Unterschiede zw. Channeln und Schamanismus

  • Ich frage mal ob ich was für dich mitbewerben darf! Dann würde ich 700 Kunden anschreiben für dein kosenloses Kennlernwebinar "Einstieg und Wurzeln es Schamanismus"

    Das ist urlieb von Dir. Es gibt nur derzeit nix zu bewerben - außer meine Designs - und es wird wohl auch noch länger so bleiben.


    :winke:

    Diskriminierungen in der Sprache sind immer Diskriminierung, auch wenn behauptet wird, es wäre "nur Spaß".

    Wer Spaß darin findet, sexistisch, rassistisch, ableistisch, etc. zu sein, also andere Menschen aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft, etc. runterzusetzen, wäre gut beraten, sich mal zu hinterfragen.


    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

  • Na, wenn du mir bloß lauschen willst, kannst du dir die 3 Podcasts anhören, die ich vor Urzeiten mal gemacht hab. *gg*


    :winke:

    Diskriminierungen in der Sprache sind immer Diskriminierung, auch wenn behauptet wird, es wäre "nur Spaß".

    Wer Spaß darin findet, sexistisch, rassistisch, ableistisch, etc. zu sein, also andere Menschen aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft, etc. runterzusetzen, wäre gut beraten, sich mal zu hinterfragen.


    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

  • Beim Podcast lauschen kann ma schon was lernen ... nicht alle, aber manche *g*

    *noch spitzfindiger wird*

    Diskriminierungen in der Sprache sind immer Diskriminierung, auch wenn behauptet wird, es wäre "nur Spaß".

    Wer Spaß darin findet, sexistisch, rassistisch, ableistisch, etc. zu sein, also andere Menschen aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft, etc. runterzusetzen, wäre gut beraten, sich mal zu hinterfragen.


    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

  • Na, wenn du mir bloß lauschen willst, kannst du dir die 3 Podcasts anhören, die ich vor Urzeiten mal gemacht hab. *gg*

    die Podcasts sind gut.... kann ich nur bestätigen.....


    jetzt muß ich mir selbst mal einen Balken setzten


    Bitte einmal im Posting das Wort "Changeling" erwähnen, denn sonst triften wir ab, in nur Schamanismus und wir haben ja nun mal einen anderen Titel.... 8o:<3:

    manchmal wünsche ich mir die Gelassenheit eines Stuhles
    den der muss auch mit jedem Arsch klar kommen


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe noch mehr davon

  • Also mir (beispielsweise) geschieht es nur äußerst selten das mir irgendwas in begrifflicher Sprache "übertragen" wird. Ich "weiss" einfach Dinge. Oder ich sehe sie oder "schmecke" oder "rieche" sie.

    Ok, dann hast Du eine andere Art, Infos zu erhalten, als ich. Ich sehe häufig Farben, Bilder und Symbolisches (im medialen Tun), beim Schamanisieren hingegen erlebe ich es direkt (das ist - für mich- ein wichtiger Unterschied zwischen beidem).

    Ich arbeite kaum mit Verbündeten da ich nicht das Verlangen mir etwas/jemanden Dienstbar zu machen.

    Hä? Wenn ich mit jemandem verbündet bin, im Verbund stehe, auf das gleiche Ziel hinarbeite, dann mache ich mir weder wen dienstbar, noch stelle ich mich in den Dienst von etwas oder jemandem. Schamanismus enthält durchaus Rituale, ist aber etwas anderes als Ritualmagie, wo solche Dienst- und Dienerverhältnisse eher existieren (können). Das ist aber nicht mein Weg, da geht's dann eher um entsprechende Orden, Logen, Vereinigungen und ähnliches.

    Verbündet sein bedeutet für mich gemeinsam mit vereinten Kräften an einer vorher vereinbarten Sache/Fragestellestellung oder Ziel zu arbeiten.


    Die Frage der Legitimation ist aus meiner Sicht nicht so eindeutig, wie Du es darstellst, Kyo.

    Sie hat - aus meiner Sicht - immer etwas mit beidem zu tun, mit der Quelle und dem Übermittelnden.


    Wenn ich einen Verstorbenen wahrnehme, dann kann ich den durchaus channeln (das ist dann kein Engel, sondern der Verstorbene xy). Die Legitimation dafür erhalte ich durch denjenigen, der den Kontakt zu diesem Menschen wünscht. (Ich finde es NICHT legitim, einfach ungefragt was weiterzugeben, nur, weil bei mir wer auftaucht. Das heißt nämlich noch lang nicht, dass ich gezwungen bin, das, was ich wahrnehm, dem Verwandten zu übermitteln.)


    Wenn ich die Seele eines Verstorbenen schamanisch begleite, ist das immer noch die Seele dieses Verstorbenen, aber die Arbeit ist ganz anders.


    Die Gemeinsamkeit besteht nur darin, dass a) ich es bin, die die Person wahrnimmt und b) ich in beiden Fäällen nicht ungefragt handle. Der rest unterscheidet sich völlig.

    brigid :

    Bei vielen schamanisch oder magisch tätigen (nicht bei allen) habe ich oft gedacht sie tauschen Teile ihrer Seele gegen Macht und Kraft ein, macht ja auch Sinn, es ist ein Tauschgeschäft.

    Bei magisch Tätigen kann ich Dir dazu nichts sagen, ich haielt mich von Ritualmagie in diesem Leben immer fern und werde das auch weiterhin tun.

    Selbst bei meiner Art des Schamanisierens spielen Riten (Abläufe um einen heiligen inneren Raum zu betreten und sich vom Alltag abzugrenzen) und Rituale eine relativ geringe Rolle.

    Einen Tausch Seele gegen Kraft/Seele gegen Macht hat mir noch niemand angeboten und wird wohl auch kaum. *schmunzel*

    Ich erlebe das eher anders und ich gehöre, was das angeht, eher zu denen, über die das Sprichwort gemacht wurde "Da muss man ja den Hund zum Jagen tragen". Nicht, dass ich nicht gerne mit jenen Freunden der Anderswelt zusammensitz oder zusammenarbeite, aber wennst mich fragst: Mir hätte so ein völlig unauffälliges Lebentotal gereicht. Kein sKörper, der mich durch immer neue Malaisen dazu treibt, nach Wegen der Heilung zu suchen, kein Geist voller unruhiger Fragen, keine Erlebnisse, die nach ERklärung suchen, keine Not um mich herum, die ich so ungerecht fand, dass ich mich mit "Das muss man halt so akzeptieren." nicht abfinden und zufriedengeben wollte und konnte.

    DAS hat mich auf den Weg getrieben, nicht irgendwelche Machtstrebungen. Wenn Macht dabei eine Rolle spielte, dann, weil ich Werkzeuge brauchte, weil ich Wege finden wollte, um die Not, die ich sah und spürte, zu lindern. Ansonsten ist mir das völlig egal, ich wär gern Gleiche unter Gleichen gewesen. "Ich bin genau wie ihr." - "Nein." "Ich fühl genau wie ihr, denk genau wie ihr." - "Nein, Du bist anders." - "Aber jeder ist anders."- "Nee, Du bist anders anders."

    Ich war immer der "Affe mit dem grünen Schwanz", überall. Dass das die Vorbereitung war, andere Wege zu gehen, das hab ich doch als Kind nicht gewusst.

    Manipulationen von geistiger Ebene aus sind oft nicht leicht durchschaubar, sie wissen genau auf welche Knöpfe sie drücken müssen, sie wissen wo sie Energie abziehen können um einen Schwächezustand zu erreichen, sie wissen wo sie Energie hinzufügen können um das Bewusstsein zu vernebeln, sie können bestehende Gefühle wie Agressivität sehr einfach steigern, die Menschen als Werkzeug für ihre eigenen Zwecke benutzen und diese halten all das für ihre eigenen Gedanken und Gefühle, wundern sich immer wieder warum sie aus den ewigen Mustern und Konflikten nicht herauskommen.

    Das hat mit Schamanismus nichts zu tun.

    Natürlich hat es in alten Zeiten Kriegerschamanen gegeben, natürlich ging es da auch um die Schwächung anderer Stämme/Schamanen, aber das hat mit dem Neo-Schamanismus hiesiger Breitengrade herzlich wenig zu tun.

    Das liegt (unter anderem) daran, dass hier und heute kein einzelner Schamane mehr in der Verantwortung für das Wohl einer ganzen Gemeinschaft steht, sondern dass heute Einzelne auf einem Weg persönlicher Suche sind.

    un dürfen wir nicht den Fehler machen diesen so Manipulierten schlechte Absichten zu unterstellen, oft tun sie tatsächlich ihr Bestes.

    Vor allen Dingen darfst Du nicht den Fehler machen, anzunehmen, dies stünde in irgendeiner Weise exemplarisch für heutige Formen schamanischer Arbeit. Schamanismus hier und heute ist die Arbeit mitr Verbündeten, die Linderung oder Heilung von Krankheiten, die Befreiung von Belastungen.

    Da kannste wenig faken, weil: Wenn jemand mit einem hartnäckigen Ausschlag zu Dir kommt, gegen den nicht mal Cortison längerfristig hilft und er ist nach zwei schamanischen Sitzungen weg, dann ist er weg - und wenn er nicht weg ist, ist er noch da. Das ist relativ einfach: Entweder es wirkt - oder es wirkt nicht. Und das ist klar daran erkennbar, ob der Zustand, wegen dem der Schamanisierende aufgesucht wurde, verändert oder unverändert ist.

    Das macht Schamanismus zu einer sehr pragmatischen Form von Spiritualität, geschaffen für pragmatische, erdverbundene Leute.

    Mir hat vor einiger Zeit eine Frau ihre Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt. Sie hatte, wie andere schamanisch Tätige ihr später sagten auf unbewusster Ebene einen Vertrag mit einer Wesenheit geschlossen, welches ihr selber für etliche Inkarnationen geschadet hätte.

    Sie war zutiefst schockiert über diese Tatsache, da sie ein vernünftiger, moralischer Mensch ist, der nie jemand anderem schaden würde.


    Aber auch sie hatte Persönlichkeitsanteile in sich, die von Selbstwertzweifeln zerfressen waren und die alles getan hätten um sich besser zu fühlen.


    Es darf jeder selber entscheiden was er für sich draus lernt.

    In dem Fall: Dass da halt mal wieder jemand unhinterfragt alles geglaubt hat - und dass das keine gute Idee ist.

    Aber darum ging es ja und deswegen hieß der Faden im Ursprung auch: Unterschiede zw. Glauben und Schamanismus" ;)

    Schamanismus ist ein wunderbarer Weg für a) handlungsorientiertze Menschen, die b) sdich verbinden (und verbünden) wollen und können und die c)aber eben nicht alles tun, nur weil xyz was gesagt hat. Gerade das Wechselspiel zwischen Vertrauen /Hingabe (Öffnung für andere, fremde Impulse) und das Hinterfragen und Auswerten machen für mich den Reiz aus.

    Ich habe gar nichts dagegen (und ganz viel dafür), mich in einem Moment der Informations- oder Energieübertragung ganz vertrauensvoll in die Hände meiner Begleiter und Verbündeten zu geben. Gleichzeitig werde ich nichts tun, was gegen meine eigene Ethik und Verantwortung geht, nur, weil irgendjemand (ob Verbündeter oder nicht) von drüben das so sagt. Da ist wieder die Macht. Die Macht des Jasagens- und die Macht des Neinsagens.

    Gruß,

    Panther-Adler

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Welchen Vorteil bringt es eigentlich, so genau zu unterscheiden zwischen Channeln und Schamanimus?

    Primär erstmal überhaupt keinen. Entstanden ist es ja auch nicht, um das eine gegen das andere zu werten, sondern aufgrund der (meines Erachtens unzutreffenden, aber das ist nur meine persönliche Meinung) Hypothese, es ginge bei Schamanismus hauptsächlich um Macht und beim Channeln hauptsächlich um Hingabe. Das ist etwas verkürzt dargestellt, aber das war, in etwa, die Quintessenz.

    Und da sag ich persönlich halt: Stimmt so nicht. Denn die Zusammenarbeit zwischen Schamanisierendem und Verbündeten und dem Menschen, der sich an beide wendet, braucht ein sehr großes Vertrauen, ein Sich-Hingeben, Sich-Anheimfallen lassen ans Geschehen, bzw. an das, was geschehen kann, will und soll in dem Moment. Und es wirkt ja nur da, wo "Können", "Wollen" und "Sollen" zusammenpassen. Fehlt nur eins, haut es nicht hin.

    Und auf der anderen Seite hat auch ein Channelmedium sehr viel Macht und auch da gibt es Leute, die singen nur ihr eigenes Lied (bildlich gesprochen), weil sie gar keinen Raum in sich für die Stimme und Mitteilung von jemand oder etwas anderem schaffen können.

    Aber gerade die Übermittlerwege, egal, ob im Schamanischen oder im rein Medialen sind Wege, die ohne die Verbindung von "sich hingeben" und "tun", also "Hingabe" und "Macht" gar nicht zu gehen sind.

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • was meint ihr wenn ihr Schamanismus ansprecht?

    Den ursprünglichen Schamanismus, der in einigen Kulturen noch lebendig ist?

    Burkhard, den könnte ich nur meinen, wenn ich ihn dort erlernt hätte.

    Was meine ich, wenn ich Schamanismus sage: Das Lernen von der Natur, zuallererst. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, von beiden Seiten in Sippen, die seit Generationen und Generationen, über Kriege und Länder hinweg, Bauern gewesen sind.

    Da gab es viel ursprüngliches Wissen, die allerersten Sachen hab ich, glaub ich, von der Uromi noch gelernt, unbewusst, durchs Zuschauen halt. Bloß Schamanismus nannte das keiner. Es war halt ein Wissen um Kräuter und Bäume. Das zuerst. Dass man mit Tieren reden kann, war sowieso normal.


    Das Reisen und die ersten Techniken habe ich nicht alleine gelernt. Das Leben hat mich 1998 einem Menschen begegnen lassen. Zwischen uns passierte eine ganze Reihe "Merkwürdiges", Dinge, die ich mir nicht erklären, aber auch nicht einfach abtun konnte. Er war Naturwissenschaftler, ich hab damals noch studiert. Unsere Zeit damals (nein, wir waren kein Paar, aber wir hatten drei Jahre viel mirteinander zu tun und hätten auch eins sein können, wenn wir nicht so viel Angst gehabt hätten). Nach einem besonders intensiven Erlebnis (ich teile mein Leben wirklich in vor und nach diesem Datum ein, es war einschneidend für mich) war ich ziemlich ratlos und verwirrt und hatte gar keine Ahnung, was das war und wie ich damit umgehen sollte.

    Eine ältere Frau, die ich vom Sehen kannte, sprach mich kurz drauf an und fragte, wie es mir gehe. Ich hab ihr eine ehrliche Antwort gegeben.

    Sie hörte zu, sah mich an, schwieg eine Weile und sagte dann nur: "Geh dahin, wo man mit den Tieren spricht." Die Antwort war im ersten Moment verwirrend für mich, aber mehr verriet sie nicht. Also war es wohl an mir, das herauszufinden.

    Dabei stieß ich dann auf ein Schamanismusforum, das es heute nicht mehr gibt. Bei der damaligen Forenbetreiberin und einem weiteren Menschen lernte ich das Reisen und die Grundzüge dessen, was ich über Schamanismus und Schamanisieren weiß.

    Bücher über Schamanismus hab ich, glaub ich, zwei gelesen. Der Rest war praktisches Tun.

    Wenn ich Schamanismus sage, dann meine ich dies.

    Das ist nicht der Schamanismus eines indigenen Volkes, das ist auch kein purer Core Schamanismus a la Foundation for Shamanic Studies.

    Das Channeln hab ich bei jemand anderem geübt und in Teilen auch gelernt. Darüber hab ich übrigens viel mehr gelesen als je über Schamanismus. *schmunzel*.

    Ich bin keine initiierte Schamanin und kein Channelmedium mit Zertifikat. Allerdings war und bin ich jemand, der da immer von Menschen und ihren Wegen lernt und gelernt hat.

    Sachen gehen in Scherben, wenn die Scherben das Wirkliche besser treffen als das Heile. (Susanne Riedel)

  • Also mir (beispielsweise) geschieht es nur äußerst selten das mir irgendwas in begrifflicher Sprache "übertragen" wird. Ich "weiss" einfach Dinge. Oder ich sehe sie oder "schmecke" oder "rieche" sie.

    Ok, dann hast Du eine andere Art, Infos zu erhalten, als ich. Ich sehe häufig Farben, Bilder und Symbolisches (im medialen Tun), beim Schamanisieren hingegen erlebe ich es direkt (das ist - für mich- ein wichtiger Unterschied zwischen beidem).

    Hhmmh... also ich versuche hier auch noch mal thematisch die Kurve zu bekommen:

    Ich sehe mich eigentlich nicht (mehr?) in dem-und-dem-Tun oder in-einem-anderen-Tun. Eigentlich bin ich immer gleichzeitig hier und da. Diese Dinge geschehen Paralel. Überschneiden sich, unterscheiden sich... überschneiden sich, zeigen sich... kann man schlecht begrifflich erklären. Ist was zum Erfahren. Ich gehe nur noch selten in gewisse Trance Zustände. Und wenn ich dies tue dann stets in meinen eigenen Angelegenheiten.


    Ja...On Topic wollen wir ja auch bleiben:

    Channeln ist (bei mir) immer was gewesen bei dem ich im Gespräch mit anderen Personen war. Wo ich fragen gestellt wurde. Meist Fragen in denen es um Dinge des Spirituellen oder Philosophischen ging. Dann kribbelts mich und ich werde "ganzer" und ich spreche dann Dinge die nicht für mich bestimmt sind.

    In meinem Erleben ist Channeln ist etwas Begriffssprachliches...


    Ich arbeite kaum mit Verbündeten da ich nicht das Verlangen mir etwas/jemanden Dienstbar zu machen.

    Hä? Wenn ich mit jemandem verbündet bin, im Verbund stehe, auf das gleiche Ziel hinarbeite, dann mache ich mir weder wen dienstbar, noch stelle ich mich in den Dienst von etwas oder jemandem. Schamanismus enthält durchaus Rituale, ist aber etwas anderes als Ritualmagie, wo solche Dienst- und Dienerverhältnisse eher existieren (können). Das ist aber nicht mein Weg, da geht's dann eher um entsprechende Orden, Logen, Vereinigungen und ähnliches.

    Verbündet sein bedeutet für mich gemeinsam mit vereinten Kräften an einer vorher vereinbarten Sache/Fragestellestellung oder Ziel zu arbeiten.


    In meinen bisherigen Umgehen mit schamanisch arbeitenden Leuten erlebte ich es oft so, das als "Verbündeter" eine externe Entität angerufen wurde um mit ihr (durch sie) bestimmte "Tasks" zu erledigen. Oft erforderte dies, in meinem Anschauen, gewisse Formen von Verhandlungen, Absprachen und ähnliches. Beide sind sich jeweils -gegenseitig- zu Diensten. Beide bedienen sich der Fähigkeiten des Anderen. Nicht immer sind diese Verhältnisse ausgeglichen... und sehr oft wirkte das für mich wie etwas das man aus einem Rollenspiel entliehen hatte.

    Natürlich kann man das anders formulieren als ich das hier tue. Mann kann das auch so formulieren wie du es getan hast.


    Es ist aber überhaupt schwierig sich über diese Dinge in formulierten schlauen Worten auszutauschen. Es herrschen sehr viele unterschiedliche Auffassungen/Bücher/Dogmen über diese Dinge und ich habe da kein großes Zutrauen mehr in die Dinge des sprachlichen um diese Dinge zu besprechen. Ich schaue mehr nach denen die erfahren haben. Wie erfährst du das Verbündet sein?


    Es gab eine Zeit in meinem Leben, gerade zu Anfang, als ich "Leute" drüben anrief. Auch jemanden der mir sehr nahe stand. Es kann auch geschehen, das mich Leute besuchen. Von sich aus. Manchmal einfach um einen Tee zu trinken. Manchmal einfach um etwas da zu lassen.

    Die Frage der Legitimation ist aus meiner Sicht nicht so eindeutig, wie Du es darstellst, Kyo.

    Sie hat - aus meiner Sicht - immer etwas mit beidem zu tun, mit der Quelle und dem Übermittelnden.

    Wie ich schon sagte (ich grab jetzt nur nicht mehr den ganzen Thread nach meinen Zitaten durch):

    Die Botschaft muss eine -Beziehung- haben, denn in der -Qualität der Beziehung- liegt die Botschaft. Einzelbotschaften, Gruppenbotschaften und auch die inhaltslosen Botschafte an alle (Botschaften ohne Beziehung)

    Es ist wie in der Welt der Physik. Die "Teilchen" sind eine Illusion. Ihre "Beziehungen" (die Information welche die Teilchen hervorbringen) sind das Relevante. Man könnte auch an statt "Legitimation" auch sagen: "Relevanz".


    Ich gebe weiter was mir gegeben wird wenn derjenige der in Beziehung steht zu gegen ist. Es ist nicht an mir zu diese Dinge zu entscheiden.


    LG

    kyo