Träume sind so intensiv und machen mich oft fertig und kosten Kraft

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Träume sind so intensiv und machen mich oft fertig und kosten Kraft

      Hallo zusammen,

      ich brauche wirklich mal Rat oder Hilfe.
      Ich habe mich schon oft mal mit Schamanismus beschäftigt und es wurde mir auch viel geraten für meine "Probleme".

      Meine Träume sind eigentlich immer sehr intensiv, und heute Nacht war wieder einer, von dem ich laut weinend wach geworden bin :aufgeb:

      Wie gesagt sind alle Träume bei mir sehr stark ausgeprägt, und in diesem ging es um eine meiner größten Ängste die mich echt im wahren Leben lähmt und mir Lebensfreude und Energie raubt.
      Ich habe sehr sehr große Angst mal schlimm krank zu werden und keiner nimmt es ernst oder findet heraus was ich habe, und dann ist es irgendwann zu spät und keiner kann mehr helfen...
      Jetzt in dem Traum ging es darum das ich wohl Alzheimer schon in jungen Jahren habe. Meine Oma hatte Parkinson und Alzheimer ganz schlimm....
      Und da ja gesagt wird es überspringt eine Generation usw....überkommt mich das oft :O

      Diese Angst ich könnte irgendwas schlimmes bekommen und habe es schon ist so penetrant verwurzelt in mir!

      Grundsätzlich ist da ein Grundgefühl, ich würde irgendwann " das bekommen was ich verdient habe" oder "ich habe es nicht verdient glücklich zu leben"....
      Ich habe auch schon viel darüber mit meiner Therapeutin und auch Hypnose etc versucht herauszufinden bzw es für mich alles mal so erträglich zu machen, dass ich mit dieser Angst leben kann ohne das sie mich lähmt
      Ich komme da nicht weiter und möchte einfach nicht mehr darein verfallen, versteht ihr?

      Habt ihr da Erfahrung das mir hier ein Schamane helfen könnte? Ich komme nicht mehr weiter...
      Ich bin jetzt 38, in meiner zweiten Ehe angekommen und auch hier zufrieden - kinderlos, noch....aber der Wunsch ist da und die "Planung" läuft auch - aber so mit der Angst in mir bzw den Ängsten fühle ich mich nicht stark genug mein Kind positiv und mit guter Energie zu begleiten

      Ich freue mich sehr wenn sich jemand hier angesprochen fühlt und ein paar Worte für mich findet


      :herz:

      Liebe Grüße
      Marie
    • Hallo Marie,

      mein aller erster Gedanke dazu ist, dass es sich evtl. um eine Besetzung handeln könnte. Eine Besetzung kann einher gehen mit einer Identitätsstörung, sprich man fühlt oder glaubt an Dinge oder Begebenheiten, obwohl man ganz genau weiß, dass sie aktuell nichts mit einem zu tun haben.

      Es gibt Schamanen welche sehen können in einer Reise ob das denn zutreffen würde.

      Ich persönlich habe damit bereits zweimal die Erfahrung gemacht. Eine Besetzung, wenn sie denn schon sehr lange vorliegt kann dazu führen, dass man sich eben mit den Gefühlen des Wesens oder des Ahnen identifiziert. Es liegt nahe, wenn Du in Deinem Leben jetzt keine Zusammenhänge finden kannst. Der Zustand fühlt sich bei näherem Betrachten als fremd an, man kann sich nicht damit in Einklang bringen.

      Es können, aber müssen nicht Deine Ängste sein. Man kann sie auch für jemanden tragen/übernehmen, als eine Art stummen Auftrag den man erhält, da der Andere zu schwach ist alles alleine zu tragen.

      Wenn es ein Ahne ist, dann kann er sich damit Aufmerksamkeit holen. Ich meine was hat er denn für eine Wahl? Mal eben an der Tür klopfen auf ein Gespräch ist ja nicht möglich.
      Ist ein Ahne sehr dominant an unsere Seite über lange Zeit, fangen wir an uns mit ihm und seinen Gefühlen zu identifizieren.

      Eine Besetzung kann aber auch ganz plötzlich geschehen zB. auf einem Friedhof. Es heißt es gibt Seelen, welche keine Ruhe finden und sich an Menschen haften, da sie sich aus der Energie der Auren nähren müssen, denn alles braucht in irgend einer Form Energie zum leben.

      Besetzung. Das fiel mir sofort in die Gedanken. Ich kann auch falsch liegen? Das solltest Du bei Dir selber abklopfen ob das in Frage kommen kann.

      Lieben Gruß Sahne

      Ich finde es grad nicht, aber ich habe dazu ein sehr bemerkenswertes Buch gelesen. Wenn ich es gefunden habe, teile ich Dir Titel und Autorin mit. (habe "millionen Bücher)
    • Hallo Marie,

      Marienkaefer schrieb:

      Ich habe sehr sehr große Angst mal schlimm krank zu werden und keiner nimmt es ernst oder findet heraus was ich habe, und dann ist es irgendwann zu spät und keiner kann mehr helfen...
      alle Menschen sterben. Hierzulande sterben die meisten irgendwann an einer Krankheit, die dann nicht mehr heilbar ist.
      Also, ja, dass Du eines Tages an einer Krankheit stirbst, ist relativ hoch. Das ist Fakt.

      Wovor GENAU hast Du Angst? Vor dem Tod? Vor dem Sterbeprozess? Vor dem "Danach"? Davor, nicht ernstgenommen und nicht gut begleitet zu werden, wenn Du krank bist und Dich auf Deinen Tod vorbereitest? Vor der unberechenbarkeit (= dem nicht wissen, wann und wie?), vor Abhängigkeit, vor körperlichem und geistigem Abbau/Zerfall?
      Wovor genau hast Du Angst?
      Je präziser Du das weißt, desto mehr auf den Punkt kannst Du Hilfe bekommen.

      Marienkaefer schrieb:

      Habt ihr da Erfahrung das mir hier ein Schamane helfen könnte?
      Möglicherweise ja. Möglicherweise wäre Dir mit Sterbeenergetik aber auch viel mehr geholfen.
      Gruß,
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Liebe Marienkäfer,

      ich bin selbst ganz neu hier und lese mich ein wenig ein.
      Vielleicht hat dir in der Zwischenzeit ja schon etwas oder jemand geholfen, aber ich hatte spontan das Bedürfnis, dir noch ein paar Zeilen zu schreiben.

      Auch mein Gefühl geht in Richtung fehlendes Urvertrauen oder genauer: fehlender Halt.
      Als Kinder erleben die meisten mehr oder weniger intensiv, dass Liebe oft an Bedingungen geknüpft ist, "wenn..., dann..." Liebe. Das meinen die meisten Eltern gar nicht böse, aber auch sie wurden von Eltern erzogen, die es nicht anders kannten. Vielleicht kommen noch Glaubenssätze dazu wie "ich habe es nicht verdient glücklich zu leben" oder auch aufgeschnappte Sätze "die Krankheit überspringt eine Generation" und schon hat man ein dickes Angstmuster im Pelz.

      Fange vielleicht damit an, diese Sätze nicht mehr als Wahrheit anzusehen. Das ist eine mentale Entscheidung. Schwieriger ist es, die Gefühle zu ändern. An was glaubst Du? Was ist das heiligste, das du dir vorstellen kannst? Ich nenne es mal neutral universelle Liebe. Und weil ich ein Mensch bin, gebe ich dieser Liebe menschliche Züge. Das ist dieser Liebe ziemlich egal, wie ich sie betrachte. Ich könnte sie auch als Baum oder Ameise vorstellen. Gehe ganz fest davon aus, du wirst jetzt, in diesem und jedem Moment so geliebt wie du bist. Ohne Bedingungen. Ohne Schuldzuweisung. Ohne Beurteilung, ob du es verdienst oder nicht. Einfach nur geliebt sein. Kannst du dir das vorstellen?

      Wenn du dich selbst durch die Augen dieser bedingungslosen Liebe sehen könntest, du würdest dich sofort selbst in den Arm nehmen und dir das allerbeste, das dieses Leben dir nur bieten kann, geben. Nur weil du genau so bist, wie du bist.

      Wenn du dich selbst so fühlen kannst, dir von ganzem Herzen das Beste wünschst, lösen sich die alten Muster auf. Man kann nicht immer auf bessere Menschen warten, die bedingungslos lieben können. Man muss selbst den ersten Schritt tun. Unterstützung tut dennoch gut, wenn sie dir die richtige Richtung weist.
      Vielleicht hilft dir anfangs eine Gedächtnisstütze und sei es ein kleiner Stein in der Hosentasche: halte ihn, wenn die Angst kommt und entscheide dich bewusst für geliebt sein und Freude. Auch wenn es anfangs nur ein Lippenbekenntnis ist, es informiert dich bis in alle Körperzellen, dass du eine andere Wahl triffst. Irgendwann fühlst du es in deinem Körper. Sei für jede Reaktion dankbar. Das ist die beste Gesundheitsvorsorge.

      Herzlich
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien
    • Hallo ihr lieben Menschen dort draußen,

      erstmal ein ganz liebes DANKE für eure Worte! Ich habe länger gebraucht und alles mal so durch mich durch gehen lassen was ihr so geschrieben habt. Das hat etwas gedauert und jetzt möchte ich gerne was dazu schreiben
      :zwinker:
      @Sahne
      Als du von Besetzung geschrieben hast fiel mir sofort meine Oma ein. Leider bin ich nicht "im Guten " mit ihr auseinander gegangen. Unsere letzte Begegnung war sozusagen ein Streit und ein ganz blöder Moment- eigentlich unnötig. Und dann ein paar Tage später -ich war nicht mehr bei ihr im Krankenhaus-ist sie gestorben....sie war zwar immer meine Lieblingsoma als Kind, aber je erwachsener ich wurde, umso mehr hat sich mein Gefühl geändert. Ich hab sie immer noch gern gehabt, aber an dem Tag halt gab es ein Missverständnis bzw. zwei Dickköpfe die aufeinander getroffen sind und dann hab ich sie danach nicht mehr gesehen um sozusagen "Frieden" zu schliessen.
      Ob hier das Thema Besetzung möglich sein könnte? Das war 2010...und wenn ich recht überlege geht es mir seitdem echt auch nicht gut :(
      Hast Du das Buch geschrieben was Du oben erwähnt hattest?
      Danke :luck:

      @Raidho
      Das Thema Urvertrauen was Du oben genannt hast, geht mir seitdem ich deinen Post gelesen habe jeden Tag mehrmals durch den Kopf. Es fühlt sich sehr sehr stark danach an, als wenn ich es irgendwann mal verloren habe. Denn -wenn ich mir jetzt mal vorstelle und mich reinfühle ich hätte es, löst sich eigentlich alles auf und besonders meine täglichen Ängste vor einigen Themen
      Ich bin schon lange in Therapie aber ich bin der Meinung dass diese Thema noch nicht mal angeschnitten wurde. Liegt aber vielleicht auch an den "typischen" Therapeuten :pardon: keine Ahnung....aber es lässt mich nicht mehr los. Gibt es da einen Bereich wonach ich suchen kann wer mir da helfen kann?
      Ich habe da ein gutes Gefühl dieses Thema anzugehen!!!
      Danke! :luck:

      @Panther-Adler
      Wovor genau? Hmmm, tja. Also ich habe erstmal das Gefühl das ich nicht richtig gelebt habe wenn ich morgen sterben sollte....das sich das widerspricht ist mir sonnenklar :marionette: nur daraus zu kommen ist echt nicht leicht! So langsam habe ich auch das Gefühl dass mir ein Kind fehlt...da ich noch kinderlos bin und halt auch schon etwas in die Jahre gekommen bin (38) ist das auch schon Thema jetzt...ich hatte letztens das Gefühl das ich schwanger bin und ich fühlte mich anders, besser und freier irgendwie. Natürlich kamen meine Ängste dann hoch ich könnte dem Kind nicht gerecht werden, meine Angstattacken, aggressive Zwangsgedanken 8o :traurig:
      usw....und ich habe Angst das nach dem Tod nichts kommt....Dunkelheit und Leere und absolute Stille....da ich ja bei meiner Geburt nicht bei Bewusstsein war und auch schon blau angelaufen bin, habe ich manchmal das Gefühl ich habe irgendwie da schon sozusagen meine Prägung bekommen :rolleyes:

      @Erdherz
      Danke für Deine lieben Worte. Sie haben mich sehr berührt!
      Bei dem Satz "....Einfach nur geliebt sein. Kannst du dir das vorstellen?"....kamen mir Tränen in die Augen. Ich habe wirklich das Gefühl das in meiner Kindheit und auch so allgemein bei uns zuhause immer die Liebe an Bedingungen geknüpft waren. Vielleicht habe ich auch das irgendwie teilweise übernommen und lebe es im Hier und Jetzt auch? Meine Beziehung ist ein auf und ab von Liebe und Streit...unnötigen Streitgesprächen, wirklich unnötig und doof...aber vielleicht knüpfe ich meine Liebe zu meinem Mann auch an Bedingungen ihm gegenüber oder auch genau wie mit unserem Hund...wenn sie nur so da sitzt vor meinen Füssen und mich lieb anguckt, könnt ich vor Wut zerspringen und sie aus dem Haus werfen.... :weinen: das tue ich natürlich nicht. Das ist nur in meinem Kopf, aber es zerfrisst mich. Eigentlich möchte ich sie dann in dem Moment wo sie so süß vor mir sitzt sie ganz fest drücken und abknutschen und am liebsten das gleiche von ihr zurückbekommen....ist kompliziert oder? Sorry, aber versteht ihr?

      Ich hab soviel gelernt und auch die Verbindung zu Körper, Geist und Seele ist mir so einleuchtend und ich kann es auch alles schon viel besser zusammenbringen. Aber ich hab noch soviel Potenzial, so fühle ich es, und es möchte förmlich rausbrechen. Aber ich krieg es nicht hin :pardon:

      Urvertrauen und bedingungslose Selbstliebe und Liebe, dass fühlt sich stimmig an. Natürlich ist das Thema Besetzung auch präsent, aber ich fühle das ich mein Urvertrauen auf alles was da so ist unbedingt wieder finden möchte...

      Ich drücke euch alle mal ganz ganz lieb und wünsche euch besinnliche Weihnachten. Seid lieb zueinander!

      :kiss:

      Marie
    • Hallo Marie,

      Marienkaefer schrieb:

      Also ich habe erstmal das Gefühl das ich nicht richtig gelebt habe wenn ich morgen sterben sollte....das sich das widerspricht ist mir sonnen
      Das widerspricht sich nicht, das gehört zusammen. Ich kann dazu später noch was schreiben, aber heut grad nicht. Ich kann Dir aber sicher sagen, dass es zusammengehört. Das Gefühl dazu ist glasklar, aber ich kann das im Moment nicht in Worte fassen.

      Marienkaefer schrieb:

      .ich hatte letztens das Gefühl das ich schwanger bin und ich fühlte mich anders, besser und freier irgendwie.
      Bist Du auch. Aber mit Dir selber, nicht mit einem Baby.

      Marienkaefer schrieb:

      .und ich habe Angst das nach dem Tod nichts kommt....Dunkelheit und Leere und absolute Stille....da ich ja bei meiner Geburt nicht bei Bewusstsein war und auch schon blau angelaufen bin, habe ich manchmal das Gefühl ich habe irgendwie da schon sozusagen meine Prägung bekommen
      Auch dazu später mehr. Ich hätte meine Geburt selbst beinaher nicht überlebt und ich hatte zu dem Thema, wie sowas sich auswirken kann, kürzlich ein Gespräch mit einer verstorbenen Seele, die mir sehr nahe steht (und mir einiges dazu erklärt hat). Ob diese Erklärungen nur für mich gelten, weiß ich nicht. Könnte man dann untersuchen.
      Ich muss mich jetzt hinlegen, aber ich komme demnächst gerne auf die Themen zurück.
      Grüße,
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Liebe Marie,

      du bist so bemüht, Lösungen zu finden, dass du vielleicht gerade dadurch auch zuviel Druck aufbaust. Dieses Bemühen hat etwas mit der Herzenergie zu tun. Beim Heilströmen (Jhin Shin Jyutsu) ist Bemühen die blockierte Emotion des Herzens und Freude ist der erlöste Herzausdruck.
      Es gibt viele Menschen, die diese Freude herbei sehnen und gleichzeitig Angst vor der Tiefe der Herzensenergie und ihrem ekstatischen Ausdruck haben - weil es ihre Vorstellungen und Selbstbegrenzungen sprengen würde. "Dusch mich, aber mach' mich nicht nass', nannte meine Lehrerin das.

      Ich glaube, du meinst es ernst und bist auch für Veränderung offen. Überfordere dich aber nicht. Was macht dir Freude? Urvertrauen und Freude am Hiersein bedingen sich gegenseitig. Füße auf den Boden, tanzen, in der Natur bewegen, trommeln, singen usw. sind einfache freudvolle Möglichkeiten, die Erde in dir sinnlich und lebendig wahrzunehmen. Ängste werden von fehlendem Urvertrauen begünstigt. Zähle täglich alles auf, was du gut kannst, deine Talente, alle Gaben, die vielleicht noch schlummern, auch schöne Momente verbuchen und erkenne deine Einzigartigkeit mit Dankbarkeit an. Nur du kannst dein Leben leben, nimm es selbst in die Hand und freue dich an jedem noch so kleinen Schritt.

      Vielleicht kann ate dir mal einen Link aus dem Heilströmen mit den Fingern und den zugehörigen Emotionen rein stellen. Dann hältst du einfach mal einen Finger einige Minuten, wenn eine bestimmte Emotion dich plagt - genial einfach, hilft und ist fast überall anzuwenden. Sowohl für Ängste (Zeigefinger) als auch die Wutattacken (Mittelfinger) hilfreich.

      Projiziere nicht dein Glück auf ein nicht vorhandenes Kind (das wäre auch für ein Kind eine ziemliche Bürde). Du bist dieses Kind. Gestatte ihm, zu spielen und zu lachen. Richte ihm einen Raum in deinem Herz ein und schaue oft nach ihm.

      Wenn du aus therapeutischen Endlosschleifen heraus willst, dann findest du auch Hilfe. Halte die Augen und Ohren offen und erwarte auch wirkliche Hilfe.

      Frieden mit deiner Oma kannst du auch jetzt schließen. Es gibt verschiede Möglichkeiten wie Vergebungsrituale, Lichtmeditationen, die die Grenzen der Dimensionen überschreiten. Vielleicht findest du jemand, der dich da anleiten kann. Formuliere die Qualität, die dir in dem Streit gefehlt hat, lasse dir vor dem inneren Auge ein Symbol dafür zeigen. Das sendest du in Liebe an deine Oma und an dich selbst - zum Beispiel.

      Tiere zeigen ihre Zuneigung ganz direkt. Dein Hund ist wohl dein Lehrmeister! Er verlangt nichts von dir, stellt keine Bedingungen, bindet dich nicht durch übergriffige Liebe - es gibt keinen Grund, dich davor zu fürchten und mit Abwehr zu reagieren. In Sachen Liebe annehmen, geht es immer auch um Selbstliebe. Selbstliebe ist allerdings eine echte Herausforderung. Freude ist auch hier der Türöffner. Mit Grübeln ist da kein Pott zu gewinnen. Lebe jede kleine Freude und lass die Momente sich vermehren.

      Ich hoffe, ich kann dir ein paar inspirierende Funken damit rüber schicken :sonne:
      Eine Umarmung für dich :kuss2:
      Erdherz

      P.S. Gute Besserung an dich, liebe Panther-Adler. Wünsche dir, dass du bald wieder vor Kraft strotzt :attacke:
      ...ach ja, wie zum Kuckuck kriege ich die Zitate rein - jedesmal kopiert es mir den kompletten Beitrag rein und nicht die markierten Zeilen ?( :mauer:
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien
    • Liebe Marie,
      das ist ein guter Tipp von Erdherz, hier im Forum gibt es
      bestimmt schon einige Links bzw. Beiträge von mir zu
      Jin Shin Juytsu. Nachfolgend 2 Links (Einführung, damit
      du weißt, was du da machst und dann das heilströmen
      mittels Finger) überall durchführbar, da man die Hände
      ja immer dabei hat.

      1. Gesundheit aus eigener Hand
      2. heilströmen mit den Fingern

      Viel Spaß dabei, der Erfolg bleibt nicht aus.

      Lieben Gruß ate :winke:
      ~~~> "pure awareness" <~~~
    • Liebe Marie,

      Marienkaefer schrieb:

      Also ich habe erstmal das Gefühl das ich nicht richtig gelebt habe wenn ich morgen sterben sollte.
      Gehen wir mal davon aus, dass natürliche Gesetze sinnvoll sind.
      Da der Tod uns alle betrifft, ist dann auch das eine sinnvolle Gesetzmäßigkeit. Um - zum Beispiel- neuem Leben Plartz zu machen. Es entsteht nix Neues, wenn dafür nix Altes geht.
      Und alles wandelt sich. Ob wir diesen Wandel mögen oder wie wir ihn erleben, ist total egal. Naturgesetz. Der passiert einfach.

      Ängste... wozu dienen die? Gefahren zu minimieren. Gut, okay.
      Kann ein Naturgesetz, etwas das einfach so ist (und sinnvoll so ist, das war ja die Prämisse von oben) eine Gefahr sein?
      Nur dann, wenn wir etwas anderes wollen.
      Ist also unser Wille- und die Angst, ihn nicht durchgesetzt zu kriegen, das eigentliche Problem?

      Wenn man große Angst hat, dann warnt einen die Angst oft. Und wenn man es schafft, die Angst in Vorsicht umzuwandeln, kann sie sehr nützlich sein.
      Wenn es nun ein Fakt ist, dass wir alle eines Tages sterben, wenn das also unvermeidbar ist... - wovor sieht dann ein Mensch mit dieser Angst sich vor?
      Davor, nicht zu sterben? Kann ja nicht, das kann er ja nicht endgültig verhindern. Was kann er denn nun beeinflussen?
      Genau das, was Du oben schreibst: Ob und wieviel von sich selber er HEUTE lebt.
      Das Gefühl, nicht gelebt zu haben, ist also eigentlich was?

      "Mensch, sieh Dich vor, dass Du Du selber wirst und dass das Leben, das Du führst und wie Du es führst, was mit Dir selber zu tun hat." (und nicht nur mit Erwartungen und Anforderungen).

      Und da wird's dann machbar, weil da kann ich schauen"wie bin ich? Was brauch ich? Wie fühlt sich mein Leben nach meinem Leben an?"
      Die Fragen kann ich mir stellen, beantworten und dann - ggfs. mit Hilfe- not-wendige Veränderungen vollziehen.

      Marienkaefer schrieb:

      und ich habe Angst das nach dem Tod nichts kommt....Dunkelheit und Leere und absolute Stille....da ich ja bei meiner Geburt nicht bei Bewusstsein war und auch schon blau angelaufen bin, habe ich manchmal das Gefühl ich habe irgendwie da schon sozusagen meine Prägung bekommen
      Dass die Geburt prägen kann, ist klar.
      Mir hilft homöopathie, mir haben schamanische Reisen in die Zeit der Schwangerschaft und um die Geburt geholfen. Außerdem liebe ich Hängematten (dieses Umhülltsein-Gefühl.
      Ich hab mir mal in einer Hängematte liegend per Kopfhörer Herztöne angehört (um quasi ein bissel die Mutterleibs-Geräusch-Kulisse nachzustellen, das Fruchtwasser hat natürlich gefehlt).
      Du kannst aber auch Sachen in einer großen Badewanne machen (falls Du eine hast) oder Tomatis- Therapie oder Rebirthing. Da gibt's unterschiedlichste Wege.
      Ich hab um mein Überleben ziemlich gekämpft (ich wäre auch in meinem ersten Lebensjahr nochmal fast gestorben) und in meinem Bewusstsein ist da eine ganze Zeit wirklich so eine Dualität gewesen: Tod als Feind des Lebens und dann ist Schluss, aus und Ende.
      Ich hab mir das aber selber gebaut (also die Seele), weil ich durch dieses Bild mich ganz klar fürs Leben entschieden hab, fürs Lebenwollen einfach auch.
      Wären die Erinnerungen an "Drüben"zu klar gewesen (oder einfach nur schön) wär's zu verlockend gewesen, zurückzugehen.
      Ob bei Dir die Möglichkeit besteht, über Trance, Meditation und Imagination einen Blick "rüber" zu werfen, weiß ich nicht. Ob es gut wäre, weiß ich nicht.
      Für manche ist es ein Weg, für andere nicht.
      Ich bin erst mit Sterbebegleitung konfrontiert worden (und das mehrfach, oft eher ungewollt) und dann mit den Umständen meiner Geburt. (s. Hängematte, s. Reisen, s. Chakrenarbeit, S. Tomatis, s. Homöopathie).
      Was da für Dich das richtige Werkzeug ist? Schau Dich um, prüf.
      Die Geschichte mit Deiner Oma würd ich - wenn's meine wär- anders regeln.
      a) über ein Medium und/oder b) über Ahnenarbeit und schamanisches Reisen.

      Besetzungen kommen vor, sind aber selten.
      Das, was Du beschreibst, klingt für mich eher nach Schuldgefühl.
      Im Moment ist es schwer in, gleich alles für ne Besetzung zu halten, wobei die meisten, die das tun, nicht in der Lage sind, den Unterschied zwischen Externisierungen (Ausgelagerter eigener Persönlichkeitsanteil), Anhaftung (temporäres Anhaften) und Besetzung (dauerhafte Verbindung mit dem Körper und Benutzen des Körpers einer anderen Person) zu erkennen.
      Geschweige denn, damit auch umzugehen. Und für besetzt oder besessen halte ich Dich, nach dem, was Du schreibst, nicht.
      (Wenn jedes Schuldgefühl oder jede Angst eine Besetzung wär... wäre gar keiner mehr in Ruhe "drüben")
      LG
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Liebe Marie,

      viel Gutes ist schon geschrieben worden, doch ich möchte noch mal hier anknüpfen:

      Marienkaefer schrieb:

      oder auch genau wie mit unserem Hund...wenn sie nur so da sitzt vor meinen Füssen und mich lieb anguckt, könnt ich vor Wut zerspringen und sie aus dem Haus werfen....
      Du schreibst von "aggressiven Zwangsgedanken", und ich kann mir gut vorstellen, wie es dich nicht nur zerfrisst, sondern auch zerbricht... Ich möchte in aller Vorsicht einfach mal hinfühlen, was dort stecken könnte, und wenn es passt, nimm es, ansonsten lass es einfach liegen:

      Wenn du direkt mit offener, bedingungsloser Liebe (eure Hündin) konfrontiert bist, macht es dich wütend. Wie kann das sein? Wann, wo, wie wurde deine bedingungslose Offenheit, deine vertrauensvolle Liebe mit Füßen getreten, weggejagt, oder verhöhnt? Gab es eine einzige oder viele, langwierigere Verletzungen (auch im Sinne des schamanischen Seelenverlusts)? D.h., ist der Teil in dir, der für Liebe empfänglich und offen ist, also voll Vertrauen ist (von Urvertrauen will ich hier noch gar nicht sprechen), versteckt hinter der Wut?

      Und die zweite Frage ist: Ist dies deine Wut, die vor der unendlichen Trauer steht, dass deine bedingungslose Liebe verraten wurde? Oder warst du diejenige, die diese Art von Wut im Außen erlebt hat, aushalten musste, weil du dein Gegenüber gleichzeitig auch liebtest? Lebst du dieses Muster nun so weiter mit dem Hund als Spiegelbild deines früheren Selbst? Ist sie deine, oder übernommen?

      Es ist gut, wenn du in Therapie bist, vielleicht kannst du in diesem Rahmen mal weiterforschen. Vielleicht hilft dir aber auch eine Seelenrückholung, oder eine homöopathische Hochpotenz oder oder... Auf jeden Fall solltest du dir viel Zeit lassen und dich so oft es irgend geht, selbst in den Arm nehmen. Das ist das Schwierigste und Heilsamste: Dich langsam lieben lernen, mit all den Macken und Narben, die du trägst. Du schaust ja schon hin, willst das Muster durchbrechen. Die Hündin ist deine Freundin, sie holt die Schatten ins Licht, macht sie dir bewusst, dass da noch was steckt. Du liebst sie ja schon, aber erkennst du in ihr auch das Spiegelbild deiner eigenen Augen, dein eigenes Leid?

      Ich wünsche dir viel Kraft und vor allem immer die genau richtige Dosis an Liebe und Vertrauen, nämlich die, die du tragen kannst.

      Birkenfrau

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Birkenfrau ()

    • Ich träume auch sehr wild und heftig, manchmal wache ich schweißgebadet auf. Früher war es noch viel schlimmer. Inzwischen meditiere ich regelmäßig, insbesondere vor dem schlafengehen. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Gedanken, auch im unterbewussten, so besser sortieren und die schlimmen Träume sind stark zurückgegangen. Ich führe trotzdem ein Traumtagebuch, versuche mich an so viel wie möglich zu erinnern, vor dem meditieren lese ich immer darin.
      Vielleicht hilft dir das auch?
    • Hallo ihr lieben guten Seelen hier,
      einige Wochen ist es her aber ihr geht mir nicht aus dem Kopf und heute finde ich Ruhe und Energie mich zu melden :kiss:

      Liebes @Erdherz

      Ich möchte gerne mir dieses Heilströmen einmal näher zu Herzen nehmen. Das hört und fühlt sich gut an!

      Weisst Du, ich habe einen Partner an der Seite der gerade auch eine Therapie macht und durch ein Familienstellen jetzt unglaublich viel bei ihm nach oben kommt. Die letzten Jahre habe ich es unterschwellig und um die Ecke, durch die Blume immer abgekommen....jetzt ist er mit sich so beschäftigt dass mir es nicht leicht fällt meine Füße auf den Boden zu halten oder zu tanzen, trommeln, singen usw. Es ist eher schwer und kompliziert, Provokationen und fehlende Leichtigkeit sind hier zu hause Alltag. Und das ist null meine Natur, aber nach fast 4 JAhren jetzt an seiner Seite kann ich schlecht nur noch meine Mitte halten (auch wenn ich vor knapp 8 Jahren in der gleichen Situation wie er war!!!)
      Ich habe jetzt aber angefangen wieder meinen Bauchtanz zu machen. Das macht so Spass und die Gruppe ist einfach wunderbar. Das tut mir sehr sehr gut, körperlich wie geistig! Zum Glück habe ich ja unseren Hund der mir auch immer wieder die Natur mit einer Leichtigkeit entgegen bringt!


      "Vielleicht kann ate dir mal einen Link aus dem Heilströmen mit den Fingern und den zugehörigen Emotionen rein stellen. Dann hältst du einfach mal einen Finger einige Minuten, wenn eine bestimmte Emotion dich plagt - genial einfach, hilft und ist fast überall anzuwenden. Sowohl für Ängste (Zeigefinger) als auch die Wutattacken (Mittelfinger) hilfreich." -> den Link hätte ich sehr gerne!


      Ja das mit dem Kind ist so ne Sache, einerseits wünsche ich es mir so sehr und dann wieder fühle ich mich selber wie ein Kind....wie Du es auch so schreibst...
      Und die therapeutischen Endlosschleifen (tolles Wort :-) ) möchte ich wirklich bald mal verlassen...bin immer offen...

      "Tiere zeigen ihre Zuneigung ganz direkt. Dein Hund ist wohl dein Lehrmeister! Er verlangt nichts von dir, stellt keine Bedingungen, bindet dich nicht durch übergriffige Liebe - es gibt keinen Grund, dich davor zu fürchten und mit Abwehr zu reagieren. In Sachen Liebe annehmen, geht es immer auch um Selbstliebe. Selbstliebe ist allerdings eine echte Herausforderung. Freude ist auch hier der Türöffner. Mit Grübeln ist da kein Pott zu gewinnen. Lebe jede kleine Freude und lass die Momente sich vermehren." -> ich versuche jetzt das Gefühl, wenn es aufkommt wahrzunehmen und komme immer wieder zum Ergebnis, dass ich eine tiefe Traurigkeit in mir in dem Moment habe und nicht das GEfühl habe es interessiert jemanden....dann bin ich meistens so voller unschönen Gedanken....das hilft mir ein wenig, dass mir bewusst zu machen, ist aber noch genug Luft nach oben :top2:

      Danke dir @Erdherz für Deine warmen Worte! :heart:

      Hallo @ate
      danke für Deine Links. Hab mich sehr darüber gefreut und werde Sie mir am Wochenende mal in Ruhe anschauen! :heart:

      Liebe @Panther-Adler
      wow, danke für Deine NAchricht. Sie steckt voller interessanter Informationen. Werde mir am Wochenende mal alles rausschreiben und mir in Ruhe durchlesen. Schuldgefühle kommen auch hin, da die aus meiner Kindheit noch immer stammen....brauche wohl wirklich mal eine Technik um dies alles mal zu verarbeiten. Denke ein Schamane wäre wirklich eine gute Idee?!
      Merci nochmal! :luck:

      Hallo @Birkenfrau
      deine Worte haben mich zu Tränen gerührt. Meine Gefühle sind oft mit Füssen getreten worden, ich musste mich als Kind immer viel zurücknehmen und hinten anstellen....mit drei GEschwistern und einer Mama, die mich als Haushaltshilfe und Kindermädchen ab meinem 8 Lebensjahr "missbraucht" hat war nicht soviel möglich. Ich hab zwar immer versucht meine offene liebevolle Art zu leben, wurde aber oft ins lächerliche gezogen und dann irgendwann wurde ich ruhiger. In meiner ersten Ehe war es auch mehr als tief und liebevoll....und das knapp 12 Jahre :( da hab ich mich irgendwann wohl vollständig verloren auf dem Weg! Wo bin ich eigentlich hin, wo ist mein Urvertrauen und die natürliche Lebensfreude....die ich mal so stark hatte als Kind? Bei uns zuhause wurde immer nach aussen hin ein guter Schein bewahrt (Unternehmer-Familie) aber innen sah es dann oft ganz anders aus. Das war nicht leicht, und da ist wohl viel Wut in mir irgendwo unterdrückt worden. Ich erinnere mich an einen Moment, ich war so knapp 12?! Niemand war im Haus, und ich hatte das Gefühl ich müsste mal ganz laut schreiend durchs Haus rennen....das hab ich gemacht....und was war?! Meine Oma hatte mich im Nachbarhaus gehört und kam gucken was war....hab gesagt ich hätte eine riesen Spinne gesehen und mich erschrocken....also sie dann mit Anfang 70 Parkinson und Alzheimer bekam, hat sie nach knapp 5 Jahren nur noch geschrien, lauthals den ganzen Tag, garnicht mehr gesprochen.... so, wie ich mal damals im Haus geschrien hab. Laut war ich nie zuhause, war halt nie "angebracht" :marionette:
      Danke @Birkenfrau für Deine Wünsche! Sie haben gut getan! :heart:

      Hallo @Deike
      ja das könnte ich mal probieren mit dem Traumtagebuch. Hat meine Therapeutin auch schon vorgeschlagen....dann werde ich das jetzt auch mal ausprobieren! Danke für den Tipp ;)


      Wisst ihr, immer wenn es auf meine Periode hin geht, fühle ich mich total schlecht, schwindelig und krank. Ich habe das Gefühl meinen Körper nicht mehr zu spüren und das er macht was er will. Dann sind die Tage mit Angst vor Krankheit, Tod usw besonders arg.

      Mir fehlt sowas wie die Verbindung zu dem was ich weiß und oft auch stark fühle, und dem Umsetzen und leben der Freude! Eine Brücke dazwischen sozusagen....und vor Brücken hab ich Angst, besonders beim Drüberlaufen :aufgeb:

      Ihr Lieben, vielen Dank für eure Ohren bzw. Augen :winke:
      Fühlt euch gedrückt!
      Von Herzen Marie :kiss:
    • Liebe Marie,


      Marienkaefer schrieb:

      Wisst ihr, immer wenn es auf meine Periode hin geht, fühle ich mich total schlecht, schwindelig und krank. Ich habe das Gefühl meinen Körper nicht mehr zu spüren und das er macht was er will. Dann sind die Tage mit Angst vor Krankheit, Tod usw besonders arg.
      Ich nenne die Tage vor den Tagen gern die "Tage der Wahrheit". Die Wahrheit dessen, wie ich im Monat davor mit mir und meinem Leben umgegangen bin. Vor allem, ob ich fürsorglich genug war für mich selbst. Ob ich ehrlich war, oder ob ich lieber runtergeschluckt habe, den Ärger, die Trauer, die Bedürfnisse. Denn die kommen - zumindest bei mir und mit zunehmenden Alter immer verstärkter - dann alle angerauscht und wollen nun doch Beachtung. Und dann kann es eine ganz schöne Schlitterpartie werden, wenn ich zu viel angestaut habe...

      Dein Körper braucht Beachtung und Fürsorge. Hast du jemanden, der körpertherapeutisch mit dir arbeitet und dir auf diese physische Weise deine Themen integrieren hilft?

      Und ganz praktisch, weil wir in einer so östrogenverseuchten Welt leben: Mir hilft naturidentes Progesteron (vom Arzt verschreiben lassen und z.B. in der Limes Apotheke bestellen) und ich bin sehr dankbar, dass es sowas gibt. Bei vielen Frauen ist der Progesteronspiegel heute zu niedrig, und erste Prämenopausale Beschwerden lassen sich schon oft ab 35 feststellen... Mir rollen sich immer die Fußnägel hoch, wenn ich von Frauen in den Wechseljahren höre, denen genau dann eine Depression diagnostiziert wird, wenn es doch einfach ein hormonelles Ungleichgewicht ist, dem man auf versch. Wegen begegnen kann!

      Einer Freundin von mir hilft in der gleichen Situation Bockshornkleesamen sehr, da gibt es mehrere Präparate.

      Spüre deine Bedürfnisse und sorge gut für dich, dann baut sich die Brücke nach und nach auf. :winke:

      Alles Gute
      Birkenfrau
    • Birkenfrau schrieb:

      Ich nenne die Tage vor den Tagen gern die "Tage der Wahrheit". Die Wahrheit dessen, wie ich im Monat davor mit mir und meinem Leben umgegangen bin. Vor allem, ob ich fürsorglich genug war für mich selbst. Ob ich ehrlich war, oder ob ich lieber runtergeschluckt habe, den Ärger, die Trauer, die Bedürfnisse. Denn die kommen - zumindest bei mir und mit zunehmenden Alter immer verstärkter - dann alle angerauscht und wollen nun doch Beachtung. Und dann kann es eine ganz schöne Schlitterpartie werden, wenn ich zu viel angestaut habe...


      Dein Körper braucht Beachtung und Fürsorge. Hast du jemanden, der körpertherapeutisch mit dir arbeitet und dir auf diese physische Weise deine Themen integrieren hilft?
      Ja da ist wohl etwas Wahres dran. Ich schenke meinem Körper schon Beachtung und Sorge gut für ihn mit Ernährung und Yoga und Meditiationen.....aber da ist aufjedenfall noch mehr, was ich ihm gutes tun könnte...
      Nein, ich habe da nicht wirklich jemanden der mir da auf körpertherapeutischer Ebene Unterstützung gibt. An wen wende ich mich denn in so einem Fall?



      Birkenfrau schrieb:

      Und ganz praktisch, weil wir in einer so östrogenverseuchten Welt leben: Mir hilft naturidentes Progesteron (vom Arzt verschreiben lassen und z.B. in der Limes Apotheke bestellen) und ich bin sehr dankbar, dass es sowas gibt. Bei vielen Frauen ist der Progesteronspiegel heute zu niedrig, und erste Prämenopausale Beschwerden lassen sich schon oft ab 35 feststellen... Mir rollen sich immer die Fußnägel hoch, wenn ich von Frauen in den Wechseljahren höre, denen genau dann eine Depression diagnostiziert wird, wenn es doch einfach ein hormonelles Ungleichgewicht ist, dem man auf versch. Wegen begegnen kann!


      Einer Freundin von mir hilft in der gleichen Situation Bockshornkleesamen sehr, da gibt es mehrere Präparate.
      Ich habe morgen einen Termin bei meinem Frauenarzt. Sie ist wirklich ganz wunderbar und nicht eine von denen die einfach verschreiben oder sich nicht interessieren....ich werde morgen mal mit ihr sprechen. Das mit dem Progesteron werde ich auch erwähnen.
      Danke Dir!


      Vergangene Nacht habe ich von einem mächtigen Baum geträumt der auf einem Friedhof stand, und von einer Frau die mir was antun wollte, mit der ich mir einen Kampf geliefert habe. Wir haben uns gegenseitig irgendwelche Dinge entgegen geworfen die dann explodiert sind...sowas ähnliches wie diese Handwärmer, die man kaufen kann?!
      Und der Baum hatte große Augenhöhlen und einen dunklen großen Mund, er murmelte komische Worte und konnte mich so in seinen Bann ziehen und auch durch einen Luftzug in seine Richtung ziehen. Der Baum und die Frau gehörten zusammen. Ich konnte mich aber von dem Baum-Sog lösen und bin dann nur mit der Frau noch zugange gewesen.
      Als wir dann uns näher befanden, habe ich versucht diese "Handwärmer" ihr in den Ärmel zu stecken, damit er an ihr explodiert....da bin ich aber dann aufgewacht....

      Puh, das war echt ein intensiver Traum. Der Friedhof als Ort war nicht so arg, aber der gruselige mächtige (Mammut) Baum und die Frau....ich kenne sie, aber ich krieg einfach das Gesicht nicht mehr vor Augen,damit ich weiss wer es war....das ist echt nicht möglich und total komisch

      Fühlt euch gedrückt
      Marie
    • Hallo Marie!

      Ich schreibe Dir meine Einfälle und meine Zugangsweise zu Deinem Traum.

      Ich glaube, dass man die Symbolsprache und Botschaft Deines Traumes erst verstehen und entschlüsseln kann, wenn man von den ursprünglichen Bildern ausgeht.
      Die ursprünglichen Bilder sind für mich folgende:

      Der Weltenbaum oder Baum des Lebens

      Der Garten des Lebens oder der Garten Eden


      Du selber als Frau voller Lebenskraft, Glück und Lebensfreude.


      Dann ist irgendetwas geschehen.


      Aus dem Garten des Lebens wurde ein Friedhof.


      Aus dem Baum des Lebens ein gruserliger Machtbaum, der versucht, dich zu verschlingen.


      Und aus der Frau voller Lebenskraft und Lebensfreude eine aggressive, destruktive Frau.


      Der Traum sagt jetzt für mich mehreres:


      1) Irgendetwas ist passiert und dass Kämpfende, Aggressive, Gruselige im Traum ist das Echo dieser Erfahrung.


      2) Gleichzeitig versucht der Traum dich auf die ursprünglichen Bilder aufmerksam zu machen, sie aus Deiner Erinnerung wieder an die Oberfläche des Bewusstseins zu holen:


      Den Baum des Lebens


      Den Garten des Lebens.


      Die glückliche, in sich ruhende Frau.


      Einfach wirken lassen und schauen, was dir im Laufe der Zeit dazu einfällt.


      Dir alles Gute!


      Liebe Grüße

      Advaita
      Avatar: © Photo by Mantas Hesthaven from Pexels pexels.com/photo/man-pulling-l…oad-during-sunset-171053/
    • Liebe Marie,

      Marienkaefer schrieb:

      Nein, ich habe da nicht wirklich jemanden der mir da auf körpertherapeutischer Ebene Unterstützung gibt. An wen wende ich mich denn in so einem Fall?
      Puuh, da kann ich dir wenig raten, weil es da so viele Möglichkeiten gibt. Von Osteopathie und Craniosakraler Therapie über Shiatsu über Rolfing, und da gibt es noch so viel mehr, was Heilpraktiker und andere anbieten. Auf jeden Fall sollte derjenige gut ausgebildet sein und die Chemie muss stimmen, denn dein Körper und deine Seele müssen sich ja öffnen können...

      Alle Gute!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Birkenfrau ()

    • Hallo @advaita

      Puh, Dein Beitrag hat mich dermaßen an einem wunden und tiefen Punkt getroffen....den hatte ich so garnicht präsent!

      Das war echt heftig!
      Denn das ist so aktuell. Ich habe das Gefühl ich werfe mein Leben jeden Tag mit beiden Händen aus dem Fenster. Fühle mich schwer innerlich und auch körperlich dermaßen kraftlos und mit null Energie gefüllt!
      Ich habe einen Partner an meiner Seite, der mir auch unglaublich viel Kraft kostet. Er ist seit einem Jahr daran, seinen Weg zu finden und arbeitet sehr viele Dinge auf mit Familienaufstellung und einem guten Therapeuten.
      Dafür waren die letzten 4 Jahre einfach nur anstrengend und ich bin komplett aus meiner Mitte gekommen. Dieses lebenslustige und absolut freie Gefühl morgens oder den ganzen Tag über...ist weg-futsch
      Und körperlich fühle ich mich nicht wie 38, sondern weitaus älter. Schwindel, Schmerzen usw.
      Ärzte hab ich schon abgeklappert und hab auch keine Lust mehr auf weitere Besuche dort. Macht mich nur noch unzufriedener :(

      Entschuldigt, ist jetzt vom Thema weg mit meinen Träumen, hängt aber denke ich alles zusammen?! :marionette:

      Wisst ihr, ich hab damals die Welt immer umarmen können und hab im Moment gelebt. Es ist nicht mehr da und das macht mich so traurig und fühlt sich so leer an

      Was kann ich nur tun?
      :rolleyes:

      Sende euch liebe Grüße
    • Liebe Marienkäfer,

      Was du tun kannst? VIEL! Fange mit den kleinen Momenten an, die gibt es immer und überall! Die Welt ist noch da. Die Momente sind da. Nur du hast durch "Erfahrungen" deinen unbefangenen Blick verloren.

      Es wird gerade Frühling. Hole dir ein paar Blumen und bewundere sie einfach. Stelle dir morgens schon die Aufgabe drei,...fünf,... irgendwann zehn Momente zu finden, in denen dein Herz durch die Augen in die Welt leuchtet. Lächle jemanden an, wenn dir gerade danach ist, ob du ihn kennst oder nicht. Das mache ich oft in der Warteschlange an irgendwelchen Kassen. Funktioniert fast immer.

      Schlechte Erfahrungen lehren dich zu (be-)urteilen. Also steuere dagegen. Nimm dir mal eine halbe Stunde vor, wenn du irgendwo unterwegs bist, "kein Kommentar" gedanklich abzugeben! Wir kommentieren ständig, meist nicht einmal bewusst und leider fast immer negativ: Wetter, Kleidung anderer, Gesichtsausdruck, Situationen in Geschäften, im Straßenverkehr..., immer ist da so ein Nörgler, der "gefällt mir nicht", "ist doof" sagt. Du wirst merken, schon eine halbe Stunde das aufmerksam durchzuhalten, wird anstrengend. Aber es ist sehr aufschlussreich und hilft beim umprogrammieren - solange du dich nicht gleich wieder selbst beurteilst, weil du es noch keine halbe Stunde hinkriegst. Wenn du dich beim beurteilen erwischt, sofort "kein Kommentar" denken (kann lustig werden!) :zwinker: Vielleicht macht dein Partner die Übung für sich ja mal mit?!

      Herzlich
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien