Auch Lichtarbeit: Arbeit mit Affirmationen

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    • Auch Lichtarbeit: Arbeit mit Affirmationen

      Hallo, zusammen!

      Mich würde interessieren, wer von euch ebenfalls mit Affirmationen arbeitet und wie ihr es genau "anstellt"?

      Wie sind eure Erfahrungen damit und eure Ergebnisse?

      Freu mich über Austausch!

      Kreoa :winke:
    • Ich probiere das seit Neustem aus und mache das im Rahmen einer geführten Meditation, die ich dann über Kopfhörer während einer Trance laufen lasse. Ich habe schon den Eindruck, dass es was verändert. Ich benutze das wie eine Art geistige Medizin, d.h. ich versuche da auch wirklich in einem realistischen Rahmen zu bleiben. Ich hab also keine Ambitionen nur noch alles super positiv zu finden und mit einer rosa Brille durch die Gegend zu schweben, aber gerade in Bereichen, wo ich besonders negative Glaubenssätze für mich entdeckt habe, setze ich das bewusst als Antidot ein.

      (Die Idee war ein wenig aus der Not geboren, da ich mich kürzlich in einer gesundheitlichen Notsituation befand und mir niemand helfen wollte ich aber dennoch irgendwas unternehmen musste um die völlige Katastrophe abzuwenden. Ich bin normalerweise schwer empfänglich für sowas, aber in der Verzweiflung propbiert man viel aus und ich habs nicht bereut.) :)
      if this is the solution I want my problem back
    • Hm... auf die "klassische Weise" mach ich's eher selten, vom Prinzip intuitiv aber "schon immer".

      Falls sich das jetzt widersprüchlich anhört: Das klingt nur so. ;) oder auch: Das sieht wirklich nur so aus. ;)

      Ich hab selten irgendwie Sätze, die ich mir immer wieder vorsag oder sowas.

      Ok, jetzt so in der Arbeit mit Arthemesia und den homöopathischen Mitteln kommt's schon mal vor, dass sie mir einen Satz als "Medizin" mitgibt, zwischen den Gesprächen - und das hilft auch.

      Aber so dieses "Ich bin ganz ruhig und vollkommen in meiner Mitte", wenn ich gerade eben nicht ruhig bin, sondern alles andere als das, das ist ne Form von "mir selber was vortäuschen und die Welt rosa anmalen", die ich nicht besonders mag.
      Ich hab's lieber klar und ehrlich, auch wenn das manchmal wehtut und nicht so weich und kuschelig ist.
      Wenn ich grad Angst hab, dann hab ich grad Angst, wenn ich grad wütend bin, bin ich grad wütend und wenn ich grad traurig bin, bin ich grad traurig. Ich möchte keine Affirmationen dazu verwenden, um mir nen Grinse-Smiley über solche Gefühle zu kleben.

      Was ich aber durchaus kenne (und zwar "schon immer") ist die Arbeit mit mentalen Bildern, die auch Gefühle erzeugen.
      Ich habe durch mein Handicap viele Bewegungsmuster nicht oder unvollständig oder falsch gebahnt im Hirn. Das ist so, rein neuro - und physiologisch.
      und ich hab keine Ahnung wieviele Physiotherapie-Behandlungen bekommen und werd bis an mein Lebensende welche brauchen. Auch das ist so.
      und ich habe bestimmt eine hohe sechsstellige Summe von Malen Bewegungen im Kopf durchgespielt. Hunderttausende von Malen immer wieder bestimmte für Nicht-Spastiker völlig automatische Bewegungen- ich habe auf diese Art und Weise trainiert, neben den tatsächlichen Übungen.
      Auch nach Operationen, ich hab Wundheilungen visualisiert. Ich weiß noch, einmal hab ich vier Tage, nachdem ich den Gips nach 6 Wochen weghatte (u.a. knie-sehnen-Verlängerung) im Kniestand auf ner Matte hantiert. Da war Chefvisite und die Professorin, die mich auch unterm Messer gehabt hatte, wollte das so. Meine Physiotherapeutin begann zu protestieren, a la. "Der Gips ist noch keine Woche unten, das geht noch nicht."
      Ich hab nur gesagt: Mach ich, hab die Zähne zusammengebissen (tat schon ebbes weh noch) und hab's gemacht. In Realitas hab ich 1:1 die Bewegungen gemacht, die ich während des Im-Gips-Liegens vorgeübt hatte. Nur deswegen ging das.
      Ich hab das weniger mit Sätzen, mehr mit Bildern.
      Ich weiß auch net, ob das affirmieren ist, bei mir. Ich glaub, das ist eher, hm... visualieren und imaginieren.
      Also vorstellen und es wirklich bildlich sehen dann. (Bißchen wie Dias gucken - und Du kannst den Projektor halt vor - und zurückmachen und die Bilder verändern). Durch die Bilder entstehen dann Gefühle, was die Bilder wieder auflädt, was die Gefühle wieder verstärkt, was die Bilder wieder... usw.
      Ich glaube, dadurch gelingt das. Weil irgendwann ist das dann im Unterbewusstsein drin.
      Es funktioniert übrigens in beide Richtungen.
      Also, wenn ich Angst hab oder Befürchtungen, kommen ja auch Bilder und Gefühle. Die versuche ich dann zu unterbrechen oder zu verändern. (was nicht immer geht, grad nicht, wenn die Angst zu groß ist).
      Wenn ich die Bilder nicht geändert krieg, versuch ich, Gedanken-Realitäts-Checks zu machen. Da gibt's aus der Verhaltentherapie ein paar schöne Methoden - und wenn DAS nicht hilft, bleibt immer noch Byron Katie's the work oder ne Runde Selbst-Empathie.
      Muß ich halt gucken, was so jeweils geht grad.
      Aber so gesundheitlich körperliche Sachen, die krieg ich mittels Visualisation ganz gut gehändelt.
      Ich hab halt visualisiert, dass die Zyste nicht platzt, sondern immer kleiner wird und verschwindet (was auch passiert ist) oder dass meine Netzhaut dranbleibt oder ähnliche Sachen.
      Oder wenn ich Medikamente brauche, stell ich mir vor, wie sie durch den Körper wandern und genau da hingehen und wirken, wo sie sollen oder bei Viren und Bakterien halt einfach, dass und wie sie von Abwehrzellen gefrühstückt werden. So'ne Sachen halt.
      Geht schon.
      Wie man das anstellt? Äh... ja, wie eigentlich? Hm, da muss ich jetzt echt überlegen, weil ich mir das nicht überlege. Ich mach das einfach.
      Wie ne Sandburg bauen. Nimm nen Eimer, bißchen Wasser und ne Schaufel und mach los.
      Du kannst natürlich vorher noch ne Architekten-Zeichnung machen, wo der Erker hin soll... aber bauen und ein paar Muscheln zur Verzierung drauflegen geht auch so ;)
      Viel Spaß,
      Kreativling Panther-Adler

      Ich hab viel zu lange keine Sandburg mehr gebaut, merk ich grad...
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Hm... mit Visualisierung hab ich mich bißchen schwer.
      Ich nehm halt gern Affirmationen.

      Die nutz ich aber hauptsächlich, wenn ich sehr negativ geprägte Denkmuster - bes. aus Kindheit und dem inneren Kind - aufdecke.
      Dann ersetze ich diese durch einen positiven Satz und wiederhole den gedanklich, so oft wie es geht. Im Durchschnitt mache ich
      das 21 Tage lang, dann bemerke ich auch Veränderungen in mir und meinem Denken.

      Nach 7 Tagen ca. setzt meist schon ein kleiner Loslass-Prozess ein, da spür ich: ah, es beginnt zu wirken, es bewirkt was!

      Das mach ich aber erst so konsequent seit ca. Mitte April.
    • Hi Kreoa,

      Kreoa schrieb:

      ah, es beginnt zu wirken, es bewirkt was!
      Wenn's positiv wirkt, ist's doch okay.

      Kreoa schrieb:

      Hm... mit Visualisierung hab ich mich bißchen schwer.
      Ich nehm halt gern Affirmationen.
      Ich hab beim Schreiben selber gemerkt, dass das was anderes ist. Hatte kurz überlegt, das dann zu löschen, wg. vielleicht offtopic.
      Aber dann dachte ich: "Nö, das passt schon noch. Ist ja die gleiche Tür- ich geh nur von der anderen Seite her durch."
      Und an dem Satz merk ich schon wieder, wie bildhaft ich denke. Das Bild mit der Tür, die von verschiedenen Seiten geöffnet und durchschritten werden kann, war sofort automatisch da. So läuft das bei mir fast immer.

      Kreoa schrieb:

      Im Durchschnitt mache ich
      das 21 Tage lang, dann bemerke ich auch Veränderungen in mir und meinem Denken.

      Nach 7 Tagen ca. setzt meist schon ein kleiner Loslass-Prozess ein,
      Hm... ich habe solche Rhythmen bei mir noch nicht bemerkt - aber kann ja für Dich und andere durchaus so sein.

      Kreoa schrieb:

      Die nutz ich aber hauptsächlich, wenn ich sehr negativ geprägte Denkmuster - bes. aus Kindheit und dem inneren Kind - aufdecke.
      Die Idee, dass wir als Erwachsene uns selber noch als Kind in jüngerem Alter in uns tragen, kenne ich natürlich auch.
      Und ja, manchmal nehme ich da auch bei /in mir so wahr.
      Die klassische innere-Kind-Arbeit hat mich persönlich allerdings nie so sehr interessiert und angesprochen.
      Ich hab da auch schon mehrere Menschen erlebt, die sich da sehr intensiv mit befasst haben und bei denen ich Veränderungen und Folgen bemerkt habe, die ich so für mich und mein Leben lieber nicht möchte. (Wobei diese Veränderungen möglicherweise auch nicht oder nicht ausschließlich auf die Arbeit mit dem inneren Kind zurückzuführen sind. Das weiß ich nicht sicher).
      Wenn's Dir guttut und sich für Dich positiv auswirkt: Viel Spaß und Erfolg!

      Für mich ist es so, dass es Beschäftigungen gibt, dass es Dinge gibt, die ich schon als Kind unglaublich gerne gemacht hab und die mich auch heut noch in diesen begeisterten Zustand versetzen können.
      Du weißt schon, diesen Zustand, wo aus lauter Freude am Tun die Zeit total egal ist. Da guck ich dann hinterher auf die Uhr und denk mir nur: "Äh...".
      Diesen Zustand, wo einem total kleine, unscheinbare Dinge auffallen und man total ins Staunen kommt- also, man vielleicht nicht, aber ich.
      Diesen Zustand, wo Ängste und Probleme ganz klein und der Himmel und die Zukunft ganz weit werden.

      Ich find den grad immer öfter wieder, nachdem es mir eine Zeitlang nicht gutging.
      Ich mach dann einfach Dinge, die mir Freude machen und guttun- oft sind das welche, die ich schon als Kind geliebt hab.
      Spielen und Kreatives gehören da weit oben auf die Liste.

      Übrigens, falls Du jetzt denkst, ich hätte voll die super- schöne Kindheit gehabt und deshalb leicht reden: Nö, war nicht ganz so.
      Ich hab auch ganz bestimmte Sichtweisen auf die Welt und innere Überzeugungen, die aus der Zeit meines Kindseins kommen und heute nicht mehr hilfreich sind.

      Kreoa schrieb:

      Das mach ich aber erst so konsequent seit ca. Mitte April.
      Hört sich für mich so an, als würdest Du Dich noch ein bißchen unsicher fühlen, oder?
      Kann ich verstehen, geht mir mit Neuem auch öfter so.
      Ich mach das dann ähnlich wie Du, ich frage. Oft probiere ich Dinge, die mich interessieren, aber auch einfach aus, zumindest dann, wenn's keine anderen Menschen mit betrifft.
      Ich wünsch Dir noch einen schönen Sonntag und spannende, individuelle Wege,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Panther-Adler,

      die "Arbeit" (für mich ist es keine Arbeit, sondern ich tu es gern) mit dem inneren Kind betreib ich schon länger und habe auch ein Buch dazu
      hier!
      In meinem inneren Kind sind noch einige alte Verletzungen, alte negative Glaubens- und Denkmuster und mehr, was da geheilt sein möchte.
      Auch dabei unterstützt mich mein Guide auf liebevolle Weise.
      Hm. Ich vermische eben die Themen, aber macht ja nix!
      Irgendwie gehört alles zusammen im spirituellen Wirken.

      Zur Arbeit mit Affirmationen bin ich durch das Buch "The Secret" und "The Law off Attraktion" gekommen, was mir vieles geklärt hat. Diese
      Bücher waren eine große Bereicherung!
      Auch Luise L. Hay mit ihren Büchern und heilsamen Affirmationen!

      Jetzt lese ich auf Empfehlung "The Master Key" System.

      Ob nun Affirmation oder Visualisierung - wir wenden die universellen Gesetze an bzw. versuchen es!

      Der eine so - der andere so!

      Mit Grüßen,

      Kreoa
    • Vor dem Pendeln verwende ich einen Satz von Louise Hay.
      Affirmationen verwende ich sehr selten, da sie unvorsichtig angewandt auch einen gegenteiligen Effekt haben können.
      Ab und zu "verpacke" ich eine Affirmation" in die Sätze des Autogen Training.

      Ansonsten sehe ich es eher wie Panther-Adler.
      Kann aber auch in die Hose gehen☺.
      Hab beim Zahnarzt gleich nach der Spritze versucht mir den Wirkstoff auszuleiten.
      Leider mit Erfolg, denn oh fuck, die Schmerzspritze hat leider nicht :ohmann: gewirkt :D

      Liebe Grüße
      Simurgh
      "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
      Platon
    • Ich arbeite schon viele Jahre sowohl mit derVisualisierung, als auch mit den Affirmationen, wobei für mich da so keine großen Unterschiede bestehen, weil ich die Affirmationen nicht einfach nur als Satz verwende.

      Oft liest man ja, man solle sich nur oft genug am Tag sagen, dass man z. b. Selbstbewusst ist oder stark oder... oder...

      Ich gehe da etwas anders vor.
      Die Affirmationen sind für mich Anker, die ich während der Hypnose/Selbsthypnose/Trance nutze.
      Meistens handelt es sich auch nicht um Sätze, die man irgendwo liest oder hört, sondern ich erarbeite sie mir quasi vorher.
      Das heißt, dass ich mir einige Stunden oder einen Tag Zeit nehme und mich intensiv mit dem jeweiligen Thema auseinander setze. Während der Arbeit fällt mir dann der passende Satz zu.
      Dadurch habe ich dann schon vorher etwas in mir angestoßen/verändert - noch bevor die Affirmation da ist. So wirkt sie dann bei mir auch besser.
      Danach baue ich sie in meine Hypnose/Selbsthypnose/Trance ein und verankere sie tief in mir.

      Wenn ich dann noch mehr tun will, schreibe ich mir meine Affirmation auf und sage sie auch ab und zu auf.

      Da ich ein Mensch bin, der gut mit Bildern arbeiten kann, bekommen meine jeweilige Affirmationen auch häufig ein kleines Bildchen/Filmchen mit.

      Ende der 90er habe ich mal etwas anders mit einer Affirmation gearbeitet.
      Ich hatte den rechten Arm gebrochen und die Knochen wollten einfach nicht mehr zusammenwachsen.
      Da malte ich mit der linken Hand ein Mandala. Im Zentrum kam der Satz: "Jeder Tag ist ein Tag meines Wachstums".
      Rundherum malte ich eine stark rankende Pflanze.
      Während ich malte - was ja mit links sehr langsam ging und lange dauerte - dachte ich an den Satz und an meinen Arm.
      Der Knochen heilte danach endlich. (Statt nach geplanten 10-12 Wochen, konnten die Stäbe nach 6 Monaten endlich entfernt werden.)
      Ob es nur am Mandala und der Affirmation lag oder daran, dass ich täglich die Schiene einfach entfernte, den Arm in die Sonne legte und die Muskeln anspannte, kann ich nicht sagen. Vielleicht brauchte der Arm auch einfach nur mehr Zeit als andere gebrochene Arme.

      Dass mir Affirmationen (so wie ich sie anwende) und Visualisierungen in fast allen Lebenslagen helfen können, habe ich schon Anfang der 90er bemerkt. Damals ging es meiner Lunge sehr schlecht und ich habe viel geschlafen. An Sport war nicht zu denken und der Seniorensport im Fernsehen war schon anstrengend für mich - auch nur beim Zuschauen.
      Damals habe ich dann meine Lieblingsstücke vom Bauchtanz aufgelegt und bin im Kopf die einzelnen Bewegungen durchgegangen. Irgendwann zuckten meine Muskeln mehr und mehr und wollten tanzen. Da fing ich an, auf der Bettkante sitzend, zu tanzen und auch die Seniorengymnastik vom Fernsehen mitzumachen. Das half mir nach und nach wieder auf die Beine.

      Ups, sorry für den Roman, bin heut wieder in Plauderlaune.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eirashand ()