Was ist Wirklichkeit

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    • Was ist Wirklichkeit

      ich habe hier ein paar Gedanken mal notiert.

      Was ist die Wirklichkeit?

      In der Wirklichkeit gibt es kein Zweifel. Doch existiert noch die Dualität. Gibt es in der Dualität die Wirklichkeit? Ich glaube nicht, denn die Dualität ist eine Illusion.
      Wenn wir inder Dualität leben, die uns ja Tag- täglich vorgehalten wird, ist es schwierig die Wirklichkeit zu erhaschen! Was ist wirklich?
      In der Dualität gibt es die Wahrheit, die persönliche Einschätzungwas „Wirklich“ ist. das ist noch nicht die Wirklichkeit, aber wir halten sie dafür.
      Erst in der weiteren spirituellen Entwicklung erkennen wir, das dies Wahrheit lückenhaft ist und mehrere WahrheitenBerechtigung haben zu sein.
      Die eingebildete Wirklichkeit löst sich auf.

      Aber haben wir da die Wirklichkeit schon erkannt? Nein, ich glaube nicht. Vielleicht erhaschen wir dann mal einen Augenblick der Wirklichkeit,aber wir leben noch nicht in ihr.
      In dieser „Zwischenwelt“ leben viele. Sie sagen es gibt kein Gut und Böse und leben aber noch in der Dualität. Das führt zu Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit gegenüberden zersetzenden Kräften. Es ist in meinen Augen ein Trugschluß nicht mehr Bewerten zu wollen wenn man noch in der Dualität lebt und noch nicht ganz in der Wirklichkeit.
      Unser Gehirn bewertet und sortiertim Unterbewusstsein alles und ständig und das ist wichtig um zu überleben in der Dualität. Menschen die sagen sie Bewerten nicht (ich sage ganz bewusst nicht verurteilen) veräppeln sich selbst!

      Erst wenn wir diesen Ur- Mechanismus ins Bewusstsein geholt haben können wir das Gröbste davon transformieren und die Wirklichkeit wahrnehmen.
      Doch woran erkenne ich verlässlich dass ich in der Wirklichkeit bin? Ist es das Gefühl, das Herz, der klare Kopf, die Erkenntnis?
      Wie ist es bei euch?
      licht Grüsse
      Burkhard J. Nahim
    • Lieber Burkhard,
      liebe Lesende und Schreibende Menschen,

      nun nehme ich mal dieses Wort "Wirklichkeit" auseinander:

      Wirk-lich-keit ... dabei fällt mir auf, dass die
      Herz-lich-keit ... ganz ähnlich aufgebaut ist.

      Wenn die Herzlichkeit vom Herzen kommt,
      kommt die Wirklichkeit vom Wirken.

      So denke ich weiter ...
      mein Wirken in meiner Welt ...
      ist für die, die es sehen sichtbar,
      für die, die es hören hörbar,
      für die, die es fühlen fühlbar,
      und riechbar, könnte es als gutes Essen auch sein.

      Im Wirken diesen Text zu schreiben, wird dieser beim Absenden für Dich und die anderen lesbar sein.

      Für mich ist die Wirklichkeit also dort, wo der Mensch als Teil der Natur oder andere Teile der Natur wirken,
      nichts mehr oder weniger.

      Jetzt komme ich zu Perspektive/ Blickwinkel / Betrachtungsweise,
      die aus meiner Erfahrung im Leben immer eine andere war oder ist.
      Oder wo genau mein Standpunkt ist.

      Denn wenn der Hurrikan in USA eine Gegend ins Chaos stürzt,
      bin ich im Sturm voller Angst,
      vor dem TV voller Entsetzen oder Begeisterung oder hake es einfach ab,
      je nachdem in welchem Bewusstseinszustand mich befinde.


      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Doch woran erkenne ich verlässlich dass ich in der Wirklichkeit bin?
      Ist es das Gefühl, das Herz, der klare Kopf, die Erkenntnis?
      Wie ist es bei euch?
      Meine Wirklichkeit erkenne ich, dass ich handeln/wirken kann.
      Ob im Wachzustand in Aktion mir meiner Umwelt,
      oder im KlarTraum/LuziderTraum meinen Traum wandeln kann.

      Die Dualität kenne ich auch aus der traditionellen Chinesischen (asiatischen) Medizin,
      das Yin/Yang ist ein Denkprinzip die Welt zu begreifen.
      Wobei das nix mit "gut und schlecht" zu tun hat,
      sondern wie Kälte und Wärme IstZusände beschreibt.

      Die Welt zu bewerten ... eine Handlung zu bewerten ist ein Teil unserer "Wirklichkeit".
      Nicht nur in der Schule, sonder heute werden alle möglichen Einrichtungen einem "Ranking" unterzogen.

      Danach suchen sich Menschen Dinge/Einrichtungen aus, die sie kaufen
      oder sie wählen aus "guter" Erfahrung.

      Im Spirit oder der geistigen Welt gibt es nach meiner Erfahrung keine Ranking und keine Hierarchien.
      Das ist auch eine Wirklichkeit, in der getan und gehandelt wird.

      Herzlichen Dank für die Inspiration
      und liebe Grüße
      Kerstin
      ... alles hat seine Zeit ...
    • Lieber Burkhard,


      Burkhard J. Nahim schrieb:

      wenn man etwas filetiert muss man es vorher töten.
      Worte werden erst durch uns lebendig, in dem wir sie in Sätzen binden und in Zeilen setzten.
      Dann sollte es noch Menschen geben, die diese lesen und dann in sich lebendig werden lassen.

      Das ist auch eine Wirklichkeit im Leben von Autoren,
      Worte nach ihrer Bedeutung zu betrachten und
      sie aus ganz verschiedenen Gesichtspunkten zu "schmecken".

      Ob das die Seele (die auch weise verknüpft)
      das Gefühl (das erfahren schmeckt)
      oder der Verstand (der gerne begreift und manchmal auch nach Sternen greift)
      ist völlig egal ...

      Du fragtest:

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Doch woran erkenne ich verlässlich dass ich in der Wirklichkeit bin?
      Meiner Erfahrung nach, wenn ich handlungsfähig bin,
      aber auch an Dingen, wie bewußten Atem ... was auch wieder eine Handlung ist. :zwinker:

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Menschen die sagen sie Bewerten nicht (ich sage ganz bewusst nicht verurteilen) veräppeln sich selbst!

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Du nutzt den Verstand dazu und der kann das,was ich als Wirklichkeit verstehe nur bedingt begreifen.
      Wahrscheinlich haben wir mit Wirklichkeit/Realität verschieden Erfahrungen.

      Von meinem Bruder Tommy habe ich schon woanders erzählt.
      Wenn ihm wieder einmal die Hose in den Knöcheln hängt,
      während er herumläuft, bemerkt er das nicht,
      meint sich aber in der Realität oder Wirklichkeit und geht seiner Wege.

      Für meinen anderen Bruder ist die geborstene Abwasserleitung Wirklichkeit, die sein Haus zerstört.
      Obwohl es keinen Schaden in der Leitung zu finden ist.

      Für die alte Frau, die aus Angst abends nicht mehr auf die Straße geht,
      weil sie in der Zeitung las, dass so viele dunkle Typen in der Dunkelheit lauern ...

      Das sind alles Wirklichkeiten von Menschen, die ich kenne.
      Meist gelingt es mir diese Wirklichkeiten zu akzeptieren,
      nur bei Tommy, werde ich ihn dann wieder bitten, die Hose hochzuziehen,
      und den Gürtel fest zu schließen, damit er nicht fällt. :hospital:

      In meinen jüngeren Jahren war ich Pflegehelferin in einem Krankenhaus,
      nach der OP sagte ein altes Mütterchen zu mir:
      "Ach Schwester da liegt noch die Wäsche von meinem Mann,
      würden sie diese in den Schrank legen?"
      Ich sah die Wäsche nicht, doch nahm ich einen Stapel Luft zwischen die Hände
      und legte diesen in den Schrank. Die Frau war zufrieden.

      Wirklichkeit ist wirklich ein sehr vielseitiges Thema
      für das wahrscheinlich jeder Mensch seine eigene Antwort finden kann.

      Liebe Grüße
      kerstin
      ... alles hat seine Zeit ...
    • Burkhard J. Nahim schrieb:


      Unser Gehirn bewertet und sortiertim Unterbewusstsein alles und ständig und das ist wichtig um zu überleben in der Dualität.
      wir leben nun mal in der Dualität. Unser Gehirn wird immer Bewerten bis zum Tot. Vielleicht Demenzkrankte nicht..... obwohl auch die Bewerten in einem gewissen Rahmen.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Menschen die sagen sie Bewerten nicht (ich sage ganz bewusst nicht verurteilen) veräppeln sich selbst!
      stimmt, die Erfahrung habe ich auch gemacht..... und daher höre ich mit "ich bewerte nicht" auf, den ich möchte doch nicht gleichgültig durch die Welt rennen.

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Hallo Burkhard,

      die Sache mit der "Wirklichkeit" ist sehr spannend.
      Für mich ist Wirklichkeit das was "wirkt".
      Das ist unabhängig von der Bewertung und auch von Ver- oder Beurteilung.
      Bei all unserem Tun oder auch nicht-Tun, bei all unserem Wahrnehmen, nehmen wir selten wahr was da wirkt und damit auch manchmal, für Augenblicke nur die "Wirklichkeit".
      Ich erlebe das hin - und wieder in der Aufstellungsarbeit, wenn es mir vergönnt ist hinter die Schleier zu schauen und zu sehen was da wirkt.
      Plötzlich klärt sich alles: Zusammenhänge, Energieflüsse, Vernetzungen, Verknüpfungen sind für einen Moment klar zu sehen.
      Man sieht das Eine in dem Vielen.
      Das dauert nie lange und würde ich das ständig sehen, wäre mein Leben nicht zu meistern.
      Dualität hat schon eine solche Komplexität, das sie in einem Menschenleben nicht zu erfassen ist.
      Ich finde das der Computer mit seinen Programmierungen, die auf Nullen und Einsen beruhen, ein schönes Beispiel sind für die Vielfältigkeit der Dualtität. Eine Null ist nicht besser und nicht schlechter als eine Eins. Es macht die Stelle in der Reihe aus, ob sie für mich vorteilhaft oder nachteilig "wirkt". So spielen Wirklichkeit und Dualität ineinander und miteinander.

      Bewerten ist eine wichtige Grundsatz-Fähigkeit zur Lebensgestaltung. Wir können es nicht nicht tun (Egal was wir sagen).
      Ohne bewerten würden wir nicht überleben und alles was dem Überleben dient, ist unauslöschlich, bis wir hinüber gehen.
      Wir können unsere Bewertungskriterien ändern, doch in jedem Moment bewerten wir, bewusst und unbewusst.
      Bewerten wir das Bewerten als negativ und verdrängen es, erschaffen wir einen großen Schatten in uns, der sehr lebensfeindlich ist.

      Soweit meine spontanen Gedanken zu diesem spannenden Thema

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Servus bei einand :D (gut bayerisch)

      Wirklichkeit....

      Ein Thema dass auch mich beschäftigt. Der Tage in der Klinik sitze ich und habe ein paar Minuten "Drehpause" im Hirn. Ihr kennt das, wenn die Welt in Slow Motion auf einmal vorbeizieht. Alle sind so unglaublich beschäftigt, angestrengt und wichtig in allem was sie tun. Mir fallen die Mimik und der Ton ihrer Sprache extrem auf, das Gewicht das sie hineinlegen in ihre Geschichten, die sie sich gegenseitig um die Ohren hauen. Und ich erkenne dass sie nicht wirklich aneinander interessiert sind, sondern höflich abwarten bis der eine seinen Text fertig hat, damit sie ihren eigenen Text loswerden können.

      Teilweise höre ich ihre Geschichten und weiß, dass gute zwei Drittel dick aufgetragen sind und das eine Drittel mit aller Wahrscheinlichkeit traurige Realität ist.

      Da überkommt mich die pure Unwahrscheinlichkeit von allem was in diesem Moment ist. Alles ist extrem unwirklich.

      Bis.... sich ein Mensch aus dieser Szenerie herauspellt, auf mich zukommt und mich involviert. Da muss ich Rede und Antwort stehen. Parat sein und ja nix verkehrtes sagen. Den ein Patient ist mega beschäftigt mit seinem Sein (zu Recht) und hat kein Verständnis für ein Nein oder geht nicht. Da bin ich von jetzt auf gleich in der Wirklichkeit, denn es betrifft mich in diesem Moment. In der selben Minute wird es mir gar lächerlich, dass ich ihre Wirklichkeit angezweifelt habe, wenige Moment zuvor, tragen sie ganze Berge an Schicksal auf ihren Schultern.

      Andere Szene: meine Hausbank vor dem Haus. Wir sitzen dort jeden Tag, viele Stunden und bei jeglichem Wetter im Jahr. Wenn es schneit werden dicke Decken aufgefahren. Der Grund? Ist die grandiose Aussicht auf das Tal zu unseren Füßen an dem es sich nicht satt sehen lässt.

      Haus, Grundstück und Hausbank sind unsere Insel. Die Grenzen sind scharf geschnitten, wie geschliffene Messer. Besucher bestätigen dies unbewusst mit wohligem Wohlsein. Sie mögen nur schwer wieder nach Hause fahren. Das hat natürlich alles einen Grund und nennt sich energetische Grund und Haushygiene.
      Diese wird zum einen von uns aus dem tiefsten Bedürfnis heraus gesetzt einen friedvollen Ort zu haben und jede Menge regelmäßiger Energiearbeit meinerseits.

      Ein Besucher gar nicht so unbewusst, fragt mich eines Tages, was es sein kann dass man sich hier so unglaublich geborgen fühlt. Und ich erkläre ihm total naiv und aufrichtig warum das so sein könnte und welche Arbeit ich hierfür alles leiste und welche Überzeugung des friedvollen Orts mein Mann und ich hier mit inbrünstiger Überzeugung säen. Und dieser Mensch steht von jetzt auf Gleich in meiner Wirklichkeit und blickt so dumm wie er es nur schafft aus der Wäsche und denkt sich mit aller Wahrscheinlichkeit, dass ich ein wenig ver-rückt bin und ganz bestimmt unrealistisch lebe, fern ab irgendeiner, seiner Wirklichkeit. Kopfschüttelnd verlässt er den friedlichen Ort. Vergessen tut er mich bestimmt lange nicht so unglaublich unwirklich war das was ich ihm alles erzählt habe. Wasser, Gesteine, Heilwesen, Mutter Erde und alle Naturgeister, die Gartenelfen und der liebe Gott, energetische Heilzeichen und alles was mich begeistert und uns gut leben lässt, ist dazu eingeladen, um dies hier einen friedvollen Ort sein zu lassen ;)

      Fazit: das worauf ich mich einlasse, mich beschäftige und identifiziere ist eine Wirklichkeit, meine Wirklichkeit. Die Matrix ist so vielschichtig und flexibel, dass wir nur scher begreifen können und es nie werden, was Matrix eigentlich ist. Der Rest ist Spekulation, aber ebenso eine spekulative Wirklichkeit.

      Für mich:

      ...gehe ich hin, fasse, rieche, schmecke und fühle ob ich es zu meiner Wirklichkeit werden lassen möchte. Treffe eine Wahl und Schwupps ist es meine Wirklichkeit oder es hat nie Zutritt zu meinem Reich. Dann ist es die der anderen und ich sehe ihnen bei ihrer Wirklichkeit zu.

      Mal so darüber nachgedacht :lupe:

      Gruß Sahne :sonne:
    • Liebe Sahne,
      ich danke dir für diesen Beitrag,
      wenn du beschreibst wie Du dort liegst und die energtischen Abläufe zwischen den Menschen betrachtest, bist du da, was ich als Wirklichkeit meine. Der Patientneben dir, wenn er auch in diese Ebene eintraucht sieht das selbe. Diese Wirklichkeit ist nicht universal sondern für alle gleich. Sicher erreichst Du das auch wenn du auf deiner Hausbank sitzt und die wunderbare Landschaftbetrachtest und das feine Geflecht der Energien und wie sich sich bedingen und in Liebe schwingen. Das ist für mich die Wirklichkeit.
      In der Kryonschule gibt es dafür einen Kristall. der heißt Nubi=Wirklichkeit Aufnehmen
      ">
      Darunter sind für mich die Bewusstseinsebenen die ich gestalteten kann in meinem Leben. Durch Konzentration auf das lebensbejahende und Energiearbeit. Diese Ebenen laden uns ein auch die Dualitätzu verändern, zu schöpfen aus dem Herzen.
      Gute Besserung liebe Sahne
      Burkhard J. Nahim


      Ps.: Ich bin heute etwas Wortkarg, weil es mir derzeit nicht gut geht. Leider kann ich nicht immer in der Wirklichkeit sein.... aber immer öfter^^
      Aber so geht es vielen....Meditation mit dem Kristall hilft!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Burkhard J. Nahim ()

    • Burkhard J. Nahim schrieb:


      Ps.: Ich bin heute etwas Wortkarg, weil es mir derzeit nicht gut geht. Leider kann ich nicht immer in der Wirklichkeit sein.... aber immer öfter^^
      Aber so geht es vielen....Meditation mit dem Kristall hilft!
      somit hat jeder seine Wirklichkeit, wie er/sie es braucht oder auch wahr nimmt.
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Hallo Burkhard,

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Was ist die Wirklichkeit?
      Welche? Die individuelle? Die kollektive? Die transzendente? Von dem, was und wie Du schreibst, geh ich davon aus, dass Du die transzendente meinst.
      Wenn, dann ist meine Antwort dazu folgende: Ich bin mir gewiß, dass es diese Ebene von Wirklichkeit gibt. Kurze Ausflüge dorthin sind und waren mir durchaus vergönnt.
      Ich glaube allerdings nicht, dass es mein (oder das) Ziel ist, sich peermanent oder hauptsächlich dort aufzuhalten.
      Grüße,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Hallo Burkhard,

      weil ich nicht davon ausgehe, dass ich aus einem Bereich bewusst weggehe (transzendente Realität), um mich in einem anderen Bereich (Materie) zu erfahren, wenn der einzige "Sinn" dieses "Spiels" dann darin bestünde, mich dahin, wo ich herkomme, zurückzusehnen.
      Grüße,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Kirsten,
      ich finde das siehst du zu absolut. Wenn ich meinen Geist auf der Ebene bewege bin ich ja nicht weg oder löse mich auf, ich bin im Körper und in der Materie.
      Ich glaube auch nichtdass es darum geht immer dort zu sein sondern seinen Geist so zu beherrschen, dass es immer möglich ist, der Situation entsprechend, zu Switchen. So dass ich immer angemessen auf die Situation reagiere in der ich geradebin.
      Da sehe ich schon eher das Ziel einer spirituellen Entwicklung. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung des Herzens, aber das ist was anderes.
      lichte Grüsse
      Burkhard J. Nahim
    • Hallo zusammen,

      die Welt, in der wir körperlich wirken können, ist meiner Ansicht die, wofür wir uns inkarniert haben.

      Die Transzendenz (der link führt zu Tante Wiki) ist eine andere Wirklichkeit,
      die nach meiner Erfahrung auch von der Materiellen Welt gefärbt wird.

      Mein Beispiel ist Rudolf Steiner, der die Anthroposophie gründete.
      Er gründete sie damals,
      weil die Esoterische-Gesellschaft einen jungen Mann als Reinkarnation des Christus auslobte.

      So schuf er eine Lehre der Menschen-Weisheit, die auf seine Sicht der Geistigen-Welt beruht.

      Vieles erscheint mir stimmig, wie er die beiden Jesusknaben beschreibt,
      und auch wie es zu den unterschiedlichen Evangelien oder
      auch den Unterschieden der Stammbäume in den Evangelien kommt.

      Doch wie er Hierarchie der Engel beschreibt ... erlebte ich anders ...

      Auf die Frage "warum?" träumte mir, dass die Zeit Steiners, von Hierarchie geprägt war.
      1861 bis 1925 (seine Lebenszeiten) war unsere europäische Wirklichkeit von Fürsten und Gewaltherrschaften geprägt.

      In dem Studium dieser Lehre, die von den gebildeten Steiner Spezialisten gern 1 zu 1 genommen wird,
      statt auch zu lesen, dass Steiner seine Vorträge nicht in Schriftform sehen mochte ...

      ja ... er fordert die Menschen auf, selbst ihre Erfahrungen zu machen
      und dabei zu entdecken was für sie denkbar ist ...

      Denken ... das habe ich bei Anouk Claes gelernt ... kann das Spiel zwischen Geist und Verstand sein.

      Auch gibt es ein Lied, dass ich in Chartres lernte:
      Denkend das Dunkle durchdringen

      Was aber nicht mit dem Spruch René Descartes: "Ich denke, also bin ich - Cogito ergo sum."
      zu tun hat, das ist wieder ein anderes Thema.

      Zurück zur Transzendenz:
      mit einem bestimmten Ziel diese Ebene zu betreten,
      um mit einer Antwort wieder zu kehren,
      halte ich diese Ebene für sehr weise.

      Allein um der Körperlichen-Welt zu entfliehen ...
      habe ich schon einige Menschen erlebt,
      die, weil sie ihren Körper vergaßen, schwer erkrankten.

      Etwa vor 20 Jahren hörte ich zum ersten Mal davon, dass man Reinkarnationstherapien machen kann,
      in denen man zurückreist und seine Verletzungen aus den früheren Leben bearbeiten kann.
      Doch das ist nicht für jeden zugänglich.
      Du musst eine ganz bestimmte Frage haben,
      damit Du in die vergangenen Leben schauen kannst.
      Auch hier muss die Frage im Vordergrund stehen.

      Es ist eine Art der Gratwanderung eine gute Mischung
      zwischen den verschiedenen Bewusstseins Ebenen zu finden.

      Allerdings finde ich den Gedanken im Straßenverkehr einem Fahrzeuglenker zu begegnen,
      der gerade high ist sehr befremdlich.

      In der Meditativen Versenkung für einige Zeit Innehalten,
      an einem Ort, der stimmig ist, ist ratsam.

      In diesem Sinne genießt diesen wunderschönen Oktober Sonntag,
      geht in die Natur und wenn es nur der Park in der Stadt ist,
      lauscht den Menschen, Tieren und der Materie, die sich verändert
      und füllt die gute Luft, die auch heute wesentlich besser ist als noch vor 30 Jahren,
      in eure Lungen, um die Kraft des Atems wahrzunehmen.

      Herzliche Grüße
      kerstin
      ... alles hat seine Zeit ...
    • Lieber Burkhard,
      mir ist vor Jahren einmal ein Buch in die Hände gefallen, das "Wege der Seele" heißt. Mit Interesse (und auch ein wenig Skepsis) begann ich, es zu lesen.
      Was ich während des Lesens fand, war ein Modell (die Landkarte ist nicht identisch mit der Landschaft) von sieben Seelenwegen. Jeder hat eine andere Energiequalität und eine andere "Abschlussekstase" (nicht mein Begriff, kommt aus dem Buch), wenn er denn vollendet ist. Somit hat auch jeder dieser Wege ein anderes Endziel, Entwicklungsziel. Nimmt man die 7 Ziele zusammen, entsteht ein Panorama menschlich-seelischer Entwicklung von einer Schönheit, Klarheit und Tiefe, wie mir persönlich noch kein zweites begegnet ist.
      Das Interessante dabei für mich war, dass ich einen Geschmack meines eigenen Weges bekam. Weit entfernt von "Such Dir mal den aus, den Du am liebsten hättest" entdeckte ich dort Dinge, die für mich wesen-tlich sind und waren.
      Seitdem hat die Vorstellung einer allgemeingültigen spirituellen Entwicklung mit einem für alle gültigen Ziel in meiner Realität keinen Platz mehr.
      Herzlichen Gruß,
      Kirsten
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Kirsten,
      schön das dir das Buch geholfen hat. Nur 7 Ziele finde ich allerdings wenig (muss man wohl das Buch lesen), da doch jeder ein persönliches oder für die Gemeinschaft wichtiges Ziel hat. Ich denke das ist vonMensch zu Mensch sehr verschieden.
      Die Entwicklung von Geist und Herz halte ich aber für universale „Nebeneffekte“ einer lebensbejahender Entwicklung. Das kann der Handwerker der in Liebe und Achtsamkeit arbeitet genau soerreichen wie der meditierende Mönch. Wie weit derjenige kommt ist allerdings meiner Ansicht nach von der Potenzial abhängig was er „mitgebracht“ hat.
      Das Eine ist nicht besser oder schlechter als das Andere. Da ist die Kernfrage "Warum bin ich hier?" Das sollte jeder für sich finden auf ebenso vielen Wegen wie es Ziele gibt^^
      herzlich Grüßend
      Burkhard J.Nahim
    • Hallo Burkhard,

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Da sehe ich schon eher das Ziel einer spirituellen Entwicklung. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung des Herzens, aber das ist was anderes.
      das Switchen können in die Ebene der Wirklichkeit, siehst du als ein spirituelles Ziel, so wie ich dich verstanden habe. Die Entwicklung des Herzens ist für dich etwas anderes... in wie fern?

      fragende Grüße
      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Danke für die Antwort.

      Für mich gehört die Wahrnehmung der Wirklichkeit untrennbar mit der Entwicklung des Herzens zusammen, da dies, in meinem Weltbild, gar nicht anders möglich ist. Ohne Herzenbildung ist für mich die Wirklichkeit ein geistiges Konstrukt. Finde es spannend das du das Trennen kannst.

      Liebe Grüße
      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.