Wo führen wir uns hin?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wo führen wir uns hin?

      Hallo Ihr Lieben :herz:

      etwas beschäftigt mich schon wieder seit einigen Tagen und ich möchte gerne darüber philosophieren oder besser gesagt meinen Gedanken lauten Lauf lassen, um vielleicht für mich besser sortieren zu können.

      Ich verfolge seit gut zwei Jahren eine junge Frau, sehr schön und meines Erachtens sehr klug, auf YouTube. Sie teilt ihre Gedanken und ihren Heilweg mit der Welt da draußen, ganz mutig wie ich finde, da ich für so eine breite Öffentlichkeit nicht bereit wäre. Sie hat vieles angesprochen, was mir nicht neu war, aber zu einer anderen Sichtweise verhalf.

      Seit zwei Videos nun, teilt sie "uns" mit, dass sie alles über Bort geworfen hätte, alles eine einzige Lüge sei von dämonischer Kraft hinterlegt. Es gäbe keine Reinkarnation, keine Grabovoi Techniken, kein Gesetzt der Anziehung, keine Quantenenergie etc.. bzw. wären diese Energien nur ein Vortäuschen Satans, um uns von Gott abzulenken, hin zu ihm. Dadurch würden wir selbstverständlich nach unserem Ableben in deren Hölle schmoren und weit weg vom Paradies sein. Es gäbe auch kein Leben davor. Dieses Eine, wäre unser Einziges für immer.

      Sie hat sich für all ihre Videos entschuldigt und mitgeteilt, dass sich Zukünftige darum drehen würden, zurück zu Gott zu finden, denn DAS wäre der EINZIG richtige Weg.

      Der Grund für diese Kehrtwende wäre, dass sie mehr mit Depressionen zu kämpfen hatte, als das sie dass sich selber eingestehen wollte, zumal sie tatsächlich des Öfteren Suizid Gedanken hatte.

      Alles, meint sie, jegliche Energieanwendungen, Heil Ansätze, Lichtarbeiten usw. wären Teufelszeug. Und das Tückische daran ist, dass es eben liebe Menschen mit guten Absichten sind, die diesem Trugschluss verfallen würden.

      Sie macht es daran fest, dass sie "nur" Teilerfolge zu verbuchen hat, dass große Ganze aber ausbleiben würde. Und dies könne nicht sein. Dazu ist es Fakt, dass alle Esoteriker ziemlich abgehobenen Persönlichkeiten darstellen würden und dass alles andere als gesund sein könne.

      Ich habe die junge Frau nicht zitiert, sondern das wiedergegeben, wie es bei mir ankam. Nur für den Fall, dass man erkennt, über wen ich hier mir meine Gedanken mache.

      Was meint ihr dazu? Entfernt man sich vom göttlichen Plan, die Welt zu retten, wenn man sich der Arbeit bedient, welche wir alle auf unsere Art und Weise tun? Unterliegen wir einer Lüge?

      Gruß Sahne
    • Hallo liebe Sahne,

      bin mir nicht sicher, ob dieses Thema im Philosopha gut untergebracht ist.
      Meine Erfahrungen diesbezüglich (weil teilweise sehr heftig) würde ich in diesem öffentlichen Bereich mit Sicherheit nicht schreiben.

      Vielleicht geht es möglicherweise anderen Usern auch so.

      Liebe Grüße
      Simurgh
      "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
      Platon
    • Hallo Sahne,

      typisch, das ist dieses Schwarz-Weiss-Denken, das viele haben. Wenn ich aufrichtig bin, dem Anderen zugewandt dann braucht man destruktive Kräfte auch nicht zu fürchten. Eine Hölle gibt es sowie nicht. Aber Jeder soll sein Leben leben, wie er es für richtig und wichtig hält.



      Liebe Grüße

      Wombat 007 :heart:


      :top2: Erde = hohe Schule - Hohe Schule = Erde :winke:



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wombat007 () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

    • Sahne schrieb:

      Was meint ihr dazu? Entfernt man sich vom göttlichen Plan, die Welt zu retten, wenn man sich der Arbeit bedient, welche wir alle auf unsere Art und Weise tun? Unterliegen wir einer Lüge?
      Wer weiß was der göttliche Plan ist?
      Wer weiß was Lüge und Wahrheit ist?
      Ich maße mir nicht an den göttlichen Plan zu kennen.
      Auch bin ich kein Richter um über Lüge und Wahrheit zu entscheiden (das kann ich nur in meiner kleinen beschränkten Ego-Welt).
      Und ich bin weit davon die Welt retten zu wollen.

      In meinem Weltbild heißt das:
      Ich tue jeden Tag mein Bestes, so gut ich eben kann, auf meine Weise.
      Hätte Gott gewollt das ich etwas anderes tue, dann hätte er dafür gesorgt das ich andere Gaben habe.
      Wenn mein handeln und sein, die Welt ein wenig liebevoller und schöner macht, dann ist das ein Geschenk an mich.

      C.G. Jung sagte einmal sinngemäß: Unsere Gaben haben wir nicht bekommen, sondern sie sind etwas, das wir zurück zu geben haben an die Welt.

      Wenn also jeder seine Gaben und Talente in die Welt trägt, so ist es das was wir für die Welt tun können und demnach müsste es auch in Gottes Plan sein.

      Ergo: Wenn ich auf meine Weise arbeite und lebe, lebe ich im Einklang mit dem göttlichen Plan/der Natur/dem Universum.

      Dies ist meine Weltsicht, die sicher nicht die einzig mögliche ist ;).

      Liebe Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Simurgh schrieb:

      Meine Erfahrungen diesbezüglich (weil teilweise sehr heftig) würde ich in diesem öffentlichen Bereich mit Sicherheit nicht schreiben.
      Das ist gut so für Dich, wenn Du Dich dafür entscheidest.

      Ich freue mich auf jegliche Meinungen zu diesem Thema. Es betrifft so viele Menschen, dieser Gedanke. Darum sollen auch alle Antworten dürfen auf Ihre eigene Art und Weise. Und wenn jeder freundlich bleibt, ist doch alles gut ;-)

      Wombat007 schrieb:

      typisch, das ist dieses Schwarz-Weiss-Denken, das viele haben.
      Ja leider. Mich erschüttert dabei so sehr, dass diese junge Frau, sich so einfach mal von dem einen zum anderen Moment kippen lässt. Das sie all die Guten Dinge die sie umgesetzt hat, mal so eben vergisst. Viel schlimmer noch ist, dass sie nun verbreitet es wäre dämonisch.

      Arthemesia schrieb:

      Ergo: Wenn ich auf meine Weise arbeite und lebe, lebe ich im Einklang mit dem göttlichen Plan/der Natur/dem Universum.
      Danke Dir. Ich wollt ich könnte ihr dass hier schicken, was Du geschrieben hast. Es spiegelt auch meine Meinung wieder.

      Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ihr dabei zusehen zu sollen, wie sie nun in eine verkehrte Richtung gesteuert wird, von Menschen, welche mit aller Wahrscheinlichkeit ihren starken Eindruck, den sie hinterlassen können, dafür nutzen, um andere Menschen zu manipulieren. Ich bin irgendwie traurig dabei. Nicht weil sie sich dem Herren zuwendet, dass tue ich selber in meinen Gebeten, bei der Heilarbeit. Sondern weil es da Menschen gibt, die ihr suggerieren, dass das was sie bisher getan hat, schlecht und dämonisch war.

      Ich verstehe gar nicht, warum sie nicht weiß, dass sie nicht gegen Gott arbeitet, wenn sie Gutes vollbringt und vor allem sich dabei gut fühlt. Und das hat sie stets zum Ausdruck gebracht.

      Ich meine da wirft sie mal eben eine Hildegard von Bingen und Anselm Grün in einen Topf und behauptet daraus würde teuflische Suppe gemacht.

      Gruß Sahne
    • Hallo liebe Sahne,

      Sahne schrieb:

      Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ihr dabei zusehen zu sollen, wie sie nun in eine verkehrte Richtung gesteuert wird, von Menschen, welche mit aller Wahrscheinlichkeit ihren starken Eindruck, den sie hinterlassen können, dafür nutzen, um andere Menschen zu manipulieren.

      Wieso mußt du da zusehen ? Es ist ja deine Entscheidung ob du dieses Video anschaust oder nicht ?
      Im Endeffekt liegt die Entscheidung bei der jungen Dame, die sich hier für diesen Weg entschieden hat.


      Liebe Grüße

      Wombat 007 :heart:


      :top2: Erde = hohe Schule - Hohe Schule = Erde :winke:



    • Hey lieber Wombat,

      nein, das muss ich natürlich nicht. Schon klar, aber es ist so, wenn Dir ein Mensch sehr symphytisch ist, dann verfolgt man doch mit einem gewissen Interesse seinen Werdegang. Das ist, denke ich so ähnlich, wie es Leute gibt, die alles rund um das britische Königshaus verfolgen.

      Da ich seit gut zwei Jahren einer ihrer Zuhörer bin, und das macht man ja nicht weil man Desinteresse hegt, liegt sie mir ein Stück weit am Herzen. Es gibt viele Menschen auf diesen Kanälen, welche tausend Meinungen über Gott und die Welt haben und leider auch Kund tun. Aber ihre Worte haben meine Aufmerksamkeit geweckt und ich bin geblieben.

      Jetzt könnte man meinen "Schitti", jetzt fällt ein Interessensfeld für mich weg, da sie sich schwer umorientiert, ich vielleicht nicht diesen Weg gehen werde oder möchte. Aber nein das ist es nicht. Sie soll machen was sie für richtig hält und ich gehe meinen Weg weiter und werde die Gewohnheit bei ihr zuzuhören ablegen. Aber es macht mich eben ein Stück weit traurig.

      Ich meine, ich weiß ja nicht wie andere arbeiten, aber ich verbinde mich stets erst mit dem großen Ganzen und bitte um göttliche Heil Energie. Mir ist auch bewusst, dass nicht ich heile, sondern durch mich Heilung weiter gereicht wird. Quasi bin ich ein Überbringer dessen.

      Es scheint mir, dass sie in der Vergangenheit gedacht hatte, sie wäre eine Heilerin. Also sie ist es, die heilt und nicht sie lässt zu, dass Heilung durch sie geschieht. Da ist für mich ein wesentlicher Unterschied.

      Denn wenn ich denke, dass ich eine Heilerin bin, also nur durch mich wird XY Heilung erfahren, dann bin ich der Meinung Gott zu sein.

      Ich sehe mich als sein Werkzeug. Und da wir Individualisten sind, gibt es viele Möglichkeiten Heilung zu vermitteln. Denn gäbe es nur die Eine, wer bitte würde dann sich dafür bereit stellen, essen wir eben nicht gerne alle Pizza. Die Auswahl, in Anbetracht der Fülle an Menschen, muss meines Erachtens sein, um möglichst flächendeckend agieren zu können. Also Gott möchte flächendeckend agieren können(vermute ich).


      Wombat007 schrieb:

      Eine Hölle gibt es sowie nicht.
      Nein. Wer weiß? Ich denke es existiert in allem die Dualität. So auch eben die Kraft, die wirklich Schaden anrichten kann. Ihr wurde nun gesagt, dass wenn sie dieser Kraft auf Erden dienen würde, und das wäre nun mal alles was mit Heilen zu tun hätte, sie nach ihrem Ableben in dieser Hölle schmoren wird. Sie verweist sogar auf eine Seite, welche aufklärt, dass sogar die Heilpraktiker Boten des Teufels wären.

      Versteht ihr? Ich höre ihr zu und denke an Kopfwäsche.

      Sie prophezeit Gottes Wort, von heute auf morgen und sagt, alles ist teuflisch, außer die Hingabe Deiner, zu Gott. Also nur das Gebet an Gott gerichtet, wird Dir Mensch Heilung verschaffen.

      Und ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass Gebete tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Kraft besitzen. Aber ist es dann Irrgang, dass Andere (Heilpraktiken) noch mit einzubeziehen?

      Gruß Sahne
    • Hallo Sahne,


      Sahne schrieb:

      Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ihr dabei zusehen zu sollen, wie sie nun in eine verkehrte Richtung gesteuert wird
      wenn du das Gefühl hast einem Menschen bei seinem Wegwechsel zusehen zu wollen, wie steht es dann mit deinem eigenen Weg? Darf er sich von der Person trennen und darf diese wählen ihren Weg zu verändern.
      Vielleicht darfst du lernen dein Gedankengut nicht von anderen Menschen abhängig zu machen, sondern deine Überzeugungen, deinen Glauben in dir zu suchen.

      Sahne schrieb:

      von Menschen, welche mit aller Wahrscheinlichkeit ihren starken Eindruck, den sie hinterlassen können, dafür nutzen, um andere Menschen zu manipulieren
      Dies ist ein starkes Urteil über eine Situation, die du nicht kennst. Es ist deine Interpretation von etwas und es sind deine Gedanken über etwas... und ob es den Fakten entspricht, nun ja, darüber darfst du raten. Klingt für mich nach ... die "Bösen" anderen.

      Sahne schrieb:

      Sondern weil es da Menschen gibt, die ihr suggerieren, dass das was sie bisher getan hat, schlecht und dämonisch war.
      Und gibt es diese Menschen in Ihrem Umfeld wirklich? Oder hat Sie die Erkenntnis aus sich selbst gewonnen? Weißt du das?


      Liebe Sahne,
      keiner hat das Recht über den Weg eines anderen zu urteilen und ihn als "falsch" zu betiteln.
      Anders ist anders und nicht falsch/richtig.
      Dir mag der Wechsel abstrus vorkommen und sonderbar, das verstehe ich.
      Doch anscheinend hat Ihr Meinungswechsel bei dir etwas ausgelöst und du stellst deinen Weg in Frage... und da bin ich bei Simrugh, das gehört nicht in den öffentlichen Teil des Forums.
      Wie wäre es die Beurteilung los zulassen und dir deine daraus entstandene Unsicherheit für deinen Weg anzuschauen?

      Liebe Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Sahne schrieb:

      Sie soll machen was sie für richtig hält und ich gehe meinen Weg weiter
      Ich fühle für mich, dass diese Frau in eine falsche Richtung geht, ich beurteile dies nicht als falsch. Das habe ich so nicht geschrieben.

      Arthemesia schrieb:

      Doch anscheinend hat Ihr Meinungswechsel bei dir etwas ausgelöst
      Ja das hat es. Definitiv. Darum verfolge ich ja ihre Beiträge gerne. Sie hat eine andere Sicht auf die Dinge, als ich. Das erweitert meine eigene Sicht auf die Dinge. Das ist das was ich suche.

      Ich habe tatsächlich tief in mir drinnen nachgefühlt, ob ich, wenn ich Heil Energie frei lasse und weitergebe, der Menschen, der es dabei empfängt auch wirklich Gutes erhält. Denn das Letzte was ich auf Erden tun möchte ist, jemanden zu schaden.

      Und dabei habe ich erkannt, dass ich ganz automatisch zuerst um göttlichen Beistand bitte, bevor ich alles andere zu mir bitte. Erst, wenn ich das Gefühl einer Erlaubnis in mir empfinde, lege ich los.

      Diese Erkenntnis, welche ich ihr zu verdanken habe, denn sie war mir tatsächlich nicht bewusst, hat diese Tage mein Herz erfreut. Ich könnte behaupten, ich hatte einen Moment der wahren Liebe empfunden. Das war wunderschön.

      Arthemesia schrieb:

      Dies ist ein starkes Urteil über eine Situation, die du nicht kennst. Es ist deine Interpretation von etwas und es sind deine Gedanken über etwas... und ob es den Fakten entspricht, nun ja, darüber darfst du raten. Klingt für mich nach ... die "Bösen" anderen.
      Sie sprach von einer christlichen Gruppierung, der sie sich nun zugewandt hat. Sie sprach dass sie von ihnen eine Salbung Jesu erhalten hat. Daraus folgerte ich, dass sie Menschen um sich hat, welche starken Einfluss auf sie haben. Ich habe nichts dahinein interpretiert, sondern mir Gedanken gemacht, über das was sie veräußert hat.

      Arthemesia schrieb:

      das gehört nicht in den öffentlichen Teil des Forums
      Es geht um Heilung. Es geht darum: Wo führen wir uns hin? Mit dem was wir jeden Tag machen. Es geht darum kritisch zu hinterfragen, ob man alles im Sinne des Guten unternimmt oder ob ich mich einfach nur beweisen möchte, die Weisheit und das Heiligtum mit dem Löffel gegessen zu haben. Bin ich Guru oder gebe ich Heil Energie? Bin ich richtig? Oder sollte ich da etwas revidieren?

      Das hat dieses Video bei mir ausgelöst. Und das ist gut so, denn nichts dümmer, als dass man sein ganzes Leben blind vor Selbstverliebtheit rennt und sich mal nicht in Frage stellt.
      Ich liebe es mich von Zeit zu Zeit selber gehörig in Frage zu stellen. Das macht mich wach. Da bleibe ich am Ball.

      Dies hier ist doch ein Forum, wo es genau darum geht? Und ich habe diesen Faden gelegt. Es ist eine Bitte miteinander zu reden/schreiben genau über solche Dinge, welche bewegen. Und dieses bewegt mich dieser Tage.

      Es steht jedem frei hier öffentlich sich mitzuteilen. Es steht jedem frei, der dies nicht möchte, es sein zu lassen. Das ist völlig in Ordnung. Es steht auch jedem frei dieses oder ein ähnliches Thema hinter der schützenden Mauer zu besprechen. Es steht jedem frei, mitzulesen, um sich dann selber damit auseinander zu setzen.

      Ich habe absolut keine Bedenken meine Gedanken zu diesem Thema mit der Öffentlichkeit hier zu teilen. Gehe ich davon aus, dass dieses Forum besucht wird, von Menschen, die mit all diesen Dingen, die dieses Forum unterhält, sich beschäftigt.

      Trotzdem bedanke ich mich bei Dir liebe Arthemesia und bei Simburgh für Eure Fürsorge und Bedenken, das ich hier in der Öffentlichkeit mit meinem Thema nicht gut aufgehoben wäre. Vielen Danke.

      Es geht mir gut dabei und ich habe keinerlei Bedenken.

      Liebe Grüße Sahne

      PS. Da ich mir gut vorstellen kann, das diese Frau auch hier ihre Nase hereinsteckt, möchte ich betonen, dass sie meinen ganzen Respekt hat und ich ihr wirklich gerne zugehört habe. Ich wünsche ihr von ganzen Herzen, das sich dieser neue Weg für sie als richtig erweisen wird. Alles Liebe E.
    • Dann werde ich doch meinen Senf dazugeben :D .


      Sahne schrieb:

      Es steht jedem frei hier öffentlich sich mitzuteilen. Es steht jedem frei, der dies nicht möchte, es sein zu lassen. Das ist völlig in Ordnung. Es steht auch jedem frei dieses oder ein ähnliches Thema hinter der schützenden Mauer zu besprechen. Es steht jedem frei, mitzulesen, um sich dann selber damit auseinander zu setzen.
      Es ist wirklich sehr großzügig von dir, hier über ein Thema öffentlich zu diskutieren, dass nur indirekt dein Thema ist.


      Sahne schrieb:

      Ich habe absolut keine Bedenken meine Gedanken zu diesem Thema mit der Öffentlichkeit hier zu teilen. Gehe ich davon aus, dass dieses Forum besucht wird, von Menschen, die mit all diesen Dingen, die dieses Forum unterhält, sich beschäftigt.
      Das glaube ich dir gern, denn wie gesagt handelt es sich hierbei nicht um dein Thema, sondern um das einer 3. Person, die sich hier leider nicht wehren kann.
      Ich habe meine Bedenken, aber nicht wegen mir,

      sondern deshalb

      Sahne schrieb:

      Ich habe die junge Frau nicht zitiert, sondern das wiedergegeben, wie es bei mir ankam. Nur für den Fall, dass man erkennt, über wen ich hier mir meine Gedanken mache.
      Immerhin besteht also die Möglichkeit diese Person zu erkennen. Was hat also dieses Thema öffentlich im Philosopha zu tun? Man muss soviel ich weiß nicht einmal Mitglied hier sein, um diesen Thread mitlesen zu können.


      Wombat007 schrieb:

      typisch, das ist dieses Schwarz-Weiss-Denken, das viele haben
      Typisch klingt eher abwertend. Schwarz-Weiß-Denken beschreibt die Problematik der jungen Frau sehr treffend. Schwarz und weiß sind Gegensätze, (also die Polarität) und dazwischen gibt es unzählige Graustufen, die man kaum alle auseinander halten kann. Esoterik bedeutet im eigentlichen Sinne: dem inneren Bereich zugehörig. Erst voll für etwas sein und dann (erstmal) total dagegen, ist meiner Meinung nach normal.

      Sahne schrieb:

      Ja leider. Mich erschüttert dabei so sehr, dass diese junge Frau, sich so einfach mal von dem einen zum anderen Moment kippen lässt. Das sie all die Guten Dinge die sie umgesetzt hat, mal so eben vergisst. Viel schlimmer noch ist, dass sie nun verbreitet es wäre dämonisch.
      Mich erschüttert gerade deine Einstellung. Es gibt doch den schönen Satz: "in den Mokkassins eines anderen gehen". Einige Erfahrungen der jungen Frau waren anscheinend extrem negativ.




      Sahne schrieb:

      Ich fühle für mich, dass diese Frau in eine falsche Richtung geht, ich beurteile dies nicht als falsch. Das habe ich so nicht geschrieben.
      In erster Linie fühlt man sich doch immer selbst. Bei den ("esoterischen")Heilmethoden, die ich kennen lernen durfte, geht man zumindest davon aus. Das heißt im Klartext: Ich spreche nie von anderen, sondern nur von mir.
      In welche falsche Richtung gehst du möglicherweise?
      "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
      Platon

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Simurgh ()

    • Sahne schrieb:

      Sie macht es daran fest, dass sie "nur" Teilerfolge zu verbuchen hat, dass große Ganze aber ausbleiben würde. Und dies könne nicht sein
      Wie kann ein Teil das Ganze haben?
      Und wie könnte ein Einzelner mehr als Teil des Ganzen sein?
      Gleichzeitig enthält das Ganze alle Teilchen und jeder Teil die Blaupause des Ganzen - was nur scheinbar ein Paradoxon ist.
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Sahne, ich möchte nicht mit dir über dritte philosophieren.

      Sehr wohl sehe ich mir den Zweifel in dir, den ein anderer Mensch in dir ausgelöst hat.
      Sich selbstkritisch zu hinterfragen ist immer wieder mal angebracht, das sollten wir alle tun... ob von Außen angestoßen oder aus der Selbstreflexion heraus.


      Sahne schrieb:

      Es geht darum: Wo führen wir uns hin? Mit dem was wir jeden Tag machen

      Nun, liebe Sahne,wo du dich hin führst weiß ich nicht, noch was du jeden Tag machst.
      In meinem Leben spielt das wohin weniger eine Rolle, sondern das "wie" ich meinen Weg gehe/gestalte und "wer" ich bin, wenn ich diesen Weg gehe und welche meiner Gaben/Talente ich in die Welt bringe, weil ich Sie zu diesem Zweck bekommen habe.

      Sahne schrieb:

      Ich habe tatsächlich tief in mir drinnen nachgefühlt, ob ich, wenn ich Heil Energie frei lasse und weitergebe, der Menschen, der es dabei empfängt auch wirklich Gutes erhält. Denn das Letzte was ich auf Erden tun möchte ist, jemanden zu schaden.
      Ich finde es gut, wenn jemand seine Handlungen mit seinem Gefühl in Einklang bringt, jedoch weißt du davon wo es hinführt?

      Sahne schrieb:

      Und dabei habe ich erkannt, dass ich ganz automatisch zuerst um göttlichen Beistand bitte, bevor ich alles andere zu mir bitte. Erst, wenn ich das Gefühl einer Erlaubnis in mir empfinde, lege ich los.
      Die höheren Mächte um Beistand zu bitten ist das eine, das Gefühl zum Maßstab ob Erlaubnis oder nicht zu machen allerdings eine andere Sache.

      Im Endeffekt, wenn ich das so lese, vertraust du deinem Gefühl ob du deine Form der Heilenergie bei jemanden anderen anwenden darfst.
      Jedoch weißt du davon immer noch nicht wo es hinführt. Nicht bei Dir und nicht bei anderen.

      Bitte richtig verstehen, dem eigenen Gefühl zu vertrauen ist eine gute Sache. Jedoch, finde ich, das ein eigenes Gefühl keine allgemeine Gültigkeit hat und jeder seine eigenes Gefühl, seine eigene Wahrheit hat, welcher er vertraut und folgt.

      Liebe Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Sahne schrieb:

      Sie teilt ihre Gedanken und ihren Heilweg
      Wann ist ein Heilweg ein Heilweg und wann nicht?

      Sahne schrieb:

      Sie hat vieles angesprochen, was mir nicht neu war, aber zu einer anderen Sichtweise verhalf.
      Dann nimm Dir das davon, was Dir taugt - und den Rest lass liegen. Ist übrigens biblisch: "Das Gute nehmet an und das Schlechte verwerft." Stelle weiß ich nicht mehr und ich hab keine Handkonkordanz hier liegen.

      Sahne schrieb:

      Was meint ihr dazu?
      Dass sie sich irrt. Sich aber weder der Irrtum, noch eine Richtigkeit wirklich beweisen lassen.
      Und dass sich niemand, weder sie, noch Du, noch ich, noch sonstwer, für das was er/sie glaubt, zu rechtfertigen braucht.

      Sahne schrieb:

      Entfernt man sich vom göttlichen Plan, die Welt zu retten
      Nun, wenn es einen göttlichen Plan gibt, dann beinhaltet dieser Plan auch jede Fehlbarkeit,denn die Unperfektheit ist vonAnfang an Bestandteil des Planes. Also ist sie auch nutzbar - ist gewollt und wird eingesetzt, um den Plan umzusetzen.

      Sahne schrieb:

      Unterliegen wir einer Lüge?
      Mitunter ja, genauso wie religös gebundene Fundamentalisten jeglicher Art. Aber wir tun das nicht dadurch, dass wir Energien wahrnehmen und damit umgehen. Ich würde in dem Zsh. übrigens eher von Täuschung reden.

      Das, was da täuscht und wodurch auch getäuscht wird, sind m:E. andere Dinge. Aber sei's drum. Ich muß niemanden bekehren.

      Sahne schrieb:

      wenn Dir ein Mensch sehr symphytisch ist, dann verfolgt man doch mit einem gewissen Interesse seinen Werdegang.
      Klar. Aber wenn der Mensch dann in eine Richtung geht, die nicht meine ist, stelle ich nicht meinen kompletten Weg infrage. Das ist doch kein Guru, nur ein Mitmensch, der ebenfalls auf dem Weg ist- und die Wege gabeln sich manchmal.


      Sahne schrieb:

      Ich fühle für mich, dass diese Frau in eine falsche Richtung geht, ich beurteile dies nicht als falsch.
      Falsche Richtung für wen? Für sie? Das weißt Du nicht. Für Dich? Ja, dann geh halt nicht mit.


      Sahne schrieb:

      Aber es macht mich eben ein Stück weit traurig.
      Joa, so ist das, wenn gemeinsame Wege enden. Wie heißt es in der Geschichte vom kleinen Prinzen und dem Fuchs: "Man läuft Gefahr, ein bißchen zu weinen, wenn man sich hat zähmen lassen."



      Sahne schrieb:

      Also sie ist es, die heilt und nicht sie lässt zu, dass Heilung durch sie geschieht. Da ist für mich ein wesentlicher Unterschied.

      Denn wenn ich denke, dass ich eine Heilerin bin, also nur durch mich wird XY Heilung erfahren, dann bin ich der Meinung Gott zu sein.
      Da gehe ich mit. Das unterschreibe ich so.

      Das hier



      Sahne schrieb:

      Erst, wenn ich das Gefühl einer Erlaubnis in mir empfinde, lege ich los.
      allerdings nicht. "Gefühlte Erlaubnisse" können ausgesprochen trügerisch sein. Und DA liegt tatsächlich ein großes Potenzial zu Lüge und Täuschung. (Und zum Schaden, nebenbei bemerkt).
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Simurgh schrieb:



      Wombat007 schrieb:

      typisch, das ist dieses Schwarz-Weiss-Denken, das viele haben
      Typisch klingt eher abwertend. Schwarz-Weiß-Denken beschreibt die Problematik der jungen Frau sehr treffend. Schwarz und weiß sind Gegensätze, (also die Polarität) und dazwischen gibt es unzählige Graustufen, die man kaum alle auseinander halten kann. Esoterik bedeutet im eigentlichen Sinne: dem inneren Bereich zugehörig.

      Hallo Simurgh,

      bitte nicht falsch verstehen, typisch bezieht sich auf den Typ und soll hier nicht schnippisch, beleidigend oder abwertend sein.



      Liebe Grüße

      Wombat 007 :heart:


      :top2: Erde = hohe Schule - Hohe Schule = Erde :winke:



    • Ich hab mir jetzt mal die betreffende Dame - in der Annahme, dass es sich um sie handelt - und ihre Webseiten bisschen angesehen. Was sich mir dort zeigt, ist eigentlich ein fast standardmäßiger Verlauf eines spirituellen Weges.

      Wenn man sich auf einen bestimmten Weg einlässt, dann beginnt das sehr häufig begleitet von einem unglaublichen Hochgefühl. Je nach Ausrichtung und Persönlichkeit kann dieses Hochgefühl mehr oder weniger intensiv ausfallen. Die Wissensgebiete sind schier unerschöpflich, täglich tun sich neue Pforten der Erkenntnis auf, man saugt alles auf wie ein Schwamm, grenzt sich von vergangenem vehement ab (zB. Schulmedizin ;) ). Hinzu kommen diverse Kontakte, man begegnet neuen Leuten, ist ganz berauscht von der Liebe und den Zugehörigkeitsgefühlen, die einem entgegengebracht werden.

      Wenn man einigermaßen charismatisch ist, ein bisschen Sendungsbewusstsein hat und plump gesagt, auch noch ein hübsches Mädel ist, dann ist es nicht sonderlich schwer einen gewissen Status in der spirituellen Szene zu erlangen. Die Szene ist voll von Menschen und ihren ungebremsten Projektionen und jeder der sich ein bisschen abhebt von der Szene und Idol-Potential hat wird schnell zur Zielscheibe dieser Projektionen. Neben der erhebenden Bewunderung ist das natürlich auch unsagbar anstrengend und man verwickelt sich in eine Eigendynamik aus Erwartungen anderer, deren Bewunderung zwar irgendwie toll isz und das Belohnungszentrum regelmäßig kickt, wird aber auch abhängig davon und kann dabei durchaus suchtartige Tendenzen entwickeln bis man aus dem hamsterrad nicht mehr rauskommt, Bewunderer wollen ja auch regelmäßig gefüttert werden. (Fun fact: ich hab es immer bedauert, dass ich Null Potential oder Charisma habe und habe solche Leute immer beneidet, aber heute denke ich mir oft, dass es vermutlich der bessere Weg war für mich, so eine unscheinbare Maus zu sein. Mein Ding hab ich ja trotzdem irgendwie gemacht.)

      Von sich selbst entfernt man sich dabei natürlich immer mehr, vor allem wenn man kein superstabiles Selbst hat. Entweder man kriegt die Kurve und lernt einen einigermaßen gesunden Umgang mit Medien und Öffentlichkeit und legt sich eine Professionalität zu, die man von der Alltagspersönlichkeit getrennt hält oder - wenn man sich allzu stark mit der öffentlichen Persona identifiziert hat - wird man wahrscheinlich nicht drumherum kommen irgendwann die Reißleine zu ziehen. An genau dem Punkt scheint Esmerra jetzt zu sein und ich denke in ihrer Hinwendung zu Gott zeigt sich auch ein bisschen Sehnsucht nach jemandem, der sie an die Hand nimmt und den sozialen Erwartungsdruck von ihr nimmt. Und ihr vielleicht auch den einen anderen Moment der Glückseligkeit schenkt. Was ja auch völlig in Ordnung ist.

      Ich vermute ganz einfach, dass sie gerade abermals ein ähnliches Hochgefühl wie einst im New Age Bereich durch ihre Hinwendung zu etwas Neuem (Jesus, Gott, usw.) erfährt. Auch wenn ich solchen Enthusiasmus irgendwie rührend finde, vermute ich, dass es mit einer ähnlichen Enttäuschung enden wird. Letztlich ist es aber auch der Ethusiasmus, der ihr dieses Charisma verleiht und was sie letztlich auch in ihren Coachings verkauft. Den muss sie ja irgednwo generieren, sonst wird sie sich bald vollkommen ausgelutscht und leer fühlen.

      Das Fiese an der Sache ist, dass ja eigentlich jeder spirituelle Weg ein solches "Tal der Finsternis" beinhaltet. Völlig egal ob es sich dabei um zB. hermetisch-magische Einweihungswege, schamanische Inititationen, buddhistische Praxis, christliche Mystik etc. handelt. Die Phase in der all das Neue und Schöne von einst nicht mehr kickt kommt ganz bestimmt und man stellt gnadenlos alles in Frage was einem bisher so wichtig war. Irgendwann ist das x-te Buch über esoterische Themen keine Offenbarung mehr und die x-te Bekanntschaft auf der New Age Messe oder im Internetforum nicht mehr das große Erlebnis. Denn irgendwann wird selbst der größte Kick normal, wenn er nur oft genug erlebt wurde. Das gehört aber dazu.

      Das ist der Punkt, wo mMn die eigentliche Integration und Umsetzung des Wissens, dass man bis dato angesammelt hat beginnt. Hier ist in vielen Einweihungswegen die eigentliche "Prüfung", ob man bereit ist den Weg zu gehen auch wenn er beschwerlich, öde, einsam und mühevoll ist und es keine Belohnung gibt. Dieses Tal der Dunkelheit wird man letztlich zu durchschreiten haben um am anderen Ende stärker, aber vielleicht etwas reflektierter, weniger enthusiastisch wieder herauszukommen um dann einen "Weg der Mitte", wie die Buddhisten so schön sagen, gehen zu können.

      Vielleicht sucht sie einfach gerade IHRE Mitte. ist ihr jedenfalls zu wünschen. :)
      if this is the solution I want my problem back
    • Hey Ihr Lieben :herz:

      zuerst einmal danke ich Euch allen für Eure Zeit und die Mühe auf mich einzugehen.


      @ Simburgh

      Es geht nicht um die junge Frau, sondern tatsächlich darum was sie bei mir ausgelöst hat. Ich habe beim durchlesen gerade erkannt, dass ich Anfangs hätte aus meiner Sicht heraus schreiben sollen. Stattdessen habe ich ihre Geschichte erzählt. Es ist verflixt hier. Ehrlich Leute ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist, bekomme aber immer mehr das Gefühl, dass das in so einem Forum nicht funktioniert. Die Gefahr damit in eine völlig andere Richtung zu steuern ist ja schon beinahe vorprogrammiert.

      Simurgh schrieb:

      Einige Erfahrungen der jungen Frau waren anscheinend extrem negativ.
      Ja scheint so, vielleicht. Das tut mir echt leid. Vielleicht bin ich da auch zu emphatisch. Mir ging es immer gut mit meinen Entscheidungen. Ich erlebe einzig Wachstum in mir und um mich herum. Wenn ich zurückblicke wo ich herkam und auf mein heute sehe, liegen ganze Universen dazwischen. In mir ist so viel Gutes und heil geworden. Im Außen lebe ich sehr gut. Einzig dieser Stillstand des Lernens stellt mich gehörig auf die Probe.

      Ich habe schon noch Baustellen. Genug! Aber ich habe keine Sorge mehr mit ihnen, weil ich Werkzeuge habe.

      :heart:

      Also die Dame verfolge ich erst seit zwei Jahren und hier jährt sich meine Mitgliedschaft bald. Warum habe ich das getan?

      Hier wo ich lebe kam ich nicht mehr weiter. Bücher erzählten mir nichts Neues. Gefühlt steuerte ich auf eine Sackgasse zu, da dachte ich mir ich benutze mal das große weite Internet, vielleicht gibt es ja Menschen, welche aus ihrem Werdegang in Sachen Heilung und Weltanschauung berichten.

      Ich lebe hinterm Mond was dieses ganze Zeugs angeht.

      So langsam bekomme ich durch meine ganzen Recherchen im Netz das Gefühl, dass es besser für mich ist, wenn ich völlig bei mir bleibe. Und meinen Weg gehe. Alles dargebotene verwirrt mich anscheinend zu sehr? Keine Ahnung.

      Natürlich liegt es mir fern hier über dritte zu urteilen oder gar jetzt ihre Entscheidung auseinander zu diskutieren.

      Ich bin intuitiv. Mich cacht etwas, dann sprudelt es in mir und leider sofort unkontrolliert aus mir heraus. Dadurch werde ich auch gerne im real life missverstanden. Wirklich unter Kontrolle bringe ich das Ganze nicht, scheint ein Charakterzug zu sein. Unauslöschbar!


      Arthemesia schrieb:

      In meinem Leben spielt das wohin weniger eine Rolle, sondern das "wie" ich meinen Weg gehe/gestalte und "wer" ich bin, wenn ich diesen Weg gehe und welche meiner Gaben/Talente ich in die Welt bringe, weil ich Sie zu diesem Zweck bekommen habe.
      Sehr schön!!! Das erinnert mich daran, dass mein Weg immer angezweifelt wurde, von höchster Stelle (Vater). Ich denke ich gehe einen sehr starken Weg, den ich mir selber gelegt habe bzw. die Wahl dafür getroffen habe. Obwohl bearbeitet, liegt der Samen dieses Zweifels wohl noch in mir. Fühlt sich jedenfalls gerade danach an. Danke Dir. Bin gerade zu Tränen gerührt.


      Panther-Adler schrieb:

      Wann ist ein Heilweg ein Heilweg und wann nicht?
      Für mich? Wenn ich fühle, dass gewisse Dinge, Entscheidungen oder Begebenheiten mir ein schlechtes Gefühl vermitteln, ich dieses zu hinterfragen beginne, es letztendlich nicht mehr zu mir gehört und ich dann mir Wege suche dies zu verändern. Dann heile ich langsam. Schaffe Platz für Neues, dass ich nach meiner Norm forme und in mein Leben fließen lasse, bis es ein Teil von mir ist. Und zwar so lange bis ich revidiere.

      Ein kleiner Ausschnitt meiner Anschauung, meines Heilweges.


      Panther-Adler schrieb:

      Nun, wenn es einen göttlichen Plan gibt, dann beinhaltet dieser Plan auch jede Fehlbarkeit,denn die Unperfektheit ist vonAnfang an Bestandteil des Planes. Also ist sie auch nutzbar - ist gewollt und wird eingesetzt, um den Plan umzusetzen.
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Danke.


      Panther-Adler schrieb:

      Gefühlte Erlaubnisse" können ausgesprochen trügerisch sein. Und DA liegt tatsächlich ein großes Potenzial zu Lüge und Täuschung
      Ja auch absolut Recht. Aber ich arbeite im geistigen Bereich. Da liegt mein Schwerpunkt. Ich habe bis jetzt nichts anders kennengelernt, als dieses Gefühl der Erlaubnis. Das setzt die Erlaubnis des Mensch, der zu mir kommt voraus. Ich muss mich dabei auf ein reines gutes Gefühl verlassen. Da gibt es niemanden den ich währenddessen fragen kann. Ich muss mich auf mich verlassen.

      @ Sati

      Das war schön zu lesen und hat die Situation bestens erklärt. Das habe ich schon auch so gesehen. Wie gesagt, ich hätte anders anfangen sollen. Sorry :peinlich:

      Ihr habt mir zu denken gegeben. Das Netz ist nicht mein Weg. Zu groß, zu bunt und zu verwirrend. Es ist besser, wieder für mich ganz alleine zu bleiben, dann treffe ich meine Wahl und komme damit zurecht oder auch nicht. So weit draußen nach antworten zu suchen, war vielleicht nicht ein Fehler, aber doch nicht so gut, wie ich dachte.

      Meine langjährige Pause, die ich hier verbringe, sollte ich anfangen von einer anderen Seite zu betrachten. Für was ist sie gut? Um was geht es hier bei mir gerade?

      Tja, ich denk mal noch eine Runde weiter. Und vielen lieben Danke an alle. Ihr seid echt toll.

      Lieben Gruß Sahne
    • Sahne schrieb:

      Ich muss mich auf mich verlassen.
      Guck Dir diesen Glaubenssatz mal an, vor allem in Verbindung mit

      Sahne schrieb:

      dass mein Weg immer angezweifelt wurde, von höchster Stelle (Vater)
      Könnte es sein, dass es da einen Zusammenhang gibt?

      Du mußtest Deinem Gefühl vertrauen, weil nichts und niemand Dir eine Bestätigung gab.
      Jetzt kommt vielleicht der Teil des Sortierens?

      Andere (wie ich z.B.) haben das Sortieren zuerst und müssen dann das Vertrauen entwickeln.
      Gebraucht wird aber beides.
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Ich sehe den Zusammenhang! Ich verstehe nicht was ich sortieren soll? Und ich kenne keinen Zustand des "Ich vertraue Dir". Ich kenne ausschließlich "Ich vertraue nur mir". Ich weiß nichts vom sortieren?

      Ich liebe meine Eltern und ich sehe wo sie herkommen. Aber ganz ehrlich! Es war ein Fiasko. Als Kind. Ich konnte nur mir vertrauen. Sonst wären wir gestorben. emotional, meine ich.