Leylinien und Kraftorte

  • Als du, liebe Sophia, im Kummerkasten erwähnt hast, dass du auf einer Leylinie wohnst, hat mich das weiter beschäftigt. Vielleicht liest du ja auch hier mit. Ich wollte das Thema Leylinien nicht im Kummerkasten-Thread zu sehr fokussieren. In einem eigenen Faden lässt es sich vielleicht ausführlicher ansprechen. Mir ist aufgefallen, wie respektvoll und wertschätzend du dort mit wenigen Worten diese Leylinie angesprochen hast.


    Mir geht es dabei um eine Frage, die mich seit Jahren beschäftigt und die mit meinen Erfahrungen mit Kraftorten zu tun hat...


    2008 fassten wir den Beschluss unser Haus zu verkaufen und einen Ort zu suchen, an dem wir mit den Tieren leben und an dem ich auch als Yogalehrerin arbeiten wollte. 18 Jahre lang habe ich immer nur aus der Entfernung auf den Donnersberg geschaut, der in südwestlicher Richtung in seinem ganzen Ausmaß von unserem Haus am Ortsrand aus zu sehen war. Der Ort "hinter" mir hat mich nie wirklich interessiert, meine ganze Orientierung war auf "meinen Berg" gerichtet. Sechs Jahre lang boten wir unser Haus immer mal wieder eher halbherzig an und hatten all die Jahre ein altes Sandsteingehöft im Auge, das aber knapp außerhalb des Donnersbergkreises lag und von wo aus ich meinen Berg nicht hätte sehen können. Trotzdem hielten wir an diesem Objekt fest.


    2014, an dem selben Tag, als wir endlich die Zusage von den Käufern unseres Hauses hatten, erfuhren wir, dass zeitgleich (!) das alte Gehöft auch einen neuen Besitzer gefunden hatte. Wir waren total entsetzt. Es gab in diesem Moment keine Alternative und die Käufer drängten auf baldige Übernahme. Es folgte eine schlaflose Nacht und keine 24 Stunden nach der Hiobsbotschaft fanden wir unser jetziges Zuhause direkt am - schon eher "auf" - dem Donnersberg! Vom ersten Moment an war mir klar: "Hier bleibe ich!" Es war das erste Mal, dass ich mich überhaupt irgendwo Zuhause fühlte.


    "Der Berg ruft" - alter Filmklassiker - aber irgendwas ist dran! Ich fühle mich hier als geladener Gast. Orte sind Wesen. Sie rufen "ihre" Menschen. Nicht alle, manche sind hier geboren, ohne eine tiefere Bindung zu entwickeln, andere ziehen zu und wieder weg, aber es gibt hier auch etliche Bewohner, die auf ganz besondere Weise mit dem Donnersberg verbunden sind. Wir haben noch nie so schnell so viele Menschen kennen gelernt, die ebenfalls eine besondere Liebe und Achtung diesem Ort gegenüber haben.


    Es bleibt für mich nur immer noch eine Frage offen: Warum wurden wir hierher gerufen? Was ist meine /unsere Aufgabe an und für diesen Ort? Hier und da eine Ahnung, aber nichts Konkretes...


    So, daran hat mich wie erwähnt Sophia wieder erinnert. Möglicherweise ziehen auch Orte auf den Leylinien Menschen mit andersartigen Fähigkeiten (die von der gesellschaftlichen Norm auch stark abweichen können) an. Vielleicht "erkennen" diese Orte die tieferen Begabungen dieser Menschen (z. B. Autisten) und brauchen genau deren Präsenz? Vielleicht ist das der Grund, warum diese Menschen auch mit einer gewissen inneren Festigkeit dem (meist ja gut gemeinten) Drang ihres Umfeldes widerstehen können und sich nicht "einnorden" lassen?


    Jetzt muss ich erstmal abbrechen: nicht der Berg "ruft", sondern unser Viehzeug ;). Fütterungszeit! Da kennen die keinen Aufschub!


    Nachdenkliche Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Hallo liebe Erdherz,


    ich finde das Thema auch unglaublich spannend, aber ich kann auch nur Vermutungen anstellen.

    Bist du ein Mal innerlich zu diesem, deinen Ort gereist und hast mit den Geistern dort gesprochen?

    Die "Geister" dieses Ortes suchen einen Menschen, der eine bestimmte Aufgabe übernimmt, aber die scheint mir mehr als eine Nummer zu groß für mich. Vielleicht ist es aber auch eine Lebensaufgabe - vermutlich sogar.

    Vielleicht wird bei dir ja auch gesucht - und wer weiß, vielleicht bist du ja die richtige dafür?


    Diese Leylinie auf der wir leben führt an einer unauffälligen Erdverwerfung entlang, das ist ein Höhenunterschied von vielleicht 5 Metern? Ich weiß es nicht genau.

    Die Weinhänge dahinter im Nachbarsdorf wurden nach den alten Göttern benannt (nicht, dass das hier irgendjemandem auffallen würde, denn hier wird nicht Frau Holle als Motiv genutzt, sondern der Teufel ;) ) und auch die ehemalige Quelle, die durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr viel Wasser führt, liegt an der Höll.

    Genau auf dieser Linie liegen die noch verbliebenen kleinen Vogelschutzgebiete, ein Hexenkreis (Also ein Kreis, der sich farblich von der Wiese um ihn herum abhebt und an dem andere Blumen blühen) und das einzige bisschen Wildnis in unserer Fastmonokultur.

    Selbst die Streuobstwiesen die auf dieser Lage wachsen, sind entweder nicht in Benutzung oder werden nicht gespritzt.

    Auf dieser Linie ist also das einzige bisschen Natur zu finden, das nicht reglementiert wird. Im Dorf wurde dann ein Teil der Dorfmauer daran errichtet an denen jetzt die Häuser stehen und auch die Rückseite unserers Hauses verläuft darauf.

    Hinter dem Dorf sind auch ein paar verdrehte Kastanien zu sehen, ähnlich dem Bild von dir, unsere sind aber nicht so alt - also vermute ich, dass die Linie dort weiter läuft.

    Von hier aus kann man auf den Steilhang sehen, der hinter dem Main verläuft und auf dem früher eine keltische Burg stand, jetzt ist dort natürlich eine Kirche. Ich vermute, dass hier an den Hängen noch viele alte Siedlungsstätten zu entdecken sind und ich wünsche mir schon eine ganze Weile, dass sich die Archäologen mehr mit unserem eigenen Erbe auseinander setzen würden, als in der ganzen Welt herum zu buddeln.

    Es gibt bei uns noch so viel zu entdecken!


    Mein "Erwachen" fand genau auf dieser Linie, in der Natur, statt. Als ich hier hergezogen bin, war ich Atheistin und habe eher auf religiöse oder spirituelle Menschen herabgesehen.

    Die alte Göttin unseres Ortes war für mich seit dieser Zeit sehr präsent, auch ihre Bäume wachsen in den wilden Ecken auf der Linie. Sie hat mich stark geprägt und dieser Zugang zur Erde und zur Weiblichkeit hat mich sehr verändert.

  • Liebe Sophia,


    vor etlichen Jahren habe ich an einem Wochenendseminar teilgenommen, in dem es u. a. um Lichthüter und Erdhüter ging. Gemeint waren Menschen (diesen Begriff Erdenhüter gibt es ja auch für besondere Kristalle, meist riesige Bergkristalle).

    Eine Freundin, die in der Nähe von Heidelberg wohnt, ist eine Hüterin eines wichtigen Energietores. Es ist schwierig, darüber zu schreiben, solange ich selbst noch kein tieferes Wissen habe. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass adäquat zu Kämpfen in unserer physischen Welt es auch Angriffe dunkler Energien auf lichtvolle Orte gibt. Einen solchen Ort beschützt sie. Das verlangt ihr sehr viel ab, auch physisch.


    Noch bevor wir hier eingezogen waren, hatten wir schon einen ersten Kontakt zu einem anderen Hüter in unserem alten Gemäuer, der auf einer anderen Frequenzebene lebt. Mangels eines besseren Begriffs, nenne ich ihn einen Vertreter des "kleinen Volkes". Er hat mir schon mehrfach geholfen. Ich bin nicht die Einzigste, die sich seiner Existenz bewusst ist. Er bewacht den Eingang zu einer Versammlungshalle der Naturgeister, deren Zugang in einem Gewölbekeller unter unserem Esszimmer liegt. Es ist sicher naheliegend, dass ich auch eine beschützende Funktion hier zu erfüllen habe. Momentan fühle ich mich nicht sehr kompetent und effizient, weil ich mich zum Einen geschwächt fühle und zum Anderen nicht weiß, was genau ich zu tun habe. Vielleicht einfach nur ein Kopfproblem?! Sicher "arbeite" ich bereits in irgendeiner Weise für diesen Ort. Möglich, dass dein Empfinden, die Aufgabe könnte "zu groß" für dich sein, auch nur eine mental konstruierte Hürde ist.

    Ich denke, dass es überall auf der Erde vermehrt solche "Hüter" gibt. Und ob es ihnen bewusst ist oder nicht: sie sind nie alleine! Menschen, die sich auf den feinstofflichen Ebenen Aufgaben teilen, sind vernetzt und unterstützen sich gegenseitig - genau so, wie es auch in unseren vertrauten Lebensumständen "Teams" gibt, Freunde, Gleichgesinnte auftauchen, wenn man merkt, dass man manche Aufgaben einfach nicht alleine stemmen kann. Wir werden uns in solchen größeren "Teams" sehr viel freudvoller und leichter weiter entwickeln, davon bin ich überzeugt. Es geht nicht mehr darum, die Lorbeeren einzuheimsen, besser als Andere zu sein, hellsichtiger oder wer weiß, was das "heilige Ego", das sich für spirituell hält, sonst noch so aus der Trickkiste zaubert.

    Die alte Göttin unseres Ortes war für mich seit dieser Zeit sehr präsent, auch ihre Bäume wachsen in den wilden Ecken auf der Linie. Sie hat mich stark geprägt und dieser Zugang zur Erde und zur Weiblichkeit hat mich sehr verändert.

    Genau dieses Erleben teile ich auch. Für mich ist die höchste Instanz, an die ich mich auf meinem "Traumpfad" wende, die Erdmutter. Es ist maßgeblich ihr Einfluss, den ich gerade in letzter Zeit besonders spüre. Insgesamt, Ausnahmen inbegriffen, bin ich weicher geworden - kann auch mal die Klappe halten, wenn ich mich geärgert habe und genau weiß, Kampf und Widerworte bringen jetzt gar nichts - schon gar keine Heilung für denjenigen, der sie vielleicht gerade braucht.


    Soweit für den Moment. Freue mich über den Austausch. Danke!

    Gute Nacht :mond:

    Erdherz:<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Hallo


    Ich finde diesen Thread zwar wunderschön poetisch geschrieben, aber doch auch zu idealistisch, deckt sich nicht mit meinem Erleben.


    Kenne auch so einen Ort und es ist eine extreme Herausforderung sich dort aufzuhalten und wenn ich extrem meine dann meine ich positive und negative Erlebnisse gleichweise, gehe wirklich gerne dort hin um spezielle Impulse zu erhalten, wohnen möchte ich dort nicht.


    Ob dort nun eher gute oder böse Geister sind oder ein ständiger Kampf zwischen beidem, das wüsste ich nicht mal rational zu beurteilen.


    Dieser Ort bringt viel Verborgenes ans Tageslicht aus der Tiefe des Unterbewusstseins und auch aus der Vergangenheit, gesundheitliche Heilung und gleichzeitig Alpträume.


    Doch hat mich dieser Ort gerufen, es war keine rationale Entscheidung und wenn ich nicht dorthin konnte weil die klimatischen Bedingungen es nicht zuliessen, dann bekam ich über die Traumebene Verbindung, "sie" liessen mich nicht im Stich.


    Der Ort wo ich wohne ist völlig anders, ohne diese Widersprüche, aber vielleicht auch deshalb ohne dieses Potential, ich brauche beides, den Sturm und die Ruhe danach.

    Als wir unser heutiges Grundstück kauften, da konnte ich von dort auch einen Berg sehen, auch hier war es kein rationaler Grund, sondern diese Hügelkette, die eben ein gewisses etwas ausstrahlte, eine besondere mystische Kraft.


    Der Berg ist unbewohnt,aber die Leute, die am Hügel dieses Berges leben sind leider genauso verstritten und neurotisch wie anderswo, deshalb macht es für mich keinen Sinn dorthin zu ziehen, ja sie meditieren dort mehr, nehmen mehr Drogen zu sich, ein besonderes Ergebnis ist nicht da.


    Ich war auch schon an anderen energetisch besonderen Orten und oft enttäuscht von den Menschen, dass sie diese Energie überhaupt nicht für sich nutzen können.


    Von Zeit zu Zeit lese ich Artikel über geomantische Störzonen, neulich war was dabei, ich erinnere mich nicht mehr genau an die Einzelheiten, aber ein längerer Aufenthalt an solchen Kreuzungspunkten könnte sogar zu psychotischen Störungen führen oder zu deutlicher Verschlimmerung körperlicher chronischer Beschwerden.


    Also wie gesagt, diese spirituelle Idealisierung energetischer Kräfte, das ist nicht so mein Ding, mir sind da pragmatische Ansätze lieber.


    Wann und wie ist so ein Ort am besten benutzbar, von wem ja und von wem nicht, wie lässt sich das mit einfachen Mitteln prüfen ob es ein erdenergetisches Problem ist oder eins von ärgernden Geistern und was kann man dagegen tun ?


    Oder wann und wie kann man die positiven Aspekte am besten nutzen, zu welcher Jahreszeit oder Mondphase ?


    Liebe Erdherz, du hast doch bestimmt schon von Druidenyoga (Wyda) gehört ?


    Die Übungen dort sind auch sehr spezifisch, also zu welcher Tageszeit, mit welchen Verstärkern, wie oft, in welche Himmelsrichtung, mit welchen Elementen wird die Wirkung verstärkt ?

    Das meine ich.


    Also ja, vielleicht ist es gut für einen Hochsensiblen oder Autisten an so einem Ort zu leben, vielleicht aber auch nicht, das ist doch sehr subjektiv.

    Empfehlen würde ich das niemandem nur damit man sich als Teil einer Elite fühlen kann^^, das bringt nicht den inneren Frieden.


    LG

    Besser als die Wahrheit kennen, ist die Wahrheit lieben. Konfuzius :heilig:

  • Mir fallen gerade die Bücher von Tanis Helliwell, einer kanadischen Mystikerin, ein. Sie beschreibt z. B. in "Elfensommer" oder "Elfenreise" oder auch in "Die hohen Wesen von Hawaii" mit so viel Liebe und sprühender Begeisterung ihre vielen Reisen zu Orten, an denen ihr sich die Naturgeister offenbarten und auch um ihre Mithilfe baten. Das lieblose Verhalten der Menschen untereinander und gegenüber unseren Mitgeschöpfen und der Erde zerstört nicht nur unseren eigenen Lebensraum, sondern wirkt sich auch auf die Wesen in der für die meisten Menschen noch unsichtbaren Welt aus.


    Ich liebe diese Bücher, sie inspirieren und berühren mich zutiefst. Es freut mich, dass Tanis ihre außergewöhnliche Gabe, mit Orten der Kraft und deren Bewohnern in Verbindung zu treten auf diese Weise oder über Videos mit mir und Allen, die diese Liebe ebenso spüren, teilt. Auch die Bücher der 2015 verstorbenen ehemaligen Elfenbeauftragten von Island, Erla Stefánsdóttir, haben mich beeindruckt. Es tut so gut, dass es Menschen gibt, die mir ein paar Schritte voraus sind. Die durch ihr Lebenswerk Türen aufgeschlossen haben, durch die Andere dann leichter gehen können.


    Was ich an diesen Menschen bewundere ist, dass sie und alle, die in anderen Bereichen Kontakte herstellen, z. B. mit Engeln oder Meistern arbeiten, oder Heilweisen wiederentdecken, die noch als unbelegt gelten, dann besonders authentisch und inspirierend sind, wenn sie die Freude und die Bereicherung durch ihre Erlebnisse so rückhaltlos und ungeachtet des Unverständnisses Vieler teilen. Ja, das ist oft poetisch. Schön, weil es die Kraft hat, das Herz zu berühren! Diese Menschen (die ich lese) sind alles andere als elitär. Sie übernehmen Verantwortung. Sie belehren nicht, sondern laden ein, an ihrer Hingabe teilzuhaben - und sie müssen dafür oft viel Widriges aushalten!


    Würde ich Tanis' Begegnungen mit den Naturgeistern mit einem Gefühl von "Warum die und nicht ich?" lesen und wäre ich dann in der Lage, ganz ehrlich zu mir selbst zu sein...hm, dann käme ich vermutlich irgendwann bei der Einsicht an, dass ich mich vielleicht an einem falschen Ideal zu messen versuche, das gar nicht mein Lebensthema ist...oder dass es mir an Selbstliebe mangelt. Ich würde meine inneren Verletzungen sehen und mir nichts mehr wünschen, als an der Hand genommen zu werden, um Liebe und Akzeptanz zu spüren und ich mich selbst wieder in den Arm nehmen zu können. Kann ich nicht immer, aber ich weiß, dass es die Lösung ist.


    Für manche Menschen sind es solche Kraftorte, die sie zu dieser Liebe führen. Wenn mich Selbstliebe durchs Leben trägt, dann weiß ich aber auch, dass jeder Ort "heilig" sein kann und vor allem darf ich anerkennen: Jeder Mensch ist etwas ganz besonderes und sein einzigartiger Lebensweg kann eine Lichtspur sein, an der sich wieder Andere orientieren dürfen.


    Alles Liebe

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Liebe Erdherz,

    Ich bin da mal selbst aktiv geworden einen Platz zu gestalten; da ich gelernt habe Elfen Steine zu prägen. Die habe ich auch verschenkt und gute Resonanz bekommen. Die Freundin meines Bruders meint, sie hätte ihre HP nicht fertig stellen können, hätte Sie den Stein nicht auf den Schreibtisch gehabt.

    Die Steine ziehen Feen und Elfen an. Seit ich sie in meiner Wohnung habe ist es harmonischer hier.

    Ob man so auch zB. einen Garten beleben kann weiß ich nicht, habe da keine Erfahrung. Der Ort müsste sicher auch vorbereitet werden!
    Das ist wirklich spannend das Thema Leylinien und Kraftplätze.
    Warum nicht im Kleinen für sich was Gestalten.

    Ich hoffe, ich habe in Zukunft mehr Zeit solche Orte zu besuchen! Da kann man viel lernen und vielleicht auch was tun für Gaja und die Menschen.
    Ich glaube, die Aktivierung dieses "Netzes" ist wichtig und passiert auch grade in unserer Zeit. In der freien Landschaft habe ich da wenig Erfahrung, nur gelesen.

    Danke für das Thema
    herzlich
    Burkhard Nahim

    Du bist der Himmel.

    Alles andere- ist nur das Wetter.

    ~ Pema Chödrön -

  • Lieber Burkhard,


    schön, dass dich Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen wieder aus der "Gruft" geholt haben! :winke:


    Sehr interessant, deine Elfensteine. Vielleicht kannst du demnächst mal ein Bild in die Galerie stellen.


    Auf dem Donnersberg findet man immer mal am Wegrand kleine Steintürme, die irgend jemand dort aufschichtet. Auch ein Steinaltar, der immer wieder mit Naturmaterialien neu dekoriert wird, befindet sich in der Nähe des Keltengartens.

    Einmal war ich mit einer Freundin, die auch sehr mit dem Naturgeisterreich verbunden ist, am Berg spazieren. Wir waren in ein Gespräch vertieft und schauten uns nach Waldkräutern um (es gibt hier im Frühling u. a. duftenden Waldmeister!). Ganz beiläufig fasste sie in ein Astloch - und fand einen Rosenquarz darin. Offensichtlich hatte ihn jemand als Geschenk an die Natur dort hinein gelegt. Natürlich haben wir ihn wieder zurück gelegt!

    Es gibt also überall Menschen, die mit der Erde, dem sichtbaren und dem unsichtbaren Leben sehr verbunden sind.

    Ich empfinde den Berg insgesamt als Kraftort und wesenhaft. Es ist sicher nicht nur sein vulkanischer Ursprung, der ihm diese kraftvolle Aura verleiht. Dennoch sind auch diese Orte gefährdet...


    Vernetzung ist überlebenswichtig - für die angeschlagene Natur und natürlich auch für die Menschen. Der in der Pandemie enorm angestiegene Tourismus zeigt mir noch einmal mehr, dass wir umdenken - oder besser: umfühlen müssen. Die Natur ist nicht nur ein konsumierbares Gut, sondern sie braucht unsere Liebe und Empathie als wesentlichen Teil des Naturschutzes. Deine Steine, der Rosenquarz im Baum, die Steintürme und unsere Achtsamkeit sind wichtige Beiträge, um der schwindenden Kraft dieser besonderen Orte entgegenzuwirken. Ich sehe täglich die kranken und toten Bäume und dass schon jetzt die Bachläufe wieder am versiegen sind. Es ist erschreckend. Je mehr Menschen erkennen, dass sie nicht nur aus solch besonderen Orten Kraft schöpfen, sondern auch etwas zurück geben können, um so heilsamer wird die Wirkung sein - für alles und alle!


    Herzliche Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Liebe Erdherz,


    ich habe mal ein Bild hoch geladen. Leider weiß ich nicht ob das alles so richtig war :/

    Der Schliff ist "Elfenstein" aber prägen kann ich jeden Stein der gereinigt ist!


    Es ist schön zu hören, dass Menschen in dem Bereich weiter aktiv sind. Still und leise..... ohne übliches Getöse.

    liebe Grüße

    Burkhard Nahim

    Du bist der Himmel.

    Alles andere- ist nur das Wetter.

    ~ Pema Chödrön -

  • Ihr Lieben,

    Vor ein paar Jahren habe ich Alina Tamasan über einen Chat kennen gelernt. Sie hat einen eigenen Zugang zu den Gnomen, Zwergen, Elfen und Feen.

    Einen Tage im Wald suchten die Naturwesen Kontakt zu ihr. Sie sagte ihnen, dass sie das nur wolle, wenn Sie sich so zeigen würden wie sie wirklich sind. Sie ging davon aus, dass wir nur Trugbilder von ihnen sehen, da sie besser für uns zu verarbeiten sind.

    Und so kam es, dass sie einen ganz besonderen Einblick in die Völker bekam. Sie lebt mit ihnen und machte auch Zeichnungen von ihnen. Einige habe ich damals gesehen. Mittlerweile hat Sie 2 Bücher, mit sicher auch ihren Zeichnungen, veröffentlicht.


    „Eine verborgene Welt (Gniri Noromadi 1)“

    „Rückkehr zum Ursprung: Gniri Noromadi (Band 2)“


    Wer da Interesse hat ..... sind nicht teuer. Sie offenbaren einen ganz besonderen Einblick und räumen auf mit Kitsch :wech:

    Grüße

    Burkhard Nahim

    Du bist der Himmel.

    Alles andere- ist nur das Wetter.

    ~ Pema Chödrön -

  • Lieber Burkhard,

    Alina war eine Weile auch hier unterwegs und hinterließ Ihre Spuren.
    Trage Infos zu Elfen zusammen

    ist einer ihrer Themen.


    Im Sommer trafen wir uns in Karlsruhe und hatten einen schönen Tag.


    Egal wie die Linien oder Punkte genannt werden,
    wo sich unser Körper wohl fühlt und die Innere Stimme "Ja, hier ist es gut!" sagt,

    könnten wir zuhause sein. "Könnten" deshalb, weil es nicht immer so einfach ist, da zu bleiben oder zu sein.

    Liebe brigit,

    Von Zeit zu Zeit lese ich Artikel über geomantische Störzonen, neulich war was dabei, ich erinnere mich nicht mehr genau an die Einzelheiten, aber ein längerer Aufenthalt an solchen Kreuzungspunkten könnte sogar zu psychotischen Störungen führen oder zu deutlicher Verschlimmerung körperlicher chronischer Beschwerden.

    überall wo Menschen leben gibt es dies und jenes,
    meist werden die Leiden und Schäden vor die Tür gekehrt, damit sie bewundert und bedauert werden.

    Als ich einst in Chartres war da waren Clochards um die Kathedrale herum.
    Diese saßen nicht, wie die Bettler in unserer Fussgängerzone,
    sondern liefen herum und unterschieden genau zu wem sie gingen um zu betteln.

    Sie waren immer auf den Beinen, fröhlich und gut gelaunt und einen charmanten Spruch auf den Lippen.

    Als ich das 2. Mal in Chartres war, hatte ich das Zimmer am Bahnhof

    und da spielten sich die gleichen Szenen, wie an allen Bahnhöfen ab.

    Liebe Grüße
    Kerstin