Wo führen wir uns hin?

  • Das Netz ist nicht mein Weg. Zu groß, zu bunt und zu verwirrend. Es ist besser, wieder für mich ganz alleine zu bleiben, dann treffe ich meine Wahl und komme damit zurecht oder auch nicht. So weit draußen nach antworten zu suchen, war vielleicht nicht ein Fehler, aber doch nicht so gut, wie ich dachte.

    Das Netz macht eine Menge Versprechungen die es nicht hält. Unter diesen habe ich zB. auch massiv gelitten und tue es vereinzelt noch. Es hält eine Menge Informationen bereit und die Informationen kommen auch von Menschen, nur was es meiner Erfahrung nach nicht kann ich ist die Geborgenheit und das Angenommensein bieten, dass nur Menschen in einer echten Begegnung können. Auch wenn es immer wieder den Anschein hat. Eine echte Begegnung über das Internet ist nicht unmöglich, aber sehr sehr schwer und fast niemand mag sich darauf in aller Konsequenz einlassen. Das sage ich als nun bald schon über 20 Jahren aktive Netz-Tante.


    Ich glaube nicht dass man alleine bleiben muss, ich glaube aber, dass man vielleicht überdenken muss auf was zwischenmenschliche Beziehungen basieren. Meine besten Freunde teilen meine Interesseen kaum, so sehr ich mich auch nach Gleichgesinnten gesehnt habe und gehofft habe sie im Netz zu finden. Sie sind einfach aufgrund von reellen Lebensumständen zu Freunden geworden, die wir gemeinsam gemeistert haben und haben wenig bis gar nichts mit meinem spirituellen Weg zu tun. Eine Ausnahme bildet mein Partner, der aber 550km weit weg lebt. Vielleicht liegt es auch ein bisschen in der Natur der Sache, dass das Spiritualität einsamer Weg ist. :)

    if this is the solution I want my problem back

  • Liebe Sahne,



    Ich kenne ausschließlich "Ich vertraue nur mir"

    Das ist die Wichtigste Grundvoraussetzung für das Leben, sich selber zu vertrauen.


    Doch aus diesem Vertrauen heraus darf auch wachsen sich anderen "anzuvertrauen", anderen etwas zuzutrauen, genauso wie sich selbst.


    Wer mit sich und seinen Gedanken und Gefühlen alleine bleibt ohne sich auszutauschen neigt dazu nirgendwo hin zu kommen, weil er immer im Kreis rennt.
    Gedanken und Gefühle haben ja immer wieder die Eigenschaft sich Ihre Bestätigung im Außen zu suchen und zu finden.
    Damit haben Sie immer Recht.
    Das Schwierige daran ist: das ist kein Weg, der irgendwo hinführt und nur eine begrenzte Entwicklung zu läßt.


    Wir Menschen sind soziale Wesen, brauchen den Austausch, die Reibung, das Miteinander genauso wie das Gegeneinander. Um unsere Qualitäten zu leben brauchen wir aber auch das bei "Sich-Sein", den Rückzug, das Allein sein. Jedes im Individuellen Maß.


    Wer seine Wahrnehmungen nicht abgleicht mit anderen, der verirrt sich leicht in seinen eigenen Konstrukten.


    Hier beginnt das sortieren:
    Was nehme ich für mich als "wahr" und was lasse ich bei meinem Gegenüber als seine Wahrheit?
    Was ist für mich stimmig, was ist für mich durch neue Impulse zu überdenken?
    Wie möchte ich meinen Weg gehen und ist der, den ich gehe authentisch?
    Welches sind meiner Werte möchte ich leben und erleben?
    usw.


    Auf einem spirituellen Weg ist keiner jemals alleine, es sei denn er wählt es so.
    An jeder Stelle finden sich Austauschpartner und Lehrer, nur die Offenheit, die zum Austausch gehört muss mitgebracht und die Fixierung auf bestimmte Personen losgelassen werden.


    Vertrauen wächst da, wo der Mut seine Spuren legt.


    Alles Liebe auf deinem Weg


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Und ich kenne keinen Zustand des "Ich vertraue Dir"

    Wirklich nicht? Gar nie? Deinem Mann nicht? Einer Freundin, einem Freund nicht? Dem, was für Dich "geistige Welt" oder "Gott" oder "das Göttliche" ist, auch nicht?


    Ich verstehe nicht was ich sortieren soll?

    Arthemesia hat schon etwas dazu gesagt, was mir auch sehr gut gefällt.
    Ich hatte es, als ich vom sortieren schrieb, noch etwas anders gemeint.


    Ich meinte mit "sortieren", drei Schritte zurückzutreten (mir hilft immer wieder der Adler bei sowas) und zu schauen, was meins ist und was nicht.
    Mein Ding, meine Verantwortung, meine Grenze, meine Kraft, mein Weg, meine Innere Wahrheit - und was ist die vom andern.


    Und dann innerhalb dessen bei mir zu sein /zu bleiben, ohne den Austausch mit dem anderen aufzugeben oder über dessen Grenze zu laufen.

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

    Einmal editiert, zuletzt von Panther-Adler ()

  • Doch. Meinem Mann :heart: vertraue ich.


    Darüber hinaus, habe ich jetzt einige Zeit nachdenken müssen, gibt es tatsächlich niemanden. Es ist beinahe unmöglich mein Vertrauen zu gewinnen, obwohl ich der totale Menschenfreund bin, richte ich von mir aus immer alles so, dass ich jeder Zeit alleine auch klar komme.


    Also ich habe da schon Freunde, immer wieder. Aber parallel dazu lasse ich so eine Art Notfallplan laufen, der dann zum Einsatz kommt, wenn die Person aus irgendwelchen Gründen aus meinem System fällt. Das ist wie einprogrammiert. Wird mir beim nachdenken so bewusst. War mir gar nicht so klar.


    Sortieren. Ja das hat Arthemesia schön beschrieben. Mache ich schon so in dieser Art, aber wenn man nicht reflektiert wird, ist das sehr schwierig.


    Mit meiner geistigen Arbeit, also die haben es echt schwer mit mir, denn die stelle ich pausenlos in Frage, obwohl ich mehr als genug Beweise habe, das die Heilung über und mit dem Geist wunderbar funktioniert. Da gibt es gute Zeiten und die wo ich alles in Frage stelle und mir selber x Mal beweisen muss, dass ich nicht verrückt bin.


    Gut! Jetzt hat´s geklickt. Ich misstraue mir selber dabei! Meinem Gefühl. Ich stelle mich in Frage.


    Es ist zum Mäusemelken. Wisst ihr wenn etwas so tief verankert ist, wie bei mir die nicht vorhandene Vertrauenssache, ist man ständig auf der Suche nach Bestätigung. Und da ich hier noch mit meiner Art alleine bin, suchte ich sie im Netz. Ich wollte wissen, ob ich diesen ganzen "Wahnsinn" mir einbilde, oder ob es noch andere Menschen gibt, welche mir vertrauenswürdig erscheinen und sie mir berichten können, dass diese Welten mit denen ich seit meiner Kindheit Kontakt habe auch tatsächlich existieren.


    Und ich sage Euch in wenigen Tagen kommt wieder diese Zeit wo alles völlig klar erscheint, ich einfach damit arbeite und für alle Beteiligten alles im Fluss ist. Und wenn der Moment da ist und ich in Kontakt bin, dann ist sowieso alles klar. Da gibt es keinen Zweifel. Ich erhalte klare Antworten und Hilfe. Die Energien sind klar und stark. Sie fühlen sich absolut real an und werden keine Sekunde von mir in Frage gestellt. Danach habe ich so eine Art Ernüchterung oder ich komme zurück? Ich weiß nicht was das ist, aber ich bin wieder hier im wahren Leben und dort erscheint mir alles plötzlich so verrückt und ich stelle in Frage, was ich erlebt/ gefühlt und getan habe.


    Gut Leute. Ich sage Euch jetzt etwas.


    Das Alles, was in mir ist oder zu mir kommt, die "Besucher", die Kraft und das damit verbundene Potential des Heilens usw., ist nicht von mir gesucht worden. Sondern es ist da. Seit ich Kind war. Ich habe es verdrängt, da wurde es stärker. Es war sehr böse und hat mir eine Scheiß Angst gemacht. Ich habe mir dabei fast in die Hose gemacht. Ich habe mich an meine Eltern gewendet, egal. Ich konnte es verdrängen mit Gebete, aber nicht lange. Ich war und bin kein Mensch der die Esoterik/Spiritualität suchte. Ich mache einen Bogen um alles was mit Karten, Gläsern usw. zu tun hat.


    Nach hunderten von Büchern, habe ich verstanden, dass es existent ist und es Wege gibt damit umzugehen. Habe ich verstanden und umgesetzt. Aber klar komme ich von Zeit zu Zeit gar nicht damit.


    Derzeit bin ich hypersensibel. Verwirrt und aufgebracht. Die Nachricht von der jungen Frau, dass sie alles über Bord schmeißt und behauptet, dass A nicht existiert und bullshit wäre und B auch noch dämonisch, hat mich aus der Bahn geworfen. Dachte ich wahrscheinlich in ihr die Bestätigung zu erhalten, wonach ich gesucht hatte? Ich weiß nicht wirklich ob ich bei mir richtig liege.


    Und die Möglichkeit, das mich teuflische Kräfte, hier mein Leben lang bereits begleiten und beschäftigen sollen?????


    Ich versuche mich krampfhaft zu sammeln. Zur Ruhe zu kommen, aber es gelingt gerade nicht. Und ich verstehe diese Aufgebrachtheit nicht wirklich. Denn: Meine Arbeit ist wertvoll. Ich liebe sie und ich fühle dabei Gutes in mir fliesen. Ich kann damit doch nicht so dermaßen daneben liegen. Oder gar der Täuschung dunkler Machenschaften unterliegen?? Denn das es DIE gibt, habe ich am eigenen leib spüren müssen.


    Das ist wirklich sehr schlimm gerade für mich. Und ich danke Euch aus tiefstem Herzen hier darüber schreiben zu dürfen. Und noch mehr danke ich dafür das ich gehört werde.


    (Echte Scheiße grad hier)


    Ich habe eine solche Scheiß Angst vor dem was es da gibt, an dunkeln Mächten. Und dass ich diesem dienen könnte bringt mich gerade ein wenig um den gesunden Menschenverstand. Das ich mich so täuschen lassen konnte, dass ich einer Lüge aufsitze, dass ich damit Menschen gefährdet haben könnte, dass ich den ganzen Scheiß von seiner Hintertüre in mein Leben habe lassen.


    Und hier schließt sich der Kreis. Denn Dank des Austritts aus der geistigen Heilung von E. und der Behauptung das dies dem Teufel dienen würde und Gott alleine der einzige Weg sei, bin ich in meinem eigenen Vertrauen, dass ich mir über 20 Jahre so mühselig aufgebaut habe zu all diesen Dingen, die ich einfach habe, zu tiefst erschüttert.


    Sorry. Brauch eine Pause.


    Liebe Grüße Sahne :knuddeln:

  • Hallo Sahne,

    aber wenn man nicht reflektiert wird, ist das sehr schwierig.

    darum ja der Austausch.

    Ich stelle mich in Frage.

    Das tue ich auch immer wieder. Ich stelle immer wieder Wahrnehmungen in Frage, die ich hatte oder habe, jeden Tag, mein Leben lang.
    Das gehört für mich dazu, um auf dem Boden zu bleiben, geerdet zu bleiben und mit der Gabe und Aufgabe, die es beinhaltet, solche Wahrnehmungen zu haben, zu leben.
    ABER: Ich stelle die WAHRNEHMUNGEN in Frage. Nicht mich, nicht mein Sosein, nicht meinen Wert. Das ist der Unterschied.

    Ich weiß nicht was das ist, aber ich bin wieder hier im wahren Leben und dort erscheint mir alles plötzlich so verrückt und ich stelle in Frage, was ich erlebt/ gefühlt und getan habe.

    Beides existiert. Und beides ist wahr. Die materielle Ebene von Realität und die nichtmaterielle. Wir sind materiell und wir sind geistig.

    Das Alles, was in mir ist oder zu mir kommt, die "Besucher", die Kraft und das damit verbundene Potential des Heilens usw., ist nicht von mir gesucht worden. Sondern es ist da. Seit ich Kind war. I

    Das war bei mir auch nicht anders.
    Und hier liegt auch die Antwort: Eine angeborene Gabe (denn das ist Medialität) KANN nicht satanisch sein. Sie kann es nicht sein, denn kein Kind könnte von vorneherein verdammt sein, nur weil es (von einem liebenden Schöpferwesen im übrigen) diese Gabe bekommen hat.


    "Ich erschaffe mal ein paar Wesen und so etwa 10- 15 % von denen gebe ich mal ganz ausgeprägte, feine Sensorien mit. Nebenbei bemerkt ist das aber teuflisch und hoch verboten, also diese 10-15%, die haben dann makl von vornherein keine Chance auf Himmel oder Frieden oder Liebe, weil die wurden von mir so erschaffen, dass sie eh in der Hölle landen." Bitte? Was sollte das für ein Gott sein? Ein liebender? Um Himmels willen...!

    ch habe es verdrängt, da wurde es stärker.

    Ja, ich auch. Bis zu einer Situation, wo es lebensnotwendig war, auf genau diese verdrängte Seite zu hören. Ich wäre tot, wenn ich damals nicht meinen Bildern gefolgt wäre, denen, die ich keinem einzigen Menschen je beweisen werde können, weil sie nicht beweisbar sind.

    Es war sehr böse und hat mir eine Scheiß Angst gemacht

    Das tut mir leid für Dich. Da hatte ich mehr Glück. Destruktive Wesenheiten sind mir erst im Erwachsenalter begegnet, zu einem Zeitpunkt, als ich beginnen konnte, damit umzugehen. Und auch heute kommt es selten vor. Ich kann damit umgehen, wennn ich es muss. Die Regel ist es nicht.
    Was mich eher genervt hat - und immer noch nervt -, ist, immer wieder mit Todesfällen und der Vorraussicht von möglichen Todesfällen konfrontiert zu sein. Das ist so der Part von dem Job/der Gabe, den ich wirklich nicht mag.
    Andererseits bin ich dann in der Lage, relativ ruhig zu bleiben, wenn's soweit ist.
    Erst vorletzte Woche ging es beruflich darum, einem Jugendlichen die Nachricht eines plötzlichen Todesfalles mitzuteilen.
    "Ahm, Kirsten, mach Du das, Du kannst das doch..."
    Dankeschön. Hätte gerne drauf verzichtet, aber da haben sie dann auch geholfen, von drüben, wenigstens einigermaßen die richtigen Worte zu finden. Und das ist auch Medialität, mal grad rüberzuschalten: "Hilf mir mal, passende Worte zu finden und einfach nur dazusein, bitte." Da ist dann so ne offene Leitung äußerst hilfreich.

    Ich habe mich an meine Eltern gewendet, egal.

    Ja, ich auch. Hat aber nix genutzt. Mein Vater ist ein Totalausfall, was sowas angeht- und meine Mutter hat Angst.
    Die einzige, wo das so halbwegs ging, drüber zu reden, war meine Oma. Die hatte auch nen Sender mehr offen am Radio. Ich denk', ich hab das auch von ihr geerbt, ein Stück weit zumindest.

    Ich konnte es verdrängen mit Gebete, aber nicht lange.

    Ich hab etliche Mal gebeten, "Nimm das weg!", ich wei0ß nicht, wie oft. Hat nix genützt, nie. Nur, dass es nie soweit ging, mich komplett zu überfordern, das hab ich bekommen dadurch.
    Ich hab immer noch irgendwie Hilfen gehabt und bekommen, um damit umzugehen.
    Und heut bin ich 40 und es wird immer selbstverständlicher, dass es ein Teil von mir ist, immer weniger schlimm. Aber auch immer weniger Mittelpunkt des Selbstbilds.

    Ich war und bin kein Mensch der die Esoterik/Spiritualität suchte.

    Spiritualöität gibt's auf vielen Wegen zu finden, nicht bloß esoterischen. Gesucht hab ich den Weg, den ich heut geh, übrigens auch nie, der fand und findet mich.

    Ich mache einen Bogen um alles was mit Karten, Gläsern usw. zu tun hat.

    Das ist doch nicht Esoterik. *lach* Aber falls es Dich beruhigt: Ich hatte damit auch nie größer zu tun.

    Und die Möglichkeit, das mich teuflische Kräfte, hier mein Leben lang bereits begleiten und beschäftigen sollen?????

    Das tun sie nicht. Du bist ein Mensch, der wie alle Menschen angeborene Gaben hat. Es ist leichter, wenn das Eigenschaften und Gaben sind, die gesellschaftlich akzeptiert sind/werden.
    Klar können diese Gaben negativ eingesetzt werden (wie so ziemlich alles, was es gibt). Aber das sind (Auf)Gaben, die zum Wachstum, zur Unterstützung, zum Trost, zur Mahnung, zur WegWeisung gegeben sind.

    Ich habe eine solche Scheiß Angst vor dem was es da gibt, an dunkeln Mächten.

    Ja, die gibt es. Aber wer sich nicht freiwillig mit ihnen verbündet, wer sie nicht nährt, mit Hass, mit Selbablehnung, mit Groll, mit Angst, mit Trägheit, der bietet ihnen keine Steckdose zum Andocken.
    Und ja, in jedem Menschen liegen sowohl konstruktive, als auch destruktive Kräfte.
    Aber letzten Endes machen wir uns unsere Höllen selber, indem wir uns und andere immer wieder selbst verwerfen, entwürdigen, beschämen, demütigen.

    Und dass ich diesem dienen könnte bringt mich gerade ein wenig um den gesunden Menschenverstand.

    Ich bin ein Mensch. Manches von dem, was ich tue, sage, fühle, denke, bringt Heil. Manches von dem, was ich tue, sage, denke, fühle bringt Unheil. Manchmal ist kaum auszumachen, was was ist, denn die Linien sind fein.
    Deshalb bin ich immer wieder auf die Liebe, die Vergebung, das Zutrauen und die Unterstützung jener Kraft angewiesen, die mich erschaffen hat und für die ich so, wie ich bin, gut genug bin. Und die noch alles, vom hellsten Licht, bis zum tiefsten Dunkel, von der tiefsten Weisheit bis zum schwerwiegendsten Fehler, für das Ziel der Entwicklung, dass sie mit allem und allen (auch mir) hat, zu nutzen weiß.

    Und hier schließt sich der Kreis. Denn Dank des Austritts aus der geistigen Heilung v

    Da kann man nicht austreten, denn es ist eine Gabe, keine Religion. Die Gabe trägt sie weiter, egal in welchem Kontext.

    und der Behauptung das dies dem Teufel dienen würde und Gott alleine der einzige Weg sei,

    ... und in ein paar Jahren wird sie genau so zweifeln wie heuer. Sie geht einen Weg der Extreme und der Gegensätze. Die Mitte hat sie noch nicht.

    bin ich in meinem eigenen Vertrauen, dass ich mir über 20 Jahre so mühselig aufgebaut habe zu all diesen Dingen, die ich einfach habe, zu tiefst erschüttert.

    Dann hast Du das auf Sand gebaut. Das liegt aber daran, dass etwas in Dir DICH hinterfragt und nicht den Weg.
    Dein Wert hängt nicht davon ab, was Du glaubst.
    Wert ist immanent und angeboren, kann weder gegeben, noch genommen werden.
    LG,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Und hier schließt sich der Kreis. Denn Dank des Austritts aus der geistigen Heilung von E. und der Behauptung das dies dem Teufel dienen würde und Gott alleine der einzige Weg sei, bin ich in meinem eigenen Vertrauen, dass ich mir über 20 Jahre so mühselig aufgebaut habe zu all diesen Dingen, die ich einfach habe, zu tiefst erschüttert.

    Zieh dir keine fremden Schuhe an. Ich habe mir inzwischen die Filme (die Sati reingestellt hat und einige alte: alte Seele und Matrix) angesehen. Ich konnte in ihren alten Filmen nur ihren spirituellen Hochmut erkennen. Man muss sich den Text von E. bewusst reinziehen. Wer von sich sagt, er wäre halt schon weiter und die anderen nerven schon fast, steht in seiner Entwicklung trotz aller Seminare und Methoden noch ziemlich am Anfang. Aber dieser spirituelle Hochmut ist normal, irgendwann erwischt es jeden :pfeif: . Mir erging es auch nicht anders :D .
    Es ist oft so, wenn man zu stark etwas vertreten hat, dass man auf die gegensätzliche Seite fällt. E. ist von einem Extrem ins andere gefallen, nicht mehr und nicht weniger.


    Es gibt doch diesen Spruch: Den Aufstieg gibt es nur über den Abstieg.
    Durch dieses Tal der Finsternis (um Sati´s Worte zu benutzen) müssen alle irgendwann.
    Als es mir damals schlechter ging, hat mir ein homöopathisches Mittel in der MM Potenz da wieder rausgeholfen.
    Zeitgleich habe ich mich mit Magie, Hermetik und der Kabbala beschäftigt (theoretisch) und C. G. Jung gelesen.
    Diese Kombi hat mir geholfen, Esoterik nicht zu verteufeln.



    Und die Möglichkeit, das mich teuflische Kräfte, hier mein Leben lang bereits begleiten und beschäftigen sollen?????

    Es mag schon viele negative Kräfte im Außen geben, aber die schlimmsten Dämonen trägt man sowieso mit sich herum. Darum muss man ja in die eigene Hölle hinabsteigen.


    LG
    Simurgh

    "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
    Platon

  • Und hier schließt sich der Kreis. Denn Dank des Austritts aus der geistigen Heilung von E. und der Behauptung das dies dem Teufel dienen würde und Gott alleine der einzige Weg sei, bin ich in meinem eigenen Vertrauen, dass ich mir über 20 Jahre so mühselig aufgebaut habe zu all diesen Dingen, die ich einfach habe, zu tiefst erschüttert.

    Ich weiss es ist schwer sowas positiv zu sehen, aber ganz im Ernst so eine Erschütterung ist etwas sehr positiives! Es hilft einem nämlich sein Wissen und seine Überzeugungen auf ein stabiles Fundament zu stellen, die maroden Stellen zu korrigieren und auszubessern und gleichzeitig hilft es zu erkennen, dass alle Leute - auch wenn man sie zutiefest bewundert - einfach Menschen sind wie jeder andere auch und die gleichen Hürden, Fallgruben und Schwierigkeiten zu meisten haben, wie alle. Das ist keine Alles-oder-Nichts-Entscheidung, es geht wirklich nur um's Prüfen und Ausbessern.


    Ich bin schon so viele Male zutiefest erschüttert worden seit ich mit ca. 15 angefangen habe mich intensiv mit Ritualmagie und Okkultimus zu befassen um dann mit Anfang 20 total in Esoterik und fernöstlicher Spiritualität aufzugehen und wenig später in den vorchristlichen Religionen (Heidentum usw.) zu landen und nebenbei heilerische Ambitionen umzusetzen. Dabei habe ich mich immer wieder selbst in Frage gestellt (und das ordentlich auf andere projiziert, denn eigentlich hat mich vor allem meine eigene Meinung von früher angekotzt) und heute bemühe ich mich andere Sichtweisen zumindest zu verstehen, wenn die Person die diese besitzt einigermaßen authentisch und reflektiert rüberkommt und mich mit ähnlicher Höflichkeit behandelt; oder - wenn es mir nützlich und vernünftig erscheint - auch andere Sichtweisen in meine zu integrieren.


    Erschütterungen wie diese sind tatsächlich eine gute Gelegenheit seinen Ängsten zu begegnen, Selbsttäuschungen zu entlarven und sich damit zu befassen, warum man sie hat, woher die kommen und zB. inwieweit sie auch Deine spirituelle Entwicklung behindern können. Es ist eine Art Feuertaufe, ja, gerade sowas kann eine Art "Einweihungserlebnis" darstellen und man geht dann deutlich stärker daraus hervor.


    Wenn Du ganz ehrlich mit Dir bist, dann wirst Du sicher einiges finden, was Du tief drinnen sowieso schon angezweifelt hast und das begegnet Dir dann umso deutlicher im Außen. ABER Du wirst ebenso Dinge finde, wo Du zu Dir selbst sagen kann "Verdammt noch mal, ich WEISS aber das das so ist, selbst wenn Person XY, die mir super wichtig ist, was anderes sagt!" und das sind Dinge wo Du Dich auch entscheiden kannst sie NICHT in Frage zu stellen und sie sozusagen als "Arbeitshypothese" einfach für gültig zu erklären und einfach damit zu arbeiten bist Du Dich sicher genug fühlst, dass Du niemanden mehr dazu brauchst.


    Es geht um die Sache nicht um Leute. Leute sind einfach zu instabil um sie zu alleinigen Stützpfeilern im Leben zu machen. Aber man kann sich gegenseitig ein bisschen Halt geben. Man begegnet vielen Lehrern im Leben (die nicht immer wissen, dass sie welche sind) und es ist immer eine schmerzvolle Erfahrung, wenn sie einen wieder verlassen. Bei Beziehungen und Freundschaften ist das nicht anders. Deshalb ist aber das geistige Geschenk, dass sie zurücklassen noch lange nicht ohne Wert.


    OT:
    Übrigens, ist das Thema "Gut-und-Böse" für sich ein lohnendes Thema. Vielleicht hast Du ja Lust Dich damit zu befassen und zu schauen, was es Dir bringt. Diese Polarisierung zwischen Gut und Böse ist vor allem im christlichen Kontext sehr präsent und zieht sich bis in die Bereiche der Esoterik, die sich der "Lichtarbeit" oder ähnlichen Konzepten verschrieben haben. Doch viele andere wirklich etablierte spirituelle Wege, wie der Buddhismus, der Hinduismus, Magie oder vorchristliche Religionen sehen das wesentlich differenzierter. Die Buddhisten sehen zB. Dämonen als ausschließlich dem eigenen Bewusstsein entspringend in Form von negativen Emottionen wie Neid, Eifersucht, Gier etc. In der griechischen Mythologie ist Dämon noch nicht mal was negatives oder böses. Der sog. "Agathos Daimon" ist sogar ein gutes hilfreiches Wesen gottähnlicher Art. In vielen polytheistischen Glaubensrichtungen sind Götter sowohl gut als auch böse bzw. hell wie dunkel und jedes ihrer Qualitäten hat seinen Sinn für den gesamten Kosmos und die Schöpfung.


    :cupidgirl::teufel:

    if this is the solution I want my problem back

    Einmal editiert, zuletzt von Sati ()

  • Sokrates ließ sich in seinem Tun - auch in wichtigen Angelegenheiten - so er diesen wahrnahm - von einem solchen positiven "Daimon" leiten.


    Denn Dank des Austritts aus der geistigen Heilung von E. und der Behauptung das dies dem Teufel dienen würde und Gott alleine der einzige Weg sei, bin ich in meinem eigenen Vertrauen, dass ich mir über 20 Jahre so mühselig aufgebaut habe zu all diesen Dingen, die ich einfach habe, zu tiefst erschüttert.

    Hier ist schon sehr viel Wichtiges gesagt worden.
    Und warte mal ab, wenn jene Frau - so wie du - auch mal etwas auf lange Sicht hin, dh. 20 Jahre lang weiterverfolgt und entwickelt ...


    Jetzt ganz direkt zur Heilarbeit =
    denkst du wirklich, wenn Menschen von einem Leiden, einem Symptom, seelischen oder körperlichen Beschwerden und Themen befreit werden können
    und auch dies der freie Wille und die Absicht der Personen ist, welche Heilung wünscht
    (und das Respektieren des freien Willens gehört zu den grundsätzlichen Spielregeln der Gesetze der geistigen Welt),
    dass es dann der Wunsch und Wille Gottes ist, all diese Menschen endlos weiter leiden zu lassen?

    Kann wohl so nicht sein.




    Und wenn dem so ist, dann sind wohl auch alle Ärzte gegen den höheren Willen aktiv?


    Auch Placeboheilungen. Also das Positive wird dann laut Interpretation einfach ins Gegenteil umgedeutet. Mir fehlt jede Logik dahinter.


    Bzw. wäre dann Jesus wohl einer der Allerschlimmsten mit seinen vielen Heilungen.


    Was der jedoch laut NT sagte, finde ich interessant in diesem Zusammenhang,
    da ja auf christlichen Kontext bei der Argumentation von jener Frau hingewiesen wird


    Joh. 14, 12 und 13 "Wer an mich glaubt, wird die Werke die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird sogar größere Werke tun, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn“
    und weiter Vers 19 und 20 "... ihr aber sollt mich sehen; denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An dem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch."


    Wie das mit den "... noch größeren Dingen" gemeint ist, könnte ich zwar nicht wirklich oder ausreichend erklären,
    es geht in diesem Zusammenhang um etwas anderes,
    einfach um die Grundeinstellung - agierst du aus der inneren Mitte heraus, aus dem woran du tatsächlich glaubst und es auch verantworten kannst, dann ist dies woran du glaubst und du ehrlich verbunden bist, auch mit und bei dir und du agierst in Einklang damit.


    viele Grüße


    Christoph


    Bewusstheit schafft Heilung



    "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
    Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)

  • Heute Morgen im Bad kam mir ein plötzlich ein einfaches Erklärungsmodell unter, deshalb noch einmal die Frage


    Wo führen wir uns hin?


    Das Ziel der meisten Suchenden wird wahrscheinlich Heilung im körperlichen und/oder seelischen Bereich sein. Am liebsten wäre einem da natürlich eine Methode kennen zulernen, die mit einem Schlag alle Bereiche abdeckt. Da das nicht funktioniert, sucht man (ich auch) weiter. Wie bei der Thread-Eröffnung angesprochen, hat man meist Teilerfolge. Und irgendwann geht´s einem möglicherweise wieder schlechter.


    Und dazu mein morgendlicher Gedanke:
    (Meist vergesse ich viel von dem was gesagt oder geschrieben wurde, aber einiges hat sich mir gut eingeprägt.)
    Ich war vor Jahren auch in einem Magie-Forum. In einem der Threads (Thema und Fragestellung weiß ich nicht mehr) kam von einer Moderatorin (die auch hier mal kurz angemeldet war)eine für mich sehr interessante Antwort. Den genauen Wortlaut habe ich vergessen, ich werde versuchen es sinngemäß mit meinen Worten wieder zu geben.


    Wenn man Blockaden auflöst, werden Energien freigesetzt, die genutzt werden wollen. Man muss sich ein positives Ziel suchen und mit der frei gewordenen Energie „füttern“. Das liegt daran, dass sich das Unterbewusstsein grundsätzlich immer den leichtesten Weg sucht und statt die Energie positiv zu nutzen, ist es (für das UB) wesentlich einfacher, die freigewordene Energie in einen anderen vorhandenen Schatten-Anteil zu geben.


    Und damit beginnt für viele Suchende der Teufelskreis. Ein Problem ist zwar weg, aber ein anderes wird langsam (manchmal auch plötzlich) größer und sichtbarer.


    Ich habe zu den unterschiedlichsten Themen viele Bücher gelesen oder Seminare besucht. Vielleicht habe ich die falschen Bücher gekauft oder falsche Seminarleiter(innen) getroffen. Weder eines der Bücher noch ein Seminarleiter hat auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht.


    Wer sich etwas intensiver mit Psychologie oder der Kabbala beschäftigt findet dann schon Antworten. Aber wer beschäftigt sich als Heilsuchender gleich mit Psychologie? Und die Kabbala ist auch nicht jedermanns Geschmack. Keine meiner Freundinnen (wir haben teilweise die gleichen Seminare besucht) hat sich bisher eines meiner Bücher über Kabbala ausgeliehen. Im Gegenteil, da ist eher Ablehnung.


    Wo führen wir uns also hin?
    Da fast alle (esoterischen) Methoden nur Hilfsmittel zum Zweck der Erkenntnis sind (bzw. sein sollten), führen wir uns zwischenzeitlich auch in die Irre oder drehen uns auch mal im Kreis.Und hin und wieder geht es statt einen Schritt vor auch mal 2 Schritte zurück. Und manchmal muss man die Richtung ein wenig ändern, um wieder weiterschreiten zu können.


    Wie heißt es so treffend: Die meisten Menschen wissen was sie nicht wollen, aber die wenigsten wissen was sie wirklich wollen. Leider finde ich mich da auch oft wieder :pardon: .

    "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
    Platon

  • Hallo miteinander,


    auch ich habe schon Erfahrungen gemacht die " Nicht von dieser Welt" sind. Ich fühlte mich wohl und geborgen dabei. Ohne aber zu wissen von welcher Seite der geistigen Welt es kommt. Ich möchte hier niemanden verunsichern, nur meine Sicht der Dinge darlegen. Es gibt sie diese Ebenen Himmel und Hölle und es gibt Jesus Christus. Aber auch der Gefallene ist so real wie wir alle, seine Arbeit dürfen wir schon länger auf unser schönen Erde bewundern. Die Kriege, die sinnlosen Morde und der Sittenverfall sind alles auswüchse der Gottlosigkeit der Menschen. Nach Meinung von vielen Wissenschaftlern ist Gott nicht mehr von Nöten, welch ein Denkfehler. Glaubt mir ich habe es versucht ohne Gott dem Schöpfer aus zu kommen. Es funktioniert nicht vom Vater los zu kommen, die Folge waren Depressionen und Suizidgedanken auch die Wissenschaft kann nicht Heilen und Medikamente will ich nicht. Gott, der Satan und die Himmlischen Heerscharen und der Krieg das gibt es alles wirklich. Jeder Mensch hat seine Aufgabe. Dennoch denke ich das Satan sehr Trickreich ist und das muss man ihm lassen bis jetzt gehen seine Perversionen auf. Nur ein Blick in die Flimmerkiste genügt und man kann den Wahnsinn Tag für Tag miterleben.
    Früher wollte ich auch schon mal magische Zaubersprüche und der gleichen anwenden, aber mein Gewissen brachte mich davon ab. Was ist wenn es wirklich eine Falle ist? Was ist wenn das Kräfte auf den Plan ruft die man nicht kontrollieren kann? Dämonen werden sich nicht gleich als solche zu erkennen geben, denn sie wollen ja dass man fällt und von Gott getrennt ist.
    In dem Fall danke ich Gott dem Allmächtigen für die Gesetze und für seine Liebe zu uns, die in Jesus Christus mündete.

  • Danke.


    So viele wertvolle Gedanken von Euch. Gibt mir bitte einen Tag Zeit für meine Antwort. Ich möchte alles noch einmal in Ruhe lesen und mir durch den Kopf gehen lassen. keine Zeile aus der ich nicht schöpfen kann. Ganz ehrlich.


    Heute hat sich durch ein Gespräch mit meinem Mann ergeben, dass tiefliegende Angst ausgelöst wurde. Meine Mutter hat die Diagnose Parkinson erhalten und ich habe meine "Leute" um ein eindeutiges Zeichen für etwas gebeten, mit dem ich sie begleiten könne. Und es kam Elise in mein Leben. Intuitiv hab ich es gelernt und angewendet. Zum ersten mal in meinem Leben, tat ich dies, ohne es auf einen langjährigen Prüfstand zu stellen, welches sonst die Regel ist. Es hat sich sehr gut angefühlt und ich liebe diese Energie, wenn sie durch mich hindurch fließt und aus meinen Händen wieder heraus.


    Ohne Verstand bin ich in Panik geraten, dass ich meiner Mom, da ich so Intuitiv an die Sache herangegangen war, etwas Schlechtes gegeben hatte. Also nur, das die Möglichkeit bestehen könnte, hat diese Panik ausgelöst. Denn sie hat es gerade echt hart zu nehmen und die Umstände mit meinem Vater dazu, macht es nicht leichter.


    Und dazu die Vertrauenssache hat mein Schiff echt zum schleudern gebracht.


    Der Ozean beruhigt sich gerade ein wenig. Ich habe dafür etwas getan, worauf ihr mich gebracht habt. Aber jetzt möchte ich erst Eure Gedanken nochmals lesen und komme morgen wieder.


    Ich kenne Euch nicht persönlich und ich habe herausgelesen dass Panther Adler gerade selber zu tun hat(anderer Thread). Und wie Sati und alle habt ihr Eure Sachen zu tragen. Und es hört ja auch irgendwie alles nie auf. Aber hierfür, liebe ich Euch.


    Darf ich das hier so schreiben? LG Sahne

  • um auf dem Boden zu bleiben, geerdet zu bleiben und mit der Gabe und Aufgabe, die es beinhaltet, solche Wahrnehmungen zu haben, zu leben

    Ja. Das ist auch mein größtes Anliegen. Nicht fliegen, nicht denken ICH heile. Nicht größenwahnsinnig werden. Sondern es lieben, dass es mich ausgesucht hat und durch mich heilt. Ich sehe und anerkenne dieses Geschenk, was es tatsächlich ist.


    Eine angeborene Gabe (denn das ist Medialität) KANN nicht satanisch sein

    Auch wieder ja. Und im Grunde meines Herzen steht es geschrieben, dass ich Liebe bin und nichts weiter geben möchte als genau diese. Wie konnte ich dass nur vergessen? Wieso hat es mich nach so vielen Jahren dieser liebevollen Arbeit, welche ich zuerst an mir geleistet habe und dann erst weiter gegeben hatte, wieso hat es mich innerhalb weniger Minuten vergessen lassen? Unglaublich.


    Destruktive Wesenheiten sind mir erst im Erwachsenalter begegnet

    Ich war gerade 19. Und hatte von gar nichts einen Fahrplan. Ich wusste nicht was es/sie sind und vor allem wusste ich nicht mit wem ich sprechen sollte darüber. Das hat mich viele Jahre des Wahnsinns gekostet. Heute weiß ich mich zu schützen, aber diese Angst bleibt unvergessen.


    Vorraussicht von möglichen Todesfällen

    Es scheint mir, wir werden bei der "Verteilung" der Gaben nicht gefragt. Das ist heavy. Wobei ich persönlich mit den Toten zu tun habe und auch mit den verstorbenen keinerlei Berührungsängste habe. Man müsste tauschen können dürfen, liebe Kirsten.


    Nur, dass es nie soweit ging, mich komplett zu überfordern

    Dazu hat einmal jemand gesagt, es wird Dir genauso viel aufgetragen, wie Du schaffen kannst. Niemals so viel dass es Dich tatsächlich umbringen könnte. Das sage ich mir gerade auch mal wieder selber :D


    dass etwas in Dir DICH hinterfragt und nicht den Weg

    Ich bin es selber. Ich stelle mich mal wieder in Frage. Dazu bin ich die Tage in meine Energie gegangen. Ganz still. Fühlen. Und es stieg auf in mir, wie warme Schokolade und breitete sich aus, wie flüssiges Licht. Und da war sie wieder da. Die absolute Sicherheit, dass ich richtig bin. Wie ich weiter oben schrieb, wenn ich in diese Energie gehe, gibt es keinerlei Zweifel in mir.


    Danke Kirsten.


    Wer von sich sagt, er wäre halt schon weiter und die anderen nerven schon fast


    Diesen Zug habe ich schon auch wahrgenommen, aber ihrer Jugend geschuldet. Ich war auch so. Hitzig und Allwissend, als ich das aller erste mal begriff, dass ich da was steuern kann. Ich dachte ich kann fliegen. Ich hatte das große Glück eine Frau in meiner Nähe zu haben, welche mich ermahnt hatte und mir die Flügel nicht gestutzt, sondern gezupft hatte. So war fliegen auf einmal nicht mehr möglich und ich musste mich mit der Bodenständigkeit konfrontiert sehen. Das war sehr grob damals, aber sofort heilsam. Vielen Dank Berta, an dieser Stelle.


    Danke Simurgh.


    eine Erschütterung ist etwas sehr positiives


    Ja. Jetzt wo ich einigermaßen wieder auf dem Boden stehe, sehe ich das genauso. Ich kann sogar bereits sagen, dass hat es mal wieder gebraucht. Und es hat dem sortieren genützt.


    Es ist eine Art Feuertaufe, ja, gerade sowas kann eine Art "Einweihungserlebnis" darstellen und man geht dann deutlich stärker daraus hervor.

    Dies kenne ich auch aus der Vergangenheit. Ich bin keine Unerfahrene in solchen Situationen und verstehe gerade selber nicht, warum mich das so aus der Bahn geworfen hatte. Wäre ich mein eigenen "Klient" gewesen, hätte ich sofort gewusst, was zu tun ist. Aber wie ist es mit allen Mechanikern? Sie fahren die schlechtesten Autos. (meistens :)


    Aber man kann sich gegenseitig ein bisschen Halt geben

    Das erhalte ich hier unglaublicher Weise, auf diesem Plateau. Nie für Möglich gehalten, aber Wahrheit. Und gerade von Dir. Vielen Dank, hatte ich Dich erst vor kurzem angepflaumt. :knuddeln:


    agierst du aus der inneren Mitte heraus, aus dem woran du tatsächlich glaubst und es auch verantworten kannst, dann ist dies woran du glaubst und du ehrlich verbunden bist, auch mit und bei dir und du agierst in Einklang damit.

    So ist es. Ich wiederhole mich, ich verstehe nicht warum ich es plötzlich in einer Art vergessen hatte, dass ich es nicht mehr fühlen konnte. Ein wirklich grausamer Verlust stieg da in mir auf.


    ...kurze Gedankenpause, denn es wird etwas bewusst...


    Ah! Ich verstehe. Der Verlust. Dieser macht mir bewusst, wie wertvoll es ist, was mir gegeben wurde. Und wie lieb ich es bereits gewonnen habe. Wie selbstverständlich ich darauf zurückgreife. Ohne nachzudenken fasse ich in meine Energiekiste und tu wozu ich befähigt bin zu tun. Da es mir als Gabe gegeben wurde. Wie Kirsten schrieb:


    Und das ist auch Medialität, mal grad rüberzuschalten

    Da ist dann so ne offene Leitung äußerst hilfreich

    Danke Dir Christoph.


    Wer sich etwas intensiver mit Psychologie oder der Kabbala beschäftigt findet dann schon Antworten. Aber wer beschäftigt sich als Heilsuchender gleich mit Psychologie?

    Ich musste lachen. Ich wollte Psychologie studieren, hätte aber nur Unterstützung für ein Architektur Studium erhalten. Nur am Rande: hat es dazu geführt, dass ich die Schule geschmissen hatte ;-)


    Die menschliche Psyche ist das mitunter aller wichtigste und kreativste, was mir je begegnet ist. Alleine die Horde an fantasievollen Ausreden, um nicht einen heilenden Weg beschreiten zu können, sind es Wert mal ein Buch darüber zu schreiben (falls noch nicht vorhanden). Wenn es darum geht, mit den Menschen ein Gespräch über ihre Psyche zu beginnen, werden sie alle auf einmal haufenweise unglaublich kreativ in ihren Ausflüchten.


    Wenn ich sage, dass ich zuerst anfing eine Gesprächstherapie zu machen, dann die Aufstellungen und dann erst die Alternativen Möglichkeiten in Betracht gezogen hatte, ernte ich ungläubige Blicke. Und heute noch liebe ich das Wort einer gut sortierten Psychologin. Ich habe das Glück in meiner Arbeit mit zwei von ihnen konfrontiert zu sein.


    Meine Rede dazu, wie ein kaputter Plattenspieler: Kenne Deine Mutter, kenne Deinen Vater. Sehe dessen Herkunft, dann erkennst Du Dich. Gehe und lege ab, was Du alles nicht von ihnen gebrauchen kannst und ehre unbedingt das Gute von ihnen. Dann, ja dann kannst Du Dich der alternativen Heilkunde widmen. Und zusehen, wer Du sein möchtest.


    Danke Dir!



    Was ist wenn es wirklich eine Falle ist?

    Enrico.


    Ja das hat es in mir ausgelöst. Und Dank aller hier wurde ich daran erinnert, dass es so nicht sein kann. Denn oberstes Gebot ist, für mich, mich zuerst mit allem göttlichen zu verbinden, um dessen Liebe und Kraft zu bitten, um die Unterstützung aller guten Energien, die entweder der Mensch benötigt oder bei einer Eigen Behandlung die ich benötige.


    Und ich weiß, dass nicht ich es bin, welche heilt. Sondern es oder er heilt durch mich. Das ist Wesentlich. Ich wurde daran erinnert, wenn ich es so tue, wie ich hier beschreibe, wenn ich nicht lüge und zu mir am aller ehrlichsten bin, dann kann es nicht sein!


    Und so ist es.


    Mein Mann meinte zu meinem ganzen Durcheinander. Gott ist kreativ und weiß um die Individualität seiner Menschen. Wenn er nun nur einen einzigen Glauben auf die Erde sendet, dann wird er zu viel verlieren müssen. So gibt er uns die Kabbala, das Christentum, die Buddhisten die freien Gläubigen usw. damit jeder sich findet, im Glauben. An das Große Ganze, wie ich es gerne nenne, denn auch ich habe mit Jesus gar kein Thema. Mit Gott hängt da aber einiges Schief. Ich halte ihm zu viel vor. Also gestaltet er für mich, für Dich, für uns, einen Umweg, zu ihm.


    Daran glaube ich tatsächlich. Und mein Mann glaubt an gor nichts (sagt er ;-). Ist er nicht klug?


    Und das Wichtigste ist, dass wir stets eine Wahl zu treffen habe. Wenn wir uns dieser immer bewusst sind, wie kann das Schlechte in unser Herz geraten? Wer bitte, wenn er denn bewusst ist, entscheidet sich freiwillig für etwas welches ihm schadet? Es hat keine Chance.


    Und was ich auch immer mache, ist das Dunkle zu achten in seiner Art. Es zu verleugnen, wäre Hochmut.


    Lieben Gruß Sahne

  • Es scheint mir, wir werden bei der "Verteilung" der Gaben nicht gefragt.

    Tja...


    Das ist heavy.

    Ja, mitunter ja. Ich habe leider mitunter das Pech, Todesgefahr oder tatsächlichen Tod von Menschen wahrzunehmen, während es geschieht.
    So passiert bei einer Kindergartenfreundin von mir. Als sie starb, war ich elf und sie 13 und ich war ein paar hindert Kilometer entfernt.
    Genauso später nochmal, als ich wahrnahm, dass ein Freund in Not war - während er gerade in einem abstürzenden Flugzeug saß. Es gab keine Überlebenden. Ich wusste nicht, dass er an dem Tag fliegen wolte. Ich schrieb ihm nur eine Nachricht, ob alles in Ordnung sei, ich hätte ein ganz übles Gefühl (ehrlich gesagt, begann ich damals, in meiner Studentenbude zu beten, ohne zu wissen, warum überhaupt). Einige Stunden darauf erhielt ich die Todesnachricht. Er ist wahrscheinlich gestorben, während ich die Nachricht tippte, ob alles in Ordnung sei.


    Solche Dinge hasse ich. Aber es kann passieren. Bei Menschen, zu denen ich einen engen Draht hab', kann sowas halt sein. Und ja- das IST heavy. Plötzliche, unerwartete Geschehnisse machen mir eher Angst - wobei es im Leben ganz klar auch schöne Überraschungen gibt/geben kann.
    Nur sitzen bei mir die anderen tiefer.


    Wobei ich persönlich mit den Toten zu tun habe

    Ich auch hin und wieder, ja. Nicht dauernd, eher sporadisch, aber es kommt hin und wieder vor.


    und auch mit den verstorbenen keinerlei Berührungsängste habe

    Das kommt auf die Leute an. Prinzipiell bei keinem Scheu oder Berührungsängste? Würde ich von mir nicht sagen. Dazu bin ich a) zu ungeübt und b) zu scheu. (Glauben jetzt wahrscheinlich einige nicht, weil ich durchaus mit Menschen kann, egal, welche Dichte die haben, aber doch, ich bin scheu. Je mehr es nach innen geht (bei mir), desto scheuer).


    Aber vor jedem Berührungsangst? Nein, definitiv auch nicht, weder bei Lebenden noch bei Toten. Kommt drauf an, kommt echt drauf an.
    Auf die Leut' und auf mich und überhaupt. Bin halt ungeübt mit der Kommunikation bei Verstorbenen.


    Man müsste tauschen können dürfen, liebe Kirsten.

    *lach* Nein, danke. Darf ich mit Shakespeare antworten? Ich glaube, es ist Hamlet. Jedenfalls steht da: "... dass wir die Übel, die wir haben, lieber ertragen, als zu unbekannten flieh'n."
    Glaub mir, Du würdest nicht ich sein mögen. Und ich? Würd ich jemand anders sein wollen? Hm...
    Nein, auch nicht. Ich wäre gern in manchem anders, als ich bin, das ja. Aber jemand anders? Eine andere Person? Nein, das nicht.
    Nur das hier


    Die absolute Sicherheit, dass ich richtig bin.

    das erlebe ich selten. Fast nie. Aber das ist mein Thema, nicht Deins. Sei's drum.


    Vielleicht sprech ich dIch irgendwann mal an, wie Du das hinkriegst, Dich so zu fühlen, Dir da so gewiss zu sein. Und auch, wie DU das so machst und erlebst mit der besagten Kommunikation. Aber derzeit noch nicht. Ich hab grad noch was anderes zu leben.
    LG,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hallo Sahne,


    wir haben alle unsere Gaben und Fähigkeiten und nur wir selber können sie so in die Welt tragen wie sie gebraucht werden.


    Wo würde wir uns hinführen wenn wir sie tauschten?
    Wir würden das Leben eines anderen führen und nicht das eigene.
    Doch wozu sind wir denn inkarniert, wenn wir nicht unser eigenes Leben leben?


    An manchen Gaben/Fähigkeiten haben wir zu knabbern. Sie fordern uns heraus, sie lassen uns nicht in unserer Komfortzone sitzen.
    Doch genau das ist Wachstum und Entwicklung.
    Je mehr wir "Ja" zu dem sagen wie wir sind, was wir sind und jemehr wir unsere Fähigkeiten sanft kultivieren, desto leichter ist es die Herausforderungen zu meistern.
    Das Schwierigste ist nicht die Gabe und mit ihr umzugehen, sondern dem Widerstand sanft zu begegnen mit der wir versuchen zurück zuhalten gelebt werden will.


    Wecke deine Neugierde auf das Leben, welches in dir ist.


    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)


    Dieses Zitat hat mich viele Jahre begleitet und begleitet mich auch noch heute, wenn ich mich in unbekannte Gefilde aufmache.
    Und das tue ich schon mal öfter ;).
    Und es ist nichts unerforschter auf der Welt als die Länder der eigenen Seele :).


    Angst ist ein guter Diener. Sie steht an der Grenze zum Neuen. Sie leitet uns an unsere Schritte sorgfältig zu wählen, sowie wachsam und achtsam zu setzten, jedoch ist es nicht ihre Aufgabe uns vom eigenen lebendigen Leben fern zu halten.


    Alles Liebe


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Prinzipiell bei keinem Scheu oder Berührungsängste?

    Nein. Tatsächlich nicht. Ich gehe immer auf jeden Menschen gleich los.


    Für die Arbeit die ich derzeit tätige, ist dass ein Segen, denke ich, denn ich bin in diesem Bereich die einzige. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich sehe dahinter? Die Menschen sind überrascht, wenn ich mit diesem Anteil ihrer Selbst kommuniziere und nicht mit dem den sie meinen hin halten zu müssen. Aber ich mache das ganz automatisch. Ich sehe keine "Dummheit" sondern warum evtl. es so ist. Auch körperliches Gebrechen sehe ich nicht, sondern die Schönheit in den Augen, oder das Lächeln oder eine bestimmte angenehme Gestik die der Mensch macht, wenn er spricht.


    Der Mensch hat ein bestimmtes Schicksal erlitten und ich frage einfach ob er reden möchte. In meinem ganzen Leben habe ich vielleicht drei Absagen erhalten?


    Meine Mutter erzählt immer schon, dass ich als Kind einfach auf die Leute los bin und habe sie gefragt wer sie sind, wo sie herkommen, was sie gerade machen oder ob ich vom Eis schlecken darf, weil mir meine Mutter keines kaufen will.


    Ich gehe davon aus dass der Mensch ein Gefühl dazu hat ob er sich mitteilen möchte oder nicht und das dann genau so für sich entscheidet. Dies kann er aber nicht, wenn man ihn nicht danach fragt, ob er reden möchte.


    Das trifft es jetzt nicht irgendwie, aber ich kann es schlecht erklären. Ich denke nicht darüber nach wie ich wirke, ich bin einfach. Das schafft aber in anderen Bereichen Probleme.


    Es ist eine Seele mit der ich kommuniziere, nicht seine Hülle. Vielleicht so? Schwer...


    Anders herum achte ich ebenso offen zu bleiben, meine Schwächen nicht zu verstecken. Fehler zu zugeben und einzugestehen. Ich kann es nicht leiden, wenn Mensch meint über allem erhaben sein zu müssen. Ich bin offen, was meinen Weg betrifft. Ich schäme mich nicht zu erzählen, dass ich zwei Suizidversuche hinter mir habe. Ich schäme mich nicht zu erzählen, dass es da Passagen gab, wo der Hass so groß war, dass ich Morden hätte können.


    Ich bin eine selbstbewusste und sehr dominante Person, aber auch ich komme an meine Grenzen. Auch ich habe Zeiten der absoluten Überforderung erlebt. Das hat dazu geführt, dass ich es heute zulassen kann, wenn ich spüre, da wirft mich gerade etwas aus meiner Bahn.


    Heute gehe ich da rein und lasse zu. Vor wenigen Jahren hätte dies keine Seele mitbekommen. Stets die Nase im Wind gehabt. Immer alles im Griff.


    Darauf habe ich heute gar keine Lust mehr, denn das ist meeeega anstrengend gewesen. Und da war nie jemand der mich mal in den Arm genommen hätte. Wie auch, wusste ja keiner bescheid.


    Ich werde nie den Moment vergessen, wo mich mein Mann das erste mal zusammenbrechen sehen hat müssen. Diesen Gesichtsausdruck. Er hat sich eingebrannt. So viel Angst. Das würde ich nie wieder jemanden antun wollen.


    Ich bin in vielen Dingen ganz groß und stark. Der Baum im Wind, der niemals bricht. Aber da gibt es eben auch noch die Baustellen und heute lasse ich sie zu dass sie existieren.


    Vielleicht sprech ich dIch irgendwann mal an, wie Du das hinkriegst, Dich so zu fühlen, Dir da so gewiss zu sein. Und auch, wie DU das so machst und erlebst mit der besagten Kommunikation.

    Jeder Zeit und von ganzen Herzen werde ich Dir da antworten.


    Wecke deine Neugierde auf das Leben, welches in dir ist.

    Hm. Was soll ich dazu sagen? Als das Du da absolut Recht hast.


    Ich weiß, dass ich vieles großartig mache. Das zeigt mir das was ich für mich umgesetzt habe. Und ich habe da eine leise Ahnung wer Sandra alias Sahne ist. Aber die prägendste Zeit in meinem Leben, war zusätzlich eine Zeit, wo die Entwicklung dieses Lichtes keine Berechtigung erhielt, da es ums Überleben ging.


    Wenn ich gefragt wurde, und so ist es auch heute noch, Sandra was willst Du mal werden, sagte ich: "Ich wünsche mir Freiheit."


    Von außen betrachtet, verstand niemand was ich meinte, denn ich erlebte die freieste Kindheit, die sich ein Kind nur vorstellen konnte. Ich war lange ein Teil Afrikas. Freier geht´s nicht auf diesem Globus. Aber ich, ich fühlte mich erstickt und eingesperrt. Denn es wusste niemand, was täglich geschah. Was sich nachts abspielte und worüber man niemals zu reden hat, denn wir waren eine ganz tolle Familie.


    Wo führe ich mich hin?


    Ich kann es Euch vielleicht sagen. Ich gehe auf meine Freiheit zu. Ich habe den Mantel fallen lassen und trage meine eigenen Kleider. Selbstbestimmt. Das ist was ganz großes für mich und steht alles andere als auf einem festen Fundament, denn ich bin alleine. Sie, meine Eltern und meine Schwester leben weiter. Leben einfach da weiter. Und dies macht es verdammt schwer zügig weiter zu gehen. Mein "neues" Leben ist jung. Keine zwei Jahre alt, in Anbetracht dessen dass ich bald 44 werde. Gar nichts davon ist sicher. Gar nichts.


    Und ich würde sterben für diese Menschen so sehr liebe ich sie trotz allem.


    Da kommt jemand daher, wie diese Frau, und mittlerweile denke ich geht es gar nicht um meine Entwicklung in Sachen Heilungsmethoden. Ich fühle meinen Vater vor mir stehen der davon überzeugt ist, der einzige Weg sich zu retten ist der zu ihm zurück. Denn sie verstehen mich nicht mehr. Haben sie es je getan? Ich zweifle sehr. Aber heute verstehen sie mich einfach gar nicht mehr und er will sein altes Kind zurück. Da wäre vieles wenn nicht sogar alles einfacher.


    Und ich gehe in meine Energie, werde still, ganz still. Und fühle, dass ich absolut richtig bin. Denn alles was ich bin ist liebenswert.


    Das hat es ausgelöst? Diese Antwort habe ich bekommen! Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich gerade frei von der Leber schreibe. Mir keinerlei Gedanken gemacht habe, was ich antworten möchte. Beim schreiben fallen die Vorhänge.


    das Leben, welches in dir ist

    Ich fühle es. Ich liebe es. Ich will es. Aber ich fürchte mich davor. Es ist neu. Aber ich fühle auch nur noch wenige Stufen zu gehen in mir.


    Ich bin wie alle anderen? Mein bisheriges Leben nach außen, hatte nichts mit den Träumen im Inneren zu tun. Jetzt wo sich dieses Blatt langsam wendet, ist ein kleiner Windhauch für mich empfunden wie ein Orkan. Und ich habe Sorge, dass das Blatt in die falsche Richtung kippt.


    Lieben Gruß Sahne

  • Und ich habe Sorge, dass das Blatt in die falsche Richtung kippt.

    Liebe Sahne, sobald du dies bemerkst, findest du bestimmt die Kraft, die Richtung
    zu korrigieren. Sorgen machen ist hinderlich und blockiert Energien, aber das
    ist dir ja bewußt.
    Gruß ate

    ~~~> "pure awareness" <~~~

  • Liebe Sahne,

    Wenn ich gefragt wurde, und so ist es auch heute noch, Sandra was willst Du mal werden, sagte ich: "Ich wünsche mir Freiheit."

    dann werde zur Freiheit...
    es ist ein Unterschied Freiheit zu verkörpern oder frei zu sein.
    Fühle mal hinein.



    Ich fühle meinen Vater vor mir stehen der davon überzeugt ist, der einzige Weg sich zu retten ist der zu ihm zurück

    Ist das was dich so betroffen gemacht hat, an/in dem Videos der jungen Frau... diese Kehrtwende?


    Das ist was ganz großes für mich und steht alles andere als auf einem festen Fundament, denn ich bin alleine.

    Ja, das ist etwas Großes, das kann ich nachvollziehen.
    Auch das sich das Fundament noch etwas wackelig anfühlt, kenne ich auch sehr gut.
    Du bist nie allein... es gibt immer auch Menschen, die dich verstehen, die in die gleiche Richtung gehen. Nur dürfen wir uns irgendwann von der Vorstellung lösen, das es die Menschen sind, die uns bisher begleitet haben.
    Vater und Mutter bleiben Wurzeln, die Schwester bleibt die Schwester, jedoch die Wurzeln sehen nicht deinen Himmel und deine Schwester sieht ihren eigenen Himmel. Doch warten andere Menschen dich zu begleiten auf deinen Weg.
    Alleine bist nur dann, wenn du wählst niemanden einzulassen.



    Beim schreiben fallen die Vorhänge.

    Prima, dann lass sie liegen ;).



    Ich bin wie alle anderen?

    Ja, bist du auch. Wir sind auf gewissenen Ebenen alle gleich... (z.B. von der gleichen Spezies, wir tragen alle die gleichen Elemente in uns,
    Tränen und Lachen sind überall gleich... etc.) es gibt vieles was wir alle gemeinsam haben
    und doch
    sind wir auch jeder Einzigartig.


    "Jeder Mensch hat seine Art, keine zwei sind gleich
    doch das jeder anders ist, macht uns Menschen reich"


    Diese Zeilen aus einem Kinderlied fielen mir gerade dazu ein.
    Das Gemeinsame eint uns, die Unterschiede machen uns farbig und reich.



    Alles Liebe


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Meine Mutter erzählt immer schon, dass ich als Kind einfach auf die Leute los bin und habe sie gefragt wer sie sind, wo sie herkommen, was sie gerade machen oder ob ich vom Eis schlecken darf, weil mir meine Mutter keines kaufen will.

    So ähnlich war ich auch. Ich hab die Leut' immer gefragt, was ihre Lieblingsfarbe ist und wann sie Geburtstag haben. Wird jedenfalls so berichtet. :D
    Das meine ich auch nicht... Ich habe wenig Probleme, mit Leute irgendwas zu reden und Lebensgeschichten erzählen mir Wildfremde schon seit fast immer.


    Nein...
    Berührungsängste meine ich anders. Ich meine damit, mich innerlich wirklich berühren zu lassen und andere wirklich zu berühren.
    Körperkontakt ist auch so ein Thema, ich bin da extrem vorsichtig. Berühren lassen, einfach mal so? Begrüßungsumarmungen? Vorsichtig....
    Ich kann das und ich tu das - aber ich schau sehr genau, bei wem. Und wenn das jemand einfach mal so macht (es gibt ja diese überschwänglichen Leute, die ihre Freude, ihre Begeisterung so ausdrücken), dann kann's schon mal unangenehm werden.
    Ich bin nicht un-nahbar im eigentlichen Sinn. Aber sehr wählerisch und nach außen lieber mal kühl, als zum "Kuscheltier" zu werden. Scheu halt...
    Wie eine von diesen Katzen, die Du selber näher kommen lassen musst - und auf keinen Fall unaufgefordert streicheln kannst. Dann kratzen und beißen die auch schon mal oder rennen mit Drahtbürstenschwanz durch die Gegend.
    Nur, wem ich freiwillig den Bauch zeig, der hat dann auch (s)einen Platz bei mir - (fast) egal, was danach passiert. Da bin ich manchmal fast zu treu - zu anderen, zu mir weniger.
    Aber nimm mir die Freiheit, nimm mir das Gefühl, die Wahl zu haben - und ich bin weg. Sofort, ansatzlos.
    Schönen Gruß von der Staubwolke...


    Es ist eine Seele mit der ich kommuniziere, nicht seine Hülle. Vielleicht so? Schwer...

    Nö, normal.
    Irritierend nur dann, wenn die Seele a) funkt und das Außen b) macht.
    Da ich selber aber weiß, wie unangenehm das ist, wenn jemand die Grenzen außen nicht achtet (s.o.) lasse sie meistens stehen.
    Nicht immer (sorry, Eisbär, falls Du hier mitliest) ;) , aber meist.
    Und da, wo ich's nicht tue, geht's meist sch...e aus.
    Von daher: Beides wahrnehmen, aber die Richtschnur bleibt das, was die engere Grenze setzt- und das ist (meist) die Hülle.
    Hat für mich mit Respekt, Achtsamkeit, Fürsorge, Würde und Mitgefühl zu tun.
    Lieber mal einen Schritt früher stehen geblieben, als zu weit gerannt und wirklich verletzt. Schaff ich nicht immer, aber ich tu's, so gut ich es kann.

    Anders herum achte ich ebenso offen zu bleiben,

    Ich bin da semi-permeabel. ;) Wenn ich offen sein will, bin ich es. Wenn ich mich verschließen möchte, tu ich's.


    Vor wenigen Jahren hätte dies keine Seele mitbekommen. Stets die Nase im Wind gehabt. Immer alles im Griff.

    Das hatte ich nie. Irgendwen, der's gemerkt hat, gab's immer. Nicht immer die, wo man's gedacht hätte oder deren Aufgabe es gewesen wär'. aber irgendwen, der's mitbekommen hat, gab es stets.
    Irgendwer wußte immer, wie's in mir ausgeschaut hat. Aufgehört, Menschen zu vertrauen, hab ich nie. Nur wählerisch war ich, wen ich schauen lassen hab' - und wie tief.
    Sonst war ich immer am Wind, hab durchgehalten und weitergemacht. Aber nie völlig innen ungesehen.



    Aber ich, ich fühlte mich erstickt und eingesperrt. Denn es wusste niemand, was täglich geschah. Was sich nachts abspielte und worüber man niemals zu reden hat, denn wir waren eine ganz tolle Familie.

    Bei mir war die Unfreiheit anders. Ich war "Rapunzel", wenn es je eine Verkörperung des Märchens gab. Kein Märchen, das meine Kindheit besser beschreibt. Aber die Tabus sind denen in Mißbrauchs- oder Suchtfamilien nicht unähnlich, auch wenn bei uns was anders versteckt wurde.

    Sie, meine Eltern und meine Schwester leben weiter. Leben einfach da weiter.

    Ja. Und sobald sie das - von Dir auch so gefühlt - auch DÜRFEN, ohne sich oder etwas zu ändern, bist Du frei. ;) Dann darfst Du anders sein. Und da gleich, wo Du's vielleicht auch bist. Dann darfst Du individuell sein.




    Gar nichts davon ist sicher. Gar nichts.

    Stimmt - aber das ist Leben nie. Nicht, wenn Du Sicherheit als "bewahren" oder "wissen, was passiert " definierst. Und so wird es eben definiert, weil beides Vertraurtes beinhaltet.



    Und ich würde sterben für diese Menschen so sehr liebe ich sie trotz allem.

    Das schließt sich aus. ;)
    Liebe verlangt nicht, sein Wesen zu opfern.
    LG,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • dann werde zur Freiheit...

    Ja. Und sobald sie das - von Dir auch so gefühlt - auch DÜRFEN, ohne sich oder etwas zu ändern, bist Du frei. Dann darfst Du anders sein. Und da gleich, wo Du's vielleicht auch bist. Dann darfst Du individuell sein.

    Das gehört für mich zusammen, denn meine Freiheit hängt mit diesem loslassen zusammen. Loslassen, das fällt mir wahrlich schwer. Ich bin da dran, aber es ist schwer.


    Ist das was dich so betroffen gemacht hat, an/in dem Videos der jungen Frau... diese Kehrtwende?

    Ich habe kein Problem damit, dass sie sich nun einzig allein an Gott wenden möchte. Es war die Aussage, es ihr gleich zu tun, denn das wäre der einzige Weg. Zu Gott zurück.


    Es ist vielleicht paradox, wenn ich fühle, dass dies etwas bei mir ausgelöst hat. Denn wenn ich jetzt nach all dem was wir hier miteinander erarbeitet haben, dieses Video sehe, muss ich den Kopf schütteln und mich selber fragen, was ich mich denn da so angestellt hatte.


    Aber ich denke das es mit meinem Paps zu tun hat. Denn er würde nichts lieber sehen, wenn ich alles hin werfe und zu ihm zurück auf den Hof kehre. Und mal ganz "unter uns" es gibt schon Situationen wo er überzeugt ist, sich mit diesem messen zu können.



    Berührungsängste meine ich anders.

    Ach so, sorry ;-)


    Also das ist verrückt bei uns in der Familie, denn es wurde viel wert auf kuscheln gelegt und wir Kinder liebten diese Momente zwischen dem Wahnsinn, wenn alles still war und wir liebevoll gekrault wurden. Weihnachten war immer etwas wo es ausschließlich darum ging als Familie zusammen zu rücken, Gefühle gehen zu lassen, viel geweint, viel getröstet, viel geliebt. Dann kamen wieder die Wahnsinnszeiten. Dann wieder die Liebe im Überschwang. Und so weiter. als Kind stellt man dies lange nicht in Frage.


    Aber ich bin eine ganz Herzliche. Kann alles was möchte und es zulässt umarmen. Ganz spontan ob mir bekannt oder fremd, ist mir egal. Körperkontakt ist mir sehr wichtig. Wobei ich klammern ausschließe, das mag ich selber nicht. Wenn ich jemanden trösten möchte und dieser jemand durch seine Körpersprache mir vermittelt, dass er dies vielleicht nicht so gewohnt ist, breite ich meine Arme aus und frage höflich "Darf ich?". Kommt ein kopfschüttelnd ist das auch völlig in Ordnung.



    Aufgehört, Menschen zu vertrauen, hab ich nie.

    Ich glaube ich bin da wie eine Wildkatze. Ich blicke von weit draußen den Menschen zu, aber mehr nicht. Ich habe es echt schwer zu vertrauen. Und das nervt mich selber oft. Vor allem wenn sich ein Mensch tatsächlich bemüht. Aber auch an dieser Baustelle bin ich dran, schon seit vielen Jahren.


    Ich bin der Tage schon sehr aufgewühlt. Die Gedanken fetzen umher und ich habe es schwer mit dem sortieren. Aber ich gebe mir Zeit, denn ich möchte verstehen. Ich hatte jetzt einige Jahre eine Art Stillstand. Also irgendwie läuft alles gut, aber es wächst nichts weiter.


    Das hat sich dieser Tage gewaltig verändert. Und das ist gut so. Dafür bin ich dankbar.


    Gute Nacht, wer noch auf ist und liebe Grüße
    Sahne

  • es gibt so ne Methode
    und die tut recht gut


    Ate hat sie mal empfhohlen..



    nimm Dich selbst mal in Arm...


    das geht ganz leicht...


    UM-ARM dich mal...


    und tu DIR selber gut!


    lg

    manxmal im "Ab-seits".... :ohmann::wech: