Das Leben (nicht) auf Eis legen...

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    • liebe kirsten,

      ich nehme dich wahr.

      :denk: auf und ab geht es immer.
      ich wünsche dir, dass deine augen weinen können, wenn es dir nach weinen zumute ist.
      manchmal geht das auch erst, wenn man sich jemand anderem ( meine ich jetzt allgemein) gegenüber öffnet und mitteilt.



      :katze: miau
      * remember to walk in beauty *
    • theblue6 schrieb:

      Das Klarträumen ist die Fähigkeit seine Träume bewusst zu steuern und damit Ängste und sonstige Probleme aufzulösen.
      Ich mache etwas Ähnliches schon relativ lange.
      In Begleitung meines Hauptverbündeten kann ich seit Jahren gezielt über Zeit und Raum gehen - und tue das auch immer wieder mal.
      Dazu extra schlafen zu müssen, wäre mir zu umständlich. Das geht in entspannter Trance sicherer und gezielter - zumindest für mich. Trotzdem danke für den Tipp.

      Roy schrieb:

      Wer zu lange über etwas nachdenkt lädt unweigerlich auch negative Gedanken ein.
      Positives Denken und Gedankenkontrolle diskutiere ich in diesem Faden nicht.
      Und glaub mir, ich bezweifle, dass Du das mit mir diskutieren möchtest. ;) Lass es mich mal so sagen: Die Grundlage stimmt, dasm, was drum herum draus gemacht worden ist, ist Quatsch, und funktioniert, obwohl Geist Materie beeinflussen kann, meistens nicht. Aber das ist nicht mein Thema. Ich wende die Grundlagen an, beobachte die Auswüchse leise in mich hinein lachend - und denk mir mein Teil. ;)

      Arthemesia schrieb:

      Hast du das Zutrauen und Vertrauen zu dir, das sie daraus gestärkt und entwickelt wieder hervortritt und dem Leben mit seiner Lebendigkeit auf einer neuen Stufe begegnet?
      Ich hab die Erfahrung, dass es immer wieder so war und so ist, ja.
      Nur, das hier

      Arthemesia schrieb:

      [...] das sich deine Seele in Eis oder Stein zurückzieht wenn der Wind des Lebens ihr zu rauh wird?
      fühlt sich immer noch wie "kneifen" an. Wobei "kneifen" kein Gefühl ist, sondern ein bewertender Gedanke, fällt mir grad so auf.
      Ich finde, dass ich feige bin, wenn sowas passiert. Dass ich mich stellen sollte/müßte.
      Das im übrigen macht es auch so schwer, sich die Wunden zu lecken. Weil: Wenn Rückzug "feige" ist, dann wird der Weg in die Höhle schwer.

      Außerdem würde... Frieden damit machen, es mir zugestehen, mich zurückzuziehen, auch bedeuten, zu sagen: "Ey, ich bin eigentlich viel zarter, als ihr alle Mann denkt." Das stimmt zwar - heißt aber noch lange nicht, dass es jeder merken muss. ;)
      Ein ziemlich zartes Seelchen, nur... damit komm ich hier nicht durch. So ist mein Leben nicht, sorry.

      toshka schrieb:

      ich wünsche dir, dass deine augen weinen können, wenn es dir nach weinen zumute ist.
      Sie konnten, Toshka, sie konnten. Das geht wirklich einfacher jetzt als noch vor ein paar Monaten. Natrium chloratum ist Kochsalz, weißt Du... und seitdem ich das in ner relativ hohen Potenz genommen hab, sitz ich nicht mehr mit nem Kloß im Hals und Druck und feuchten Augen da und es kommt nix.Das war früher öfter so. Jetzt geht's.

      *lach* Willst mir unbedingt wieder einen Vierpföter zukommen lassen, was?
      Okay, ich sag Dir was: Es gibt absolut nix, was mich zuverlässiger entspannt als das Schnurren einer Katze. Ich schätz', die Pharmaindustrie könnte ein Drittel ihres Beruhigungsmittelumsatzes pro Jahr verlieren (eher mehr noch), wenn dieses vollkommen natürliche Heilmittel eingesetzt würde.
      Und Du schon recht, es fehlt mir, dass jemand vor Freude die Fußmatte tretelt, wenn ich heim komm und in meiner Armbeuge oder auf dem Knie einschläft.
      ABER:
      Ich bin nicht mehr so gelenkig wie früher. Garantieren, dass ich mich jeden Tag bücken kann, um Katzenklos zu säubern, kann ich nicht mehr.
      Und ich hatte, was das angeht, echt alles: Vom Kater, der grundsätzlich rausging, wenn er mußte, über eine Katze, die dasselbe machte (außer bei Minusgraden, dann war drinnen angesagt), bis zu einer Lady, die sogar extra von draußen reinkam, um ihre Geschäfte zu erledigen.
      Gibt's alles. Abgesehen davon bin ich stundenlang weg und wie's beruflich weitergeht, ist auch nur noch 1 Jahr lang klar.
      In dieser Situation eine neue Katze? Fühlt sich nicht gut an, irgendwie.

      Wobei ich eine Besuchskatze hab. Die wohnt irgendwo hier in der Nähe, sonnt sich ab und zu auf meiner Terrasse und wenn sie gaaaanz mutig ist, köpfelt sie auch schon mal meine Hand.
      *maunz* und LG,
      Panther-Phönix-Adler ;)
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Hallo liebe Kirsten,

      Panther-Adler schrieb:

      fühlt sich immer noch wie "kneifen" an. Wobei "kneifen" kein Gefühl ist, sondern ein bewertender Gedanke, fällt mir grad so auf.
      Ich finde, dass ich feige bin, wenn sowas passiert. Dass ich mich stellen sollte/müßte.
      Das im übrigen macht es auch so schwer, sich die Wunden zu lecken. Weil: Wenn Rückzug "feige" ist, dann wird der Weg in die Höhle schwer.
      Was ist für dich so schlimm am "feige" sein?
      Oder vielleicht ist es auch feige sich zurückzuziehen?
      Vielleicht ist es feige sein gewohntes Muster zu durchbrechen?
      Wer in dir sagt was feige ist und was nicht?

      Ach ja, und das schöne Spielchen mit den Konjunktiven: müßte/sollte... Ist schon so eine Sache sich immer wieder danach zu recken was man alles so müßte/sollte, hilft es doch so nett dabei nicht hinzuschauen wo man wirklich ist.
      Bei jedem müßte/sollte hören wir unserer Seele nicht zu.

      Panther-Adler schrieb:

      Außerdem würde... Frieden damit machen, es mir zugestehen, mich zurückzuziehen, auch bedeuten, zu sagen: "Ey, ich bin eigentlich viel zarter, als ihr alle Mann denkt." Das stimmt zwar - heißt aber noch lange nicht, dass es jeder merken muss.
      Ein ziemlich zartes Seelchen, nur... damit komm ich hier nicht durch. So ist mein Leben nicht, sorry.
      Glaubst du allen Ernstes das du eine Seele hast, die nicht "durch" kommt?


      "Mit einem zarten Seelchen komme ich nicht durch" ist ein Glaubenssatz, der es in sich hat.
      Zum einen sprichst du deiner Seele ab mit dem Leben fertig zu werden, zum anderen weist du dein Bewusstsein an, ständig das Leben nach Situationen abzuscannen in denen du hart sein musst.
      Denn wie du ja weißt wird dein Bewusstsein alles tun damit dein Glaubenssatz bestätigt wird.
      Ich erzähle dir sicherlich nichts Neues damit, wenn ich dir sage das unsere Wahr- nehmungen durch die Filter unserer Glaubenssätze und Überzeugungen laufen. Beides ist veränderbar.

      Es stimmt, dein Leben ist nicht so - gibst du dem Leben eine Chance anders zu sein?

      Ich liebe Gänseblümchen. Sie sind zart, feingliedrig, nicht besonders groß und doch leuchten sie. Gerade jetzt siehst du sie auf den Wiesen blühen. Sie blühen auch auf dem Rasen, werden regelmäßig mit abgemäht und kommen unverdrossen wieder. Blühen erneut und recken ihre Köpfchen in die Sonne, schließen sich am Abend, gönnen sich auch ihre Blühpausen, um danach um zu schöner erneut zu blühen und zu leuchten.
      Das alles machen sie ungeachtet wie oft ein Rasenmäher kommt oder Kinder sie pflücken für Blumenkränze oder Mädchen ihre Blütenblätter zupfen um zu erfahren ob er sie liebt. (darum auch Maßliebchen genannt ;) ).
      Bellis perenis als Homöopathica ist ein großes Verletzungsmittel, es wirkt da, wo Arnica nicht mehr wirkt und besonders bei Verletzungen im Uterusbereich.

      Verzeih den Exkurs in Botanik und Homöpathie. Er dient nur der Veranschaulichung was Zartheit wirklich kann - Verletzungen heilen.

      Alles Liebe dir,
      liebe Grüße
      Anita
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Guten Morgen, Anita,

      Arthemesia schrieb:

      Was ist für dich so schlimm am "feige" sein?
      Das ist ein No-Go. Warum? Keine Ahnung. Macht man einfach nicht. Gehört sich nicht. Ist unfair.

      Arthemesia schrieb:

      Oder vielleicht ist es auch feige sich zurückzuziehen?
      Oft, ja. Meistens. Es mag ein paar ganz wenige Ausnahmen geben. Aber meist ist es feige, weil so Dinge nicht geklärt werden.
      Jetzt muss ich dazu sagen: Ich komme aus einer Umgebung, in der "jetzt nicht = nie" gilt.
      Also, wenn mir Erwachsene gesagt haben "Wir besprechen das jetzt nicht.", dann bedeutete das nicht "Wir besprechen das in 3 Std. oder morgen oder nächste Woche." Jetzt nicht bedeutete: "Das wird nicht geklärt."
      Vielleicht hab ich deshalb auch so'n Thema damit.
      Ich hab kein Problem, wenn mir jemand sagt: "Du hör mal, ich brauch Zeit zum Nachdenken/Nachfühlen. Nächsten Donnerstag um 5 hätt ich Zeit, da sag ich Dir dann Bescheid, auf was für Ideen ich gekommen bin." Kein Thema. Das können dann auch drei, vier, fünf oder sechs Monate sein. Geht.
      Man kann mir dann auch sagen: "Du, ich hatte jetzt 2 Monate Zeit, ich brauch nochmal zwei." Geht auch.
      Aber Rückzug ohne Vorankündigung und Zeitangabe geht nicht. Da flipp ich innerlich aus - weil sich das genau wie früher anfühlt. Das mal zum Rückzug von anderen.
      Rückzug von mir: entweder sehr abrupt (doch, da kann dann genau das passieren, was ich bei anderen gar nicht mag - ich muss nur verletzt genug sein. Und ja, ich weiß, dass das "mit zweierlei Maß messen" ist) oder eben sehr schwer.

      Arthemesia schrieb:

      Vielleicht ist es feige sein gewohntes Muster zu durchbrechen?
      Kommt auf das Muster an.

      Arthemesia schrieb:

      Wer in dir sagt was feige ist und was nicht?
      Keine Ahnung. Gute Frage, noch ohne Antwort. Teilweisye meine ich, innerlich meinen Vater zu hören, wenn ich da reinfühle - aber das ist noch nicht alles.

      Arthemesia schrieb:

      Ist schon so eine Sache sich immer wieder danach zu recken was man alles so müßte/sollte, hilft es doch so nett dabei nicht hinzuschauen wo man wirklich ist.
      Das funktioniert doch nur, indem man hinschaut. Nur, wenn ich sehe, wie's ist, weiß ich ja, dass es nicht so ist, wie's könnte/sollte.

      Arthemesia schrieb:

      Bei jedem müßte/sollte hören wir unserer Seele nicht zu.
      Das find ich jetzt zu pauschal, sorry. Wenn ich mir selber sag: "Du solltest mehr Flüssigkeit zu Dir nehmen, weil Du dann weniger Ödem-Probleme hast", dann geb ich mir seelisch einen sinnvollen Rat.
      Wenn ich sag: "Du solltest das Verhalten von xyz verstehen, weil xyz kann ja nicht anders."- dann höre ich mir damit möglicherweise nicht zu, weil ich durch dieses immer wieder verstehen und entschuldigen immer wieder über meine Bedürfnisse hinweg gehe und mein Leben und die Erfüllung meiner Bedpürfnisse verschiebe = auf Eis lege.
      Beides "sollte" - aber komplett verschieden.

      Arthemesia schrieb:

      Glaubst du allen Ernstes das du eine Seele hast, die nicht "durch" kommt?
      Jipp. Jedenfalls nicht, ohne immer wieder kämpfen zu müssen.

      Arthemesia schrieb:

      Ich erzähle dir sicherlich nichts Neues damit, wenn ich dir sage das unsere Wahr- nehmungen durch die Filter unserer Glaubenssätze und Überzeugungen laufen. Beides ist veränderbar.
      Das stimmt.
      Ich habe diesen Kampf, um durchzukommen, aber von Anfang an gehabt - hätte ja schon fast meine Geburt nicht überlebt- und ein paar Tage danach wars auch noch mal sehr knapp. Und schon da habe ich gekämpft. Natürlich nicht mit Verstand und Worten, aber mit Lebenswillen.
      Möchtest Du mir jetzt sagen, ich hätte bereits als Neugeborene den Glaubenssatz gehabt, dass ich kämpfen muss, um überleben zu können?Mögliche wäre es natürlich. Wenn man denn von Reinkarnation ausgeht (was ich tue, weil ich es immer noch für das sinnvollste Erklärungsmodell verschiedenste Phänomene halte, die mir begegnet sind) und davon, dass ich mir den Satz dann von früher mitgebracht habe.

      Arthemesia schrieb:

      Zum einen sprichst du deiner Seele ab mit dem Leben fertig zu werden,
      Das ist ja auch immer wieder die Befürchtung. Was meinste, wo die Angst vor Unberechenbarkeit herkommt? Genau da.
      "upps, diese Situation ist neu, ist fremd. Werde ich damit umgehen können? Schaffe ich das?" Immer wieder die ganz große Frage meines Lebens, seit 40 Jahren. "Schaff ich das, was da auf mich zukommt?" In dieser doch oft - nicht immer, aber oft- recht harten und kalten Welt, wo der Stärkere durchkommt, survival of the fittest und so? Bin ich dafür passend ausgestattet oder sind die Mängfel/Defizite diesmal vielleicht doch zu groß?

      Arthemesia schrieb:

      Zum einen sprichst du deiner Seele ab mit dem Leben fertig zu werden, zum anderen weist du dein Bewusstsein an, ständig das Leben nach Situationen abzuscannen in denen du hart sein musst.
      Da wird in beide Richtungen ein Schuh draus. Ich schaue in jeder Situation, wieviel Zartheit ohne Verletzungsgefahr geht.
      Da, wo's sicher ist, bin ich das gerne. Der Rest kriegt dann nicht den weichen Bauch und das sanfte, mutige Herz, sondern die harte Schale zu sehen.
      Und jetzt frag Dich selber mal, wie sicher die Welt als solche ist - und wie sicher oder unsicher auch meine eigene, kleine Welt war oder ist (Du weißt genug über meine Biografie, um Dir da ein Bild machen zu können).
      Ich denke, damit hätte sich das dann erklärt und geklärt.



      Arthemesia schrieb:

      Es stimmt, dein Leben ist nicht so - gibst du dem Leben eine Chance anders zu sein?
      Come on... Willst Du mir jetzt noch erzählen, mein Leben wäre jetzt seit meiner Geburt so, weil ich das glaube, dass Leben nunmal so ist?
      Da sind wir dann wieder bei den Glaubenssätzen Neugeborener, ja.
      Kann sein, dass Du recht hast.
      Stimmt sicherlich auch, dass ich mein Leben durch diese Brile wahrnehme und dass ich deshalb anderes ausfiltere.
      Ich glaub an Wunder, doch bescheuert bin ich nicht. Und die Welt prinzipiell für einen sicheren Ort zu halten, wo einem gar nix passieren kann, wäre genau das. Bescheuert sein. Die rosarote Brille aufsetzen und ein Schleifchen drumbinden.
      Und das ist keine Sache reinen Glaubens. Da muss ich mir nur die Welt angucken, die große, wie die kleine.
      Selbst bei ganz rationalem Hinschauen sehe ich da einen Haufen Dinge, die diese Welt für ganz viele Menschen unsicher machen.
      Falls Du mir also jetzt vorschlägst, ich könnte ja meinen Glaubenssatz ändern - nur, wenn es ein wahrheitsgetreuer ist.
      Und "Die Welt ist ein sicherer Ort, an dem Menschen fair und fürsorglich mit sich selber und miteinannder umgehen." ist leider NICHT wahr, zumindest zur Zeit nicht.


      Arthemesia schrieb:

      Ich liebe Gänseblümchen. Sie sind zart, feingliedrig, nicht besonders groß und doch leuchten sie. Gerade jetzt siehst du sie auf den Wiesen blühen. Sie blühen auch auf dem Rasen, werden regelmäßig mit abgemäht und kommen unverdrossen wieder. Blühen erneut und recken ihre Köpfchen in die Sonne, schließen sich am Abend, gönnen sich auch ihre Blühpausen, um danach um zu schöner erneut zu blühen und zu leuchten.
      Das alles machen sie ungeachtet wie oft ein Rasenmäher kommt oder Kinder sie pflücken für Blumenkränze oder Mädchen ihre Blütenblätter zupfen um zu erfahren ob er sie liebt. (darum auch Maßliebchen genannt ).
      Bellis perenis als Homöopathica ist ein großes Verletzungsmittel, es wirkt da, wo Arnica nicht mehr wirkt und besonders bei Verletzungen im Uterusbereich.
      Ich auch. Der Pflanzensprit begegnet mir seit 2011 immer wieder mal. Hat mir damals geholfen, meine immer wieder (allerdings erst seit dem Erwachsenenalter auftretenden) Mittelohrentzündungen zu heilen. Seit der Arbeit mit dem Spirit und einer Extraktion bei Eli und Ifi hatte ich keine mehr.
      Könnte also Zeit sein, die Dame (mir zeigt sich dieser Spirit so, als junges Mädchen) mal wieder zu besuchen? Guter Tipp, danke.
      Was das Mittel angeht: Hast Du das da? Meine Homöpathin ist grad zweieinhalb Wochen in Urlaub , die kann ich nicht fragen.
      Falls Du es hast, könntest Du mir Globulis schicken? Potenz überlasse ich Dir, für mein Gefühl aber höher als C 30.
      LG,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Arthemesia schrieb:

      Bei jedem müßte/sollte hören wir unserer Seele nicht zu.
      Kompakter, prägnanter und direkter kann man es wahrscheinlich nicht ausdrücken - absolut brilliant auf den Punkt gebracht! :top2: :knuddeln:

      „Gerufen und ungerufen – Gott wird da sein“ - so stand es eingemeisselt am Türbogen zur Praxis des großen Schweizer Psychiaters C.G.Jung.

      Ich würde diesen Sinnspruch ergänzen mit der obigen Aussage:


      Arthemesia schrieb:

      Bei jedem müßte/sollte hören wir unserer Seele nicht zu.

      Aus meiner Erfahrung im Job: In 90 % aller Gespräche in einer psychologischen / psychotherapeutischen Praxis geht es direkt oder indirekt um dieses Thema.

      LG
    • Hallo Kirsten,

      da steckt ja ganz schön viel Power drin, in deiner Antwort und Gegenwind.
      Du weißt ja aus der Psychologie, da wo der Widerstand ist, da geht´s lang.
      Aber nun mal der Reihe nach:

      Feige sein ist unfair? Wem gegenüber denn? Demjenigen der sich auf " Teufel komm heraus" mit dir (oder du mit Ihm) auseinandersetzten will ungeachtet der Ängste, Sorgen und Nöte, die dahinter stehen.
      Das was mit "feige" benannt wird ist eine Schutzreaktion.
      Ist sich zu schützen unfair?

      Panther-Adler schrieb:

      Aber Rückzug ohne Vorankündigung und Zeitangabe geht nicht.
      Nun, mag sein das es für dich nicht geht. Das will ich dir nicht nehmen.
      Doch ist dir auch klar was du dir selber bezw. anderen damit antust?
      Erklärungen um jeden Preis?
      Was bringen sie dir, diese Erklärungen ?
      In dem Moment wo der andere "versteht" , habe ich dann eine Absolution?
      In dem Moment wo ich verstehe, darf ich mich dann noch verletzt fühlen?
      Fühl bitte mal hinein auf welcher Ebene Erklärungen klärend wirken und auf welcher Ebene sie blockierend wirken.
      Bitte spüre einfach, möglichst ohne Wertung, wenn es geht.

      Panther-Adler schrieb:

      Nur, wenn ich sehe, wie's ist, weiß ich ja, dass es nicht so ist, wie's könnte/sollte.
      Hm... ich hätte da noch eine andere Variante/Sichtweise anzubieten.

      Panther-Adler schrieb:

      Wenn ich mir selber sag: "Du solltest mehr Flüssigkeit zu Dir nehmen, weil Du dann weniger Ödem-Probleme hast", dann geb ich mir seelisch einen sinnvollen Rat.
      Nein, diesen Rat gibt nicht die Seele, sondern der Verstand weiß: Wenn ich mehr trinke, dann habe ich weniger Ödeme. Das ist eine rein sachliche, verstandsmäßige Feststellung. Der rät dann auch: Du solltest/müsstest mehr trinken.
      Die Seele möchte mit dem "weniger Durst oder vergessen zu trinken" und den daraus folgenden Ödemen auf etwas aufmerksam machen.
      Das du nicht genügend trinkst ist ja ein unbewusster Vorgang.
      Der Verstand stellt es fest und gibt vor wie es richtig sein sollte ... das ist sein Job.
      Auch wird er, wenn das Trinken wieder aus dem Bewußtsein gerutscht ist, nichts sagen bis er es bemerkt und wieder mit "sollte/wollte/müsste" reagieren.
      Nicht sein Job ist es zu schauen... he, Seele was willst du damit ausdrücken?
      Wozu dient das wenige trinken?
      Mir fällt dazu ein (ohne den Anspruch auf Richtigkeit)
      - Seele zum Bewußtsein: du kümmerst dich nicht genug um deine körperlichen Bedürfnisse
      - Seele zum Bewußtsein: Es läuft nicht, das Wasser (Gefühle) staut.
      - Seele zum Bewußtsein: Du filterst nicht genügend aus, es bleibt zu viel drin.
      usw.usw.

      Ich weiß nicht was es bei dir ist, das kann dir nur deine Seele beantworten.

      Panther-Adler schrieb:

      Möchtest Du mir jetzt sagen, ich hätte bereits als Neugeborene den Glaubenssatz gehabt, dass ich kämpfen muss, um überleben zu können?
      Nein, wenn ich deine Lebensgeschichte (das was ich davon weiß) sehe, sehe ich eine mächtige starke Seele. So stark das Sie allen Umständen zum Trotz einen unbrechbaren Inkarnationswillen hat.

      Panther-Adler schrieb:

      Wenn man denn von Reinkarnation ausgeht (was ich tue, weil ich es immer noch für das sinnvollste Erklärungsmodell verschiedenste Phänomene halte, die mir begegnet sind) und davon, dass ich mir den Satz dann von früher mitgebracht habe.
      Das mag sein, ich weiß es nicht. Auch ich glaube an Reinkarnation.
      Eins sehe ich: Wenn deine Seele ihn mitgebracht hat, dann ist sie hier um ihn zu widerlegen.
      Eine Seele, die sich so einen schweren Eintritt in diese Inkarnation wählt, möchte doch etwas Bestimmtes damit zeigen, glaubst du nicht?
      Welche Macht, welchen Willen hier im Erdenleben ihre Aufgabe zu erfüllen trägt sich in sich, um das zu schaffen. Ich verneige mich davor.

      Panther-Adler schrieb:

      Und jetzt frag Dich selber mal, wie sicher die Welt als solche ist - und wie sicher oder unsicher auch meine eigene, kleine Welt war oder ist
      Es gibt für mich nur eine einzige Sicherheit im Erdenleben - die Veränderung/der Wandel.
      Nichts bleibt wie es war, alles ändert sich immer und immer wieder. Das ist seit dem Urknall so (vielleicht auch schon vorher).
      Wenn ich die Erde sehe, sehe einen sich wandelnden Planeten und die Menschen tragen viel dazu bei. Das ich diesen Wandel nicht in allen Belangen für positiv halte, ist meine kleine menschliche Bewertung.
      Sehe ich mein Leben, so fühle ich auch Wandel/Veränderungen. Unsicher fühle ich mich dann, wenn ich diesem Wandel Widerstand entgegen setzte. Meine Seele weiß das Wandel unabdingbar zum Leben, zur Lebendigkeit gehört. Manchmal mag mein Ego das aber nicht so gerne ... dann entsteht das Gefühl der Unsicherheit und Angst. Das ist wahrlich nicht immer einfach. Ich lerne immer besser damit umzugehen.

      Panther-Adler schrieb:

      Falls Du mir also jetzt vorschlägst, ich könnte ja meinen Glaubenssatz ändern - nur, wenn es ein wahrheitsgetreuer ist.
      Und "Die Welt ist ein sicherer Ort, an dem Menschen fair und fürsorglich mit sich selber und miteinannder umgehen." ist leider NICHT wahr, zumindest zur Zeit nicht.

      Dein Glaubenssatz: Mit einem zarten Seelchen komme ich nicht durch .... lässt dich den Fokus genau auf die Unsicherheit richten. Davon wird es nicht mehr oder weniger Unsicherheit im Aussen geben, aber immer mehr in deinem Inneren.
      Dein zartes Seelchen hat einen unermessliche Stärke und Kraft. Und zwar soviel das es allen widrigen Umständen, allen Schwierigkeiten standhielt und erblühte.
      Dein zartes Seelchen hat dein Vertrauen und dein Zutrauen mehr als verdient, hat es doch seine Kraft immer wieder unter Beweis gestellt.

      Wie wäre es mit einer Änderung in:
      Seele ich vertraue dir und traue dir zu mit mir im Wandel der Welt zu reifen?

      Liebe Kirsten, es geht nicht um die Menschen, sondern um dich.

      Bellis perenis habe ich in d 200, M weiß ich nicht, schau ich morgen nach.
      Schicke ich dir gerne.

      Liebe Grüße und einen kleinen Strauß Gänseblümchen für dich

      Anita

      PS: Liebe Mod. das leere Zitatkästchen ist versehentlich entstanden und ich habe es nicht gelöscht bekommen. Tut mir leid.

      Edit justy: Hab die leere Box mal gelöscht.
      Gruß justy
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • liebe kirsten,

      danke für deine antwort :)

      du hast mich gut durchschaut :pfeif:

      ich möchte dir nicht unbedingt eine katze zukommen lassen ;) . nur kürzlich ist sie mir plötzlich in die gedanken gehüpft , als ich an dich dachte .
      ich dachte auch , dass du so ähnlich argumentieren würdest , warum das mit der katze nicht geht. daher habe ich meinen impuls einige zeit für mich behalten. und dann plötzlich, hat sie sich bei dieser antwort antwort an das ende gemogelt *g*
      schön dass du eine besucherkatze hast :katze:

      das mit dem kochsalz ist ja interessant. nimmst du das homöopathisch ?

      lieben gruss, toshka
      * remember to walk in beauty *
    • Liebe Toshka,

      toshka schrieb:

      du hast mich gut durchschaut
      das war jetzt nicht sooooo schwer. ;)

      toshka schrieb:

      ich möchte dir nicht unbedingt eine katze zukommen lassen
      *lacht* Beruhigend. Ich find nämlich, dass da schon Verantwortung dazu gehört - und ich bin grad nicht gewiss, wie gut ich die tragen könnt. Wie gewissenhaft, wie sorgfältig, wie katzen- artgerecht.

      toshka schrieb:

      nur kürzlich ist sie mir plötzlich in die gedanken gehüpft , als ich an dich dachte .
      Ja, ich kann mir das vorstellen. Es denken so einige Leut' an Katzen, wenn sie an mich denken. :D
      Ist ja auch verständlich. Nur: Es müssen halt doch schon auch Voraussetzungen gegeben sein, find ich.

      toshka schrieb:

      und dann plötzlich, hat sie sich bei dieser antwort antwort an das ende gemogelt *g*
      Na sowas. ;) Schleicht sich da einfach so rein. *tz* Schleichen können die ja.
      Und es kann schon sein, dass irgendwann halt wieder jemand da sitzt. Wenn's mich finden soll, findet's mich eh. Und so ein ganzers Restleben ohne Katze? Glaub ich irgendwie auch nicht dran, wenn ich ganz ehrlich bin.
      Aber ich stiefel jetzt nicht los und hol mir eine Katze. Den Impuls hab ich nicht grad - und da mach ich keine Kopfgeburten. Das muss schon dann so kommen, wie es passt und wann es passt.

      toshka schrieb:

      schön dass du eine besucherkatze hast
      Seit ner Weile schon. Nicht direkt nach dem Tod von meiner, aber schon seit ner Weile. Ich fütter die auch nicht an oder so- das sind halt bloß so Stippvisiten. Völlig zwanglos.

      toshka schrieb:

      das mit dem kochsalz ist ja interessant. nimmst du das homöopathisch ?
      Jetzt nicht mehr. Aber ich hab es letzten Sommer genommen, über längere Zeit. Es ist ein Mittel bei tiefem Kummer, der sich festsetztfestgesetzt hat. Ich hab es gebraucht. Ohne wäre einiges nicht möglich (gewesen). Mein Erstverschlimmeungs-Homöopathie Thread startete mit dem Mittel.
      LG zurück,
      Kirsten

      @Arthemesia: Zu Deinem Beitrag gibt und gäbe es einiges zu sagen. Aber das muss sorgsam abgewogen sein. Was sage ich? Was ich sage ich öffentlich? Was sage ich - wenn überhaupt - nur im persönlichen Gespräch?

      Lass es mich mal so sagen: Nicht immer ist Rückzug Schutz. Und nicht immer ist Schutz das Hauptbedürfnis eines Rückzuges- selbst wenn es fast immer so wirkt und - auf der bewussten Ebene- auch behauptet wird, es wäre so.
      Rückzug - und die Behauptung, Schutz zu brauchen und sich darum nicht mit bestimmten Dingen/Themen/Menschen auseinandersetzen zu können oder zu wollen - verdeckt oft manches andere. Und das verdeckt zu lassen (unter dem Vorbehalt/Vorwand des Schutzes), ja, meine Liebe, das kann zutiefst unfair sein.
      Nur: Festzustellen, was wann was ist und was wann wie ist, das ist eine Kunst, die ich seit Jahrzehnten üben darf - und ich beherrsche sie noch immer nicht.
      Persönlich bin ich mithilfe des Satzes: "Ich brauche Schutz./Ich muss mich schützen." auch auf sehr üble Art und Weise manipuliert worden - und ich hab da nicht so die riesengroße Bereitschaft, blind zu glauben, dass es dann wirklich nur um Schutz geht.
      Die Crux ist: Es kann tatsächlich so sein, muss aber nicht.
      Es gibt Situationen, da braucht jemand Schutz, weil verletzt, krank, schwach, klein, bedürftig, was auch immer. Und da bin ich die Letzte, die dann keinen Schutz gewährt.
      Nur bin ich auch von vermeintlich Schwachen, die ganz dringend "Schutz" brauchen, emotional manipuliert worden. Und zwar dahingehend, bestimmte Dinge nicht anzusprechen, zu tabuisieren.
      Und da werd ich a bisserl grätzig, a bisserl ungehalten. Der Satz: "Ich muss mich schützen." ist für mich ein Trigger - und kein angenehmer.
      Über die Sache mit den Erklärungen denke ich noch nach. Die Unterscheidung mit den Ödemen und dass das dann mein Verstand ist, find ich schlüssig.
      LG,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Kirsten,

      ich mache es kurz:

      Ich kann deine Einwände verstehen und auch nachvollziehen.
      Wir werden darüber persönlich ausführlicher reden. Unter Auschluß der Öffentlichkeit sozusagen ;).

      Bellis ist zu dir auf dem weg und kommt hoffentlich noch vor Ostern an.

      Liebe Grüße und ein frohes Osterfest

      Anita
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Liebe Anita,

      mach mer's so.

      Die Globuli waren gestern noch nicht da, aber vielleicht sind sie ja heut hier.

      Lieben Gruß, danke! und frohe Ostern!
      Kirsten

      Grüne Soße vorbereiten gehend - muß an Gründonnerstag sein!
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Arthemesia schrieb:

      Was bringen sie dir, diese Erklärungen ?
      Information. Und daraus dann folgend Verstehen. Und dann auch oft Verständnis - und immer wieder dann auch Kontakt und Verbindung.
      Weil ich dann, wenn ich verstehe, wo das herkommt, dass jemand (egal, ob wer anders oder ich) sich so und nicht anders verhält,
      dann kann ich mich leichter einfühlen, eher erspüren und mehr mitkriegen, wie die Situation aus der Perspektive aussieht.

      Arthemesia schrieb:

      In dem Moment wo ich verstehe, darf ich mich dann noch verletzt fühlen?
      Ja, klar. Dass ich verstehe oder jemand anders versteht, ist doch keine Abweisung oder Abwiegelung des Gefühls oder der Verletzung.

      Ich bin verletzt und ich verstehe das Verhalten. Erst dadurch hab ich ja die Brücke - zu mir und zum anderen.

      Bin ich nur verletzt - und verstehe die Hintergründe nicht, bin ich ohnmächtiges Opfer.

      Verstehe ich nur die Hintergründe und erlaube mir die Gefühle (Verletztheit, Angst, Wut, Trauer, Empörung, Zorn, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, wasauchimmer) nicht, koppel ich mich von mir und meiner Lebendigkeit ab - bleibe somit auch Opfer, (allerdings verbrämt in der Position "moralisch gut - moralisch über dem "Täter" stehend). Schlimmstenfalls "ent-schuldigt" dieses "Verstehen, ohne Gefühle zuzulassen" auch noch das verletzende Verhalten.

      Arthemesia schrieb:

      In dem Moment wo der andere "versteht" , habe ich dann eine Absolution?
      Nein, aber eine Brücke. Eine Brücke, die Heilung wesentlich einfacher machen kann, als aus lauter Angst vor erneuter Verletzung im Rückzug zu bleiben.

      Leben ist so... Manchmal werde ich verletzt, manchmal verletze ich. Selten mit Absicht. Deswegen zum Bsp. finde ich's wichtig, die Absichten zu verstehen.
      Und manchmal lässt sich Verhalten auch erst dann ändern, wenn es nicht ent-schuldigt werden muss, sondern Trauer darüber da sein darf, dass es leider zum fraglichen Zeitpunkt keinen anderen Weg gab, sich zu verhalten. (Oder ein anderer Weg zumindest nicht gesehen wurde).

      Es geht nicht um "Es tut mir leid" und dann hat man eine Absolution oder stellt alles auf Re-set.
      Aber wenn es dieses Verstehen gibt (das mit den Gefühlen, nicht das ohne), warum dann nicht darüber trauern, dass es so war, wie's war?
      Und sehen, was es ausgelöst hat? Auch an Verletzung?
      Das macht nichts ungeschehen, das erteilt auch keine Absolution.
      Reue nannte sich das mal, früher. Vielleicht wird ja daraus dann eine Korrektur?
      LG,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Der Eisbär ist gerade wieder sehr präsent bei mir. Sehr dicht bei mir, sehr nahe an mir dran. Er trägt, stützt, schützt, hält - und heilt.
      Was für ein Wesen!
      Für mich sind die letzten Tage sehr lehrreich gewesen, sehr tief. Und es ist, als kommen alte Geschichten noch einmal - um zu gucken, ob ich's jetzt wirklich gelernt hab.
      Ich kriege zum Teil absolut merkwürdige Impulse, so spontan und intuitiv, wo mein Verstand sofort: "Ja, aber.." und "Nein, Du kannst doch nicht..." sagt. Aber der Eisbär bleibt ganz ruhig - und bisher haben sich diese Impulse als wahr erwiesen. Ob immer "richtig" im Sinne meiner Erziehung, meiner Prägung, vermag ich nicht zu sagen. Eher nicht.
      Wenn meine Eltern das alles so wüßten, hör ich schon die "Nein, aber Du kannst doch nicht...".

      Auch in den ursprünglichen Grundkonflikt, der damals zu diesem Faden führte, kommt, ganz langsam, kaum merklich, Bewegung. Ganz minimal, ganz sacht. Kaum merkbar fürs äußere Auge.
      Was das alles soll, wohin das alles führt? Keine Ahnung.
      Aber zum einen kann ich gerade woanders denselben Grundkonflikt "besichtigen", ohne selbst eine der Konfliktparteien zu sein. Und ich werde mich hüten, mich da reinzuhängen oder auch nur anzudeuten, dass ich das auch aus eigenem Erleben kenne.
      Ich beobachte nur, ohne jeden Kommentar - und ich lerne. Manchmal fühle ich den Eisbären - für andere unsichtbar- in meinem Rücken. Stärkend, Kraft gebend, inklusive der Kraft, still zu sein.

      Zum anderen gibt es im Leben gerade einen Menschen, der mir sein Vertrauen schenkt, in einer Art und Weise, die mich einfach nur sprachlos macht. Mein Verstand kommt auch da wieder mit 27.385 Urteilen, Prämissen und Vorannahmen um die Ecke. Eisbär sagt nur: "Im Winter hat jeder Recht, der auf den Frühling wartet. Und im Frühjahr und Sommer braucht sich keiner den Kopf zu zerbrechen, dass, wann und ob es wieder Winter wird."
      In dem Sinne... schönes Frühjahr,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)