Bin reif fürs Reisen...

  • Hey ihr Lieben,


    es ist soweit. Seit wenigen Tagen lässt mich das Gefühl nicht los, dass ich eine Reise tun möchte/sollte/werde. Ich habe mich durch einige Bücher gelesen, die letzten 2 Jahre, und mit dem Schamanismus auseinander gesetzt. Auch war ich bei einer erfahrenen Schamanin zu einer Behandlung.


    Meine Faszination ist ohne Grenzen, mein Respekt davor auch. Dieser Respekt hat mich gehörig ausgebremst, so dass ich nicht reisen konnte/wollte/durfte. Ich interpretierte es so, dass es eben nicht meine Zeit war. Darum habe ich dieses Thema seit gut einem Jahr ignoriert. Diese Tage drängt es sich in mir förmlich zu einem Berg auf.


    Ich verbünde mich seit je her im Gebet, und bei der Heilbehandlung, mit Lichtwesen, Geistführern, Unter- und Oberwelt ectr., obwohl ich für diese Existenzen keinen bildlichen Beweis habe und auch nicht benötige. Ich habe seit der Kindheit seltsame Dinge gesehen und erlebt, bis heute, ich weiß und fühle, dass es mehr gibt.


    So nu. Meine Bitte an ausschließlich die, welche langjährige und fundierte Erfahrung damit haben. :herz: Was machte ich evtl. bisher nicht richtig?


    - Meditation/Quanten
    - Anbindung an allem was ist
    - Gebet an höhere Stelle um Unterstützung
    - Entspannung/Dunkelheit
    - Trommeln
    - Erdtunnel/Zeder nach unten gehend, mit der Bitte meinen Kraft Ort zu finden und mein Tier


    Ich bin weit weg, aber ich komme nirgends wo an, geschweige denn dass ich sehen kann.


    Das Reisen und die damit verbundenen Kontakte zu den Wesenheiten der Unter, sowie Oberwelt soll ein Bestandteil meiner Heilung sein. Ich wünsche es mir. Ich habe geistige/psychische Heilung zu leisten. Menschen verstehen mich nicht. Die Folge ist mein Rückzug. Und dies will ich unter keinen Umständen zulassen.


    Ich bin weder böse noch verrückt, einfach komplett anders. Feinfühlig, sichtig, Hochsensibel. In mir brodelt sich etwas zusammen und es fängt an bitter zu schmecken. Das will ich nicht. Darum möchte ich reisen.


    Jemand schrieb vor kurzem in einem anderen Thread, ich solle mein Licht nicht verstecken, weil ich andere damit blenden könnte (danke noch einmal dafür). Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf, denn ich beginne leise zu werden. Vermeide mitzuwirken, passe mich zu sehr an und verbiege mich somit in alle Richtungen. Und ich weiß das dies nicht meine Aufgabe ist, denn es fühlt sich nicht richtig an.


    Jeder Mensch hat seine Qualitäten, in denen er wirklich gut ist. Ich kenne meine sehr genau, aber ich bringe sie nicht zum Einsatz. Ich lasse mit mir der Zeit sehr respektlos umgehen. Das ist ein schleichender Prozess. Ich sehe ihnen zu, wie sie denken geschickt mit mir umzugehen, wie sie mich manipulieren wollen. Ich sehe ihnen dabei zu und weiß, dass sie nicht wissen, das ich ihnen dabei zu sehe. Aber ich bin still, weil sie sowieso schon ein Problem mit mir und meiner Art haben.


    Es geht nicht darum beliebt zu sein. Es geht darum: Zu leben. Mein Potenzial. Mein Herz. Meine Liebe. Mein Ich. Mein Weg.


    SOS Sahne

  • Liebe Sahne,
    dann will ich mich mal daran versuchen, Dir eine mögliche Sicht der Dinge auf Dein Schreiben zu geben.
    Was Du damit tust, liegt in Deiner Hand.

    dass ich eine Reise tun möchte/sollte/werde

    Wenn Du sie tun wirst, wirst Du sie tun. Nicht weil Du sollst oder willst. Sondern weil Du es tust. In den Moment und die Fragestellung gehst- und dann tust.

    Ich bin weit weg, aber ich komme nirgends wo an, geschweige denn dass ich sehen kann.

    Und wer sagt, dass Du "sehen" müsstest? Deine Erwartung? Was wäre, wenn Dein "Einstieg" ein anderer ist?

    Ich habe geistige/psychische Heilung zu leisten. Menschen verstehen mich nicht.

    Verstehst Du Dich? Verstehst Du die anderen? Verstehst Du das Menschliche an sich (in Dir und in ihnen), was Dich mitihnen verbindet? Oder fokusierst Du Dich auf die Unterschiede und erlebst sie nicht als Ergänzung, sondern als Trennung?

    Die Folge ist mein Rückzug.

    1) Wer sagt, dass Du nur unter Gleichgesinnten "Du" sein kannst?
    2) Gleichgesinnte verstehen Dich und andere verstehen Dich nicht? Ist das wahr? Ja, nein? Ganz oder teilweise? Wo ist es wahr und wo vielleicht nicht?
    3) Falls Dich nun die Gleichgesinnte verstünden und die anderen nicht - dann wären ja die, die Dich nicht verstehen, was? Genau, anders. Auch anders. Nicht anders als die Mehrheit, aber anders als Du.
    4) Wer ist dann aber der Maßstab? Du? Oder die anderen? Oder vielleicht das, was der Einzelne (egal ob Du oder jemand anderes) kann? Was in Dir oder dem anderen liegt?
    Erwartest Du, dass ein Delphin fliegt? Oder ein Känguru bellt?
    Das ist offensichtlich, sagst Du? Warum?
    Weil es nicht im Wesen von Kängurus liegt, zu bellen.
    5) Also? Worum geht es dann?
    Das Wesen/den Kern von Menschen und Situationen zu erkennen - und nix zu erwarten/zu fordern, was da nicht drin liegt.
    6) Also wäre die Aufgabe welche?

    Ich bin weder böse noch verrückt, einfach komplett anders. Feinfühlig, sichtig, Hochsensibel. In mir brodelt sich etwas zusammen und es fängt an bitter zu schmecken. Das will ich nicht. Darum möchte ich reisen.

    Zu Deiner Bitterkeit? Zu dem Gefühl, um es aufzulösen?

    Ich sehe ihnen zu, wie sie denken geschickt mit mir umzugehen, wie sie mich manipulieren wollen. Ich sehe ihnen dabei zu und weiß, dass sie nicht wissen, das ich ihnen dabei zu sehe. Aber ich bin still, weil sie sowieso schon ein Problem mit mir und meiner Art haben.

    ... und das bedeutet was? Ganz konkret: Was tust Du, wenn Du das tust?

    Es geht nicht darum beliebt zu sein.

    Es geht auch darum, nichts zu tun oder zu lassen, um nicht verstoßen zu werden.

    Es geht darum: Zu leben. Mein Potenzial. Mein Herz. Meine Liebe. Mein Ich. Mein Weg.

    Das geht nur in Gemeinschaft, ohne gleich zu sein.


    Herzlich,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • moin Sahne,angler wollen immer die angel sehr weit auswerfen wenige angeln dicht bei sich.
    ich habe es so gemacht ,habe in mir reingehorcht und siehe alles in mir gefunden,
    ich habe einen riesigen raum in mir und da gibst immer was neues zu entdecken.
    - Meditation kenne ich nicht bin immer hellwach bei allen was ich mache.


    beste grüße aus hamburg
    Harald

  • Hallo Sahne!


    Du fragst:

    Was machte ich evtl. bisher nicht richtig?

    Und schreibst später:


    In mir brodelt sich etwas zusammen und es fängt an bitter zu schmecken.

    Du fühlst Dich nicht akzeptiert, wie ausgestoßen. Und willst Dir jetzt unbedingt zeigen, dass Du reisen kannst. Deswegen funktioniert es nicht.
    So jedenfalls meine Sicht.



    Jeder Mensch hat seine Qualitäten, in denen er wirklich gut ist.

    Genau!



    Ich kenne meine sehr genau, aber ich bringe sie nicht zum Einsatz.

    Welche Qualitäten hast Du? Warum bringst Du sie nicht zum Einsatz?
    Konzentriere Dich auf Dich, nicht auf die 'Anderen'!


    Liebe Grüße!


    Ralph

  • Hey Leute :freunde:
    vielen Dank für Eure feine psychologischen Auswertungen meines Textes. Damit kann ich für mich an meiner Persönlichkeit weiterarbeiten. Das ist sehr hilfreich.


    Nur jetzt weiß ich immer noch nicht, von Euch, wie das Reisen geht oder ob ich mit meiner beschriebenen Technik etwas grundliegendes verkehrt gemacht hatte.


    Aber kein Problem. Das Universum ist ohne Grenzen und hat überall Ohren, welche mich erhören. So dann, ergab es sich dieses Wochenende (ich war drei Tage auf einem Familienaufstellungsseminar) dass ich eine unglaublich faszinierende Frau kennengelernt hatte. Sie ist mega charismatisch, wirklich sehr beeindruckend. Wir kamen gleich ins Gespräch. Obwohl sie wegen eines anderen Seminares in diesem Haus war.


    Ich habe mich echt weggeschmissen vor Freude, als sie gestern so nebenbei erzählte das sie Kräuterfrau und Schamanin ist, wobei sie letzteres nicht so gerne so benennen möchte. Sie sieht sich eher als eine Kupplung zwischen den Welten.


    Ich habe mich ihr dann am Nachmittag anvertraut und sie meinte das einzig mein großer Respekt davor mir den Weg versperren würde. Das aber nicht negativ zu bewerten sei, sondern eher als Schutz. Denn in der Unsicherheit liegt viel Wahrheit.


    Wir haben einen Termin vereinbart und sie wird mich auf meine ersten Reisen begleiten, bis ich mich damit sicher fühle. Als Gegenleistung möchte sie, das ich sie behandle (im Bedarfsfall).


    Und was soll ich Euch sagen! Das war es was ich gebraucht habe. Jemanden dem ich vertraue, der mich begleitet und vor allem leitet in dieses neue Feld meines Universums. Ich traue mir das Reisen nicht alleine zu. Nicht die ersten Male. Die Vorstellung alleine flößt mir bereits größten Respekt ein.


    Etwas falsch zu machen oder gar dummes, ist nicht mein Ziel. So aber fühle ich mich sicher.


    Gott die Frau ist der Hammer!!! So warmherzig, weise wirkend und völlig in sich ruhend. Das Mädchen ist erst junge dreißig! Vom Himmel geschickt.


    Ich werde Euch berichten, was daraus wird. Und nochmals vielen Dank für Eure Hilfe. Ich werde jedes Wort gut durchdenken. Und bestimmt ist das eine oder andere für mich dabei.
    Vielen Dank Euch.


    Liebe Grüße Sahne

  • Hallo Sahne,

    freut mich, dass Du jemanden gefunden hast, die Dich begleitet. Viel Spaß! und gute Begegnungen wünscht
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)