Austausch von praktischen/persönlichen Erfahrungen in der Schattenarbeit

  • Hi!


    Ich würde mich hier an dieser Stelle gerne über praktische Erfahrungen zu diesen Dingen austauschen. Insbesondere über individuelle Erscheinungsformen, Tarnungen, Verkleidungen sowie Versteckspiel-Strategien von "Schatten".


    Ich selbst bin erst vor ca 10 Jahren aus reiner Not zu diesen Dingen gekommen. In meiner Kindheit kam ich leider ein paar übereifriger Katholiken in die Finger... die mir... sagen wir mal etwas "ausgetrieben" haben, dass ihnen wohl nicht "ganz katholisch" war. Auf diese Weise wurde mir bereits in früher Kindheit der Zugang zu meiner eigenen Kraftquelle versperrt und ich wurde in Folge zu einer sehr rationalen und unverbindlichen Person. Dieser Vorgang hatte leider fundamental zerstörerische Auswirkungen auf meinen Lebenslauf.

    Das schliessliche Brechen dieser frühen Blockade (aus der reinen psychischen Not heraus, teilweise auch unter therapeutischer Begleitung) war ein ungeheurer Kraftakt und ist letztendlich auch der klare Auslöser mich als Schamane zu betrachten. Daher habe ich einige Übung in diesen "selbsttherapeutischen" Dingen auch wenn ich darauf liebend gerne verzichtet hätte (wie auch auf so manch anderes was in in dieser Beziehung so alles erleben durfte).


    Von Schilderungen von konkreten/erkannten Fällen von (sexuellem) Mißbrauch bitte ich in diesem Rahmen aus verschiedenen Gründen abzusehen. Ich bin mir bewusst, das diese eine der größten Einzelgruppen in diesen Dingen ist, doch ihre Betrachtung sollte meiner Meinung nach in einem anderen Rahmen geschehen.

    Ich bitte ferner es zu unterlassen an dieser Stelle (quasi) religiös oder dogmatisch gefärbte Herangehensweisen und Sichtweisen nachhaltig zu thematisieren. Selbstverständlich ist Jeder frei seinen eigenen Weg zu wählen aber an dieser Stelle wären reine Erfahrungsberichte, unmittelbar beobachtete Auswirkungen und (möglichst) unverklausulierte Rückschlüsse am günstigsten. Ungünstig wären etwa Beschreibungen zu deren (eventuellem) Verständnis ein wie-auch-immer-geartetes-Glaubenskonstrukt notwendig ist.


    Oder in weniger Worten: Hier bitte Erde. Danke :)


    So, lasst euch bitte nicht durch dieses "Vorwort" beeindrucken, denn es dient lediglich dazu mein Interesse an diesen Angelegenheiten zu erklären. Über ein wenig Feedback würde ich mich also durchaus freuen :)



    LG

    kyo

    3 Mal editiert, zuletzt von kyo ()

  • Ich würde mich hier an dieser Stelle gerne über praktische Erfahrungen zu diesen Dingen austauschen. Insbesondere über individuelle Erscheinungsformen, Tarnungen, Verkleidungen sowie Versteckspiel-Strategien von "Schatten".

    Der Begriff "Schattenarbeit" bezieht sich zumeist auf unterdrückte Persönlichkeitsanteile und/oder Talente, Anlagen, etc. die nicht gelebt werden, ergo im Schatten sind.

    Ungelebtes ist dann oft Auslöser für Unglücklichsein, Unzufriedenheit, im schlimmsten Fall Depressionen.

    Beispiel: Ein Kind mit künstlerischem Talent wächst heran und wählt dann einen Beruf, meistens durchs Umfeld dazu gedrängt, der so gar nicht zum eigenen Wesen passt, wo die Kunst nicht mehr ausgelebt werden kann, sie total aus dem Leben verbannt wird und somit zum Schatten wird. Der Mensch wird im Laufe der Jahre immer unzufriedener, unglücklicher, rutscht gar in eine Depression ab, weil das, was in ihm angelegt ist, nicht gelebt wird.


    In deinem Satz liest sich das eher, als gehst du davon aus, es handele sich um etwas Eigenständiges, da sie "Strategien sich zu verstecken" haben, sich tarnen u verkleiden ... oder missversteh ich dich da jetzt?


    Eine Erklärung deiner persönlichen Definition wär da jetzt hilfreich, um überhaupt diskutieren zu können.


    :winke:

    Lucia

    Gesundheit ist der größte Reichtum.
    Zufriedenheit ist der wertvollste Schatz.
    Liebe ist der beste Freund des Herzens.
    Und all das steht dir zu.
    ***
    "lucia@geistertrommel.de"

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    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

  • Der Begriff "Schattenarbeit" bezieht sich zumeist auf unterdrückte Persönlichkeitsanteile und/oder Talente, Anlagen, etc. die nicht gelebt werden, ergo im Schatten sind

    Ungelebtes ist dann oft Auslöser für Unglücklichsein, Unzufriedenheit, im schlimmsten Fall Depressionen.

    Beispiel: Ein Kind mit künstlerischem Talent wächst heran und wählt dann einen Beruf, meistens durchs Umfeld dazu gedrängt, der so gar nicht zum eigenen Wesen passt, wo die Kunst nicht mehr ausgelebt werden kann, sie total aus dem Leben verbannt wird und somit zum Schatten wird. Der Mensch wird im Laufe der Jahre immer unzufriedener, unglücklicher, rutscht gar in eine Depression ab, weil das, was in ihm angelegt ist, nicht gelebt wird.

    Ich würde versuchen das hier in diesem Thread ein wenig weiter zu Fassen und dabei so einfache Begriffe wie möglich zu wählen.


    Meiner Erfahrung gehen nicht nur "Die-inneren-Dinge-die-man-nicht-leben-kann" in die Schatten.

    In den Schatten findet man (beispielsweise) auch Die "Dunklen Gemheimnisse", "Das Verbotene" und "Trauamte die nicht vearbeitet werden konnten"... und noch vieles mehr.

    In deinem Satz liest sich das eher, als gehst du davon aus, es handele sich um etwas Eigenständiges, da sie "Strategien sich zu verstecken" haben, sich tarnen u verkleiden ... oder missversteh ich dich da jetzt?

    Nein du hast das nicht missverstanden, darum ja auch die Frage nach praktischen Erlebnissen. Aber ich sehe auch eine Unklarheit in meinem Begrifflichen, ich versuche mich klarer auszudrücken :)


    Ich nehme mal zum Beispiel eine Person die als Kind von den Eltern nie Taschengeld bekam. Diese Person wird möglicherweise in Folge in ihrem Leben von großem Geiz geplagt. Wenn man sie jedoch auf diesen Geiz anspricht werden ihr sehr viele Ausflüchte einfallen warum sie nicht geizig sei und früher oder später (jeh nach Geschick des Gesprächspartners) das Gespräch dann sogar abbrechen weil dieser ja sowieso "keine Ahnung" habe.


    In diesem Fall wäre:

    -Der verborgene Aspekt der von der Person als Kind erlebte Mangel an Aufmerksamkeit (der in diesem Beispiel verleugnet wird).

    -Der Schatten ist der Anteil der Persönlichkeit der dafür sorgt das dieser Wunsch (die Verleugnung) auch erfüllt wird (zum Beispiel durch viele Ausreden die schliesslich eine wütende Reaktion auslösen um das Gespräch abzubrechen) Diese Persönlichkeitsabspaltung ist eine höchst lebendige Angelegenheit. Davon wäre man sehr schnell überzeugt wenn man sich mit der geizigen Person unterhalten würde.

    In meiner Praxis nähere ich mich den Schatten auf Gesprächsebene wenn es um die Schatten einer anderen Person geht. In meinen eigenen Angelegenheiten gehe ich den Weg des Traumes oder der Reise.


    Ich hatte etwa einmal das Erlebnis das...


    ...ich zur Reparatur eine größeren emotionalen Angelegenheit herangezogen wurde. Ohne Ankündigung erschien mir jemand der behauptete mein Vorgesetzter zu sein und führte mich zu dem Ort wo ich die Reperatur durchführen sollte. Er sagte mir auch das er für die Auswahl des Werkzeugs zuständig sein würde hatte aber keines dabei und gab mir auch keines. Mit ihm gemeinsam untersuchte ich den Ort konnte jedoch keinen Fehler feststellen. Als ich ihn darauf ansprach zuckte er nur mit den Schultern und meinte er sei fertig und ich bräuchte auch kein Werkzeug und könnte wieder gehen.

    Irgendwie habe ich aber ein Bauchgefühl gehabt das etas an der Situation nicht stimmen würde und schaute mich um... und sah ein wie liegen gebliebenes Werkzeug das so gar nicht zu der Situation passen wollte. Denn es war so überhaupt nicht das was ich erwartet hatte.

    Einem Impuls folgend nahm ich dieses Werkeug (es war eine Spitzhacke) und brach so durch den mit einem wunderschönen Mosaik verzierten Boden (es fiel mir sehr schwer dieses Mosaik zu zerstören). Unter dem Mosaik war kein Beton sondern Erde und in dieser Erde war etwas begraben das noch lebendig war... auf weitere Details möchte ich hier verzichten.


    Rückblickend war ich erstaunt darüber wie geschickt diese Situation aufgebaut war. Nicht nur das der Schatten/Agent/Persönlichkeitsanteil in der Maskerade einer mir zuarbeitenden Person auftrat und durch sein zur Schau getragenes Desinteresse auch mein Interesse von diesem Ort abziehen wollte. Auch der Ort selber war in einer Weise konstruiert, dass das was ich suchte unter dem "Bildnis" von etwas verborgen war dessen Zerstörung mich sehr große Überwindung kostete.


    Ich beobachte, dass diese Dinge -lebendig- sind. Trickreich, oft bis zur Verschlagenheit. Und viele von Ihnen sind nicht Ursächlich in der Person selbst sondern sind von Aussen hineingetragene Ideen und Überzeugungen. In der Psyche der Person jedoch sind sie verlebendigt und erfüllen auf diese Weise die Aufgabe zu der sie erschaffen wurden. (hier würde tatsächlich eine gewisse Analogie zu sogenannten Computerviren oder von mir aus auch "Dämonen" bestehen). Das würde aber nun zu weit führen.


    Der Post ist nun leider länger geworden als beabsichtigt. Ich hoffe dennoch das ich mich nun etwas klarer ausdrücken konnte :)


    LG

  • Hallo kyo


    du hältst dich in deiner eigenen "(Erfahrungs-)Geschichte" eher sehr bedeckt und machst nur sehr wage Andeutungen,

    Ich würde mich hier an dieser Stelle gerne über praktische Erfahrungen zu diesen Dingen austauschen

    erwartest allerdings praktische Erfahrungen der Schattenarbeit.

    HIER bei "Lichtarbeit und Schattenarbeit" hat man öffentlichen Zugang, das heißt auch Nicht-Mitglieder können hier lesen.

    Kann vielleicht sein, das es nicht jedermanns(/frau, es:D)Sache ist.


    Ich beobachte, dass diese Dinge -lebendig- sind. Trickreich, oft bis zur Verschlagenheit. Und viele von Ihnen sind nicht Ursächlich in der Person selbst sondern sind von Aussen hineingetragene Ideen und Überzeugungen. In der Psyche der Person jedoch sind sie verlebendigt und erfüllen auf diese Weise die Aufgabe zu der sie erschaffen wurden.

    Sie sind ja auch auf gewisse Weise lebendig. Du sprichst von Elementalen, die sind sehr real. Sie sind nicht (unbedingt) sichtbar, aber durch ihre Präsenz spürbar.

    Sie sind von uns selbst erschaffen, um zum Beispiel Ziele zu verwirklichen (leider auch, wenn sie nicht mehr wünschenswert sind).

    Ich spüre sie allerdings nicht in mir, sondern um mich herum.


    LG

    Simurgh

    "Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
    Platon

  • Also "Schattenarbeit" kommt ja aus der psychologischen Richtung und wurde von der Esoterik okkupiert und verdreht, bis von dem, was ursprünglich gemeint war, kaum was übrig ist.

    Das hat ja nun erstmal nix mit Erfahrungen zu tun, sondern schlicht mit der Definition, aus welchem Bereich man sie übernommen hat bzw. nutzt.

    Deshalb auch meine Nachfrage.


    Ja, wenn man schamanisch arbeitet, ist es möglich, willentlich dem Wesen von allem möglichen zu begegnen. Und ja, manches sieht auf den ersten Blick nicht so aus, wie es "wirk"lich ist.

    Das ist mit ein Grund, warum man mit Verbündeten arbeitet, die da eben sehr hilfreich sind. Ebenso gibts noch andere Möglichkeiten, etwas "aufzudecken" was versteckt scheint, oder eben ein Wesen zu erkennen, wie es ist, und nicht, wie es sich darstellt. Das sind alles Techniken, die man erlernen kann.


    :winke:

    Lucia

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  • Hallo kyo


    du hältst dich in deiner eigenen "(Erfahrungs-)Geschichte" eher sehr bedeckt und machst nur sehr wage Andeutung

    erwartest allerdings praktische Erfahrungen der Schattenarbeit.

    Nicht "Vage". Ich habe es lediglich unterlassen meine individuellen Begrifflichkeiten beizufügen und habe statt dessen verallgemeinerte Begriffe gewählt. Schaus dir mal so an:


    A) "Ich bin in den Palast der Heiligen Maske der Matrix Göttin Zumpana eingedrungen. Die Dunkelheit war unfassbar grauslig und magische Blitze verstörten mich ob ihres Glanzes! Da sah ich ihn! Den großen dunklen Herrn der Finsterniss . Er saß auf seinem von Feuer umloderten Thron der aus Menschenknochen gemacht war. Plötzlich nahm er einen der umher liegenden brennenden Schädel und warf ihn nach mir!! Ich konnte dem Geschoss nicht mehr ausweichen, so das der Schädel mich am Kopf traf und mich verbrannte. Ich war davon so erschreckt das ich aufgewacht bin. Seit dem habe ich Angst diesen Ort erneut zu besuchen."


    Das gleiche Erleben in etwas verallgemeinerter (klarer) Sprache:

    B) Ich war an einem Ort wo etwas behütet oder bewahrt wurde. Es war mir nicht möglich an diesem Ort viel zu sehen, es herrschte ein Mangel an Licht. Dann erschien eine Gestalt die mich sehr einschüchterte. Diese Gestalt nahm auf einmal etwas brennendes und warf es mir an den Kopf. Davon wachte ich auf und spürte das mir etwas eine Heidenangst eingejagt hat."

    Auf den ersten Blick sind A und B sehr unterschiedlich. Aber Unterm Strich stellen die die gleiche Botschaft dar:

    Jemand war in gewissen abgedunkelten Bereichen unterwegs und ist dort auf jemanden getroffen der wusste wie er dem diesem Jemand Angst zu machen hat.


    HIER bei "Lichtarbeit und Schattenarbeit" hat man öffentlichen Zugang, das heißt auch Nicht-Mitglieder können hier lesen.

    Kann vielleicht sein, das es nicht jedermanns(/frau, es:D)Sache ist.

    Ja, da bin ich ganz deiner Meinung. Darum habe ich ja, beispielhaft, die von ihren individuellen Begrifflichkeiten befreite Variante gewählt um meine Beispiele zu formulieren :)


    LG

    kyo


  • Ja, wenn man schamanisch arbeitet, ist es möglich, willentlich dem Wesen von allem möglichen zu begegnen. Und ja, manches sieht auf den ersten Blick nicht so aus, wie es "wirk"lich ist.

    Das ist mit ein Grund, warum man mit Verbündeten arbeitet, die da eben sehr hilfreich sind. Ebenso gibts noch andere Möglichkeiten, etwas "aufzudecken" was versteckt scheint, oder eben ein Wesen zu erkennen, wie es ist, und nicht, wie es sich darstellt. Das sind alles Techniken, die man erlernen kann.


    :winke:

    Lucia

    Ja da stimme ich dir zu. Ich mag auch das Wortspiel mit dem "wirk" lich sein. Ich fände es zu gegebener Zeit auch bestimmt mal spannend über sowas zu reden. Nur mit dem diskutieren auf online-foren hab ichs nicht mehr so. Da hab ich wirklich nur schlechte Erfahrungen gesammelt (bitte nicht bös sein) :(


    Darum geht es ja in diesem Thread ja auch nicht um das "wie", "Warum", "wo" und "wieso" sondern ums beschreiben von praktisch gemachte Erfahrungen mit diesen... "Gesellen" (oder Elementaren oder wie der Sprachgebrauch es halt hergibt) die in unserem Inneren dafür "wirk"en das gewisse Dinge vor uns selbst verborgen bleiben.


    Und ich würde mich da sehr freuen von einer von dir gemachte Erfahrung zu lesen. Auch gerne mit Verbündetem und auch gerne in einer allgemeinen Weise geschrieben in der Art wie ich es einen Post weiter oben als Beispiel gemacht habe :)


    Ich freu mich mal drauf :)LG

    Einmal editiert, zuletzt von kyo ()

  • Wenn ich das Wort Schattenarbeit lese, denke ich an C.G. Jung und nicht an Schamanismus. Er hat dieses Wort geprägt, in dem Sinne, wie Lucia es schon beschrieben hat.

    Lese ich deine Texte, ersehe ich, das du ein anderes Wortverständnis dafür hast.

    Wenn ich in meinem persönlichen "Schattenbereich" eintauche, tue ich dies in der Regel per Meditation.

    Ich gehe also meditativ einer bestimmten Fragestellung nach, denn meist sind es ja die äußeren Triggerpunkte, die uns auf einen Schattenbereich aufmerksam machen, der beleuchten werden möchte. Annehmen und Beleuchten des Schattenaspektes zeigt mir, das eigentliche Geschenk. Also eine Eigenschaft, Fähigkeit, Kraft, die ich auch positiv nutzen kann, mit der ich mich weiterentwickle und neue Dinge ins Leben trage. Da im Schattenbereich immer Energie gebunden ist, erfahre ich hinter her einen Energiezuwachs, da diese Energie erlöst und frei fließen kann.

    In der Praxis nutzte ich dazu andere Vorgehensweisen. Doch auch dort werden Schatten sichtbar gemacht, angenommen und erlöst.

    Für mich eine rein psychologische Variante dieser Arbeit. Die schamanischen Interpretationen sind mir fremd und sprechen mich nicht so an.


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Nur mit dem diskutieren auf online-foren hab ichs nicht mehr so.

    Tja, ich hielt dies bisher für ein Diskussionsforum.

    Blogeinträge lese ich wo anders und schreibe ich auch selber nur in Blogs, sicher nicht hier.

    Dann weiter viel Spaß hier.


    :winke:

    Lucia

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  • Tja, ich hielt dies bisher für ein Diskussionsforum.

    Blogeinträge lese ich wo anders und schreibe ich auch selber nur in Blogs, sicher nicht hier.

    Dann weiter viel Spaß hier.

    Nun, tu was du willst. Ich bedanke mich für deine bisherige Teilhabe :)


    Wenn ich das Wort Schattenarbeit lese, denke ich an C.G. Jung und nicht an Schamanismus.

    "Das Rote Buch". Sehr "praktisch" :)

  • Nein, wenn jemand nicht diskutieren will, bringt es kaum was, das einseitig zu tun.

    Kein Prob, ich halt mich in Zukunft aus deinen Threads raus.


    :winke:

    Lucia

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  • Was Du versuchst, zu tun, ist, zu lenken, WIE miteinander über ein Thema geredet werden soll.

    Diese Art von Kontrolle funktioniert (hier) nicht - und könnte sehr gut ein Schattenthema sein, das Du Dir anschauen darfst.


    Guten Weg wünscht Dir,

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Was Du versuchst, zu tun, ist, zu lenken, WIE miteinander über ein Thema geredet werden soll.

    Diese Art von Kontrolle funktioniert (hier) nicht - und könnte sehr gut ein Schattenthema sein, das Du Dir anschauen darfst.


    Guten Weg wünscht Dir,

    Panther-Adler

    Dieser Thread wurde nicht zum Diskutieren gestartet sondern zum Austauschen von Erfahrungen. So wie es auch im Titel steht. Eigentlich ein ganz einfacher Wunsch.


    Wenn dies als Unhöflich verstanden wird möchte ich bitten dies entschuldigen, das lag nicht in meiner Absicht.


    LG

    kyo

    Einmal editiert, zuletzt von kyo ()

  • Diese Art von Kontrolle funktioniert (hier) nicht - und könnte sehr gut ein Schattenthema sein, das Du Dir anschauen darfst.


    Guten Weg wünscht Dir,

    Panther-Adler

    Hmmh. Dieses anzuschauende Schatten-Thema nennt man "Hochmut". Soso... trotz all meiner Arbeit... Hmmh... Ich sehe, dass du mir gerade einen Gefallen erwidert hast. Auch nicht gerade angenehm, aber trotzdem danke dafür.


    LG

  • Hallo Kyo,

    ich werde Dir noch per PN eine kurze Rückmeldung geben, da mir bisher in allen Fäden, in denen ich von Dir gelesen habe, etwas Bestimmtes aufgefallen ist.

    Ob das "Hochmut" ist, weiß ich nicht, falls ja, dann dürfte es ein aus Angst gespeister sein. Näheres folgt per PN, dann kannst Du damit so umgehen, wie auch immer Du es möchtest.

    Grüße,

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Hallo Kyo,

    ich werde Dir noch per PN eine kurze Rückmeldung geben, da mir bisher in allen Fäden, in denen ich von Dir gelesen habe, etwas Bestimmtes aufgefallen ist.

    Ob das "Hochmut" ist, weiß ich nicht, falls ja, dann dürfte es ein aus Angst gespeister sein. Näheres folgt per PN, dann kannst Du damit so umgehen, wie auch immer Du es möchtest.

    Grüße,

    Panther-Adler

    Und jetzt erlaub ich mir eine Rückmeldung bzw. eine Frage, die keine öffentliche Antwort will.

    Warum ist es notwendig, in aller Öffentlichkeit drauf hinzuweisen, dass man jemanden eine PN schickt, in der man auf was gaaaaaaaaaaanz Wesentliches hinweisen wird?

    Warum ist es notwendig? Außer um einem Publikum zu zeigen, dass man "es" drauf hat.

    Warum?

    Einfach eine PN schicken, um jemanden "zu helfen" ist nicht publikumswirksam genug, scheint mir.


    Vll. auch ein Schatten zum ansehen?


    :winke:

    Lucia

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    "lucia@geistertrommel.de"

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  • Na dann wollemermal...


    Dr. Spencer wusste noch nicht, dass dies nun die vorletzte Station dieser entsetzlichen Zeitreise in seine Vergangenheit war. Er erkannte aber, dass er hier ungefähr 6 Jahre alt war. Er erkannte auch den Ort an dem er sich befand. Er befand sich nun im Taunus, genau vor der schönen hölzernen Wochendhütte an die er so schöne Kindheitserinnerungen hatte.

    Die Szene war friedlich. Die Sonne schien und das Gras vor der Hütte war saftig und grün. Aber es war niemand da. Niemand war bei ihm. Kein Mensch kein Tier. Es war vollkommen friedlich. Nicht mal ein Vogel war zu hören. Dr Spencer erkannte das ihn hier etwas förmlich anschrie: "Pass auf Dr Spencer! Du suchst am falschen Ort!"


    Der Junge betrachtete noch einmal das Gras auf dem er stand. Und dann, ganz plötzlich, wusste er was zu tun war:

    Er trat ein paar Schritte zurück und ging hinunter auf die Knie. Dann... begann er die Grasnarbe anzuheben. Das Gras vor seinen Füßen war eine Falltüre! Ganz leicht. Nur aus dünnen Ästen und Laub gefertigt, die Konstruktion eines Kindes. Ganz anders als die schweren gepanzerten Sperren denen Dr Spencer zuvor begegnet war. Ihre Tarnung jedoch... war so perfekt wie die aller anderen Sperren denen er zuvor begegnet war.


    Der Junge fasste sich ein Herz und hob die Falltüre ein klein wenig an. Kaum hatte er das jedoch getan durchfuhr in ein formloses Entsetzen. Ekel und Grauen vor dem was dort unten verborgen war übermannte ihn in solcher Stärke, dass er davon regelrecht umgeworfen wurde und die Falltüre unwillkürlich wieder fallen ließ. Er musste sich erbrechen.


    Dr Spencer jedoch erkannte sehr gut was dort wirkte. Das war der der Fluch der Christenmenschen. Bei jedem Schritt in die Vergangenheit wurde er stärker. Und hier, so nahe an seinem Ursprung, war er so mächtig das er Zweifel hatte ob dieser kleine Junge überhaupt die Kraft haben konnte ihn überwinden.

    Der Junge jedoch fasste nun den einzigen Entschluss den er noch fassen konnte. Er stand langsam auf, hielt den Atem an und näherte sich wieder der Grube. Dann begann er damit die Falltüre erneut anzuheben und wappnete sich dabei innerlich gegen was was ihn dort erwartete.

    Der Ekel und das Grauen das ihn beim erneuten Öffnen wieder schlagartig übermannte warf ihn diesmal nicht mehr um. Diesmal war er darauf vorbereitet. Doch es wurde stärker und stärker je weiter er die Grube öffnete. Seine Augen hatte er dabei weit geöffnet um erkennen zu können was es nur war, war das ihn dort so entsetzte.


    Doch da unten war nichts. Die Grube die sich vor ihm auftat war so tiefschwarz wie ein Brunnenschacht. Kein Geräusch. Nicht mal ein Geruch drang von dort unten hervor. Und doch war da diese fast unüberwindliche Abscheu, so das er befürchtete sich gleich wieder übergeben zu müssen.

    Dann plötzlich nahm er am Boden der Grube eine Bewegung wahr. Dort wand sich etwas. Etwas glänzendes, schwarzes. Entsetzt schrie er auf und die nun in ihm aufbrandende Panik verlieh ihm die Kraft die Falltüre so weit von sich zu stoßen, so dass sie auf der gegenüberliegenden Seite zu Boden fiel. Endlich kam Licht in die Grube und das was sie verbarg. Und da war kein Ekel, kein Grauen und keine Abscheu mehr. Der Fluch war gebrochen.


    Der Junge starrte auf das Wesen das dort vor ihm in der Grube lag. Da war keine Wut. Keine Angst. Das einzige was er spürte war vollkommene Fassungslosigkeit. Und aus dieser Fassungslosigkeit formte sich dem Jungen ein einziger Gedanke:: "Warum hast du mir das angetan?"

    Dann ganz plötzlich, ohne Vorankündigung, schoss das Wesen plötzlich aus der Grube heraus in die Höhe, ganz knapp am Kopf des Jungen vorbei. Als es davon flog blickte der Junge ihm nach. Er wusste genau was sich dort in dieser Richtung befand. Ein Ort namens Lorsbach.


    Dr. Spencer trat nun von sich selbst etwas zurück. Was hatte man dem kleinen Jungen da nur angetan. Was hatte man ihm, Dr Spencer, nur angetan... wie konnte man so etwas überhaupt nur tun. Wie konnte man so etwas der wundervollsten Kreatur in diesem Universum nur antun?


    Er blickte noch eine ganze Weile in die Richtung in die der Drache davon geflogen war. Und in seinem Kopf klang dabei ein Lied aus einer Oper den Text er nicht mehr genau erinnerte. In ihm erklang die wundervollste Musik und er vergoss die Tränen seiner einzigen Liebe.


    "Oh du mein holder Morgenstern."