Zwischen dort und hier oder: Auswirkungen einer schamanischen Reise

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    • Dreieinhalb Stunden Zug hin, dreieinhalb Stunden Zug zurück, macht sieben Stunden Klimaanlage auf Hochtouren - und dazwischen 28° draußen (im Blazer, jou, schön!) :heiss:
      Resultat: :krank: , Taschentuchalarm! Geht aber wieder, weil ich Di und gestern hauptsächlich geschlafen habe. (gesundschlafen, heißt das dann wohl! Tut gut, mir die Zeit dazu momentan nehmen zu können).

      Der Tag an sich war aber gut. Das kann ich mir auch vorstellen. Ist für mich ein solider 2. Platz, von dem, was ich gesehen habe.

      Nächste Woche noch 2 Gespräche hier in der Gegend - zwei recht verschiedene Jobs. Schau'n mer mal. Umziehen müßte ich dafür jedenfalls dann nicht oder nicht zwingend.
      Und dann könnte sich auch langsam mal was ergeben, denke ich.
      Interessant finde ich, dass ich außer bei 2 Bewerbungen überall zum Gespräch eingeladen worden bin.
      Mal schauen, was das alles so wird.
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Ja viel fahren schlaucht, ich kenn das, aber es liegt auch grad wegen Iran und Israel dick was in der Luft.
      Ich hab auch heute den Halben Tag das Bett gehütet ging nicht anders.

      Das mit dem ergeben passt schon, weil ich momentan unendlich wenig sehe hab ich so gar kein Gefühl was es sein könnte.
    • Hm...
      gestern ist die letzte Rückmeldung gekommen. Insgesamt 5 Gespräche gehabt, alles Absagen, wenn auch zwei 2. Plätze.
      Bin gestern schon etwas traurig/enttäuscht gewesen, das geb ich zu.
      Nun bin ich ja nicht blöd und hab in der Zeit, wo ich auf die Antworten gewartet hab, weitere Bewerbungen geschrieben, wo ich jetzt auf Rückmeldungen/Einladungen/Eingangsbestätigungen, etc. warte. Das geht schon. Nur: Damit gerechnet, dass keins funktioniert, hab ich, ehrlich gesagt, nicht.
      Die, wo ich am liebsten hingegangen wär, da hat mich die Frau am End' mit Handschlag und den Worten: "Danke, das war hervorragend." verabschiedet - und ich hatte den Eindruck, dass das so gemeint war und nicht einfach "nett sein wollen". Ehrlich gesagt, weiß ich im Moment nicht, wo's hakt/gehakt hat.
      Aber gut, ist jetzt so. Gestern den Tag hab ich mir gelassen, um mit der Traurigkeit/Enttäuschung zu gehen (nützt ja nix, nen Smiley drüber zu kleben), heute kommt mein Pragmatismus wieder raus und sagt: "Na komm, Ärmel hoch und weitermachen."
      Kleine (oder auch mittlere) Lektion in Demut.
      Trotzdem: Für irgendwas ist das auch das gut - und sei's nur, noch ein wenig den Sommer zu genießen, ohne gleich schon wieder von Verantwortung gefressen zu werden.
      Was mir auch noch durch den Sinn geht, ist immer noch das hier:

      advaita schrieb:

      Der Clou der Botschaft deiner Groß-Mutter, der großen Mutter allen Lebens!!! ist DEINE KRAFT und NUTZEN!!!

      Du nimmst diese DEINE KRAFT viel zu wenig oder gar nicht wahr und nützest sie auch viel zu wenig.

      Wenn es endlich DEINE KRAFT ist, die du wert-schätzt und wahr-nimmst und sie im Alltag nützt, sorgt sie ganz von selber und natürlich FÜR DICH.

      Ohne die Wahrnehmung, Wertschätzung dieser Kraft ist es eine Herkules Arbeit.

      Mit ihr geht es wesen-tlich leichter.

      Die Weisheit Deiner Groß-Mutter lautet also in meiner Variation:

      "bist Du jetzt endlich bereit,DEINE KRAFT für dich ZU NUTZEN?"
      Da klemmt's noch. Da klemmt's immer noch.
      Alle möglichen Leute, die mich schon länger lesend und schreibend begleiten, werden sich möglicherweise kopfschüttelnd fragen: "Ja, sieht sie's denn nicht?!?" und nein, ich seh's nicht.
      Ich ahne und spüre doch schon mehr von dieser Kraft. Das wohl, das ja.
      Aber wie ich das jetzt umsetzen kann in (m)ein individuelles Konzept von Arbeit, von Leute damit unterstützen, von mir meine Brötchen leisten können und die Butter drauf auch - nee, das hab ich noch nicht.
      Ich hab das Gefühl (nee, das ist kein Gefühl, sondern ein Gedanke...), ok, also, ich denke, dass, wenn ich wüßte/spürte, was diese Kraft nun wirklich ist, dass ich dann noch viel gezielter, mutiger, zuversichtlicher, mit anderen Worten: begeisterter - auf den Neuanfang zugehen würde.
      Begeisterung ist IMMER meine Art von Hingabe gewesen, seit jeher. Lass mich begeistert sein von einer Sache, einem Projekt - und ich vergeß, dass mir das Kreuz, der Hintern, die Füße, Ellbogen und sonstwas wehtut.
      Lass mich begeistert sein von einem Menschen und ich seh die Potenziale, selbst, wenn's die Person noch nicht sieht.
      Ok, also ist die Frage: Wofür kann ich mich wirklich begeistern? Nehm ich jetzt so mal mit.
      Nachdenklich,
      Kirsten
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    • Panther-Adler schrieb:

      Lass mich begeistert sein von einem Menschen und ich seh die Potenziale, selbst, wenn's die Person noch nicht sieht.
      Liebe Kirsten,

      es kommt jetzt unmittelbar:

      Hast du schonmal in einen Spiegel geschaut?
      Begeisterst dich, was du siehst? :spiegel1:
      Welche Potenziale siehst du in diesem Menschen, der dir entgegeblickt?

      Hab ein sonniges Wochenende!
      :sonne:

      Herzlich
      Ulla (AlteEule)
      Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
      (Chinesisches Sprichwort)

      Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!
    • Panther-Adler schrieb:

      Hm...
      gestern ist die letzte Rückmeldung gekommen. Insgesamt 5 Gespräche gehabt, alles Absagen, wenn auch zwei 2. Plätze.
      Bin gestern schon etwas traurig/enttäuscht gewesen, das geb ich zu.
      Schade echt Schade, hatte für dich gebetet und gewünscht, dass du das findest wo du dich am wohlsten fühlst.

      Es war noch nicht das richtige dabei, denn du sollst nicht einfach nur Quote sein, ich hoffe du verstehst was ich meine sondern ein zweites Zuhause finden!
      Das macht unruhig und braucht Zeit, und leider ist es gerade bei Menschen die äußerlich und Mental anecken oft ein langwieriger Prozess.

      LG und ich drück dir die Daumen,
      Gu
    • Liebe Kirsten,

      kann auch sein, dass es einfach gerade nicht die Zeit war. Zumindest bis zum 29. Mai noch. Alles stand auf Rückzug, Pause, Stopp - um zu reflektieren, zurückzuschauen, auch, um sich zu erholen, sich vorzubereiten, neue Kräfte zu sammeln. Wer nicht mag, wird eben zwangspausiert, macht ja auch gerne der Körper für einen *kopfkratz*... Und zwar, auch - und besonders, um zu schauen, was man wirklich braucht.

      Was brauchst du? Was ist dir wirklich wirklich wichtig? Und was bist du bereit dafür zu geben?

      Die Mondknoten laufen weiter, ab 29. Mai gibt es dann die Themen von Einschränkung und Einfluss, beides starke Antriebe, nach vorne zu gehen.

      Alles Liebe!
      Birkenfrau
    • Ich hab vorhin beim Rumkramen ein altes Papier gefunden.
      Datiert 2014, ein Zeichenblock-Zettel, quer.
      Darauf hab ich damals mit mehrfarbigen Stiften alles mögliche notiert zum Thema "Beruf". Wenn ich mir das heute anschau, muß ich lachen.
      Manches hab ich umgesetzt (im letzten Job), anderes nicht.
      Ich glaube, ich möcht wieder die Kreativität spielen lassen. Schauen, was diesmal rauskommt - und worüber ich in 4 Jahren lachen kann, weil ich's irgendwo rauszieh und eh ganz vergessen hatte.
      Ich nehm das mit, inklusive Eurer Fragen.
      Danke auch für die PN - ich werd das auch berücksuichtigen.
      LG
      Kirsten
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    • Liebe Kirsten!

      Panther-Adler schrieb:

      Insgesamt 5 Gespräche gehabt, alles Absagen, wenn auch zwei 2. Plätze.
      Im Sport würde man sagen - 5x angetreten, 2x am Podium.
      Viele Sportler können von so was nur träumen.

      Natürlich weiß ich, dass das ärgerlich ist.

      Ich habe während meiner Studienzeit mit einem Jazzmusiker zusammen gewohnt.
      In Jazz Keller, wo seine Band aufgetreten ist, gab es ein Gastkonzert mit einer ausländischen Jazz Gruppe.
      Die Leadsängerin hatte eine wirklich ausgeprägte Rubensfigur.
      Dazu trug sie ein hautenges Mini-Minikleid.
      Ich kann mich heute noch daran erinnern.
      Alles an ihr atmete Kraft, Präsenz, Selbstvertrauen.
      Die Frau war in einem Maße eins mit sich selber, dass man nur hingerissen sein konnte.
      Das, was sie ausstrahlte, das, wie sie sich selber sah und erlebte, kam ihr als Echo in Fülle vom Publikum zurück.
      Sie hat mich sehr viel über das Leben gelehrt.


      Panther-Adler schrieb:

      Ok, also ist die Frage: Wofür kann ich mich wirklich begeistern?
      Dir als Psychologin brauche ich es nicht zu sagen - das, was uns Spaß macht, zeigt uns an, wofür wir begabt sind und was uns begeistert.

      Was mir in diesem Zusammenhang einfällt.

      Bei den indigenen Schamanen und Schamaninnen ist es die Norm, dass sie immer einen Brotberuf haben, etwas, dass ihnen hilft, die Rechnungen zu zahlen und das Leben zu bewältigen.
      Das, wofür sie begabt sind, dass, was sie begeistert, machen sie nebenbei in ihrer Freizeit.

      So sehe ich das im Augenblick bei Dir.
      Schaue, dass Du einen Job findest, der dir Sicherheit gibt und Deinen Broterwerb sicher stellt.
      Dann lass einfach die Menschen an Deinem Wissen der Seele, an deinem Know How, an deiner Sensitivität, an Deinem Wohlwollen profitieren.
      Den Rest machen die Spirits und das Leben.

      Dir von Herzen alles Gute!
      Liebe Grüße
      Advaita
    • Guten Morgen, Advaita,

      advaita schrieb:

      Schaue, dass Du einen Job findest, der dir Sicherheit gibt und Deinen Broterwerb sicher stellt.
      das ist als Priorität klar.

      advaita schrieb:

      Bei den indigenen Schamanen und Schamaninnen ist es die Norm, dass sie immer einen Brotberuf haben, etwas, dass ihnen hilft, die Rechnungen zu zahlen und das Leben zu bewältigen.
      Das, wofür sie begabt sind, dass, was sie begeistert, machen sie nebenbei in ihrer Freizeit.
      Und so ist es auch recht. Dadurch sind sie nämlich für ihre Gemeinschaft da, statt irgendwo "herumzuschweben".

      Nun bin ich weder Angehörige eines indigenen Volkes, noch Schamanin (nein, keine Diskussion darüber, der Titel passt nicht zu dem, was ich bin) aber nein, meinen Lebensunterhalt von meinen Wahrnehmungen abhängig machen zu wollen, davon bin ich weit entfernt.
      Das würde dann ja auch, weil eben die Fixkosten reinkommen müssen, in die Versuchung führen, Abhängigkeiten zu schaffen. Nun gibt's zwar genug Leut', die ihre Verantwortung liebend gern abgeben, aber zum Guru hab ich kein Talent. *lach*
      Hätt ich Menschen gewollt, die (zumindest zeitweise, in den ersten Jahren) von mir abhängig sind, hätt ich Kinder bekommen.
      Ich muß nur achtgeben, dass, wenn ich arbeite, mir genug Zeit für mich und eben auch das Be-Geisternde bleibt.
      Davon abgesehen: Du weißt es doch selbst, gewissen Kollegen gegenüber sagt man am besten gar nix von anderen Seiten, sonst bist gleich draußen. Das muß ich mir nicht geben.
      LG
      Kirsten
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