Braucht man einen Körper zum Menschsein?

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    • Braucht man einen Körper zum Menschsein?

      Um den Faden im Kummerkasten mal etwas zu entlasten, mach ich mal einen neuen Faden auf:

      Braucht man zum Menschsein einen Körper?
      Sind verstorbene Menschen ohne Körper immer noch Menschen?
      In meinem Verständnis ist das so, genau, wie ich sagen würd, dass meine verstorbenen Katzen immer noch Katzen sind (und nicht Gras oder Mangrovenbäume).

      Wie seht Ihr das?
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • Puh... einerseits gehört für mich zum Menschsein absolut das Verkörpert- sein. Ich denke, das ist unsere Hauptaufgabe auf der Erde - sonst wären wir hier nicht inkarniert.

      Andererseits hab ich den Verdacht, dass sich hier auch Wesen in menschlichen Körpern tummeln, nicht wirklich menschlich sind.

      Vielleicht ist die Frage erst mal, was MENSCHSEIN genau bedeutet. Es gibt bestimmt so... Seelenfäbungen, menschliche, katzige etc.

      Vielleicht Wesen ohne Seele, die vielleicht gar aussehen wie Menschen und sich hier, wie gesagt, auch umtreiben.


      Ja, ich merks grad: Wenn du so fragts, dann kommt bei mir erst mal die Frage: was macht Menschsein aus?


      :)
    • Mmh ... für mich bedeutet MenschSein = Körper, um die Erfahrungen des Menschlichen machen zu können.
      Die Wesen, auch Verstorbene sind im geistigen Reich - in einer anderen Zustandsform und außerhalb der Materie, des Menschseins.
      So ist für mich Mensch eine klare Definition von Körper gefüllt mit einem geistigen Wesen.
      Fällt der Körper weg, so bleibt das geistige Wesen und kann das MenschSein nicht mehr erfahren.
      So meine Ansicht dazu ...
      Erstrahle in vollem Glanz, in voller Schönheit. Alles andere bist nicht du. (Meister Hilarion) :luck:
    • Für mich - in meiner Wahrnehmung - waren und sind diese Ebenen nicht getrennt, sondern miteinander verwoben.
      Ich bin, wenn ich hier bin, sowohl materiell, als auch nichtmateriell.
      Bin ich "drüben", bin ich ausschließlich nichtmateriell.
      Mensch bin ich - in meiner Wahrnehmung- immer.
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    • Nun ... für mich sind wir grundsätzlich Bewusstsein - reinste Energie ohne Form und irgendwelcher Zusätze.
      Reines Bewusstsein kann Körper füllen aber tatsächlich SEIN - das ist reines Bewusst-Sein.

      Nach dem Tod kannst du auch in eine andere Form inkarnieren ... nicht unbedingt als Mensch ... also aus reinem Sein wieder hinein in eine Form.

      So unterschiedlich sind die Ansichten - interessant ...
      Erstrahle in vollem Glanz, in voller Schönheit. Alles andere bist nicht du. (Meister Hilarion) :luck:
    • Ahaliah schrieb:

      So unterschiedlich sind die Ansichten - interessant ...
      ... und das auch noch bei ähnlicher "Datenbasis" ;)
      Du erwähntest an anderer Stelle eine Nahtod-Erfahrung. Hatte ich nicht im klassischen Sinne. Allerdings wäre ich bei und kurz nach meiner Geburt zweimal beinahe gestorben.
      Das ist jetzt nicht das Alter, um sich danach bewusst an irgendwas erinnern zu können.
      Allerdings habe ich durchaus den Eindruck, dass einiges von meinem Sosein (inkl. bestimmter Wahrnehmungen) auch daher kommt, dass da eine Tür nicht ganz zugegangen ist.
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    • Panther-Adler schrieb:

      ... und das auch noch bei ähnlicher "Datenbasis"
      Guten Morgen,
      erstmal was zum Aufwachen ... :kaffee:

      jetzt ist die Datenbasis schon ähnlich ... aber meine Überzeugung und auch, ich möchte schon sagen Wissen, liegt VOR meiner Erfahrung mit dem Tod und in selbst Erlebtem auf gemachten Reisen in die geistigen Gefilde.
      So würde ich an deiner Stelle die bestimmten Wahrnehmungen nicht an dein Geburtserlebnis koppeln, sondern eher als Fähigkeiten ansehen, die du dir in früheren Leben angeeignet,
      in dir integriert und so als ewiglich festgeschrieben hast. Hier spielt auch noch die Ahnenreihe mit rein ...
      Erstrahle in vollem Glanz, in voller Schönheit. Alles andere bist nicht du. (Meister Hilarion) :luck:
    • Danke für den interessanten Thread :danke:
      Für mich zählt auch zunächst das BewusstSEIN, das die Form wählt. Also beginnt das MenschSEIN auch im menschlichen Körper.
      Entgegen eher vereinfachten Erklärungen, die Entwicklung des Bewusstsein läuft über einfache Lebensformen zu komplexen (oder der karmischer Ansatz: Mensch, der Fehlverhalten zeigt, inkarniert als Tier wieder), weiß ich sicher um sogenannte Erholungsinkarnationen, trotz bereits sehr bewusster menschlicher Inkarnationen: zwei meiner Pferde waren bereits als Menschen meine Gefährten. Eins davon (der Araber, von dem ich schon geschrieben habe) bereits seit Jahrtausenden! Er WAR Mensch, IST aber jetzt Pferd, weil er diese Erfahrung wohl noch braucht. Er musste Pferdeverhalten teils sehr mühsam lernen (mit vielen Beulen, weil er sich dabei oft tolpatschig angestellt hat) und braucht ständig Sonderbetreuung.

      Liebe Grüße
      Kerstin-Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

      Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien
    • Das Thema ist wirklich hochinteressant, und es wirft viele Fragen auf.

      Als erstes würde ich gerne wissen, was ihr unter dem Begriff >>Mensch<< versteht.
      Was macht einen >>Menschen<< aus ???

      Vielleicht denkt jemand, dass die Frage blöd ist. Wer meine Vorstellung in diesem Forum (>>Assira sucht Gleichgesinnte<<) gelesen hat, weiß dass ich ein Sternenmensch bin. Ich stamme ursprünglich von den Plejaden und war dann lange im Gemini-System aktiv, bevor ich zur Erde kam. In meinem Bio-Body Suit = menschlichem Körper sehe ich rein äußerlich wie ein Mensch aus. Aus meiner Sternenperspektive verstehe ich die Menschen jedoch nicht. Und das immer weniger, obwohl ich schon 66 Jahre hier bin.

      Deshalb noch mal meine blöde Frage: Was ist ein Mensch?
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.
    • Hallo alle,

      @liebe Assira, das ist keine "blöde Frage". Da gibt es einmal den biologischen Ansatz (in den sich noch andere Wissenschaftszweige und philosophische Betrachtungen mischen), der auf dem Konzept der Arten/Spezies beruht. Dazu gibt es bei Wikipedia einen umfangreichen Artikel
      de.m.wikipedia.org/wiki/Art_(Biologie)

      Die Bibel hat mit ihrer Genesis wieder einen anderen Blickwinkel. In allen Kulturen verbildlichen Entstehungsmythen spirituelle Wahrheiten auf ihre eigene Weise.

      Du hast allerdings auch erwähnt, dass du noch von anderen Inkarnationen weißt. Also kommen da sicher noch einige Jahre zu den 66 dazu ;) . Wenn dir Menschen fremd vorkommen, hat das seine Ursache eventuell gerade in diesen anderen menschlichen Inkarnationen - eventuell innerhalb einem völlig anderen kulturellen Kontext als jetzt.
      Viele von uns haben außerirdische Ursprünge oder sind auch schon in anderen Dimensionen unterwegs gewesen. Manche fühlen z. B. eine intensive Beziehung zu den Reichen der Naturgeister oder Engel.

      Der Punkt ist aber, wir sind JETZT Mensch! Und das nicht zufällig. Jeder bringt seine gesamte seelische Datenbank mit in dieses Leben, um als Mensch eine Aufgabe zu erfüllen, die er mit seinem Seelenprogramm oder Schöpfungsstrahl mit in dieses Leben gebracht hat - dies dummerweise aber vergessen hat (worin auch Weisheit liegt).

      Menschliches Dasein auf Erden heißt zwangsläufig auch, einen Körper zu haben - was das Wort Inkarnation ja bedeutet. Es geht - vereinfacht ausgedrückt - darum, TROTZ Begrenzung durch Körper, Dreidimensionalität etc. das Bewusstsein für Grenzenlosigkeit, Multidimensionalität und Verbindung mit Allem-was-ist zu entfalten. Möglicherweise hat der Mensch im Körper dazu die besten Voraussetzungen.

      Ich denke, dass wir sowohl zwischen den Inkarnationen als auch während eines Lebens (z. B. im Traum, manche auch bewusst) Dimensionen wechseln können, andere Seinsformen erfahren können, wenn das der Erfüllung unseres Seelenauftrags dienlich ist. Sich mit begrenzter menschlicher Identität in anderen Dimensionen orientieren, ist vermutlich nur begrenzt möglich.

      @Sonnwind: schöne Beispiele :sonne: Ja, wenn ich wirklich Feuer erfahren will, muss ich Feuer SEIN - und ja, ich glaub dran, dass das möglich ist ;)

      Liebe Grüße
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
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    • Liebe Mit-Denkende,

      Ichselbst bin Mensch,
      weil ich mich als Mensch empfinde.
      Noch habe ich einen Körper,
      doch wenn ich diesen Körper überlebt habe,
      werde ich - meiner Ansicht nach -
      immer noch "wie ein Mensch" fühlen (können),
      wenn es denn für meine Aufgaben, die ich erfüllen will/muss,
      notwendig ist.

      Dies ist ein kleines "Gewölle"
      von
      AlteEule
      (°V°)
      Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
      (Chinesisches Sprichwort)

      Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlteEule () aus folgendem Grund: ... ach, diese kleinen Tasten, diese viel zu großen Finger! Immer wieder daneben-drücken ...

    • Erdherz schrieb:

      Du hast allerdings auch erwähnt, dass du noch von anderen Inkarnationen weißt. Also kommen da sicher noch einige Jahre zu den 66 dazu
      @ Liebe Erdherz!
      Lange habe ich mich mit der Frage geplagt, wie es möglich ist, dass ich als Plejadierin zum ersten Mal auf der Erde bin und trotzdem Erinnerungen an vergangene Inkarnationen habe. Um aus diesem paradoxen Dilemma herauszukommen, überlegte ich, ob mir meine Kosmische Crew eventuell falsche Erinnerungen einprogrammiert hat. Doch wirklich schlüssig erschien das nicht, zumal falsche Erinnerungen an frühere Erdenleben eigentlich keinen Sinn machen.
      Dann fand ich eine Erklärung in dem Buch >>Geheimes Wissen hinter Wundern<< von Max Freedom Long. Der Autor schreibt, dass Erinnerungen an frühere Leben im (neugeborenen) phys. Körper codiert sind. Demzufolge hat eine Seele bei ihrer Inkarnation - wenn sie den >>falschen<< Körper erwischt - auch falsche Erinnerungen, nämlich die des eigentlichen Körperinhabers.
      Mit dieser Erklärung konnte ich zunächst eine Zeitlang leben.
      Doch dann fand ich heraus, dass die ganze Sache komplizierter ist. In diesem menschlichen Körper, den ich gerade bewohne, stecken zwei Seelen: Assira, die Seele, die von den Plejaden kam, und Astrid, eine Menschenseele, die schon viele Inkarnationen auf der Erde hatte.
      Astrid und Assira haben eine lange Zeit gebraucht, um diesen Zustand, nachdem er uns endlich bewusst geworden war, zu verdauen. Dann mussten Astrid und Assira einen Weg finden, miteinander klarzukommen. Im Augenblick sind wir damit beschäftigt herauszufinden, was die jeweils andere an Talenten und Möglichkeiten in die Zwangsgemeinschaft einbringen kann und wofür das Ganze letztendlich gut sein soll.
      Nun sind wir/ ich auch Autorin, und beim Schreiben fällt neuerdings ein charakterlicher Unterschied auf. Assira schreibt kurz, knapp und manchmal ziemlich barsch. Astrid fabuliert lieber herum.
      Im Übrigen scheint es öfter vorzukommen, dass zwei und mehr Seelen in einem Körper logieren. Ich / wir kennen drei Menschen, bei denen das der Fall ist.

      P. S. Dass man falsche Erinnerungen einprogrammieren kann, probieren irdische Neurowissenschaftler gerade an Mäusen aus. (Ich hasse Tierversuche!!)
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Assira ()

    • Hm, interessante Frage...

      Tatsächlich glaube ich das, das was ich mit dem Wort "Mensch" benenne an den menschlichen Körper und seine Fähigkeiten gebunden ist.
      Die Essenz, die nach dem Verlassen dieses Körpers bleibt ist für mich Geist/Spirit/Bewusstsein.

      Ob ich danach wieder als Mensch inkarniere oder eine andere Bewußtseins/Erfahrungsform wähle, weiß ich nicht.
      Ist für mich allerdings auch nicht relevant, denn das hier und jetzt ist für jede Bereicherung der Essenz das was zählt.

      Liebe Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Hallo zusammen,
      Ich habe jetzt hier viel gelesen. Einiges auch, was deutlich meinem Empfinden, Wahrnehmen, dem, was ich selber auf schamanischen Reisen erlebe und erlebt habe, widerspricht.
      Für mich hat sich mein Empfinden nicht geändert.
      In meiner Wahrnehmung sind Menschen Menschen, Tiere Tiere, Pflanzen Pflanzen und Minerale Minerale.
      Spezienübergreifende Erfahrungen, im Sinne von: "Ich war mal Delphin" oder "meine Katze war mal mein Bruder" habe ich persönlich nicht gemacht und bis zum persönlichen selber so Wahrnehmen (falls das irgendwann mal kommen sollte) werde ich das auch nicht für mich als wahr annehmen.
      Dass man sich in Elemente, Tiere, Pflanzen, etc. verwandeln kann, bzw. gestaltwandeln kann, ist mir - aus eigenem schamanisierendem Erfahren und Erleben - bekannt.
      Das ist meines Erachtens aber noch was anderes, als dies -dauerhaft- zu sein.
      Ein unterschied zum Bsp. liegt in der bewussten Verbindung (und Entkopplung) mit bestimmten Energien und darin, dass sie nicht zwanghaft erlebt werden müssen.
      Ich kann zu einem Krafttier werden oder mich einer Verbündeten handelnd zur Verfügung stellen, aber ich MUSS dies nicht tun.
      Von daher: Auch, wenn es ein umfassendes Bewusstsein gibt, bin ich - als "humanoide" Seele (was nicht dasselbe ist wie "human") schon spezifisch, ich nenn's mal, "aufgebaut".
      Und das, was ich persönlich erlebte und erlebe, betrachte ich durchaus als mein persönliches Wissen, auch, wenn es dem Wissen anderer widerspricht.
      Für mich heißt das - wieder mal in meinem Leben- : Wissen ist relativ und persönlich und Wahrheit ist kein Absolutum.
      Ich selbst bin gerne Mensch und ich bin gerne hier und auch wenn ich so manche schwere Stunde kannte und kenne: Jetzt bin ich hier und ich bin gerne hier - auf einem Planeten, der vor Schönheit beinahe platzt, dessen Vielfalt prächtig ist und der wunderbare Möglichkeiten des Erlebens genauso bietet wie tiefstes Grauen.
      Manches, was ich hier lese, erfüllt mich eher mit Besorgnis, dass möglicherweise ein Grauen nicht verarbeitet werden konnte, aber ich stehe nicht in der Verantwortung und der Möglichkeit, da über das Netz Hilfe anbieten zu können. Das muss dann jemand vor Ort tun, falls diese Hilfe gewünscht und gesucht wird.
      Viele Grüße,
      Panther-Adler
      Klarheit erschafft Form
      Form schafft Klarheit
    • @liebe Panther-Adler,
      deine Annahme, es könnte "Grauen" nicht verarbeitet worden sein (ich nehme an, du hast das auf Assiras Erläuterung der zwei Seelen, die in einem Körper wohnen, bezogen) ist natürlich EINE Option. Aber es hat sicher auch etwas mit deinen Erfahrungs-, Glaubens- und Vorstellungswelten und deren Begrenzungen zu tun! Als Menschen brauchen wir diese enger oder weiter gesteckten Rahmen - noch(?)! Das gibt uns Sicherheit und Orientierung in unseren individuellen und kollektiven menschlichen (gewählten?) Ordnungssystemen, die vom Verstand und dessen Subjekt-Objekt-Spaltungsbewusstsein geprägt sind. Als Psychologin erkennst du im o. g. Beispiel ein eventuelles psychisches Problem. Als Schamanin (auch hier gibt es ein Konzept, Erklärungen und "Werkzeugkoffer") gleichst du ebenfalls ab und stellst fest: hier und da nicht kompatibel. Aber das ist erst einmal eins: deins! Es sagt rein gar nichts über die Realität eines Anderen aus.

      Ich stelle das nochmal so deutlich raus, weil gerade diejenigen, die selbst für spirituell erfahrene Mitleser ungewöhnliche Erfahrungen gemacht haben, sich so gestempelt und unverstanden fühlen können (auch wenn du es tatsächlich mit Besorgnis und dem Wunsch, helfen zu dürfen geschrieben hast - daran zweifle ich keine Sekunde!).

      Da ich selbst keinem "System" angehöre und sehr widersprüchliche Erfahrungen gemacht habe, die dem rationalen entweder-oder Einteilen widersprechen und ich manchmal einfach loslassen muss ins Sowohl-als- auch , auch, wenn es sehr verwirrend ist und dem Bedürfnis des Menschen widerspricht, Erfahrungen in unserer Dreidimensionalität erklärbar zu machen und (allein-)gültige "Ordnungssysteme" zu installieren.

      Ich kann mich an Erfahrungen in Atlantis erinnern, in der man Mensch-Tierversuche durchgeführt hat, die man sich besser gar nicht vorstellt. Ich kann mich erinnern, aus dem Körper gerissen worden zu sein, um IM Körper eines anderen Menschen etwas zu richten. Ich kann mich an Parallelinkarnarionen erinnern, was auch nicht einfach ist, wenn man von EINER Seeleneinheit als Mensch, der NACH UND NACH Erfahrungen sammelt, ausgeht.

      Deswegen nehme ich sowohl rational als auch emotional Assiras Erfahrung und Einschätzung als "möglicherweise völlig real" an. Dass es auch andere Erklärungen mit Wurzeln in vg. Leben geben könnte, habe ich ja geschrieben - muss aber nicht sein.

      Es geht für mich aber letztendlich für alles Bewusstsein darum, Grenzen zu überwinden und in eine bewusste Einheit (unio mystica) einzukehren. Dazu ist es nötig, die eigenen Systeme niemals als endgültig zu betrachten, um nicht völlig aus dem Lot zu geraten, wenn mal wieder an unseren Glaubensvorstellungen gerüttelt wird (Lieblingssport vom "lieben Gott" ;) )

      @ liebe Assira,
      wie fühlt es sich denn für dich an, das 2 in 1? Was sind Assiras Stärken und welche hat Astrid? Wenn beide diesen Körper bewohnen, ihn bewegen, mit ihm kommunizieren und handeln, dann geht es - wieder ganz praktisch gedacht - um Effizienz: Im Alltag und in der spirituellen Entwicklung. Auch wenn du dich als zwei Wesen erlebst, wäre es doch eventuell vorrangig - da wird es wieder mystisch - die Einheit dahinter (vielleicht hast du 2 Seelenanteile in einen Körper gepackt?) zu finden. Mein Gedanke ( muss ja nicht stimmen): Wenn du dich weniger um die Unterschiede oder Herkunft kümmern würdest, würde das vielleicht erdend wirken und dich stabilisieren, damit du findest, was dieser Körper auf dieser schönen Erde gestalten möchte. Deine Vorstellungen dürften den TCM Expert*innen hier gar nicht so fremd sein: die Körperseele "po", die Wanderseele "hun", der bewusste Geist "shen" - bei den alten Chinesen war auch schon ein hübsches Grüppchen im Körper versammelt... :plausch:

      Liebe Grüße :heart:
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
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    • Braucht man einen Körper zum Menschsein ?
      Was macht einen Menschen aus ?

      Gute Fragen die mich zu einem ganz anderen Gedankensprung führen und zwar zu den Geschichten der Wolfskinder und den wilden Kindern.

      Braucht man einen Körper zum Menschein - oder braucht ein Mensch nach seiner Geburt einfach nur einen Menschen um Menschsein , um Sprache, Empathie, soziales Miteinander lernen und leben zu können. ?

      Kinder die in völliger menschlicher Isolation aufwuchsen , konnten keine menschliche Primärsprache mehr erlernen, hatten kleinere Gehirne , fehlende Empathie , kleinere Gehirne, benahmen sich wie Tiere.

      Was ist der Mensch - das was er erlebt ? Ein Produkt seiner Umgebung ?

      Gerade die Geschichte der Wolfskinder zeigt, dass ein Mensch ein Meister der Anpassung sein kann und zwei Seelen in einer Brust schlummern können , vor allem, wenn man wie diese Kinder aus einer Welt in eine andere geworfen wird.
    • Echt spannend!

      @ liebe Sunshine16
      Super Ergänzung! Wir Menschen trennen nämlich viel zu scharf - dem widersprechen auch neuere Erkenntnisse über Intellekt, Gefühle und Seelenleben der Tiere. Das passt vielen gar nicht. Gerade die religiösen Traditionen wurzeln auf der Abgrenzung Mensch-Tier. Dabei sollte die Religion eigentlich einen bewussteren, einfühlsameren Weg des respektvollen Umgangs mit Natur und Tieren aufzeigen! Leider führt der Weg in vielen religiösen Traditionen (besonders der sog. "Weltreligionen" ) erst mal genau in die entgegengesetzt Richtung: Macht euch die Erde untertan als Freibrief für brutale Ausbeutung.

      Im Menschen steckt noch mehr Tier als er wahrhaben will und in vielen Tieren ist ein höheres Bewusstsein (wenn man es nur finden will) als bei so manchem in menschlichem Körper.

      Eine kleine Geschichte zu Sozialisation und Prägung grob aus der Erinnerung an eine Doku: Zwei Schimpansenunterarten in Afrika sind seit jeher durch den Kongo (?) getrennt. Die eine hat das Patriarchat mit allen gängigen Klischees als soziale Basis etabliert: brachiale Methoden, um die Regeln in der Gruppe durchzusetzen! Die andere Gruppe hat sich in Richtung Matriarchat entwickelt. Devise bei Konflikten: Make love, not war! Wenn es zu ruppig wird, fordern die Weibchen zum Sex auf!
      Übrigens: beide Gruppen sind KEINE Veganer, sondern jagen teils sogar andere Affen!

      Liebe Grüße
      Erdherz
      Und wir, die an steigendes Glück
      denken, empfänden die Führung,
      die uns beinah bestürzt,
      wenn ein Glückliches fällt.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Erdherz ()

    • @Erdherz:

      Erdherz schrieb:

      ich nehme an, du hast das auf Assiras Erläuterung der zwei Seelen, die in einem Körper wohnen, bezogen)
      Auch, ja. Wobei das - mehrere Seelen in einem Körper - nichts ist, was mich stutzig oder besorgt macht. Das halte ich durchaus für mögkich - das alte Sprichwort "Zwei Seelen wohnen in meiner Brust" kommt ja auch irgendwo her.
      Nein, was mich besorgt macht, ist die Zwanghaftigkeit, ist der Druck da herinnen. Das macht mir Sorge.
      Dass Menschen unterschiedliche Realitäten haben und auch - trotz funktionierendem Geist- zu Realitätswahrnehmungen kommen können, die nicht der Realitätswahrnehmung anderer entsprechen, je nun. Das stört mich relativ selten. Nie würd ich nicht behaupten, aber selten.
      Allerdings bin ich ein Mensch, der mit Zwang gar nicht gut kann. Die Entscheidungsfreiheit ist mir sehr wichtig, gerade, weil ich weiß, wie es sich lebt, wenn sie eingeschränkt ist.
      Selbstbestimmung ist für mich ganz wichtig. Und es macht mir Sorge und einfach ein saublödes Gefühl im Bauch, wenn ich da sowas von Zwangsgemeinschaft in einem Körper lese.
      Da wird mir anders von - genauso wie wenn irgendwer meint, unbedingt etwas tun zu müssen, weil irgendein Wesen das verlangt. (allgemein gemeint, nicht auf bestimmte User bezogen)
      Ich bin gerne freier Mitarbeiter - aber Zwangsrekrutierung geht nicht.
      Und da gings mir gestern nicht gut bei dem, was ich gelesen habe. Drum meine Antwort.
      LG
      Panther-Adler
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    • Erdherz schrieb:

      @ liebe Assira,
      wie fühlt es sich denn für dich an, das 2 in 1? Was sind Assiras Stärken und welche hat Astrid?
      @ Liebe Erdherz,
      ich kann die Frage zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht beantworten, ich/wir arbeiten gerade daran. Gleichzeitig suchen wir intensiv nach dem >>gemeinsamen Nenner<<. Es scheint sich herauszukristallisieren, dass es sich um die Anbindung an bestimmte Wesenheiten aus der Geistigen Welt handelt.

      Erdherz schrieb:

      (vielleicht hast du 2 Seelenanteile in einen Körper gepackt?)
      Auch das wäre möglich, da Astrid so etwas schon einmal gemacht hat, im Alten Ägypten, zur Amarna-Zeit.

      Erdherz schrieb:

      Ich kann mich an Erfahrungen in Atlantis erinnern, in der man Mensch-Tierversuche durchgeführt hat, die man sich besser gar nicht vorstellt.
      Mit Astrid sind genau solche Versuche durchgeführt worden, allerdings nicht in Atlantis, sondern in Ägypten.

      Erdherz schrieb:

      die Körperseele "po", die Wanderseele "hun", der bewusste Geist "shen" - bei den alten Chinesen war auch schon ein hübsches Grüppchen im Körper versammelt...
      Mit der chinesischen Mythologie kenne ich mich nicht aus. Wahrscheinlich sind es andere Bezeichnungen für ein System der polynesischen Huna-Philosophie, welches drei archetypische Wesensanteile des Menschen kennt. Wenn ich es richtig sehe, ist po = Unihipili (Inneres Kind), hun = Aumakua (Hohes Selbst) und shen = Uhane (Mittleres Selbst).
      Das ist aber im >>Astrid-Assira-Fall<< nicht gemeint. Es ist so, wie es schon der alte Dichterfürst Goethe formulierte:
      >>Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.
      Die eine will sich von der andren trennen.
      Die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen (Astrid),
      die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen (Assira).<<
      (Panther-Adler wies schon auf dieses Zitat hin.)

      ----------------------------

      Im Übrigen könnte der Aspekt >>Shen, bewusster Geist/Uhane, Mittleres Selbst<< in diesem Thread von Interesse sein. Der Grad von Bewusstsein, über den eine inkarnierte Seele verfügt, könnte ein Kriterium dafür sein, dass jemand ein >>Mensch<< (und kein Tier) ist.
      Realität ist eine Illusion, die nach dem Träumen entsteht.