Kontakt zum Guide / Geistführer

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    • Kontakt zum Guide / Geistführer

      Hallo, zusammen,

      habt ihr persönlichen Kontakt zu eurem persönlichem Geistführer in irgendeiner Form?

      Falls ja, dann wie?

      Arbeitet ihr mit ihnen zusammen, redet ihr mit ihnen? Nehmt ihr sie wahr?

      Würde mich gern mit euch darüber austauschen!

      L.G.
      Kreoa :winke:
    • Kreoa schrieb:

      habt ihr persönlichen Kontakt zu eurem persönlichem Geistführer

      Ja. Auch wenn ich den Begriff "Geistführer" nicht verwende und nicht mag.

      Er stimmt nicht.

      Mein Begleiter führt meinen Geist nicht. Er führt auch meine Seele nicht. Oder meinen Körper.

      Führen hat bei mir oft so die Assoziation von "da geht's lang" von "anführen" - und das tut er wirklich (glücklicherweise!) nicht.

      Er begleitet mich, mit allem und deshalb, weil "to guide" auch "begleiten" heißt, verwende ich das Wort und mag es lieber.

      Und "Geist"führer schon darum nicht, weil das eine Wertung implizieren würde. So nach dem Motto: "Der Geist ist wertvoller als der Körper, der wird dann geführt- der Rest nicht."
      Das stimmt für meinen Guide schon gerade deshalb nicht, weil er mir immer wieder klar macht, wie wichtig es ist, meinen Körper zu achten, ihn wertzuschätzen, ihm zu vertrauen und ihm, im Sinne von Selbstfürsorge, zu geben, was er braucht- und damit auch, was ich brauche.

      Ich habe lange damit gekämpft, dass mein Körper weniger "funktioniert" als der Rest von mir. Und mein Guide (bzw. meine beiden Guides) hat/haben mir sehr deutlich gemacht, dass die nicht vergänglichen Dinge (Geist, Seele) keinesfalls wichtiger seien als die vergänglichen (Körper, Psyche).

      Kreoa schrieb:

      Falls ja, dann wie?
      Das ist verschieden.

      Kreoa schrieb:

      Nehmt ihr sie wahr?
      Ja, aber nicht dauernd und ununterbrochen. Inzwischen allerdings relativ regelmäßig.

      Kreoa schrieb:

      Arbeitet ihr mit ihnen zusammen,
      Was meinst Du damit? Ich empfinde es selten als "Arbeit", mich mit ur-alten Freunden zu treffen und auszutauschen.
      Aber ja, natürlich lerne ich dabei auch und das Lernen ist durchaus Arbeit, zumal der Lehrstoff nicht immer das "Lieblingsfach" ist. ;) Sondern eben oft auch Dinge, die eher, naja... sagen wir, für mich nicht einfache Themen sind. Siehe das Körper- Dingens- Selbstfürsorge-Thema, z.B.

      Und hin und wieder nutze ich die Connection auch für meine Arbeit, ja, klar.
      Ich habe beruflich mitunter mit Menschen in sehr belasteten Situationen zu tun, da gibt's dann schon mal innerlich ein: "Bitte gib mir die richtigen Worte." oder "hilf mir, da zu sein, ohne was tun zu müssen." Das kommt schon vor.
      Und es hat's auch schon gegeben, dass da plötzlich ein Satz war oder ein Bild zum Beschreiben oder Erklären, einfach mal so. Und dass ich nicht weiß, wo genau das jetzt herkommt - aber es passt. Ich hör mich das dann sagen und wunder mich selber.
      Aber wer bitte kommt auch einfach so auf "schwarze Eichhörnchen"? Dass die für diesen Menschen in der Situation trotzdem eine Bedeutung haben - und zwar eine sehr persönliche - woher soll ich das wissen? Ich kenne die Lebensgeschichten anderer nur soweit, wie sie sie erzählen.
      Dass plötzlich ein schwarzes Eichhörnchen eine Erinnerung herstellt, die der heutigen Situation einen anderen Dreh gibt, entzieht sich dann komplett meiner Kenntnis. Aber spätestens seit diesem Erlebnis - und dem Vergleich der Vorher- Nachher Situation - hab ich gelernt, das zu nehmen, was auf die Bitte um "gib mir bitte die richtigen Worte" kommt. Selbst wenn's ein schwarzes Eichhörnchen ist, mit dem mein Verstand so gar nix anfangen kann. :D

      Kreoa schrieb:

      Würde mich gern mit euch darüber austauschen!
      Da gibt's net so arg viel auszutauschen aus meiner Sicht, denn wie du selbst schon sagst: Es ist ein "persönlicher" Kontakt - und das bleibt er auch.

      Die für mich wesentlichen Punkte hab ich Dir dazu jetzt gesagt.

      Eins vielleicht noch: Das hat sich nicht erzwingen lassen. Das erste "Hallo" gab's Ende 2005. Ab da gab's so ein Wissen, wer da da ist, einen Namen und ein "sich offiziell bekannt machen". Dann gab's jahrelang nur ein gelegentliches Aufblitzen, Zuwinken, ein Gefühl von Begleitung und Schutz. Mehr aber auch nicht und jedenfalls keine regelmäßige Kommunikation im Sinne bewusster Frage-Antwort-Kombination.
      Das ging über viele Jahre so und da hat sich nichts weiter aufbauen oder erzwingen lassen. Das lief nicht.
      So- und dann gab's 2013 ein Ereignis, wo ich dann gefragt wurde ob ich bereit wäre, in die Schule zu gehen.
      "Wie, was in die Schule gehen?"
      "Ja, in die Schule gehen. Lernen. Den Guide bewusst als Lehrer annehmen und nicht ausschließlich als Beschützer, Begleiter; Freund, Kamerad, Wunscherfüllungserbitter. Darf ich Dein Lehrer sein? "
      Da hab ich dann mal drüber nachgedacht (und zwar länger, das war keine schnelle Entscheidung) und dann hab ich gesagt: "Mach ich, aber ohne jeden Zwang und nur, wenn's und solang's Freude macht."

      Und seitdem gehe ich - relativ zwanglos und in (m)einem eigenen Rhythmus bei meinem/mittlerweile meinen beiden Guide(s) in die Schule.
      Ohne jegliche Verpflichtung, jetzt zwingend Medium/Schamanin oder sonstwas werden zu müssen.
      Ich bekomme Ideen, Angebote, Impulse, Möglichkeiten, die ich nutze oder nicht nutze. Bekomme keine Entscheidung abgenommen und lerne. Und aus dem Gelernten ergeben sich dann wieder neue Fragen, neue Wege, neue Menschen... und insgesamt eben ein Leben. Mein Leben.

      Kreoa schrieb:

      redet ihr mit ihnen?
      Ja- und umgekehrt.

      Gruß,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Danke für deine sehr ausführliche Antwort!

      Das hilft mir schon weiter!

      Denn ich habe den Kontakt zu meinem Guide (ich mag das Wort "Guide" auch lieber) noch nicht sehr lange.
      Erst seit ein paar Wochen!
    • hmhm.. wie kommt's? Einfach so?

      Mich hätte das ziemlich überfordert. Und mir ist der Kontakt auch nicht "aufgedrückt" worden, ich hab nicht plötzlich Stimmen gehört oder sowas.

      Für mich war das eine langsame, ich möchte fast sagen, behutsame Entwicklung. Dafür bin ich dankbar.

      Dafür, dass es sich so langsam und ruhig und ganz in der Wahrung und Achtung des persönlichen Rhythmus' und Tempos entwickelt hat und entwickelt.

      Da gibt es auch - gerade in schamanischen Kulturen- ganz andere Geschichten.

      Geschichten auf Leben und Tod, die mit Freiwilligkeit wenig bis nichts zu tun haben.

      Von daher bin ich froh um diesen vergleichsweise sanften Weg, auch wenn ich mich ebenfalls mit Dinge auseinandersetzen musste und muss, die nicht immer leicht sind.

      Froh, kein Sprachrohr, Mittler, Heiler sein zu müssen. Mehr so eine Art "freier Mitarbeiter".

      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Hm ... ich empfinde den Kontakt bislang auch sanft und vorsichtig, nicht sich aufdrückend oder so.
      Den "Erstkontakt" hatte ich eigentlich schon vor Jahren in einem Traum. Nur war ich mir da noch nicht bewusst, dass er mein Guide ist.

      Jetzt, vor Wochen, hat er sich unerwartet in einer Mediation "gezeigt".
      Ich hab ein paar Tage gebraucht, bis ich begriffen habe, dass es mein Guide ist.
      Er hat es mir Stück für Stück in meinen Meditationen langsam gezeigt .... ebenfalls behutsam und rücksichtnehmend auf mein inneres
      Kind, sehr achtsam auf meinem Weg.

      Ich sehe mich auch mehr als "freiwilliger Mitarbeiter". Das hast du schön ausgedrückt.

      Kreoa
    • Hej, Kreoa,
      den Begriff "Geistführer" verwende ich auch nicht. Für mich ist es mein Begleiter oder eher eine Art Partnerschaft oder ein Teil von mir.

      Kreoa schrieb:

      habt ihr persönlichen Kontakt zu eurem persönlichem Geistführer in irgendeiner Form?
      Meinst Du mit "persönlichen Kontakt", dass ich ihn während der Trance trefe, in irgendwie anrufe oder ähnliches?

      Hm, eigentlich habe ich mehrere Wegbegleiter. Zwei davon ständig.

      Mein ** erster Wegbegleiter ** ist eine Wegbegleiterin, die ihre heilende Energien für mich und auch durch mich hindurch leitet.
      Sie rufe ich manchmal direkt an, wenn ich z. B. bei meiner Familie Beschwerden durch Massagen oder ähnliches lindern möchte.
      Wenn ich selbst mal wieder große Rückenschmerzen habe oder es meiner Lunge nicht so gut geht, rufe ich sie an, mich während meiner Trance-Heilreise zu begleiten und zu unterstützen.
      Sie kam irgendwann zu mir - in mein Leben geschlichen. Ich merkte dann schnell, dass sie meine Arbeit und auch mich selbst gut unterstützen kann. Ihre lindernden und heilenden Energien, die durch meine Hände hindurch auch in andere Wesen fließen, nehme ich sehr dankbar an.
      Deshalb habe ich eine Art Dank-Gebet - einen Spruch - für sie aufgeschrieben. (** soll keine Wertung sein ** )


      Mein zweiter Wegbegleiter ist an meiner Seite, stärkt und unterstützt mich, zeigt mir ab und zu auch mal einen möglichen Weg und tritt mir auch mal in den Hintern.
      Oftmals geht er dabei recht listig vor und "schlägt" mich mit meinen eigenen Waffen, wenn es gut für mich ist.
      Früher war er eher eine Art väterlicher Beschützer, mit dem ich mich ab und zu auch mal angelegt habe.
      Dann aber wurde er mehr ein Partner.
      Er ist mein ständiger Begleiter. Das gibt schon Sicherheit und Stärke. Allerdings denke ich nicht ständig an ihn. Ich weiß halt nur, dass er da ist, wenn ich ihn brauche.
      Er tauchte während einer Trancereise plötzlich auf. Damals bekam ich erst mal einen Schrecken und auch etwas Angst, da er mir eher kriegerisch gegenüber trat.
      Später wurde er väterlicher Freund und nun sind wir quasi Partner auf Augenhöhe.
      "Persönlichen Kontakt" habe ich zu ihm ab und zu während meiner Trancereisen. Manchmal rufe ich ihn dazu, damit er mich während einer etwas schwierigen Reise begleitet oder um ihn um Rat zu bitten. Es ist aber auch schon mal vorgekommen, dass er während der Trance einfach auftauchte (selten auch mal vor dem Einschlafen), um mir Hinweise zu geben, mir den Spiegel vorzuhalten oder um mich herauszufordern.

      Die anderen Begleiter, die ich habe, sind eher meine kurzzeitigen Helfer (viele sagen auch Krafttier). Meine kurzzeitigen Helfer kommen oft in Form von Tieren, während einer Trancereise zu mir, wie die weiße Wölfin oder der goldene Luchs.
      Aber diese Form der Begleiter meinst Du sicher nicht - oder?

      So dynamisch, wie das Leben selbst, ist eben auch die Begegnung mit den Begleitern.
    • Hallo Kreoa :)

      Ich setze mich zurzeit mal wieder ein bisschen mit dem schamanischen Paradigma auseinander und habe dazu nebst Krafttier dann auch meinen Geistlehrer/-führer bereist.

      Ständigen Kontakt habe ich eigentlich nur zu meinen Göttern, zu meinem Geistführer ist der Kontakt noch nicht so ausgereift, dass er einfach noch nicht so intensiv und permanent ist und schon bewusste Hinwendung braucht. Möglicherweise wird sich das ändern mit der Häufigkeit der Kontaktaufnahme. Ich begebe mich dazu also bewusst in Trance und trete in Kontakt. Und ich integriere die Inhalte, die mir dabei vermittelt werden wiederrum bewusst in meinen Alltag, was ich in der Tat als Arbeit ansehe. Sie machen sehr viel Sinn für mich und meine Entwicklung.

      Interessant sind für mich auch die Unterschiede Götter und Geistführer. Sie fühlen sich sehr unterschiedlich an. Während die Götter sehr autonom sind und eher die bestimmende Kraft über meine Interaktion mit ihnen, ist mir mein Geistführer stärker zugewandt und fühlt sich beinahe wie eine Art Alter Ego an.
      if this is the solution I want my problem back
    • Hallo zusammen,

      Sati schrieb:

      Ich setze mich zurzeit mal wieder ein bisschen mit dem schamanischen Paradigma auseinander
      Der Begriff "Geistführer" kommt m.E. nicht aus dem schamanischen Weltbild, auch wenn er dort, - meist als Lehrer aus der oberen Welt - ebenfalls auftaucht oder bekannt ist.
      In der europäischen Ideengeschichte taucht der Begriff eher in spiritistisch- okkulten Bewegungen auf (Kardec, etc).
      Wobei es ja Leute gibt, die die Ansicht vertreten, dass das schamanische Paradigma, weil es kultur- und religionsübergreifende Dinge gibt, die überall funktionieren (wenn auch auf verschiedene Art und Weise) quasi einen "Untergrund" dessen bildet.

      @Eirashand: Interessant, was Du da beschreibst, danke. Meinen zweiten Guide habe ich ähnlich erlebt (und erlebe ihn auch ähnlich) wie Du die Wirkung Deiner begleiterin Wirkung bei Dir schilderst. Er kam zu mir an einem Punkt extremen körperlichen Schmerzes (das waren die heftigsten Schmerzen, die ich bisher erlebt habe - und ich hoffe, dass sich das nie wiederholt).
      Dass es ein dauerhafter Begleiter sein und werden könnte, habe ich zuerst gar nicht begriffen. Das zu begreifen kam erst 15 Jahre später. So gesehen war er, chronologisch gesehen, sogar vor meinem Haupt-Guide sicht- und spürbar da.
      Aber da er nur für körperliche Schmerzzustände und deren Heilung zuständig ist (zumindest bisher ist das so) und ich mich nicht als Heiler in dem Sinne sehe, hat er nie die Hauptrolle gespielt.

      Allerdings habe ich seit meiner Kindheit mitunter heiße, kribbelnde Hände bekommen, die dann unbedingt irgendwo hingelegt werden wollten - und erst aufhörten, zu kribbeln, wenn ich das dann auch tat. Das konnte das Bein meiner Oma sein oder der Nacken meiner Mutter oder eine verletzte Katze oder halt eine wehe Stelle bei mir. Wenn ich die Hände dann da hinlegte, veränderte sich das Gefühl und nach einer Weile hatten meine Hände normale Temperatur und kribbelten nicht mehr. Dann konnte ich sie wegtun und es war meistens weg oder zumindest besser.
      Was da fließt, weiß ich nicht. Irgendeine Energie halt. Manchmal hab ich farben gesehen dabei, manchmal nicht.
      Das Interessante ist, dass ich das überhaupt nicht steuern kann.
      Verbündete kann ich rufen, meine Guides kann ich bitten, aber dieses Kribbel-Hitze-Fließ-Gefühl kann ich nicht erzeugen.
      Das kommt - und nur in seltenen Fällen. Und wenn's kommt, weiß ich, da hat jemand wirklich Schmerzen.
      Als Kind war das öfters so, dann ganz lange nicht, dann bei dieser irren Schmerzattacke, wo ich dachte, ich werde wahnsinnig vor Schmerz und wo der Guide dann auftauchte, dann über 10 Jahre gar nicht und jetzt seit... anderthalb, zwei Jahren sporadisch mal.
      Aber wenn das kommt und wenn das fließt, dann auch nur durch. Meine Energie ist das auch nicht.

      Grüße,
      Panther-Adler

      Edit P.S.: Schamanische Verbündete (egal, ob Tiere, Pflanzen oder andere) sind für mich noch was anderes - und wirken auch anders.
      Für die Guides brauche ich keine Trance (schadet zwar nicht, ist aber nicht nötig), das geht auch so. Im Gegensatz zu meinen schamanischen Verbündeten (da brauche ich die Trance durchaus).
      Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

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