• Ich hatte letzte Nacht einen Eier-Traum. In dem Traum geht's um Eier (nee, wahrscheinlich geht's um was anderes, aber er hat mit Eiern in ganz verschiedenen Formen zu tun).

    Deshalb hab ich so kurz und knapp den Titel gewählt.


    Zuerst sehe ich ein Nest, mit vier Eiern. Aber ohne Elternvögel, also unbebrütete Eier. Ich sehe die Eier in dem Nest übrigens von oben, als ob ich selbst ein Vogel wäre.

    Ich bin aber kein Vogel, sondern unsichtbar. Ich schwebe in dieser Traumszene unsichtbar über einem Baum mit einem Nest mit 4 unbebrüteten Eiern drin.


    Dann bin ich plötzlich sichtbar, aber nicht mehr in der Luft, sondern auf der Erde. Ich stehe am Fuß des Baumes, den ich - aus dieser Perspektive - als alte mächtige Rotbuche erkenne, deren mächtige Wurzeln teilweise über, teilweise unter der Erde liegen. Der stamm hat einen gewaltigen Durchmesser, der Baum ist bestimmt 200-250 Jahre alt.

    Dann wird's richtig wild. Ich stehe (plötzlich nackt) am Fuß des Baums. Von einer Seite nähert sich ein Mann mit einem Lederbeutel und einer Sichel und will mit der Minisichel die Wurzeln der Bucher kappen, indem er den Stamm durchsägt.

    Einerseits denke ich "schafft der eh nicht", andererseits habe ich Angst um die Eier.

    Im nächsten Moment bin ich den Baum hochgeklettert (sehr schnell), um die Eier zu retten. Als ich sie herausholen will, sind drei von ihnen dunkelgrün gefärbt (hatte ich vorher von obben so nicht erkannt), eins davon hat aber gar keine Schale mehr. Da ist auch nichts geschlüpft, das Ei liegt einfach so ohne Schale in dem Nest. Ich beschließe, nur das schalenlose Ei zu bergen, nehme es vorsichtig in meine Hände und springe mit dem Ei in der Hand, die ich wie eine Schale halte, vom Baum nach unten.

    Ich komme mit Kratzern und Schrammen an, das Ei ist aber unzerbröselt. Als er das nicht kaputte Ei ohne Schale in der Hand sieht, verschwindet der Mann mit der Sichel in der Hand.


    Das ist mal wieder Tiefensymbolik und ich weiß, dass es zwischen dem Perspektivenwechsel, dem Ei ohne Schale und der Nacktwerdung (am Anfang trag ich ja kleidung) einen Zsh. gibt. Und warum bin ich verletzt (ich blute aus den Schrammen da), das Ei geht aber nicht kaputt?

    Und das Ei ohne Schale vertreibt den Mann, der den Baum fällen will (wieso überhaupt will der den umhauen? Die Buche ist schön und kraftvoll). Und wieso nutzt er dazu eine silberne Sichel (duie für den Stamm eh zu klein wäre, da würde eher die Sichel brechen. Die Sichel sieht auch genau wie eiin - nach rechts gebogener Sichelmond aus.

    Um Weiblichkeit geht's da, ja - aber sonst?

    Das fühlt sich aber wichtig an, auch wenn ich es nicht kapiere gerade.

    advaita : Hilfe, ich steh auf dem Schlauch...

    LG

    Kirsten

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Liebe Kirsten!


    Der Traum ist so tief und so reich wie das Leben selbst.

    Vielen Dank fürs Teilen und Einbringen - ich fühle mich beschenkt!


    Ich erzähle dir eine Facette davon - aus unzählig vielen.

    Ich hatte letzte Nacht einen Eier-Traum. In dem Traum geht's um Eier


    Zuerst sehe ich ein Nest, mit vier Eiern.


    In dem Traum gehts nicht um Eier, in dem Traum gehts um Dich als Ganzes. Deshalb die Eier (Symbol des Lebens, und das Nest (Geborgenheit, Schutz, Getragen sein)




    Aber ohne Elternvögel, also unbebrütete Eier.

    Das ist eine Möglichkeit - aber aus meiner Sicht nicht unbedingt die richtige.

    Die Eier könnten auch vollständig ausgebrütet sein und Deine Theorie, dass die Wärme der Elternvögel fehlte und die Eier deshalb nicht ausgebrütet sind, ein wesentlicher Teil eines unbewusstes beibehaltenen Lebenskonzepts von dir sein.


    Ich sehe die Eier in dem Nest übrigens von oben, als ob ich selbst ein Vogel wäre.

    Das ist die Ausgangssituation, deshalb siehst du die Szene von oben.

    Du siehst die Szene aus der Vogelperspektive (Im Reich des Geistes), weil sich deine Seele schwer tut, in Bezug auf die oben erwähnte Thematik ins Leben einzusteigen.


    Ich bin aber kein Vogel, sondern unsichtbar.

    Das ist so poetisch und zärtlich, dass es nur der Weisheit der Seele einfallen kann.

    Lass einfach den Satz immer wieder durch Körper und Geist wandern - die passende Reaktion wird kommen.


    Dann bin ich plötzlich sichtbar, aber nicht mehr in der Luft, sondern auf der Erde.

    Jetzt wirds konkret.

    Kirsten, eine wunderschöne Rotbuche (Rot für Lebendigkeit, Rot für Frau) steht am Fuße ihrer Buche und beschützt ihre Eier, zu denen niemand kommt, weil sie die Theorie vertritt, dass die Eltern sie nicht ausgebrütet haben und sie deshalb diese Eier niemand zu-muten kann.


    Das Leben weiß natürlich, wie man so eine "Nuss" knackt.



    Dann wird's richtig wild. Ich stehe (plötzlich nackt) am Fuß des Baums. Von einer Seite nähert sich ein Mann mit einem Lederbeutel und einer Sichel und will mit der Minisichel die Wurzeln der Bucher kappen, indem er den Stamm durchsägt.

    Der Mann mit seinem Beutel und der Sichel will die Rotbuche haben und das ist eine gesunde, vitale Reaktion.

    Die Sichel in der Hand ist keine Motorsäge sondern eine Sichel - der Mann ist ein Wissender, ein Heiler.

    Er will die Rotbuche nicht fällen, sondern die Frau daran erinnern, wer sie ist, was sie ist und dass niemand etwas von ausgebrüteten Eiern im Kopf hat, die nicht auf dem Boden der Realtität geteilt werden.


    Prompt ist die Frau nackt und wieselt auf den Baum, ihre "Eier" zu beschützen.



    Im nächsten Moment bin ich den Baum hochgeklettert (sehr schnell), um die Eier zu retten.


    Als ich sie herausholen will, sind drei von ihnen dunkelgrün gefärbt (hatte ich vorher von obben so nicht erkannt), eins davon hat aber gar keine Schale mehr.

    Die dunkelgrün gefärbten sind der Hinweis darauf, dass sie ausgebrütet sind, dass schalenlose Ei bist du - in der Begegnung mit dem Mann, mit Männern.

    Dieses Ei bringst du auf den Boden der Realtität.

    Das machst du aber nicht freiwillig, sondern weil immer wieder Männer dieser wunderbaren Rotbuch auf den Leib rücken wollen - ich finde das Leben genial!!!

    Ich komme mit Kratzern und Schrammen an, das Ei ist aber unzerbröselt

    Natürlich ist das Ei unzerbröselt - alle Eier sind ausgebrütet und top fit und warten darauf, dass du sie am Boden der Realität teilst.



    Als er das nicht kaputte Ei ohne Schale in der Hand sieht, verschwindet der Mann mit der Sichel in der Hand.

    Natürlich ist der Heiler weg - das Ziel seiner Aktion ist ja erreicht.

    Und jetzt wird dieser Heiler wieder irgendwann die Gestalt eines realen Mannes annehmen - vielleicht in der Straßenbahn, vielleicht in der Arbeit, vielleicht im Internet, vielleicht im Urlaub, wer weiß....

    Dieser Mann wird um die Rotbuche und ihre Eier werben und dann wird das Leben schauen, ob die Frau stehen bleibt, sich in ihrer schalenlosen Nacktheit umwerben, begehren lässt oder ob sie wieder im hohen Bauch ihrer Lebenskonzepte verschwindet und erklärt, was aus welchem Grund alles nicht möglich ist, auch wenn es noch so schön wäre.....


    Wie kann man nur so tiefe, schöne, reiche Träume haben - dich lieben die Götter und Göttinnen.


    DIr von Herzen alles Gute

    liebe Grüße

    Advaita

  • Vielen Dank fürs Teilen und Einbringen - ich fühle mich beschenkt!

    Ich auch, vom Traum und der deutung. So ist das mit den echten Gaben, dient immer dem Spender und dem Empfänger. Netzwerk halt.

    die Wärme der Elternvögel fehlte und die Eier deshalb nicht ausgebrütet sind, ein wesentlicher Teil eines unbewusstes beibehaltenen Lebenskonzepts von dir sein.

    Joa. Ich sag einfach mal "Joa". Könnt so sein.

    Ich bin aber kein Vogel, sondern unsichtbar.

    Nehm ich mal so mit.

    steht am Fuße ihrer Buche und beschützt ihre Eier, zu denen niemand kommt, weil sie die Theorie vertritt, dass die Eltern sie nicht ausgebrütet haben und sie deshalb diese Eier niemand zu-muten kann.

    *hmpfffff* *grrr* ja.

    Die Rotbuche, also den Baum, gibt es übrigens wirklich irdisch auch. Ich liebe diesen Baum (und den Platz, wo er steht), seit ich das erste Mal dort gewesen bin. Für mich ein Kraftplatz.

    Der Mann mit seinem Beutel und der Sichel will die Rotbuche haben und das ist eine gesunde, vitale Reaktion.

    ... und hinter tausend Stäben... nun ja. Doch eine Welt? Die Frau in der madonnenhaften Variante? Die ich ja nun mal nicht bin. Die Madonna nicht, Frau schon.

    ich finde das Leben genial!!!

    Oh, ich auch! Durchaus.

    Dieser Mann wird um die Rotbuche und ihre Eier werben

    Tut er doch die ganze Zeit! Wovon ich mich übrigens überfordert fühle.

    was aus welchem Grund alles nicht möglich ist, auch wenn es noch so schön wäre.....

    *pfeif*

    Wie kann man nur so tiefe, schöne, reiche Träume haben -

    Ist das jetzt arrogant, wenn ich sag, dass liegt dran, dass ich ein schönes, tiefes reiches Innenleben habe?

    dich lieben die Götter und Göttinnen.

    Aber ja tun sie das! Im Gegensatz zu den meisten beginne ich nur langsam, das mitzubekommen. ;)

    Die Sichel in der Hand ist keine Motorsäge sondern eine Sichel - der Mann ist ein Wissender, ein Heiler.

    Ja, natürlich ist er das. Aber wie so viele von denen, ist er dann erstmal in den Gegensatz gelaufen. Man(n) kann sich auch anstecken lassen, wenn man(n) in eine "kranke" (nicht wertend, aber relativ gesehen) Umgebung geht.


    Danke fürs Deuten, wir müsssen halt sehen, was für draus machen. Und Du musst zugeben, die Umstände SIND widrig. Ich sagte "widrig", nicht "unmöglich". Habt Ihr Euch eigentlich abgesprochen, ihr zwei? ;)

    Grinsend,

    Kirsten

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Moinmoin!


    Ich habe ja angekündigt nicht mehr unaufgefordert in tiefere Details zu gehen darum deute ich dir deinen Traum etwas überschlägig.


    -Der Baum als den du dich selber siehst: uralt, Fest verwurzelt und unbewegt. Und in deiner "Krone" (dein "Kopf", rational) liegen diese vier noch "grünen"/unreifen... verwaisten Potentiale herum.

    -Vier Eier, vier Himmelsrichtungen, vier Elemente. Die Lage der Eier in deinem Traumbild können dir Aufschluss darüber geben um welche Potentiale es sich hier handelt.

    -Ein Mann der an deine "Wurzeln" will. Deiner Meinung nach sind jedoch seine Werkzeuge zu "klein" und sowieso ungeiegnet um den fest verwurzelten Baum der du bist, zu "bewegen".

    -Und doch hat er das wohl geschafft. Denn auch wenn dir dein Kopf wohl sagte "der kann mir nix"... stehst du doch in diesem Bild nackt vor ihm. Und das dürfte er auch nicht üersehen haben.

    -Davor hattest du Angst und darum...

    Ich komme mit Kratzern und Schrammen an, das Ei ist aber unzerbröselt. Als er das nicht kaputte Ei ohne Schale in der Hand sieht, verschwindet der Mann mit der Sichel in der Hand.

    ...bist rasch nach "oben" gestürzt um deine Gedanken ( das reife Ei der Nacktheit, Sinnlichkeit ---> Erdelement) vor ihm zu verbergen. Deine nach außen vorgeschürzte Bild der Unbewegtheit hat dabei aber wohl ein paar "Kratzer" bekommen die auch nicht unbemerkt geblieben sind, selbst wenn dieser Mann im Anschluss wieder "verschwunden" ist.


    Möglicherweise stehst du dir in diesen Dingen ja auch selbst ein bisschen im Weg :)


    LG

  • Merry meet again,

    Ich habe ja angekündigt nicht mehr unaufgefordert in tiefere Details zu gehen

    *herzlichlach* Wenn auf Deine Ankündigungen immer so viel Verlass ist, wird das sehr lustig. Macht (mir) nix, nur wäre es dann vielleicht klug, andere Ankündigungen zu treffen. ;)

    Und in deiner "Krone" (dein "Kopf", rational) liegen diese vier noch "grünen"/unreifen... verwaisten Potentiale herum.

    Die dunkelgrün gefärbten sind der Hinweis darauf, dass sie ausgebrütet sind,

    Der Widerspruch dürfte klar sein.

    Ein Mann der an deine "Wurzeln" will

    Ja. Aber meine Wurzeln (in denen steckt ja auch Lebenskraft, bzw. dadurch nimmt ein Baum ja auch Nährstoffe auf), geb ich nicht her. Meine Wurzeln/ Ressourcen schlägt mir keiner ab. Wer Wurzeln haben will, muß in die Tiefe wachsen. Das kann einem keiner abnehmen, ich ihm auch nicht.

    Außerdem fehlt mir die Bereitschaft, mich in der/für die Liebe aufzuopfern, dazu bin ich zu freiheitsliebend und zu gern allein.

    Deiner Meinung nach sind jedoch seine Werkzeuge zu "klein" und sowieso ungeiegnet um den fest verwurzelten Baum der du bist, zu "bewegen".

    Eine Sichel mag geeignet sein, Kräuter zu schneiden, einen 280 Jahre alten Baum fällt sie nicht. Wer einen Baum fällen wollte, würde auch anderes Werkzeug nutzen. Und auf der körperlichen Ebene deute ich dies nicht.

    Denn auch wenn dir dein Kopf wohl sagte "der kann mir nix"...

    Gesellschaftliche Normen, kulturelle Normen, Lebenssituationen, ja. Da spricht vieles dagegen. Aber das ist nicht wirklich wahnsinnig wichtig. Das Leben findet eigene Wege.

    stehst du doch in diesem Bild nackt vor ihm. Und das dürfte er auch nicht üersehen haben.

    Manchmal schaffen äußere Grenzen innere Öffnungen, weil sie die Erwartungen außer Kraft setzen. Und da, wo das Unerwartete geschieht, wird dann alles lebendig. (?) Wo kam der Satz her... egal, ich glaube, er stimmt.

    Davor hattest du Angst und darum...

    Davor hatte ich Angst, gleichzeitig habe ich es gewünscht, gehofft, ersehnt, erträumt. Hoffnung ist ein lebensnotwendiger, aber ungedeckter Scheck.


    Und doch hat er das wohl geschafft

    Hat er,ja.

    Der Baum als den du dich selber siehst: uralt, Fest verwurzelt und unbewegt.

    Das mit dem "uralt" krieg ich eher von anderen zu hören. Ist aber auch wenig relevant, denn was alt ist, wird jung und was jung ist, altert. Fest verwurzelt? Ja, relativ. Unbewegt? Nun, ein Körper wie der meine bringt das wohl so mit sich.

    Gruß

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • un ich habe eigentlich kaum an der Oberfläche dieses Traumes gekratzt. Es ist ein schöner archetypischer Traum mit weiteren Bedeutungsebenen und Details. Aber wenn dich irgendwas gestört haben sollte, dann lass es mich einfach wissen, dann werde ich in Zukunft (sollte ich noch einmal die Freude haben einer deiner Träume zu deuten) darauf gerne Rücksicht nehmen und noch mehr Abstand nehmen.

    er Widerspruch dürfte klar sein.

    Nun bitte missverstehe mich hier nicht aber Ich bin hier um Träume zu deuten, nicht (andere) Deutungen. Ich gehe nach Intuition, meiner "Nase" und erlebe "Grüne Eier" auf die von mir beschriebene Weise. Advaita hingegen wird ebenso Ihre Gründe haben diese Dinge halt anders zu deuten. :)


    Ich bedanke mich fürdeine vorhergehenden Erklärungen und Anmerkungen zu dir selbst. Sie sind recht aufschlussreich und man könnte sie wohl etwas genauer betrachten. Aber ich werde es an dieser Stelle wohl nicht tun, denn ich sehe auch wie viel Wert du darauf legst die zu sein die du jetzt bist. Und es ist dein gutes Recht so zu sein.

    Liebe Grüsse

    kyo

  • Moin Kyo,

    un ich habe eigentlich kaum an der Oberfläche dieses Traumes gekratzt.

    Ich weiß- und ich nehme an, Du siehst das Muster? Es zeigt sich ja auch eins der hier im Traum beschriebenen Muster. Von daher: Danke.

    Es ist ein schöner archetypischer Traum mit weiteren Bedeutungsebenen und Details.

    Das haben die Herren (advaita und Du) dann wohl beide so gesehen, denn wie schrieb er:

    Ich erzähle dir eine Facette davon - aus unzählig vielen.

    Du, siehst: Ihr seid Euch einig. Und ich stimme gerne zu.

    Aber wenn dich irgendwas gestört haben sollte, dann lass es mich einfach wissen,

    Hat es mich gestört? Weiß ich gar nicht. Ja und Nein.

    Nein, denn die Betrachtungen sind wichtig für mich.

    Ja, denn ich finde es etwas unverfroren, als Neuling (in einem Forum, nicht in dem, was Du tust) bei einer fremden Person so einzusteigen.

    Andererseits braucht es den Mut, sich jenseits gängiger Konventionen zu verhalten, um alte Muster aufzubrechen, die nicht mehr tragfähig sind.

    aber Ich bin hier um Träume der Leute zu deuten, (andere).

    Was meinst Du mit "hier"? Das Forum? Oder das Leben an sich?

    man könnte sie wohl etwas genauer betrachten.

    Wer? Du? Wir = Ich und Du? Ich? Egal, was davon? Wer ist - an dieser Stelle - man? (Ich weiß, dass das Wort verschieden verwandt werden kann. Mich interessiert, wie Du es hier gemeint hast).

    Aber ich werde es an dieser Stelle wohl nicht tun,

    Das ist klug, denn unbekannte Menschen zu interpretieren, empfiehlt sich selten, vor allem ungefragt.

    denn ich sehe auch wie viel Wert du darauf legst die zu sein die du jetzt bist.

    Weißt Du... ich weiß gar nicht, ob ich wirklich gerne die sein möchte, die ich jetzt bin. Sicherlich nicht in allen Punkten.

    Aber ich möchte nicht ungefragt und mit einem Ruck nackt dastehen, ich möchte mir schon überlegen, vor wem ich nackt dastehe.

    Denn wo ist der Mensch verwundbarer als in der Seele? Und dieser Traum kommt von dort.

    Und es ist dein gutes Recht so zu sein.

    Wie das jedes einzelnen Menschen. Es ist inhärent, kann uns weder zu- noch abgesprochen werden. Sollten wir nicht sein, dann wären wir nicht. Oder wir wären anders. Nämlich halt so, wie wir dann sein sollten.

    und noch mehr Abstand nehmen.

    Komm ruhig näher, wenn Du magst, aber sei bitte vorsichtig /achtsam dabei.

    Vorsichtige Grüße,

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Guten Abend,


    -Was das Unverfrorene angeht:

    Nun Träume sind halt dafür da interpretiert zu werden.Ich halte Träume für die Manifestation einer "höheren" Metasprache... du würdest dich möglicherweise wundern was in der Traumdeutung so alles möglich ist...


    -Mit "man" möchte ich ausdrücken das nicht (nur) zwingend -ich- gewisse Dinge genauer betrachten kann. Ich verwende diese Formulierung gerne um nicht Gefahr zu laufen etwas zu suggerieren was meine Person im Zusammenhang mit den Angelegenheiten einer anderen Person angeht. Du hast das also ganz richtig verstanden: "Man" kann wirklich "Jedermann" sein :)


    -Was das "nackt dastehen" angeht: Nun, ab dem Augenblick ab dem du deinen Traum (oder etwas anderes persönliches) irgendwo hin schreibst... stehst du nackt da. Aber von diesem Gedanken würde ich mich nicht so bange mache machen lassen. Im Gegenteil: Manchmal ist es sehr nützlich Vertrauen in eigene Entscheidungen zu haben.


    -"Näher kommen": Nun ich denke ich belasse es erst mal so wie es jetzt ist. Immerhin bin ich ja der Neue :)


    Danke für deine Offenheit und die feuerfeste Borke :)


    LG

    kyo

  • Guten Abend,

    Träume sind halt dafür da interpretiert zu werden.

    Wieso?

    Nun, ab dem Augenblick ab dem du deinen Traum (oder etwas anderes persönliches) irgendwo hin schreibst... stehst du nackt da.

    Nein. Nicht alles, was jemand zeigt, macht ihn oder sie nackt. Oft genug im Gegenteil.

    Aber jemand, der magisch arbeitet, weiß das auch.


    Manifestation einer "höheren" Metasprache

    Manifestation bedarf keiner Interpretation. Sie teilt sich unmittelbar mit, das ist m.E. ihr Wesen.

    die feuerfeste Borke

    Feuerzeichen mit Luftbetonung können das aushalten und ggfs. auch parieren.

    Gute Nacht,

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Nun ich muss zugeben, dass ich keine dieser Ansichten (bis auf die Letzte vielleicht) teile. Aber das hier weiter auszuführen würde viel zu weit führen und ein Forum ist (meiner Erfahrung nach) auch nicht der richtige Ort für solche doch sehr abstrakten und stark ins philosophische abdriftenden Themen. Aber gerne mal an anderer Stelle :)


    Danke für das anregende Gespräch und angenehme Träume!

    kyo

    5 Mal editiert, zuletzt von kyo ()