• Liebe Alle,


    mir fällt auf, dass ich, egal was ich körperlich tue, am kommenden Tag stets Muskelkater in den Schienbeinmuskeln habe.
    Beispielsweise habe ich gestern mit einer Astschere oberhalb Kopfhöhe eine alte Rose beschnitten.
    Die Schultern sind heute freundlich zu mir: kein Anstrengungsschmerz (habe wohl rechtzeitig Pause gemacht :D ),
    doch an beiden Beinen beschweren sich die Schienbeinmuskeln unüberfühlbar.
    Wie kommt das? Gibt es eine Erklärung dafür?
    Oder ist es bei allen so?


    Wissensdurstig warte ich auf eure Antworten


    Lieben Gruß aus OWL
    AlteEule (°V°) :winke:

    Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
    (Chinesisches Sprichwort)


    Ich bin der wichtigste Mensch für mich, denn: Ohne mich kann ich nicht leben!

  • :heart: Liebe Ulla,


    da fallen mir einige Fragen ein:


    Du schreibst:

    egal was ich körperlich tue, am kommenden Tag stets Muskelkater in den Schienbeinmuskeln habe

    also hast Du diese Beschwerden im Grunde immer nach einer Aktion Deines Selbst,
    und das Astschneiden ist "nur" ein Beispiel?


    Sind es beide Schienbeine die schmerzen, oder "nur" das rechte oder linke?


    Wenn ich mir die Haltung (Muskulaturarbeit) beim Überkopfarbeiten mit einer Astschere vorstelle,
    ist der ganze Körper in Aktion. Deine Beine halten Dich auf dem Boden ohne dass Du darüber einen Gedanken verlieren musst. Beim Schauen nach dem besten Stand und Winkel zum abzuschneidenden Objekt, leisten die Füße großartiges:
    sie halten uns im Gleichgewicht. Viele der Muskeln die uns auf die Zehenspitzen bringen, liegen in der Wade,
    die anderen die helfen den Schuh am Fuß zu behalten, wenn das ein Gummistiefel oder ein nach hinten offener Schuh ist, liegen neben der Schienbeinkante.


    Falls Du gerade auf einem Stuhl sitzt, der die Beine entlastet, kannst Du den Fuß hochziehen, beim Belassen der Ferse auf dem Boden und mit der Hand fühlen, wie sich diese Muskulatur anspannt.


    Falls Deine Muskelkater-artigen Beschwerden nun auf der Schienbeinkante direkt sind, dann können wir die Facienlehre oder das Bindegewebe näher betrachten.


    Das Bindegewebe stützt unseren Körper durch bestimmte Bahnen und Schlingen.
    Wenn wir uns hoch strecken, wird unser Körper aktiv vorn gedehnt.
    Diese Dehnung kann zu einer Notsituation im Körper führen, wenn der Wunsch den Ast da oben zu erreichen sehr groß ist,
    aber das Bindegewebe in einem bestimmten Bereich (meist in der Mitte des Körpers) sich nicht mehr mit dehnen kann.
    Dann (unser Körper ist schlau) versucht diese körperliche Instanz, diese Gewohnte Haltung immer wieder einzuhalten.
    Meist ist das etwas nach vorn gebeugt, um am Bein herunter zu fühlen.


    Nun gibt es noch viele andere Ebenen zu betrachten, da reiche ich den "Stab des Sprechens" gern weiter ... :heart:


    Herzliche Grüße
    Kerstin

  • Versuch es mal mit Magnesium..... hilft gegen Muskelkater


    ferner ruhig mal auf den Fusshacken und-oder auf den Zehenspitzen laufen..... Das trainiert die Muskulatur.....


    gruß

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

  • 1. also hast Du diese Beschwerden im Grunde immer nach einer Aktion Deines Selbst,
    und das Astschneiden ist "nur" ein Beispiel?


    2. Sind es beide Schienbeine die schmerzen, oder "nur" das rechte oder linke?

    Liebe Kerstin,
    zu 1. uns 2. ich habe einen Beruf, in dem ich praktisch den ganzen Tag über stehe. Das macht sich nicht mit Muskelkater bemerkbar.
    Doch wenn ich z.B. viel Treppensteige, längere Zeit zu Fuß unterwegs bin, oder mit dem Rad fahre, zeigt sich Muskelkater in beiden Schienbeinmuskeln.
    Diesen Muskelkater kann ich mir erklären: es handelt sich um Belastungen, die meine Beine nicht (mehr) gut gewohnt sind.
    Doch wieso beim Rosenschneiden?
    Da steh ich doch auch, mache zumindest mit den Beinen keine ungewohnten Bewegungen ...
    (ich hatte tatsächlich mit Arm- oder Schulterschmerzen gerechnet, dass es jetz die Beine sind, überrascht mich).


    Danke, liebe Stachelturm, für deine Ratschläge: ich sollte wirklich meine Muskeln trainieren ...


    **************
    Es sind noch weitere Rosen zu beschneiden, ich werde mich beobachten ...


    **************


    Lieben Gruß aus OWL
    AlteEule (°V°) :winke:

    Ich habe von tausend neuen Wegen geträumt. Ich bin aufgewacht und meinen weitergegangen.
    (Chinesisches Sprichwort)


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    Einmal editiert, zuletzt von AlteEule ()

  • Liebe Ulla,


    das ist eine der größten Künste oder die Kür
    ... zu stehen und in den PC zu sehen ...
    ---------------- oder ----------------------
    zu gehen zu einem Ziel
    ---------------- oder ----------------------
    mit Absicht etwas zu tun


    und dabei doch die Füße, Knie, Hüfte, Haltung des Torsos, Schultern, Ellenbogen,
    Fingerkuppen auf dem Werkzeug und die Stellung des Kopfes wahrzunehmen.


    Dabei gibt es nur ein Urteil: "ja, ich fühle mich und meine Umgebung, das ist gut und genug."
    Dabei die Atmung so steuern, dass es Dir wohl dabei ist.


    Als Mensch sehe ich dieses "Im Körper bewusst sein" wirklich als Krönung.
    Die Yoga-Spezialistinnen mit denen ich darüber sprach, sagten, dass das kein Yoga wäre.


    Ist ja auch wirklich egal, welchen Namen dieses Körper-Bewusstsein trägt;
    auf jeden Fall kann das "Sich-bewusst-Machen" den Sinn schulen,
    für das "Gefährt" das uns durch diese Inkarnation bringt.


    Normalerweise sind wir so geprägt,
    das wir zu bestimmten Schulen gehen müssen,
    damit wir dies oder jenes lernen,
    doch ich bin der Meinung, dass jeder Mensch weiß welche Haltung ihr gut tut,
    welche trainiert oder dehnt und dann gut gut. ;)


    Vielleicht kannst Du, die Du Dich mit Aromen auskennst, Dir am Abend die Beine massieren.
    Am Po beginnend, rund um den Oberschenkel, das Knie, den Unterschenkel, den Fuß und besonders die Zehen.
    Und Dich auf Erkundungstour machen, wo Du Unterschiede feststellst.


    Als Öl kannst Du das Olivenöl oder ein anderes gutes Öl aus der Küche nehmen,
    das ist lange gleitfähig und gibt der Hand und den Fingern ein gutes Gefühl für die Strukturen.


    Mit einen guten Aroma, hast Du Dein Massage-Medium kreieren.


    Auf einer ganz anderen Seite, steht das Knie für die Stütze im Seelischen,
    bei der Behandlung von Menschen kam es vor, dass ich dort eine Schwäche fühlte,
    und die Klienten auf die Frage, was sich im Leben im letzten Jahr schwer war,
    schwere, sehr spezielle, seelische Lasten zu tragen hatten.


    Kompliziertes, was sich nicht in 3 Sätzen erklären läßt und auch Wissen des Zuhörers erfordert,
    da sonst ein Vortrag in Steuerrecht oder einer Gesetzeslage nötig gewesen wäre.


    Bei Menschen, die selbständig sind und durch äußere Ursachen (Gesellschaft/Gesetze/Wetter) Veränderungen zu meistern haben, kann sich eine solche Last, durch Aktivität in der Freizeit zeigen.


    Der Fuß steht für die Bodenhaftung.
    Wer meist im Kopf am Aufgaben-lösen ist,
    kann das vielleicht im Unterschenkel spüren.



    Von Herzen alles Gute für Dich
    Kerstin