Tabakduft

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    • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anwesenheit eines Geistwesens wahrzunehmen, u. a. durch einen Duft oder Geruch.
      Seit einiger Zeit nehme ich immer mal wieder Tabakduft wahr, zuerst ausschließlich im Esszimmer, mittlerweile aber auch an meinem neuen Lieblingsplatz auf dem Dachboden. Manchmal, eher selten, auch außerhalb unseres Hauses, z. B. neulich beim Yoga-Kurs.
      In unserem Haus wird nicht geraucht, wir haben keinen Tabak im Haus, Gäste rauchen draußen auf der Terrasse, es gibt also keine physische Ursache für Tabakduft. Deshalb hat sich meine Vermutung, dass ein spezielles Geistwesen bei mir ist, mehr und mehr verstärkt.
      Nun habe ich eine Frage an die SchamanInnen unter euch. - Natürlich weiß ich, dass Tabak bei schamanischen Ritualen eine Rolle spielt, aber ich kann rätseln und googeln so viel ich will, ich komme einfach nicht dahinter, ob mir der Tabakduft etwas Spezielles sagen will, und wenn ja, was.
      Vielleicht hat irgendwer eine Idee?
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.
    • Hallo,

      gab es einen Verwandten oder Bekannten der immer viel geraucht hat?

      Taback verjagd böse Energien und lockt gute an, so die Theorie.
      Manche nutzen es allerdings einfach um negative oder anhaftende Energien zu verbrennen, der Rauch kann auch eine Botschaft übermitteln oder wohlwollend stimmen.

      3. Möglichkeiten.

      1. Der Rauch zieht von den Nachbarn durch irgendwelche Ritzen und das sind einfach nur Kettenraucher.

      2. Jemand der viel in seinem Leben geraucht hat macht sich bemerkbar und eurer Unterbewusstsein verknüft die Signatur mit dem Geruch.
      Wenn mein Großvater langeweile hat, dann riescht es schon mal nach seinem Aftershave im Flur oder Auto, die meisten Menschen rieschen oder fühlen eher was bevor sie etwas sehen.

      3. Etwas hat das Bedürfnis bei euch so zu sagen zu räuchern. Irgendetwas soll vertrieben werden. Sind vermehrt negative Dinge Passiert, viel Streit , Ärger?

      Also für gewöhnlich sind es 1. oder 2.

      LG
      Gu
    • Guten Morgen Assira,

      in erster Linie gilt die Bedeutung, welche Tabak in deinem Leben spielt.
      Darüber kannst du schon einige Schlussfolgerungen filtern.

      Grundsätzlich wird Tabak geräuchert, um alle Geistwesen (gute und niedere) aus einem Raum zu entfernen. So entsteht ein reiner leerer Raum, in dem du dich selbst entdecken, entfalten kannst.

      Oft machen sich Wesen durch Duft aufmerksam.
      Ob sie nun licht- und heilvolle Wesen oder eher der anderen Seite angehören, ist nicht immer gleich zu erkennen. Es spielen auch viele Faktoren mit hinein.
      Grundsätzlich gilt immer nach dem Namen zu fragen, wenn sich ein Wesen mit Duft aufmerksam macht. Bekommst du keine Antwort – so schicke es mit Bestimmtheit weg.
      Wenn du dir nicht sicher bist, so schicke alles um dich herum weg und bitte unterstützende Wesen einen Weg der Kontaktaufnahme zu wählen, der für dich eindeutig ist.

      LG Ahaliah
      Erstrahle in vollem Glanz, in voller Schönheit. Alles andere bist nicht du. (Meister Hilarion) :luck:
    • Danke für eure Tipps, ich muß noch über alles grübeln.

      Wenn der Tabakduft tatsächlich von einem Geistwesen stammt, so scheint mir dieses irgendwie vertraut zu sein. Wenn ich den Geruch wahrnehme, kommt mir das ganz selbstverständlich vor.

      Von einer Schamanen-Freundin bekam ich gerade noch den Hinweis, dass es sich um den (toten) Angehörigen eines indigenen Volkes handeln könnte. Da fiel mir ein, dass ich mal vor vielen, vielen jahren geträumt habe, ich solle eine Yellow Line errichten, und dabei würde mir ein alter Indianer helfen. - Aber was, um Himmels Willen, ist eine Yellow Line?



      Von den Nachbarn stammt der Duft übrigens definitiv nicht.
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.
    • Assira schrieb:

      Aber was, um Himmels Willen, ist eine Yellow Line?
      Eine amerikanische Straßenmarkierung. Die sind da nicht weiß, sondern gelb- und werden auch genauso genannt.
      Manche öffentlichen Buslinien werden in Karten in Amerika auch so genannt und eingezeichnet. Das machen die gerne farbig, gibt auch etliche gelbe.

      Wieso Du jetzt allerdings von einem Native Hilfe beim Straßenbau bekämest, entzieht sich meiner Kenntnis. ;)
      Hast Du denn was mit Amerika und/oder Natives zu tun?
      Grüße,
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Panther-Adler schrieb:

      Hast Du denn was mit Amerika und/oder Natives zu tun?
      Natives: Ich war mal bei einem indigenen Volk am Amazonas inkarniert.

      Amerika: In meiner vorletzten Inkarnation habe ich in West Virginia auf einer Ranch gelebt. Ich bin nicht sonderlich alt geworden, als ich eta 13 war, wurde ich ermordet. Das muß zu Anfang des 20. Jahrhunderts gewesen sein, evtl. auch früher, jedenfalls gab es schon Postzustellung per Fahrrad.

      Yellow Lines gab es da bestimmt noch nicht, trotzdem DANKE für den Hinweis. - Sicher soll ich nicht in die USA reisen, um gemeinsam mit einem (toten) Indianer eine Straßenmarkierung aufzumalen :nein: . Die Straßenmarkierung kann aber symbolisch gemeint sein (Straßenmarkierung = Trennung von zwei Energieströmen).

      Oder geht es symbolisch um die Buslinie? (Buslinie = Verbindung von mehreren Stationen) ... Liebe Panther-Adler, du bringst mich richtig zum Nachdenken. Dabei liegt der Traum, wie gesagt, lange zurück. Ich hatte ihn bisher immer beiseite geschoben, weil ich überhaupt nichts damit anfangen konnte.
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Assira ()

    • Liebe Assira,

      ich glaube, das mit den "Wegmarkierungen" und dem "Tabak" hat einen symbolischen Hintergrund und hängt zusammen.

      Alte Wunden bedingen häufig, dass man sich von den eigenen Wurzeln abtrennt, nicht mehr zurückblicken mag, den eigenen (irdischen) Weg und die Verbindung zu den Ahnen nicht mehr als Ganzes wahrnehmen und wertschätzen kann. Manchmal sucht man sich dann (Ersatz-)Aufgaben, die man aufopfernd erfüllt, aber irgendwie bleibt eine Leere, weil das Wesentliche nicht darin gefunden werden kann.

      Tabakrauch wurde von Priestern schon früh für rituelle und medizinische Zwecke genutzt. Später wurde Tabak zum besiegeln von Friedensverträgen genutzt. Es ist eine sehr erdige Pflanze, aber sie verbindet mit der geistigen Welt!

      "Yellow lines" sind Markierungen, die dir helfen, den "roten Faden" (wie es bei uns heißt) der Seele durch alle Inkarnationen zu finden. Gelb ist in der 5-Elementen-Lehre der TCM dem Element Erde zugeordnet. Es geht also wirklich auch um die Wege hier auf der Erde, ums Ankommen, mit Freude am irdischen Geschehen integriert sein.

      Zusammengefasst lautet die Botschaft des Natives für mein Verständnis: Schließe Frieden (Friedenspfeife rauchen ;) ) mit deinem Weg und dem deiner Ahnen, indem du deine Lebenslinie (yellow line) erkennst und annimmst. Dann findest du deine Bestimmung.

      Herzliche Grüße :heart:
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien