Partner Pferd

  • Sobald ich die Zeit finde, kopiere ich die Pferde-OT-Beiträge aus dem Und was wäre wenn.... hierher. Dann bleibt dein anderer Faden, liebe Sun, überschaubarer.


    Liebe Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Oh was für eine wundervolle Idee, dann kann ich auch anknüpfen.

    DANKE!!

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    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy:

  • Mal schauen, ob ich das hinkriege - es soll ja nicht der ganze Beitrag verschoben werden, sondern nur der OT Teil. Notfalls füge ich es hier als Zitate ein und lösche es drüben. Bin ja nicht gerade die Technik-Fee unter den Mods :peinlich:


    Lass mich mal kurz basteln...:brille:


    LG Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ich werde mir jetzt endlich den Reitunterricht gönnen (Western), ich hatte soviel wundervolle Pferdewesenbegegnungen in der letzten Zeit, live oder auf Foto (danke Erdherz ), ich glaub, die Zeit ist reif. Und eine wundervolle Freundin hat mir das angeboten, und da kann ich dann auch meinen Bulldozer Rocky mitnehmen, denn Freiluft-Aktivitäten die Geschwindigkeitstechnisch auch Cane-Corso-tauglich sind, sollen mit Bulldozer sein.


    Sunnara OT :top2: gute Idee mit dem Western reiten lernen. Horsemanship inbegriffen. Ich komme vom klassisch englischen Reitstil und habe erst später umgeschwenkt, da mein Mann erst mit über 50 zum Reiten kam und den militärischen Stil, den ich noch kennengelernt hatte (erster Reitlehrer war ein ehemaliger Cavallerist!) völlig unmöglich fand :crazy: . Wir hatten wunderbare Unterstützung, viel Bodenarbeit mit unserem damals zweijährigen Lary und Kommunikationstraining. Jetzt reiten wir entspannt auf entspannten Pferden (meistens! Till liebt als waschechter Vollblutaraber auch mal Showelemente! :haare: ) durch den Pfälzer Wald. Toller Hund übrigens! Mein erstes Pferd Nero und unsere damalige Hündin Shanti hatten viel Spaß zusammen!


    Ich war in irgendeinem Past-Life Schmied und habe Kaltblüter gezüchtet, dunkle, riesige, massige Kaltblüter. Kam raus, weil ich bei jedem großen, dunklen, massigen Kaltblut in Tränen ausgebrochen bin und eine so verzehrende Sehnsucht aufkam, die ich nicht erklären konnte.

    Western deswegen, weil ich englisch und Dressur als übergriffig erachte.


    Und träume davon, nochmal ein großes, dunkles, massiges Kaltblut begleiten zu dürfen. Oder zwei. Oder 5. Mann, ich bin noch jung :spiegel3:


    Vergiss das mal, mit dem gute Westernreiter, böse Dressurreiter =)

    Der Begriff 'broken horse' für ein eingerittenes Pferd stammt aus dem Westernreiten! Und das ist auch GENAU SO zu verstehen! Wer nur Monty Roberts oder 'Der Pferdeflüsterer' gesehen hat, bekommt da ein sehr einseitiges Bild geliefert. Wenn die Turnier-Westernreiter ihre sliding stops üben, reiten sie volles Rohr auf die Bande zu, hauen dann ihr ganzes Gewicht auf die Hinterhand und wenn das Pferd es dann doch nicht schafft, rechtzeitig auf dem Hintern zu bremsen, rennt es mit dem Kopf gegen die Bretter. Der militärische Stil, den ich als Kind beim Englischreiten noch kennengelernt habe, gilt bei guten Ausbildern als absolutes Tabu. Mein Nero stammte aus dem Stall einer Grand Prix Reiterin und Ausbilderin. Dort leben die Pferde in Herden, sind täglich auf der Weide Sommer wie Winter und es geht darum, mit ganz feinen Hilfen zu reiten. Nix Ausbinder und andere Tierquälereien. Ich konnte dort oft beim Training zuschauen. Wer Jessica von Bredow-Werndl bei ihrem Goldritt gesehen hat, bekam auch eine Ahnung, wie sehr hier Reiter und Pferd gemeinsam "tanzen" - sowas erreichst du nicht mit Gewalt.

    Übergriffig? Okay, streng genommen ist reiten immer übergriffig. Ich habe noch kein Pferd gesehen, dass von sich aus auf die Idee gekommen wäre, einem Menschen anzubieten, auf seinem Rücken zu sitzen :D

    Soweit mal... vermutlich gibt es elegantere Wege...:D

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ach Du wundervolle Mod-Technik-Fee, hat doch funktionukkelt!!


    Ich bin auch schon einen kleinen Schritt weiter!


    Da ich einen Full-Time-Plus Job und einen Part-Time-Job habe (aber keine Kinder), am Arsch der Welt wohne und nicht viel Zeit habe, die ich im Auto verblasen könnte, müsste ein Reitlehrer in der Nähe sein. Habe ich gefunden, und zwar eine, die Western mit Horsemanship macht, die sehe ich Donnerstag und mach ein Plänchen.


    Nu möchte ich ja noch meinen Bulldozer mit einbauen ins Konzept.

    Zwischenzeitlich habe ich einer Freundin mit Ardenner Knutschkugel davon erzählt, die mir dann sagte, dass es da eine Kiste gibt, die Horse-dog-trail heißt.


    Und eine Pferdepension Maschmühle gibt (die ist 7 Minuten von zuhause und Firma entfernt), in der es regelmäßig (grad am 14.08.) Seminare mit Carmen Forster gibt, die genau das macht. Und dazu kannste da auch ein Hotti unter Vollpension einstellen zu nem bezahlbaren Kurs!


    Ich bin grad bisschen hibbelich, und setze mir da einen deutlichen Visionsmarker in meine nähere Zukunft.

    *piek*

    Und Sonntag fahre ich mit der Mopete ein staubiges anhängliches Pubertier knutschen – die Ardenner Knutschkugel.

    *wibbel*

    Sun

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    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy:

  • Jo. Ardenner ist schon mal...viel Pferd! =)


    Was mich auf der FB Startseite stört ist die Großaufnahme von ewig langen Rädchensporen! Finde ich bissel unglücklich gewählt :/ Das ist jetzt nicht gerade das, was bei mir den Gedanken "pferdefreundliches Reiten" hervorruft.


    Anschauen, reinspüren. Es muss passen.


    :winke:Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ardenner ist kleines viel Pferd. Ich steh auf Clydesdale, Shire, Percheron, Bretonen... Ich muss aber auch ein Mopped fahren was mir zu gross ist, und wenns in die Mist-Garage in der Firma passen würde, hätt ich nen fetten PickUp.



    Aber absolut. Ist ein bisschen wie meine homöopathische Ausbildung:

    erstmal die Basis lernen, hinschauen, verstehen.

    Bauch ist eh immer dabei, und meine Schmiede-und-Züchter-Intuition scheinbar auch, sonst würd ich nicht heulen.


    Sporen find ich auch Kacke, Barrel racing wär auch eh nicht meins, und im Generellen gehts um eben den Partner Pferd.

    Also: muss allen Spass machen.


    Und dazu, glaub ich, brauch ich erstmal ein Leihgauli, mit dem ich mal ein paar Wochen gemeinsam mit Rocky spazierengehen kann. Also neben, nicht auf Gauli.

    :hüpfen:


    Im Übrigen...


    kennst Du?


    The Herd

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    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy:

  • Sehr berührender Film.


    Da kann ich vieles bestätigen und wiederfinden.

    Die Pferde studieren uns genau so, wie wir sie - aber sie nehmen viel mehr wahr! Diese Art der Verständigung und auch die Arbeitsweise mit und ohne Rope kenne und schätze ich sehr. Nur so war es möglich ganz entspannt alleine mit vier Pferden (zwei links, zwei rechts neben mir) durch den Ort zur Wiese zu gehen. Mein verstorbener Nero hat sich sogar entgegen seiner Rangordnung als Boss etwas hinter Billy, dem Shetty einsortiert, weil er akzeptierte, dass ich den Kleinen so an meiner Seite besser schützen konnte. Er verstand die Absicht, dass ich die Ordnung in der Herde kurzzeitig veränderte und dass es so für alle sicherer war. Wir sind auch über die Hauptstraße, nachdem alle erst mal ordentlich stehen blieben, bis ich das Signal zum weitergehen gab. Das war immer etwas ganz Besonderes.


    Noug, der jetzt seit etwas über zwei Monaten bei uns ist, hat wohl eher die harte Tour kennengelernt, da braucht es noch Zeit, viel Geduld und neue Erfahrungen...


    Liebe Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • EIne Freundin hat "Makelpferde", wie beispielsweise den einäugigen Friesen. Und sie arbeitet mit denen zum Coaching.

    Ich hatte sie mal um ein Coaching gebeten, weil ich wissen wollte, was mein echtes ICH ist – die toughe mutige Businessfrau oder die ängstlich-vorsichtige.


    Es war an einem Part in meinem Weg, wo ich mir darüber Gedanken machte, wo ich weiterarbeite, was ich forciere und ausfeile – und um zu überprüfen, dass ich nicht in eine Sackgasse rausche und mich zer-therapiere :irre:


    Also trafen wir uns, und erklärte mir, dass ihre Pferde ohnehin Menschen und ihre Authentizität ganz anders wahrnehmen als wir, ich solle mich einfach zum Pferd stellen und in die verschiedenen Gefühlszustände gehen, die ich verstehen möchte.


    Da ich sowieso grad bisschen nervös war, ging ich erst in den ängstlichen rein, und dieses wundervolle Wesen schaut mich an, dreht sich um, dreht mir den Hintern zu, hebt den Schwanz und furzt mich an.

    Erst war ich völlig verblüfft, dann habe ich den Mega-Lachflash bekommen und konnte danach gut in den anderen Zustand – mutig, tough, stark, neugierig. Er dreht sich um, geht hinter mich, knufft mich leicht und legt mir dann seinen Kopf auf die Schulter und kuschelt sich an mich.

    Das war so ein unglaubliches Erlebnis, und seitdem arbeite ich gerne mit Elkes Hilfe und ihren Therapie-Hottis bei Patienten :lupe:


    :schmatz:

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    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy: