Orientierung in der NAW

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      Lacerta schrieb:

      Ich habe andere Erfahrungen dazu gemacht. Träume können nur Träume sein. Träume können auch ein Tor zur NAW sein. Ich kenne es von mir, dass sich in seltenen Fällen Informationen auch durch Träume offenbarten. Passiert manchmal wenn ich das schamanische Reisen vernachlässige und eine wichtige Information gerade durch möchte. Luzides Träumen kann ich nicht, weshalb ich mich dann wieder verstärkt dem Reisen widme.
      Es gibt tatsächlich Kulturen, die in Träumen schamanisch Arbeiten. Die lernen das allerdings auch - meist von klein auf - und es handelt sich um luzides Träumen.
      Schamanische Reisen unternimmt man ja, um zu arbeiten. Viele denken, es geht rein darum, sich Informationen zu holen, doch Schamaninnen werden dann auch sehr oft - außer es kommt eine Ansage, dass man nichts machen soll - direkt aktiv und bearbeiten während der Reise das Problem. Und es sollten dann auch, wenn es Schamanismus ist, Ergebnisse in unserer Wirklichkeit manifest werden.
      Natürlich kann die Reise jedoch auch dafür sein, um sich Anleitungen für Ritualarbeit zu holen, Lebensführungshinweise für Klientinnen, direkte Anleitungen für Zauber, etc. etc. - meist alles miteinander.
      Denke, dass ist schon ein starker Unterschied zu Infos aus Träumen. Außer eben, man hätte das, wie anfangs erwähnt, erlernt und betreibt luzides Träumen.
      Gesundheit ist der größte Reichtum.
      Zufriedenheit ist der wertvollste Schatz.
      Liebe ist der beste Freund des Herzens.
      Und all das steht dir zu.
      ***
      Schamanismus? Lucia!
      authentisch & kompetent


      ***
      Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucia ()

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      @Lucia

      Da will ich gar nicht widersprechen. Ich will auch nichts verwaschen, aber was Seelenflug und Verbündete angeht, glaube ich dass es Überschneidungen geben kann.Weil in christlich geprägten Ländern vieles das mit Geistern zu tun hat verteufelt oder dämonisiert ist, fällt es mir schwer Vergleiche herzustellen. Du hast Kulturen angesprochen die in Träumen schamanisch arbeiten (luzid). Mir fallen spontan nur Aborigine Stämme und ihre "Clever Man" ein (ich weiß nicht ob Clever Man eine ethisch korrekte Bezeichnung ist). Wobei ich da vielleicht gerade den Fehler mache und Traumzeit zu sehr mit Träumen assoziiere, wo Traumzeit doch wesentlich mehr impliziert. Magst du ein wenig erzählen welche Kulturen dir in den Sinn kamen als du das geschrieben hast?

      Überlieferungen aus unserer Kultur die am ehesten zu meinem Erlebten passen würden, wären die des Drudendrucks. Es könnten auch eine Schlafparalysen oder AKEs (außerkörperliche Erfahrung) gewesen sein, allerdings kämen die ohne Verbündete aus. Diese Träume ähneln auch der körperlichen Anstrengung bei einer intensiven schamanischen Reise, oder Invokation eines Verbündeten. Aber, ich bin weder eine Drude, spalte auch keine Drude ab und fühle mich auch nicht besessen, sondern schließe mittlerweile nicht aus, dass Verbündete sich manchmal wie diese Druden verhalten können. Die entscheidende Frage ist aber eigentlich, ob sich der Verbündete in den Traum geschlichen hat, ob der Traum Teil der NAW ist, oder ob es einfach nur ein Traum war. Ich verkopfe schon wieder zu sehr und obendrein rutsche ich immer weiter ins OT. Bleibt mir nur zu sagen, dass diese seltenen Träume für mich und meine schamanische Erfahrungen wertvoll waren.

      Lucia schrieb:

      Schamanische Reisen unternimmt man ja, um zu arbeiten. Viele denken, es geht rein darum, sich Informationen zu holen,
      Sehe ich genauso. Ich denke das ist auch abhängig von der Kooperation zwischen den Geister und Menschen. Den Sprung, von der reinen Informationsbeschaffung hin zum arbeiten, gehen die Geister glaube ich nicht mit jedem Menschen. Genauso wie nicht jeder Mensch die Informationen der Geister berücksichtigt und danach handelt
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      Ihr Lieben,

      schön, dass hier mal wieder was los ist :)

      Weil Lacerta das Thema Träume anspricht: Es ist klar, dass nicht jeder Traum was mit der schamanischen Wirklichkeit zu tun hat. Wenn ich auf mich und mein Erleben schaue, dann kann ich ne Menge Traum"Kategorien" unterscheiden. Das sind klarerweise jetzt ganz subjektiv festgelegte Kategorien, sie erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder universelle Nachvollziehbarkeit.

      Die belanglosesten Träume sind bei mir die normalen Alltags-Aufbereitungsträume. Da ist nichts magisch. Dann gibt es auch ne Menge Träume, die anscheinend bildersprachlich ablaufen. Die könnte man jetzt deuten, tu ich in den meisten Fällen nicht, weil da in meinem Erleben kaum Energie in diesen Träumen steckt.

      Dann wiederum kenne ich Träume mit starken Bildern, die viel in mir bewegen. Oft sind das Heilungsträume, wo sich bestimmte Energien lösen, freisetzen, und wenn ich aufwache, bin ich in einem energetisch anderen Zustand als davor. Also das passiert, nicht häufig, aber immer mal wieder, z.B. auch nach der Einnahme homöopathischer (Hoch)Potenzen. Aber auch hier würde ich keinen Zusammenhang sehen zur NAW.

      Ich kenne auch bilderloses Träumen. In diesen Träumen sagt mir jemand etwas, gibt mir eine Information, "klingelt" bei mir an, manchmal lese ich auch die Botschaft. Das sind ganz eindeutige Nachrichten, die sich später im normalen Alltag verifizieren lassen. Mitunter sind das auch Vorausschauen von Dingen, die erst Jahre später hier manifest werden. Oder einfach nur ein Gruß wie "He, hab an dich gedacht! Wie geht's dir?" Diese Träume habe ich aber nur mit Menschen, zu denen eine enge Bindung besteht oder bestand.

      Lacerta schrieb:

      Träume können auch ein Tor zur NAW sein. Ich kenne es von mir, dass sich in seltenen Fällen Informationen auch durch Träume offenbarten. Passiert manchmal wenn ich das schamanische Reisen vernachlässige und eine wichtige Information gerade durch möchte.
      Die Träume, die mit Krafttieren usw. einhergehen, wie ich sie hier ansatzweise beschrieben hatte, das wären dann die schamnischen. Die sind auch selten. Aber es gab sie. Ich weiß nicht, ob ich das schamanische Reisen vernachlässige. Was ich aber sicher weiß ist, dass ich im Alltäglichen ziemlich kopflastig bin. Von daher können da gar nicht alle Informationen an mich ran, jedenfalls nicht bis in mein Bewusstsein. Das ist soweit auch in Ordnung für mich, weil ich oft nicht die Zeit und Muße habe für echtes Praktizieren. Aber wenn es jetzt nicht um eiserne Disziplin geht, sondern um Vertrauen, dann weiß ich, dass ich mich drauf verlassen kann, dass sich die Wesen melden werden, wenn ich es brauche.

      Gerade auch bei dem, was da als Attacke aus der Mittleren Welt ankam, das hatte ja extremen Realitätsbezug. Hätte ich das so stark im Alltag wahrgenommen, hätte ich einfach nur Angst bekommen. Der Verstand ist manchmal auch ein nützlicher Filter. So war der Traum ein Warn- und Weckruf, und ich hatte mir im Anschluss an diesen Traum ja auch die Wachtposten an den Grenzen verstärkt.

      Lucia schrieb:

      Schamanische Reisen unternimmt man ja, um zu arbeiten. Viele denken, es geht rein darum, sich Informationen zu holen, doch Schamaninnen werden dann auch sehr oft - außer es kommt eine Ansage, dass man nichts machen soll - direkt aktiv und bearbeiten während der Reise das Problem. Und es sollten dann auch, wenn es Schamanismus ist, Ergebnisse in unserer Wirklichkeit manifest werden

      Lucia schrieb:

      Denke, dass ist schon ein starker Unterschied zu Infos aus Träumen. Außer eben, man hätte das, wie anfangs erwähnt, erlernt und betreibt luzides Träumen.
      Ich habe nichts davon "richtig" gelernt. Nicht in Kursen oder bei Meistern und schon gar nicht bei einem Stamm. Den Zugang zum Träumen hatte ich aber schon mein ganzes Leben, und mir geht es viel besser, wenn ich gut schlafen kann und die Träume einfach kommen dürfen. Da das mit dem Schlaf in den letzten Jahren so ne Sache war, bin ich heilfroh, wenn dann doch die wichtigen Sachen doch einfach so "durchkommen". Der Vorteil der Träumens ist einfach das Fehlen der Zensur, und davon hat mein Verstand im Alltag ne gute Portion abbekommen ;). So kommt die Info dann pur und stark an.

      Aber du hast Recht, oft reicht dann die Info aus den Träumen, die eigentliche Arbeit mache ich dann im Anschluss im Bewusstsein, sei es, den Traum zum Guten zu ende zu träumen oder direkt noch mal zu reisen.

      Lacerta schrieb:

      Überlieferungen aus unserer Kultur die am ehesten zu meinem Erlebten passen würden, wären die des Drudendrucks. Es könnten auch eine Schlafparalysen oder AKEs (außerkörperliche Erfahrung) gewesen sein, allerdings kämen die ohne Verbündete aus.

      Das ist interessant. Im Grunde könnte ich sagen, dass mein Weg in die anderen Welten genau an dem Punkt begann, als ich solche Paralysen erlebte. Ich hatte bloß keine Ahnung was abläuft, ich war gerade 17 geworden. Bezeichnenderweise nach einer Reise nach Auschwitz, wobei das Eintreten durch die Lagermauern in Birkenau tatsächlich sich anfühlten wie eine Durchtritt in eine andere Wirklichkeit. Als wär ich in einem Bild. Kein Lüftchen regte sich, alle anderen waren Statisten. Der Geruch.

      Danach ging es dann los, massive Herzrhythmusstörungen (im EKG sichtbar), Atemstillstände ohne was tu zu können, Panik, außerkörperliches Erleben, Träume vom Sterben, Begegnungen mit dem Tod (panische Schockstarre), später AufgehobenSein im Urlicht. Hätte ich da jemanden gehabt, der mir die Dinge erklärt hätte. Hatte ich aber nicht, und so habe ich mich Schritt für Schritt selber auf Erkundungsreise begeben und mir letztlich all mein Wissen durch eigene Erfahrung (zum Teil hart) erarbeitet.

      Lacerta schrieb:

      dass Verbündete sich manchmal wie diese Druden verhalten können.
      Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verbündete waren. Magst du mehr drüber erzählen, wie du das wahrnimmst?



      Noch mal zum Thema Grenzen und Orientierung:

      Lacerta schrieb:

      Vorausgesetzt du bist in der NAW und nicht noch in deiner eigenen Seelenwelt oder Phantasie, würde ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass es sich bereits um öffentliche Orte handelt zu denen jeder Zutritt hat.

      Wolfsspur schrieb:

      Beim Reisen bereise ich "meine" schamanischen Welten...und ich würde auch ziemlich allergisch darauf reagieren, wenn in einer "meiner" schamanischen Welten plötzlich ein Schamanski rumtobt, der da nix zu suchen hat bzw. nicht explizit eingeladen wurde. Da aber "meine" schamanische Welt nur ein Teil der großen Welt der Geister ist, ist sie logischerweise mit allen anderen Welten verbunden.
      Ich sehe das inzwischen auch ganz klar wie Wolfsspur. ich habe nicht nur in der NAW, sondern auch ganz konkret im Alltag die letzten Monate und Jahre damit verbracht, die Grenzen klarer aufzustellen, mein Revier gut zu pflegen, und gegen jegliches ungefragtes und störendes Eindringen und Übergriffigkeiten zu verteidigen. Der Teil meiner Unterwelt, in dem ich regelmäßig bin, ist frei von Eindringlingen. Es gab Versuche, das ja. Aber ich würde mich auch sehr wehren, und das tue das auch, wenn da plötzlich jemand ungefragt dareinschneien würde. Also: Nein, das sind keine öffentlichen Plätze, und die Grenzbereiche sind mittlerweile ziemlich eindeutig.

      Birkenfrau schrieb:

      Im Prinzip muss man in der NAW erst mal seine eigenen Muster unterscheiden lernen, bevor man sich weiter hinauswagen kann.
      Und da bin ich immer noch bei, in meinen eigenen alltagsweltlichen und nicht-alltagsweltlichen Bereichen aufzuräumen, diese Bereiche zu erkunden, und wenn dran, auch zu arbeiten mit aller Hilfe, die ich habe.

      Und ich meine zu spüren, selbst wenn ich nicht permanent reise oder diszipliniert lerne, dass meine Wahrnehmungen bezüglich anderer Menschen auch noch mal klarer werden. Wenn ein Ruf kommt, bin ich da. Wenn nicht, kümmere ich mich um meinen Kram. That's all.

      Viele liebe Grüße
      Birkenfrau
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      Birkenfrau schrieb:

      Was ich aber sicher weiß ist, dass ich im Alltäglichen ziemlich kopflastig bin. Von daher können da gar nicht alle Informationen an mich ran, jedenfalls nicht bis in mein Bewusstsein. Das ist soweit auch in Ordnung für mich, weil ich oft nicht die Zeit und Muße habe für echtes Praktizieren. Aber wenn es jetzt nicht um eiserne Disziplin geht, sondern um Vertrauen, dann weiß ich, dass ich mich drauf verlassen kann, dass sich die Wesen melden werden, wenn ich es brauche.
      Ich bin auch sehr kopflastig, gleichzeitig auch empathischer als ich möchte. Im Alltag ist es oft eine Herausforderung mich nicht zu sehr in dieser Mischung zu verfangen, besonders wenn ich in Gesellschaft bin. Das liegt aber eher an erlernten Verhaltensmustern, derer ich mir mittlerweile bewusst bin (auch wenn es dadurch nicht einfacher wird). Es braucht mal mehr mal weniger Disziplin, wodurch andere Wahrnehmungen schwer ins Bewusstsein dringen können. Wenn ich für mich bin fällt es leichter. Das schamanische Reisen ist dennoch meine präferierte Methode, aufgrund des klar abgegrenzten Rahmens.

      Birkenfrau schrieb:

      Gerade auch bei dem, was da als Attacke aus der Mittleren Welt ankam, das hatte ja extremen Realitätsbezug. Hätte ich das so stark im Alltag wahrgenommen, hätte ich einfach nur Angst bekommen. Der Verstand ist manchmal auch ein nützlicher Filter. So war der Traum ein Warn- und Weckruf, und ich hatte mir im Anschluss an diesen Traum ja auch die Wachtposten an den Grenzen verstärkt.
      Eine Attacke war es in meinem Fall zwar nicht, allerdings bekam ich einmal unerwünschten Besuch von einer schamanisch tätigen Person. Da meine andersweltliche Wahrnehmung im Alltag, aus oben genannten Gründen, eher eingeschränkt ist und ich in der Zeit wenig bis nicht gereist bin, bahnte sich diese Information im Traum seinen Weg. Auch ich überdachte dann wie viel ich wem erzähle und welche Maßnahmen ich in der NAW ergreifen möchte.

      Birkenfrau schrieb:

      Das ist interessant. Im Grunde könnte ich sagen, dass mein Weg in die anderen Welten genau an dem Punkt begann, als ich solche Paralysen erlebte. Ich hatte bloß keine Ahnung was abläuft, ich war gerade 17 geworden. Bezeichnenderweise nach einer Reise nach Auschwitz, wobei das Eintreten durch die Lagermauern in Birkenau tatsächlich sich anfühlten wie eine Durchtritt in eine andere Wirklichkeit. Als wär ich in einem Bild. Kein Lüftchen regte sich, alle anderen waren Statisten. Der Geruch.
      Mit 16 hatte ich meinen ersten Schul-KZ-Besuch. Das was du als "Durchtritt in eine andere Wirklichkeit" beschreibst, empfand ich damals als imaginäre Mauer. Der Atem stockt und eine ungute Gegenwehr bestimmte Räume zu betreten machte sich breit. Ich hatte damals und auch heute zwar nicht das Gefühl in eine andere Wirklichkeit zu treten, denke aber dass mich der empathische Eindruck genug gebeutelt hat. Ich will mir nicht ausmalen, wie es gewesen wäre hätte ich dazu noch NAW-Eindrücke erhalten. Nachwirkungen wie du sie beschreibst, stelle ich mir sehr unangenehm vor.

      Birkenfrau schrieb:

      Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verbündete waren. Magst du mehr drüber erzählen, wie du das wahrnimmst?
      Es fällt mir schwer die Frage rational zu beantworten. Ich bin mir in diesen sehr wenigen Momenten sicher gewesen, dass es einer meiner Verbündeten war. Nicht unbedingt deswegen weil ich ihn gesehen habe, sondern weil ich weiß wie es sich anfühlt wenn er anwesend ist. Wenn du Nachts im dunkeln in deinem Bett liegst und dein Partner liegt neben dir, dann weißt du dass es dein Partner ist auch wenn du ihn nicht sehen kannst. Du weißt aber wie es sich anfühlt neben ihm zu liegen, weil es dir vertraut ist. Befände sich dort ein anderer, würdest du es merken. So in etwa verhielt es sich bei den Träumen.

      Birkenfrau schrieb:

      Noch mal zum Thema Grenzen und Orientierung:

      Ich sehe das inzwischen auch ganz klar wie Wolfsspur. ich habe nicht nur in der NAW, sondern auch ganz konkret im Alltag die letzten Monate und Jahre damit verbracht, die Grenzen klarer aufzustellen, mein Revier gut zu pflegen, und gegen jegliches ungefragtes und störendes Eindringen und Übergriffigkeiten zu verteidigen. Der Teil meiner Unterwelt, in dem ich regelmäßig bin, ist frei von Eindringlingen.
      Ein Teil der NAW bilden "meine schamanischen Welten", abseits davon bietet die NAW - wie ich sie wahrnehme - aber noch mehr.
      Wir nehmen das wohl unterschiedlich wahr, oder definieren es anders. Für mich total in Ordnung. :)
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      Liebe Lacerta,

      Lacerta schrieb:

      Wenn ich für mich bin fällt es leichter.
      Ja, geht mir ganz genauso. Ich nehme viel bei anderen wahr. Wenn es eine 1:1 Situation ist, dann kann ich das ziemlich gut sortieren, was ich bin und was der andere. Mit mehr Menschen wird es immer schwieriger. Dazu kommen Erwartungen oder die Erwartung von Erwartungen an mich. Bin ich allein, kann ich das wiederum alles sehr gut auseinanderhalten und bin mehr in meiner Kraft und kann immer noch genug wahrnehmen.

      Lacerta schrieb:

      Das schamanische Reisen ist dennoch meine präferierte Methode, aufgrund des klar abgegrenzten Rahmens.
      Ja, das ist auch gut und sinnvoll, wenn du das so klar hast für dich. Für mich ist das Reisen - auch - eine Methode, aber nicht immer diejenige, die ansteht. Wobei, ich experimentiere viel mit den verschiedenen Hirnfrequenzen, und wie man die hervorrufen kann mit den verschiedenen Methoden. Das ist ja auch alles miteinander verwandt.

      Lacerta schrieb:

      Ein Teil der NAW bilden "meine schamanischen Welten", abseits davon bietet die NAW - wie ich sie wahrnehme - aber noch mehr.
      Ja, ich glaube wir liegen dann doch nah beieinander. Der Faden hier war ja genau deshalb entstanden, weil ich es noch nicht ganz klar hatte bzw. weil mein Verstand nun eine genaue Definition für die Grenze haben wollte. Inzwischen, mit dem zeitlichen Abstand, ist mir klarer, was nun meine Bereiche sind und was nicht. Wenn man dann für andere schaut, dann ergeben sich mitunter ganz anders geartete Landschaften oder Welten, wie man sich das nicht hätte ausdenken können, z.T. ganz fremdartig im Vergleich zu den eigenen Landschaften.

      Lacerta schrieb:

      Ich will mir nicht ausmalen, wie es gewesen wäre hätte ich dazu noch NAW-Eindrücke erhalten. Nachwirkungen wie du sie beschreibst, stelle ich mir sehr unangenehm vor.
      Das weiß ich bis heute nicht genau, was das war. Ich muss es aber auch nicht wissen im Sinne von "festnageln". Je nach Blickwinkel kann ich das ganz verschieden sehen, von "einfacher" Wahrnehmung der Energien dort, über Besetzung, Reinkarnation oder Ahnenthema, es kann alles sein. Fakt ist, dass es für mich initiatischen Charakter hatte.

      Und das wusste ich seltsamerweise schon Monate vorher, da war noch nicht klar, dass ich dorthin fahren würde. Ich hab mich in dem Sommer davor von meiner Jugend, meinem Leben verabschiedet (ich war 16). Das war ganz bittersüß-melancholisch. Und ich wusste im Sommer, dass ich mir ein paar Monate später die Haare abrasieren würde. Bloß den Grund wusste ich noch nicht. Also das ist etwas, was ganz tief in meine Biographie gehört, ein Teil von mir, den ich auch nicht missen will. Womit man das letztlich erklärt, ist für mich zweitrangig.

      Zur Drude:

      Lacerta schrieb:

      weil ich weiß wie es sich anfühlt wenn er anwesend ist.
      Das ist nachvollziehbar. Musste nicht weiter erklären.

      Viele liebe Grüße
      Birkenfrau
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      @Lacerta
      Ich hab soviele Buchinhalte - vor allem ethnologische, weniger esoterische - in meinem Kopf, die eine riesige Informationsflut sind, jedoch ohne fotografisches Gedächtnis weiß ich nur noch Inhalte, jedoch nicht genau jetzt was in welcher Kultur speziell ist. Außer die, die mich persönlich betreffen, beispielsweise durch Abstammungslinien.

      Zur Sache mit "NAW" für alle ... ja klar ist die für alle. Sonst wären Gruppenreisen gar nicht möglich. Sonst wär es gar nicht möglich, dass in traditionellen Kulturen Schamaninnen in ganz spezielle Gebiete reisen, die auch für alle gleich aussehen.

      Lucia :winke:
      Gesundheit ist der größte Reichtum.
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      Moin zusammen,
      wegen angeschlagen nur kurzer Nebeneinwurf (ließe sich wesentlich mehr schreiben, aber nicht jetzt)

      Lacerta schrieb:

      dass Verbündete sich manchmal wie diese Druden verhalten können
      ... was ausnehmend wenig sinnvoll wäre.

      Warum sollte ein/e Verbündete/r sich so verhalten, dass es der Person, mit der er/sie verbündet ist, schadet? Das wäre gegen das gerichtet, wofür Verbündete da sind.
      Im Übrigen: Wennst Probleme mit Druden hast, setz doch Drudensteine ein - dafür (oder besser, zum Schutz dagegen) gibt's die doch. ;)

      So_ und für alle, die nicht wissen, was Druden (auch Schrättele genannt) sind: Diese Wesen sollen sich nächtlich auf den Brustkornb Schlafender setzen und so Alpträume (das Wort Alpdruck hat damit zu tun) verursachen.
      Drudensteine (allgemein auch als "hühnergötter" bekannt) sind Steine mit Loch. An der Ostseeküste und der englischen Südküste gehäuft zu finden.
      Sehr gut und effektiv bei schamanischer Arbeit einsetzbar - gerade, wenn es um Alpträume geht.
      Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)