weibliche Energie und männliche Energie

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    • weibliche Energie und männliche Energie

      von hier kommend -> Starke Frauen im AT Sara und Hagar

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Was sind "starke Frauen"?
      Die mir Schwert und wie Mänlich?
      Oder die Weibliche Energie leben?
      Gruß Burkhard J. Nahim

      Lieber Burkhard,

      ich wünsch mir, dass du bitte genau definierst, was nach deiner Ekenntnis "weibliche Energie" ist.

      Und was männliche Energie ist. Mit Schwert ist "wie Männlich [sic]"?

      Bitte erläutere das genauer.

      Und schreib bitte auch dazu, wie du zu den Definitionen kommst - also, ob du das wo gelernt hast (Quellenangabe) oder ob ... du's aus der Tiefe deines Gemütes schöpfst, also irzwie einfach weißt, was auch als "unverifizierte Gnosis" bezeichnet wird.

      Bin gespannt :)
    • Liebe Vetch,
      ich finde es etwas befremdlich wenn meine Texte aus einem Beitrag herrausgerissen werden und ein neues Thema damit eröffnet werd, aber nun gut. Du findest es offensichtlich so wichtig dass du gerne darüber schreiben möchtest.
      Du äußerst auch viele Wünsche an mich was ich wie machen sollte. Nun gut, das ist einfach.
      Um zu Verdeutlichen was ich meine ziehe ich gerne das Tarot herran, insbesondere die großen Arkana. Dort läßt sich für alle einfach das Grundprinzip der männlichen und weiblchen Energie nachlesen.

      Vetch schrieb:

      was auch als "unverifizierte Gnosis" bezeichnet wird
      Ich hoffe Du meinst damit nicht die Lebenserfahrung die jemand gesammelt hat und selbst erfahren durfte. Dafür finde ich den verwendeten Begriff doch sehr abwertend.

      Herzlich Grüßend
      Burkhard J. Nahim
    • Burkhard J. Nahim schrieb:

      Um zu Verdeutlichen was ich meine ziehe ich gerne das Tarot herran, insbesondere die großen Arkana. Dort läßt sich für alle einfach das Grundprinzip der männlichen und weiblchen Energie nachlesen.
      Aha! :denk: Tolle Antwort ?( . Wozu also im Forum Fragen stellen und oder diskutieren? Letztendlich kann man auf jede Frage einfach mit einem Buchtitel antworten. Mit etwas Glück, wenn ich das ganze Buch gelesen habe, finde ich die Antwort. Nur gut, dass ich ziemlich viele Bücher habe :hüpfen: auch über Tarot :D .


      Vetch schrieb:

      Und was männliche Energie ist. Mit Schwert ist "wie Männlich [sic]"?
      Auf einem Seminar durfte ich einmal ein Zweihandschwert in den Händen halten und führen. Das war so "geil" und ich konnte eine ungeheure Macht und Stärke dabei spüren.
      Falls das als männliche Energie gelten sollte, kann ich nur sagen: hoffentlich nicht, denn diese Form von Stärke sollte Frau nicht vorenthalten werden :freude:
      "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
      Platon
    • Liebe Simurgh,
      wenn ihr gerne diskutieren möchtet tut das!
      Ich habe diesen Thread nicht eröffnet.
      liebe Grüsse
      Burkhard J. Nahim

      PS: Das Tarot ist nicht irgentein Buch. Jeder der sich mit Esoterik auseinander setzt hat irgentwann in der Hand. Es wird seit Jahrhunderten verwendet und hat seine Gültigkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Burkhard J. Nahim ()

    • Burkhard J. Nahim schrieb:


      wenn ihr gerne diskutieren möchtet tut das!
      Ich habe diesen Thread nicht eröffnet.
      Das ist richtig ich habe einen Thread starke Frauen im AT eröffnet.....

      In dem Bereich ging es jedoch nicht um Männliche oder Weibliche Energien, auch nicht um Schwerter oder sonstigen Krempel....

      DU hast den Thread eröffnet und Vetch war so freundlich diese zwei Threads zu trennen, damit beide Threads ihren Platz zum Diskutieren haben..... die Männliche/Weibliche Energie (esoterisch) und die Starken Frauen im Alten Testament, wie sie ihr Leben lebte.

      P.S. da ich mich für Tarot nicht interessiere habe ich das Buch nicht in der Hand gehabt.
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • @Burkhard:

      Diese Auskopplung hat gar nichts mit Dir als Person zu tun.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      ich finde es etwas befremdlich wenn meine Texte aus einem Beitrag herrausgerissen werden und ein neues Thema damit eröffnet werd, aber nun gut.

      Es ist "eigentlich" üblich und gute Gepflogenheit hier, Fäden thematisch zu trennen. Was daran befremdlich sein soll, kann ich im Moment nicht nachvollziehen. Wenn Vetch es nicht gemacht hätte, hätte ich es getan.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Ich habe diesen Thread nicht eröffnet.
      Stimmt, hast Du nicht. Das hat Vetch getan - als Moderatorin des Boards.
      Wenn Du Fragen stellst, auf die es ganz viele Antworten gibt, dann ist es doch ganz normal, dass die in einem Forum diskutiert werden.
      Wenn Du nicht willst, dass sie diskutiert werden - warum stellst Du sie denn dann? Oder war das in dem anderen Faden rein rhetorisch gemeint? Falls ja, warum?
      Liebe Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Ohhhh,
      da ich neu bin hier, wuste ich nicht um die Goldwaage, die für jedes Wort hier verwendet wird!
      Die grundlegend Frage: Was ist eine starke Frau? Finde ich nach wie vor gut. Nur der foldende Nebensatz, der hier so betont wird fällt offensichtlich von der Goldwaage.
      Seis drum.
      Dies Wellen die der Nebensatz schlägt habe ich absolut unterschätzt. Es scheint doch einige an zu tiggern wenn das so wichtig ist.
      Das war nicht meine Absicht.
      lichte Grüsse
      Burkhard j. Nahim
    • sag mal ganz ehrlich.... was machst Du den für eine Welle...?

      Hier kannst Du dich über die Weiblichen und Männlichen Energien unterhalten, mit und ohne Schwert

      Ich will mich in meinem Thread über Starke Frauen im Alten Testament speziell Sara und Hagar unterhalten.....

      Wenn du dich nicht da über unterhalten willst, sondern nur das Forum aufmischen willst, wird dieser Thread geschlossen.

      gruß
      manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
      den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon
    • Burkhard J. Nahim schrieb:

      Die grundlegend Frage: Was ist eine starke Frau? Finde ich nach wie vor gut.
      Ja, was ist es denn dann? Was ist denn dann eine starke Frau?

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Nur der foldende Nebensatz, der hier so betont wird
      den Du selbst geschrieben hast ;) ...

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Dies Wellen die der Nebensatz schlägt habe ich absolut unterschätzt.
      Ja, wie war er denn nun gemeint, dieser Nebensatz? Provokativ? Fragend? Oder noch ganz anders?

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Es scheint doch einige an zu tiggern wenn das so wichtig ist.
      Ja, solche Sätze triggern mitunter durchaus mal. Es gibt viele Frauen, die mit Männern und viele Männer, die mit Frauen und viele Menschen, die mit Menschen Erfahrungen gemacht haben, die zu Verletzungen geführt haben.
      Und ja, in einer Zeit, in der sowohl "Schwäche zeigen" als auch "Stärke zeigen" gefährlich sein kann, kann das schon mal Gemüter erhitzen.
      Ehrlich gesagt: Mir persönlich ist nicht mal klar, ob "Stärke" bei einem Mann für mich etwas anderes bedeutet, als bei einer Frau. Darüber müsste ich erstmal nachdenken, so direkt hab ich da gar keine Antwort drauf.
      Gute Nacht und herzliche Grüße,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Stachelturm schrieb:

      Wenn du dich nicht da über unterhalten willst, sondern nur das Forum aufmischen willst, wird dieser Thread geschlossen.
      Ihr als Admins habt eröffnet und ihr könnt das auch schließen. Immer wie euch gerade beliebt.

      Panther-Adler schrieb:

      Ja, was ist es denn dann? Was ist denn dann eine starke Frau?
      Was soll ich als Mann über weibliche Energie schreiben? Ich finde es viel spannender wenn du als Frau (oder die zahleichen Frauen hier) sich in ihre Energie versenken und auch die die mystische Seite ihrer Energie mal erforschen und beschreiben.
      Das würde zur Bereicherung des Themas sicherlich beitragen.
      Oder geht es eigentlich um mich? Und garnicht um das Thema?
      Grübelt*
      Burkhard J. Nahim
    • Hallo in die Runde,
      Ich fasse mal für zusammen:
      Eine Frage wird, weil nicht zum Thema passend, aus einem Threat ausgekoppelt.
      Soweit, ein Vorgehen wir ich es seit 9 Jahren hier kenne.
      Nun stellt sich heraus das der Fragende kein Interesse an der Diskussion oder Antwort hat. - also die Fragen als rhetorisches Stilmittel?
      Es geht um die Stärke bei Mann und Frau.
      Und die zeigt sich hier, für mich,
      in einer ihrer Facetten, die im Alltag so oft zu Missverständnissen führt.
      Während die weibliche Stärke gerne in die Tiefe geht, sorgsam darauf achtet das jede Frage ihren Raum findet ( dieses fürsorgliche, raumgebende und in die tiefegehende ist für mich eine weibliche Stärke)
      setzt die männliche Kraft einen Akzent, einen Denkanstoss mit rhetorischen Mitteln.
      Dies zeigt mir die männliche Stärke der Richtungsweisung. Weniger daran interessiert in die Tiefe zu gehen.
      In jedem von uns wohnen beide Stärken, von unterschiedlicher Ausprägung.
      So kannst auch du, Burkhardt, durchaus etwas zur weiblichen Stärke sagen, sie wohnt auch in dir. So wie wir über die männliche Kraft reden können, denn auch Frauen schwingen das Schwert.
      Zu Sara und Hagar weiß ich nur das was ich im anderen Threat gelesen habe. Dort kommen für mich 2 Aspekte der weiblichen Kraft zum Ausdruck.

      Schon spannend.
      Ich fände es schön wenn dieses Thema männlich- weibliche Stärke mehr Ausdruck finden würde.

      Liebe Grüße
      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arthemesia ()

    • Liebe Lesende und Schreibende,

      weibliche Energie und männliche Energie bewohnt jeden Menschen,
      doch ist mir diese Einteilung zu einfach;
      denn wir Menschen haben viele Facetten.

      Wenn ich nun das Tarot heran ziehe, habe ich viele Bilder,
      die so unterschiedlich, wie individuell interpretiert werden,
      wie es unter Menschen mit ungenauen Sachverhalten üblich ist.

      Wenn vor 70 Jahren einem Menschen die Karten gelegt wurden,
      und dieser den "Tod" zog, hieß das,
      dass es einen Todesfall in Familie oder Umgebung in naher Zukunft gibt.

      Heute sehen viele Kartenleger diese Karte als Neubeginn,
      etwas Altes darf sterben, damit etwas Neues entstehen oder sich entwickeln kann.

      Je nachdem welches System wir für das Anordnen/Legen der Karten wählen,
      bekommt auch jede Karte eine andere Rolle.
      So läßt sich meines Erachtens, auch die Frage nach unser Ausstrahlung oder Energie erklären.

      Sind die jungen Frauen bei der Bundeswehr nun männlich,
      nur weil sie sich für den Dienst an der Waffe meldeten?

      Nein, meines Erachtens sind sie immer noch Frauen.
      Eben solche, die Waffe tragen, so wie auch Polizistinnen oder Frauen in Sicherheitsfirmen.

      Und der Mann, der seine Elternzeit nimmt, um die Kinder zu versorgen ist dennoch männlich.

      Es sind diese Klischees/Schubladen in unseren Köpfen, die diese Dualität schaffen.

      Neulich sah ich einen Film über Menschen denen die männlichen primären Geschlechtsmerkmale
      nach der Geburt entfernt wurden, weil die weiblichen Organe auch vorhanden waren.

      Diese zu Frauen gemachten Menschen sind mit "männlich/weiblich" einfach nicht zu greifen/verstehen.
      Sie sind in ihrer Art bunt gemischt und erzählten frei von Ihren mannigfaltigen Gefühlen der Geschlechtlichkeit.

      Der Erzengel Michael ... der mit dem Schwert ... hat einen männlichen Namen, doch ich empfinde diese Engel als so bunt, dass weder der Aspekt weiblich noch männlich zutrifft.

      Die Energie der Sonne ist das Licht,
      die des Mondes der rhythmische Einfluss auf die Erde und die Lebewesen auf ihr.
      Die Sonne (häufig als männlicher Aspekt gesehen) erwärmt die Erde,
      sodass auf dieser, es sprießen und wachsen kann.

      Ist nun die männliche Energie das Licht, welches einfach scheint, und das Erdenwesen sonnt sich darin?
      Oder ist dieser Gedanke auch nur wieder der Tunnelblick eines Menschen,
      der das Große und Ganze noch nicht greifen kann?

      Ja, wir sind hier viele Frauen und wenige Männer.

      Das heißt aber nicht, dass wir Frauen das Schreiben erfunden hätten :zwinker:
      das nutzen wir heute nur, um uns auf diese Weise ... über weite Strecken zu unterhalten.
      Hier tauschen wir nur heilsames aus, wie an anderen Orten des Netz Kuchenrezepte getauscht werden.
      Auch da sind das mehr Frauen. :crazy:

      Vielleicht könnte ich die weibliche Energie als mitteilsam :pst: beschreiben,
      während die männliche Seite lieber schweigt und denkt :denk: .

      Wir Frauen behaupten dann gerne, die Männer würden niiiie zuhören :D
      Bis diese Mannen selbst an Männer geraten, die in Gedanken an anderen Orten weilen ;)

      :spiegel1: weiblich :P männlich :spiegel2:
      :streichen: weiblich :plausch: männlich :bohr:

      :herbst: weiblich :tanzen: männlich :lehren:

      Die Rollen sind austauschbar ... heißt es im Reiki nicht universelle Energie?

      Liebe Grüße
      Kerstin
      ... alles hat seine Zeit ...
    • Burkhard J. Nahim schrieb:

      Ihr als Admins habt eröffnet und ihr könnt das auch schließen. Immer wie euch gerade beliebt.
      Erstens mal ist Kerstin die einzige, die hier Adminrechte hat. Alle anderen moderieren ausschließlich. Aber darauf wolltest Du nicht hinaus, und mir geht es auch nicht um Haarspalterei. Ich schreib#s nur der klarheit halber.
      Zweitens: Ja, könnten wir - aber warum sollten wir? Solange es nicht auf der persönlichen Ebene unter die Gürtellinie geht, wäre es reine Willkür, einen Faden einfach so zu schließen. Und trotz vielleicht manch temperamerntvoller, spontaner Reaktion: Ich glaub, zur Willkür neigt keine von uns.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Was soll ich als Mann über weibliche Energie schreiben?
      Du "sollst" gar nichts- von meiner Seite aus bestimmt nicht. Ich halte zwar viel von Regeln . aber gar nix von Zwang. Von daher: "sollen"? Nö, nix.
      Aber dürfen darfste. Du könntest Dich ja auch eingeladen fühlen, was dazu zu schreiben, statt gezwungen (oder aufgefordert?), etwas dazu schreiben zu "sollen".
      Ich mein, Du wirst ja Deine eigenen Erfahrungen mit weiblicher Energie gemacht haben, oder? Bei Frauen genauso wie bei Dir selbst.
      Ich bin nun auch kein Mann, trotzdem könnt ich auch was zu männlicher Energie schreiben. Ich hab ja auch männliche Anteile/Energien und Vorgehensweisen in mir, bzw. in dem, was mir zur Verfügung steht. Also, warum denn nicht?
      Die meisten Menschen/Seelen sind "und" - es mag einige wenige geben, die rein männlich/rein weiblich sind. Ich gehör jedenfalls nicht dazu, bin da ungeteilt, in-divi-dual. (Schreibweise Absicht). Ich bin männlich und weiblich und empfinde mich schon so, solange ich lebe, obwohl ich phänotypisch weiblich bin und diesmal einen weiblichen Körper habe.
      Also von daher haste da bei mir grad die Richtige erwischt. *lacht* Ich bin ein "und", das weder eindeutig weiblich, noch eindeutig männlich sein mag - und damit geht's mir gut, weil damit bin ich ich selber.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Ich finde es viel spannender wenn du als Frau (oder die zahleichen Frauen hier) sich in ihre Energie versenken und auch die die mystische Seite ihrer Energie mal erforschen und beschreiben.
      Könnte ich machen - aber wozu? Mir selbst sind meine beiden Energienformen (die weibliche und die männliche) recht klar und ich setze sie oft auch ganz bewusst je nach Situation entsprechend ein.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Das würde zur Bereicherung des Themas sicherlich beitragen.
      Für wen? Für mich persönlich nur dann, wenn es eben nicht um die Frage ginge, was denn nun (arche)typisch männlich und was (arche)typisch weiblich sei, weil, sorry, da bin ich nicht. Ich persönlich kann mich nicht einem Geschlecht eindeutig zuordnen (physisch ja, aber psychisch und sozial nicht) und für mich ist es auch nicht wichtig. Ich strebe da für mich keine eindeutige Zuordnung (mehr) an, weil dieses Entweder/Oder sich für mich nicht stimmig anfühlt. Das war mit 5 genauso wie mit 18, wie mit 30, wie jetzt mit fast 42. Ist einfach bei mir so. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, "im falschen Körper" zu sein, also nix mit transsexuell (trotz zig Nachfragen verschiedenster Leute).
      Ich kann dieses Entweder-Oder nicht, weil ich "und" bin. Von daher: Wenn ich mich in meine Energie versenke, bringt das in Bezug auf "Definition weiblich/männlich" rein gar nix, weil immer, wenn ich das tue, meine ganz individuelle "und" Mischung dabei rauskommt (und gelebt wird).
      Herzlich
      Adler & Pantherin
      Panther & Adlerin
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe Panther-Adler,
      in deiner Beschreibung finde ich mich ein Stück wieder. Auch ich saß immer zwischen den Stühlen und ich konnte mich nie so einordnen. Zur Bundeswehr bin ich nichtgegangen weil ich mich nicht zum Töten ausbilden lassen wollte.
      Es war die Zeit der Emanzipation und Frauen, vor allem in meinem familiären Umfeld wollten sich mit Männern messen.. Sie wollten stärker sein und wenn sie sich damals gegen Männer durchsetztenwaren sie „starke Freuen“.
      Ich habe das immer verabscheut und Frauen waren bei mir generell nicht so gut angesehen, da ich um die eigentliche Kraft der Weiblichkeit intuitiv wußten. Es gab auch Frauen die waren einfach in ihrerWeiblichkeit und strahlten das auch aus. Diese habe ich dann als „Göttinnen“ gesehen.
      Zu den „Männlichen“ habe ich eine Verbindung geschaffen durch Trinkfestigkeit und harte körperliche Arbeit
      Das ist lange her und mittlerweile, vor allem die Jugend, hat da ein ganz anderes Verständnis!
      Die jetzt heranwachsende Generation hat meine ganze Hoffnung. Es herrscht eine ganz andere Energieund die „Wirklichkeit“ *schmunzel* ist vielen ganz nahe.
      Die Zeit um Allerheiligen ist immer sehr schwer für mich gewesen und derzeit ziehen viele Energien an mir da ich in einem Umbruch stehe. Darum war es mir bisher zu Viel über das Thema zu referieren.
      Vielleicht später mal mehr
      Herzlich Grüssend
      Burkhard j. Nahim


      PS.:

      kerstin schrieb:

      Wenn ich nun das Tarot heran ziehe, habe ich viele Bilder,
      die so unterschiedlich, wie individuell interpretiert werden,
      wie es unter Menschen mit ungenauen Sachverhalten üblich ist.
      Ein bischen provokant bist du aber auch!
    • Ihr Lieben,

      die Frage nach "männlicher" und "weiblicher" Energie hat mich sehr irritiert.
      Meiner Ansicht nach ist Energie ohne Geschlecht. Energie ist Energie.

      Je nach Sozialisation ist aber unterschiedlich,
      wie sich Energie zeigt.
      Zum Beispiel, um die oben geäußerten Klischees zu wiederholen:
      auf sogenannte "männliche" Art "mit dem Schwert",
      auf sogenannte "weibliche" Art "mit dem Wort".

      Doch immer ist es Energie!

      Allen eine energievolle Zeit wünscht (ganz energisch ;) )

      AlteEule (°V°)
      Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
      (Chinesisches Sprichwort)

      Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!
    • Hallo zusammen,

      ich stimme dir zu, liebe Eule ... Energie hat kein Geschlecht.
      Für mich sind die verschiedenen Ausdrucksformen, wie die uns innewohnenden Energien Anwendung finden.

      Das ist zum einen individuell unterschiedlich, facettenreich und doch gibt es kollektive Ähnlichkeiten in der Geschlechtlichkeit.

      Schaue ich mir die körperlichen Aspekte, gibt es ganz klare Unterschiede zwischen männlich und weiblich.
      So haben Frauen Organe die Männer nicht haben und umgekehrt.
      Frauen haben eine andere Knochenstruktur und auch Gewebestrukturen unterscheiden sich.
      Die Hormone/Enzyme/Neurotransmitter sind in unterschiedlichen Mixturen im Körper.
      Sie bestimmen über das Limbische System mit, wie wir uns fühlen.
      Auch unsere Stoffwechsel, Auf- und Abbauvorgänge haben weibliche und männliche Unterschiede.

      Für mich ist es nur logisch das die uns durchfließenden Energien auch verschiedene Ausdrucksformen haben.
      So wie Männer auch durchaus einen Östrogenspiegel haben und Frauen einen Testeronspiegel, haben sie männliche und weibliche Ausdrucksformen der Energie.
      Interessant, wie man in therapeutischen Kontexten Veränderungen im Verhalten und Ausdruck erkennen kann, wenn das ein oder andere Geschlecht ein Hormon verabreicht bekommt.

      Darum gibt es für mich auch männliche und weibliche Stärken über Erziehungsmuster hinaus.
      Klischee´s haben sich irgendwann gebildet. Sie sind Schablonen häufig beobachteter Muster. Das Frauen aus diesen Schablonen aussteigen wollten ist zu verstehen. Denn die über Sie wurden von Männern beschrieben (die von Männern von Frauen).

      "Typisch" weiblich ist also der männliche Blick auf die Frau (und umgekehrt). Definitionen und Abgrenzungen laufen oft über das Gegenteil.
      Weibliche Stärke ist jedoch etwas, wessen sich nur Frauen im Inneren bewusst werden können, nichts was von Außen definiert werden kann.
      Das macht für Männer und unser männlich/patriarchalisch geprägtes Weltbild die Mystifizierung aus.

      Die Emanzipationsbewegung ist, für mich, die Gegenbewegung zum herrschenden Frauenbild (Frauenbild ist nicht gleich weibliche Stärke), die sich in den anderen Pol (Männerbild - auch nicht gleich männliche Stärke) bewegt hat. Leider haben viele Frauen dabei ihre Weiblichkeit und die dazugehörende Stärke unterdrückt.
      Heute ist das Pendel wieder in der anderen Richtung unterwegs.
      Leider werden auch heute noch Frauenbilder geprägt (Mode, Berufswelt etc.) statt Weiblichkeit gelebt.

      Es gibt viel Gleichheit - denn wir sind alle Menschen und es gibt Unterschiede. Die Welt braucht beides. Das was wir gemeinsam haben, so wie das was uns unterscheidet, denn daraus wird Neues geboren, kommt neue Entwicklungen.

      Die Unterscheidung von männlich/weiblichen Stärken dient hauptsächlich zum leichteren Umgang mit den phänotypischen Unterschieden.

      So weit ein paar Gedanken von mir zu diesem Thema.
      Übrigens eine weitere spannende Facette zu diesem Thema sind die Wechseljahre, in denen Frauen ihre Weiblichkeit neu definieren.

      Liebe Grüße

      Arthemesia
      Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.
    • Zwei Tage war ich nicht online...

      Ich hab übrigens für diesen Faden keine Moderationskräfte gebraucht. Zitieren, verlinken und neue Fäden eröffnen kann hier jede und jeder, und ich habs als Vetch getan. :)

      Es ist gekommen, was ich mir gewünscht habe: Eine Diskussion zu "weiblicher Energie" und "männlicher Energie", zwei Begriffe, die Burkhard beigetragen hat.
      Und das sehe ich wie Stachelturm:
      @Burkhard J. Nahim
      In meinen Augen hast du im Sarah und Hagar Faden mit deiner Frage einen Nebenfluss eröffnet, und der hat hier nun Raum.

      Leider ist die Diskussion ziemlich durchwoben von... ich suche nach einem passenden, doch nicht treffenden Wort (im Sinne von "Autsch! Bin getroffen und verletzt")... naja, Befindlichkeiten. Das ist bei dem Thema allerdings keine Überraschung.
      Ich bin da selbst auch sehr be- und empfindlich, und das war auch ein Motiv, diesen Diskussions-Fluss auszukoppeln: Ich möchte üben, dieses Thema wohlwollend und unaufgeregt zu diskutieren. :)

      Also, Burkhard: es geht nicht um dich. Du hast den Stein angestoßen, ich hab ihn weiter gekickt, und nu rollt er. Hat nichts mit dir als Person zu tun.

      Ok, und zur Frage an sich, da sollte ich auch was zu sagen, wenn ich schon frage.
      Also.

      Ich halte Wesensdefinitionen für gefährlich und unheilsam.

      Wer auf Erden hat die allumfassende Weisheit, genau zu wissen, was z.B. "weibliche/männlich Energie" ausmacht?

      Deswegen hab ich nach der Quelle gefragt.
      Grade das Tarot (welches Tarot?) ist eine wunderbare Grundlage dafür, dass wir Menschen wenig bis nichts sicher wissen. Im Tarot gibt es unzählige verschiedene Sichtweisen auf männliche und weibliiche Energie, ob du nun das Pamela Colman Smith ("Rider Waite") nimmst, Marsaille, das Frida Harris-Crowley Deck, Motherpeace, Arcus Arcanum, Sisters of the Moon, erotische Decks, etc.pp. (Und zu fast jedem Deck gibt es mehrere bis sehr viele Deutungsbücher.)
      Die Großen Arcana sind dabei noch mal besonders ... beweglich und mehrdeutig. Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung mit Tarot, also meine UPG (unverifizierte persönliche Gnosis nach über 30 Jahren Tarotpraxis).
      Das Tarot ist ein so gutes Argument für mich, da brauch ich gar nicht weitere spitituelle Lehrerinnen und Lehrer bemühen, oder Mythen, Lehren, Schulen, philosophische Sichtweisen, medizinische Definitionen...
      Allüberall gibt es unzählige verschiedene Definitionen dessen, was "weiblich" und "männlich" ausmacht. Wer hat nun recht?

      Und da kommt die unverifizierte persönliche Gnosis ins Spiel. Ich habe das nicht abwertend gemeint, als ich fragte, ob deine Definition, Burkhard , UPG sei.

      Vetch schrieb:

      ob ... du's aus der Tiefe deines Gemütes schöpfst, also irzwie einfach weißt, was auch als "unverifizierte Gnosis" bezeichnet wird.
      Obwohl... da ichs grad noch mal lese muss ich zugeben, dass das schon bisschen polemisch von mir war, das "aus der Tiefe deines Gemüts". Ich bitte um Nachsicht. Ich habs weniger bös gemeint, als es rüberkommt. Ich hab sehr gegrinst, als ich das tippte, und es war ein freundliches, nette Grinsen, nach dem Motto "Lieber den besten Freund vergrätzt als eine dumme Bemerkung unterdrückt". :)
      Also sorry X)

      Jo, meine UPG bzgl. "männlicher" und "weiblicher" Energie zur Zeit (sie hat sich oft geändert und kann sich weiterhin ändern):
      Es gibt tatsächlich weibliche und männliche Energie oder... oke, Energie ist neutral, doch es gibt weibliche und männliche Arten der Anwendung. Wir hier inkarniert haben beides in uns, in ganz individuell verschiedenen Ausprägungen und Auswirkungen.

      Eine Aufgabe des Weiblichen ist es, zu zerstören. Das, was zu viel wurde, was überbordet und dadurch schändlich wird, das muss gestutzt und auch mal ganz zerstört werden, Reinigung, Recycling - das fällt nach meinem derzeitigen Wissensstand in den Bereich "Aufgaben des Weiblichen".
      Jaja, gebären und nähren und sowas auch, nur, das weiß ja eh jeder und jede. Und darauf wird das Weibliche so gerne reduziert. Sehr ungesund - nach meiner UPG. Wobei, das ist nicht nur aus den Tiefen meines Gemüts entstiegen, sondern ich kann auch paar Quellen angeben, wo dem Weibliches das Zerstörerische zugeschrieben wird. Wenns wirklich sein muss, dann reiche ich was nach... (Vetch is faul und mag nicht so lang am Rechner hocken...)

      Jo, und das Männliche hat in meiner Weltsicht auch die Aufgabe und Kraft fürs Schützen, Helfen und zur Hingabe. Männliche Energie hat durchaus auch was mit Kampf, doch nichts speziell mit Schwertern oder sonstwelchen Waffen zu tun (nach meinen Quellen [s.o.] und meiner UPG).

      Was meine UPG und meine Quellen mich lehren ist natürlich nicht die Absolute Wahrheit. Es sind einfach nur weitere Facetten, Puzzlestückchen für die Diskussion. In manches persönliche Puzzle mögen sie reinpassen, in andere nicht.
      Niemand hier auf Erden kennt die absolute Wahrheit, und wers behauptet ist mir sehr suspekt.


      :)
    • P.S.
      Weil es so klasse passt. Grad kam ein neues Video (auf Englisch) von Teal Swan raus. Sie nimmt dort zwei verschiedene Männerrollen an - die "traditionelle" und die "neue".
      Der neue Mann stellt sich da in einigen Aspekten ganz anders dar, als ich und viele andere, inkl. des "Traditionellen" erwartet haben. Und stellt sich raus, der "neue" Mann ist der alte, der wirkliche, der usprüngliche,
      Also, wenn wir das Video als Wahrheit nehmen. Auf mich wirkt es wahr. Gruselt mich auch ein bisschen, lässt mich auch froh grinsen. Da spüre ich einen Wind von Freiheit und Veränderung.
      Teal übernimmt diese Rollen quasi so wie in einer Aufstellung, die Aspekte sprechen durch sie.


      Also, auch das versuche ich hier nicht als Die Wahrheit anzubieten, ich finds bloß so extrem passend zu dieser Diskussion und es kam just heute auf YouTube raus.

      Und nu guck ich mal, ob Teal Swan sowas auch zu Frauenrollen hat. Und wenn, dann bin ich sehr gespannt, wie's mir schmeckt... Ich kann mich nämlich ganz gut mit dieser "neuer/alter Mann"-Rolle identifizieren... Und -- vgl. PantherIn-AdlerIn :D -- wer sagt, dass wir hier alle die reine Essenz verkörpern?

      :D
    • Lieber Burkhard,

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Es war die Zeit der Emanzipation und Frauen, vor allem in meinem familiären Umfeld wollten sich mit Männern messen.. Sie wollten stärker sein und wenn sie sich damals gegen Männer durchsetztenwaren sie „starke Freuen“.
      das erklärt (mir) Deinen Nebensatz- und ein Stück weit auch Deine Reaktion auf Vetchs Bitte um/Wunsch nach einer Definition. Danke, dadurch wird mir klarer, wie's kam.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Ich habe das immer verabscheut und Frauen waren bei mir generell nicht so gut angesehen, da ich um die eigentliche Kraft der Weiblichkeit intuitiv wußten.
      Ich vermute mal, dass Du damit die Kraft der Empfänglichkeit meinst, wie sie sich im Symbol der Schale oder Schüssel (Kelch im Tarot, Gebärmutter dann im Physischen) auch ausdrückt?

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Zu den „Männlichen“ habe ich eine Verbindung geschaffen durch Trinkfestigkeit und harte körperliche Arbeit
      zu den "Frauen mit starken männlichen Anteilen" oder zu Männern an sich?

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Die jetzt heranwachsende Generation hat meine ganze Hoffnung.
      Na, die haben es wieder viel schwerer oft (leider!) als zum Bsp. meine Generation. Ich hatte die letzten Jahre sehr viel mit Jugendlichen zu tun und es kommt mir so vor, als seien die alten Stereotype/Bilder und Rollen wieder auf dem Vormarsch. Ich hatte es leichter, als viele junge Mädels und Burschen, denen es heute so geht, wie's mir damals ging. Von daher teile ich Deinen Optimismus da nicht so ganz, aber ich möchte gerne, dass er begründet ist.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Die Zeit um Allerheiligen ist immer sehr schwer für mich gewesen und derzeit ziehen viele Energien an mir da ich in einem Umbruch stehe. Darum war es mir bisher zu Viel über das Thema zu referieren.
      Vielleicht später mal mehr
      Gerne, wenn's sich ergibt. Dir alles Gute für Deine Veränderungen.
      Herzliche Grüße zurück
      Panther-Adler
      P.S.:

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Oder geht es eigentlich um mich?
      Es geht immer auch um die Person, die schreibt. Egal, bei welchem Thema. Sonst würd's ja nicht geschrieben werden.

      Burkhard J. Nahim schrieb:

      Ein bischen provokant bist du aber auch!
      *lachend*: Nur, wenn man die Behauptung "...wie es üblich ist" unbedingt als Provokation sehen möchte. Aber falls man das möchte, geht's dann ja auch wieder um einen selber, stimmt's? Und das war jetzt auch schon wieder eine (kleine) Provokation. :kitzeln: mit ;)
      Liebe Eule,

      AlteEule schrieb:

      die Frage nach "männlicher" und "weiblicher" Energie hat mich sehr irritiert.
      Echt? Warum denn? In vielen Tierarten gibt es diese Unterscheidung, zum Teil sogar bei Pflanzen.

      AlteEule schrieb:

      auf sogenannte "weibliche" Art "mit dem Wort".
      Spannend, dass Du das Wort als weiblichen Audruck von Energie hernimmst. Für mich wäre die Analogie zu Schwert, Stele und Phallus jetzt eher Schale, Vagina und Gebärmutter gewesen.

      Liebe Arthemesia,

      Arthemesia schrieb:

      So wie Männer auch durchaus einen Östrogenspiegel haben und Frauen einen Testeronspiegel, haben sie männliche und weibliche Ausdrucksformen der Energie.
      Interessant, wie man in therapeutischen Kontexten Veränderungen im Verhalten und Ausdruck erkennen kann, wenn das ein oder andere Geschlecht ein Hormon verabreicht bekommt.
      Spannend, dass Du das ansprichst. Da kann ich ja nun auch wieder Eigenes beisteuern, als Mädchen/Frau mit angeboren höherem Testosteronspiegel als üblich.
      Die Schwangerschaft meiner Mutter mit mir endete deutlich früher als üblich und zwar zu einem Zeitpunkt, wo viele Geschlechtshormone durch die Blutbahn strömen. Es gibt bisher wenige Untersuchungen dazu, wie sich das auf die/bei den um diese Zeit herum geborenen Babys auswirkt.
      Bei mir ist es nachgewiesen so, dass von Geburt an im Verhältnis zu den weiblichen Geschlechtshormonen mehr männliche Hormone ausgeschüttet werden, als bei meinem Gewicht/Größe üblich wäre. Vielleicht ein Grund (wenn auch nicht der einzige), warum ich mich immer auch stark zu "männlichen" Verhaltensweisen (für mich zum Anwenden) hingezogen gefühlt hab. Meine "männlichen Anteile" waren jedenfalls schon immer sehr präsent und ich hatte immer einen guten Zugang dazu und konnte sie gut gebrauchen, um die Herausforderungen meines persönlichen Lebens anzugehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wichtig ist, dass die inneren Anteile des Geschlechtes, dem ein mensch körperlich angehört, nun unbedingt überwiegen müssen.
      Es gibt bei mir auch schon lange eine recht deutliche und detaillierte Erinnerung an ein früheres Leben als Mann, nur, auch da: so wirklich die klassische Männerrolle der damaligen Zeit hat er/habe ich auch da nicht ausgefüllt oder gefühlt. Aber auch dort nicht der Eindruck, "eigentlich" weiblich zu sein. Auch dort und damals schon eher ein "und", ein "beides in einem".

      Arthemesia schrieb:

      Leider werden auch heute noch Frauenbilder geprägt (Mode, Berufswelt etc.)
      Schlimmer wieder als vor 20, 30 Jahren... ich bin sehr froh, noch ohne "Germany next Top Model" und Paris Hilton- Möchtegerngenausoausseherinnen aufgewachsen zu sein.

      Arthemesia schrieb:

      statt Weiblichkeit gelebt.
      Die wird genauso stark gelebt wie früher, glaube ich, nur konnten früher nicht so viele Glitter-Glamour- Bilder ins Unterbewusstsein fluten, weil eben nicht all diese "schön-jung-dynamisch-berühmt" Imagebilder nicht in Dauerschleife jederzeit verfügbar waren. Dadurch sind die Ansprüche (auch an das, was frau zu sein hat) nicht nur gestiegen, sondern auch sehr viel unrealistischer geworden. (Was übrigens ein perfides Energieunterdrückungsinstrument ist, denn wer dauernd Ansprüche erfährt, an denen Normalsterbliche scheitern,lebt die eigene individuelle Würde und innewohnende Schönheit seltener. Das gilt für Männer übrigens auch.)

      Liebe Vetch,

      Vetch schrieb:

      Ich halte Wesensdefinitionen für gefährlich und unheilsam.
      Wenn sie absolut gesetzt werden, stimme ich Dir zu. Allerdings haben Menschen auch seit Urzeiten (schon immer? weiß nicht...) das Bedürfnis, sich zugehörig zu fühlen, irgendwo "unter meinesgleichen" zu sein und nicht immer alles und jedes erklären zu müssen. Von daher gab und gibt es schon sehr lange Zuordnungen. Stämme, Gruppen, Clans, Geschlechter, etc. Das hatte und hat ja alles auch eine Funktion fürs Zusammenleben, ne? Also so ganz unnötig und unnütz sind die - glaub ich- nicht. Aber wenn sie absolut gesetzt werden, schon.

      Grüße an alle, die's lesen,
      Panther-Adler
      Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)
    • Liebe alle,

      ein heißes Eisen dieses Thema, ein bisschen Senf von mir dazu:

      Mir ist es immer wichtig zu wissen, auf welcher Ebene man ein Thema gerade betrachtet, betrachten will. Wenn ich jetzt weiblich – männlich als die Grundformen der Dualität betrachte, noch rein ohne speziell menschliche Anteile, sondern ganz abstrakt, dann könnte ich jetzt wie Burkhard z.B. auf das Tarot verweisen, oder auf die Numerologie, wo in der 1 und in der 2 die Dualität ganz grundlegend und eigentlich komplett wertfrei beschrieben werden. Oder ich könnte mir das Yin und das Yang vorknöpfen, und damit auch gleich erkennen, dass es a) immer des Gegensatzes, eines Kontrastes bedarf, um etwas überhaupt erkennen zu können und b) dass es immer auch das Gegenteil in sich selbst miteinschließt – der weiße Anteil im Yin, der schwarze im Yang.

      Im Human Design, das in sich sehr stark mit dem I Ging verflochten ist, zeigen sich diese Ursprungsenergien als Hexagramm 1, das Schöpferische, und Hexagramm 2, das Empfangende. Die 1 strebt nach AUSdruck ihrer Selbst, die 2 lässt sich beEINdrucken, ist empfänglich, und zwar insbesondere für das Schöne. Das Schöne ist anziehend (“hin zu...“) und wird daher richtungsbestimmend. Genausogut kann auch das Hässliche den Weg weisen, durch ein „weg von...“

      Was jetzt aber für den Einzelnen schön ist und was hässlich, das ist so unterschiedlich und bunt wie das Leben selbst. Doch in der Betrachtung aus dem Human Design ist das die Grundenergie des Lebens: Empfänglich sein. Und wenn ich empfänglich bin, wenn ich durch das Empfangen eines Signals meine Richtung finde und gehe, dann drückt sich genau darin mein Selbst aus, durch die Richtung - und zwar genauso individuell wie es meiner Empfänglichkeit entspricht.

      Und dieses Empfänglichsein betrifft eben nicht nur Frauen, es hat nichts zu tun mit Geschlechtsidentität, mit Geschlechterrollen! Diese werden, wie Arthemisia so schön beschrieben hat, zutiefst vom biologischen Status, den Hormonen bestimmt. Ich habe diese Abhängigkeit des Gefühls- und Geschlechtslebens in jungen Jahren eher belächelt. Der Mensch, ein intelligentes Wesen, könne doch wohl über seiner Natur stehen, so dachte ich. Aber es wurde mir im Laufe der Zeit, auch am eigenen Wesen immer deutlicher, welch tiefer Einfluss das ist, und wie ohnmächtig man diesem Spiel des Zyklus z.B. ausgeliefert sein kann, gerade und besonders, wenn der Verstand sich als über den Dingen stehend begreift. Diese biologischen Unterschiede zu negieren macht ganz schön blind.

      Und so wie Panther-Adler es selbst beschreibt, auch hier gibt es alle Zwischenstufen, ohne deswegen jedoch die grundlegende geschlechtliche Identität in Frage stellen zu müssen. Ja, ich kann auch mit hohem Testosteron eine Frau sein, eben eine Frau mit stärkeren männlichen Aspekten. Die geschlechtliche Weiblichkeit/Männlichkeit kann sehr festgelegt sein, quasi von Geburt an, oder eben auch eher offen und damit abhängig von dem, in welcher Umgebung man aufwächst und sich aufhält, welche Rollenbilder man sieht, usw.

      Pantherin hat total recht, dass es heute offensichtlich viel schwerer ist, dem Mainstream-Bildern durch die Mainstream-Medien, die ja heute eher Facebook, Twitter und Youtube sind, irgendwie zu entgehen. Aber es ist hier wie überall: Eigentlich brechen ja seit geraumer Zeit die alten Strukturen weg. Was Mann ist und was Frau und wie man/frau sich zu verhalten hat, und was eine Familie ist und wie die zu funktionieren hat – das Alte bricht weg. Die alten Antworten brechen weg.

      Für die Progressiven ist das gut und schön, man kann jetzt eher seine individuelle Nische finden. Doch so viele Menschen sind verunsichert, und je unsicherer sie sind, umso starrer klammern sie sich an die alten Prinzipien, umso chaotischer erscheint ihnen das Neue – eben weil es keine festen Antworten mehr gibt. Und so schlägt das Pendel halt wider zurück, der Ruf nach dem starken Mann in der Politik, der Ruf nach festen Werten und nationaler Abgrenzung genauso wie der Ruf nach alter Weiblichkeit und Männlichkeit. Alles aus einem Gefühl der Bedrohung heraus.

      Und so ist das, was du verlinkt hast, liebe @Vetch, zwar sehr interessant, aber ich frage mich sofort: Was ist mit traditioneller Männlichkeit hier gemeint und was mit der Männlichkeit, die nicht traditionell ist? Gibt es nur diese zwei Möglichkeiten? Ihr Einfühlen will ich nicht in Frage stellen, aber beide Rollen sind ebenfalls nur Stereotypien. Wenn der „neue“ Mann sagt, dass er sich erst um die Kinder kümmern mag, wenn diese etwas älter sind, um ihnen dann „die Welt zu zeigen“, dann bin ich einigermaßen entsetzt, denn das ist sowas von altes Rollenbild!

      Und ich sage jetzt nicht: Die Väter heute müssen oder sollten alle ihre Babys im Bauchbeutel tragen. Aber sie können es, und ich finde diese Freiheit schön und unterstützenswert. Aber ich kann da kein Dogma draus machen, sondern halte es für essentiell, das genau wie alles andere auch eben zu einer persönlichen Entscheidung reifen zu lassen.

      Das kann ich aber nur, wenn ich a) weiß, wie ich selber gestrickt bin und b) mir über die Einflüsse, die durch Hormone, Rollenbilder, meine Erziehung, Medien usw. im Klaren bin. Das ist schwer genug. Der einfache Weg ist, Rollenbilder nachzuahmen und damit zu zementieren, die den Clash der Geschlechter nur verstärken. Das Alte ist vorbei.

      Und ja, ich bin wie Kirsten sehr froh, in einem relativ heterogenen Umfeld aufgewachsen zu sein. Es gibt nicht „die“ Stärke der Frau. Es gibt nicht „die“ Stärke des Mannes. Ich kenne sogenannte starke Frauen, die waren so stark, dass sie an ihrer Stärke zugrunde gingen. Das kann ja nicht der Wahrheit letzter Schluss ein.

      Genauso die Männer, die meinen, ihre Stärke bestehe darin, sich immer unverletzlich zu zeigen. Da genau hakt es auch bei dem „nicht-traditionellen Mann“ aus Vetchs Link: Verletzlichkeit geht für diesen Mann nur, wenn er sicher ist, dass dann seine Umwelt nicht zusammenbricht, wenn er sich „schwach“ zeigt. Das suggeriert doch, dass die Frau in seiner Umgebung nur das starke Männerbild sehen will und nicht ihn als Menschen, und es suggeriert, dass sie zu schwach ist, seine „Schwäche“ auszuhalten. Sehr merkwürdiges Verständnis. Ich erwarte von dem Mann, der mein Mann sein will, dass er mit seinen Gefühlen und Schwächen herauskommt, und zwar auf eine Art und Weise, die niemanden gefährdet. Das ist auch nicht leicht, aber machbar, und es bedarf der Offenheit und Kommunikation und Konfliktfähigkeit auf beiden Seiten.

      So, nun wieder ihr :)
      Birkenfrau