Was ist meine Aufgabe in dem hiesigen Leben?

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    • Was ist meine Aufgabe in dem hiesigen Leben?

      Hallo liebes Forum,

      nach langer Abstinenz schreib ich mal wieder was.
      Ich beschäftige mich so häufig mit meiner Außenwirkung und die Wirkungsweisen wie ich nach außen wirke.
      Ich habe früher immer behauptet, heuer Visionen über einen Fußballverein zu haben.
      Ich habe immer davon geträumt gehabt, wie es wäre, sich stark zu machen um Blockaden und Probleme im Verein zu lösen.
      Ich bin quasi der Spiegel von Systemen und kann Systeme sehr gut spiegeln.

      Ich nehme bisweilen jedes kleinste Detail von Systemen wahr.
      Ich habe mich in jüngster Vergangenheit häufig mit der Gesellschaft und dem Axiom aus einander gesetzt.
      Ich denke viel in Bildern und dachte immer das meine Bestimmung ist, die Probleme zu lösen.
      Doch da es wohl anders kommt,und ich die Probleme anscheinend nicht lösen soll, stehe ich nun in meinem Leben ratlos da.
      WAS soll ich aus meinem Leben bloß machen? Wie soll ich die Wirkung gestalten und lenken wohin schicken?

      Ich stehe jetzt an einem Punkt, wo ich genug von meiner Selbstverurteilung habe.
      Ich will mich nicht mehr stetig selbst verurteilen. Das habe ich jahrelang gemacht.
      Aber ich glaube, dass das Leben wie gemacht ist für zum Verurteilen.
      Die Menschen geben sich gegenseitig Schuld, machen sich Vorwürfe, verstehen kaum Spaß mehr, sind meistens mit den Nerven am Ende.
      Wo finde ich im Real Life Menschen, die mit mir Zeit verbringen wollen?

      Ich sehe das System in dem Wir Leben ein System, in dem man es gewöhnt ist, Vorurteile zu setzen und Urteile über dich auszusprechen.
      Die Menschen lieben es, andere am Boden zu sehen und treten dann noch mal kräftig drauf.
      Warum gibt es keine Menschen, mit denen ich klar kommen kann?

      Liebe Grüße
      dominik
    • Lieber Dominik,

      schön Dich wieder lesen zu dürfen.

      ja, diese Frage nach dem Sinn des Lebens stellen wir uns meist schon in frühster Kindheit,
      wenn wir die Gesellschaft und deren Auswirkungen hinterfragen.


      pathfinder dominik schrieb:

      Ich beschäftige mich so häufig mit meiner Außenwirkung und die Wirkungsweisen wie ich nach außen wirke.
      das tun viele von uns.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich habe früher immer behauptet, heuer Visionen über einen Fußballverein zu haben.
      Ich habe immer davon geträumt gehabt, wie es wäre, sich stark zu machen um Blockaden und Probleme im Verein zu lösen.
      Ich bin quasi der Spiegel von Systemen und kann Systeme sehr gut spiegeln.

      Gerade im Fussball-Verein hast Du es mit einer hierarchisch geprägten Gesellschaft zu tun.
      Dort herrschen Machtkämpfe und wenn man dort etwas ändern möchte,
      braucht es nicht nur Visionen sondern auch geistige Kraft, Willen, Erfahrung und Durchhaltevermögen.

      Das ist wie ein Unternehmen,
      das immer wieder von dem gleichen Menschenschlag geführt wird,
      weil im Geschäft ein hoher Umsatz oder
      im Fussball der Sieg über eine andere Mannschaft das Ziel ist.


      Da sind schon viele Menschen gescheitert, die Intrigen und Gemauschel ausrotten wollten.


      pathfinder dominik schrieb:

      Ich habe mich in jüngster Vergangenheit häufig mit der Gesellschaft und dem Axiom aus einander gesetzt.


      Das Axiom ist ein Satz, der nicht bewiesen werden muss, er ist ein Grundsatz nach dem alles andere funktioniert.

      So ein Satz setzt Grenzen, diese Grenzen kannst Du weit ... aber auch sehr eng setzen.
      Wenn Du die Sicherheit eines Raumes nimmst, der von Wänden (Grenzen) beschränkt ist
      dann sind solche Grundsätze wirklich gut.

      In Deinem begrenzten, geistigen Raum kannst Du gedanklich Türen einbauen und
      den Grundsatz hinterfragen, prüfen und testen, ob dieser wirklich für Dich so ist.

      Welchen Sinn gibst Du diesem Axiom?


      pathfinder dominik schrieb:

      Ich denke viel in Bildern und dachte immer das meine Bestimmung ist, die Probleme zu lösen.
      Doch da es wohl anders kommt,und ich die Probleme anscheinend nicht lösen soll, stehe ich nun in meinem Leben ratlos da.
      WAS soll ich aus meinem Leben bloß machen? Wie soll ich die Wirkung gestalten und lenken wohin schicken?

      Du schriebst oben, dass Du die Probleme im Fussballverein lösen wolltest.
      An einem Verein sind viele Menschen beteiligt.

      Wie wäre es, wenn Du Deine Fähigkeiten ... zu denen auch das Lösen von Aufgaben gehört,
      Dir aufschreibst:
      was kannst Du, was bist Du bereit zu tun, um noch anderes zu lernen,
      welches diese Fähigkeit ausbaut.

      Meiner Meinung ist der Sinn des Lebens,
      diesem Leben einen Sinn zu geben.

      Das heißt die eigenen Potentiale zu erkennen und im Realen Leben zu benutzen.
      Die geistige Welt kann dabei helfen, die Aufgaben zu zuspielen,
      aber Du hast die Hände, Füße, Kopf
      und kannst beim Lösen von Aufgaben Deine Denkfähigkeit einsetzen.



      pathfinder dominik schrieb:

      Ich sehe das System in dem Wir Leben ein System, in dem man es gewöhnt ist, Vorurteile zu setzen und Urteile über dich auszusprechen.
      Die Menschen lieben es, andere am Boden zu sehen und treten dann noch mal kräftig drauf.
      Warum gibt es keine Menschen, mit denen ich klar kommen kann?
      Dieses System kannst Du durchbrechen, in dem Du Dich entscheidest :
      • was Du möchtest.
      • Deine Fähigkeiten ausbaust
      • Dich in diese Systeme mit kleinen Freundlichkeiten einbringst
      Zum letzten Punkt gibt es viele Möglichkeiten,
      im Fussballverein zum Beispiel dem Zeugwart oder Hausmeister zur Hand gehen.

      Vielleicht hast Du ein Pflegeheim in der Nähe, lies den Menschen vor,
      singe mit ihnen oder spiele mit ihnen Mensch-ärger-Dich-nicht.

      Bring Dich dort ein, wo echte Not an Menschlichkeit ist.
      Das ist sinnvolles Leben, das Leben anderer Wesen zu achten.

      Herzliche Grüße
      kerstin
      ... alles hat seine Zeit ...
    • Hallo Dominik,

      wie geht's Dir denn gerade?

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich beschäftige mich so häufig mit meiner Außenwirkung und die Wirkungsweisen wie ich nach außen wirke.
      Das ist auch wichtig manchmal, um sich selber und die reaktionen ander auf einen selber verstehen zu können.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich habe früher immer behauptet, heuer Visionen über einen Fußballverein zu haben.
      Ja, an Deine Visionen und Bilder kann ich mich zum Teil auch noch erinnern.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich habe immer davon geträumt gehabt, wie es wäre, sich stark zu machen um Blockaden und Probleme im Verein zu lösen.
      Dominik, Du brauchst Dich nicht "stark zu machen", um irgendwo außen etwas zu lösen. Die Bilder und das, was Du wahrgenommen hast, die sind auch ein Spiegel - und zwar für Dich, innen.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich bin quasi der Spiegel von Systemen und kann Systeme sehr gut spiegeln.

      Ich nehme bisweilen jedes kleinste Detail von Systemen wahr.
      Ja. Alle diese Systeme spiegeln aber auch Dich und es könnte sehr wichtig sein, Dich als Teil eines Systems zu begreifen. Das, was Du da außen siehst, ist (auch) in Dir drinnen - und da kannst Du es, mit Unterstützung, dann auch lösen.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich habe mich in jüngster Vergangenheit häufig mit der Gesellschaft und dem Axiom aus einander gesetzt.
      Weißt Du, manchmal nehmen Menschen in ihrer individuellen Realität etwas wahr, was kein allgemeines Axiom ist.
      Wenn Menschen sehr von diesen Wahrnehmungen beherrscht werden, so sehr, dass sie darunter leiden und da nicht von selber wieder rauskommen aus diesen Wahrnehmungen, dann nennt man das eine Krankheit. Das sehen diese Menschen dann nicht immer selber so, was von den anderen dann wieder als Krankheitszeichen betrachtet wird.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich denke viel in Bildern und dachte immer das meine Bestimmung ist, die Probleme zu lösen.
      Ja, aber innen.
      Und dazu brauchst Du für Dich ein sicheres und gesichertes Außen. Ein Umfeld, das steht. Gerade, sicher und fest. Auf einem Drahtseil lässt sich nicht gut nach innen gehen, da fällst Du auf die Schnauze. Erst sicher unten ankommen.
      Also: Wie geht's Dir gerade? Wie schaut Deine Wohnsituation aus? Wie bekommst Du den Alltag geregelt? (Gesundheit, Finanzen, Arbeit, etc). Und wenn Du die Achse hast und da einigermaßen sicher stehst (auch mit Unterstützung, da, wo sie gebraucht wird), dann reden wir hier über Wahrnehmungen, Bilder und Wege.
      Aber nicht die Bilder und Wahrnehmungen nutzen, um aus dem Rest raus zu flüchten. Nicht so rum, bitte.

      pathfinder dominik schrieb:

      Doch da es wohl anders kommt,und ich die Probleme anscheinend nicht lösen soll, stehe ich nun in meinem Leben ratlos da.
      WAS soll ich aus meinem Leben bloß machen? Wie soll ich die Wirkung gestalten und lenken wohin schicken?
      Dominik, Du brauchst nicht die große, grandiose Bestimmung im Außen. Wenn Du, unter den Bedingungen, Wurzeln schlägst, stabil stehst, Dir einen Rahmen schaffst und Dir Zeit zum Wachsen lässt, ohne von Deinen Wahrnehmungen abgeschnitten zu sein, aber auch, ohne davon unkontrolliert wild hin und her geworfen zu werden, dann hast du mehr geschafft als manch einer, der in den Augen der Welt Großes und Ruhmreiches vollbringt.

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich stehe jetzt an einem Punkt, wo ich genug von meiner Selbstverurteilung habe.
      Ich will mich nicht mehr stetig selbst verurteilen. Das habe ich jahrelang gemacht.
      Du wirst auch dann gesehen und wertgeschätzt, wenn Du einfach nur das Alltägliche tust, das, was jetzt vor Deinen Füßen liegt.
      Manchmal scheint es so viel einfacher zu sein, die großen Träume zu träumen, hoch zu fliegen, sich zu entgrenzen. Und die Träume, die Visionen und die Bilder...
      Lass es sein, Dominik. Ich weiß, manchmal ist es härter, runterzukommen und unten zu bleiben.
      Aber es tut dann oft besser.

      pathfinder dominik schrieb:

      Warum gibt es keine Menschen, mit denen ich klar kommen kann?
      Weil sehr viele Menschen Angst vor Kontrollverlust haben. Weil sehr viele Menschen das, was Du erlebt hast, nicht einordnen können. Weil sehr viele Menschen Angst haben, es könnte ihnen einmal so gehen, wie es Dir gegangen ist.
      Weil Deine Verhaltensweisen anders als die Norm sind, zumindest mitunter. Weil sie keinerlei Zugang zu Deiner Art von Wahrnehmung finden. Vertrauen kann aber nur durch Offenheit wachsen - und die entsteht immer durch ein Mindestmaß an Gleichheit. Die Gleichheit mit einem, der aus der norm gerückt ist, der in dem Sinne auch von seinen Wahrnehmungen weg- gerückt wurde, die wird nicht gesucht. die wird - zumeist- eher gemieden.
      Viele Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Hallo Dominik,

      ich greife mal die letzten Worte von Kerstin auf: "...das Leben anderer Wesen zu achten " ...fängt damit an, das eigene Leben zu achten. Gehe unzufrieden durch eine Straße und dir begegnen lauter unzufriedene Menschen. Lächle (weil dein Herz das möchten und es nicht von deiner Absicht um Wirkung erzwungen ist) und dir werden friedvolle, lächelnde Menschen begegnen.

      Solange du in Selbstverurteilung und im Bemühen um Wirkung und der eigenen Bedeutung steckst, findest du keine Zufriedenheit, weil du immer beim hätte, wäre würde, könnte sein bist - und nicht bei dir selbst!
      Darum gibt es gerade keine Menschen, mit denen du klar kommen kannst: SIE spiegeln DICH!
      Das System, das du selbst bist, darf wegen deines vielen Bemühens nicht seine Wirkung entfalten. Deswegen siehst du vielleicht zu viele Details oder besser Bruchstücke und das Wesen-tliche fällt hinten über.

      Bemühen ist im Jin Shin Jyutsu das zentrale Symptom einer blockierten Herzenergie. Das Herz sieht immer den ganzen Menschen - dich mit deinem vollkommenen göttlichen Wesen ebenso wie die Vollkommenheit der Anderen.
      In diesem Schauen gibt es kein Urteilen und keine frustrierte "Erkenntnis" einer unvollkommenen Welt mehr. Leben ist und zwar immer. Es ist vollkommen und schön, so, wie es ist, ob du dich bemühst oder nicht. Triff heute eine Entscheidung für dich und du wachst morgen in einer anderen Welt auf - und wenn es bis übermorgen dauert, ....auch okay, oder?

      Herzlich :heart:
      Erdherz
      "Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper."
      Eckhart Tolle
    • Hallo pathfinder dominik,

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich stehe jetzt an einem Punkt, wo ich genug von meiner Selbstverurteilung habe.
      Ich will mich nicht mehr stetig selbst verurteilen. Das habe ich jahrelang gemacht.
      Aber ich glaube, dass das Leben wie gemacht ist für zum Verurteilen.
      Wir sind es gewöhnt, Urteile zu fällen und stets Vergleiche mit uns und anderen/anderes anzustellen. Eine übernommene Verhaltensweise, die du allein für dich ändern kannst.
      Das mag mal besser, mal schwieriger funktionieren, aber Schritt um Schritt entwickelst du eine hohe Achtsamkeit und kannst dem Urteilen und Vergleichen zuvor kommen.
      Wichtig dabei ist, sich zu fragen, was steckt in mir, das ich vergleiche (fehlender Selbstwert/ fehlende Anerkennung von dir selbst) und mich verurteile (zu hohe Erwartungen an dir selbst, aufgrund Vergleiche zu anderen)
      und vor allem wann.

      pathfinder dominik schrieb:

      Wo finde ich im Real Life Menschen, die mit mir Zeit verbringen wollen?
      Die findest du am besten vor Ort. Aber dafür sind Urteile und Vergleiche wenig hilfreich ... es gibt sie, diese Menschen und wenn du selbst in dir dich angenommen hast, dann 'funktioniert es auch mit dem Nachbarn'.

      pathfinder dominik schrieb:

      Warum gibt es keine Menschen, mit denen ich klar kommen kann?
      Weil du mit dir selbst gerade haderst ... ?

      pathfinder dominik schrieb:

      Ich denke viel in Bildern und dachte immer das meine Bestimmung ist, die Probleme zu lösen.
      Doch da es wohl anders kommt,und ich die Probleme anscheinend nicht lösen soll, stehe ich nun in meinem Leben ratlos da.
      Die Probleme anderer gehören den anderen. Sie benötigen sie um daran zu wachsen. Wachse du an deinen eigenen Problemen ... so änderst du die Welt ...

      Hilfreich finde ich immer, sich mal mit der Lemniskate auseinander zu setzen. Alle Teile, Bereiche und Gegensätze haben ihre Daseins-Berechtigung ... Tag und Nacht, Geburt und Tod usw.
      Setze dich einmal in eine Hälfte dieser Acht und in der anderen stelle dir vor, was du lösen willst und höre dir genau an, was die andere Hälfte dir mitteilt ... das dürfte recht erkenntnisreich werden.
      Dir viel Kraft, Licht und Liebe ...

      Liebe Grüße Ahaliah