Vortrag- Krebs und Krankheiten natürlich heilen lassen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vortrag- Krebs und Krankheiten natürlich heilen lassen

      Hallo,

      ich möchte einen Vortrag teilen, von Rolf Backenecker Heilpraktiker aus der Schweiz, vom 22.Internationalen " Neuer Wissenschaftlicher Ausblick" Welt Kongress in Ulm vom 02.05.2017

      Ich kann leider den Link nicht kopieren da die Kopierfunktion an meinem Tablet nicht funktioniert.
      Deshalb einfach so: "Die Banerji Protokolle: Krebs und Krankheiten natürlich heilen lassen"
      The World Foundation for Natural Science

      Auf der Seite findet Ihr das Video mit dem Vortrag.
      Ich finde es sehr interesant,vielleicht ist es auch für den ein oder anderen auch interesant...



      Shelmjanah
      Die Seelenliebe,die Verbundenheit
      kann Raum und Zeit nicht trennen...
      ob Erdenleben oder Sternenzeit
      unsere Seelen werden sich erkennen...

      (c) Shelmjanah :heilig:
    • Hallo liebe Shelmjana,

      vielen Dank für's Einstellen. Ich kenne die Methode der indischen Homöopathie-Brüder Banerji schon lange und bin selbst im Besitz eines Original Banerji-Protokolls.
      Das Banerji-System fsaziniert gerade durch seine Einfachheit als auch durch seine Nachweisbarkeit.

      Dennoch eine Warnung an dieser Stelle meinerseits: :lupe: Dies ist ein öffentliches Forum. Von einer alleinigen Selbstmedikation Betroffener ohne jegliche zusätzliche theraputische/ärztliche Abklärung bei einer so schweren Erkrankung wie Krebs ist in jedem Falle abzuraten!

      Immer nur Gutes und mögen die Banerji-Protokolle für all jene ihren Sinn erfüllen, die es betrifft oder die damit arbeiten.
      schwertfee :aikido: :top2:
      "Everything in creation is covered by Heaven and supported by Earth" (Inner Classic of TCM)

      Simplify the points. Don't forget the Ghost Points.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

    • Wenn jemand Krebs hat, oder andere schwere Krankheiten, sollte er/sie/es sich nicht NUR auf dies (sorry) heilversprechen verlassen..... Krebs mag sich bei ganz ganz wenigen erkrankten im Naturheilverfahren heilen..... sollte man auch die Schulmedizin zu rate ziehen. Diese Banerji Protokolle sind doch sehr Marktschreierisch....

      Schulmedizin und Naurheilmedizin können sich wunderbar ergänzen.

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Liebe Shelmjana,

      herzlichen Dank für diese Info :heart:

      Ich habe mir auch mal die englischsprachige Originalwebsite angeschaut

      pbhrfindia.org

      Wenn jemand jahrzehntelanges Wissen mit immensem Aufwand empirisch auswertet und es zum Wohl aller Menschen teils kostenlos (viele Beispiele mit Medikationen stehen auf der Website), teils als umfassende Protokolle kostenpflichtig anbietet, kann man das eigentlich gar nicht publikumswirksam genug tun! Gerade das Original finde ich durchaus nicht "marktschreierisch", sondern informativ und die Videos sind durchaus dem Zweck der Verbreitung dieses (Erfahrungs-)Wissens angemessen, soweit ich da reingeschaut habe.

      Gerade in Zeiten, in denen es ernsthafte (und von Lobbyisten gepushte) Versuche gibt, Homöopathie zu diskreditieren, mit dem Ziel, sie zu verbieten, kann man diese Forschungsarbeit gar nicht hoch genug einschätzen. Eben weil das Totschlagargument "wissenschaftlich nicht erwiesen" immer wieder gegen die Homöopathie eingesetzt wird, ist Empirie die adäquate und gerade bei sehr wissenschaftsorientierten Menschen beste Antwort!

      Wir behandeln seit 30 Jahren alle Zwei- und Vierbeiner homöopathisch - teils nur so (mit großen und überraschenden Erfolgen, dort wo die Schulmedizin eben keinen hilfreichen Ansatz bot), teils in Kombination mit der Schulmedizin (besonders bei Unfällen und operativen Eingriffen)

      Schulmedizin und Narurheilkunde können sich selbstverständlich ergänzen. Aber das ist mir zu pauschal. Beide haben auch Grenzen. Wenn ich einen Blinddarmdurchbruch habe, gehe ich zuerst zum Arzt, während es inzwischen viele Fälle gibt, in denen ich aufgrund der langen Erfahrung (und Möglichkeit, Mittel und Potenzen kinesiologisch zu testen), mir den Arzt sparen kann.

      Wieviele (abertausende?) Todesfälle gehen jährlich auf das Konto von a) falscher Diagnose, b) falscher Medikation/schädliche Kombination oder Dosis von Medikamenten c) Behandlungs- oder Kunstfehler bei OP's bzw. durch multiresistente Keime? Meine Vermutung: das kriegt man in tausend Jahren homöopathische Behandlungsweisen nicht hin, auf dies Zahl zu kommen - selbst bei Behandlungs- oder Diagnosefehlern, die selbstverständlich auch vorkommen können (und sei es, weil ein notwendiger Eingriff zu lange hinausgeschoben wird)

      Letztes Wochenende wurde das 8 Monate alte Enkelkind eines Kollegen meines Mannes beerdigt. Plötzlicher Kindstod. Niemand wird nachprüfen, ob dieser Atemstillstand etwas mit den sechsach Impfungen zu tun hat, die Kinder in diesem Alter aushalten müssen. Aber lass mal einen plötzlichen Kindstod nach einem Besuch beim Homöopathen vorkommen, was dann los ist bis in den Bundestag!

      Ich habe die (kostenlose) Empfehlung zu Hashimoto gleich mal getestet - passt offensichtlich - und werde das jetzt ausprobieren. Ich profitiere gerne von Erfahrung und Wissen anderer!

      Eine schöne Woche allen
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Erdherz schrieb:

      Gerade in Zeiten, in denen es ernsthafte (und von Lobbyisten gepushte) Versuche gibt, Homöopathie zu diskreditieren, mit dem Ziel, sie zu verbieten, kann man diese Forschungsarbeit gar nicht hoch genug einschätzen. Eben weil das Totschlagargument "wissenschaftlich nicht erwiesen" immer wieder gegen die Homöopathie eingesetzt wird, ist Empirie die adäquate und gerade bei sehr wissenschaftsorientierten Menschen beste Antwort!
      ein nachfragen ist eine Diskreditierung von Homöopathie? Das hätte ich jetzt doch nicht gedacht....

      Da ich selbst Brustkrebs habe/hatte (noch 2 Jahre) habe ich selbstredend im Netz nach Alternativmedizin geschaut, was ich durchaus gefunden habe, IN Verbindung mit der Schulmedizin..... Wenn eine Heilmethode so erfolgreich ist, frage ich mich schon, warum sie so versteckt wird. Und wenn ich dann mal nachschaue was das für eine Heilmethode ist..... dann bekommt man (ich) eben nicht nur die Info "ja das ist die Heilmethode schlecht hin" es gibt auch andere Stimmen. Und die sollten auch gehört werden.

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stachelturm ()

    • Hallo beieinander,

      die beiden indischen Ärzte Banerji sind international mehrfach ausgezeichnete Ärzte der Schulmedizin, welche homöopathische Mittel anwenden und dies im Rahmen jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit lege artis dokumentieren. Anders als in unseren Landen ist die Homöopathie in anderen Ländern und insbesondere in Indien hoch angesehen und wird als eigene Wissenschaft angesehen. An vielen medizinischen Universitäten der Welt finden die Banerji-Protokolle und in letzter Zeit auch zunehmend bei uns große Beachtung.

      ich denke es ist eine der Möglichkeiten für an Krebs erkrankte Personen, sich bei ihrem behandelnden Arzt auch über die Banerji-Methode zu erkundigen. Als mündiger Patient ist man in der Wahl seines Arztes ja frei. Wenn ein Patient für sich selbst homöopathische Mittel ablehnt, ist dies ja auch ok.

      Nur ein eigenmächtiges "D'rauflostherapieren" ohne jegliche therapeutische Begleitung, davon halte ich nichts.

      Naturheilkunde ist Erfahrungsheilkunde. Die beiden Doktoren Banerji dokumentieren diese jedoch darüberhinaus noch wissenschaftlich, da sie zugleich auch schulmedizinische Ärzte und innerhalb der internationalen Krebsforschung tätig sind. Das hat mit reißerisch in meinen Augen nichts zu tun, sondern die Methode scheint wissenschaftlich belegt erfolgreich zu sein und das finde ich großartig, denn anders als die Krebsforschung in unserem Lande, die in meinen Augen seit nunmehr über 30 Jahren auf der Stelle tritt und keinerlei Rückgang der Krebserkrankungen, also keinerlei Fortschritt zu verzeichnen hat (mit Ausnahme der Erfolge bei systemischen Krebserkrankungen wie zum Beispiel die unterschiedlichen Leukämien oder Lymphome) scheint diese Methode trotz aller Skepsis nicht nur bei Krebserkrankungen sondern auch im Hinblick auf sonstige chronische Erkankungen überall zunehmend Anerkennung zu finden.

      Auch interessant zu lesen, für die, die es interessiert:
      homeopathy.at/files/igmedt/RET…lle%202013%20IGMED%20.pdf
      de.sott.net/article/7746-Baner…ehandlung-mit-Homoopathie

      Gott sei Dank gibt es Ärzte, die sich nicht verschließen und Gott sei Dank gibt es Patienten, die sich mündig für die Behandlungstrategie Ihrer Wahl entscheiden, ob nun rein schulmedizinisch oder auch schulmedizinisch-komplementär.

      schwertfee :aikido:
      "Everything in creation is covered by Heaven and supported by Earth" (Inner Classic of TCM)

      Simplify the points. Don't forget the Ghost Points.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

    • schwertfee schrieb:



      die beiden indischen Ärzte Banerji sind international mehrfach ausgezeichnete Ärzte der Schulmedizin, welche homöopathische Mittel anwenden und dies im Rahmen jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit lege artis dokumentieren.
      ehrlich gestanden, viel habe ich jetzt auch nicht wirklich über die zwei Ärzte gefunden.


      schwertfee schrieb:

      Anders als in unseren Landen ist die Homöopathie in anderen Ländern und insbesondere in Indien hoch angesehen und wird als eigene Wissenschaft angesehen. An vielen medizinischen Universitäten der Welt finden die Banerji-Protokolle und in letzter Zeit auch zunehmend bei uns große Beachtung.
      ich habe die Homöopathie ja auch nie in Abrede gestellt..... es ist nun mal so, das bei gewisse Krankheiten beides hilft, nebeneinander und miteinander...... mir erschließt sich nämlich nicht warum EINE Heilmethode so verteufelt wird..... z.b. Bei Blinddarm hilft nun mal nur ein Messer und die dazu gehörige Medizinische Versorgung. Das gleiche ist auch bei Krebs..... Alternativ UND Schulmedizin.....

      ok ich gebe zu, von der Banerji Protokolle habe ich nichts gehört, ich habe auch danach nicht gesucht.... ich habe mich mehr mit der Tibetischen Heilmedizin befasst. Und über diese Banerji Protokolle werde ich in jeden fall mit dem Behandelten Arzt sprechen.

      schwertfee schrieb:



      Naturheilkunde ist Erfahrungsheilkunde. Die beiden Doktoren Banerji dokumentieren diese jedoch darüberhinaus noch wissenschaftlich, da sie zugleich auch schulmedizinische Ärzte und innerhalb der internationalen Krebsforschung tätig sind.
      naja das mit dem Dokumentieren..... beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=630 wie ich schon schrieb..... auch andere Stimmen sich anhören.

      schwertfee schrieb:



      Gott sei Dank gibt es Ärzte, die sich nicht verschließen und Gott sei Dank gibt es Patienten, die sich mündig für die Behandlungstrategie Ihrer Wahl entscheiden, ob nun rein schulmedizinisch oder auch schulmedizinisch-komplementär.
      und Gott sei Dank gibt es Menschen die beide Seiten anhören wollen.....

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Ich stimme dir natürlich (bedingt; Bergründung folgt) in den allermeisten Fällen zu, liebe Schwertfee, wenn es ums "drauf los therapieren" geht. Oft fehlt grundlegendes Wissen ebenso wie ausreichende Erfahrung. Dann werden Allerweltssymptome wie Kopfschmerz, Husten, Schlafstörungen, die tausend verschiedene Ursachen haben können, mal eben so mit einem Mittel, dass man sich Pi mal Daumen aus einem Homöopathiebuch rausgesucht hat, behandelt. Das kann natürlich gehörig in die Hose gehen.

      Interessant ist, dass die Banerjis ja gerade auch aus den Reihen der Homöopathen angegriffen werden, weil sie standardisierte Behandlungsmethoden aufgrund statistischer Auswertungen anwenden! Das gilt in der Homöopathie ja als verpönt. Aber genau das ist wiederum eine Chance. Wenn ich wie die Banerjis in Kalkutta, einer Millionenstadt, praktiziere, täglich mehrere hundert Patienten sehe, auch die Ärmsten von der Homöopathie profitieren lassen möchte - diejenigen, die keinen Arzt für stundenlange Anamnese und individuelle (teure) Therapien bezahlen können -, dann kann ich mit diesem System weitaus mehr Hilfeleistung erbringen.

      Das für mich entscheidende Argument, warum man mithilfe dieser Protokolle durchaus auch mal selbst ausprobieren kann, ist, dass immer ein mit modernen diagnostischen Methoden ermitteltes Krankheitsbild festgestellt worden sein soll. Heißt, wenn ich wie in meinem Fall eindeutig an Hashimoto erkrankt bin, dann ersehe ich aus den Protokollen, welche beiden Mittel bei vielen Tausend Patienten bereits eine Verbesserung erzielt haben. Nichts anderes macht die Schulmedizin auch, jedoch häufig mit Arzneien, die gravierende Nebenwirkungen haben (und trotzdem oft frei verkäuflich sind!). Wenn ich mit Bromum und Lycopodium zu meinem Arzt gehe, weiß ich schon, was der wieder sagt: "Jo, probier das mal aus". Ich kenne beide Mittel schon und weiß, das gerade letzteres mir schon öfter ohne Nebenwirkung geholfen hat. Also, why not? Alles andere hat bisher nur unzureichend funktioniert.

      Ich hatte früher oft noch heftige Diskussionen mit Ärzten. Das ist meist ein nutzloser Machtkampf. Nach 30jähriger Homöopathieerfahrung reagiere ich inzwischen anders. Falls mir wieder einer vor einer OP mit Tod und Teufel droht, wenn ich irgendwas vorher einnehme, nicke ich freundlich, warte bis der draußen ist, dann nehme ich mein Arnica und die Bachblüten. Erstens, weil ich weiß, dass es mir hilft, zweitens weil ich noch von keinem einzigen Fall gehört habe, der belegt, dass ein Patient während einer Narkose an 2 erbrochenen Globuli erstickt ist! :D

      Liebe Grüße
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Ich bin mir bei so Sachen wie Krebs nie so ganz sicher, was ich tun würde, wenn's mich erwischt.
      Zweimal hatte ich ja tatsächlich einen Krebsverdacht im Raum stehen, beides war nur die Vorstufe von Tumoren.
      So, was würde ich tun, wenn's keine Vorstufe mehr ist/wäre?
      Wenn ich den Krebs homöopathisch angehen würde, dann wäre in dem Bereich Rosina Sonnenschmidt die Einzige, der ich genug vertraue, um sie an mich ranzulassen. Weil ich auch weiß, dass sie Erfahrung mit homöopathischer Unterstützung bei Krebs hat.
      In dem Fall hätte von mir kein anderer Homöopath das Go, bzw. ich würde mit keinem/r anderen arbeiten.
      Ansonsten gibt's noch eine Heilerin in der Gegend von Trier und einen am Niederhein, die würde ich auch ansprechen, wenn's mich krebsmäßig lebensbedrohend beträfe.
      Ansonsten nüscht und niemand.
      Vielleicht noch meine eigenen Geisteranier, klar.
      Ansonsten seh ich das eher wie Stachelturm, wenn auch nicht 100% genauso.
      Was jetzt indische Homöopathen angeht: Es soll ein paar sehr gute geben, ich weiß aber zu wenig darüber und hab imich zu wenig in die Systemik eingearbeitet, um da qualifiziert was zu sagen zu können.
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Was ich genau unternehmen würde in einem solchen Fall, weiß ich auch nicht. Da spielt so vieles, auch Emotionen mit hinein, dass es nicht wirklich "planbar" ist, wie man reagiert.

      Was mir an dem Auftreten der Homöopathie-Gegner allerdings auffällt (auch bei Norbert Aust, s. Stachelturms Link, der nicht einmal Arzt ist oder in einem Heilberuf tätig ist, sondern Dr. Ing., s. auch letzter Satz dieses Links: netzwerk-homoeopathie.eu/dr-ing-norbert-aust ), ist diese zur Schau getragene Rationalität - als wäre jeder, der homöop. Mittel nimmt unkritisch und manipulierbar. Das ist schon deswegen interessant, weil diese kritischen Menschen häufig ein bestimmtes Argument gebrauchen, um (sich selbst?) eine Erklärung dafür zu liefern, warum Homöpathie doch oft wirkt: Wenn etwas wirkt, wo nix drin ist, dann ist es Geistheilung (= Placebo!!!). Seltsamerweise wird die Denke da plötzlich sehr "feinstofflich". Spätestens da müsste der Verstand eigentlich kurz innehalten und die eigene Motivation hinterfragen.

      Meine persönliche Erklärung dafür, dass die Homöopathie oft keineswegs rational, wie der Eindruck erweckt werden soll, sondern sehr emotional abgelehnt wird (also das, was man den Befürwortern vorwirft), ist, dass dies auf einer anderen Ebene basiert: Homöopathie weitet sich ins Unfassbare aus (Bsp. Hochpotenzen). Da werden Begrenzungen dessen überschritten, was das Bewusstsein vieler Menschen zulässt. Es geht vielleicht tatsächlich um ein weiteres Kapitel kollektiver Bewusstseinserweiterung. Genau das ruft Ängste und Widerstände auf den Plan. Überall. Nicht nur in der Naturheilkunde. Für mich sind auch die nationalistischen Bestrebungen und vieles mehr in diesem Zusammenhang zu sehen. Außerdem werden hier Machtstrukturen erschüttert und der Prozess der Eigenverantwortlichkeit thematisiert. Auch damit macht man sich nicht bei jedem beliebt.

      :heart: Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Erdherz schrieb:

      als wäre jeder, der homöop. Mittel nimmt unkritisch und manipulierbar.
      Naja, gut, das hast Du im seelischen Bereich immer, das hast Du überall da, wo es um Dinge geht, die nicht beweisbar sind.
      Das ist aber auch ein unauflösbares Dilemma, weil: Wer es nicht anerkennen will, der kann und wird x Beweise fordern - und trotzdem keinen gelten lassen.
      Das ist nutzlos. Da ist Wissenschaft auch nur ein Theoriegebäude mit Axiomen. Auch nur ein Glaube.
      Und ja, natürlich sind wir manipulierbar. Weil wir Menschen sind. Ob wir nun Globuli nehmen oder nicht. Jeder ist am Andockpunkt der eigenen Ängste manipulierbar. Jeder und immer, je weniger die eigenen Ängste bewusst sind, desto mehr.
      Und das ist der Punkt, wo ich bei Stachelturm bin (und bei den Grundsätzen wissenschaftlicher Methodik): Alle Phänomene zunächst mal zu beobachten und sich im Besten Falle aus einer Haltung neugierigen NIchtwissens heraus pragmatisch auf die Suche zu machen.
      Nur: Wenn ich eine Krebsdiagnose bekommen hab, wenn ich aus einer Familie komme, in der häufig an Krebs gestorben wurde, (bei mir ist das so) dann weiß ich nicht, ob ich persönlich den Stoizismus besitze, ergebnisoffen Dinge auszurobieren, möglicherweise auf Kosten meines Lebens. Das weiß ich nicht.
      Krebs ist für mich persönlich auch einfach ein Panikschild, keine Ahnung, wie rational ich da noch reagiere.
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • ich will diese Studie oder diese Protokolle ja gar nicht verteufeln..... anzuhören lohnt sich immer. Und Homöopathie ist ein Heilmittel.... das weiß ich ja.

      Jedoch nicht nur als die alleinige heilbringende Methode.....

      wie sagte der Prof in der Reha..... möglich ist alles, nur wissen tun wir es halt nicht..... auch bei der Heilung alles ist möglich.....

      Ich kann von der Studie also von den Banerji Protokolle nur wenig finden.... von denen selbst und halt die die Inder in den Himmel loben.... ich frage mich dann immer, wenn so viel Erfolg da sein soll, warum ließt man davon so wenig.....ß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Hi Stachelturm,

      ich wäre umgekehrt ja auch verrückt, wenn ich die moderne (Geräte-)Medizin verteufeln würde. Erst vor eineinhalb Jahren haben zwei exzellente Handchirurgen mir meine rechte Hand in stundenlanger Feinarbeit wieder zusammengeflickt. Unter einem Mikroskop wurden Nerven transplantiert und Arterien, die nur 0,8mm Durchmesser hatten, mit bis zu 10 Stichen genäht. Dafür, dass es diese Operationstechniken gibt, bin ich unendlich dankbar!

      Mir geht es beim Glauben oder Ablehnen vor allem auch um die psychischen Dispositionen. Gerade durch die Sprache, die N. Aust teils verwendet (Märchen; gehört in vergangene Zeiten usw.), habe ich den Verdacht, dass er selbst einen Glauben vertritt (Homöopathie kann nìcht wirken), der zur Mission wird und eigentlich ein Stellvertreterkrieg für irgendwelche seelischen Prozesse ist - reine Mutmaßung meinerseits anhand sprachlicher Indizien und eindeutig fehlender Neutralität (wichtiges Kriterium für tatsächliche Wissenschaftlichkeit; leider selten erreicht, da Überzeugungen fast nie auszuschließen sind).

      Das Placebo-Argument ist durchaus sehr verfolgenswert. Aber warum dann nicht grundsätzlich? Warum fragt keiner nach einer erfolgreichen Chemotherapie danach, welchen Anteil an der Heilung Placebo hat? (Glaube an die eigenen Selbstheilungskräfte und damit eindeutig geistiges Heilen) Dieser Begriff wird ja nur negativistisch gebraucht: "nur" Placebo! Dabei ist das eine riesige Chance, die Kranken vermittelt, dass sie selbst die Kraft haben, sich zu heilen und nicht nur abhängig von Experten sind.

      Weiterhin bemerkenswert finde ich, dass Kritiker wie Herr Aust Homöopathie als überholte Methode bezeichnen, dabei aber selbst voll und ganz in einem sehr mechanistischen Gedankengebäude gefangen sind, das seitens modernster physikalischer Erkenntnisse so gar nicht mehr existiert. Wer ist also in der Vergangenheit gefangen und ist die Homöopathie mit der modernen Physik nicht eher kompatibel als das viele Überzeugungen der Schulmedizin noch sind?

      Letztes Jahr starb eine Freundin von mir an einem Hirntumor. Zwischen der Diagnose und ihrem Tod lagen wenige Monate. Keine herkömmliche Therapie hatte offensichtlich Erfolg. Was hätte sie zu verlieren gehabt, die Banerji Vorschläge (Ruta C6 und Calc. phos. D3) notfalls ohne Diskussionen und auf eigene Faust auszuprobieren? Keine unnötigen Torturen oder Nebenwirkungen. Keiner weiß, ob es ihr geholfen hätte. Aber ist nicht jede winzige Chance auch eine Hoffnung, die die Selbstheilung auf jeden Fall unterstützt? Ausgeliefert sein und Angst bewirken definitiv das Gegenteil. Ich hätte ihr diesen Hoffnungsschimmer von ganzem Herzen gegönnt.

      Alles Liebe
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Liebe Shelmjanah,

      vielen Dank fürs Teilen.

      Ich weiß zwar nicht, was ich von dieser "new world chuch" halten soll, das schreckt mich eher ab, aber der Vortrag an sich war sehr interessant und informativ.

      Ich kannte die Banerji-Protokolle bisher auch nicht, aber einer meiner Homöopathielehrer war schon vor über 18 Jahren total begeistert davon, dass die Homöopathie in Indien so beliebt ist und dort seit langem erfolgreich angewendet wird.

      Was ich sehr spannend an den Protokollen finde, ist, dass die meisten anscheinend aus zwei bis drei Mitteln bestehen, sodass zwar direkt die Krankheit angegangen wird, aber eben auch konstitutionell gearbeitet wird sowie durch die "kleinen" Begleitmittel wahrscheinlich viel abgefangen wird. Ich habe noch im Ohr, wie immer von der klassischen Homöopathen gewarnt wurde, bei so fortgeschrittenen Krankheiten sehr sachte und vorsichtig einzusteigen. Durch die Kombination der Mittel scheint das hier möglich, obwohl auch gleich in die Tiefe gearbeitet wird.

      Die klassische Homöopathie in allen Ehren, aber der Ansatz hier, der anscheinend funktioniert (und darauf kommts ja an), zeigt einmal mehr, dass wir nicht mehr in Hahnemanns Zeiten leben. Unsere Zeit bringt so viel Komplexizität, die Fälle heute sind lange nicht mehr so klar und eindeutig wie noch vor 100, 200 Jahren. Wir sind einer Flut an Informationen, Umweltgiften und sonstigen Einflüssen ausgeliefert, dass es mir sinnvoll erscheint, da ganz pragmatisch ranzugehen: Mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit gute Ergebnisse zu haben.

      Wenn ich mir das Protokoll für Cervixca. anschaue, dann hätte ich mir vor drei, vier Jahren - vielleicht - ziemlich was ersparen können. Nein, es war bei mir auch "nur" letzte Vorstufe, aber auf dem Weg der Verschlechterung und ziemlich tief ins Gewebe gewachsen. Das Mittel, was die Banerjis vorschlagen, passt wie die Faust aufs Auge. Meine damalige Homöopathin, mit der ich über zwei Jahre intensiv zusammengearbeitet habe, fand kein passendes Mittel. Nur die Folgen der OP konnten wir einigermaßen ausbügeln. Zwei passende Mittel in zwei Jahren war mir einfach zu wenig... Naja, alles hat seinen Wert.

      Krebs ist natürlich ein heikles Thema. Was ich aus der Zeit der Ungewissheit mitnehme, ist - noch stärker als vorher - dass ich mich um keinen Preis der Welt mehr drängen und ängstigen lasse. Was ich da in der Klinik erlebt habe, war übelste Angstmache, ja, eigentlich Manipulation. Jeder, wirklich jeder, egal an welcher Krankheit und egal in welchem Stadium er leidet, soll doch bitte würdig behandelt werden und sich genug Zeit nehmen können, eine Wahl für seine Behandlung zu treffen, die ihm entspricht. Unter Stress entscheiden wir bekanntlich nicht gut, nicht sinnvoll. Darum finde ich es wirklich wichtig, der Paniksuggestion etwas entgegen setzen zu können. Wenn man so etwas wie z.B. die Banerji-Protokolle im Hinterkopf hat, lässt man sich nicht mehr so schnell verunsichern.

      Liebe @schwertfee, arbeitest du mit diesen Protokollen? Wenn ja, bei welchen Erkrankungen hast du schon gute Erfahrungen gemacht?

      Liebe Grüße
      Birkenfrau

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Birkenfrau ()

    • Hallo liebe Birkenfrau,

      ich beschäftige mich nun schon seit gut 25 Jahren mit homöopathischen Arzneimitteln. Von daher finde ich auch die Banerji-Protokolle höchst interessant und bemerkenswert.

      Allerdings arbeite ich in meiner Praxis vorwiegend mit chinesischer Medizin, sprich chineischer Pharmakologie = Kräuterheilkunde-Rezepturen, verschiedene Akupunktur- (chinesische) und Mikroakupunktursystemen (dahinter stehen 4 Jahre TCM-Ausbildung mit mehr als 1000 Stunden Unterricht einschließlich Studienreise nach China/Chengdu, abgelegte schriftliche und praktische Prüfungen usw.) sowie auch europäischen Naturheilweisen wie zum Beispiel Eigenbluttherapie, Horvi-Enzymtherapie, Homöosiniatrie usw.

      Die Banerji-Protokolle habe ich konkret noch nicht in meiner Praxis eingesetzt, doch würde sich bei diversen chronischen Erkrankungen ein typischer Fall ergeben könnte ich mir durchaus vorstellen, mit dem betreffenden Patienten auch darüber zu sprechen um ihn bei Interesse gegebenenfalls an einen homöopathisch arbeiteneden Kollegen/Arzt weiterzuverweisen.

      Akute Krebserkrankungen behandle ich in meiner Praxis übrigens nicht, sondern mein Fokus liegt viel mehr auf der Begleitung innerhalb der Nachsorge bzw. Rezidivprophylaxe.


      Lieber Gruß,
      schwertfee ;)
      "Everything in creation is covered by Heaven and supported by Earth" (Inner Classic of TCM)

      Simplify the points. Don't forget the Ghost Points.

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von schwertfee ()

    • Erdherz schrieb:

      Was hätte sie zu verlieren gehabt, die Banerji Vorschläge (Ruta C6 und Calc. phos. D3) notfalls ohne Diskussionen und auf eigene Faust auszuprobieren?
      nichts..... nur scheinbar wusstet Ihr bez. deine Freundin nichts von der Studie.....

      wie ich schon oben schrieb.... alles ist möglich...., nur Mut zur Lücke.

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Richtig, liebe Stachelturm, ich wusste davon noch nichts. Außerdem wurde sie von ihrer Tochter so abgeschirmt, dass wir uns nicht einmal mehr von ihr verabschieden konnten. Das war wirklich sehr traurig.

      Ich habe inzwischen die beiden Mittel, die die Banerjis bei Hashimoto empfehlen, ausprobiert. Die letzte Behandlung und Umstellung schlug überhaupt nicht an, die Antikörperwerte blieben astronomisch und zusätzlich hatte ich wochenlang ununterbrochen ein ziemlich unangenehmes Druckgefühl, besonders nachts, als würde mir jemand den Hals zudrücken. Zuvor hatte ich die beiden Mittel kinesiologisch getestet. Eins entsprechend der Empfehlung und das andere war in C 200 für mich passender als die, in den Protokollen empfohlene C 30 Potenz (vielleicht, weil die Krankheit schon 18 Jahre andauert und bei so lang bestehenden chronischen Verläufen die höhere Potenz besser greift?).

      Ergebnis: bereits nach zwei Gaben (also 1 Tag!) war das Druckgefühl weg! Und zwar bis jetzt dauerhaft. Möglicherweise hatten sich größere Zysten an der ohnehin zu 80 % zerstörten SD gebildet, die vor allem durch das Lycopodium abschwollen. Bin auf den nächsten Arztbesuch gespannt. Vor allem, ob auch die Antikörperwerte runter gehen. Soweit ist mein Experiment mit der Banerji Homöopathie erst mal ein voller Erfolg - und zwar überraschend schnell.

      Da bei Krebserkrankungen an so vieles zu denken ist (z. B. Nebenwirkungen der Chemo) wäre es schon sinnvoll, wenn ein kundiger Homöopath diese Alternativ- und Zusatzbehandlung koordiniert. Aber empfehlen, es zu probieren, würde ich das unbedingt!

      Herzlich
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle