Punkt 2 bis 4cm über Mitte zw. Augenbrauen

  • Hallo liebe Forumsgemeinde,


    ich wende mich heute einmal mit einer Sache an euch, wo ich schon mal im Internet recherchiert habe, aber nichts dazu gefunden habe.


    Und zwar hatte ich in meiner Kindheit einen speziellen Punkt auf der Stirn häufig besonders stark gespürt bei besonderen Gelegenheiten.


    Dieser Punkt liegt 2 bis 4cm über dem Punkt, der genau zwischen den Augenbrauen liegt. Gespürt habe ich ihn interessanterweise
    fast ausschliesslich, wenn ich Freunden etwas ausgeliehen hatte. Klingt wohl etwas merkwürdig, ist aber so :-).
    Jedenfalls war das so eine Art sanfte Energie, die in diesem Punkt lag. Das hat sich sehr schön angefüllt, vor allem hatte ich das Gefühl eins zu
    sein mit der Welt. Ich hatte so eine starke Verbundenheit zur Welt gefühlt und auch eine starke Zuneigung zu all meinen Mitmenschen. Leider hat
    das Spüren dieses Punktes wieder nach wenigen Minuten verflüchtigt.


    Nun bin ich 30 und seit meiner Kindheit kam das Gefühl immer mal wieder, aber seltener, Und nicht im Zusammenhang mit wenn ich was ausleihe. Aber es fühlt sich noch immer genau so gut an.


    Ich möchte euch dazu einiges fragen:


    1. Kennt ihr diesen Punkt? Was ist er für ein Punkt?


    2. Ist es normal, dass ich diesen besonders als Kind gespürt habe?


    Und was mich am meisten interessiert:


    3. Wie kann ich diesen öfter spüren?


    Die letzte Frage interessiert mich besonders, da zum einen dieser Punkt viel Energie gibt und zum anderen ich es schön finde, dass er eine gewisse
    Verbundenheit mit der Welt und anderen Menschen erzeugt. Ich finde das gut, da ich auch mehr gutes tun will für andere Menschen.


    Ich hoffe, ich habe gut dargelegt, was ich meine und dass meine Fragen nicht zu weit hergeholt sind und ihr mir helfen könnt!


    Vielen Dank!
    Wanderfalke

  • Hallo Wanderfalke und herzlich willkommen im Forum,


    1. Kennt ihr diesen Punkt? Was ist er für ein Punkt?

    Könnte es sich um das 3. Auge handeln? Auch Stirnchakra oder Ajna Chakra genannt? Google mal nach den Begriffen und schau, was Du findest.


    Ist es normal, dass ich diesen besonders als Kind gespürt habe?

    Es gibt Menschen, die behaupten, dass die Form des Wahrnehmens über das 3. Auge bei Kindern allgemein sehr aktiv sei. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen.


    Jedenfalls war das so eine Art sanfte Energie, die in diesem Punkt lag. Das hat sich sehr schön angefüllt, vor allem hatte ich das Gefühl eins zu
    sein mit der Welt. Ich hatte so eine starke Verbundenheit zur Welt gefühlt und auch eine starke Zuneigung zu all meinen Mitmenschen. Leider hat
    das Spüren dieses Punktes wieder nach wenigen Minuten verflüchtigt.

    Ich weiß nicht, wie lange Menschen dieses (überwältigende, für manche vielleicht?) Gefühl halten können?

    3. Wie kann ich diesen öfter spüren?

    Hm... was hilft Dir denn heute, Dich mit Menschen und Welt verbunden zu fühlen?
    Grüße,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Lieber Wanderfalke,



    das ist eine sowohl feinfühlige als auch sehr positive Beschreibung von dir, du hast einen guten Zugang zu diesem Punkt.



    Er ist im indischen unter dem Namen "trikuti" bekannt, das bedeutet dass hier die "drei" (wie der Name sagt) wesentlichen Energiebahnen zusammentreffen, ida, pingala (die Sonnen- und Mondseite unseres Prana- und Energiesystems) und sushumna (der Hauptkanal).
    Dieser Punkt wird vielfältig in meditativen und spirituellen Praktiken verwendet.
    Er ist nicht bei allen Menschen an der vollkommen exakt gleichen Stelle (quasi millimetergenau), sondern dort wo du ihn auch
    intuitiv korrekt situiert wahrnimmst wenn du zuerst hineinfühlst, und dann mit dem Finger dorthin punktest.
    Via dieses Punktes kannst du das dritte Auge aktivieren, indisch ausgedrückt das "Auge Shivas",
    somit bedeutet es die Zerstörung der Unwissenheit mittels wahrer Erkenntnis und Perzeption.
    Während bei den Shivaiten dieser Ort mit einem Punkt als heiliger Ort gekennzeichnet ist,
    (daher auch der Punkt auf der Stirn als Schmuck bei den indischen Frauen),
    führen bei den Vishnuiten an diesem Punkt seitlich zwei vertikale Linien vorbei, die Mitte wird als Leere gedacht
    (auch die Leere wird dem dritten Auge als Zustand zugeordnet) in welcher Platz für das transzendente Göttliche ist,
    welches durch nichts Spezielles mehr benennbar ist.



    Weiters ist dieser Punkt "kshetram" für das Stirnchakra. Diesem ist wiederum die Epiphyse zugeordnet.
    Ein kshetram ist ein (in meinen eigenen Worten) Referenz- oder Aktivierungs- oder Bezugspunkt zu einem Chakra.
    So liegt das Herzchakra grundsätzlich an in der Wirbelsäule, du kannst jedoch auch, wenn du möchtest, am Herzchakra mit dem
    kshetram für das Herzchakra = auf gleicher Höhe an der Vorderseite des Körpers auf der Brust, arbeiten,
    manchmal wird auch beides verbunden.
    Das Stirnchakra liegt genau in der Kopfmitte innen auf Höhe des oberen Randes des Ohres,
    für manche Zwecke ist es daher leichter, nicht direkt dorthin zu gehen, sondern ersteinmal mit dem Punkt an der Stirn zu arbeiten,
    welchen du beschreibst.
    Manche bekommen bei (Über)Aktivierung des dritten Auges Schwierigkeiten, dabei sollte nicht vergessen werden,
    dass der Name agya chakra darauf hinweist, dass wir damit Kontrolle über unser Nerven- und Energiesystem und Bewusstsein
    erlangen können und Zugang zu denen, welche uns auf der geistigen Ebene lehren.



    Um jenes angenehm stimulierende Gefühl zu erlangen, welches du vollkommen richtig beschreibst,
    welches beruhigend und kühlend (im Sinne von heilend) auf unser Nerven- und Energie- und Gedankensystem wirkt,
    zu erlagen, wird an dieser Stelle z.B. Sandelholzpaste aufgetragen, in deinem Fall geht es eben auch ohne.


    Laut Tradition gehört einiges dazu, um diesen Zustand den du beschreibst, sehr lange - falls du damit komplette konstante und ununterbrochene Einheit meinst,
    und im tiefsten Sinne zu halten,
    denn die vollkommene Ausgewogenheit des Energiesystems entspricht praktisch eine vollkommene Einheit mit dem,
    das andere Tao nennen. Aber wer sagt denn, dass es endlos sein muss.



    Soweit ein paar Anregungen, du kannst natürlich auch andere Referenzkulturen für dich zu Rate ziehen,
    oder deine eigenen ganz persönlichen und/oder westlichen Schlüsse dadurch finden,
    es geht ja um den tieferen Sinn des Ganzen,
    welcher überkonfessionell und universal ist,
    unter anderen um die Türen der geistigen Welt
    zu öffnen, offen vor sich zu sehen und zu durchschreiten und wahrzunehmen und zu erkennen.
    Hier kann der Wanderfalke sein speziell gutes Auge einsetzen (auch um ev. anderen einmal etwas zu geben oder helfen zu können)
    und hat gleichzeitig einen Ausgangspunkt, welcher auch für innere Ruhe, Balance und Ausgeglichenheit
    ebenso steht, wie (entsricht auch der Bedeutung von "Falke") für Wissen.


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Neben all dem Lehrreichen nun noch ein paar praktische Erfah-
    rungen meinerseits aus der Zeit, als ich mein Ajna-Chakra =
    wissen, wahrnehmen) aktivierte.
    Am besten funktioniert bei mir alles in Gedankenstille.
    ~ mit indigoblauem Licht bestrahlen
    ~ diese Farbe vorstellen mit vertiefter Atmung
    ~ Edelsteine Lapislazuli oder Topas
    ~ als Mandra habe ich sehr oft OM angewendet (-> Suchfunktion: Grundton OM)
    ~ für mich habe ich festgestellt, wenn ich zw. den Augenbrauen mit Zeige- und
    Mittelfinger leicht klopfe, um meine Blase zu stärken, hat dies auch einen
    positiven Aspekt fürs 3. Auge (aber vllt. ist das nur "meins")


    Übrigens hat das 6. Chakra eine enge Beziehung zur Hypophyse
    (Steuerung Hormondrüsen & Verbindung zum Immunsystem).


    Grüßle ate

    ~~~> "pure awareness" <~~~

  • Hm... was hilft Dir denn heute, Dich mit Menschen und Welt verbunden zu fühlen?Grüße,
    Panther-Adler

    Nun ja, das ist auch ein sehr interessanter Gedanke, den ich natürlich auch schon einmal gedacht habe. Ich denke, es geht dabei am besten, in dem ich gebe statt nehme. Allerdings habe ich in den letzten Jahren nicht festgestellt, dass ich da ein besonderes Gefühl an der Stirn spüre. Dabei geschah das Geben natürlich nicht in der Absicht, dies zu tun, um das Gefühl zu spüren. Ich meine nur, ich kann mir vorstellen, dass das eher hinderlich wäre, ähnlich wie bei der Suche nach dem Glück (je mehr man es sucht, desto weniger findet man es). Und die vermeintlich selbstlose Handlung wäre dann eher egoistisch geprägt. Ich denke, ich sollte eher den Weg gehen das Stirnchakra über Punkte oder Meditation anzuregen.

    Er ist nicht bei allen Menschen an der vollkommen exakt gleichen Stelle (quasi millimetergenau), sondern dort wo du ihn auch
    intuitiv korrekt situiert wahrnimmst wenn du zuerst hineinfühlst, und dann mit dem Finger dorthin punktest.

    Erstmal vielen Dank für die schnelle und so umfangreiche und in gleichem Maße lehrreiche Antwort, Christoph! Zu dem 3. Auge: hm, das erklärt dass ich "meinen" Punkt, der ja 2 bis 4 cm über dem Mittelpunkt zw. den Augenbrauen ist, nie als 3. Auge erkannt habe und trotzdem dort so viel gespürt habe!

    Manche bekommen bei (Über)Aktivierung des dritten Auges Schwierigkeiten

    Da bin ich neugierig - wie könnten denn solche Schwierigkeiten aussehen? Was aus meiner Erfahrung heraus eventuell damit zu tun hatte - ich hatte mal morgens ne Zeit lang Kopfstand gemacht. Ich hatte den Ausdruck den Tag lang klarer zu "sehen" im Sinne von Wahrnehmen. Auch vor schwierigen Situationen, die mir sonst Angst bereitet hätten, habe ich mich kaum gefürchtet. Allerdings musste ich damit aufhören, denn ich kam nicht damit zurecht, dass immer so viel Blut in den Kopf geflossen ist. Eines Tages hatte ich dann lange Kopfschmerzen und Probleme mit den Augen. Meinst du, hier könnte eine solche Überaktivierung stattgefunden haben?


    Ich habe noch zwei Fragen:


    1. Könnt ihr mir bitte eure Vorstellung davon vermitteln, wie ein Chakra aussieht? Ich weiss, im Internet steht viel davon, aber dass das eine Art Energiebündel ist das sich dreht, ist für mich sehr abstrakt.


    2. Bei der Meditation mit Om, die "ate" dargelegt hatte: spricht man diesen ton am besten laut oder stellt ihn sich nur vor? Sollte an ihn gedacht werdet im Ausatmen oder auch im Einatmen? Als ich dies vor einiger Zeit einmal getan habe, kam es mir so vor, als würde mich das laute Sprechen eher von einer "inneren Einschau" ablenken, wobei andererseits die Schwingungen durch die Laute auch sich interessant angefühlt haben

  • Hallo wanderfalke,


    mir gefällt die durchaus eigenständig und entdeckunsfreudig wirkende Herangehensweise von dir, daher

    Ich denke, ich sollte eher den Weg gehen das Stirnchakra über Punkte oder Meditation anzuregen.

    könnte es aus meiner Sicht primär wichtig für dich sein, zu wissen, was und wohin du auf deinem spirituellen Weg willst,
    dabei genügt es, wenn du es ehrlich in dir selber weißt und klar bist, es muss nicht unbedingt mit anderen diskutiert werden oder mit der Exaktheit einer mathematischen Definition
    beschrieben sein. Dementsprechend dann die Wahl der Mittel und Umgang mit Chakren und anderen Aspekten.


    das erklärt dass ich "meinen" Punkt, der ja 2 bis 4 cm über dem Mittelpunkt zw. den Augenbrauen ist, nie als 3. Auge erkannt habe und trotzdem dort so viel gespürt habe!

    Du hast eben eine sehr real existierende Stelle deines subtilen Energiekörpers wahrgenommen.


    Da bin ich neugierig - wie könnten denn solche Schwierigkeiten aussehen?

    Wie ich bereits ausdrückte, geht es um die positiven Möglichkeiten wie Einsichten, Erkenntnisse, Wahrnehmungen, welche für dich und andere hilfreich sein können.
    Schwierigkeiten treten beispielsweise bei Menschen auf, welche durch Überaktivierung dieses Chakras die Erdung verlieren und dann die Flut der hereinkommenden inneren Bilder
    nicht mehr ausreichend filtern oder abstellen können, und gleichzeitig sosehr von diesen Wahrnehmungen sich angezogen fühlen, dass sie es - von der Chakrenebene aus betrachtet - nicht mehr schaffen, die Ebene zu wechseln (wörtlich herunter-zu-kommen) oder Perzeptionen, welche nicht aus einem Zustand innerer Klarheit entstanden sind,
    für allzu real und bindend halten, anstatt nach besseren Alternativen in sich (oder wohin auch immer) hineinzufragen.
    Meiner Erfahrung nach brauchen wir uns keine Schwierigkeiten wünschen, die treten ja nach Person und Charkter vollkommen unterschiedlich in Erscheinung,
    weil es Aufgaben sind, aus denen wir lernen sollen.



    ich hatte mal morgens ne Zeit lang Kopfstand gemacht. Ich hatte den Ausdruck den Tag lang klarer zu "sehen" im Sinne von Wahrnehmen. Auch vor schwierigen Situationen, die mir sonst Angst bereitet hätten, habe ich mich kaum gefürchtet.

    Der Kopfstand wirkt natürlich indirekt auf die Stirn- und Kopfzentren und Drüsen, sowohl auf das innere Auge, deinen Geist als auch auf die physischen Augen
    und hat in deinem Fall offensichtlich die Funktion der Amygdala positiv harmonisiert und stimuliert.



    Allerdings musste ich damit aufhören, denn ich kam nicht damit zurecht, dass immer so viel Blut in den Kopf geflossen ist. Eines Tages hatte ich dann lange Kopfschmerzen und Probleme mit den Augen. Meinst du, hier könnte eine solche Überaktivierung stattgefunden haben?

    Der Kopfstand passt nicht für alle, jeder Mensch ist etwas anders. Du könntest alternativ - so dir daran liegt - den Schulterstand oder den Ellbogenstand ausprobieren.
    Das hat nichts mit einer Überaktivierung des dritten Auges zu tun.
    Genau aufgrund solcher Zustände und Veränderungen sollen diese "inverted asanas" (mit dem Körper verkehrt und Kopf nach unten) bei Bluthochdruck nicht ausgeführt werden
    bzw. ist Vorsicht geboten.
    Wir sind keine besseren Aspiranten und Mesnchen, je kompliziertere und schwierigere Körperübungen und Verdrehungen wir beherrschen,
    es geht um die Erhaltung der Gesundheit des inneren und äußeren Systems, und da sind manchmal die einfachen Mittel die besseren,
    weil sie nicht vom wesentlichen Thema ablenken.


    Wie einfach und unglaublich effektiv sind manche Übungen des medizinischen Qi Gong :-)


    Bei der Meditation mit Om, die "ate" dargelegt hatte: spricht man diesen ton am besten laut oder stellt ihn sich nur vor? Sollte an ihn gedacht werdet im Ausatmen oder auch im Einatmen? Als ich dies vor einiger Zeit einmal getan habe, kam es mir so vor, als würde mich das laute Sprechen eher von einer "inneren Einschau" ablenken, wobei andererseits die Schwingungen durch die Laute auch sich interessant angefühlt haben

    Tradtionell wird ein Mantra auf eine immer subtilere Ebene gebracht, dh. zuerst niedergeschrieben und gesungen, dann gesprochen, schließlich innerlich gedacht.
    Du hast mehrere Möglichkeiten,
    eine davon ist, zuerst "Om" zu singen oder zu sprechen/intonieren, dies mehrere Male, und dann leiser zu werden und in den Zustand mentaler Wiederholung überzugehen
    oder - wenn es schon soweit, und du fühlst dich mit der "gedachten" Rezitation wohl, dann gleich dabei bleiben, dann musst du nicht künstlich den Weg zurück gehen um dann erst Recht wieder den Weg ändern und her zu gehen ;-)


    Manche praktiziere so, dass jeweils ein Om beim Einatmen und eines beim Ausatmen wiederholt wird, das könntest du einmal probieren,
    andere lassen den Atem natürlich laufen und wiederholen ein Mantra unabhängig vom Atem,
    bei spezifischen Atemübungen wiederum kann Om rhythmisch wiederholt werden als Zeitmaßeinheit für die Dauer des Ein- und Ausatmens oder eventueller Atemverhaltungen,
    andere wiederum wollen den Atem ohnehin nicht quasi willentlich anhalten, sondern verbinden immer subtiler werden die Ein- und Ausatmung, das ist aber nun schon fast ein anderes Thema, jedoch m.E. eine sehr gute Übung, da sie nicht auf Quantität (Zeitdauer von Ein- und Ausatmung) sondern Qualität in der Grundidee basiert.
    Wenn du erst einmal einige Grundkenntnisse hast, kann beispielsweise mit dem Einatmen entlang der Wirbelsäule pro Chakra einmal Om wiederholt werden
    und mit dem Ausatmen das gleiche wieder die Wirbelsäule abwärts.


    Vor allem wünsche ich dir zu wissen, was dich innerlich führt und leitet und wohin du damit willst,
    und dir deine innere Freiheit zu bewahren.
    Große Versprechungen gibt es überall, mir geht es immer darum, den Weg zu finden, der passt.


    Andere Referenzen zu deiner Eingangsfrage in Beitrag 1 hier findest du übrigens im Taoismus oder Qi Gong = oberes Tant tien oder Dantian
    oder im Christentum "Wenn dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib Licht",
    hier ist natürlich das innere Licht der Erkenntnis/Wahrnehmung gemeint.
    Wenn du nicht wörtlich nach einer Körperwahrnehmung suchst, sondern nach einem Aspekt wie innere Schau der geistigen/spirituellen Welt
    wirst du wohl in praktisch allen Traditionen fündig werden und eine offene und weite Sicht in Kopf und Herz erlangen, so du das möchtest


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Hallo Wanderfalke,

    Könnt ihr mir bitte eure Vorstellung davon vermitteln, wie ein Chakra aussieht?

    hm, also ich hab drei unterschiedliche "Bilder", davon oder "Vorstellungen2 dafür und es taucht mal das eine, mal das andere auf.


    a) ich "sehe" einen menschlichen Körper. Das kann sowohl stehend, als auch sitzend, als auch liegend sein. Und dann "sehe" ich Farben in diesem stehenden, sitzenden oder liegenden Körper, die manchmal fließend durch den Körper hindurch laufen - und manchmal nicht.


    b) ich fokussiere mit den Augen einen bestimmten Körperbereich. Dann kann es passieren, dass ich entweder Farben sehe (flächig, meist einfarbig) oder sich drehende Gebilde, die aussehen, als würdest Du Wattebäusche in einen Propeller/ Rotor schmeißen und den auf die höchstmögliche Stufe stellen.


    c) Ich sehe einen Menschen und dann ungefähr so, als hätte der Blüten am Körper. Stell Dir, (ich weiß nicht, wie beschreiben...) stell Dir eine Seerose vor. Und die dann in allen möglichen Farben und Größen an allen möglichen Körperstellen. Entweder als Knospe oder in verschiedenen Graden von Öffnung. Diese Blüten bewegen sich aber nicht.
    Das können wunderschöne Bilder sein, ganz filigran, ganz zart, ganz fein. Mitunter auch dunkel und welk oder (beinah) abgestorben.
    Ich hab mir immer die "Stundenblumen" aus "Momo" so ähnlich vorgestellt. Nur dass die noch Musik haben. Und sich bewegen, weil während eine welkt, gleichzeitig schon eine neue da ist.


    Wenn ich mal wieder die Seerose sehe (das ist die seltenste von den drei Formen, wie ich's wahrnehme), wenn ich mal wieder so eine sehen darf, dann wünschte ich oft, ich könnte zeichnen. Ich könnte diese Schönheit, die Farbigkeit, diee Zerbrechlichkeit zeichnen. Aber das kann ich nicht. Und Worte gehen eigentlich auch nicht.
    Diese "Seerosen"- Begegnungen (einmal war's auch keine Seerose, sondern eine Orchidee, aber genauso schön, nur auf andere Art), sind tief und berührend. Ich hab dann immer dann Gefühl, ganz ganz tief in eine Seele oder den Momentzustand einer Seele schauen und spüren zu dürfen. Vielleicht sind das auch keine Seerosen dann, sondern Seelenrosen, als die ich die Chakren dann wahrnehmen darf.


    Aber das ist selten. Die meisten öffnen sich nicht so tief. Und auch ich bin nicht immer so weit offen, dass ich das so wahrnehmen kann. Aber wenn, ist es ein Geschenk.
    Und weißt Du, was ich ganz ehrlich glaub'?
    Dass wir tief in uns alle so eine Seelenrose haben, die sich mit jedem Moment verändert, bzw. verändern kann. (Und das von mir, ein paar derer, die mich hier lange lesen, werden denken, jetzt hätt ich mich in ein Schwebeteilchen verwandelt *lach*).


    Aber meist ist es profaner und ich nehm es auf eine der ersten beiden Weisen wahr.
    Grüße,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hi Wanderfalke,
    kurze Info (du kannst auch gerne unter der Suchfunktion: Grundton OM ....
    eingeben, dort habe ich eine ausführliche Beschreibung dazu):


    Nimm eine bequeme Stellung ein (egal ob im liegen, stehen oder sitzen),
    die Lippen etwas geöffnet. Atme tief durch die Nase ein und stoße beim
    ausatmen ein OM aus, die Stimmbänder schwingen dabei. Der Ton ist tief
    und gleichmäßig bis die Lungen ganz leer sind.
    Du hast es richtig gemacht, wenn deine Hand die Schwingung spürt, welche
    du in Höhe des Schlüsselbeines auf den Brustkorb legst.


    Nach dem ausatmen den Mund schließen und Übung beenden, letzten Rest
    der Luft mit dem "MMMMM..." ausatmen, dieses schwingt dann richtig im
    Schädel. Hörbar wird der Ton nur beim ausatmen, aber auch beim einatmen
    kann man ihn im Geiste hören, dies verstärkt die innere Ruhe.
    Die Wirkung ist toll, es ist wie eine Selbstmassage der Organe, diese werden
    mit Sauerstoff versorgt, Vitalität steigt etc.
    Übung macht den Meister, auch bei alltäglichen profanenen Arbeiten. Besteht
    nicht die Möglichkeit, die Übung laut durchzuführen, wirkt es auch nur gedacht.


    :winke: ate

    ~~~> "pure awareness" <~~~

  • :winke: ate


    PS: hatte vorab Christophs Beitrag nicht gelesen und da ich angesprochen
    wurde, nochmals aus meiner Sicht erklärt *sorry*

    ~~~> "pure awareness" <~~~

    Einmal editiert, zuletzt von ate ()

  • LIebe ate,


    das ist doch fein, dass du eine genaue Beschreibung für eine anschaulichen Möglichkeit der Praxis hier teilst,
    sowohl zur Orientierung als auch als Grundlage, eigene Erfahrungen zu sammeln und diese vertrauensvoll weiterzuverfolgen.


    Grundsätzlich finde ich es sinnvoll, auch über die tiefere Bedeutung von Om - wenn ich es schon praktiziere - nachzudenken.
    Ich weiß, manche können alleine über dieses Thema stundenlang referieren, ein paar wichtige Aspekte zur Anregung sind für mich
    *** Om repräsentiert das "Wort Gottes" welches uns u.a. aus dem Johannesevangelium bekannt ist "Am Anfang war das Wort ..."
    *** insofern repräsentiert es auch Das - für das es an sich keinen Namen mehr gibt - und auch als Urgrund, Ursprung von allem oder Göttliches und in vielen anderen Namen bezeichnet wird
    *** und stellt die Schwingung des Geistes dar, aus dem alles entstanden ist (Parallele zum Hl. Geist der Kirche)
    *** kann praktisch gesehen für viele Bereiche dienen, als Mantra/Gebet/Orientierung bei Meditation, oder zur Heilung, Hilfe, Schutz, inneren Führung und so weiter
    *** insofern gibt es auch viele unterschiedliche Möglichkeiten der Anwendung (übrigens auch in Rhythmus und Tempo),
    und du hast eine davon gut erklärt,
    das ergänzt sich gegenseitig bestens.


    @ Panther Adlerin,
    das war für mich äußerst spannend, solch eine Sichtweise einmal von einer Person zu lesen, welche die
    ursprüngliche Gabe dazu hat,
    denn es gibt soviele Darstellungen wie Chakren angeblich aussehen sollen.
    Manchmal geht bei mir zu Zeiten von viel alternativer Heilarbeit das Einfühlen dazu über, manches zu sehen,
    doch das ist immer entsprechend dem, worum es geht, gefiltert, dann kommt eine Information, welche hilfreich ist.


    Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass bei praktisch allen hier, welche schon lange im Heilerforum aktiv sind, das dritte Auge auf die eine oder andere Weise sehr gut aktiviert ist, das kann inneres Sehen und auch auf anderen Gebieten sein - wie Intuition, innere Zusammenhänge und Bedeutungen erkennen, lebendige Verbindung zum Ursprünglichen,
    den Klienten Zusammenhänge erklären können, welche auf Einsichten beruhen die nicht in Büchern zu finden sind,
    und vieles mehr.


    Mich - und vermutlich auch andere - würde sehr interessieren - ist vielleicht gerade noch dem Themenumfeld hier zugehörig und nicht off topic -
    wie nimmst du Menschen wahr, welche sich in einem annähernden Normalzustand befinden,
    also nicht solche mit extrem hohen Erkenntnissen/Wissen/Erfahrungen einerseits oder Schmerzen/Aggressionen/Wunden/Verzweiflung usw. andererseits -
    also ohne solche stark den Astralkörper mit prägende Erfahrungen?
    Sind die Menschen für dich Erfahrungen, welche meist querbeet durch die verschiedene Farben gehen,
    oder sind jeweils Einzelwesen ganz bestimmte charakteristische Farbkombinationen/Farbkompositionen
    welche ein eigenes - sich durchaus dynamisch veränderbares - Bild- und Farbschwingungsmuster ergeben?
    Kann auch sein, dass du dafür stehst, dass jede/r die eigenen Erfahrungen machen solle und dazu zu stehen.


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Hallo Christoph,

    wie nimmst du Menschen wahr, welche sich in einem annähernden Normalzustand befinden,
    also nicht solche mit extrem hohen Erkenntnissen/Wissen/Erfahrungen einerseits oder Schmerzen/Aggressionen/Wunden/Verzweiflung usw. andererseits -
    also ohne solche stark den Astralkörper mit prägende Erfahrungen?

    wie nehme ich solche Menschen wahr? Jetzt hätt ich fast gesagt: "Ganz normal halt." Das ist ein bissel, als würdest Du mich fragen: "Und wie atmest Du?" Wie nehme ich Menschen wahr? Da denk ich gar nicht so drüber nach... Hm...
    Also, was ich immer gehabt hab, schon als Drei - oder Vierjährige (lange bevor ich solche Wörter wie Chakra, aura oder so kannte), waren diese einfarbigen Flächen um Menschen herum. Meistens waren die rechteckig, aber nicht immer. Und je nach Stimmung schauen die anders aus, also die Farbe ist nicht gleich. Das ist eigentlich so die Grundwahrnehmung bei mir, schon immer gewesen. Was ich da eigentlich sehe, weiß der Himmel... Chakren sind das nicht, die sind nicht rechteckig. Auren auch nicht. Ich kann Dir das bis heute nicht sagen.
    Aber diese Fläche, die je nachdem gerade, schief, gedellt, gestreckt, ausgefranst oder scharf konturiert sein kann, glatt oder wellig, die sehe ich so gut wie immer. Außer ich schaue bewusst weg, bin sehr müde oder krank. Außerdem sehe ich das NUR um Lebewesen, nie um Dinge, jedenfalls bisher nicht.
    Bei einem Menschen, wie Du's beschreibst, sehe ich also einfach nur diese Fläche, ohne Energiewirbel, ohne Schatten, ohne Lecks. So.


    oder sind jeweils Einzelwesen ganz bestimmte charakteristische Farbkombinationen/Farbkompositionen
    welche ein eigenes - sich durchaus dynamisch veränderbares - Bild- und Farbschwingungsmuster ergeben?

    Das auf jeden Fall ja. Da hat schon jeder so seine, wie soll ich das nennen? Energiesignatur vielleicht? Ein bißchen wie... hm...
    Du kennst das, in einem Raum zu sein und plötzlich kommt wer von hinten und will Dir die Hand über die Augen legen und Dich raten lassen, wer er/sie ist? Und Du weißt es längst vorher, ohne Dich umzudrehen und ohne einen Schritt zu hören?
    Du weißt es, weil Du die Signatur erkennst, wenn die Energie der Person auf Deine trifft.


    Sind die Menschen für dich Erfahrungen, welche meist querbeet durch die verschiedene Farben gehen,

    Puh, äh, wieso oder? Das schließt sich doch nicht aus... auch ein Wesen mit einer unverwechselbaren Energiesignatur durchlebt ja verschiedene Phasen- und die können ja durchaus dann (nacheinander) verschiedenen Farben entsprechen.


    denn es gibt soviele Darstellungen wie Chakren angeblich aussehen sollen.

    jaja, es gibt haufenweise Darstellungen von allem Möglichen, was angeblich wie ist oder sein soll. All diese Dinge sind aufgezeichnete individuelle Erfahrungen. Das macht es nicht "falsch" , aber...hm... die Wahrnehmung mit dem 3. Auge ist, soweit ich es verstehe bisher, die individuelle Art, wie Wesen, die innerhalb der Materie sind, Nichtmaterielles wahrnehmen.
    Meines Erachtens geht es nicht, das zu verallgemeinern.

    Kann auch sein, dass du dafür stehst, dass jede/r die eigenen Erfahrungen machen solle und dazu zu stehen.

    Das sowieso. Alles andere ist nachgeplapperter Kram, wie z.B. das ganze Zeug mit den Indigo-Kindern. Eine Frau, eine einzige, hat diese Farbe wahrgenommen. Und für sie hatte diese Farbe diese Information. Gut, glaub ich ihr. Ich glaub auch, dass es diese/solche Kinder gibt. Nur bitte... Wer von all den Leuten, die heute von Indigo-Kindern reden oder schreiben, hat jemals diese Farbe in der Aura eines Kindes wahrgenommen? Alle, die drüber reden? Glaub ich nicht...
    Deshalb klar, immer die eigene Erfahrung machen, wahrnehmen und prüfen.


    Ich arbeite beruflich derzeit regelmäßig, außer am WE so gut wie täglich, wenn keine Ferien sind, mit Kindern, Jugendflichen, Eltern und Lehrern. Alle individuelle Persönlichkeiten, bestimmt auch einige Indigos drunter, nach der gängigen Definition. Aber ich hab noch bei niemandem die Farbe so gesehen, wie sie beschrieben wird, trotz einiger Besonderheiten. Kann auch an mir liegen, klar, aber dazu, dass das so ist, muss ich dann halt auch stehen.


    Manchmal geht bei mir zu Zeiten von viel alternativer Heilarbeit das Einfühlen dazu über, manches zu sehen,
    doch das ist immer entsprechend dem, worum es geht, gefiltert, dann kommt eine Information, welche hilfreich ist.

    Sei froh! Ich bin immer visuell geprägt gewesen und meine Bilder waren oft sehr ungeordnet und ich musste (und muss immer noch) für mich Techniken der Fokussierung finden und üben.
    Ich hab immer die Hellfühler beneidet, die das einfach so wissen.
    Ich kann mich auch einspüren, aber beim Spüren lieg ich mehr daneben, als wenn ich hinschau'. Es sei denn, ich nehm die Hände. Wenn ich mit den Händen Energien spüre und dann mit der Hand auch arbeite, funktioniert das meistens. Aber da kann ich dann, im Gegensatz zu den Bildern weniger beschreiben, was ich spür'. Das ist mehr schweigend.
    Und genauso, wie ich bei den Rechtecken nicht weiß, was ich seh, weiß ich, wenn meine Hände brennen und pulsieren, auch nicht, was da fließt.
    Ich hab nie viel gelesen, was solche Themen angeht, auch keinen Reiki-Kurs oder sonstwas gemacht. Wenn mir die Hände an einer bestimmten Stelle auf bestimmte Weise brennen, weiß ich, dass Energie rauswill. Dann miuss ich nur schauen, wohin, weil das Brennen wird sonst schmerzhaft.
    Aber ich weiß weder, wie diese Energie heißt, noch, was ich eigentlich seh', wenn ich nur die Rechtecke hab. 's ist halt so. Und die zwei Sachen waren, die Rechtecke und die manchmal brennenden Hände, die war'n immer da. Der Rest, Psychologie, Astrologie, Chakren, das ist gelernt. Aber die zwei Sachen nicht.
    Grüße,
    Panther-Adler
    P.S. an die Mods: Falls doch OT, bitte in mein Unterforum schieben, dann kann's da weiter diskutiert werden.

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Liebe Panther Adlerin,


    danke sehr für deine authentische Darstellung, für mich - und wohl auch für andere - ist das sehr interessant.



    Jene Aspekte des inneren Sehens, welche du bei der Sicht von Chakren als erlernt bezeichnest
    - (um wieder den Bogen zum Thema zu spannen und zur Frage von Wanderfalke) =


    1. Könnt ihr mir bitte eure Vorstellung davon vermitteln, wie ein Chakra aussieht? Ich weiss, im Internet steht viel davon, aber dass das eine Art Energiebündel ist das sich dreht, ist für mich sehr abstrakt.

    finde ich deswegen7insofern sie nicht spontan von Beginn an auftraten ,
    nicht künstlich oder unwirklich,
    ondern genauso wie wir viele andere Dinge im Laufe des Lebens erlernen
    von deren Existenz wir ansonsten nichts gewusst hätten und die durch unser Wissen nun Teil unserer Realität sind,
    bist du auch die Ebenen hingewiesen worden,
    auf welcher sich ein Chakra z.B als direktes Symbol- und gleichzeitig Realitätsausdruck seiner selbst blumenförmig zeigt,
    oder quasi in Bewegung/Tätigkeit/Aktion.


    Ich hatte es so erlernt, per Handeinfühlung grundsätzlich die Größe und die Aktivität der Chakren wahrzunehmen,
    das ergibt dann gleichzeitig Kenntnisse, wo etwas sich staut, blockiert ist, sticht (also Disharmonien sitzen) und anderes,
    mit dem Hinweis, dass jeder diese Fähigkeit grundsätzlich (latent) besitzt und erlernen kann.


    1. Könnt ihr mir bitte eure Vorstellung davon vermitteln, wie ein Chakra aussieht? Ich weiss, im Internet steht viel davon, aber dass das eine Art Energiebündel ist das sich dreht, ist für mich sehr abstrakt.


    Wie bereist erwähnt ist die eigene direkte Erfahrung wichtig. Du könntest dich einmal - wenn du dich entsprechend dazu gut fühlst,
    hinsetzen, und mit Farbstiften, Farben malen, wie du im Jetzt diesen Energiepunkt wahrnimmst,
    sonnen- oder sternhaft, strahlend oder an manchen Seiten etwas zurückgenommen, mit anderen Farben oder Elementen vermischt,
    wenn du dich gut einfühlst, kommt das dann schon hin, und wenn du möchtest, kannst du dann auch damit oder daran arbeiten.


    Stirnzentrum und Krone (Sahasrara) sind eng miteinander verbunden,
    und Stirnzentrum ist ein guter Ausgangspunkt, wenn Aspiranten an inneren Energien zu arbeiten beginnen,
    da es im Gegensatz zu den Chakren darunter nicht mehr diverse größere karmische Lasten mit sich herumträgt.


    Als ein Standard für das Aussehen von Chakren (Idealzustand) an welchem sich tasächlich viele orientier(t)en
    gelten oder galten lange Zeit die Bilder des Theosophen C.W. Leadbeater.
    hier ein link


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • ... zusätzlich wenn denn noch Muse zum Thema:


    ...die Zirbeldrüse.... 6. Chackra.... das dritte Auge....hat mit der Epiphyse zu tun...


    Drüsensysteme gleichen den Chakrensystemen... behaupt ich jetzt mal so...
    oder lässt sich akkodieren...


    google oder schau mal meinen thread:


    is aber ein langes Teil
    Zirbeldrüse aktivieren - gefährlich


    liebst gegrüsst
    die Lichtfee...

    manxmal im "Ab-seits".... :ohmann::wech:

  • Hallo Ihr,


    zuerst einmal vielen Dank für Eure umfangreichen Ausführungen. Sie lesen sich teilweise spannend wie ein Roman und sind sehr informativ. Entschuldigung, dass unter der Woche bei mir immer Funkstille herrscht, da ich von meinem Beruf schon zeitlich sehr in Anspruch genommen werden.

    mir gefällt die durchaus eigenständig und entdeckunsfreudig wirkende Herangehensweise von dir,

    Danke, Christoph. Ich glaube, es liegt daran, dass ich vom Denken und vom Beruf her sehr mathematisch-naturwissenschaftlich-ingenieursmäßig geprägt bin. Andererseits bin ich aber auch sehr musikalisch und künstlerisch veranlagt, sehr naturinteressiert und offen für Dinge, die für meinen Geist nicht sofort zugänglich sind. Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal zum Ausdruck bringen, wie froh ich bin über Euch einen Zugang zu diesem Bereich zu bekommen, da alle Freunde und Familienangehörige aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-ingenieursmäßigen Bereich kommen. Im übrigen befasse ich mich auch sehr mit Heilpflanzen. Mich überkommt z.B. eine riesige Freude, wenn ich in der Natur einen Baum mit Unmassen von Birkenporlingen finde :-). Aber ich glaube ich bin jetzt ein wenig vom Thema abgeschwiffen ;-).

    Wenn du erst einmal einige Grundkenntnisse hast, kann beispielsweise mit dem Einatmen entlang der Wirbelsäule pro Chakra einmal Om wiederholt werden
    und mit dem Ausatmen das gleiche wieder die Wirbelsäule abwärts.

    Auch wenn du geschrieben hast, dass dafür erst einmal Grundkenntnisse notwendig ist, möchte ich hier neugierig nachfragen, wie das gemeint ist. Ist hier gemeint, dass Energie von unten (meinst du Beckenboden oder Füsse) in ein Zielchakra aufsteigt, z.B. das Halschakra und mit dem Ausatmen dieses wieder über Beckenboden oder Füsse verlässt?

    Dann kann es passieren, dass ich entweder Farben sehe (flächig, meist einfarbig) oder sich drehende Gebilde, die aussehen, als würdest Du Wattebäusche in einen Propeller/ Rotor schmeißen und den auf die höchstmögliche Stufe stellen.

    Vielen Dank, Panther-Adler für diese ich möchte schon fast sagen privaten Einblicke. Die Sache mit dem Propeller ist eine Sache, die ich mir sehr gut vorstellen kann. Das ist sehr hilfreich, auch wenn ich prinzipiell verstanden habe, dass es sehr darauf kommt, eigene Erfahrungen zu sammeln. So könnte ich also beispielsweise mich darauf konzentrieren, bei anderen diese Farben und Formen zu sehen? Ich frage etwas blöde, weil ich ehrlich gesagt primär daran gedacht habe, diese Chakren in mir selbst zu sehen. Dass man diese auch in anderen sehen kann, daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Also ist es hier auch so, dass es im Prinzip keine Anleitung oder Regeln gibt, oder? Also z.B. die Regel, dass man z.B. zuerst die Chakren erst in sich selbst sehen muss, bevor man diese bei anderen sehen kann, oder ähnlich?

    Atme tief durch die Nase ein und stoße beim
    ausatmen ein OM aus, die Stimmbänder schwingen dabei.

    Ja, das verstehe ich. Die Stimmbänder schwingen mit einer bestimmten Frequenz. Interessanterweise habe ich festgestellt, dass z.B. AM viel weiter unten schwingt. Kann man sich das so vorstellen, dass diese Schwingung dann mehr oder weniger in Resonanz tritt mit bestimmten Chakren? Möglicherweise schwingen diese an sich schon auf einem bestimmten Energieniveau, oder? Dass irgendwann allein schon das Denken an OM ausreicht, ohne dieses zu sprechen, würde ja implizieren, dass ich mit meinen Gedanken Schwingungen erzeugen kann, oder?

    Herzliche Grüsse
    Wanderfalke

  • Lieber Wanderfalke,


    Naturwissenschaften und Kunst oder Bereiche welche mit all diesen Themen hier im Forum zu tun haben,
    schließen sich m.E. nicht gegenseitig aus. Manchmal sind es einfach schlichtweg unterschiedliche Bereiche,
    die übereinander nichts direkt aussagen können, oder es existieren ohnehin direkte Berührungspunkte -
    mit Fortschreiten der Forschung wird immer mehr erklärbar.


    Jeder Gedanke ist natürlich auch Energie und hat somit in tieferem Sinne seine Schwinung und Wirkung.


    Die Übung, nach welcher du fragst, wird so begonnen, in dem du erst einmal zwischen dem 3. und 5. Chakra dich bewegst,
    anfangs am besten nach einer Atemübung wie z.B. Wechselatmung, welche dich bereits etwas gereinigt und ausgeglichen hat.
    Wenn du dich darin firm fühlst, und für dich selber klar weißt, wohin du möchtest, können wir gerne weiterreden,
    das wollte ich dir ohnehin schon anbieten.


    Zum Thema Kopfstand kann ich dir noch mitteilen, dass du es auch einmal so halten könntest,
    wie es im Original gemeint war - falls das noch nicht der Fall war =
    den Kopfstand erst am Schluss der Übungsreihe praktizieren, danach nur mehr die Gegen-Position Tadasana
    und dann in die liegende Entspanungsposition am Boden. Wichtiger als das Wollen ist dabei, denn anfangs wollen wir oft zuviel auf einmal,
    ein gutes intuitives Wissen-Gefühl zu entwickeln.


    Mir selber geht es immer gut damit, den inneren Blick gegenüber allen Traditionen grundsätzlich und respektvoll offen zu halten,
    auch für neuere westliche Esoterik und Anwendungen


    viele Grüße


    Christoph


    @' Lichtfee,
    die Epiphyse i s t ja auch in gewissen Sinne das dritte Auge (hat Sehzellen) und wurde daher in verschiedenen Traditionen so verstanden.
    Die verlinkte Homepage hat einige Anregungen, welche ich für gut halte - auch im Sinne der praktischen Umsetzung(en) schon Ähnliches praktizierte,
    doch da stimmt einiges nicht, die Chakrennamen 2, 4 und 6 sind vollkommen falsch übersetzt,
    erfolgreich vorgehen und üben kann man damit sehr wohl.


    @ Panther Adlerin,
    ich kann den Schilderungen deiner Erfahrungen derzeit nichts Direktes auf gleicher Ebene entgegensetzen,
    daher bin ich wieder zu den ursprünglichen Fragen das Themas zurückgekehrt.


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Der Vollständigkeit halber Thema drittes Auge und Zuordnung = es gibt


    *** westliche Bücher , welche in deren Zuordnung das Stirnchakra mit der Hypophyse und die Kopfkrone mit der Epiphyse verbinden,
    wie Cindy Dale (derzeit wikipedia Referenzbuch), ich hab da nochmals nachgesehen
    *** weiters gibt es auch die indische Interpretation, dass die beiden Blütenblätter des Stirnchakras sowohl Epiphyse als auch Hypophyse darstellen,
    *** oder andere Systeme wie im Pranic Healing, welche den Stirnbereich in ein Drittes Auge und in ein weiteres Chakra ein paar cm darüber auf der Stirnseite aufteilen -
    *** oder - wiederum im Indischen - nicht trikuti sondern bhruhmadhya - etwas tiefer von der Wortbedeutung als trikuti gelegen, wörtlich "die Stelle zwischen (nicht über) den Augenbrauen" und auch die Medulla oblongata als Drüse diesem Punkt (Agya Chakra) zuordnen.
    Von der Funktion her entspricht eben die Zirbeldrüse wohl eher dem "dritten Auge"


    Doch immer wieder wird betont, dass Epiphyse und Hypophyse eng zusammenhängen,
    das halte ich für einen wichtigen Punkt.


    In der Praxis erfolgt ohnehin die Arbeit mit einem Chakra oder Lokalisationspunkt, dh. welche Drüse dann zugeordnet wird,
    ist nicht primär für das Üben entscheidend, wenn ich laut Anweisungen praktiziere.
    Gut ist es, einem System zu folgen, auch nach den Grundlagen zu forschen
    und sich aber nicht theoretisch verwirren zu lassen.


    Die Bedeutung der Sanskritnamen - wenn die schon zitiert werden, halte ich für wichtig, (oder Eben diesen Bereich weglassen)
    denn sie ergeben einen guten Schlüssel oder Hilfe zum Verständnis, es liegt ein tieferer Sinn dahinter
    und - so die richtige Aussprache bekannt ist,
    können die Bezeichnungen auch als Mantren zur Stimulierung der Chakren selber dienen.


    Ist aber auch wiederum nur ein Aspekt im Ganzen.



    Der Sinn liegt nicht in theoretischen Wirbeln - um mich jetzt direkt auf
    verschiedene Meinungen zu beziehen, welche es zu den Fragen von Wanderfalke geben kann,
    sondern mit offener Einstellung ( "mit Herz") derartige Übungen,
    Interessen, Praktiken, Anschauungen und auch Darstellungsweisen zu verfolgen,
    und sich dessen, was einem entspricht, zu erfreuen :-)


    Da mag ein Mensch, welcher alleine durch seine Ausstrahlung und Anwesenheit
    auf einen Raum, Umfeld, Mitmenschen, ohne viele Worte durch sein Inneres wirkt und "heilt",
    wohl im essentiellen Sinne mehr wissen und verstehen und verstanden haben,
    als jemand, der nur theoretisch belesen ist aber in der Praxis Herzlosigkeit ausstrahlt
    im Gegensatz zu Menschen, die -
    beispielsweise entsprechend der Arbeit mit Chakrenqualitäten - ihren Charakter entwickelten und verfeinerten.



    Zumal diejenigen, die am Weg und ihren Erkenntnis- Zielen angekommen sind,
    von beeindruckenden Erfahrungen sprechen, welche jenseits von allen Kategorisierungsmöglichkeiten
    und jenseits jeder Theorie und beschreibbarer Form liegen.



    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Hi Wanderfalke,

    Vielen Dank, Panther-Adler für diese ich möchte schon fast sagen privaten Einblicke.

    Gern geschehen.


    So könnte ich also beispielsweise mich darauf konzentrieren, bei anderen diese Farben und Formen zu sehen?

    Ja, könntest Du. Musst Du aber nicht. Ich kenne jemanden, der sieht keine Farben, der fühlt die. Jetzt frag mich bitte nicht, wie das geht, ich kann es nicht. Aber wir haben das schon öfter abgeglichen. Nach dem Motto: "Welche Farbe fühlst Du und welche Farbe seh ich?" und es ist echt so, dass für den die Farben sich verschieden anfühlen und dass sich das recht gut übertragen lässt. Also: bestimmte Gefühlswahrnehmung A bei ihm, bestimmte Farbwahrnehmung a' bei mir- und das ist auch wiederholbar. Wir haben das mehr als einmal gemacht. Stimmte nicht immer überein, aber häufig- und signifikant überzufällig.
    Ob Du jetzt jemand bist, der Chakren farbig sieht oder kinästhetisch fühlt oder die Töne hört - das kannst Du mit Stimmgabeln testen, ob und wie die dann mit einzelnen Chakren in Resonanz gehen und schwingen - oder ob Du über den Atem gehst, das kann ich nicht beurteilen. Da kann ich Dir nur sagen: Probiers aus. Mach ein Experimentaldesign und beobachte. Das kann man ja spielerisch und ergebnisoffen machen.

    Die Sache mit dem Propeller ist eine Sache, die ich mir sehr gut vorstellen kann.

    Schön. Das ist ein gutes Bsp., wie das Sehen funzt. Ich hab überlegt, wie sich das beschreiben lässt - und dann war da plötzlich der Gedanke (und das innere Bild) des Propellers da. So funktioniert es dann eigentlich auch schon. Fokussieren und kommen lassen. Der Propeller, den hab ich ja auch nicht mit physischen Augen gesehen (hier steht ja keiner rum), dieses Sehen ist dann ja auch eins mit dem inneren Auge.
    Mich amüsiert es immer wieder, wie die Bilder und Metaphern dann plötzlich kommen - und fürs Gegenüber dann auch passen. Danke an "drüben" oder woher auch immer sonst der Propeller auftauchte. Ich hab es mit solchen Geräten ja nicht, für mich hätte es auch ein Mixer getan. ;)


    Ich frage etwas blöde, weil ich ehrlich gesagt primär daran gedacht habe, diese Chakren in mir selbst zu sehen. Dass man diese auch in anderen sehen kann, daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Also ist es hier auch so, dass es im Prinzip keine Anleitung oder Regeln gibt, oder? Also z.B. die Regel, dass man z.B. zuerst die Chakren erst in sich selbst sehen muss, bevor man diese bei anderen sehen kann, oder ähnlich?

    Ich find die Frage nicht blöd, das mal vorweg. Klar kannst Du auch bei Dir anfangen, das machen, glaub ich, die meisten so. Bei mir war das halt alles etwas seltsam, weil ich eben diee Wahrnehmung einfarbiger Flächen schon immer gehabt hab'. Von daher war das bei mir irgendwie automatisch so - das erstmal nur bei mir zu testen, ist mir gar nicht in den Sinn gekommen.
    Wobei ich diese Art der Vorgehensweise auch kenne, allerdings eher von schamanischen Techniken her. Das hab ich immer zuerst bei mir gemacht - und tue es noch.
    Aber Du weißt ja eh, dass man sowohl deduktiv als auch induktiv vorgehen kann.
    Anleitungen und Regeln? Hm... also mir hat der Farbschlüssel vom Martin Brofman geholfen. In kritischen Situationen verwende ich den heute noch gern. Aber prinzipiell würd ich Dir empfehlen, selber zu gucken, wie Du auf einzelne Farben reagierst und was sie für Dich bedeuten.
    Du kannst ja mal Farbbäder machen, wenn Du willst.
    Stell Dir einen Regenbogen vor. Nimm Dir eine Farbe daraus (ich persönlich würd mit Rot anfangen, das ist aber kein Muss) und dann stell Dir vor, wie Du dieses Rot wahrnimmst und aufnimmst. Ob Du das jetzt als Lichtstrahl, Dusche, Badewanne, Glühbirne oder Scheinwerfer oder noch anders machst, sei mal dahingestellt.
    Und dann schau, was es macht, wenn Du in die Farbe reingehst, sie ein oder ausatmest, drin badest, Dich bescheinen lässt oder was auch immer. Möglich, dass Dir das bei einigen Farben ganz leicht fällt, während Du bei anderen mit Widerwille reagierst. Möglich, dass eine bestimmte Farbe an eine bestimmten Körperstelle guttut und an anderer gar nicht.
    Sei spielerisch, vorsichtig (übertreib das nicht, das muss jetzt nicht täglich sein oder so), bleib neugierig und beobachte.
    Wenn Du das hinterher aufschreibst und ein paar Mal machst und dann ganz sachlich auswertest, gibt das durchaus ein Bild.
    Kreative Grüße,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)