Empfindungen während der Behandlung (Craniosacral)

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    • Empfindungen während der Behandlung (Craniosacral)

      Huhu,

      ich bin mir momentan etwas unsicher wie ich das folgende bewerten soll. Vielleicht hat ja jemand den ein oder anderen "Hinweis" oder "Anstoß" dazu ...
      Ich habe vor einiger Zeit den Osteopathen gewechselt, zu einem der auch Craniosacral behandelt.
      Mit meinen Empfindungen halte ich mich gerne etwas zurück, da ich mittlerweile einfach nur durcheinander bin.
      Ich rede nicht viel bzw gar nicht während der Behandlung, außer ich werde vielleicht was gefragt. Ich "verliere" mich eigentlich nur in der Leere im Kopf, was ich recht angenehm finde. Was ich aber oft körperlich merke ist wenn der Behandler was "findet", ich erwähne vorher nie was, wundere mich immer nur wenn ich dann u.a. was gefragt werde. Ein einfaches Beispiel ist das dann Gefühl von einem Kloß im Hals ...
      Mich macht das mittlerweile etwas wütend, weil es doch nicht jedes Mal sein kann, das sowas u.a. auftritt (?)
      Seit ich vor kurzem dann bei dem anderen war und er auch etwas geduldiger zu sein scheint, wiederholt sich das Ganze. Es kann doch nicht sein das man einen Schmerz einfach nicht weg bekommt. Was wäre wenn man das Gefühl im Körper während der Behandlung einfach übergehen würde? Funktioniert das?
      Ich bin das zwar schon einige Jahre gewohnt, aber seitdem was "gefunden" wurde, muss man es doch auch wieder weg bekommen ... ?
      So Dinge wie: Man sollte sich "Themen" bewusst werden, sich mehr "lieben" o.ä. helfen mir leider auch nicht weiter...

      Gruß
      Kulla
    • Behandlungsreaktionen sind normal, es kann auch durchaus sein, dass sie sich wiederholen. Je nachdem, ob etwas akutes oder chronisches vorliegt, kann das auch mal länger dauern. Grundsätzlich sollte natürlich schon ein Therapiefortschritt erkennbar sein, ansonsten kann es auch ganz einfach sein, dass Osteopathie und Kranio für Deine Beschwerden nicht geeignet ist.

      Magst Du die Symptome mal näher beschreiben? Vielleicht findet sich eine Erklärung dafür. Ich hab viele Patienten, deren Behandlungsreaktionen sich wiederholen, aber sie fühlen sich zumindest besser nach der Behandlung. Gerade bei der Kranio kann man auch sowas wie eine Erstverschlimmerung beobachten. Für den Behandler ist es wichtig, DASS der Körper reagiert, und nicht zwingend WIE. Ein Osteopath richtet sich normalerweise nach dem was er in der körperlichen Struktur und Zirkulation vorfindet und behandelt das.

      Ich würde aber immer zu einer offenen Kommunikation mit Deinem Therapeuten raten. Verschweigen bringt Euch beiden nichts.
      if this is the solution I want my problem back
    • Danke für deine Antwort ...
      Ich denke schon das die Behandlung irgendwo passt. Der Jetztige ist zumindest etwas geduldiger uns fragt auch mal nach, ob es in Ordnung ist hier und da berührt zu werden.
      Ich muss zugeben das ich nicht gedacht hätte das so eine "stille" Behandlung soviel Wirkung zeigen kann ... Ich bin u.a. selten richtig müde gewesen obwohl ich körperlich den ganzen Tag irgendwas gemacht habe. Vieles habe ich immer als normal angesehen, weil ich es nicht anders kenne. Seit dem ich dorthin gehe habe ich zumindest die Rückmeldung(von beiden) das ich (innerlich) sehr angespannt bin, was ich wohl nie wirklich wahrgenommen habe.
      Mein Hauptproblem ist aber (jahrelang) mein oberer Rücken/Lunge, da ich beim "ungünstigen" Atmen oder Bewegungen ein böses stechen an immer der gleichen Stelle habe. Wenn ich das nur etwas missachte, habe ich meist ein paar Stunden was davon, bis es letztendlich wieder weg ist.
      Ich war lange Zeit beim Ortopäden, der mich immer wieder eingerengt hat, aber auch das hilft nicht mehr.
      Nun wurde die Stelle am Rücken immer mal wieder in "Ruhe" behandelt und sobald das passierte merke ich wie ich (unkontrollierbar) unruhig werde. Sei es ein einseitiges Ohrrauschen etc.
      Darauf bezog sich auch meine Überlegung, ob es nicht möglich wäre das der Behandler einfach weiter macht? Nach einer gewissen Zeit wird immer unterbrochen. Sicher ist es nicht angenehm für mich, aber es muss doch irgendwie möglich sein das zu beheben?
    • Hallo Kulla,

      insofern macht es natürlich Sinn, diesem Stechen
      entweder genauer nachzugehen (im Sinne einer Lösung oder gar zur Ursache, wir halten und hier im Forum grundsätzlich mit Ferndiagnosen zurück, es bedarf der Ansicht vor Ort
      und so genau ich deine beiden Beiträge lese, bin ich mir auch nicht vollkommen sicher)
      oder - durch Loslassen/Entspannen eine für dich effektive Praxis des Umgangs damit zu üben.

      Aus meiner Sicht könnte eine praktikable Lösung in der sogen. Wechselatmung liegen, falls bei dir diese Stelle eine Manifestation ist von
      "ida nadi" Blockierung
      mit der Vorstellung bei der Praxis für dich, dass sich durch das Atmen ida nadi und pingala nadi ausgleichen, und während des Atemanhaltens "sushumna" ausgeglichen ist,
      und beim Atemanhalten könntest du dich zusätzlich auf das Herz- oder Halschakra mit Gefühl sammeln/konzentrieren.
      Informationen über ida und pingala nadi und Wechselatmung findest du im Netz, kostenfrei.

      viele Grüße

      Christoph

      Bewusstheit schafft Heilung


      "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
      Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)
    • Stechen beim Atmen? Ja, das sollte eigentlich lösbar sein.

      Kommt sicher drauf an, woher das genau kommt und was Du selber machst um es zu beheben oder eben zu erhalten. Manche rennen ständig zur Behandlung und machen dann exakt die gleichen Fehler wieder und wundern sich dann, dass nix besser wird. Hat natürlich auch viel mit der Haltung und Atmung zu tun und letztlich auch mit dem Lebenswandel.

      Aber das wird Dein Behandler sicher wissen und Dir sagen können. Das wäre arg ins Blaue geschossen aus der Ferne, denn für Stechen beim Atmen fallen mir auf den Schlag 10 verschiedene Gründe ein.
      if this is the solution I want my problem back
    • Moin Kulla,

      Cranio-Sacrale kenne ich als Klientin erbenfalls.

      Diese beiden Stellen Deines Postings hier:

      Kulla schrieb:

      Seit dem ich dorthin gehe habe ich zumindest die Rückmeldung(von beiden) das ich (innerlich) sehr angespannt bin, was ich wohl nie wirklich wahrgenommen habe.

      Kulla schrieb:

      Nun wurde die Stelle am Rücken immer mal wieder in "Ruhe" behandelt und sobald das passierte merke ich wie ich (unkontrollierbar) unruhig werde.
      haben ja vielleicht was miteinander zu tun?

      Kulla schrieb:

      Mein Hauptproblem ist aber (jahrelang) mein oberer Rücken/Lunge, da ich beim "ungünstigen" Atmen oder Bewegungen ein böses stechen an immer der gleichen Stelle habe.
      und wenn die Stelle behandelt wird, tritt die Unruhe auf.

      Kulla schrieb:

      Darauf bezog sich auch meine Überlegung, ob es nicht möglich wäre das der Behandler einfach weiter macht? Nach einer gewissen Zeit wird immer unterbrochen. Sicher ist es nicht angenehm für mich, aber es muss doch irgendwie möglich sein das zu beheben?
      Bist Du denn (in Begleitung des Behandlers) bereit/in der Lage, durch die Unruhe "durchzugehen"? Sprich, den Behandler weitermachen zu lassen, auch wenn die Unruhe kommt?
      Falls ja, könntest Du es auch so absprechen, z.B. : "Ich weiß, wenn Sie die Stelle da länger behandeln, reagiert mein Körper mit Unruhe und Störempfindungen. Das ist nicht besonders angenehm für micch. Trotzdem möchte ich herauskriegen, was dahintersteckt. Deshalb machen Sie bitte trotzdem weiter - außer, ich sage ganz klar Stopp."
      Wär das eine Möglichkeit für Dich?
      Fragende Grüße,
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...
    • Liebe Kulla,

      die Lunge gehört in der TCM zum Element Metall, welches mit seiner Energie den Herbst repräsentiert.
      Da geht es thematisch unter anderem tatsächlich um *innehalten*.
      Innehalten bedeutet wahrnehmen (können), was widerum bedeutet , dass sich evtl. etwas zeigt, was sonst überssehen, bzw. übergangen wird und nun erst die Chance hat in's Bewusstsein zu treten.
      Insofern finde ich, dass deine Erfahrungen bei den Behandlungen sehr stimmig sind und ich denke genau um das *wahrnehmen * als ersten Schritt geht es.
      Es macht keinen Sinn diesen ersten Schritt schnell übergehen oder das was sich zeigt schnell weg haben zu wollen.
      *Durchgehen* geht meiner Erfahrung nach über das *annehmen*. Das erfordert eine innere Bereitschaft.

      Du kannst ja auch mal zum Element Metall bzw. zur Lunge in der TCM googeln. Vielleicht findest Du das ein oder andere was Dich thematisch anspricht - auf körperlicher oder seelischer Ebene ?

      Liebe Grüsse, toshka
      * there is a song in the air * *

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von toshka ()

    • Danke für eure Antworten ! Eine Diagnose erwarte ich ja garnicht. ;)


      Was Atmung/Haltung allgemein angeht habe ich mir schon vor 3-4 Monaten meine Gedanken gemacht. Sei es das ich bewusster versuche darauf zu achten nicht immer mein Bauch angespannt zu haben oder auch in den Bauch zu atmen usw ... Kann schon ziemlich anstrengend sein, wenn man sich alle 5 min wieder beim alten Verhalten erwischt. :rolleyes:

      Ich habe ja nun einige interessante Anregungen von euch bekommen und werde mich die Tage mal mehr mit den Themen beschäftigen !

      toshka schrieb:

      Du kannst ja auch mal zum Element Metall bzw. zur Lunge in der TCM googeln. Vielleicht findest Du das ein oder andere was Dich thematisch anspricht - auf körperlicher oder seelischer Ebene ?
      Was TCM angeht, interessiert mich auch schon länger, werde mich nun auf deinen Hinweis mal dazu belesen !

      c light schrieb:

      Aus meiner Sicht könnte eine praktikable Lösung in der sogen. Wechselatmung liegen, falls bei dir diese Stelle eine Manifestation ist von
      "ida nadi" Blockierung
      mit der Vorstellung bei der Praxis für dich, dass sich durch das Atmen ida nadi und pingala nadi ausgleichen, und während des Atemanhaltens "sushumna" ausgeglichen ist,
      und beim Atemanhalten könntest du dich zusätzlich auf das Herz- oder Halschakra mit Gefühl sammeln/konzentrieren.
      Informationen über ida und pingala nadi und Wechselatmung findest du im Netz, kostenfrei.
      Habe mal ein wenig im Internet dazu recherchiert, da ich wirklich keine Ahnung davon habe/hatte. Geht das in die Richtung Yoga ? Ich bin schon seit einiger Zeit am überlegen mich einfach mal bei einem Kurs anzumelden.


      Panther-Adler schrieb:

      Bist Du denn (in Begleitung des Behandlers) bereit/in der Lage, durch die Unruhe "durchzugehen"? Sprich, den Behandler weitermachen zu lassen, auch wenn die Unruhe kommt?
      Falls ja, könntest Du es auch so absprechen, z.B. : "Ich weiß, wenn Sie die Stelle da länger behandeln, reagiert mein Körper mit Unruhe und Störempfindungen. Das ist nicht besonders angenehm für micch. Trotzdem möchte ich herauskriegen, was dahintersteckt. Deshalb machen Sie bitte trotzdem weiter - außer, ich sage ganz klar Stopp."
      Wär das eine Möglichkeit für Dich?
      Ich denke momentan stelle ich mir das noch etwas zu einfach vor ... Habe leider die Angewohnheit schnell (unbewusst) abzuschalten wenn es unangenehm wird. Ansonsten ist es sicher eine gute Idee das beim nächsten Mal so anzusprechen !
    • Hallo Kulla,

      Kulla schrieb:

      Ich denke momentan stelle ich mir das noch etwas zu einfach vor ...
      wie meinst Du das? Wie stellst Du es Dir denn vor? Und was wäre "zu einfach"? Darf es einfach sein? Also, sowohl: Darf es einfach sein (wie es ist), als auch. darf es einfach (leicht, ohne Mühe) sein?

      Kulla schrieb:

      Habe leider die Angewohnheit schnell (unbewusst) abzuschalten wenn es unangenehm wird.
      Unlust im Sinne von Leidvermeidung ist ziemlich menschlich, denk ich. Ich mein, wer setzt sich schon gern mit unangenehmen Sachen auseinander? Ich jedenfalls nicht. ;) Du?
      Das Ding ist nur, bei mir kommt das Unangenehme dann trotzdem immer wieder. Ignorieren klappt bei mir nicht, zumindest nicht auf Dauer.
      Aber solche "Abschaltphänomene" kenn ich bei mir und anderen eher als Zeichen von "Zuviel", von irgendwas ist grad mehr oder stärker, als in dem Moment verarbeitet werden kann.
      Und dann ist es immer ne knifflige Frage: Mal ist es sehr wichtig, dieses Zuviel zu achten, um keine Überforderung zu setzen, mit der dann nicht umgegangen werden kann, mal ist es wichtig, den Punkt auszuhalten und trotzdem (behutsam!) durchzugehen. Was wann wie was ist...hm..., schwierige Sache. Stellt sich mir auch immer wieder neu, diese Frage.
      Gibt's auch keine pauschale Antwort draufm, zumindest kenn ich keine.
      Schau einfach, was für Dich in der Situation stimmig ist - und sag Stopp, bevor's zuviel ist.
      Grüße,
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...
    • Hallo Kulla,

      MIr ist keine Methode bekannt, welche alles kann.

      Kulla schrieb:

      Geht das in die Richtung Yoga ?

      Es ging mir und die Möglichkeit, dass du für dich zu Selbstheilungszwecken Elemente von Yoga herausnehmen und verwenden kannst,
      ohne dadurch an dir Schaden anzurichten, und dass du im ersten Beitrag das Nichtwegbekommen eines Schmerzes erwähntest, also die Problemlösung ev. anderswie anzugehen ist.

      Da im beschriebenen Bereich auch das Herz Einfluss hat, welches im Gegensatz zur Lunge (Metall) für das Feuerelement zuständig ist,
      hätte ich bewusst nicht an eine Arbeit mit einzelnen Elementen gedacht, eher an etwas, das etwas wie ausgeglichenen Zustand aller Meridiane induziert via harmonischen Fluss von Prana/Chi/Lebensenergie und Bereitschaft den Schmerz loszulassen.

      Es existiert weiters inzwischen so etwas wie eine westlicher Weg (oder zumindest west-östlicher also nicht nur östlicher Weg) von Yoga, d.h. ohne all diese Irrtümer,
      seine Verantwortung an einen Meister abzugeben oder nach einiger Zeit in die Himalayas auswandern zu wollen um dann womöglich (wie es selbst schon einschlägig praktizierenden Indern - auch im 21. Jahrhundert - erging so es nicht deren Bestimmung war) festzustellen, lieber doch in der Welt der Mitmenschen leben zu wollen.

      viele Grüße

      Christoph

      Bewusstheit schafft Heilung


      "Der wahre Zweck des Menschen ist die höchste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen"
      Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835)
    • Panther-Adler schrieb:

      wie meinst Du das? Wie stellst Du es Dir denn vor? Und was wäre "zu einfach"? Darf es einfach sein? Also, sowohl: Darf es einfach sein (wie es ist), als auch. darf es einfach (leicht, ohne Mühe) sein?
      Ich denke weil mir irgendwo bewusst ist das wohl nichts ums "nichts-fühlen" rumgeht.

      Bei mir funktioniert das mit dem "abschalten" (leider) fast immer. Nerven tut es so ziemlich, da in dem "Zustand" dann gedanklich nichts mehr geht. Aber ich denke oft lieber nicht zu weit. Irgendwie wird immer wieder alles gut ! In den Dingen was unangenehms angeht hast du natürlich Recht. ;) Habe auf jedenfall erstmal einige Anregungen für die nächste Zeit !