Eine leuchtend blaugrün/weiß getigerte Katze

  • ich bin jetzt 58 Sommer als weibliches Wesen in dieser Welt,

    habe einen tollen Partner, wir sind bald 29 Jahre verheiratet

    und diese Partnerschaft scheint unter dem Motto "Zusammen Lachen" zu stehen.

    Unsere Kinder sind erwachsen, aus dem Haus und wir sehen uns oft oder telefonieren lang.


    Gerade lärmt eine riesige Baustelle gegenüber von uns, die das Haus erschüttert.

    Dennoch lachen wir immer noch und sind begeistert über die filigrane Arbeit des Baggerfahrers,

    und ja auch wir können weder in ein Café oder anderswo hin flüchten, und meiner geliebten Arbeit,

    darf ich auch nicht nachgehen.

    Im Urlaub, in den Bergen, waren wir dieses Jahr auch nicht.

    ____________________________________________________________


    Heute in den Morgenstunden träumte mir:


    ich sei in ein Zuhause eingeladen worden.

    (Neulich träumte mir von einem einzelnen Hochhaus in einem seltsamen Herbst Wald,

    in das ich, von riesigen brüllenden Bären, gejagt wurde ...

    Der Bagger brüllt machmal auch so =) )


    Die Wohnung lag hoch, kein Baum oder Erde in sichtbarer Nähe, war links im großen Fenster zu sehen,

    rechts stand ein großer Holztisch in der Küche.


    Hinter mir stand eine Frau und stellte mir ihre Katzen vor,

    die schwarz/rot/weiß Gescheckte war zutraulich und schmuste gleich um meine Beine.


    Etwas weiter entfernt saß "Die Katze".

    Sie ist blaugrün/weißgetiegert, wie das Wasser in den Bergen, das sah ich schon oft :<3:

    oder das der tropischer Strände, das kenne ich nur von Postkarten.

    ich beuge mich zu der Katze, von der ich total fasziniert war, herunter und strecke ihr die Hand entgegen.


    Sie springt auf und läuft davon, durch die Tür mir gegenüber, die offen steht.

    ich denke: "Ja, klar ... nicht jeder mag angefasst werden."
    und die Frau hinter mir sagt: "die kommt gleich wieder."
    sie sprach in dieser Weise, wie wenn man von einem Menschen spricht,

    der beleidigt weg lief, und nach einer Weile mit Schmollmund wiederkommt.


    Nach einem Augenblick, schmuste sich die Katze tatsächlich an dem Türpfosten wieder ins Zimmer,

    gefolgt von ihrem Kind, dessen Fell leuchtete in der gleichen wunderbaren Farbe.


    Die Kleine bewegte sich aber nicht, wie eine junge vitale Katze,

    sondern ging etwas steif und sehr vorsichtig die Pfoten setztend.

    Beide Katzen kamen ins Zimmer und ich legte mich mit dem Rücken auf den Boden.


    Die kleine Katze legte sich auf meiner Brust, auf ihre linke Seite, die Pfoten in Richtung meines Kopfes,

    und die Große kringelte sich auf meinen Bauch zusammen.


    :<3:

    Dann erwachte ich, mit einem lockeren Glücksgefühl

    und einem großen Druck in der Blase :lbn:

  • Hallo Kerstin!


    Danke für das Teilen deines Traumes.


    Der Traum schildert die Vision deiner Seele, von der anstehenden und stattfindenden Entwicklung von Dir als Frau.


    Er beschreibt zuerst die Gegenwart und steigert sich dann in die grosse Vision von Dir.


    Ich möchte als Aussenstehender und als Mann so wenig wie möglich dazu sagen.


    Ich bleibe jetzt einfach bei den Bildern und der Dynamik des Traumes und versuche, die Aufmerksamkeit deines Bewusstseins sanft auf die wesentliche Dynamik und die innen wohnenden Botschaften zu lenken - die Weisheit deiner Seele weiss die Bedeutung des Traumes schon längst...

    ich sei in ein (neues) Zuhause eingeladen worden.


    Hinter mir stand eine Frau und stellte mir ihre Katzen vor,


    Ich beuge mich zu der Katze, von der ich total fasziniert war, herunter und strecke ihr die Hand entgegen.


    Sie springt auf und läuft davon, durch die Tür mir gegenüber, die offen steht.


    Nach einem Augenblick, schmuste sich die Katze ... an dem Türpfosten wieder ins Zimmer,

    gefolgt von ihrem Kind


    Die kleine Katze legte sich auf meiner Brust, auf ihre linke Seite, die Pfoten in Richtung meines Kopfes,

    und die Große kringelte sich auf meinen Bauch zusammen.


    Dann erwachte ich, mit einem lockeren Glücksgefühl

    Lass es wirken, in Dir ausbreiten und Wirklichkeit werden.


    GLG

    Advaita

  • Lieber Advaita,


    herzlichen Dank 🙏🏼 für das Aufzeigen der Kernelemente. 💖


    🦋 Ja, ich werde diesen Traum einfach wirken lassen.🦋


    Er ist einer der Träume, der mir zeigt wo ich "wirklich" Zuhause bin.

    In der Kette der nächtlichen Bilder und zeitlichen Abfolge, ist das für dieses Leben als Frau essentiell.


    Gestern sah ich eine Doku über einen Clochard, der seit Jahren trocken, auch endlich eine Wohnung haben wollte und bekam. Im zweiten Drittel war zu sehen, wie er "Frauen Kleider" aus seiner Plastiktüte, in der neuen Wohnung packte.

    Er hatte sie, als er noch auf der Straße lebte, ab und zu getragen.

    Erik wurde zu Katja und nannte sich divers.


    :/ich selbst trage sehr selten ein Kleid, trage die Haare kurz, bezeichne mich als Frau

    und würde mich nie als divers bezeichnen, obwohl ich die männlichen Kleidungstücke trage.


    Das gesellschaftliche Schwert, trennt Menschen mit Worten ... von sich selbst ... das ist krass.


    Liebe Grüße ❤️
    Kerstin

  • Liebe Kerstin,


    nach den Leitersprossen, die Advaita dir gebastelt hat und an denen du dich entlang klimmen kannst (zu deinem weiblichen Selbst), wollte ich etwas warten, um meine weibliche Sicht und meine über den individuellen Inhalt deines Traums hinausreichenden Empfindungen zu teilen.


    Aber zunächst:

    Ich möchte als Aussenstehender und als Mann so wenig wie möglich dazu sagen.

    Lieber Advaita,


    ich empfinde dich, wenn es um weibliche Trauminhalte geht, nicht als Außenstehenden und als Mann auch nicht a priori als weniger legitimiert und befähigt, deine Sicht einfühlsam und hilfreich zu übermitteln. Vielleicht gibt es Frauen, die das ablehnen. Vielleicht nimmst du darauf Rücksicht. Das ist sehr anerkennenswert. Danke dafür.

    Würde ich genauso denken (ich glaube, ich schreibe hier auch im Sinne meiner Namensschwester), dann dürfte ich mich als Frau auch nicht über männliche 'Machtträume' und deren Folgen in der realen Welt äußern. Genau das tue ich aber im Folgenden...


    Wir legen einen langen Seelenweg zurück und irren in beiderlei Geschlechtern mit dem Ziel der Integration DES Männlichen und DES Weiblichen durch die Schöpfung - und hinterlassen teils sehr unrühmliche Fußspuren als Vertreter beiderlei Geschlechter. Das als Teil des Wegs anzunehmen ist schwer genug.

    Alles, was ich gleich als weibliche Attribute beschreibe, kann genauso durch Männer ausgedrückt werden - eben nur noch nicht so häufig. Umgekehrt klammern sich nicht nur Männer an ihre Vorstellungen von (schwindender) Macht, aber wohl überwiegend.


    Herzliche Grüße an dich :hrz:


    Nun zu deinem eindrucksvollen Traum, liebe Kerstin:


    Dein Traum findet in einiger 'Höhe' statt.


    Die Wohnung lag hoch, kein Baum oder Erde in sichtbarer Nähe, war links im großen Fenster zu sehen,

    rechts stand ein großer Holztisch in der Küche.


    Hinter mir stand eine Frau und stellte mir ihre Katzen vor,

    die schwarz/rot/weiß Gescheckte war zutraulich und schmuste gleich um meine Beine.

    Die schwarz-rote Katze sucht noch die Erde. Das Weiß aller Katzen ist für mich immer die Hintergrundfarbe, Sinnbild der Seele, die durch unterschiedliche Erfahrungen (Färbungen) geht. Diese Katze streicht um deine Beine. Mit ihr bist du vertraut.

    Sie steht auch für grundlegende weibliche Themen, die wir als Frauen bereits integriert haben: Für Geburt (rot) und Tod (schwarz).

    Wir haben Kinder in unserem Bauch wachsen gespürt in unseren weiblichen Inkarnationen, haben die Schmerzen und das Blut der Geburten und der Monatsblutungen erlebt und wir sind meist diejenigen, die auch in der Todesstunde von geliebten Menschen oder Tieren bis zum letzten Atemzug anwesend sind, pflegen, trösten, Zuversicht spenden oder einfach nur mitfühlend eine Hand halten. Leben und Tod sind quasi unsere Kernkompetenz - und wir schaffen es trotzdem, das Thema Macht weitestgehend männlich zu besetzen. DAS ist krass!


    Mehr noch: tief in uns drin sitzt immer noch der Makel, mehr materiell - mater - zu sein, während die 'höheren' geistigen Reiche männlich besetzt sind. Wir haben uns den Himmel von einer dreifaltigen Männer-WG entwenden lassen! Wir haben die lichtvollen Gewänder der Priesterinnen, Seherinnen und Heilerinnen im Laufe der patriarchalisch geprägten Zeit gegen die unmöglichsten, männergefälligen Klamotten eingetauscht - und ganz ehrlich: der Hosenanzug überzeugt mich auch nicht!


    Die Erde ist in vielen Kulturen die Mutter, die alles Leben hervorbringt - was alleine schon Grund genug für Mitgefühl, Dankbarkeit und Wertschätzung wäre. Sie ist aber auch unser Kind! Ein Kind der Schöpfergöttin - hier liegt unsere geistige Kernkompetenz. Ich bestreite nicht den Anteil männlich-geistiger Energien im Schöpfungsprozess. Aber ein männlicher Gott soll das Universum 'geboren' haben? Eher unwahrscheinlich!


    Nimm einmal den biblischen Turmbau zu Babel sinnbildlich für männliches Machtstreben: höher, schneller, weiter - und immer weiter weg von der Erde! Die Erde ist unser Kind! Wenn wir als Frauen nicht endlich den Impuls geben, die weiblich-göttlichen, schöpferischen, erhaltenden und umsorgenden Kräfte für die Heilung der Erde zu integrieren, dann wird dieses Kind weiter missbraucht und schließlich zerstört.


    Sie springt auf und läuft davon, durch die Tür mir gegenüber, die offen steht.

    ich denke: "Ja, klar ... nicht jeder mag angefasst werden."

    Die blau-grüne Katze prüft dich. Bist du bereit, dich deiner weiblichen Verantwortung zu stellen? Höhere Stockwerke des Hauses zu auszufüllen? Sie wurde so oft zurückgewiesen. Nicht nur durch männliche Übergriffigkeit. Oft sind Frauen unsere ärgsten Gegnerinnen, wenn wir uns für unsere Göttinnenwirklichkeit zu öffnen beginnen. Wir legen damit nämlich den Finger in die Wunde vieler Frauen, die sich lieber männlichen Prinzipien unterordnen, weil der Mut fehlt, ihren Anspruch auf ihr ureigenes geistiges Reich geltend zu machen.

    Rot und schwarz stehen auch für die blutgetränkte und verbrannte Erde, die zurückbleibt, wenn wir uns als Frauen nicht endlich zu all unseren Farben bekennen: Grün ist die lebendige Natur, die Farbe der Heilung und Regeneration, die Farbe des Herzzentrums! Dort liegt die kleine Katze, noch ungelenk und unsicher. Ihre Pfoten weisen kopfwärts. Nicht mehr, um in 'höhere Reiche' zu entfliehen, sondern um das Herz für Weisheit - viel mehr als nur Intelligenz! - Mitgefühl, Heilung und Schöpferinnenkraft zu öffnen. Sie muss noch ihr Selbstbewusstsein finden, nicht ihr Heil irgendwo außerhalb zu suchen, sondern zu erkennen: Alles ist in mir - ich bin ein Kind der Erde und zugleich die Mutter aller Schöpfung! Das geistige 'Blau' ist ebenso mein Reich!


    Die Kleine bewegte sich aber nicht, wie eine junge vitale Katze,

    sondern ging etwas steif und sehr vorsichtig die Pfoten setztend.



    Die kleine Katze legte sich auf meiner Brust, auf ihre linke Seite, die Pfoten in Richtung meines Kopfes,

    und die Große kringelte sich auf meinen Bauch zusammen.

    Die große Katze umgeht trickreich und sicher auch notwendigerweise zunächst Kopf und Herz. Als Frauen erfahren wir gelegentlich mehr Akzeptanz, wenn wir uns auf den uns so vertrauten Bauch verlassen. Über unser Bauchgefühl darf die Göttin uns solange etwas zuflüstern, bis wir unser Herzbewusstsein durch unsere geistige Kompetenz bereichert haben und nicht gleich wieder vor unserer machtvollen Stimme erschrecken.


    Abschließend eine kleine Anekdote, die für die Schwierigkeit dieses weiblichen Prozesses symptomatisch ist:

    In einem Traum stand ich auf der Schwelle einer Tür. Ich sah einen 'Guru', der auf einem Podium stand und zu ausschließlich Frauen sprach, die ihm andächtig zuhörten.

    Eigentlich wollte ich mich unter die Zuhörerinnen gesellen, aber es hielt mich zurück. Mit einem traurigen, leeren Gefühl wollte ich schließlich gehen. Da kam dieser 'Weise' von der Bühne, lief zu mir und begrüßte mich mit dem Namasté-Gruß.

    Er sagte in indisch-englischem Akzent nur einen Satz: You are a good mother.Fertig. Das war alles.


    Daraufhin arbeitete ich mich wochenlang an meinen Schuldgefühlen zum Thema 'gute Mutter' ab.

    Bis ich zum ersten Mal den unerhörten (!) Gedanken zulassen konnte, dass er gar nicht you are a good mother, sondern you are a GOD MOTHER gesagt hatte!!!

    Dann hat es weitere Monate gebraucht, um mich an meinen 'das ist aber anmaßend, größenwahnsinnig, etwas mehr Bescheidenheit'-Komplexen abzuarbeiten. Jetzt kann ich zu dem Satz sagen: Klar doch! Was denn sonst?!!!


    Sei ganz herzlich gedrückt :knuddeln:

    Erdherz

  • Liebe Kerstin :<3:


    hab herzlichsten Dank für Deine Zeilen.

    Deine Worte werde ich in mir tragen und bewegen :lbn:


    Vielleicht später ... oder auch viel später ... habe ich wieder mehr Worte zum schreiben.


    Ganz liebe Grüße :hrz:
    Kerstin

  • you are a GOD MOTHER

    Hallo Erdherz,


    'godmother' ist das englische Wort für 'Patin'.

    Was soll es deiner Meinung nach bedeuten?


    VG,

    puzzle

    Worte sind nur Worte,
    und wo sie so gar leicht und behende dahin fahren, da sey auf deiner Huth,
    denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben,

    gehen langsameren Schritts.
    ~Matthias Claudius~

  • Hallo Puzzle,


    einfach nur ganz wörtlich: göttliche Mutter

    Nur so erklärt sich meine Denkblockade. Als Frau sich mit der göttlichen Mutter, Göttin, Schöpferin zu identifizieren, empfinde ich als steinigen Weg.


    Liebe Grüße

    Erdherz

  • Als Frau sich mit der göttlichen Mutter, Göttin, Schöpferin zu identifizieren, empfinde ich als steinigen Weg.

    Schade eigentlich.

    Mir kam da jetzt direkt in den Sinn, wie im Buddhismus mit Gottheiten gearbeitet wird und dazu der Gedanke, dass man so mit einer Göttin/Godess sich ebenfalls verbinden kann, auch wenn sie nicht aus dem buddhistischen Rahmen kommen.

    Im Buddhismus wird bei Mantrameditationen von Gottheiten auch visualisiert. Und es wird nicht nur die Gottheit visualisiert, sondern es wird auch visualisiert, dass man zu dieser wird. Damit werden ihre Eigenschaften im Menschen manifestiert und es dient dazu, dass es leichter wird, sich aus den Fesseln des Samsara zu befreien.

    Dabei können schon mal Dinge passieren bzw. sich Kräfte entfalten, die bei uns landläufig unter magische Fähigkeiten laufen, die sind allerdings nicht das Ziel sondern nur Schritte am Weg.

    Hier gehts mir jedoch grad nicht um Buddhismus, sondern um die Technik des Verbindens und Identifizierens mit Gottheiten generell. Klar, wir haben jetzt für heidnische Gottheiten keine Mantras, mit denen wir sie direkt anreden, das sollte jedoch für Praktiker:innen kein Hinderungsgrund sein, denn ähnliches kann man sich erarbeiten.
    Jedoch die Visualisation der Göttinnen und die Visualisation selber eben jene zu sein, ist eine respektable Technik, die durchaus angewandt werden kann.

    Natürlich immer mit Vorsicht, es kommt ja auch auf die "Inhalte" der jeweiligen Gottheit an.

    Ein ähnliches Prinzip wird ja auch im Vodoun/Santeria/Candomble gemacht, wenn auch bei weitem ekstatischer, etwas anderer Technik und natürlich um einiges anders als im Buddhismus.

    Auch in der westlichen Magie kennt man das. Wird halt in unseren Breiten mittlerweile kaum mehr angewandt bzw. halt kaum drüber gesprochen, weil es ja im weitesten Sinne auch unter Besessenheit fällt und da drehen sie bei uns ja völlig ab vor Entsetzen, vor allem die, die keine Ahnung haben. =)


    Könnte eine fruchtbare Sache sein .... so meine Gedanken dazu.


    :winke:Lucia

    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.


    ***

    There is no glory in prevention


    ***

  • Hallo Erdherz,


    ganz wörtlich kann man das aber nicht korrekt übersetzen. Das entspricht einfach nur der Aneinanderreihung der Worte Gott und Mutter. Es ergibt keinen Sinn.

    "Göttliche Mutter" würde man mit "divine mother" übersetzen. Göttin heißt goddess oder she-god.


    VG

    puzzle

    Worte sind nur Worte,
    und wo sie so gar leicht und behende dahin fahren, da sey auf deiner Huth,
    denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben,

    gehen langsameren Schritts.
    ~Matthias Claudius~

  • Liebe Puzzle,


    Träume kümmern sich nicht die Bohne um Wörterbücher, orthografische oder grammatische Regeln. Der 'Traumwitz' bestand ja gerade in diesem sehr tricky eingefädelten Verwechslungsspiel, auch durch diesen nuscheligen indischen Akzent, so dass good und god erst mal nicht zu unterscheiden waren. Nur so ergab es für mich letztendlich Sinn.


    Aber es geht hier nicht um meinen Traum, sondern um Kerstins Traum.

    Und ihre noch unsichere kleine Katze war der Anlass, einen Erklärungsversuch zu wagen, indem ich meine Reaktion auf meine Trauminhalte erwähnte. Als Frau gesteht man oft lieber Schwächen, Schuldgefühle und dergleichen ein, als sich seiner weiblichen Größe und Macht zu stellen - der Göttin eben.


    Liebe Lucia,


    natürlich sind mir einige dieser Methoden, sich mit geistigen Wesen zu verbinden bekannt. Aber ich wollte auf etwas anderes hinaus. Der Unterschied bei diesem Prozess, der auch als Erwachen der Seele bezeichnet wird (eben auch durch die Re-Integration des Weiblichen, der Schöpferin...) ist, dass er nicht mit irgendwelchen Techniken, zu einem bestimmten Zweck (z. B. Heilungsabsicht) und für eine begrenzte Zeit herbei geführt wird, sondern (und da wird der Weg halt steinig) ein Entwicklungsprozess ist, den man eben nicht ständig kontrollieren kann und somit immer wieder neue Herausforderungen und Prüfungen bestanden werden müssen, um sich dauerhaft mit dem geistigen Reich zu verbinden. Die kleine Katze zeigte mir noch einmal, dass man sich dann der weiblichen Macht annähert, wenn man im Herz bleibt, sich hingebungsvoll öffnet und somit den Körper (auch die Erde!) in die spirituelle Entwicklung miteinbezieht. In-Spiration also mal ganz wörtlich genommen!


    Liebe Kerstin,


    ich hoffe, die Diskussion um deinen Traum ist für dich okay so. Sag Bescheid, wenn du das jetzt lieber ruhen lassen würdest.


    Herzliche Grüße an Alle

    Erdherz

  • Nunja, im Buddhismus gehts als Ziel ja auch um Entwicklung und nicht um begrenzte Zeit und es wird ganz und gar nicht der Körper ausgeschloßen.

    Egal, denke, wir reden aneinander vorbei.


    :winke:Lucia

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    There is no glory in prevention


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