dir die Tränen, die außen nicht sichtbar sind, weil längst gefroren (eigentlich stehst Du auf dem Eis ungeweinter Tränen und schockgefrosteter anderer Gefühle) und Du merkst: "innen ist das anders." Eigentlich hast Du innen eine ganz andere Wahrheit. Unter allem, was gewesen ist, liegt was ganz anderes. Und am Schlimmsten sind nicht die Verletzungen, die gewesen sind (Das Eis kriegste dann mit Natrium chloratum schon geschmolzen, s. Homöopathie-Thread), das Schlimmste ist eigentlich, das, was innen ist, nicht nach außen bringen zu können.

      wirbelwind schrieb:

      "Wo keine Furcht ist, da kann die Herzenswärme wachsen...Wo die Herzenswärme entsteht, scheint die innere Kraft mit der äusseren eins zu werden. Ruhst du in dir, erlebst du furchtlos den Wandel."
      Das ist so, ja. Weil innen in dieser Ruhe und in dieser Wärme auch eine Geduld sitzt, die der Gegenpol zu der im Eingangspost beschriebenen Spannung ist.

      Wobei es schwer ist, im Alltag diese Ruhe zu (be)halten. Da sind Anforderungen, Menschen, Termine, Nöte, Notwendigkeiten. Und da ist eben auch die Tatsache, dass ich es sehr gewöhnt bin, diese Bedürfnisse und Bedürftigkeiten in meinem Umfeld wahrzunehmen und darauf zu antworten. Ich hab nicht umsonst daraus auch (m)einen Beruf gemacht.
      Und es hilft ja auch, weil die vorgegebenen äußeren Strukturen auch Halt geben - um eben nicht von dem ganzen inneren Wasser da weggespült zu werden.
      Man kann in Emotionen (und Gedanken) halt auch absaufen - und um das nicht zu tun, da hilft eine strukturierte äußere Aufgabe durchaus.
      Aber die Aufgabe ist halt auch die, mich da nicht so zu verausgaben, dass ich in den freien Zeiten nimmer zu mir selber komme, sondern nur noch mit "Batterie aufladen" beschäftigt bin, um dann weiter zu brennen und mich mit meiner Begeisterung für/über diese Kids zu verströmen in alle Richtungen.
      Also, da jetzt so die Balance zwischen Außen und Innen zu halten und mein eigenes Innen mit seiner Bedürftigkeit, mit seinem Wunsch nach wahr sein dürfen, (ohne gleich wieder was auf die Zwölf zu kriegen) AUCH zu sehen und zu versorgen, das ist schon so, dass das Aufgabe ist und bleibt.
      Ich bin ja krank geworden, weil es zuviel Außen war- und ich bin immer noch nicht voll gesund.

      Also muss ich mir - in den nicht vorstrukturierten Zeiten - Zeiten für mein Innen nehmen.
      Und in Zeiten mit viel Außen (wenn viel ansteht) muss ich mir Ruhe geben, darf mein Innen nicht ausschalten.

      wirbelwind schrieb:

      Bei Eiszeit gehen wir immer von negativen Zeiten aus, es kann auch eine Ruhephase sein (für die Pflanzen und Tiere) bevor der neue Frühling kommt.
      Der (innere) Winter war auch immer eine Zeit der Besinnung, des inneren Rückblicks.
      Ja, sicher. Ich bin in der dunkelsten Zeit geboren, ganz kurz vorm tiefsten (Wende)punkt, das ist kein Zufall.

      wirbelwind schrieb:

      Aber es geht um tiefe Emotion,
      Ja, tut es.

      wirbelwind schrieb:

      verstandesmässig sehen wir die neuen Chancen...doch auch die Risiken...den Kontrollverlust mögen wir oft nicht...
      Auch das... aber... nicht nur. Bei weitem nicht nur.

      Lichtfeehoik schrieb:

      wenn die
      Eisbär-Tatzen
      dein Herz
      be-"fetz`n"
      Da biste irgendwie auf Wirbelwinds "Tatzenbild" angesprungen, des is net meins, sorry. Da habt ihr zwei grad Kino oder Resonanz oder was immer. Aber der Eisbär hat mir (zumindest bis dato) keine Tatze gegeben oder mich mit seiner Tatze berührt (weder freundlich, noch verletzend). Das ist nicht der Stand der Dinge.

      Lichtfeehoik schrieb:

      is
      Zeit
      zu
      ver-traun`
      Das ist sicher so - und wenn ich in diese innere Wahrheit gehe, dann wird's ganz ruhig in mir und ich finde eine Geduld, die ich so nicht kenne. Aber meine innere Wahrheit "weiß", dass ich Geduld brauche- und innen ist die auch da. Bloß äußerlich... da ist das ne Herausforderung. Stichwort: nicht alles darum kreisen zu lassen, das Leben (also ganz schön viel letztlich), nicht auf Eis zu legen wegen dieser einen Sache.
      Gewohnt wäre: erst lösen, dann weitermachen.
      Gebraucht hier wird: ungelöst stehen lassen, nicht handeln und sich nicht die innere Wahrheit vom äußeren Anschein und den eigenen Ängsten kaputt machen lassen.
      (Astrologisch: T-Saturn genau zwischen R-Mars und R-Sonne, schon in Konjunktion zu beidem). Aber passt ja. Dazu dann mundan Neptun-Chiron-Konjunktion in Fische Quadrat Saturn in Schützen.
      Und der Chiron ist halt der verletzte Heiler, der die eigene Wunde nicht heilen kann. Und ein Zentaur obendrein (wie Schütze ja auch). Alles sehr nett bebildert grad. Basst scho. )

      Lichtfeehoik schrieb:

      Eisvogel
      is
      präsent
      *lautlach* Der Eisvogel hat viel mit meiner Heimatgemeinde zu tun, ja. Das kommt noch obendrauf.

      Schmunzelnd,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Panther-Adler schrieb:

      Das ist schön, wenn es Dich berührt. Dann scheinst Du ja eine Resonanz mit ihm zu haben.
      Die Tatze hat er mir nicht gereicht, das ist Dein Bild. Von daher dürfte es mehr mit Dir als mit mir zu tun haben, schätze ich.
      Ich sagte: "ein Eisbär, der auftauchte". Zwischen "auftauchen" und "jemandem die Tatze reichen" liegt noch ein gutes Stück Weg.
      Liebe Panther-Adler
      Weise doch nicht gleich etwas zurück nur weil du es nicht verstehst.
      Meins-deins, an inneren Bildern, so sehe ich das nicht, wenn irgendwo eine Resonanz auftaucht, dann hat das oft Gründe.
      Verstehe ich nicht warum das so schlecht sein soll wenn ein Tier einem die Tatze reicht, ich bekomme zum Beispiel oft spoantane Heilung von Pflanzen, da freue ich mich drüber und urteile nicht ob es anders irgendwie besser wäre oder die Pflanzen lieber mit mir reden sollten anstelle Energie, Licht, Wärme, Hoffnung zu geben.

      Das Thema mit dem Eisbär wäre ja auch längst durch, aber du wirst es nicht glauben, gestern als ich deinen Beitrag las, da kam wieder der innere Eisbär zu mir, dieses Mal mit Mütze, Schal und Schlittschuhen wie er frohe, lustige Kreise übers Eis zog.
      Warum kommt er zu mir ?
      Ich habe normalerweise nichts mit Eisbären zu tun, eher eine besondere Verbindung zu Braunbären.
      Also...Spekulationsknopf an...vielleicht hast du seine Botschaft nicht verstanden...?
      Warum ich das denke ?

      Du kommst vom Fach, hast all die richtigen Bücher studiert, die richtigen Kurse besucht, welchen Ratschlag kann dir jemand geben ?
      Aber all die Intelligenz und das Wissen, das nützt in vielen Situationen nichts.

      Manchmal braucht es einfach etwas mehr Humor, manchmal braucht es mehr Verbindung zu anderen, manchmal geht es darum zur Leichtigkeit des Seins zurück zu finden.
      Also ergreife doch einfach die Tatze und hab Spass, lass dich durch die Gegend wirbeln.
      Das schüttelt alles wieder an den richtigen Fleck, da kann die Seele wieder frei atmen.


      Panther-Adler schrieb:

      *lächel* Weißt Du... manchmal gibt es eine äußere Wahrheit, die kann sehr laut sein - und sehr logisch. Und fast jeder versteht es, wenn man sich danach richtet - oder rät einem auch dazu.
      Das Erlernte, die Erfahrung, die Ängste... was kann das alles laut sein.
      Aber bei dem Thema, um das es da geht, hab ich immer zwei Wahrheiten gehabt. Eine äußere und eine innere, immer. Und es hat genug Gelegenheit gegeben, an der inneren zu zweifeln, weil immer wieder dann, wo ich ihr nachgehen wollte, hab ich Ereignisse erlebt, die mich taumeln ließen und wo ich wirklich drum kämpfen musste, auf den Füßen zu bleiben.
      Ich musste mir lange immer wieder selber sagen: "Das ist nicht wahr, es ist nicht wahr, das sieht nur so aus und es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte, eine Wahrheit hinter der Kälte.
      Und diese ganzen Rat-Schläge dann immer: "Du bildest Dir was ein. Du spinnst doch. Lass das doch los, es ist doch längst vorbei."
      Und nach außen sieht alles so aus, als wäre das wahr.
      Aber dann sitzt Du mit Dir selber da, bist alleine, hast Zeit und Ruh und keinen, der irgendwas sagt oder will oder tut. Und dann kommst Du wirklich zur Ruhe und es wird immer leiser in Dir.

      Und dann kommen Dir die Tränen, die außen nicht sichtbar sind, weil längst gefroren (eigentlich stehst Du auf dem Eis ungeweinter Tränen und schockgefrosteter anderer Gefühle) und Du merkst: "innen ist das anders." Eigentlich hast Du innen eine ganz andere Wahrheit. Unter allem, was gewesen ist, liegt was ganz anderes. Und am Schlimmsten sind nicht die Verletzungen, die gewesen sind (Das Eis kriegste dann mit Natrium chloratum schon geschmolzen, s. Homöopathie-Thread), das Schlimmste ist eigentlich
      Das ist schön geschrieben, ja ich verstehe das...trotz Abstraktion.

      Mich würde aber interessieren worum es wirklich geht, also ein paar Fakten.
      Vielleicht befreit dich das.
      Du musst nicht immer stark sein und alles unter Kontrolle haben.

      Sich fallen lassen in die Hand von Gott...um zu schauen ob die Hände dich wirklich auffangen...musst du ihnen die Chance geben, oder nicht ?

      Leicht gesagt von mir...Vertrauensdinge sind auch nicht meine starke Seite, lieber auf Nummer sicher gehen, nur kontrollierbare Risikos eingehen.


      Alles Gute dir
    • Hallo Wirbelwind,

      wirbelwind schrieb:

      Weise doch nicht gleich etwas zurück nur weil du es nicht verstehst
      ich weise das Bild nicht zurück. Ich habe nur gesagt, dass es so nicht stattgefunden hat.

      Der Eisbär den ich sah, saß auf einer Scholle, die gerade dabei war, vom Eis abzubrechen und weg zu treiben. Und er überlegte, ob er auf das große Eisteil (von dem die Scholle gerade abbricht), zurück zu springen, ob er auf der Scholle bleibt und sich ein Stück treiben lässt oder ob er gleich ins Wasser springt und schwimmt.
      Mit Tatze geben hat das nix zu tun.
      (Er blieb dann auf der Scholle und hat sich auf der Scholle treiben lassen).

      wirbelwind schrieb:

      Meins-deins, an inneren Bildern, so sehe ich das nicht, wenn irgendwo eine Resonanz auftaucht, dann hat das oft Gründe.
      Ja sicher, aber die Gründe liegen doch dann bei dem, der die Resonanz hat. ;)

      wirbelwind schrieb:

      Verstehe ich nicht warum das so schlecht sein soll wenn ein Tier einem die Tatze reicht
      Daran ist gar nix schlecht, aber dazu muss der Bär es doch erstmal tun. :pardon:

      wirbelwind schrieb:

      ich bekomme zum Beispiel oft spoantane Heilung von Pflanzen, da freue ich mich drüber und urteile nicht ob es anders irgendwie besser wäre oder die Pflanzen lieber mit mir reden sollten anstelle Energie, Licht, Wärme, Hoffnung zu geben.
      Ich habe kein Urteil über den Eisbären. Ich habe nur gesagt, er hat mir nicht die Tatze gegeben, obwohl Du das offenbar so wahrgenoimmen hast. Was ist daran so schwer zu verstehen? Soll ich ihn jetzt zwingen oder was?
      "Bitte gib mir die Tatze, weil Wirbelwind das so gesehen hat.? :irre:

      wirbelwind schrieb:

      Das Thema mit dem Eisbär wäre ja auch längst durch,
      Entschuldige bitte, aber das bezweifle ich. Es gibt Prozesse, die Zeit brauchen, die nicht mit einem "Federwisch" zu erledigen sind.
      Ja, es gibt auch andere, ja ich weiß. Aber glaub mir: Das braucht Zeit. Weil es nicht ausschließlich mich betrifft. Und weil ich zwar meine Wahrheit sagen kann, aber anderen nicht über ihre Grenzen laufen darf. Weil ich die Wahrheitzen anderer und die Freiwilligkeit ihrer Seele genauso zu achten habe. Egal, wie ungeduldig mich das machen kann, warten zu müssen... ;)

      wirbelwind schrieb:

      aber du wirst es nicht glauben, gestern als ich deinen Beitrag las, da kam wieder der innere Eisbär zu mir, dieses Mal mit Mütze, Schal und Schlittschuhen wie er frohe, lustige Kreise übers Eis zog.
      Das glaub ich gerne. Die Situation verändert sich ja auch. Nicht unbedingt nur einfacher werdend (jedenfalls für mich nicht), aber sie verändert sich. Und dass das dem Eisbären gefällt, glaub ich allemal sofort.

      wirbelwind schrieb:

      Warum kommt er zu mir ?
      Frag ihn doch mal... woher soll ich das denn wissen?

      wirbelwind schrieb:

      Ich habe normalerweise nichts mit Eisbären zu tun, eher eine besondere Verbindung zu Braunbären.
      Vielleicht deswegen.
      Zu mir kommen viele Katzenartigen, nicht nur Panther. Ich hab eine Spezialverbindung zu denen, Katzenspirit ist mir nahe und vertraut.
      *lach* Ich weiß noch, ich war vor Jahren bei Don Charon (ein Schamane, der früher hier schrieb) und weil er mich als Adlerin kannte, dachte er natürlich, den Adler wiederzusehen. Tja - und wer war neben mir? Cat spirit... , so ist das dann mit Erwartungen... :D

      wirbelwind schrieb:

      Also...Spekulationsknopf an...vielleicht hast du seine Botschaft nicht verstanden...?
      Mach ihn wieder aus.
      Was ich verstehe und wann, ist die Angelegenheit meiner Seele (nicht meines Verstandes), des Bären und des Göttlichen. Du verhebst Dich, wenn Du diese Verantwortung tragen willst.


      wirbelwind schrieb:

      Du kommst vom Fach, hast all die richtigen Bücher studiert, die richtigen Kurse besucht,
      Unsinn. Ich habe wenig Kurse und Seminare besucht, dafür hatte ich die meiste Zeit meines Lebens gar kein Geld. Bücher zu Schamanismus? Ich glaub, zwei hab ich.

      wirbelwind schrieb:

      welchen Ratschlag kann dir jemand geben ?
      Es gibt hier viele, die mir gut raten können - und es auch tun. Zum Bsp. jene, die ich im Stillen immer wieder "die Forenmütter" nenne.
      Zum Bsp. durchaus auch Leute, die intuitiv (oder weil sie schon lange an Board sind) verstanden haben, was für ein Thema das ist. Zum Bsp. eine PN, die mir wertvollwe Infos über die Hautschichten des Eisbären gab. Das gibt es schon - und das nehme ich gerne an.
      Nur: Eins machen diese Menschen alle nicht: Mir ein Bild unterjubeln - und dann enttäuscht sein, wenn ich ihnen sage, dass es das so nicht gab/gibt.

      wirbelwind schrieb:

      Das ist schön geschrieben, ja ich verstehe das...trotz Abstraktion.
      Im öffentlichen Raum geht es nicht anders.

      wirbelwind schrieb:

      Du musst nicht immer stark sein und alles unter Kontrolle haben.
      *lächel* Das bin ich auch nicht immer. Bei weitem nicht... und es ist okay. Auch wenn es gelegentlich immer noch Angst machen kann. Aber das ist viel beser als früher. Du hättest mich mal vor ein paar Jahren sehen sollen... nee, ich bin schon viel weicher und flexibler geworden.

      wirbelwind schrieb:

      Sich fallen lassen in die Hand von Gott...um zu schauen ob die Hände dich wirklich auffangen...musst du ihnen die Chance geben, oder nicht ?
      Klar. Ich such mir aber schon aus, bei wem ich mich öffne- und wo nicht. Und bei Dir möchte ich es eher nicht.

      wirbelwind schrieb:

      Also ergreife doch einfach die Tatze und hab Spass, lass dich durch die Gegend wirbeln.
      Ach so, Du hast das anders gemeint? "Tatze reichen" im Sinne von "in Kontakt kommen" ? Ok, dann passt es, das Bild. Sorry, ich hab das nicht abstrahiert, sondern wörtlich genommen. Also, als hätte Eisbär mir beim Kontakt aufnehmen die Pfote gegeben - und das hat er nicht. Ergo war das dann wohl ein Mißverständnis.

      Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Nur ganz kurz.
      Ich hatte eigentlich nur noch mal geantwortet weil ich intuitiv das so wahrgenommen hatte dass es für dich in dieser Phase sehr wichtig ist irgendwie im Gespräch zu bleiben, egal was auch immer da grad von deiner Seite fliessen will.
      Für mich selber springt da nicht so viel raus, ganz im Gegenteil, es braucht viel Zeit und Energie gut formulierte Beiträge zu schreiben wo man wirklich auch auf die teils unbewussten Befindlichkeiten seines Gegenübers eingeht.

      Unsere Vorstellungen was Medialität und was richtig gelebte Medialität ist, gehen und gingen immer sehr stark auseinander.
      Vielleicht ergibt es sich irgendwann noch mal das auf neutralerem, objektivem Grund weiter zu beleuchten, nicht hier und jetzt.
      In der Vergangenheit hast du dich da sehr stark auf meine Kosten profiliert, ohne Rücksicht auf Verluste, wo ich immer noch nachtragend bin.
      Und auch jetzt ziehst du mir wieder rechts und links eine rein.

      Wenn jemand ein Thema aufmacht, dann lädt er zum Brainstorming ein, man kann vorher nicht wissen in welche Richtung das geht und es ist auch nicht sinnvoll das in jedem Fall zu sehr zu kontrollieren, einfach mal wirken lassen. Es gibt nicht nur ein einziges richtig und falsch, nur tanzende Potentiale. Sowohl der Themenersteller als auch die Antwortenden sind hierbei mit Respekt zu behandeln wenn die Angst zu überwinden ist dass Öffnung automatisch zu Schaden führt.

      Das Thema des Eises ist unendlich ergiebig, ob nun aus persönlicher Ebene oder allgemein. Auch Glatteissituationen und was man damit tut.

      Die blinden Flecken und deren Lösungen entdeckt man nicht über den Intellekt, sondern wenn man sich auf neue Einflüsse einlässt.
      Wenn ich gewusst hätte dass du sowieso nicht öffentlich über private Dinge schreiben möchtest, dann hätte ich hier überhaupt nicht erst mitgeschrieben.
    • Hallo Wirbelwind,

      wirbelwind schrieb:

      Ich hatte eigentlich nur noch mal geantwortet weil ich intuitiv das so wahrgenommen hatte dass es für dich in dieser Phase sehr wichtig ist irgendwie im Gespräch zu bleiben,
      ich bin im Gespräch.

      wirbelwind schrieb:

      Für mich selber springt da nicht so viel raus, ganz im Gegenteil,
      Dann lass es doch.

      wirbelwind schrieb:

      wo man wirklich auch auf die teils unbewussten Befindlichkeiten seines Gegenübers eingeht.
      Wie willst Du denn auf etwas eingehen, was Du gar nicht kennst? Dir sind also die Dinge bewusst, die Deinem Gegenüber unbewusst sind? (In dem Fall bin das Gegenüber jetzt grad ich, aber das kann ja sonstwer sein).
      Dein Satz sagt: "Hey Du, Dir sind Deine eigenen Befindlichkeiten ja (teilweise) unbewusst, aber ich, ja, also ich, ich kenne die - und ich geh mal darauf ein." A bisserl hochmütig ist das schon, gell? Zu meinen, besser als jemand anders zu wissen, wie's dem geht, was der braucht und fühlt. Ganz schön übergriffig... -

      wirbelwind schrieb:

      Unsere Vorstellungen was Medialität und was richtig gelebte Medialität ist, gehen und gingen immer sehr stark auseinander.
      Ja. Ich empfinde einiges von dem, was Du zu dem Thema schreibst und rätst, als hoch gefährlich.
      Aber das kann mir auch wurscht sein. Wenn Du das so (in meinen Augen naiv) leben willst, fein. Wenn es Dir gut damit geht, fein.
      Ich bin nicht Dein Richter, ich bin nicht Dein Lehrer.
      Ich bin aber auch niemand, der diesem Weg, der Deiner zu sein scheint, guten Gewissens folgen kann und wird. Mir ist da einiges dunkel und gefährlich, was für Dich völlig selbstverständlich zu sein scheint.

      wirbelwind schrieb:

      Vielleicht ergibt es sich irgendwann noch mal das auf neutralerem, objektivem Grund weiter zu beleuchten, nicht hier und jetzt.
      Bei einigen Deiner Grundannahmen zum Thema "Medialität" rollen sich mir die Fußnägel hoch und mir graust es. Was soll ich da objektivieren oder beleuchten? Mehr als "Danke, nein, das ist nicht meins." kann ich da nicht zu sagen.
      Von daher: Geh Deinen Weg, mach Deine Erfahrungen. Ich gehe meinen und mach meine.

      wirbelwind schrieb:

      In der Vergangenheit hast du dich da sehr stark auf meine Kosten profiliert, ohne Rücksicht auf Verluste, wo ich immer noch nachtragend bin.
      Und auch jetzt ziehst du mir wieder rechts und links eine rein.
      Wenn Du das so empfindest, tut's mir leid. Das mit der Tatze war ein Mißverständnis und weitere Infos zu dem Thema bekommst Du von mir nicht.

      Das weitere, worauf Du anspielst: Ich habe eine psychisch schwer erkrankte Person davon abgehalten, sich im von Google einsehbaren Bereich völlig nackig zu machen und bin Dir und anderen, die da zu einer öffentlichen Öffnung geraten haben, dabei deutlich über den Mund gefahren. Ja, hab ich gemacht, steh ich auch dazu.
      Warum? Weil ich die Bloßstellung und Eigenentblößung eines verzweifelten Menschen verhindern wollte.
      Warum wollte ich das?
      Weil ich es ein Unding finde, einen Menschen dazu zu bringen, allen Kummer und alle Not so derartig offen zu bekennen und dabei und damit von absolut jedem, der die passenden Stichworte in Google eintippt, auffindbar zu sein. Weil ich diese zusätzliche Verletzung verhinden wollte und laut und deutlich gesagt habe, was ich davon halte, so jemanden NICHT in geschützte Bereiche (dieses Forums oder einer Klinik oder was auch immer) zu bringen.
      Wenn der Schutz eines anderen Profilierung auf Deine Kosten gewesen sein soll, dann habe ich mich profiliert, ja. Und weisst Du was? Das tut mir nicht leid.
      Über meine Ausdrucksweise, über vielleicht mitunter vorschnelles Handeln, über Ängste, Vorurteile oder das, was für mich Grundlagen medialen Handelns sind, lässt sich jederzeit diskutieren, immer. Auch wenn wir zwei selten einer Meinung waren und sind.
      Aber darüber, was da gelaufen ist, diskutiere ich nicht. Da handle ich. Und wer das für Profilierung hält, soll's tun.
      Mir ist es lieber, einen Menschen in Not zu schützen und dafür bei gewissen Leuten unbeliebt zu sein und als profilierungssüchtig oder geltungsbewusst oder sonstwas zu gelten, als sowas unwidersprochen geschehen zu lassen.
      Deinen Beifall brauch ich nicht, meine Selbstachtung schon.

      wirbelwind schrieb:

      Wenn jemand ein Thema aufmacht, dann lädt er zum Brainstorming ein,
      Nein. Ein Brainstorming ist: Ein Wort oder Thema setzen und dann mal gucken, was kommt.
      Die Eröffnung dieses Threads war das nicht. Die Eröffnung dieses Threads war ein "mir was von der Seele schreiben".

      wirbelwind schrieb:

      Es gibt nicht nur ein einziges richtig und falsch, nur tanzende Potentiale
      Es gibt nicht nur tanzende Potenziale, es gibt auch Verhalten - und das kann ethisch oder unethisch sein.

      wirbelwind schrieb:

      Sowohl der Themenersteller als auch die Antwortenden sind hierbei mit Respekt zu behandeln wenn die Angst zu überwinden ist dass Öffnung automatisch zu Schaden führt.
      Wenn ich mich gegenüber einem anderen nicht öffnen will - gehört es dann zum Respekt, das zu respektieren oder nicht? Muss man dann mehr fordern, als dieser Mensch grad erzählen kann und möchte? Oder ist das dann übergriffig? Wenn nein, ab wann wäre es das denn dann? Wie deutlich muss ein Nein gesagt werden, um als Nein und als Grenze respektiert zu werden?

      wirbelwind schrieb:

      Das Thema des Eises ist unendlich ergiebig,
      *nurnochkopfschüttelnddasteht*

      wirbelwind schrieb:

      Wenn ich gewusst hätte dass du sowieso nicht öffentlich über private Dinge schreiben möchtest, dann hätte ich hier überhaupt nicht erst mitgeschrieben.
      Komm, lass gut sein. Das hat echt keinen Sinn.

      Einigermaßen fassungslose Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

      Beitrag von Panther-Adler ()

      Dieser Beitrag wurde von Ilaya aus folgendem Grund gelöscht: Off topic ().
    • Panther-Adler schrieb:

      Danke, Ate. Ich versuch grad, vom Eis runter zu gehen. Hab ziemlich wacklige Knie dabei und hoff, dass der Boden hält.


      ........
      Also langsam runter vom Eis... auch wenn's unter den Sohlen knirscht...
      einen Schritt nach dem anderen...
      LG,
      Panther-Adler
      Ich weiss nix vom Grundproblem Panther -Adler, kann Dir somit nur sagen, wie ich es für mich deuten würde, diesen Eisbär.
      On Du was damit anfangen kannst - keine Ahnung.

      Ich würd mir denken , er kennt sich aus wie man sich auf dem Eis bewegt, er ist in seinem Element, weiss wie man das Eis gefahrlos verlässt, er kann sich über Wasser halten und in den Gewässern rund um das Eis herum bewegen, kann darin schwimmen und findet darin seine Nahrung, im Wasser.
      Er ist furchtlos, er hat keine Angst, weil ihm all das, rund um das Eis herum bekannt ist.

      Ein Eis zu verlassen kann für einen selbst (für den Mensch) als gefährlich empfunden werden, vor allem - wenns unter dem Boden knirscht, wenn man sich bewegt - immerhin wartet etwas Unbekannte, wohl etwas neues auf einen.
      Das Alte , das Eis ist wohlbekannt, ist Sicherheit, wenn auch eine kalte.
      Neues ist immer ein Risiko - der sichere (Eisboden) wird verlassen.

      Der Eisbär könnt gleich ins Wasser springen und wegschwimmen, aber er wählte die Scholle.
      Warum ? Diese Antwort kennst wohl nur Du.

      Dieses Bild - der Eisbär auf der Scholle - umgesetzt in deine menschiiche Realität, was könnt das für Dich bedeuten ?
    • Hallo Sunshine,

      Sunshine16 schrieb:

      Das Alte , das Eis ist wohlbekannt, ist Sicherheit, wenn auch eine kalte.
      Wohl wahr!

      Panther-Adler schrieb:

      Aber bei dem Thema, um das es da geht, hab ich immer zwei Wahrheiten gehabt. Eine äußere und eine innere, immer. Und es hat genug Gelegenheit gegeben, an der inneren zu zweifeln, weil immer wieder dann, wo ich ihr nachgehen wollte, hab ich Ereignisse erlebt, die mich taumeln ließen und wo ich wirklich drum kämpfen musste, auf den Füßen zu bleiben.
      Ich musste mir lange immer wieder selber sagen: "Das ist nicht wahr, es ist nicht wahr, das sieht nur so aus und es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte, eine Wahrheit hinter der Kälte.
      Das Alte, das Eis, der Status Quo, das war sehr viel äußere Wahrheit. Das ist es immer noch, denn:

      Panther-Adler schrieb:

      manchmal gibt es eine äußere Wahrheit, die kann sehr laut sein - und sehr logisch. Und fast jeder versteht es, wenn man sich danach richtet - oder rät einem auch dazu.
      Das Erlernte, die Erfahrung, die Ängste... was kann das alles laut sein.
      ... und die Erfahrung sagt: "Halt Dich bedeckt. Schütz Dich! Pack die Gefühle gut ein (Wasser gefrieren lassen), zeig sie nicht. Das macht an der Stelle nur verletzlich und es wird augenutzt, wenn Du da verletzlich bist." Ich bin bei diesem Eisbär-Thema übel verletzt worden, an einem sehr wunden Punkt. Ob absichtlich oder nicht, sei dahingestellt, aber passiert ist es. Und es ist auch fortgesetzt worden, nachdem ich "Stop!" gesagt hatte. Spätestens ab dem Punkt nach dem Stop kann es also nicht mehr versehentlich passiert sein. Das muss ich in Betracht ziehen, egal, wie ich mich verhalte.
      Nur - und das ist die andere Seite - auch ich habe verletzt und zumindest an einer Stelle auch mit dem Wissen (und in dem Moment auch mit der Absicht), dass ich das tue. Das ist auch Fakt.
      Also wer bin ich? Die, die verletzt wurde? Die, die verletzt hat? Beides? Hat das Relevanz? Wenn ja, welche? Identifiziere ich mich mit der einen Seite mehr als mit der anderen? Gibt's da einen versteckten Gewinn bei und falls ja, welchen?
      Werde ich vielleicht auch von anderen mit einer der beiden Seiten identifiziert? Bin ich da vielleicht in der Wahrnehmung die, die verletzt hat, während ich mich vielleicht eher als die sehe, die zuerst verletzt worden ist? Ist das (noch) wichtig? Sagt die innere Wahrheit vielleicht, dass das egal ist, wer angefangen hat und wer wen wann womit warum zuerst verletzt hat? Könnte das vielleicht sogar wirklich egal sein oder werden? Nur, was mache ich dann mit meinem Schutz (den das Eis und der Status Quo ja zunächst mal bieten)?
      Was, wenn ich meine innere Wahrheit zeige und dann direkt wieder eine drüber kriege? Vielleicht wartet die andere Seite ja genau darauf?
      Also, wer bin ich? Opfer, Täter, Eisbär, Wasser, Scholle? Alles ein bißchen? Oder gar nix davon?

      Sunshine16 schrieb:

      Neues ist immer ein Risiko - der sichere (Eisboden) wird verlassen.
      Auch das kann stimmen. Es könnte aber auch- wenn es blöd läuft- eine Neuauflage altbekannter ungesunder Muster werden. Hoffnung und Skepsis gemischt in mir.

      Sunshine16 schrieb:

      Ein Eis zu verlassen kann für einen selbst (für den Mensch) als gefährlich empfunden werden, vor allem - wenns unter dem Boden knirscht, wenn man sich bewegt - immerhin wartet etwas Unbekannte, wohl etwas neues auf einen.
      Zumindest der Versuch dazu. Ob es gelingt? Ein Experiment mit offenem Ausgang. Ich weiß es wirklich nicht. Die innere Wahrheit möchte gerne Ja sagen, die äußere meint, es spräche vieles dagegen.
      Aber aus Angst vor dem Leben das Leben nicht leben? Geht ja eigentlich auch nicht...
      Ist halt die Frage: Ist es schmerzhafter, sich zu öffnen und zu zeigen und die Angst vor (erneuter) Verletzung zu riskieren?
      Oder ist es schmerzhafter, geschützt und sicher zu bleiben, dafür aber den Schmerz zu tragen, eben nicht dieses innen gesehen werden zu haben (was vor der Verletzung immer ging), was man aber haben könnte, wenn man Offenheit riskiert?

      Sunshine16 schrieb:

      Der Eisbär könnt gleich ins Wasser springen und wegschwimmen, aber er wählte die Scholle.
      Angst. Angst vor erneutem Verletztwerden. Gleichzeitig Angst haben und lieben geht aber nicht. Da schließen sich Angst und Liebe wirklich aus. Ja - und wenn Du innen liebst und außen Angst hast und Dir dauernd auch noch suggeriert wird, dass es bescheuert ist, so zu lieben, weil Liebe eh irgendwann endet und DAS dann ganz bestimmt weh tut (wenn nicht schon vorher irgendwelche Verletzungen wehtun) dann haste halt den Salat. Und dann bleibste halt erstmal auf der Scholle.

      Aber da ist das hier

      Sunshine16 schrieb:

      Ich würd mir denken , er kennt sich aus wie man sich auf dem Eis bewegt, er ist in seinem Element, weiss wie man das Eis gefahrlos verlässt, er kann sich über Wasser halten und in den Gewässern rund um das Eis herum bewegen, kann darin schwimmen und findet darin seine Nahrung, im Wasser.
      Er ist furchtlos, er hat keine Angst, weil ihm all das, rund um das Eis herum bekannt ist.
      ja schon ziemlich tröstlich, weil: die ganzen Ressourcen sind ja da.

      LG,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Panther-Adler schrieb:




      ... und die Erfahrung sagt: "Halt Dich bedeckt. Schütz Dich! Pack die Gefühle gut ein (Wasser gefrieren lassen), zeig sie nicht. Das macht an der Stelle nur verletzlich und es wird augenutzt, wenn Du da verletzlich bist."

      Werde ich vielleicht auch von anderen mit einer der beiden Seiten identifiziert?


      Was, wenn ich meine innere Wahrheit zeige und dann direkt wieder eine drüber kriege? Vielleicht wartet die andere Seite ja genau darauf?


      Ist halt die Frage: Ist es schmerzhafter, sich zu öffnen und zu zeigen und die Angst vor (erneuter) Verletzung zu riskieren?
      Oder ist es schmerzhafter, geschützt und sicher zu bleiben, dafür aber den Schmerz zu tragen, eben nicht dieses innen gesehen werden zu haben (was vor der Verletzung immer ging), was man aber haben könnte, wenn man Offenheit riskiert?

      Hallo Panther -Adler,

      für mich ist es nicht wichtig, wer angefangen hat, denn Du bist die Fragestellerin, auf Dir liegt im Moment meine Aufmerksamkeit.

      All deine Gedanken über die "Anderen", so viel Gedanken darüber, wie man Dich sieht.
      Wer hat sie nicht diese Gedanken, für mich sind sie menschlich, es menschelt halt.

      Die Frage ist, wie geht man selbst damit um.
      Das "Urteil" die "Fehleinschätzung" der Anderen kann Dich sehr schmerzen, so lese ich das.

      Warum schmerzt Dich das so , weisst Du das ?..
      (Ich weiss, blöde Frage - aber eine ehrliche Antwort zu sich selber kann hilfreich sein)

      Für Dich gibt es zwei Seiten das "Entweder" und das "Oder" und beide Seiten die dir in den Sinn kommen sind leider schmerzhaft.
      Mir kommen spontan noch andere Möglichkeiten in den Sinn, die nicht so schmerzen.

      Dir auch ?
      Was müsste geschehen, damits nimmer so schmerzt...muss hier keiner wissen, reicht, wenns Dir in den Sinn kommt :)

      Noch zu der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung, da weisst Du ja selber, dass der virtuelle Raum wohl ein idealer Nährboden ist um exakt darin Missverständnisse zu erzeugen , vor allem wenns um persönliche Probleme geht.
      Würd ich mir nicht allzuviel draus machen.
      Da ist ein kleiner, aber feiner Bekanntenkreis wohl in manchen Fällen die bessere Alternative .

      Es könnt ja auch die goldene Mitte geben - bei manchen Leuten öffnet man sich, bei anderen nicht.

      Das Leben hat so viele Farben, wär ja ziemlich trist, wenns nur das Entweder - oder Oder gäb :)

      Liebe bunte Grüße
    • Hallo Sunshine,

      Sunshine16 schrieb:

      Das "Urteil" die "Fehleinschätzung" der Anderen kann Dich sehr schmerzen, so lese ich das.
      Kann, ja. Tut es nicht immer, aber kann, ja. Und bei einer Person, die ich zehn Jahre kenne (in real life, meine ich) und wie ich dachte, gut kenne, schmerzt es schon.

      Sunshine16 schrieb:

      Warum schmerzt Dich das so , weisst Du das ?..
      *lacht* Naja, zunächst mal, weil ich oft genug zum Sündenbock gemacht worden bin (kommt aus meiner mütterlichen Linie her) und eigentlich keinen Bock mehr auf die Rolle hab'. Reicht jetzt mal. Wobei das Wörtlichen "eigentlich" grad interessant ist. Das guck ich mir mal an. Chuck Spezzano hat da mit seinen Familienrollen, die zu Beziehungsmustern werden, ganz hilfreiche Sachen. Ich schau mal, was ich find.

      Sunshine16 schrieb:

      Für Dich gibt es zwei Seiten das "Entweder" und das "Oder" und beide Seiten die dir in den Sinn kommen sind leider schmerzhaft.
      Stimmt.

      Sunshine16 schrieb:

      Mir kommen spontan noch andere Möglichkeiten in den Sinn, die nicht so schmerzen.

      Dir auch ?

      Momentan nicht, nein. Kann ja mal reisen und den Eisbären fragen.

      Sunshine16 schrieb:

      Was müsste geschehen, damits nimmer so schmerzt...muss hier keiner wissen, reicht, wenns Dir in den Sinn kommt
      Weiß ich auch noch nicht genau. Nur das Wort "Schuldkonzept" fällt mir ein, also denk ich mal, dass das was damit zu tun hat. Schau ich mir auch mal an.

      Sunshine16 schrieb:

      Noch zu der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung, da weisst Du ja selber, dass der virtuelle Raum wohl ein idealer Nährboden ist um exakt darin Missverständnisse zu erzeugen , vor allem wenns um persönliche Probleme geht.
      Würd ich mir nicht allzuviel draus machen.
      ?
      Den Bezug kapier ich jetzt grad nicht. Der Konflikt, der das Grundproblem in diesem Thema ist, ist privat. Das hat mit virtuell wenig zu tun, sondern mit sehr realen Menschen ohne Nicks. Auch wenn wir uns hier grad über das Internet austauschen.
      LG und schönen Tag Dir,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Bin mit dem Eisbär Tauchen gegangen. Interessante Erfahrung. Bin also mit dem Eisbär auch von der Scholle runtergegangen. Im Wasser bleiben fühlt sich trotzdem nicht gut an.
      Brauche noch Boden unter den Füßen.
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Ich park das mal hier - weil es, im Gegensatz zu einigem anderen, tatsächlich zu den Schwierigkeiten der Seele gehört, die zum Auftauchen des Eisbären führten. Danke fürs Schreiben, Advaita. Öffentlich auf die einzelnen Punkte eingehen möchte ich derzeit nicht.

      advaita schrieb:

      Nehmen wir an, jemand begegnet im Traum, in einer Vision, in einer schamanischen Reise ein Tier.
      Nicht jedes auftauchende Tier muss ein Krafttier sein.
      Es kann einfach sein, dass das Leben über dieses Tier mit uns kommuniziert.

      Beispiel Eisbär:
      1) Das Leben sagt - ich habe dich die ganze Zeit im Focus meiner Wahrnehmung.
      Ganz gleich, wie allein gelassen, wie einsam, wie verzweifelt du dich auch fühlst, ich sehe dich und bin bei dir.

      2) Das Leben sagt - ich schicke Dir als Body Guard, als Seelentröster, als Pfadfinder im Dickicht des Lebens einen Stellvertreter von mir: einen Eisbären

      3) Das Leben sagt - seine Kraft, seine Erfahrung stehen dir zur Verfügung und werden dich in Freiheit und ein Leben der Fülle führen.

      Bis jetzt alles ok!

      4) Das Leben sagt - bitte schau dir den Eisbären an.
      Er ist meine Botschaft an Dich in einer Krisensituation von Dir.
      Ich könnte Dir ebenso gut einen Braunbären, Elephanten, Drachen schicken.
      Nur - das habe ich nicht getan - aus gutem Grunde.

      5) Das Leben sagt - schau dir die Kraft des Eisbärs an - so groß ist Deine Enttäuschung, Deine Wut und Deine Verletzung.

      6) Das Leben sagt - schau dir den Eisbären an- du musst lernen, mit diesen Emotionen umzugehen.
      Es bringt nichts, sie schock zu frieren, damit du den Schmerz und die Verletzung nicht mehr spürst.

      7) Das Leben sagt - bitte schau dir die Haut des Eisbären an. Sie ist schwarz.
      Eine massive Verletzung des Selbstwertgefühls kann uralte "dunkle" Grunderfahrungen "triggern" und du wirst mit Gefühlen überschwemmt, von denen du gehofft hast, sie sind lange vorbei.

      8. Das Leben sagt - ich halte Dich und Dein Herz warm und geschützt, wenn es draußen 40 Grad unter Null hat, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr weiter zu können in einer kalten, gefühllosen Welt.

      Die Weisheit des Lebens und die Tiefe unserer Seele ist viel größer, als wir es uns erträumen und vorstellen können.

      LG
      Advaita
      Dass er kein Krafttier im üblichen Sinne ist, sondern explizit für ein bestimmtes Thema auftauchte, ist mir übrigens klar. Ich schrieb es bereits in Beitrag Nr. 5.

      Panther-Adler schrieb:

      Auch dank eines Eisbären, der auftauchte. Sieht so aus, als würde der mir bei dem Thema irgendwie helfen. Ist kein Krafttier, ist einfach für den Bereich/das Thema grad mal da.
      Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)