Träume sind so intensiv und machen mich oft fertig und kosten Kraft

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    • Träume sind so intensiv und machen mich oft fertig und kosten Kraft

      Hallo zusammen,

      ich brauche wirklich mal Rat oder Hilfe.
      Ich habe mich schon oft mal mit Schamanismus beschäftigt und es wurde mir auch viel geraten für meine "Probleme".

      Meine Träume sind eigentlich immer sehr intensiv, und heute Nacht war wieder einer, von dem ich laut weinend wach geworden bin :aufgeb:

      Wie gesagt sind alle Träume bei mir sehr stark ausgeprägt, und in diesem ging es um eine meiner größten Ängste die mich echt im wahren Leben lähmt und mir Lebensfreude und Energie raubt.
      Ich habe sehr sehr große Angst mal schlimm krank zu werden und keiner nimmt es ernst oder findet heraus was ich habe, und dann ist es irgendwann zu spät und keiner kann mehr helfen...
      Jetzt in dem Traum ging es darum das ich wohl Alzheimer schon in jungen Jahren habe. Meine Oma hatte Parkinson und Alzheimer ganz schlimm....
      Und da ja gesagt wird es überspringt eine Generation usw....überkommt mich das oft :O

      Diese Angst ich könnte irgendwas schlimmes bekommen und habe es schon ist so penetrant verwurzelt in mir!

      Grundsätzlich ist da ein Grundgefühl, ich würde irgendwann " das bekommen was ich verdient habe" oder "ich habe es nicht verdient glücklich zu leben"....
      Ich habe auch schon viel darüber mit meiner Therapeutin und auch Hypnose etc versucht herauszufinden bzw es für mich alles mal so erträglich zu machen, dass ich mit dieser Angst leben kann ohne das sie mich lähmt
      Ich komme da nicht weiter und möchte einfach nicht mehr darein verfallen, versteht ihr?

      Habt ihr da Erfahrung das mir hier ein Schamane helfen könnte? Ich komme nicht mehr weiter...
      Ich bin jetzt 38, in meiner zweiten Ehe angekommen und auch hier zufrieden - kinderlos, noch....aber der Wunsch ist da und die "Planung" läuft auch - aber so mit der Angst in mir bzw den Ängsten fühle ich mich nicht stark genug mein Kind positiv und mit guter Energie zu begleiten

      Ich freue mich sehr wenn sich jemand hier angesprochen fühlt und ein paar Worte für mich findet


      :herz:

      Liebe Grüße
      Marie
    • Hallo Marie,

      mein aller erster Gedanke dazu ist, dass es sich evtl. um eine Besetzung handeln könnte. Eine Besetzung kann einher gehen mit einer Identitätsstörung, sprich man fühlt oder glaubt an Dinge oder Begebenheiten, obwohl man ganz genau weiß, dass sie aktuell nichts mit einem zu tun haben.

      Es gibt Schamanen welche sehen können in einer Reise ob das denn zutreffen würde.

      Ich persönlich habe damit bereits zweimal die Erfahrung gemacht. Eine Besetzung, wenn sie denn schon sehr lange vorliegt kann dazu führen, dass man sich eben mit den Gefühlen des Wesens oder des Ahnen identifiziert. Es liegt nahe, wenn Du in Deinem Leben jetzt keine Zusammenhänge finden kannst. Der Zustand fühlt sich bei näherem Betrachten als fremd an, man kann sich nicht damit in Einklang bringen.

      Es können, aber müssen nicht Deine Ängste sein. Man kann sie auch für jemanden tragen/übernehmen, als eine Art stummen Auftrag den man erhält, da der Andere zu schwach ist alles alleine zu tragen.

      Wenn es ein Ahne ist, dann kann er sich damit Aufmerksamkeit holen. Ich meine was hat er denn für eine Wahl? Mal eben an der Tür klopfen auf ein Gespräch ist ja nicht möglich.
      Ist ein Ahne sehr dominant an unsere Seite über lange Zeit, fangen wir an uns mit ihm und seinen Gefühlen zu identifizieren.

      Eine Besetzung kann aber auch ganz plötzlich geschehen zB. auf einem Friedhof. Es heißt es gibt Seelen, welche keine Ruhe finden und sich an Menschen haften, da sie sich aus der Energie der Auren nähren müssen, denn alles braucht in irgend einer Form Energie zum leben.

      Besetzung. Das fiel mir sofort in die Gedanken. Ich kann auch falsch liegen? Das solltest Du bei Dir selber abklopfen ob das in Frage kommen kann.

      Lieben Gruß Sahne

      Ich finde es grad nicht, aber ich habe dazu ein sehr bemerkenswertes Buch gelesen. Wenn ich es gefunden habe, teile ich Dir Titel und Autorin mit. (habe "millionen Bücher)
    • Hallo Marie,

      Marienkaefer schrieb:

      Ich habe sehr sehr große Angst mal schlimm krank zu werden und keiner nimmt es ernst oder findet heraus was ich habe, und dann ist es irgendwann zu spät und keiner kann mehr helfen...
      alle Menschen sterben. Hierzulande sterben die meisten irgendwann an einer Krankheit, die dann nicht mehr heilbar ist.
      Also, ja, dass Du eines Tages an einer Krankheit stirbst, ist relativ hoch. Das ist Fakt.

      Wovor GENAU hast Du Angst? Vor dem Tod? Vor dem Sterbeprozess? Vor dem "Danach"? Davor, nicht ernstgenommen und nicht gut begleitet zu werden, wenn Du krank bist und Dich auf Deinen Tod vorbereitest? Vor der unberechenbarkeit (= dem nicht wissen, wann und wie?), vor Abhängigkeit, vor körperlichem und geistigem Abbau/Zerfall?
      Wovor genau hast Du Angst?
      Je präziser Du das weißt, desto mehr auf den Punkt kannst Du Hilfe bekommen.

      Marienkaefer schrieb:

      Habt ihr da Erfahrung das mir hier ein Schamane helfen könnte?
      Möglicherweise ja. Möglicherweise wäre Dir mit Sterbeenergetik aber auch viel mehr geholfen.
      Gruß,
      Panther-Adler
      If I could live the dreams that I see...
    • Neu

      Liebe Marienkäfer,

      ich bin selbst ganz neu hier und lese mich ein wenig ein.
      Vielleicht hat dir in der Zwischenzeit ja schon etwas oder jemand geholfen, aber ich hatte spontan das Bedürfnis, dir noch ein paar Zeilen zu schreiben.

      Auch mein Gefühl geht in Richtung fehlendes Urvertrauen oder genauer: fehlender Halt.
      Als Kinder erleben die meisten mehr oder weniger intensiv, dass Liebe oft an Bedingungen geknüpft ist, "wenn..., dann..." Liebe. Das meinen die meisten Eltern gar nicht böse, aber auch sie wurden von Eltern erzogen, die es nicht anders kannten. Vielleicht kommen noch Glaubenssätze dazu wie "ich habe es nicht verdient glücklich zu leben" oder auch aufgeschnappte Sätze "die Krankheit überspringt eine Generation" und schon hat man ein dickes Angstmuster im Pelz.

      Fange vielleicht damit an, diese Sätze nicht mehr als Wahrheit anzusehen. Das ist eine mentale Entscheidung. Schwieriger ist es, die Gefühle zu ändern. An was glaubst Du? Was ist das heiligste, das du dir vorstellen kannst? Ich nenne es mal neutral universelle Liebe. Und weil ich ein Mensch bin, gebe ich dieser Liebe menschliche Züge. Das ist dieser Liebe ziemlich egal, wie ich sie betrachte. Ich könnte sie auch als Baum oder Ameise vorstellen. Gehe ganz fest davon aus, du wirst jetzt, in diesem und jedem Moment so geliebt wie du bist. Ohne Bedingungen. Ohne Schuldzuweisung. Ohne Beurteilung, ob du es verdienst oder nicht. Einfach nur geliebt sein. Kannst du dir das vorstellen?

      Wenn du dich selbst durch die Augen dieser bedingungslosen Liebe sehen könntest, du würdest dich sofort selbst in den Arm nehmen und dir das allerbeste, das dieses Leben dir nur bieten kann, geben. Nur weil du genau so bist, wie du bist.

      Wenn du dich selbst so fühlen kannst, dir von ganzem Herzen das Beste wünschst, lösen sich die alten Muster auf. Man kann nicht immer auf bessere Menschen warten, die bedingungslos lieben können. Man muss selbst den ersten Schritt tun. Unterstützung tut dennoch gut, wenn sie dir die richtige Richtung weist.
      Vielleicht hilft dir anfangs eine Gedächtnisstütze und sei es ein kleiner Stein in der Hosentasche: halte ihn, wenn die Angst kommt und entscheide dich bewusst für geliebt sein und Freude. Auch wenn es anfangs nur ein Lippenbekenntnis ist, es informiert dich bis in alle Körperzellen, dass du eine andere Wahl triffst. Irgendwann fühlst du es in deinem Körper. Sei für jede Reaktion dankbar. Das ist die beste Gesundheitsvorsorge.

      Herzlich
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien