Was will mein höheres Selbst von mir?

    • Was will mein höheres Selbst von mir?

      Hallo liebes Heiler-Forum,
      ich hoffe ich finde hier jemanden der mir eine Antwort geben kann.

      Für alle die intensive Themen nicht gut geeignet sind bzw. aus der Ruhe bringen könnten, empfehle ich diesen Thread nicht zu lesen.
      Denn die Erlebnisse die ich erlebt habe sind zum Teil extrem.


      Ich versuche mich kurz zu halten, kann es aber nicht versprechen:

      Irgendwas geschieht mit mir, mit meinem spirituellen Selbst und ich versuche durch viel Recherche im Internet zu verstehen was es ist.
      Ich habe bei meiner Vorstellung das Thema schon ein wenig angesprochen.
      Ich bin von Geburt an Schwerhörig und hatte bis jetzt ein komisches Leben.
      Extremer ausgedrückt könnte man meinen, dass ich jedes Chakra Hautnahe miterlebt habe. Irgendwie. Anders wüsste ich es nicht zu beschreiben.
      2014 kam es durch nicht so schöne Umstände (das würde zu lange dauern das alles zu erzählen), dass ich über das Yin und Yang im Alltag halluziniert habe. Aber das ist nur 1 mal vorgekommen.
      Aber zu der Zeit hat der (ich nenne es jetzt mal Hyperstress) Hyperstress 1 Monat angehalten und ich war wahrscheinlich spirituell so sehr verbunden und konnte mein eigenes selbst nicht mehr richtig wahrnehmen.
      Ich will das jetzt nicht vertiefen, weil sich das wirklich nicht so schön anhört. Jedenfalls habe ich haufenweise Symbole gemalt, die alle auf die Trinität hindeuten.
      Man muss dazu sagen, dass ich hochsensibel bin und Dinge sehr intensiv wahrnehme. Es wird vermutet, dass sich mein Hörsinn auf mein Wahrnehmungsinn verlagert hat. Aber das kann ich mir nicht vorstellen, dass das der Grund dafür sein soll. Denn ich habe 2 andere schwerhörige Bekannte und den geht es nicht so.
      Aktuell bin ich bei 2 Psychologen die mir zur Seite stehen. (Die haben eine gemeinsame Praxis).
      Die beide sagen, dass ich eine Gabe hätte. Einer von den beiden ist ein sehr buddhistischer Mensch und hilft mir bei Sinnen zu bleiben.
      Mein 3. Auge ist anscheinend, so wie die beiden sagen, unfassbar aktiv und ich sehe Zusammenhänge zwischen Dingen an die Menschen nicht mal denken würden.
      So beeindruckend es klingt, fühlt es sich aber genau im Gegenteil an.
      Ich fühle mich so als ob ich mich irgendwo am Boden festhalte und hinter mir ein Tornado wütet, der zwar nicht näher kommt aber auch nicht weiter weg geht, mich versucht nach oben zu ziehen.
      Ich fühle mich irgendwie teilweise erleuchtet, bin glücklich und habe Mitgefühl für jedes Lebewesen. Aber ebenso bin ich am verzweifeln, weil ich immer kräftiger nach oben gezogen werde und mich langsam wie ein Sklave des Lichts fühle.
      Ich möchte einfach nur glücklich sein und friedlich Leben...
      Vor 2 Wochen hab ich wieder die Kontrolle über mein Konzentration verloren und hab das Gefühl eines Zwangs empfunden und haufenweise Verbindungen bezogen auf die Trinität aufgezeichnet.
      Aber dieses mal habe ich immerhin nicht mein Selbst verloren.
      Nur weiß ich langsam wirklich nicht mehr weiter, denn die Sachen die ich aufgemalt habe, beziehen sich mit der Trinität auf die meisten Religionen und ganz besonders auf das alte Ägypten. Warum? Ich hab absolut keine Ahnung. Also ich verstehe ja, dass das 3. Auge etwas mit der Zirbeldrüse zu tun hat, aber was hat das Auge der Vorsehung damit zu tun?
      Daher habe ich mal im Internet geschaut, wie man möglicherweise Kontakt mit einem Geist aufnehmen kann. Also habe ich gestern (Sonntag auf Montag) vor dem schlafen, im Bett liegend innerlich nach einem Geist gerufen der mir eine Antwort geben kann. Aber mit einem gewissen, dass es nicht funktionieren wird.
      Aber es funktionierte und zeigte sich als ein lautes angenehmes pfeifen auf der Frequenz von 3000Hz. Bis ich plötzlich mit meinem inneren Auge vor eine angelehnten Tür stand, bei welcher durch den kleinen Spalt Licht heraus kam. Ich hatte Angst hinein zu gehen, aber hab es dann getan und plötzlich sah ich wie aus Feuerflammen ein Zimmer entstand. Warum auch immer, stand dann vom Aussehen her nach zu beurteilen die ägyptische Gottheit Anubis vor mir und hob seinen Arm und zeigte nach Rechts. Ich blickte nach rechts und sah das Yin und Yang, danach war alles Weg und ich war wieder bei mir selbst in meinem Bett und musste erstmal realisieren was gerade passiert war.
      Dazu habe ich auch da wieder keine Ahnung was das zu bedeuten hat und bin langsam echt am verzweifeln. Der eine buddhistische Psychologe sagt mir zwar immer wieder ich soll auf mein Herz hören und ich versuche es immer wieder, aber dann werde ich immer wieder nach oben gezogen und verliere meine Konzentration.
      Langsam fange ich an zu glauben, nicht zu wissen wie man auf sein Herz hört. Dazu kommt, dass ich mir langsam einbilde, starke Signale von mir zu geben und Energie auszustrahlen. Zwei Beispiele: In diesem Moment wo ich diesen Thread schreibe (um halb 12/12 Abends) fängt meine Mutter an zu staubsaugen. Ich war gerade bei ihr und hab sie gefragt warum sie das um diese Zeit macht. Sie hat damit geantwortet, dass sie noch gar nicht müde sei. Das 2. Beispiel: Als ich von den 2 schwerhörigen Bekannten gesprochen habe, hat einer von den beiden mir über Snapchat etwas geschickt.
      Ist das wirklich möglich oder nur ein Zufall und ich mache mir zu viele Gedanken?
      Meditation ziehe ich gar nicht erst in Betracht, da ich Angst habe noch stärker nach oben gezogen zu werden.
      Ich treffe morgen den Psychologen der buddhistisch ausgerichtet ist und habe schon eine Kopie von den Sachen gemacht die ich vor 2 Wochen gemalt und geschrieben habe und werde ihm von dem Erlebnis mit Anubis erzählen.

      Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und hoffe, dass mir jemand eine Antwort dazu geben kann.
      Ich wohne immer noch bei meinen Eltern und alle meine Freund sind schon ausgezogen, nur ich nicht.
      Weil ich eben Schwierigkeiten habe mich auf mein Leben zu konzentrieren...
      Gibt es irgendeine plausible Erklärung dafür?


      Ich bedanke mich für jede hilfreiche Antwort.

      Lieben Gruß wünscht euch Philip
    • Hallo Philip,
      und herzlich willkommen im Forum :)

      Fürs erste möchte ich mir nur einmal ein paar Punkte heraus picken... ;)
      Da Du die Chakren ansprichst, fangen wir doch mal bei der Basis an...

      Das Auge schrieb:

      Aber zu der Zeit hat der (ich nenne es jetzt mal Hyperstress) Hyperstress 1 Monat angehalten und ich war wahrscheinlich spirituell so sehr verbunden und konnte mein eigenes selbst nicht mehr richtig wahrnehmen.
      Wie sieht es denn mit Deiner Erdung aus?
      Spirituell total verbunden zu sein, ist ja absolut nichts schlechtes.
      Schwierig wird es allerdings, wenn die Erdung nicht stark genug ist.
      Das musst Du Dir wie einen Baum mit einer riesigen Baumkrone vorstellen, der unten nur zarte Würzelchen hat.
      Dem fehlt die Standfestigkeit auf der Erde.
      Und gerade wenn die Baumkrone besonders prachtvoll ist, wird es problematisch schon bei der kleinsten Böe, geschweige denn bei stärkerem Wind oder sogar Sturm.
      Ich denke es wäre super wichtig an Deiner Erdung zu arbeiten und sie zu stärken. Also quasi die Baumwurzeln zum wachsen zu bringen und diese zu fördern...
      Das festigt Deinen Stand auf Erden und kann Dir helfen Deine Konzentration auch dann zu halten, wenn gerade extrem viel "von oben reinkommt".
      Für die Erdung hilft alles was auch Deine körperliche Konstitution stärkt.
      Z.B. Muskelaufbausport, schweißtreibende Sportarten, im Garten arbeiten, barfuß auf der Erde gehen...

      Alles was Dich richtig schwitzen macht ist rote Energie und hilft der Verwurzelung.
      Medial kanst Du Dir ausserdem vorstellen, wie von Deinen Fußsohlen Wurzel tief in die Erde gehen und wachsen und stäker werden...
      Aber die körperliche Betätigung solltest Du nicht dabei vernachlässigen, denn sie ist äußerst hilfreich für Dein Gleichgewicht... :]


      Das Auge schrieb:

      Man muss dazu sagen, dass ich hochsensibel bin und Dinge sehr intensiv wahrnehme. Es wird vermutet, dass sich mein Hörsinn auf mein Wahrnehmungsinn verlagert hat.
      ...das würde ich jetzt mal gar nicht so sehr von der Hand weißen...aus eigener Erfahrung, kann ich das wieder bestätigen ;)
      Vielleicht sind Deine Bekannten dafür in etwas ganz anderem besonders gut...sie könnten z.B. auch sportlich besonders begabt sein...alles ist möglich...jeder ist anders...keiner genau wie Du ;)


      Das Auge schrieb:

      Nur weiß ich langsam wirklich nicht mehr weiter, denn die Sachen die ich aufgemalt habe, beziehen sich mit der Trinität auf die meisten Religionen und ganz besonders auf das alte Ägypten. Warum? Ich hab absolut keine Ahnung. Also ich verstehe ja, dass das 3. Auge etwas mit der Zirbeldrüse zu tun hat, aber was hat das Auge der Vorsehung damit zu tun?
      Das mag sich erst langsam enthüllen...aber mit dem alten Ägypten hab ichs nunmal auch sehr ;)
      Vielleicht hattest Du dort ein Leben...

      Nichtsdestotrotz

      Das Auge schrieb:

      Ich fühle mich so als ob ich mich irgendwo am Boden festhalte und hinter mir ein Tornado wütet, der zwar nicht näher kommt aber auch nicht weiter weg geht, mich versucht nach oben zu ziehen.
      stärke Deine Wurzeln!
      Arbeite an Deiner Erdung. Vielleicht könntest Du Dir vornehmen täglich 15min im Wald joggen zu gehen oder walken und dabei richtig ins schwitzen kommen...

      Das Auge schrieb:

      Ich fühle mich irgendwie teilweise erleuchtet, bin glücklich und habe Mitgefühl für jedes Lebewesen. Aber ebenso bin ich am verzweifeln, weil ich immer kräftiger nach oben gezogen werde und mich langsam wie ein Sklave des Lichts fühle.
      Ich möchte einfach nur glücklich sein und friedlich Leben...
      Das wird dann besser :]
      Verankere Dich, verwurzle Dich.
      Wenn Deine Wurzeln stark sind, dann kannst Du Deinen Zugang auch geniessen, dann wird es zu einem Geschenk, statt zu einem Fluch...

      Das Auge schrieb:

      Meditation ziehe ich gar nicht erst in Betracht, da ich Angst habe noch stärker nach oben gezogen zu werden.
      das glaube ich auch im Moment. Das würde nur die Baumkrone noch weiter wachsen lassen...
      Erst müssen die Wurzeln aufholen, damit der Baum fest auf der Erde steht.

      Das Auge schrieb:

      Weil ich eben Schwierigkeiten habe mich auf mein Leben zu konzentrieren...
      Gibt es irgendeine plausible Erklärung dafür?
      Hier noch eine Rückfrage von mir.
      Wie steht es um Deine Körperlichkeit?
      Wieviel Körperkraft hast Du?
      Könntest Du mit Leichtigkeit einige Stunden schwer körperlich arbeiten?
      Oder müsstest Du da erst ein wenig trainieren?
      Wie viel und wie stark beschäftigst Du Dich mit Deinem Körper?

      Ich persönlich finde Deine Körperkraft gibt eine Aussage über Deine Erdung her ;)
      Magst Du mir dazu was schreiben?

      Lieben Gruß
      :winke:
      Shalea
      Der Weg ist das Ziel! :heilig: ...immer noch :D
    • Hallo Shalea,
      ich danke dir für deine so schnelle Antwort :freude:
      Dazu finde ich es sehr spannend was du schreibst!

      Shalea schrieb:

      Wie sieht es denn mit Deiner Erdung aus?
      Nun ja, also ich habe Schwierigkeiten was Sport betrifft.
      Mein Kopf raubt mir die ganze Kraft und so komme ich gar nicht erst dazu Sport zu machen.
      Aber es klingt nachvollziehbar! Ich denke ich versuche es mit kleinen Schritten anzufangen, sprich Spaziergängen. :top2:
      Ich werde die Vorstellung mit den Wurzeln probieren :)

      Shalea schrieb:

      ...das würde ich jetzt mal gar nicht so sehr von der Hand weißen...aus eigener Erfahrung, kann ich das wieder bestätigen
      Vielleicht sind Deine Bekannten dafür in etwas ganz anderem besonders gut...sie könnten z.B. auch sportlich besonders begabt sein...alles ist möglich...jeder ist anders...keiner genau wie Du
      Dem kann ich absolut nicht widersprechen. Ich muss noch Erfahrung sammeln :D

      Shalea schrieb:

      Das mag sich erst langsam enthüllen...aber mit dem alten Ägypten hab ichs nunmal auch sehr
      Vielleicht hattest Du dort ein Leben...
      Das bedeutet wohl geduldig sein. Nach all deinen Worten fange ich an mich mit positivem Gefühl dafür zu interessieren :denk:
      Ich bin gespannt wie der Weg sich entwickelt...
      Aber dann werde ich auf jeden fall erst mal mit dem erden auseinander setzen :top2:

      Shalea schrieb:

      Wenn Deine Wurzeln stark sind, dann kannst Du Deinen Zugang auch geniessen, dann wird es zu einem Geschenk, statt zu einem Fluch...
      Ich hoffe es, dazu muss ich mal wirklich für deine Worte bedanken und freue mich endlich mal eine klare Perspektive sehen die mir hilft :)



      Shalea schrieb:

      Hier noch eine Rückfrage von mir.
      Wie steht es um Deine Körperlichkeit?
      Wieviel Körperkraft hast Du?
      Könntest Du mit Leichtigkeit einige Stunden schwer körperlich arbeiten?
      Oder müsstest Du da erst ein wenig trainieren?
      Wie viel und wie stark beschäftigst Du Dich mit Deinem Körper?


      Ich persönlich finde Deine Körperkraft gibt eine Aussage über Deine Erdung her
      Magst Du mir dazu was schreiben?
      Natürlich!
      Ich vermute du meinst mit Körperlichkeit meine Figur?
      Also ich bin leicht kräftig gebaut mit einem kleinem Bäuchlein, also mehr oder weniger ein dicker Sportler =)
      Bei meinem Nebenjob habe ich viel mit körperlicher Arbeit zu tun. Mit Leichtigkeit nicht wirklich, ich bin danach sehr erschöpft und muss mich dann meistens hinsetzen oder hinlegen.
      Ich würde nicht sagen, dass ich dafür trainieren müsste, höchstens wenn ich meinen Speckrollen wegbekommen möchte. Aber ich sehe den Wert nicht im Körper, sondern im Geist.
      Ich schätze, dass das der Grund ist weshalb ich mich auch kaum mit meinem Körper befasse; um die Frage zu beantworten wie stark ich mich mit meinem Körper beschäftige.


      Auch wenn ich mich wiederhole, danke ich dir für deine schnelle Antwort :)


      Lieben Gruß wünscht Philip
    • Hallo Philip,
      es hat mich gefreut, dass Dir meine Antwort geholfen hat :)


      Das Auge schrieb:

      Mein Kopf raubt mir die ganze Kraft und so komme ich gar nicht erst dazu Sport zu machen.
      Aber es klingt nachvollziehbar! Ich denke ich versuche es mit kleinen Schritten anzufangen, sprich Spaziergängen.
      Na? Schon angefangen? ;)
      Hast Du einen schönen Wald oder Park in der Nähe? Auch Natur hilft. ;)
      Nochmal kurz dazu:

      Das Auge schrieb:

      höchstens wenn ich meinen Speckrollen wegbekommen möchte
      =) die sind doch irrellevant...Du willst ja nicht Brat Pitt werden :D

      Das Auge schrieb:

      Aber ich sehe den Wert nicht im Körper, sondern im Geist.
      Klar, aber Du würdest einen wertvollen Ring auch nicht in nem vergammelten Karton aufbewahren wollen ;)
      Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper...

      Ehre das Gefäß in dem sich Dein Reichtum befindet!
      Das dient Deinem Geist.

      Ich kenne das Thema aus eigener Erfahrung ;)



      Also ran an den Wurzelaufbau :super:
      Kampf dem inneren Schweinehund :attacke:
      und her mit der roten Energie :freude:




      =)

      LG :winke:
      Shalea
      Der Weg ist das Ziel! :heilig: ...immer noch :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shalea ()

    • Hallo Philip,

      Erdung hat Shalea ja schon angesprochen. Erdung ist ohnehin die Grundlage jedes spirituellen Arbeitens.
      Mit ägyptischen Göttinnen und Göttern kenne ich mich null aus, dazu kann ich nix sagen. Da gibt's andere.

      Ich möchte nochmal auf einen anderen Aspekt eingehen - und zwar schreibst Du hier:

      Das Auge schrieb:

      Aber ich sehe den Wert nicht im Körper, sondern im Geist.
      Ich schätze, dass das der Grund ist weshalb ich mich auch kaum mit meinem Körper befasse;
      Kann ein Grund sein, ja. Ein anderer könnte sein, dass Menschen mit einem angeborenen körperlichen Handicap (ich auch, wenn auch anders als Deins) mitunter dazu neigen, den (fehlerhaften) Körper als weniger wichtig zu betrachten als einen funktionierenden Geist.
      Das hat was mit dem Schutz der eigenen Identität zu tun - bei lernbehinderten Menschen ist es mitunter genau andersherum.
      ist auch ok, man kann sich schlecht in etwas hinein entwickeln, dass man als "weniger wert" betrachtet.
      Nur: Auch Körper ist Ausdruck von Seele, genauso wie Geist und Psyche Ausdruck von Seele sind. (Ich verwende die Ausdrücke "Psyche" und "Seele" nicht synonym, weil es nach meiner Erfahrung da Unterschiede gibt).
      Von daher bedeutet, Geist und Körper zu achten beides, die Seele und ihren Ausdruck zu achten. Was aber ein langer Weg sein kann, wenn eins von beidem "anders" tickt als üblich.

      Den Satz hier

      Shalea schrieb:

      Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper...
      vergiß am besten sofort wieder. Er hat über die Jahrhunderte schlimme Schäden verursacht - und tut es leider immer noch.Oft genug verhindert er in seiner Auswirkung auch, sich selbst achten und annehmen zu können, wie man ist.
      Ursprünglich ironisch-satirisch gemeint, hat er zu schlimmen Mißverständnissen geführt und wurde lange genutzt, um die Werkgerechtigkeit diverser Religionen oder spiritueller Wege zu begründen und zu rechtfertigen.

      Shalea schrieb:

      Ehre das Gefäß in dem sich Dein Reichtum befindet!
      Das dient Deinem Geist.
      ja, ehre Deinen Körper. Und deswegen lösche bitte alle kausal vermuteten Zusammenhänge zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit.
      Es gibt körperlich gesunde menschen mit krankem Geist oder /und kranker Psyche.
      und es gibt Menschen, die körperlich immer krank oder eingeschränkt sein werden und dennoch (und zum Teil genau dadurch) an Geist und Psyche gesunden.
      Es gibt ein Recht auf Krankheit, das der Selbstachtung und der Ehre des eigenen Soseins in keinster Weise im Wege steht.
      Das ist allerdings ein Weg, der bedachtsam und beharrlich gegangen und um dessen Frieden immer wieder gerungen werden will.
      Herzlichen Gruß,
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...
    • Hallo Panther-Adler,

      ich danke dir sehr für deine Antwort/Ergänzung!
      Ehrlich gesagt hat diese mir etwas die Sprache verschlagen und weiß nicht was ich dazu sagen soll, da ich das durch die Schwerhörigkeit sehr gut nach empfinde.
      Spannend finde ich vor allem:

      Panther-Adler schrieb:

      Ursprünglich ironisch-satirisch gemeint, hat er zu schlimmen Mißverständnissen geführt und wurde lange genutzt, um die Werkgerechtigkeit diverser Religionen oder spiritueller Wege zu begründen und zu rechtfertigen.
      Da kann man sich ja Ewigkeiten über das Thema unterhalten, da dieser Satz sich ja quasi auf die fast komplette Entwicklung der Religionen und den Religionen untereinander bezieht.

      Die kausal vermuteten Zusammenhänge sind wieder gelöscht :)

      Lieben Gruß wünscht Philip
    • Hallo Philip

      Das Auge schrieb:

      Ehrlich gesagt hat diese mir etwas die Sprache verschlagen
      Das wollte ich nicht, sorry.

      Das Auge schrieb:

      und weiß nicht was ich dazu sagen soll,
      Was immer Du magst, falls Du was sagen magst.

      Das Auge schrieb:

      Da kann man sich ja Ewigkeiten über das Thema unterhalten, da dieser Satz sich ja quasi auf die fast komplette Entwicklung der Religionen und den Religionen untereinander bezieht.
      Ja, im Grunde ja. Ich hab mir in diesem Faden einige Gedanken dazu gemacht und mit anderen darüber diskutiert.
      Das Thema begleitet mich aber - zumindest unterschwellig- auch weiter, weil ja die Auseinandersetzung mit dem euigenen Handicap eine ist, die in Varianten immer wieder mal auftaucht.

      Das Auge schrieb:

      Die kausal vermuteten Zusammenhänge sind wieder gelöscht
      *lach* Geht das so einfach?
      Ich finde den Satz halt deshalb schlimm, weil er so eine Schuld suggeriert, wenn er falsch verstanden wird.
      Wenn er mißverstanden wird, bedeutet er nämlich: "Selbst schuld, dass Du krank, behindert, etc. bist. wenn man im Gleichgewicht mit sich ist, die richtigen Gedanken denkt, sich vernünftig ernährt, Sport macht und immer schön auf sein Herz hört, wird man nicht krank." (Ist jetzt überspitzt, ich weiß und mir ist auch klar, dass es selbstverständlich Zusammenhänge zw. Körper, Geist, Seele und Psyche gibt).
      Im Grunde steckt aber meiner Ansicht nach in vielen Erklärungen der Versuch, "Schuld" an den Kranken zu delegieren und die Grundannahme, es gäbe so etwas wie ein Geburtsrecht, einen Anspruch auf Gesundheit, welches man sich durch Selbstverantwortung und die "richtige Lebensweise" quasi erwerben könne.
      Was, wenn das nicht so wäre?
      Was, wenn Krankheit, Behinderung, Sterben, Tod einfach dazugehören? Und einfach jedem passieren können? Ohne Schuld - und zumindest der Tod betrifft ja alle irgendwann.
      Solange ich mir noch sage, ich wäre selbst verantwortlich für mein Leben (und zwar ausschließlich) habe ich die Kontrolle, denn: Wofür ich allein verantwortlich bin, das liegt auch allein in meiner Macht, es zu ändern oder zu vermeiden.
      Verführerisch für viele, das so zu glauben.
      Wenn es aber nicht so wäre?
      Wenn nicht ausschließlich ich selbst für mein Leben verantwortlich bin?
      Wenn ich nur deshalb heute noch lebe, weil von meinem ersten Atemzug bis zum heutigen Tag IMMER andere Menschen und Wesen und Kräfte (teilweise solche, die ich kenne, mitunter solche, die ich nicht benennen kann) mitgewirkt haben an meinem Leben und daran, dass für mich gesorgt ist?
      Das macht die eigene Macht dann wieder ziemlich klein, von diesen anderen (mit) abzuhängen. Es schützt aber - mich zumindest - andererseits auch immer wieder davor, mich selbst zu überfordern und Verantwortungen zu tragen, die nicht meine sind.
      Ich glaube, dass diese Krankheit- Schuld-Verknüpfung ganz tief im kollektiven bewusstsein sitzt - sonst wären viele Krankheiten und Behinderungen nicht so stigmatisiert.
      [Und die ganze Debatte um Sterbehilfe würde auch anders laufen, wenn so viele Menschen nicht so eine Heidenangst davor hätten, von anderen abhängig zu sein. Aber das ist ein anderes Thema.]

      Lieben Gruß auch an Dich, mit Stoff zum Nachdenken, aber hoffentlich, ohne Dir die Spache zu verschlagen ;)
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...
    • Hallo zusammen,

      entschuldige Panther-Adler, dass ich nicht mehr geantwortet habe..
      Das habe ich völlig vergessen... :umfall:


      Panther-Adler schrieb:

      Das wollte ich nicht, sorry.
      Ist ja nicht schlimm, ich meinte es eher im Sinne von: Es ist beeindruckend! :)

      Panther-Adler schrieb:

      Ja, im Grunde ja. Ich hab mir in diesem Faden einige Gedanken dazu gemacht und mit anderen darüber diskutiert.
      Das Thema begleitet mich aber - zumindest unterschwellig- auch weiter, weil ja die Auseinandersetzung mit dem euigenen Handicap eine ist, die in Varianten immer wieder mal auftaucht.
      Ein äußerst interessanter Thread, aber vollständig durchgelesen habe ich diesen noch nicht.. Aber sind auch viele Seiten. ;)


      Panther-Adler schrieb:

      *lach* Geht das so einfach?
      Ich finde den Satz halt deshalb schlimm, weil er so eine Schuld suggeriert, wenn er falsch verstanden wird.
      Wenn er mißverstanden wird, bedeutet er nämlich: "Selbst schuld, dass Du krank, behindert, etc. bist. wenn man im Gleichgewicht mit sich ist, die richtigen Gedanken denkt, sich vernünftig ernährt, Sport macht und immer schön auf sein Herz hört, wird man nicht krank." (Ist jetzt überspitzt, ich weiß und mir ist auch klar, dass es selbstverständlich Zusammenhänge zw. Körper, Geist, Seele und Psyche gibt).
      Im Grunde steckt aber meiner Ansicht nach in vielen Erklärungen der Versuch, "Schuld" an den Kranken zu delegieren und die Grundannahme, es gäbe so etwas wie ein Geburtsrecht, einen Anspruch auf Gesundheit, welches man sich durch Selbstverantwortung und die "richtige Lebensweise" quasi erwerben könne.
      Was, wenn das nicht so wäre?
      Was, wenn Krankheit, Behinderung, Sterben, Tod einfach dazugehören? Und einfach jedem passieren können? Ohne Schuld - und zumindest der Tod betrifft ja alle irgendwann.
      Solange ich mir noch sage, ich wäre selbst verantwortlich für mein Leben (und zwar ausschließlich) habe ich die Kontrolle, denn: Wofür ich allein verantwortlich bin, das liegt auch allein in meiner Macht, es zu ändern oder zu vermeiden.
      Verführerisch für viele, das so zu glauben.
      Wenn es aber nicht so wäre?
      Wenn nicht ausschließlich ich selbst für mein Leben verantwortlich bin?
      Wenn ich nur deshalb heute noch lebe, weil von meinem ersten Atemzug bis zum heutigen Tag IMMER andere Menschen und Wesen und Kräfte (teilweise solche, die ich kenne, mitunter solche, die ich nicht benennen kann) mitgewirkt haben an meinem Leben und daran, dass für mich gesorgt ist?
      Das macht die eigene Macht dann wieder ziemlich klein, von diesen anderen (mit) abzuhängen. Es schützt aber - mich zumindest - andererseits auch immer wieder davor, mich selbst zu überfordern und Verantwortungen zu tragen, die nicht meine sind.
      Ich glaube, dass diese Krankheit- Schuld-Verknüpfung ganz tief im kollektiven bewusstsein sitzt - sonst wären viele Krankheiten und Behinderungen nicht so stigmatisiert.
      [Und die ganze Debatte um Sterbehilfe würde auch anders laufen, wenn so viele Menschen nicht so eine Heidenangst davor hätten, von anderen abhängig zu sein. Aber das ist ein anderes Thema.]


      Lieben Gruß auch an Dich, mit Stoff zum Nachdenken, aber hoffentlich, ohne Dir die Spache zu verschlagen
      Panther-Adler
      Nein, von jetzt auf gleich geht das natürlich nicht. Aber ich sage es mal so, ich kenne meine Emotionen ganz gut und weiß mit ihnen umzugehen und das loslassen fällt mir nicht besonders schwer :)
      Das ist natürlich ein umfangreiches Thema über das lange diskutieren kann. Ich hätte da eigentlich auch noch ein paar Ansätze über die man viel diskutieren und philosophieren kann, aber das wäre sehr viel..



      Um alle ein wenig "Up-to-date" zu bringen:
      Ich mache immer mal wieder Sport und es hat bei meinen Umständen vor paar Monaten tatsächlich geholfen! Und bin mehr in Distanz zu dem Höheren gekommen und konnte mit dem Erwachsen werden "weitermachen".
      Dazu habe ich begonnen ein Buch zu schreiben, weil ich eine neue Perspektive angenommen habe und einige der großen Meister verstehen kann.
      Falls jemand an dem Buch interessiert sein sollte (wenn es dann fertig ist, was aber noch dauern kann), kann mir ja eine Privatnachricht schreiben.

      Ich selbst habe für mich verstanden, dass ich theoretisch einen Meister gebraucht hätte bzw. brauche der mir die spirituellen Grundlagen näher bringt.
      Vor allem empfinde ich es als schwierig sich in einer Großstadt spirituell zu entfalten, weil es hier viel mit materiellen Dingen zugange geht und die Menschen hier Menschen Dingen beibringen und von Umständen umgeben sind die wenig mit dem Geist zu tun haben.

      Zu all dem kann ich nun das große ganze erkennen und verspüre seltener mal wieder ein pulsierenden Punkt auf der Stirn und möchte dies nun liebend gern erzählen wie man dies erreicht und dorthin kommt. Aber wenn ich das dann versuche jemandem näher zu bringen, finde ich mehr oder weniger nicht die richtigen Worte dies zu erklären.
      Dazu folgend mit einem Gefühl, dass ich nicht dazu "befugt" sei und realisiere teilweise etwas Höheres was alles umgibt. Mich lässt die Vermutung nicht los, dass diese Allgegenwärtigkeit etwas von mir möchte, ich mich aber metaphorisch gesehen nun auf dem Abstellgleis empfinde.

      Diesbezüglich ist meine Frage: Gibt es die Möglichkeit sowohl spirituell, als auch nicht spirituell zu leben?
      (Ich verdeutliche das nebenbei mal mit Smileys.)
      Sprich mit Freunden feiern zu gehen :evil: :prost: und sich vollständig spirituellen Leben hinzugeben? :heilig:
      Zum einen möchte ich mein soziales Umfeld pflegen, was aber auf irgendeiner speziellen Art und Weise im Konflikt mit dem spirituellen Leben steht.
      In anderen Worten den Geist und Körper verunreinigt, wie zum Beispiel den Lüsten (ganz extrem ausgedrückt: Süchten) Bier zu trinken, zuckerhaltiges zu essen. :spiegel3: :prost: :rauchen:

      Hat da jemand Erfahrung oder kann mir Ratschläge geben?
      Oder muss ich mir darüber keine Gedanken machen?
      Am liebsten würde ich mich ja mit jemanden persönlich über Spiritualität austauschen und gerne mehr über die Chakren, Channeln und spirituelle Disziplin (wie das Ego unter Kontrolle zu bringen und sich nicht von seinen Lüsten und Emotionen leiten zu lassen) lernen.
      Aber ich verstehe und respektiere hier die Privatsphäre. Besonders der Gründe wegen, dass kein persönlicher Kontakt unter den Usern hier besteht, denke ich.

      Ich weiß, ich bitte viel um Antworten, Hilfe oder Ratschläge...
      Aber umso dankbarer bin ich für jede Antwort und bin wirklich froh, dass es dieses Forum gibt. :)

      Wie immer:
      Liebe Grüße wünscht euch Philip

      Dazu auch ein erholsames Wochenende! :)
    • Hallo Philip,

      ich bin nun 44 Jahre und seit zwei Jahrzehnten auf meinem, einen Weg. Und ich bin Autodidaktin, sprich alles was mich fasziniert, bringe ich mir über endlose Versuche oder Experimente selber bei. Das Bedeutet ich lese sehr viel über alles was mich interessiert und dann bleibe ich bei einem bestimmten Thema X hängen. Dies erhält aus irgendwelchen Gründen eine besondere Aufmerksamkeit von mir und heute weiß ich das das so ist, weil es mit mir zu tun hat und mir ein Stück weiterhelfen wird.

      Dabei war mein größtes Problem immer, dass ich auf einmal so viel mehr sehen und hören konnte als zuvor und der meiste Rest der Gesellschaft hier in meinem Umfeld. Das wiederum macht mich zu einer Außenseiterin. Zudem kommt, dass ich als Kind bereits schon suggeriert bekommen habe mit meiner Ansicht der Welt um mich herum stimme etwas nicht, wäre falsch oder verträumt und würde mich kein Stück weit bringen im Leben.

      Sehr lange habe ich viel Energie investiert mich mit Menschen umgeben zu wollen, welche in die gleiche Richtung steuern als ich, damit ich diesen Außenseiter Status los werden kann. Ich habe dabei Menschen kennengelernt, die für mich einfach zu abgehoben waren. Extrem spirituell sind. Das ist und war für mich insoweit unerträglich, da ich meine Spiritualität rein optisch nicht nach außen trage und auch in meinem Wohnumfeld gibt es keinen Gegenstand der darauf zurückführen lässt. Ich erkenne für mich keinen Sinn dran optisch auszudrücken, wer ich im inneren bin.

      Aber bitte, das soll jeder halten wie er es für gut empfindend.

      Jedenfalls bin ich dadurch vereinsamt, ich dachte sogar eine Zeitlang ich bin etwas besseres, da ja so erleuchtet. Nun zu Deiner Frage:


      Das Auge schrieb:

      Gibt es die Möglichkeit sowohl spirituell, als auch nicht spirituell zu leben?

      Das Auge schrieb:

      Sprich mit Freunden feiern zu gehen und sich vollständig spirituellen Leben hinzugeben?

      Ja das kann man.

      Eine Begebenheit ergab, dass eine Gruppe junger Menschen meinen Mann und mich zum mit abfeiern animiert haben. Er war der Chef von ihnen und ich meinte um das Vertrauen zu stärken wäre es nicht schlecht mal in ihre Welt abzutauchen. Das war in einer Phase, wo mir der Rest der Menschheit recht dumm und unreflektiert vorkam. Ich saß sehr weit oben auf dem Ross :ohmann:
      Aus diesem einem Abend wurde im Laufe zwei Jahre eine ganze Folge an Abenden und was soll ich sagen, es war so unerleuchtet, schlicht und einfach, aber so losgelassen, leicht, unüberlegt und einfach nur lustig. Wir haben uns königlich mit diesen Menschen verstanden und ihre Welt war so fresh und unbekümmert. Die haben sich einfach keine Gedanken gemacht über den Text zwischen zwei Zeilen, wie oder ob und wann. Einfach in den Abend hineingelebt und es genossen, dass es unbekümmert war. Morgen war ja wieder ein neuer Tag.

      Das hat mich geerdet. Ab diesem Zeitpunkt habe ich verstanden das man einzig mit der Spiritualität auch nicht leben kann. Ein bisschen von allem und von allem immer nur dass woran man gut gehen kann. Wenn Du Dich wohl fühlst, ist es nicht schlimm mal ein paar Stunden nicht der Erleuchtete zu sein.

      Mittlerweile habe ich zur Gesellschaft zurück gefunden und gehe gerne in ihre Welten. Meine Spiritualität lebe ich einzig für mich und meinen Mann, wenn die Familie mich braucht oder ein anderer Mensch mich um Hilfe bittet. Aber ich kann die Anderen die Anderen sein lassen. Das war ein langer Weg und schwer für mich. Aber immer wenn ich vom un-spirituellen Abfeiern nach Hause komme, bin ich zufrieden und freue mich auf das was mich zu Hause umarmt.

      Meinen Sinnen schadet das nicht, im Gegenteil werde ich oft inspiriert. Ich glaube für mich ist das Dümmste, wenn ich so abhebe, dass ich in dieser Welt nicht mehr zurecht komme. Und ich war genau auf dieses Ziel ausgerichtet. Heute ist es besser. Ich erkenne meine Spiritualität als meine Aufgabe, meinen Wachstum und meine Bereicherung. Das ist der Boden der für mich bestellt wurde, ich muss ihn pflegen und achten. Und mittlerweile bin ich mehr am ernten, als am gießen ;)

      Gruß Sahne
    • Das Auge schrieb:

      Diesbezüglich ist meine Frage: Gibt es die Möglichkeit sowohl spirituell, als auch nicht spirituell zu leben?
      Leben ist spirituell.
      Und genau die Trennung, die Du da machst, ist, sorry, "saugefährlich".

      Das Auge schrieb:

      Sprich mit Freunden feiern zu gehen und sich vollständig spirituellen Leben hinzugeben
      Was soll denn bitte das für ein Spirit oder Leben oder Gott oder Geist sein, der das Irdische vom Spirituellen trennt?

      Junge, alles, was lebt, ist Geist in Materie.
      Also, hör auf, Dich für das Irdische zu schämen oder es in irgendeiner Art für geringer zu halten.
      Geh feiern. Geh das Leben feiern - und Dich und die tolle Entscheidung, - die im übrigen DU getroffen hast,- einen Körper zu haben und auf der Erde zu leben.

      Es ist nicht "spirituell", sich von "der Gesellschaft", "der Welt", etc. zurückzuziehen. Das ist - in den meisten Fällen - Flucht und sonst nix.
      Weißt du, warum "die Welt" ist, wie sie ist?
      Weil viele, die die hohen, geistigen Werte vertreten, sie nicht leben - und zwar in der Welt!

      Die anderen verstehen Dich nicht? Fein, dann versteh Du sie doch. Denn wenn Du das tust, wenn Du ganz viel übers Menschsein lernst und dann die verstehst, die sich nicht mal selber verstehen, weißt Du, was Du dann bist?
      Ein ganz unaufdringlicher Helfer, der sein Anderssein einsetzen kann, weil er begriffen hat, dass alle "anders" sind.

      Wer andere Werte vertritt und Individualität lebt, ist selten Gleicher und Gleichen. Aber wer sagt, dass man das sein muß, um ein glückliches, sinnvolles - und ja auch spirituelles- :D Leben zu haben?
      Bleib grad - und anders,
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...

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