Tolles Tal mit Lücke in der Brücke

  • Ist schon eine Weile her dass ich Träume gepostet habe. Oft hab ich die in einem kleineren Kreis diskutiert der mit meinen Metaphern besser klar kam. Aber dieser hier .. ist ziemlich klassisch und hat wohl auch einen Bezug hierher.

    Zu mir: Meine Lebenssituation in den letzten Wochen war äußert gestresst aber mittlerweile läuft alles eigentlich ganz gut und ich könnte im Grunde zufrieden mit der Situation sein.

    Leider ist da auch noch diese „Sache“ die mich emotionell komplett an die Wand fährt und die mir mittlerweile erheblich an den Lebensnerv und auch an meine Gesundheit geht.

    Paradoxerweise läufts in meinen Träumen im Kontrast dazu ziemlich gut: Ich bin in den letzten Wochen tatsächlich zweimal auf einen weiblichen Aspekt getroffen (Frauen und ich das ist nämlich sonst so ein Thema). Einmal war sie zwar in einer „Irrenanstalt“ aber es gelang mir sie zumindest ein wenig hinauszuführen, und mich mit ihr anzufreunden. Ich fand sie sogar sehr sympathisch… und sogar noch ein bisschen mehr.

    (Und ja das zeigt wohl deutlich an, dass ich meine Emotionen (trotz allem Gewirke in meinen Inneren) immer noch „irre“ genug empfinde um sie einzusperren… seufz.)

    Ich habe auch seid ein paar Tagen ein neues „Traum-Fahrzeug“. Mein mittlerweile etwas unzuverlässig gewordener Oldimer ist weg und statt dessen fahre ich nun einen großen amerikanischen Schulbus. Gross genug damit etwas...“grosses“ hineinpasst…


    Kommen wir zum Traum, ich schreibe hier die auf die ich am besten Erinnern kann und die ich hier im öffentlichen Bereich(rechtlich) auch posten kann.



    Ich erinnere das mich meine Arbeitskollegen zu Hause besucht haben. Ich mag meine Arbeitskollegen und habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen. Einer von Ihnen ist allerdings über eins meiner hochnotpeinlichen Geheimnisse gestolpert (das kann ich hier nicht öffentlich posten). Interessanterweise regte mich das nicht mehr sonderlich auf. Einen Moment lang ist es mir unangenehm aber dann erkläre ich mich einfach zu dieser Sache.

    Die anderen Kollegen (auch mein Chef) waren ein Zimmer weiter. Sie waren zwar etwas erheitert aber auch sie machten sich nicht wirklich lustig darüber. (Also ich glaube nicht, dass ich im Wachzustand so „cool“ darauf reagiert hätte)


    Danach geschah etwas das ich nicht mehr erinnern kann. Ich weiß lediglich das ich „irgendwie“ dazu ermutigt/überredet wurde mich mit meinem Fahrrad auf den Weg zu machen um es zu reparieren. Die Reparaturwerkstatt war ziemlich weit weg etwa 100km (ich denk ich weiß schon wo). Ich fuhr auf einer Landstraße die in Richtung der „Fahrradwerkstatt führte“. Der Weg führte mich in ein Tal hinein in dem sich eine kleine Ortschaft befand. Ich wollte durch diese Ortschaft fahren und musste in der Ortsmitte an einer Ampel anhalten.


    Erst dort bemerkte ich, dass die vor mir liegende Brücke (die aus dem Tal wieder nach „oben“ hinaus führte) eine Lücke hatte. Die Brücke war ohnehin sehr steil an dieser Stelle und ich hätte sie auch mit einem besseren Fahrrad und in besserer körperlicher Form so nicht hinauf fahren können. Selbst wenn es diese Lücke nicht gegeben hätte. Ich schob mein Fahrrad auf den Gehweg und schaute mir die Situation genauer an. Unter der Brücke war ein Fundament. Nicht bodenlos aber doch ziemlich tief. Auf keinen Fall wollte ich es riskieren dort hinunter zu fallen. Die Lücke in der Brücke sah zudem alles andere als zufällig aus. Ganz im Gegenteil: Sie hatte (in Fahrtrichtung) kleine Rampen, so das jeder der mit dem Auto mit etwas Schwung hinauffahren würde eigentlich genug Schwung haben sollte um darüber holpern zu können...


    Ich ärgerte mich über diese (meiner Meinung nach) Fehlkonstruktion und besuchte frustriert in eine inder Nähe befindliche Autowerkstatt. Na dort wollte ich mich mal über den Zustand dieser Brücke auslassen! Also sowas! Das ist ja Unmöglich was diese Regierung mit unseren Steuergeldern macht!!

    … Und vielleicht auch um freundlich nach Rat zu fragen wie ich dieses Hindernis mit meinem Fahrrad und meiner schwächlichen Konstitution doch noch überwinden könnte

    Der Werkstattinhaber war ein kleiner untersetzter Mann. Er war sehr freundlich sprach wohl nur (glaub ich) polnisch. Ich versuchte mich ihm zu erklären was mir aber nicht im mindesten gelang. Schließlich ging er wohlmeinend in die Werkstatt und brachte mir etwas mit: Zwei Gehörstöpsel.

    Ich fühlte mich gründlich missverstanden aber steckte steckte die Gehörstöpsel höflich dankend in meine Hosentasche. Dann verabschiedete mich. Anschließend trat ich wieder hinaus auf die Straße, nahm mein Fahrrad und bog nach links in die kleinen Seitengassen des Örtchens ein. Ich vermutete das es doch irgendwo noch ein Seitengässchen geben müsse um doch noch aus diesem Tal hinaus zu kommen… sowas gibts doch gar nicht!


    Irgendwie muss ich das auch geschafft haben denn ich erinnere das ich mich dann auf auf der Straße bereits hinter der Brücke befand. Ich schaute zurück und sah Autos die von der Kreuzung her kamen und über die Lücke holperten. Selbst die Autos schafften es kaum darüber zu kommen und es sah eigentlich fast lustig aus den Fahrern zuzuschauen wie sie schimpften während sie versuchten ihre Autos irgendwie auf Spur zu halten

    Dann sah ich mir die Häuser auf der Straßenseite an. Es waren sehr schöne kleine Häuser. Alle etwa in der gleichen Größe, gepflegt und mit bunten, passenden Farben angemalt. Sie hatten alle einfache bunte Lattenzäune. Ich ging die Straße entlang wieder nach unten und betrachtete die aufgereihten Häuser.

    Als ich dann beim letzten Haus dieser Straße angekommen war (ganz in der Nähe der Lücke) stellte ich fest, dass die Straße nun kurz vor der Lücke durch eine Baustellen-Barriere abgesperrt war. Ich konnte so also nicht mehr zu der Lücke gehen konnte um darüber zu springen. Aus irgendwelchen Gründen wollte ich nämlich zurück zu der Kreuzung um mir die Lücke erneut anzuschauen.


    Noch einmal schaute ich mir das letzte Haus an ,dessen Garten an einer Stelle steil abfiel und so auf die Kreuzung zurück führte zu der ich hin wollte. Die Wand war zwar steil aber es waren nicht mehr als drei Meter Höhenunterschied und ich glaubte auch helle Steinstufen zu erkennen die nach unten führten.

    Wenn ich nur durch diesen Garten ginge könnte ich die Kreuzung unten wieder erreichen und ich malte mir aus wie ich das bewerkstelligen könnte ohne etwas zu beschädigen und vor allem ohne Aufsehen zu Erzeugen denn eigentlich widerstrebte es mir das zu tun sah aber keinen anderen Weg um wieder nach unten zu kommen.


    Dann sah ich das plötzlich genau auf ersten Steinstufe die hinter dem Zaun lag (und die ich beim drüber klettern auch hätte erreichen können) nun eine ziemlich große und eigentümlich geformte Schwarze Katze lag und schlief. Ich überlegte nun noch einmal wie ich es bewerkstelligen könnte den Garten zu betreten ohne die Katze zu arg zu erschrecken und etwas kaputt zu machen.


    Ich nahm ein Stück Bindfaden (das ich bei mir hatte) band etwas daran (was ich nicht mehr erinnere) und ließ es über den Zaun auf die Katze herab, so das es sie zwar berühren würde aber weder sie noch den Garten verunreinigen würde. Als ich die Katze davon berührte wurde sie Wach und fauchte sie mich an. Dann allerdings stieg sie eine Stufe herab und legte sich wieder hin. Vorher zeigte sie mir allerdings nochmal ihre Krallen. Die Steinstufe die ich erreichen wollte war nun frei...


    ..und hier war der Traum wohl zu Ende, denn ich kann nicht mehr erinnern ob ich den Garten betreten habe oder nicht.


    LG

    kyo