Wo führen wir uns hin?

  • Ich tu mir schon auch mal selber gut ;-) Und ich habe ein sehr gutes Leben. Ich liebe und werde geliebt. Auch habe ich bereits vieles verstanden, losgelassen und anderes ist damit ein großes Stück heiler geworden.


    Aber ich bin halt nicht fertig. Und das wird mit aller Wahrscheinlichkeit auch niemals fertig werden. Also nicht in diesem Leben.


    Ich bin stark und die meiste Zeit bei mir. Diese Sache hier, worüber wir schreiben ist ein Aufbruch von etwas welches eben zu dem Teil meiner gehört, der noch nicht heil ist.


    Es hat schon sehr viel mit "Wo führe ich mich hin" zu tun. Und ich weiß ja nicht wie es Euch geht, wenn etwas aufgebrochen wird, vor allem von einer Seite, wo man es nicht für möglich hält, dass dies das in so einem Ausmaß könnte. Aber ich bin dann erst einmal kurz kopflos, wenn nicht sogar völlig orientierungslos. Ich brauch da ein wenig bis ich mich fange und wieder rational denken und handeln kann.


    Ich verstehe schon, dass etwas ausgelöst wurde, aber das WAS braucht echt ein wenig lange bei mir. Wenn ich es nun auseinandernehme und mir alle Einzelteile zu Gemüte ziehe und in diesem Fall auch noch Unterstützung erhalte, kann ich vieles damit anfangen und ich werde mir und meiner nicht heilen Situation bewusster.


    Als Kind sprachen sie davon dass ich halt eine blühende Fantasie besitzen würde. Heute werde ich gefragt ob ich psychische Defizite habe, da ich mittlerweile zum Ausdruck bringe wer ich bin. Das mache ich mehr zum Trotz, als das mir dies leicht fallen würde, aber ich kann es nicht ändern das ich das bin, was ich bin. Und ich kann es nicht ändern, dass mein Weg sich um so vieles von dem ihren trennt.


    Sie sind anders, ich bin anders. Das zu akzeptieren und damit leben zu können ist mitunter einer meiner Aufgaben.


    Hier ganz offen darüber zu schreiben hilft mir ungemein weiter.


    Liebe Grüße Sahne

  • Ich kann diese Suche und die Sehnsucht, jemanden zu haben an dem man sich orientieren darf sehr gut verstehen. Ich habe diese Sehnsucht selbst seit ich denken kann aus unterschiedlichen Gründen und inzwischen rolle ich insgeheim immer mit den Augen, wenn mir mal wieder jemand erklärt, dass ich "alles in mir selbst finden muss" :irre:


    Inzwischen glaube ich, dass man Lösungen sowohl bei sich als auch bei anderen findet und beides hat seine Gültigkeit. Spirituelle Konzepte hin oder her, manchmal braucht selbst der Stärkste jemanden, der ihn an die Hand nimmt und ihm zeigt, wie es weiter geht. Das merke ich schon, wenn ich einen Reifen wechseln muss, davon habe ich nämlich keine Ahnung und genauso ist es auch mit anderen Dingen, die vielleicht spiritueller Natur sind. Ich finde durchaus nicht alles in mir selbst und ich finde, das muss ich auch nicht. Deswegen muss ich mein Leben trotzdem noch selber leben und meine Hürden bewältigen, das nimmt mir niemand ab, aber sich an jemandem zu orientieren finde ich ein grundmenschliches Bedürfnis, das vermutlich so alt ist wie die Menschheit selbst, sonst hätten wir heute keine religiösen Werke wie die Bibel, die Veden, Keilschrifttafeln oder Pyramidentexte, die im Grunde genau davon handeln.


    Manche Leute haben eine unglaubliche Anziehungskraft sie als Vorbild zu nehmen und man kann durchaus sehr davon profitieren ihnen ein Zeitlang zu folgen. Es kann Hoffnung bieten, wertvolle Erkenntnisse und ein heilsames Gefühl von Getragensein (oh Götter, was sehne ich mich nach so einem Gefühl, verdammt! :heul: ). Ich bin einige Male ziemlich hart auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen, nachdem ich mich an charismatische Menschen geklammert hatte, die mir Hoffnung und Visionen geschenkt haben. Ich hatte sogar einen sehr ähnlichen Fall mit einer Frau aus Norwegen, die mich über 8 Jahre begleitet hat, die erst ganz naturreligiös war um sich dann Gott und Jesus mit größter Hingabe zuzuwenden und auch mir große Dinge zu prophezeien die Gott mit mir vorhabe… Ich war damals Anfang 20 und hab ihr sehr vertraut und war natürlich auch sehr offen für solche "Bestimmungen".


    Irgendwann sind nach einem Wandel meiner Lebensumstände unsere Bestrebungen derart kollodiert, dass es unweigerlich zu einem sehr unschönen Bruch kam, der mich heftigst destabilisiert hat. Ich hatte viel zu viele Entscheidungen auf ihr Anraten hin getroffen und damit einige wesentliche Dinge in meinem Leben für immer zerstört, was ich zutiefst bereut habe. Sie war wie eine Mutter für mich, nachdem ich selbst keinerlei Familie hatte.


    Ich glaube, hierin liegt nämlich ein wichtiger Punkt: Auch das Abnabeln und selbstständig werden will gelernt sein! Nicht jeder hat das Glück eine sanfte Abnabelung und einen gesunden Übergang in die Selbstständigkeit erlebt zu haben. Für viele ist zB. die Trennung von den Eltern ein schwer traumatisches Ereignis begleitet von Schuldgefühlen, Gefühlen des Verlassen-Seins, aggressiven Befreiungsversuchen und des Ins-Leben-hinaus-geworfen-seins. Nur wenig Eltern schaffen es ihrem Kind einen sanften Übergang in die Autonomie mit noch vorhandender Nestwärme zu vermitteln und zu akzeptieren, dass sie von ihren Kindern nicht mehr gottgleich idealisiert werden. Eltern mit einem gesunden Selbstbewusstsein erleben sowas als Erleichterung, aber Eltern mit einem schwachen Selbstwert erleben das als Ablehnung und Verrat und können einem Kind die Abnabelung entsprechend schwer machen. Ich glaube, dass man solche Abnabelungsprozesse im Grunde wiederholt, wenn man sich auf ähnliche Weise an eine Autoritätsperson oder an ein Vorbild bindet und es wieder zum bruch kommt. Ich denke, dass dabei Gefühle hochkommen, die mit den eigenen traumatischen Trennungs- und Abnabelungserlebnissen zu tun haben und weniger mit der Person, der man sich verbunden fühlte.


    Insofern sind solche Situationen wiederrum eine gute Gelegenheit das Trennen und Abnabeln zu üben. Dazu gehört zB. auch die idealisierende Brille abzunehmen, die Erkenntnis zuzulassen, dass es sich bei der idealisierten Person auch nur um einen fehlbaren Menschen handelt, Dankbarkeit zu üben, für die guten Dinge die man erfahren durfte, aber dennoch auch kritisch zu sein und auch das nicht so schöne anzuerkennen.


    Ich finde, das hast Du eigentlich sehr gut hinbekommen und das in sehr kurzer Zeit. Das würde ich auf jeden Fall als großen Erfolg verbuchen (und als einen recht deutlichen Ausdruck von Selbstwertschätzung, weil's im Verlauf des Threads auch aufkam).


    Trennungen tun immer weh, selbst wenn die Verbindung vielleicht einseitig war. Wichtig ist aus meiner Sicht, wie man sie gemeistert hat und das hat wenig mit dem Grad des Schmerzes und der Trauer zu tun, die man dabei empfindet.

    if this is the solution I want my problem back

    3 Mal editiert, zuletzt von Sati ()

  • Danke Sati :freunde:


    mit dem eigenen Weg gehen, also mein Weg, fühlt es sich manchmal an, als wenn ein schwarzer Mensch weiß werden wollen würde.


    Ich bin weit über die Phase hinaus, als dass ich noch jemanden Vorwürfe mache, aber wenn man so einen Halbgott als Erziehungsberechtigten und lange als Vorbild gehabt hatte, ist es wahrlich nicht einfach, standhaft zu bleiben und zu sagen das dies tatsächlich ein Weg ist, der mir gut tut und vor allem wo für mich Wachstum geschieht.


    Mein Dad ist unglaublich charismatisch, zieht beinahe jeden Menschen in seine Bahn. Er war immer über alles erhaben, wusste immer alles besser und ist ein Daniel Düsentrieb. Ein Erfinder und Forscher. Außerdem extrem fleißig und strebsam. Ich dachte lange das er gottähnlich sei. Von Außen betrachtet ist er ein Monolith.


    Aufgewacht bin ich vor ca. 20 Jahren. Der Fall war tief. Sehr tief. Ich dachte lange meine Welt hätte nie wieder eine Sonne und einen Himmel. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es ist, wenn man von einem Menschen so missbraucht wird. Und ich sehe dies als genau das an, als einen Missbrauch.


    Als unsere Familie gerade am untergehen war, ging er einfach. Verzwiebelte sich arbeitstechnisch ans andere Ende dieser Welt und hinterließ mir Chaos. Tatsächlich mir, denn alle anderen ließen ihren Emotionen freien lauf.


    Ich habe das Schiff gehalten, mit meinem Mann zusammen. Und dann habe ich es verlassen und ging los. Das verstand keiner. Aber ich dachte, wenn etwas, in diesem Fall mein Familiensystem, dazu führt Suizid als einzige Möglichkeit zu betrachten, dann kann es für mich nicht gesund sein.


    Dank meiner langjährigen Erfahrung mit Familienaufstellungen, kann ich schnell verstehen und vor allem annehmen, dass so eine Situation, wie diese gerade bei mir ausgelöst hatte, immer mit etwas tief in mir zu tun hat, welches noch nicht ganz heil ist. Hat man dann auch noch Partner, wie hier, mit denen man dies auseinander nehmen kann, ist es nur noch ein kleines Stück und man kann es abgeben.


    Liebe Sati, das hier ist für mich ein Stück weit getragen werden. Und es fühlt sich sehr gut an. Alle anderen und Du habt mich getragen. So sehe ich das. Ein Geschenk.


    Darf ich noch einmal: Wo führen wir uns hin?


    Ich denke, wenn wir bei uns bleiben, uns prüfen ob dass wofür wir uns entscheiden, Freude bereitet. Wenn wir neugierig und wissenschaftlich sind. Wenn wir uns zurückziehen, um zu prüfen, ob unsere Gedanken noch richtig sind für uns. Wenn wir Menschen loslassen, die unserem Weg nicht dienlich sind und dafür Menschen Raum geben, welche uns erneuern, in Gedanken und Ideen. Dann führen wir uns zum ersten tatsächlich selber und ich denke auf einem guten Weg dahin.


    Diese Situation, wie am Anfang beschrieben, hat mich eiskalt erwischt. Nach dem sich die ersten Wogen geglättet hatten, bin ich in meine Energie gegangen und habe nur gefühlt. Als ich diese Arbeit begann, fragte ich mein Herz "Gehört das zu mir." Und wenn man ganz still bleibt, bekommt man ein eindeutiges Gefühl zurück. Und dieses Mal war es Wonne.


    Es war eine Prüfung. An meine Entscheidung diesen Weg für mich zu gehen. Und ich werde genauso auf diesen Weg weitergehen, bis ICH mich für einen anderen entscheide. Und ihr habt dazu beigetragen, dass ich dies so schnell verstehen und annehmen konnte.


    Einen schönen Sonntag Euch allen
    Gruß Sahne

  • Was meint ihr dazu? Entfernt man sich vom göttlichen Plan, die Welt zu retten, wenn man sich der Arbeit bedient, welche wir alle auf unsere Art und Weise tun? Unterliegen wir einer Lüge?

    Du stellst interessante Fragen, Sahne.
    Es gibt nur eine Wahrheit, und die lautet : es gibt keine Wahrheit.
    Alles was von unserem Geist ersonnen wird ist ein Bild von etwas das nicht von dieser Welt ist
    und zudem unserer individuellen Perspektive unterliegt.


    Wahrheit und Lüge, gut und böse stehen in keinem Zusammenhang zu unserer Welt.


    Von einem Plan, der mit jedem Schritt weiter erfüllt wird, da jede Option ein Teil von ihm ist, kann man nicht abkommen.
    Jedes Schicksal erfüllt seinen Zweck, solang es sich um ein individuelles Schicksal handelt. Sogar einem Schauspieler, der von
    Geburt an einem Drehbuch folgen würde, könnte man den Sinn in seinem Leben nicht absprechen, da er sogar dann noch individuell handelt.


    MfG

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Guten Tag Herr Windmacher,


    das meinte ich aber nicht mit dieser Frage.
    In dieser Frage geht es darum, dass wenn ich mich verschiedenster Energien bedient, welche, davon gehen wir ja aus, göttlichen Funken in sich tragen um die Menschen in eine Heilung gehen zu lassen bzw. viel mehr sie damit auf ihrem Weg zu begleiten, ob wir da nicht einer Lüge unterliegen und eine ganz andere Energie damit bedienen. Denn wir tun alle alles mögliche, aber wirkliche Heilung geschieht irgendwie nicht. Es ist Ein Weg der nie zu ende geht.


    Die Frage ist, ob es dann göttlicher Energie entspringt, wenn es doch kein Ende vernehmen mag. Was wenn sich die dunkle Seite darin veredelt hat sich uns in dieser Mogelpackung zu präsentieren?


    Ich habe schon seit frühester Kindheit den Kontakt zu Gott gesucht. Ihn dann lange Zeit über die von mir so ersehnten Lichtwesen praktiziert (den Kontakt), da ich davon überzeugt bin, dass sie von Gott gesandte Helfer sind. Gott ist für mich noch nie eine Person im Himmel gewesen, eher sah ich es als Name für etwas Großes, dass uns energetisch übergeordnet ist.


    Mir war aus eigener Geschichte heraus schon immer die Dualität bewusst. Also gibt es zum Guten das nicht Gute. Und dieses nicht Gute muss sehr schlau sein um sich gegen das Göttliche behaupten zu können. Denn ich beobachte schon dass sich die Menschen, wenn sie sich mit alternativer Heil Medizin oder spirituellem Ritual auseinandersetzen nicht selten wie ein Hamster im Kreis drehen.


    Also war mein Gedanke dazu ob wir da nicht einer gewaltigen Täuschung unterliegen? Denn was mir sehr seltsam auffiel war, dass ich im Gegenzug zu anderen Menschen, welche einen ja immer auf so einem Weg begegnen, unglaublichen Wachstum erfahren habe. Ich falle, ich reagiere, ich tüftle, dann verstehe ich, versuche loszulassen oder suche mir Praktiken um loslassen zu können. Fertig! Und weiter geht es.


    Aber immer bei allem was ich mache verbinde ich mich zuvor mit Gott. Ohne Glauben an ihn. Sondern aus der Hoffnung heraus es/er möge tatsächlich existieren. Wobei dies nicht mehr der aktuelle Stand der Dinge ist. Gott ist mittlerweile durch Umstände zu einem Fakt in meinem Leben geworden.


    Also es geht bei meiner Fragestellung nicht darum, ob ein Schauspieler eine Sinn erhält durch sein Tun. Das steht außer Zweifel.


    Ich beobachte so nebenbei, dass vieles in der alternativen Heilmethode einen starken AHA Effekt besitzt, letztendlich aber doch wieder ins Leere läuft. Oder zur nächsten Praxis und noch eine Methode des Quanten. Warum z.B. ist Grad 1 anders als Grad 5 oder 8? Warum gibt es von Menschen Einweihungen für Menschen? Das ist doch Quatsch!


    Wer hat den ersten Menschen eingeweiht in die Einweihung? Der Gras Hüpfer oder was?


    Es ist ganz anders, wenn uralte Traditionen innerhalb eines Systems weitergereicht werden an die nächste Generation.


    Zum Anfang:


    Das Video dieser jungen Frau hatte mich sehr unerwartet aus der Bahn geworfen. Ich weiß, so ist es immer. Aber das war sehr heftig. Und ganz ehrlich, es ging im Hintergrund auch darum, das ich meiner Mutter eine mir nicht hinterfragte Energie zukommen habe lassen. Und sie hat ihr Gott sei Dank geholfen. Es geht ihr erstaunlich gut. Auch die Neurologen stehen vor einem Rätsel.


    Ich bekam regelrecht einen Panikanfall hier zu Hause, weil ich dachte ich hatte ihr nicht Gutes weiter gegeben. Erst als ich wieder klar denken konnte, wurde mir bewusst, dass ich wie ich es immer mache, mich vor jeder Arbeit mit Gott verbunden habe. Ich verlasse mich darauf, dass wenn ich meine Arbeit zuerst über ihn laufen lasse, eine Art Scann?, ich nicht das nicht Gute weiter gebe kann. Es fühlt sich dann alles sauber und rein an. Mein Herz geht dabei auf und ich werde noch in der Arbeit glückselig.


    Und es läuft von alleine. Ich öffne mich und bin einzig ein Überbringer dessen, was der Mensch der sich mir anvertraut gerade benötigt. Ich kontrolliere dies nicht. Es fließt in mich, durch mich und aus mir heraus.


    Nur noch mal so zur Erklärung....
    Gruß Sahne

  • Hallo Sahne,
    das ist ein sehr interessantes Thema hier.
    Und das sind Fragen die ich mir auch immer wieder gestellt habe...

    Die Frage ist, ob es dann göttlicher Energie entspringt, wenn es doch kein Ende vernehmen mag. Was wenn sich die dunkle Seite darin veredelt hat sich uns in dieser Mogelpackung zu präsentieren?

    Ja ich glaube auch, dass in den ganzen "Heilungswegen" und "Heilungsmethoden" genauso die Dualität herrscht wie bei allem rein Materiellen...
    aus meiner Sicht ist es genauso durchmischt...

    Und dieses nicht Gute muss sehr schlau sein um sich gegen das Göttliche behaupten zu können. Denn ich beobachte schon dass sich die Menschen, wenn sie sich mit alternativer Heil Medizin oder spirituellem Ritual auseinandersetzen nicht selten wie ein Hamster im Kreis drehen.

    ...so zeigt es sich meiner Beobachtung auch...



    Also war mein Gedanke dazu ob wir da nicht einer gewaltigen Täuschung unterliegen? Denn was mir sehr seltsam auffiel war, dass ich im Gegenzug zu anderen Menschen, welche einen ja immer auf so einem Weg begegnen, unglaublichen Wachstum erfahren habe. Ich falle, ich reagiere, ich tüftle, dann verstehe ich, versuche loszulassen oder suche mir Praktiken um loslassen zu können. Fertig! Und weiter geht es.

    Ich glaube es geht immer um die Ehrlichkeit zu sich selbst...die bedingungslose Ehrlichkeit.
    Das ist eine große Hürde, manchmal ein riesiger Berg, der da immer wieder auf dem Heilungsweg auftaucht und erneut zu erklimmen ist...
    und eine Heilmethode die Heilung verspricht, ohne über den Berg zu müssen, eine ziemlich große Versuchung darstellt...


    Mir fällt jetzt so ganz philosophisch die "Totsünde" Trägheit ein...das war doch eine davon, oder? :denk:
    Ich glaube diese sogenannten Todsünden sind Versuchungen, die doch nur ins Hamsterrad führen... :denk:

    Warum z.B. ist Grad 1 anders als Grad 5 oder 8? Warum gibt es von Menschen Einweihungen für Menschen? Das ist doch Quatsch!


    Wer hat den ersten Menschen eingeweiht in die Einweihung? Der Gras Hüpfer oder was?

    :brueller::brueller::brueller: das spricht mir sowas von aus der Seele!!!



    Wie freut sich doch das Ego über all die Grade :D
    Oder Zertifikate für geistige Heilung...auch cool :D



    Mein Herz geht dabei auf und ich werde noch in der Arbeit glückselig.

    Jepp, dort drinnen im Herzen ist der einzige Ort wo wir Antworten je finden können...
    und nur dort drinnen können wir uns selbst überprüfen...
    und ich finde es gut und wichtig das immer wieder zu tun...
    und wir erhalten alle Hilfe wenn wir es aufrichtig wollen :)


    :winke:
    Shalea

    Der Weg ist das Ziel! :heilig: ...immer noch :D

  • ob wir da nicht einer Lüge unterliegen und eine ganz andere Energie damit bedienen

    Hallo Sahne,


    welche andere Energie meinst Du ? Dunkle Energie ? Ich weiss nicht, was das sein soll. Energie ist Energie objektiv betrachtet, die Wertung findet in uns selbst statt,
    da wir perspektivisch gebunden sind, hat jedoch keinerlei Bedeutung.


    Der Zustand der Heilung ist die Wiederherstellung eines vergangenen Zustands, oder wie siehst Du das ?
    Wie kann man etwas wiederherstellen, das bereits Vergangenheit ist ? Wenn man sich verändert, oder Andere verändert, so errichtet man doch nur einen neuen Zustand.
    Vielleicht haben wir dort einfach unterschiedliche Perspektiven, sicher bin ich mir jedoch nicht. Der Hamster dreht sich zwar im Rad, aber es ist nie das selbe Rad, in
    welchem er zuvor lief. Wir selbst sind auch nicht mehr die selben Menschen, wenn wir uns verändern. Genetisch identische Zwillinge sind auch nicht ein und die selbe
    Person, auch wenn sie wissenschaftlich nicht unterscheidbar sein können.


    Wie beurteilst Du die Entwicklung anderer Menschen, wenn Du doch niemals diese Personen sein kannst ? Wir können gar nichts von diesen Menschen wissen, ob sie sich
    entwickeln oder nicht liegt im Verborgenen und mag zudem relativ sein. Menschen die sich wenig entwickeln machen relativ grosse Schritte, die für Andere nicht mal erkennbar
    sein können.


    Ich denke im Endeffekt geht es darum Motivation zu bieten zur Selbstveränderung, ob dies nun mit Substraktion oder Addition geschieht ist irrelevant, es kommt meiner
    Meinung nach auf die Situation an. Manchmal ist Addition kontraproduktiv, manchmal nicht. Wenn ein Dammbruch droht hilft sicher nicht mehr Wasser einzuleiten um es mal
    metaphorisch zu schildern.



    Warum gibt es von Menschen Einweihungen für Menschen? Das ist doch Quatsch!


    Ich bin davon überzeugt, dass wir teilweise dadurch ein inneres Bedüfnis nach Ritualen befriedigen.
    Bei mir verhält es sich zumindest so, insofern kann ich das gut nachvollziehen, der Sinn befindet sich dann auf einer anderen Ebene.


    lG Wolfgang

  • Energie ist Energie

    Hm...ich weiß nicht. Es ist ein Unterschied, ob ich einen Baum pflanze oder ihn abhacke. Ob ich ein Kind behüte oder es missbrauche. Ob ich versuche Müll zu vermeiden oder Öl auslaufen lasse.


    Es macht einen gewaltigen Unterschied, wenn ein Mensch der sich über X- Grade auszeichnet einem anderen suggeriert "Du bist noch nicht soweit, mach erst einmal den 2."
    Oder ob ich etwas verstanden und gelernt habe und zu einem anderen sage "Mensch probiere das einfach mal, das lernst du bestimmt genauso wie ich von ganz alleine. Denn heilen ist ein Geburtsrecht."


    Ich empfinde beide Energien jetzt nicht als gleichwertig. Und ob das nun der Wertung alleine unterliegt, sei dahin gestellt. Fakt ist, das eine treibt mich in eine Abhängigkeit und das andere in die Selbstbestimmung. Und da wir alles, aber auch alles bewerten, ob wir dies nun wollen oder nicht, gibt es für mich Hell und Dunkel.

    Der Zustand der Heilung ist die Wiederherstellung eines vergangenen Zustands

    Ja so könnte man es auch machen, wäre aber kontraproduktiv, denn der vergangene Zustand hat mich ja in den Ist Zustand gebracht. Wenn der ok. wäre, bräuchte man sich über die Heilung dessen ja keine Gedanken machen. Aber da ich heilen möchte, und zwar mich, ist der vergangene Zustand nicht anzustreben.

    Wie beurteilst Du die Entwicklung anderer Menschen, wenn Du doch niemals diese Personen sein kannst

    Hier ging es nicht um andere. Ich beurteile andere nicht. Hier ging es ausschließlich darum, was das Video in mir ausgelöst hatte.


    Wenn andere sich für ihren Weg entscheiden, müssen sie ihn gehen, wollen sie ihn gehen. Das werde ich nicht versuchen zu beurteilen oder gar schlecht zu sprechen. Aber für mich, habe ich mich hinterfragt. Ich traf ja eben auf meinem Weg ominöse Gradmeister, Auserwählte, Hellseher, Kontakter zu dem wichtigsten Geist vom Planeten XY. Ich meine die haben ja ihre Berechtigung, denn ihre Anhänger werden nicht weniger.


    Aber gesund wirkt das alles nicht auf mich. Abhängig dann schon eher. Von einem heilenden Weg empfinde ich diese Menschen meilenweit entfernt. Und da ich mich ebenso der einen oder anderen Energie bedient habe, fragte ich mich bin ich frei oder ebenso schon lange in einer Abhängigkeit?


    Der Satz in diesem Video "Gott sei der einzig richtige Weg." war das Schlagwort. Hast Du nicht alles gelesen?


    Es ging letztendlich um etwas ganz anderes. Es dauerte ein wenig, bis ich begriff, was da in mir hochgeholt wurde. Aber ich hatte große Hilfe hier und habe es tatsächlich lösen und lassen können. Danke noch einmal.


    Gruß Sahne

  • Hm...
    Ich klink mich doch auch nochmal ein ...

    , aber wirkliche Heilung geschieht irgendwie nicht.

    Was wäre denn für Dich "wirkliche Heilung"? Was verstehst Du darunter? Woran würdest Du erkennen, dass es sie gegeben hat?

    Es ist Ein Weg der nie zu ende geht.

    Ok- und? Das ist doch kein Widerspruch. Ein nicht endender Prozess und "wirkliche Heilung" widersprechen sich - in meinem Empfinden jedenfalls - nicht.

    Ich beobachte so nebenbei, dass vieles in der alternativen Heilmethode einen starken AHA Effekt besitzt, letztendlich aber doch wieder ins Leere läuft.

    Das ist wie überall. Es gibt den alten Ausdruck des "Anfängerglücks". danach kommen dann die Vertiefungen, die auch mal mühevoll sind.
    Viele haben dann nicht den Mut oder den Wunsch oder was auch immer, in diesen Tiefen zu steigen- und nehmen sich die nächste Methode vor.

    es ging im Hintergrund auch darum, das ich meiner Mutter eine mir nicht hinterfragte Energie zukommen habe lassen. Und sie hat ihr Gott sei Dank geholfen. Es geht ihr erstaunlich gut. Auch die Neurologen stehen vor einem Rätsel.

    Das ist ganz einfach... Du hattest das in einem anderen Thread beschrieben, ausführlicher, meine ich.
    Weißt Du, was DA gewirkt hat?
    Deine Liebe zu Deiner Mutter. Du hast nix Bestimmtes tun und erreichen wollen, Du hast einfach nur geliebt. Hattest Mitgefühl und konntest geschehen lassen.
    Und Dein Mitgefühl und das, was Dein Mitgefühl "wollte" (das passt hier nicht, ich hab nur grad kein anderes Wort) war ganz im Einklang mit dem, was die Seele Deiner Mutter wollte und zugelassen hat und mit dem, was "das Große Ganze" (sag ich jetzt mal, Du kannst es auch "Gott"/"Göttin" oder "Grüne Sandale" nennen) in bezug auf Deine Mutter "wollte". Deswegen hat's gewirkt.

    Wer hat den ersten Menschen eingeweiht in die Einweihung? Der Gras Hüpfer oder was?

    *lacht herzlich* Warum nicht? Willst Du etwa behaupten, der Grashüpfer enthielte den "göttlichen Funken" nicht? :D


    Im Ernst: Ich glaube, dass die ersten, die etwas wahrnehmen und das dann weitergeben, das auch wirklich wahrgenommen haben.
    Die haben eine echte, eine wirkliche Erfahrung gemacht. Inspirativ, intuitiv, wie auch immer... warum auch nicht?
    Und weshalb sollten sie's nicht weitergeben können?
    Nur: ich glaubbe nicht, dass jede/r, die/der diese "Energieübertragungen/ Einweihungen" bekommt, auch tatsächlich die Erfahrungen macht, die dahinterstehen und die (beim Leher) zu eben dem geführt hat, was er jetzt weitergeben kann. Da liegt - meines Erachtens- die Crux.
    LG,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hm...ich weiß nicht. Es ist ein Unterschied, ob ich einen Baum pflanze oder ihn abhacke. Ob ich ein Kind behüte oder es missbrauche. Ob ich versuche Müll zu vermeiden oder Öl auslaufen lasse.

    Es ist definitiv ein Unterschied der aufwendeten Energiemenge, pflanzt und hegt man einen Baum bis er gross und stark geworden ist, so wendet man mehr Energie auf, als wenn man ihn abhackt.
    Wenn man den Baum pflegt gibt man ihm Energie, wodurch er seinen Energiepool vergrössert, hackt man ihn ab nimmt man ihm einen Teil der Energie und vereinnahmt diese für sich. Energie fliesst, d.h. um Energie wertfrei zu beurteilen bedarf es lediglich der Bestimmung der Flussrichtung.


    Rein subjektiv kann man dies als negativ und positiv bewerten, es bleibt jedoch grundsätzlich lediglich Energie.


    Aber gesund wirkt das alles nicht auf mich. Abhängig dann schon eher. Von einem heilenden Weg empfinde ich diese Menschen meilenweit entfernt. Und da ich mich ebenso der einen oder anderen Energie bedient habe, fragte ich mich bin ich frei oder ebenso schon lange in einer Abhängigkeit?


    Der Satz in diesem Video "Gott sei der einzig richtige Weg." war das Schlagwort. Hast Du nicht alles gelesen?

    Sicher wirkt es auf mich auch nicht gesund, aber das Prinzip welches sich dahinter verbirgt bedient unsere Natur, obwohl ich nicht verallgemeinern möchte, bei mir trifft es ganz klar zu.
    Rein subjektiv beurteile ich die verschiedenen Gegebenheiten und wähle jene für mich, die mir zusagen. Wie Du selbst schon angemerkt hast, die Anhänger diverser auf mich negativ wirkenden Methoden
    bestätigen diese "Scharlatane", es gibt Menschen deren Natur es entspricht sich erniedrigen/ausnutzen zu lassen. Über die Ursachen mag man spekulieren, aber grundsätzlich ist dies durch die entropische Eigenschaft der Natur bedingt, dass alle möglichen Zustände existieren. Die Beurteilung liegt wieder mal in der subjektiven Sicht.


    Nein, ich habe nicht alles gelesen, ich habe einen Kommentar zu dem Eingangspost verfasst, welcher das Kernthema vorgibt.


    Von einem Plan, der mit jedem Schritt weiter erfüllt wird, da jede Option ein Teil von ihm ist, kann man nicht abkommen.


    Wie ich bereits geschrieben habe, es gibt nur einen Weg, dieser beinhaltet alle Kreuzungen und Richtungen die man ihn entlanggehen kann.
    Gut und böse existieren nicht, man kann nur geben und nehmen. Es ist lediglich die Frage, wie man nun genau seinen Weg geht.



    Nur: ich glaubbe nicht, dass jede/r, die/der diese "Energieübertragungen/ Einweihungen" bekommt, auch tatsächlich die Erfahrungen macht, die dahinterstehen und die (beim Leher) zu eben dem geführt hat, was er jetzt weitergeben kann. Da liegt - meines Erachtens- die Crux


    Du bringst es auf den Punkt. Die Erfahrung ist individueller Natur und nicht 100%ig reproduzierbar.

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Also gibt es zum Guten das nicht Gute.

    Liebe Sahne, es gibt nicht hier das Gute und dort das nicht Gute. Sondern es gibt nur das was ist. Und dieses ist vor allem zunächst neutral und beides zugleich in dynamischer Relation zueinander.
    In der TCM heißt es man braucht 3 Jahre um das Wesen von Yin und Yang zu verstehen... Es ist immer abhängig zueinander, voneinadner...


    Das Nicht Gute muss sich auch nicht gegenüber dem Göttlichen behaupten, weil es selbst göttlich, - wenn man es so nennen mag - ist...


    Wie man etwas herstellen kann was bereits Vergangenheit ist?
    Gar nicht, weil es immer noch existiert, mitten hier im Jetzt. Stelle dir Zeit als eine DNS Spirale vor. Vergangene Ereignisse befinden sich etwas weiter unten auf der Sprosse, zukünftiges weiter oben und dennoch ist alles gleichzeitig auf dieser einen DNS-Spriale hier im Jetzt, gleichzeitig existent.... Nur dadurch ist Transformation und Wandlung überhaupt erst möglich....


    Du beobachtest, dass die Menschen sich bei spirituellen Praktiken wie ein Hamster im Rad drehen? Das liegt daran, dass ihre Erwartungen den Blick auf das was ist verstellen. Wie Windmacher schrieb unterliegen wir alle unserer eigenen Subjektivität. Hierzu kannst du auch folgendes Video anschauen:


    Welches Youtube-Video o.ä. gefällt Dir?


    Was Einweihungen anbelangt ist nicht wichtig, welchen Grad man hat, sondern die Wahrheit leigt im Tun, im Erleben des Momentes der Einweihung (I'm just blown) an sich... Manch Mutter mit 4 Kindern ist wesentlich erleuchteter als ein Mensch der tagein tagaus Mantras rezitiert und doch am wahren Leben vorbeiläuft...


    Die erste Einweihung, der Beginn sozusagen einer lineage ist quasi eine Art chymnische Hochzeit,http://www.symbolonline.de/index.php?title=Chymische_Hochzeit
    diese wird geschenkt von der spirituellen Welt, siehe hierzu z. B. die Legende von Mikao Usui auf dem heiligen Berg Kuruma.... neben vielen anderen...


    Das Dunkle umarmt das Helle, schnenkt Raum, Substanz und Form, das Helle formt das Dunkle....

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


    10 Mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

  • Was wäre denn für Dich "wirkliche Heilung"? Was verstehst Du darunter? Woran würdest Du erkennen, dass es sie gegeben hat?

    Schon so wie es Wolfgang auch beschrieben hat, mit Veränderung. Heilung bedeutet für mich die Veränderung dessen, was mich "krank" gemacht hat. Ich sehe mich auf einem Pfad, welcher durch seine Strukturen und alten Glaubensmuster nicht wirklich zu meinem Kern passt, trotzdem ein Teil von mir ist und mich zu dem macht wer ich bin. Das trenne ich nicht, aber ich unterscheide es.


    Ab dem Moment an dem ich mir darüber bewusst geworden bin, habe ich mich selber vor die Wahl gestellt. Das geht gar nicht anders. In meinem Fall habe ich eine Wahl getroffen, diese hat mich erneut zu einer Wahl gedrängt usw. Ein Entwicklungsprozess ist in Gang getreten worden, bis heute und es hört auch nicht auf. das ist mir bewusst.


    Ich empfinde dies für mich als Heilung. Ich fühle es im Herzen. Es geht mir wesentlich besser und auch im außen kann man es betrachten, dass sich im inneren viel getan hat.



    danach kommen dann die Vertiefungen, die auch mal mühevoll sind.
    Viele haben dann nicht den Mut oder den Wunsch oder was auch immer, in diesen Tiefen zu steigen- und nehmen sich die nächste Methode vor.

    Vielleicht liegt die Bewertung zu sehr an meinem eigen Kämpfergeist. Ich will. Unbedingt. Zu beobachten wie ein Mensch sich in irgend etwas verliert und leider ist es nur all zu oft die alternative Medizin oder der ganze Esoterik Wahn, macht mich traurig und verursacht Kopfschütteln.


    Es ist wie das fehlende Salz in der Suppe. Du stellst es auf den Tisch, jeder meckert das es fehlt und keiner salzt nach. Ich verstehe dieses Prinzip nicht das Leiden einfacher ist, als etwas an seiner Situation zu verändern. ich weiß wovon ich rede. Es gab und gibt immer noch viele Schmerzen und tiefe Täler. Aber es bringt einen nicht um, das durch zu waten.

    Du hast nix Bestimmtes tun und erreichen wollen, Du hast einfach nur geliebt

    Tränen....ganz viel. Nach allem was war. Unglaublich, war es dann genau so. Dafür bin ich ewigst dankbar. Alles ist seitdem anders und fühlt sich richtig an. Ich bin kein Mensch der sich lange versucht etwas zu erklären, ich nehme es an und gut ist es.


    Danke Kirsten! :kuss2:


    Das bringt mich dazu in Zukunft ein wenig länger darin zu verweilen, bis es auch tatsächlich angekommen ist. Ich hetze zu viel. Bin zu schnell. Bei mir geht das Bam, Bam, Bam.
    Ja beinahe schon als wäre ich auf der Flucht. Ja nicht zu lange hinschauen, dass es weg ist, denn es könnte ja wieder zurück schnalzen. Die vergangenen Schmerzen, meine ich damit.



    Ich glaube, dass die ersten, die etwas wahrnehmen und das dann weitergeben, das auch wirklich wahrgenommen haben.

    Ja das glaube ich allerdings auch. Davon bin ich überzeugt. Nur das diese still geworden sind in diesem ganzen "Ich bin ein Heiler" Wahnsinn und fassungslos dieser Entwicklung zusehen. Die ersten sind kaum mehr auszumachen. Das ist es was mich ärgert. Die ersten, welche die reine Energie empfangen haben, sind die wahren Überbringer. Man erkennt sie nicht, weil sie aussehen wie Herr Maier und Frau Holle, eben ganz normal. Und der ganze andere Wust, mit ihren weißen Gewändern, okkulten Schmuck und Altären. Sorry, ich könnte grad mal k.....


    Es ist wie Stille Post. Am Ende ist vom eigentlichen nichts mehr übrig.

    Rein subjektiv kann man dies als negativ und positiv bewerten, es bleibt jedoch grundsätzlich lediglich Energie.

    Gut, verstehe. Was ist wenn ich ab sofort das so übernehme? Es leuchtet mir ein was Du beschreibst. Ist es aber dann doch immer noch so, dass vor meiner Haustüre Dinge geschehen, die mich belasten, weil ich sie als negativ bewerte. Gelernt habe es so zu bewerten. Wenn ich alles nun als Energie betrachte, als reine solche, existieren doch immer noch Hunger und Krieg, Missgunst und Neid usw.


    Ich weiß, das ich eben wieder in der Bewertung bin. Mir ist auch klar, das zwei Menschen ein und die selbe Situation völlig anders bewerten können. Existiert die Dualität dann nur in meinem Gehirn, da antrainiert?


    Wenn ich etwas tu, was einen Anderen schadet, ist es objektiv betrachtet eine Energie. Ist das was mich dazu bringt auf die Idee zu kommen jemanden zu schaden auch objektiv betrachtet nur Energie? Und warum bin ich dazu fähig einen anderen schaden zu wollen und ein anderen Mensch würde im Leben nicht darauf kommen dies zu tun?


    Was ist es was den Menschen antreibt, um beim Thema zu bleiben, sich mit einer Heil Art über den anderen zu stellen, zu behaupten er wäre noch nicht so weit, um möglichst lange von seiner Abhängigkeit kosten intensiv, leben zu können?


    Ist Salz subjektiv betrachtet salzig und objektiv betrachtet dann was? Wie beschreibe ich Salz auf meiner Zunge, wenn nicht subjektiv?


    Gott! Wie ich diese Fremdwörter hasse. Es macht alles um so viel komplizierter. Aber nu. Es interessiert mich trotzdem zu sehr. Wie ich das aus meiner Sicht Dunkle objektiv nicht zu bewerten habe, dass ich fühlen kann, alles ist Energie und der Mann vergeht sich objektiv gerade an einem Kind.


    Check ich da gerade etwas nicht? Oder verrenne ich mich?



    Gut und böse existieren nicht, man kann nur geben und nehmen.

    Das erzähle mal demjenigen der da gerade mit dem bösen zu kämpfen hat.

    Das Nicht Gute muss sich auch nicht gegenüber dem Göttlichen behaupten, weil es selbst göttlich, - wenn man es so nennen mag - ist...

    Ja das ist die Frage. Ist es das? Wer behauptet das? Wer weiß das schon? Und ist das nicht schon wieder subjektiv betrachtet? Wenn doch alles nur Energie wäre?


    Mich beschäftigt das alles sehr. Es wirft viele Fragen in mir auf Euch zu lesen. Das ist gut so. So komme ich weiter. Aber letztendlich bin ich es leid zu hören, dass wir hier sind um uns zu entwickeln, heilen, aufzuwachen, zu uns zu finden bla bla bla.


    Und von allem bin ich ja mitten drin und tu seit Jahren nichts anderes (mit Erfolg). Aber ich denke, so habe ich von irgendwo ein Bild in mir, ich denke wir sind auch hier um diesen wunderschönen Planeten zu genießen, uns zu amüsieren und es uns gut gehen zu lassen. Ich beobachte einfach zu viele Menschen, die keine Entwicklung machen, obwohl sei tausend Grade besitzen, Schüssler Experten sind. Salben brutzeln, welche sie nicht selber benutzen usw.


    Es gibt die meiste zeit, wo ich darüber hinweg schaue, da ich gelernt habe mich auf meinen Fokus zu konzentrieren, aber da gibt es auch die Tage wo mich das trifft und fertig macht. Und ich dann ganz subjektiv betrachtet, mir überlege warum? Warum zieht mich das so runter. Und wer steckt hinter so einer Energie?


    Ist Empathie nun gut oder nicht? Und betrachtet man sie als Energie, warum macht sie mich manchmal glücklich und dann wieder traurig? Und wir reden hier von einem Gefühl das in mir aufsteigt je nach Situation. Gefühle kommen vor der Bewertung dessen.


    Sahne :denk:

  • @Sahne


    Ich denke auf ein paar Deiner Fragen wüsste ich bereits etwas zu antworten, ich mag das jedoch gerade nicht tun, weil es sonst den Fokus zu sehr auf einzelne Aspekte legt, und dabei die anderen Fragen verdrängen würde.
    Dabei finde ich alle Deine Fragen sind berechtigt und alle verdienen eine Antwort. Du stellst wirklich gute Fragen, Du hilfst mir dabei sehr mich weiterzuentwickeln, da Du meine Perspektive um weitere Blickwinkel erweiterst.


    Um der Tragweite Deiner Fragen gerecht zu werden denke ich wäre es sinnvoll zu erörtern, womit wir es zu tun haben. Kognitives Denken und empathisches Denken stellen eine Dualität dar. Aus der Sicht der Evolution kann man sagen, zu Anfang waren einfache Lebewesen, sie tragen den selben Funken des Lebens in sich wie wir. Ihnen fehlte jedoch das empathische Denken völlig. Sie bedienten sich der Erkenntnis des Energieflusses, indem sie mit rudimentären Organen dazu in der Lage waren Energie aufzuspüren, Energie zu sich zu nehmen und sich davor zu bewahren, die eigene Energie ungewollt abzugeben. Es entwickelten sich immer komplexere Wesen auf dem Pfad mit unendlich vielen Kreuzungen und Abzweigungen, bis die ersten Wesen auftauchten, denen eine weitere Kognitionsebene auf die rudimentäre aufgesetzt war. Die Anfänge des empathischen Denkens waren geboren. Es war von Vorteil für eine möglichst weitreichende Erforschung der Pfade dafür zu sorgen, dass die eigene Art der Erkundung möglichst tief in die verschiedenen Richtungen eindringen konnte, denn jedes Wesen war auf seine Art individuell.
    Die erhöhte Biodiversität ermöglichte es zur selben Zeit mehr Erfahrung zu erleben, als eine geringe Biodiversität dies konnte, denn verschiedene Spezies verhalten sich unterschiedlich, und gehen seltener die selben Pfade entlang, verglichen mit der Diversität innerhalb nur einer einzigen Spezies. Das spiegelt sich zB. im Herdenverhalten wider. Schreckt man eine Herde auf, so endet die "Forschungsreise" für diejenigen Exemplare, die sich ausserhalb der Norm ihrer Spezies verhielten, bis auf eben jene Ausnahmen, die darin erfolgreich waren und somit ihre eigene Population entwickelten.


    Ich sprach von Erfahrung/Forschung, und möchte nun versuchen meinen Ansatz zu vermitteln, wieso ich dies Erfahrung nenne.


    Ein paar clevere Atheisten haben sich darauf versteift zu behaupten, Gott könnte einen Stein nicht aufheben, weil eben dieser Stein von Gott geschaffen wurde, damit er diesen nicht aufheben können würde.
    Sie haben jedoch einen grundlegenden Denkfehler wie ich meine. Gott ist genau wie wir "ein Wesen" das Erfahrung machen kann, indem er seine Funken auf die Reise schickt.
    Hat Gott die Erfahrung gemacht, einen Stein zu erschaffen, den er selbst nicht heben kann, wächst seine "Allmacht" an dieser Aufgabe und der gerade geschaffene Stein ist nicht länger seiner Aufgabe gewachsen, für Gott selbst unhebbar zu sein, denn seine Eigenschaften waren für Gott selbst in der Vergangenheit geschaffen. Da jedoch Zeit vergeht trifft diese Bedingung nicht mehr zu. Gott hat sich weiterentwickelt.


    Dies soll metaphorisch für die Erfahrung Gottes stehen, nicht für seine Allmacht.


    Das Prinzip ist also für mich, dass Gott alle Wege für seine Funken eröffnet hat, um seine Erfahrung zu mehren. So kann Gott zu jeder Zeit für sich in Anspruch nehmen, allwissend zu sein, denn das Wissen, welches noch nicht erfahren wurde existiert noch nicht, doch sobald es existiert stellt es einen Teil Gottes dar.


    Zur subjektiven Bewertung kann ich nicht viel sagen, es ist die Frage woran man glaubt, da scheiden sich die Geister wie man so treffend sagt.
    Natürlich kannst Du und sollst Du auch wenn Du willst subjektiv sein, ich bin sogar davon überzeugt, dass wir ohne Subjektivität in einen Stillstand geraten.
    Wir hätten eine Situation, in der wir alles akkurat miteinander diskutieren könnten, da alles eindeutig wäre, aber es nichts gäbe, worüber man noch diskutieren
    wöllte oder könnte. Meiner Meinung nach wäre das ein Zustand der dem Nirwana sehr nahe käme, wenn nicht sogar deckungsgleich mit diesem Begriff wäre.


    Wohin scheiden sich die Geister ?
    In Himmel und Hölle ?
    Der christliche Himmel scheint mir ein fader Ort zu sein, die Hölle hingegen ist ein Ort der Diversität, denn er entspricht nicht dem Bild der monotheistischen Religionen, sondern beinhaltet viele Orte, die all die anderen Religionen geschaffen haben, indem sie ein Ziel für die Menschen erschufen, an denen sie sich zusammentun wollten. Aus der christlichen Perspektive betrachtet sind all die Reiche die von anderen Religionen erschaffen wurden ausserhalb dessen, was für Christen erstrebenswert ist. Gut und böse sozusagen, aus der Froschperspektive des Christentums. Man selbst entscheidet meiner Überzeugung nach, wo man sich zusammenfinden will. Auch die von anderen Religionen als Himmel oder Paradies beschriebenen Orte befinden sich aus Sicht des Christentums in der Hölle, dennoch, zur selben Zeit, bieten diese Orte eine vergleichbare Perspektive, alles was sich ausserhalb dieser für jene Religionen erstrebenswerten Orte befindet bezeichnen diese als zur christlichen Hölle analoge Orte. Somit befindet sich der christliche Himmel auch innerhalb der Hölle anderer Religionen.
    Die Hölle ist für mich ein Synonym für all jene Orte, an denen andere Werte gelebt werden, als jene, die man selbst anstrebt bzw. für sich selbst als Ziel für ein "Leben nach dem Tod" auswählt.
    Ein Christ erleidet unendliche Qualen, wenn er sich auf ewig an einem Ort befinden würde, an dem keine christlichen Werte gelebt werden.


    Ich hoffe es war halbwegs verständlich und ich bin auf Reaktionen gespannt (auf einige mehr als auf Andere).


    Leider kann ich noch nicht all Deine Fragen beantworten, aber ich hoffe, ich konnte meine subjektive Sicht ein wenig erläutern, welche zu meinen vorangehenden Antworten geführt haben. Ich werde jedoch weiter an mir arbeiten und lasse Deine Fragen erst mal auf mich einwirken und ich denke, ich werde mich zurückmelden, sobald ich mehr Klarheit dazu erlangt habe.


    Eine Frage mag ich jetzt jedoch auf Grund der "Trivialität" vorwegnehmen :
    Salz schmeckt salzig, da unsere Geschmacksknospen den osmotischen Vorgang als solches definieren. Fliesst Wasser aus den Geschmacksknospen in die salzige Nahrung, so wird die Flussrichtung als salzig wahrgenommen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Hallo Windmacher,


    Achtung, evtl. OT:

    Salz schmeckt salzig, da unsere Geschmacksknospen den osmotischen Vorgang als solches definieren.

    Falsch.


    Salz schmeckt slazig weil unsere Geschmackspapillen einen engen Bezug zum Nervus olfactorius/Bulbus oflactorius = I. Hirnnerv haben und dieser ist verantwortlich für die sensorische Reizweiterleitung und damit Geruchswahrnehmung ans Gehirn und darin vor allem auch das Limbische System, mit dem Geruchssinn als ältesten Sinn...

    Fliesst Wasser aus den Geschmacksknospen in die salzige Nahrung, so wird die Flussrichtung als salzig wahrgenommen.

    Das ist so nicht korrekt.


    Speichelflüssigkeit und das ist nicht Wasser, sondern da ist noch viel mehr d'rin... Speichel ist ein wahres Wudnerwerk an Immunstoffen, Enzymen usw... fließt nicht aus den Geschmacksknospen, sondern aus den verschiedenen Speicheldrüsen, die da wären: Glandula parotis, Glandula sublingualis und Glandula submanidbularis.
    Man differenziert dabei zwischen muköser, seröser und sero-muköser Speichelflüssigkeit


    Ich hoffe es war halbwegs verständlich

    Sorry, Nein... Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, was du mit deinem obigen Beitrag jetzt wirklich rüberbringen willst. Was wäre die Quintessenz deines postings?

    ich bin auf Reaktionen gespannt (auf einige mehr als auf Andere).

    ?? warum auf einige mehr als auf andere?



    Du schreibst davon, dass Wissen welches noch nicht erfahren wurde nicht existiert....


    Meiner Meinung nach existiert es schon, nennt sich auch Dao....
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dao


    Sehr schön zu lesen hierzu übrigens das Buch: "Der Lauf des Wassers" von Alan W. Watts...


    P.S: Definiere christlichen Himmel? Was unterscheidet diesen deiner Meinung nach von "anderen "Himmeln, und wieso ist dieser fad?
    Und was bedeutet für dich persönlich der Begriff "Himmel"?

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


    9 Mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

  • Hallo Schwertfee,


    Salz schmeckt slazig weil unsere Geschmackspapillen einen engen Bezug zum Nervus olfactorius/Bulbus oflactorius = I. Hirnnerv haben und dieser ist verantwortlich für die sensorische Reizweiterleitung und damit Geruchswahrnehmung ans Gehirn und darin vor allem auch das Limbische System, mit dem Geruchssinn als ältesten Sinn...

    es ist wahr, der Geschmackssinn hat weit komplexere Fähigkeiten, aber riech mal an Salzlake, bei mir riecht das nach gar nichts. Tropfe ich mit einer Pipette Salzlake auf die Zunge sammelt sich dort Wasser an, auf Grund des osmotischen Prozesses. Das geht auch ohne die Luft im Mundraum zu bewegen, somit könnten potentielle Geruchsstoffe gar nicht an die Geruchsrezeptoren gelangen.
    Macht es nicht Sinn festzustellen, ob man durch potentielle Nahrung Wasser an diese abgibt oder nicht ? Schnecken würden hier sicher zustimmen.



    P.S: Definiere christlichen Himmel? Was unterscheidet diesen deiner Meinung nach von "anderen "Himmeln, und wieso ist dieser fad?
    Und was bedeutet für dich persönlich der Begriff "Himmel"?


    Das habe ich doch getan, es ist ein Ort, an dem die Seelen derer sich versammeln, die die selben Werte leben (wollen). Ich empfinde es als fad auf ewig auf Wolken rumzuhocken und Engeln beim Spielen von Harfen zuzuhören, es wirkt auf mich eher wie eine Tortur, genau wie Knabenchöre. Es ist eine sehr sterile Vorstellung, für mich ist das nichts Erstrebenswertes. Der christliche Gott ist zudem ein irrationales Wesen, er selbst hat durch seine Minderachtung Kains Opfergabe in Kain den Neid verursacht, der diesen letztendlich dazu brachte seinen eigenen Bruder zu ermorden. Als devoter Untergebener eines solchen Wesens will ich nicht meine Ewigkeit verbringen.



    ?? warum auf einige mehr als auf andere?


    Weil ich es ablehne eine Essenz dessen zu formulieren, was ich vermitteln wollte, da dies aufgrund der individuellen Erfahrung nicht möglich ist, ohne die Hintergründe zu erläutern. Ich versuche stattdessen logische Zusammenhänge darzustellen, damit es nachvollziehbar wird. Gelingt Dir das nicht, ist es halt so.

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Hallo zusammen,


    um zurückzufinden :winke: hat mir der Beitrag von dem Video von Schwertfee nochmal nachdrücklich erklärt, wie es mit der gefühlten Ansicht zu Dingen/Situationen so ist. Danke hierfür noch mal.


    Die Fragen sind nicht Fragen gewesen, auf die ich für mich noch keine Antwort gefunden hätte. Ich tendiere dahin, dass wir gesteuerte Marionetten sind, von einer großen Energie, welche der göttlichen nicht weit entfernt sein kann, hat sie doch enormen Einfluss auf unsere Denken und Handeln.


    Nennen wir sie Gesellschaft, Marketing, Schulmedizin, alternative Heilmethoden, Vorgesetzte, Eltern, Schulsystem, Chips. Ich empfinde so ziemlich alle Bereiche des Lebens als überspannt und der Möglichkeiten zu viel. Und bei allem was ich gelernt habe, habe ich noch niemanden dabei helfen können sich zu heilen. Es war ein Stück weit positive Begleitung, Linderung oder das wegnehmen von Ängsten usw.


    Ja ich weiß, alles ein Stück weniger Zwiebelhaut. Und die Entwicklung, und wir finden irgendwann zu uns. Aber ich fühle schleichend, das wir oder ich beziehe es mal nur auf mich, also dass ich in einem Hamster Rad gehalten werde. Und immer wenn ich beginne mir Fragen zu stellen zu diesem Hamster Rad, wird mir ein Brocken zu geworfen, der mich total begeistert und ich bin wieder für lange Zeit abgelenkt, da ich in Recherche und Experimente vertieft bin.


    Dieses, es nimmt kein Ende, macht mich ein klein wenig wahnsinnig. Ich habe das Bedürfnis nur noch sein zu wollen, so wie ich bin, bin ich halt. Und dann kommen die Ahnen daher, zur Zeit mein Thema. Und was soll ich sage, sie sind da, wollen Gehör und alles fühlt sich richtig an. Und meine Erlebnisse bisher zu diesem Thema sind umwerfend schön. Aber hat das alles nicht irgendwann einmal ein Ende?


    Und warum? Ganz ehrlich warum, beschäftigt es mich so dermaßen, dass ich vielleicht fehl gelenkt werde, um von etwas ganz wesentlichen abgehalten werden könnte? Ich weiß ja dabei nicht einmal genau um was es dabei eigentlich geht. Es ist nur so ein Gefühl. Und da ich ein Gefühls Mensch bin und meiner Intuition vertraue, beschäftigt es mich sehr. Das Video dieser jungen Frau hat es nur noch zum ausschütten gebracht.


    Ich frage mich immer noch, wo führen wir uns hin?


    Danke für Eure Meinungen, auch wenn Salz nicht das Thema ist. :pardon:
    Gruß Sahne

  • Hallo Sahne,

    Ich verstehe dieses Prinzip nicht das Leiden einfacher ist, als etwas an seiner Situation zu verändern.

    Trotzdem ist es oft so. Und es darf auch so sein.


    Es darf sich jeder fürs Verändern oder für Statik entscheiden. Leiden kann in beidem sein /liegen.


    Es kann sehr viel Leid bedeuten, (sich) nicht(s) lösen oder verändern zu können zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einer bestimmten Situation.


    Und oft genug lösen auch Veränderungen Schmerz, Trauer, Angst, (kurz und schlecht: Leiden) aus.
    Dass Veränderung/Wandel immer Heilung brächte, ist genauso zutreffend, wie das Feuer immer hilfreich sei.
    Es kann Dich wärmen, es kann Dich töten.
    Mit Veränderungen ist es genauso.


    Und manchmal ist die vertraute Situation ganz einfach sicherer (selbst wenn sie Leid verursacht) als eine unsichere Veränderung.


    Kein Urteil. Beides sein lasssen.
    Veränderungen anbieten.
    Sie können angenommen werden oder auch nicht.
    Beides darf sein.
    Beides ist.
    Und wenn ein Zustand sich erfüllt hat, wenn etwas GANZ zu Ende gelebt ist, wandelt es sich sowieso.
    Gruß,
    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • auch wenn Salz nicht das Thema ist.

    Sic est... und deshalb ja oben auch meine gestellte Frage nach der Quintessenz...die leider nicht beantwortet wurde...


    Ich konnte einfach die Verbindung zwischen NaCl, osmotische Verschiebungen, sensorischer und olfaktorischer Wahrnehmung, Pawlow'schen Reflexen, Biodiversidität (wo 80 % der Mitleser erstmal googeln müssen, was das ist), sowie christlichen Himmels- oder Hölle-Vorstellungen und einer jungen Frau, die sich innerhalb des Internets angeblich der schwarzen Seite zugewandt hat, sowie dem Mitfühlen als äußerer Beobachter hierbei - das eigentliche Thema dieses Threads, wie ich denke - nicht finden...


    Darüberhinaus: Wenn schulmedizinische Sachverhalte falsch dargestellt werden, kann ich leider nicht anders als mein Veto einzulegen...hierfür liebe ich die Medizin samt ihrer Anatomie/Physiologie/Pathologie usw.. und den Menschen an sich zu sehr... und habe lange dafür gelernt...


    Mir deshalb zu unterstellen, es gelänge mir nicht logische Zusammenhänge zu erfassen ist gelinde gesagt eine Frechheit und Arroganz , die ich nicht wirklich bewerten will, muss und möchte...


    Für mich persönlich ist all dieses Gut und Böse-Schema weit jenseits dessen, was mein persönliches Weltbild prägt... Deshalb setzte ich auch den für mich wichtigen Link was das Dao, bzw. Daoismus angeht. Dies kann ebenso mit Religio in Verbindung gebracht werden, doch für mich ist es viel mehr als das, denn es umfasst alles, ist irrational und nicht erklärbar und muss es auch nicht....


    Das eigentliche Christentum hat auch wenig mit der heute dargestellten Kirche zu tun, welche lediglich ein Konstrukt aus falschen Tatsachen ist... und so zu einer kindlichen Glaubensform degenerierte... Wie schade... So viele Menschen in Angst vor den Qualen der angeblichen Hölle...



    Am Anfang stand das Dao, aus dem Dao entstand die Eins, aus der Eins die Zwei und aus der Zwei die Drei, und aus der Drei die 1000 Dinge...
    So lehrt uns Laotse...und mehr muss ich auch nicht wissen, denn alle Erscheinungen und alles was ist, entsteht hieraus und kehrt in es zurück, während die Dinge in ewigem Wandel, getragen vom Bardo als Tor zwischen den Welten existieren...


    Dualität ist nur ein Teil innerhalb dieses Ganzen was sich mit menschlichem Verstand in seiner Komplexizität nicht ermessen lässt...
    Doch die Erinnerung in uns innerhalb des Zeit-Raum-Kontinuums dieses Daseins (neben gleichzitig anderen Daseinsformen: "Gate, Gate...") gibt uns die Fähigkeit zu fühlen und auch mitzufühlen: das englische Wort compassion trifft es dabei noch viel mehr als das Wort Empathie... Der Mensch wird ja, wie wir seit Martin Buber wissen nur am Du zum Ich... und die alllererste Erfahrung ist: "I am connected....


    Compassion wirklich gelebt schließt auch nicht aus und separiert nicht... sondern ist zunächst vor allem annehmend unabhängig von vorgefertigten Meinungen... Auch diese Frage stellte ich oben, denn einerseits über Empathie zu schreiben und andererseits zu separieren, zu werten, ist ein Widerspruch...


    Doch ich muss nicht jedes Thema eines anderen zu meinem eigenen machen... Mitfühlen ist gut, aber sich dabei selbst gewahr bleiben noch mehr....Die nötige Akzeptanz gegenüber den Dingen die geschehen entsteht einfach durch das Annehmen und sich Hineinfallen-Lassen Können in den Fluss des Lebens... Im Reiki heißt es: Gerade heute sorge dich nicht... Gerade heute ärgere dich nicht... Gerade heute arbeite hart und ehrlich... Gerade heute sei freundlich gegenüber allen Wesen... Gerade heute ehre die Älteren...


    Ich muss auch nicht jedermanns Logik verstehen, auch wenn diese meinen dies wäre die Ultima Ratio....Sie ist es nicht... denn es ist immer nur ein Teil der Wirklichkeit... Im täglichen Umgang mit meinen Patienten in der Praxis, habe ich gelernt was auch Demut gegenüber dem Leben heißt und wieviel Kraft auch das Leid schenken kann.. sowie ebenso die Überwindung dessen. Dafür lebe ich, das treibt mich an, im Bewusstsein dass Heilung möglich ist... In Sichuan besuchte ich Kraftorte des Daoismus, sowie des Buddhismus. Im Himalaya wusste ich, wo ich daheim bin... All dieses hat seine eigene Farbe und Schönheit, so wie jedes einzelne Leben... Es aushalten zu können, dass Leid durchaus manchmal auch nötig ist, dem anderen sein Leid zugestehen zu können ist ein Prozess, den anzunehmen man ebenso erst lernen muss, wie das Annehmen der eigen Widersprüchlichkeiten. Aber auch das ist gut so wie es ist. Deshalb sind Diskussionen wie diese auch so wertvoll, so lange du weißt was du willst, wo du hinwillst und wo du herkommst...


    Liebe Sahne, vielleicht magst du es ja mal lesen: "Der Lauf des Wassers"...


    Immer nur Gutes -
    schwertfee

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


    17 Mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

  • Weil ich es ablehne eine Essenz dessen zu formulieren, was ich vermitteln wollte, da dies aufgrund der individuellen Erfahrung nicht möglich ist, ohne die Hintergründe zu erläutern. Ich versuche stattdessen logische Zusammenhänge darzustellen, damit es nachvollziehbar wird. Gelingt Dir das nicht, ist es halt so.


    Mir deshalb zu unterstellen, es gelänge mir nicht logische Zusammenhänge zu erfassen ist gelinde gesagt eine Frechheit und Arroganz , die ich nicht wirklich bewerten will, muss und möchte...


    Ich habe nicht behauptet es läge an Dir es nicht nachvollziehen zu können, wir sind wohl einfach unterschiedlicher Natur, oder wie man auch sagt nicht kompatibel. Man kann nicht immer und jedem alles so vermitteln, dass derjenige es auf die selbe Art verstehen kann. Meine Denkweise ist individuell wie mein Fingerabdruck, doch ab und zu findet sich jemand, der ähnlich denkt und versteht. Es war keinesfalls abwertend gemeint, lies doch die Worte und nicht was zwischen den Zeilen steht, denn dort befindet sich nichts was von mir stammen würde, lediglich das, was Du selbst dort zu sehen versuchst.


    Ich konnte einfach die Verbindung zwischen NaCl, osmotische Verschiebungen, sensorischer und olfaktorischer Wahrnehmung, Pawlow'schen Reflexen, Biodiversidität (wo 80 % der Mitleser erstmal googeln müssen, was das ist), sowie christlichen Himmels- oder Hölle-Vorstellungen und einer jungen Frau, die sich innerhalb des Internets angeblich der schwarzen Seite zugewandt hat, sowie dem Mitfühlen als äußerer Beobachter hierbei - das eigentliche Thema dieses Threads, wie ich denke - nicht finden...


    Mir kommt es so vor, als wäre ich nun derjenige gewesen, der die Bosheit besass, über die Frage danach, warum Salz salzig schmeckt zu diskutieren.
    Noch mal zurück zu Deinen schulmedizinischen Sachverhalten : es wäre nicht das erste mal, dass die Wissenschaft sich weiterentwickelt.
    Wie genau nun der Geschmack von Salz erzeugt wird, ohne dass die Geruchsrezeptoren in Gaumen und Rachen stimuliert werden ist nicht schlüssig erklärt worden, ich konnte dazu auch nach längerer Recherche keine eindeutige Erklärung finden. Ist wirklich niemandem aufgefallen, dass ich das mit der Absicht auf meine Weise beantwortet habe, um die eigentliche Thematik in den Hintergrund zu rücken, obwohl ich zu Anfang des Beitrags beschrieben habe, was geschehen wird, wenn eine Frage beantwortet werden würde, andere Fragen dabei jedoch auf der Strecke bleiben würden ? Ernsthaft ?


    Naja, ich denke ich habe es bereits verstanden, meine Philosophie ist wertlos und bedeutet nur mir selbst etwas, soll es so bleiben.
    Es war mir ein Anliegen die Frage nach dem Steuermann zu diskutieren, was definitiv hier Kern des Themas ist. Der Verlauf der Diskussion ist mal wieder für mich das Zeichen meiner Wege zu gehen, ich wünsche euch allen ausnahmslos noch viel Freude mit dem Thema und in diesem Forum, macht es gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Windmacher ()

  • Und wenn ein Zustand sich erfüllt hat, wenn etwas GANZ zu Ende gelebt ist, wandelt es sich sowieso.

    Das stimmt, das kenne ich. Mittlerweile bin ich ganz gut darin zu fühlen, wenn etwas noch in Arbeit ist oder wenn etwas fertig und gehen darf. Es ist seltsam, jetzt war ich monatelang im Stillstand und stink sauer deswegen und nu ist es beinahe schon wieder zu viel, was auf mich einbricht an Gedanken und Fragen und auch Lösungen. Alles ist viel von allem und ein wenig durcheinander, aber wird schon. Ich kenn das ja mittlerweile gut.

    vielleicht magst du es ja mal lesen: "Der Lauf des Wassers"...

    Werde ich tun, bin gespannt.



    ich denke ich habe es bereits verstanden, meine Philosophie ist wertlos und bedeutet nur mir selbst etwas

    Niemandes Philosophien sind wertlos. Jedes Teil trägt zum Ganzen bei. Es liegt an Dir Deine Werte zu behalten und nach außen zu tragen, dass dies nun mal Du und Deine aktuelle Einstellungen zu XY sind. Sich beleidigt zurückzuziehen bedeutet Stagnierung und nicht Wachstum. Man muss es schon auch aushalten können in so einem Forum kritisiert oder in Frage gestellt zu werden. Ich meine, wozu sind wir hier.


    Eine Diskussion besteht nun mal immer auch aus einem Teil des nicht miteinander verstehen können oder wollen. So ist das halt. Das heißt nicht dass man seinen Standpunkt nicht ordentlich zu vertreten hat, nur weil man keine Pokale einräumt. Vielleicht Wolfgang ist das einer Deiner Aufgaben, Dich zu geben wie Du bist und zu sein wie es halt ist?


    Ich glaube es geht immer um die Ehrlichkeit zu sich selbst...die bedingungslose Ehrlichkeit.

    Da liegt der Knackpunkt. Ich beobachte mehr dass sich die Menschen gerne gegenseitig belügen und noch viel lieber sich selber. Es ist ganz komisch bei mir gerade. Irgendwie komme ich immer mehr an mich heran und damit immer weiter weg von anderen Menschen die mich hier umgeben.


    Es bleibt spannend :irre: Gruß Sahne (hab viel nachzudenken)