• Ihr Lieben,

    ich wusste nicht wohin mit der Frage, darf natürlich verschoben werden, falls es hier unpassend ist.


    Ich habe Fragen zu Phobien, wie behandelt ihr sie..?

    ...und hat jemand je eine Heilung von einer Phobie erlebt, positive Erfahrungen mit Heilung einer Phobie gemacht.?


    nehmen wir ein-zwei Beispiele...Klaustrophobie, oder Arachnophobie ( Spinne ) ...oder andere, egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Erdherz () aus folgendem Grund: Spinne auf Pyrus' Wunsch entfernt

  • Ich hatte früher so große Angst vor Spinnen, dass ich Schweißausbrüche bekommen habe und nur mit Mühe das Weinen unterdrücken konnte.

    Irgendwann wurde mir das zu blöde, ich bin so gerne draussen in der Natur und will mir das nicht durch meine Spinnenangst verderben.

    Ich habe damit angefangen, über Spinnen zu recherchieren und habe versucht sie innerlich zu respektieren, einfach weil es sie schon sehr viel länger als uns Menschen gibt und sie wie ich Teil der Natur sind. Dann habe ich mir süße Spinnen (z.B. die Pfauenspinne) rausgesucht, mir angesehen wie sie tanzen und ihre Jungen versorgen.

    So wuchs mein Respekt über die Zeit immer weiter und dadurch, dass ich sie mir immer wieder in der Absicht angesehen habe, die Angst und den Ekel vor ihnen zu überwinden, wurde es immer besser.

    Am schlimmsten sind für mich die großen, fetten Jagdspinnen (die sind hier ca 5cm groß und teilweise größer) und die Weberknechte - mit diesen Beiden habe ich auch am längsten zu tun.

    Letzte Woche habe ich draussen Blätter weg gefegt und darunter waren zwei dicke Jagdspinnen. Ich habe zwar etwas Abstand gehalten und beobachtet, wohin sie laufen, aber das ist nicht mehr mit früher zu vergleichen. Gestern krabbelte draussen ein Langbein über mich und anstatt kreischend durch die Gegend zu hüpfen, konnte ich sie sanft von meinem Kleid schütteln und zusehen, wie sie weiter lief.


    Ich bin der Konfrontations-Typ, aber manche Sachen brauchen eben ihre Zeit.

    Auf inneren Reisen ist mir natürlich auch die Spinne begegnet und wurde zu einer ganz besonderen Lehrerin in Bezug auf meine Ängste. :)

  • Ich habe einige Phobienbehandlungen selbst durchgeführt und beobachtet, gehe da klassisch homöopathisch ran und per Psychotherapie.
    Dabei geht es darum, herauszufinden, welche Programmierungen auf dem Phobie-Objekt/Umstand liegen, woher sie rühren und was es im Menschen auslöst.

    Darauf baut sich dann die Therapie auf.

    _________________________________

    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy:

  • Ja, bei mir waren es bis vor paar Jahren auch die Spinnen und ebenfalls vorrangig, die von Dir, liebe Sophia erwähnten "Jagdspinnen".


    Auch ich habe mich genauer mit mir und dem Thema auseinandergesetzt... recherchiert. Bei den Türken sind Spinnen heilige Tiere... beschützende Tiere... und auch ich habe bemerkt, je mehr ich diese Tiere in ihrem Sein und überall wo sie mir begegnen akzeptiere, sie sein lasse... hat auch die Angst vor ihnen losgelassen.

    Wichtig für mich, war die Bewusstwerdung dessen, das wenn ich Ängste beginne zu akzeptieren, zu ihnen zu stehen, sie anzunehmen, lassen sie von mir und ich von ihnen los... egal um welche Angst es sich da handelt... hat gefühlt aus meiner Sicht jedoch auch etwas mit dem Thema Selbstwert und Selbstsicherheit zu tun.

    Ist alles miteinander verflochten...

    "Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"


    Friedrich von Schiller, geb. am 10.11.1759

  • kann hier bitte eine Moderatorin das Bild der Spinne in meinem Eingangs-Posting entfernen.?

    Ich habe zwar etwas Abstand gehalten und beobachtet, wohin sie laufen, aber das ist nicht mehr mit früher zu vergleichen.

    ja, würdest du sagen, es ist noch nicht 100% ig gut.?..nur besser.?


    ich komm erst am Abend dazu näher auf alles einzugehen.

  • Erledigt Pyrus , Spinne ade! Mann bin ich stolz, dass ich das ganz alleine hingekriegt habe  :freude::D

    LG Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • ...war gar nicht so einfach, dieses Krabbeltier überhaupt mal mit der Tatze auf'm Tablet zu treffen zum Markieren! Eine gute therapeutische Maßnahme 8o


    Gestern hatte ich auch eine :netz:-Begegnung vom Feinsten! Wir ritten auf einem Grünstreifen neben der Straße und mussten dicht an einem Verkehsschild vorbei. Habe zu spät das Spinnennetz darunter mit der bedrohlich dicken, roten Spinne entdeckt und es mit dem Arm erwischt. Ich wollte sie abschütteln, aber sie hing dann am Faden unten am Sattelblatt und kam in einem Affenzahn wieder hoch gekrabbelt. Immer schön dicht vor meinem Bein! Früher hätte ich eine Attacke nach der nächsten bekommen, aber inzwischen geht es. Na ja, Begeisterung kam nicht auf. Bin dann auch ziemlich flott für mein Alter vom Pferd gesprungen (ich wusste nicht, wie der evt reagiert, wenn die Spinne in Richtung seines Kopfes abbiegt). Beim ersten Versuch sie loszuwerden, indem ich mit dem Finger den Faden durch reißen wollte, hatte ich sie samt Faden am Finger - auch nicht so mein Ding - und erst dann konnte ich sie im Grünzeug abstreifen. Rauf auf'n Gaul und nix wie weg! Musste mich dann noch ständig in alle Richtungen drehen, gucken, ob sie von irgendwoher wieder auftaucht. Das war dann wohl die Restneurose, die noch irgendwo sitzt.


    Spinnen sind in vielen Kulturen Symbole für die Göttin! Z. B. Spider-Women in den Überlieferungen amerikanischer Natives. Ob meine Spinnenangst deswegen fast verschwunden ist, weil ich im Laufe der Zeit vertrauter wurde mit dem Thema Göttin?


    :lbn:Erdherz:<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ob meine Spinnenangst deswegen fast verschwunden ist,

    lustige Geschichte.... diese Begegnungen mit Spinnen, ich kenne viele, die mit dieser Angst umzugehen versuchen, z.T. auch gute Fortschritte machen und doch...so ganz, so 100% verschwindet diese Angst nicht.

    Ich habe eine Kollegin, die kann das gar nicht verstehen, nimmt jede Spinne in die Hand, tut sie raus, oder lässt sie einfach in der Wohnung, alles kein Problem, aber ansonsten sehr ängstlich und eher Egozentrisch....


    Das war dann wohl die Restneurose, die noch irgendwo sitzt.


    von daher bin ich mir nicht sicher ob diese Phobie in Richtung "Neurose" geht.


    Etliche andere Phobien sind viel einfacher loszulassen als diese....deshalb habe ich nach euren Erfahrungen damit gefragt und ob ihr je erlebt habt, dass die Spinnen-Phobie 100% losgelassen wurde, ich komm da echt an meine Grenzen und vermute eine Projektion von alter Angst, die nicht mehr existiert, auf die Spinne.


    Zitat Sophia Irgendwann wurde mir das zu blöde, ich bin so gerne draussen in der Natur und will mir das nicht durch meine Spinnenangst verderben.


    bei dieser Angst geht es vor allem um die Spinnenangst in Räumen, deshalb hab ich die Klaustrophobie mit erwähnt...


    ..denn in der Natur hat die Person keinerlei Angst mehr, weil sie sich dasselbe gesagt hat wie du, es satt hatte nicht im Wald spazieren gehen zu können, hat sogar schon einige in die Hand genommen, die allerdings nicht schnell sind, den grossen Schwarzen geht sie aus dem Weg, also Verdrängt die Angst einfach und das funktioniert für Draussen..


    In der Wohnung kann sie sie mit einem durchsichtigen Glas und einer Karte einfangen und raus tun, wo es früher nur mit Staubsauger und nicht sichtbarer Büchse ging, auf das Glas hat sie gewechselt, weil sie die Beine der Spinne nicht verletzten will, also Respekt wäre da und das Wissen über Spinnen auch, aber schläft dann kaum noch, weil sie sich bedroht fühlt und darüber nachdenkt wo die herkam und warum, also ein echter Terror als ginge es um Leben und Tod...


    ..das war zu Beginn ihre Aussage, es geht um Leben und Tod für sie....das kann doch nicht von einem Leben kommen, was denkt ihr.?



    Zitat Sophia Ich bin der Konfrontations-Typ,

    hm...da muss ich googeln...finde gerade nichts, ist das vom Enneagramm.?

  • Hey Pyrus, schau mal nach Konfrontationstherapie - da wirst du sicher fündig. :)


    Früher war es bei mir auch so, dass ich wirklich Angst hatte im Raum mit einer Spinne zu sein, Heute ist mir das egal, so lange sie nicht wirklich über mir hängt. Ich will aber auch kein anderes Kleingetier neben meinem Gesicht haben, da bin ich empfindlich.

    Gestern hat sich eine kleine Spinne neben mir abgeseilt, das fand ich auch nicht schlimm. Ich habe sie einfach dort gelassen, wenn sie bei uns etwas zu fressen findet, kann sie es sich gerne holen.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass andere (unbewusste) Ängste auf die Spinnenangst übertragen werden und dadurch diese starken Gefühle aufkommen, auch wenn sie überhaupt keinen Sinn ergeben.

    Ich erinnere mich z.B. daran, dass ich in dem Alter, in dem ich zum ersten Mal sexuellen Missbrauch erlebt habe (3-4 Jahre) auch ein Spinnenerlebnis hatte. Im Kindergarten war eine riesige (Jagd-) Spinne im Waschbecken, die ein Junge über seine Hand krabbeln ließ. Vorher schien ich keine Angst vor Spinnen zu haben, aber ab diesem Moment war sie da.


    Die Spinne ist also (zumindestens für mich) ein Symbol für meine Ängste.

  • Hallo, liebe Sophia,


    vielen Dank für Deine Offenheit :top2:


    Ich erinnere mich z.B. daran, dass ich in dem Alter, in dem ich zum ersten Mal sexuellen Missbrauch erlebt habe (3-4 Jahre) auch ein Spinnenerlebnis hatte. Im Kindergarten war eine riesige (Jagd-) Spinne im Waschbecken, die ein Junge über seine Hand krabbeln ließ. Vorher schien ich keine Angst vor Spinnen zu haben, aber ab diesem Moment war sie da.

    Somit verbindest Du die Spinne mit dem Jungen und den wiederum mit dem sexuellen Missbrauch...

    Die Spinne ist der Auslöser einer Kette, an deren Ende eine negative Erinnerung steht, doch nicht wirklich das wovor Du Angst hast, bzw. was sich negativ in Dir abgespeichert hat.

    Wenn Du das zu trennen beginnst, wird die Spinne wieder "harmlos"... sozusagen.

    Was ist jedoch mit der Angst, die hinter der vermeintlichen Spinnenangst steckt?

    Wie sieht es damit aus?


    Ich frage einfach mal neugierig... doch steht es Dir frei, darauf zu antworten oder auch nicht...


    LG

    Christine

    "Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"


    Friedrich von Schiller, geb. am 10.11.1759

  • Vielleicht steckt so ein Ur-Trauma dahinter, das sich durch endlos viele Inkarnationen zieht:


    Man landet als freie, unendliche und ewige Seele auf dieser Welt und fällt in ein Spinnennetz aus Fäden, die sich immer enger um einen wickeln, je mehr man strampelt und nach Freiheit schreit - bis man sich schließlich mit dem Konkon identifiziert und, das Außen, die Welt, die "Spinne" (= die Göttin) dafür verantwortlich macht, dass man in dieser Misere gelandet ist.


    Nur so ein spontaner Gedanke.... :/


    :winke:Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Elementezauber

    Nein, so habe ich das nicht gemeint. Den Jungen habe ich nicht damit in Verbindung gebracht, die Täterin zu diesem Zeitpunkt war eine Frau.

    Mit der Übertragung meinte ich eher, dasss ein traumatisches Ereignis, das in diesem ALter nicht wirklich greifbar ist und große Ängste auslöst, übertragen wird auf etwas, das mehr "Sinn" ergibt.

    Ich habe in diesem Moment miterlebt, dass andere Kinder die Spinne eklig fanden und Angst vor ihr hatten - ich hätte keinen Grund dazu gehabt, konnte aber meine Angst (unbewusst) auf ein "Objekt" übertragen, das wirklich greifbar war.

  • Vielleicht steckt so ein Ur-Trauma dahinter

    Das könnte ich mir gut vorstellen.


    Es scheint auch eher Frauen zu betreffen. Mir fällt kein Mann ein, der mir bis heute von seiner Abneigung gegenüber Spinnen erzählt hätte.

    Und bei vielen Frauen ist es auch nicht nur eine Abneigung, sondern ein spontaner Ausnahmezustand =).


    Mein Opa hatte im Schrebergarten einen kleinen Stall mit Kaninchen. Als Kind habe ich die soo gerne gestreichelt, aber vor den dicken Spinnen im Stall hatte ich mächtig Respekt. =O Als Jugendliche habe ich einen Schrei ausgestoßen, wenn so eine fette Jagdspinne die weiße Wand vor mir hoch lief (was im Herbst öfter passierte). Mein Vater hat die dann eingefangen und rausgebracht. Ich hätte sonst auch kein Auge zugemacht in der Nacht.

    Komischerweise war ich die Einzigste in der Familie, die so reagierte. Also hatte ich es mir nicht abgeguckt. Erklären konnte ich es mir nicht.


    Als ich dann ausgezogen war und allein in einer Wohnung mit großem, wilden Garten außenherum lebte, ging ich eines Tages in meine Abstellkammer und wollte mal schnell einen größeren Tupperbehälter holen. Da saß eine (für mich) riesengroße, dicke schwarze Monsterspinne drin. Und kein Papa in der Nähe. Nur ich, ganz allein mit dem Monster in der kleinen Kammer. Der Supergau. Ich stand da wie angewurzelt. Mir war klar, wenn ich den Behälter anfasse und bewege, dann rennt das Vieh in einem irren Tempo irgendwohin. Und dann spürte ich, wie mir alles Blut aus den Gliedern wich, meine Finger taub wurden und ich dachte, wenn du jetzt hier umkippst, ist das keine gute Idee. Stell dich nicht so an, das ist nur eine Spinne und du bist soviel größer als sie. Dann wurde mir schwindelig und ich konnte gerade noch die Tür zu machen, um mich vor der Spinne in Sicherheit zu bringen :peinlich1:.

    Ich klingelte bei meiner Nachbarin, die eine gutgelaunte und unerschütterliche Frau war und bat sie, ob sie die Spinne in den Garten bringen könnte. Sie lachte und meinte, kein Problem, Spinnen machen ihr gar nichts aus. Als sie wieder zurück kam, war sie ganz blaß und sagte 'Boah, die war aber wirklich groß!' =)


    Dieses Ereignis war der Wendepunkt, weil ich solche heftigen und unerklärlichen Reaktionen einfach nicht mehr haben wollte.

    Ich fing an, mich mit Spinnen zu beschäftigen, auch mythologisch. Im Garten konnte ich sie sogar nach einiger Zeit bewundern.

    In der Wohnung gelang es mir irgendwann, sie mit einem Glas einzufangen. Die Dünnen kann ich mittlerweile mit bloßen Händen einfangen und raus tragen. Wenn ich in der Wohnung aber plötzlich eine dicke schwarze Spinne unmittelbar vor mir habe, erschrecke ich immer noch so, daß ich schreie und drei Meter rückwärts springe. :peinlich: Und ich muß mich dann ganz doll schütteln, so durchfährt es mich. Aber wenigstens kann ich sie anschließend einfangen. Fühlt sich aber wie eine Heldentat an.


    Erklären kann ich mir das nicht. Ich hatte nie eine schlimme Erfahrung mit einer Spinne. Trotzdem ist sie das einzigste Tier, daß solche Zustände in mir auslöst. Irgendwie schlummert da so ein Gefühl von ausgeliefert sein und da ist auch diese Unberechenbarkeit zusammen mit Geschwindigkeit. Man weiß nicht, wo dieses Vieh im nächsten Moment sein wird. Es macht keine Geräusche und ist so leicht, daß man es nicht einmal spürt, wenn es auf einem herumläuft. :haare:


    Es wäre wirklich interessant, zu erfahren, was da auf tieferen Ebenen verknüpft ist.


    Viele Grüße, Czerion :sun:

  • ch habe einige Phobienbehandlungen selbst durchgeführt und beobachtet, gehe da klassisch homöopathisch ran und per Psychotherapie.

    hast du Unterschiede bemerkt, welche Phobie leichter weg war und welche noch da sind.?



    Dabei geht es darum, herauszufinden, welche Programmierungen auf dem Phobie-Objekt/Umstand liegen, woher sie rühren und was es im Menschen auslöst.

    ja, nur wenn die Person derart gestresst ist und den Zugang innerlich verweigert ist es schwierig der Geschichte näher zu kommen, da kommt soviel Angst hoch, es ist unglaublich...es ist noch nicht an der Reihe, aber sie will alles schnell, einfach und sofort..


    trotzdem frage ich mich ob diese Spinnenangst überhaupt jemals erfolgreich behandelt werden konnte.


    Ich habe einige Phobienbehandlungen selbst durchgeführt und beobachtet,

    und die waren alle erfolgreich..?

  • hast du Unterschiede bemerkt, welche Phobie leichter weg war und welche noch da sind.?

    Es ging da weniger um die Art der Phobie, sondern um die Compliance des Patienten, und darum, wie tief wir an die Ursache rankamen.


    ja, nur wenn die Person derart gestresst ist und den Zugang innerlich verweigert ist es schwierig der Geschichte näher zu kommen, da kommt soviel Angst hoch, es ist unglaublich...es ist noch nicht an der Reihe, aber sie will alles schnell, einfach und sofort..


    trotzdem frage ich mich ob diese Spinnenangst überhaupt jemals erfolgreich behandelt werden konnte.

    Deswegen nutze ich dafür in Kombi die klassische Homöopathie, die macht auch Umleitungstürchen auf, von denen der Patient nichts weiss und hilft dadurch, besser an die Ursache ran zu kommen.


    Und ja, sie konnte in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden von ähnlich arbeitenden Kollegen.

    Bei Konfrontationstherapie oder Hypnose weiss ich es nicht genau.


    und die waren alle erfolgreich..?

    Wenn die Patienten dran bleiben, ja. Es ist eben nicht in ein oder zwei Sitzungen oder einmalig Globuli einnehmen getan. Das sind oftmals auch Ängste, die über Generationen weitergegeben wurden mit Auslösern, die wirklich tief verwurzelt sind.

    Lieben Gruß
    Sun

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    ^^ Wir sind die Lösung. :crazy: