Was passiert mit der Seele bei Suizid?

  • Hallo !


    Wenn ich richtig gelesen habe, wird man bestraft, wenn man Suizid begeht. Man kommt in eine Art Zwischenlevel?
    Ich bin der Meinung mein Leben jederzeit beenden zu können, wenn ich denn wollte. (Kam mir bisher nie in den Sinn)
    Ich bin hier um ein gewisses Lernziel zu erreichen, daß ich vorher selbst festgelegt und besprochen/beguckt habe.
    Falls ich mich entschliesse "zu schwach" zu sein, habe ich mein Ziel/Wissen nicht erreicht.
    Keiner bewertet mich dann, außer ich mich selbst.
    Und dann muss ich eben noch ne Runde drehen, wenn ich will - sonst gibts kein weiterkommen.


    Viele Grüße
    Isirius

    Ohne Ziel ist kein Weg der richtige!!!

  • Hallo ihr lieben,


    also ich muss sagen, dass ich auch irgendwie mit dieser Zwischenwelt nichts anfangen kann. Ich habe gelesen, dass Seelen sich nach dem Tod im Licht ausruhen und vorbereiten fürs nächste Leben. Das sagt mir mehr :denk:


    Was denkt ihr darüber?


    Lg sonnenfreude

  • Hallo Sonnenfreude
    hier geht es nicht um den "natürlichen" Tod, sondern um Suizid - also den Freitod. Hierbei ist das Verlassen des Körpers nicht durch den vorherbestimmten Tod geschehen, sondern frühzeitig.
    Liebe Grüße
    Semonel

    Ein verantwortungsvoller Heiler versucht in DEMUT zu leben. Demut vor der Schöpfung und dem Schöpfer. Was sind wir denn? Sind wir eigenständige Heiler oder sind wir nicht vielmehr Werkzeuge?

  • Lieber Semonel,


    das ist jetzt nicht unbedingt eine Anwort auf meine Frage bezüglich der Zwischenwelt.
    Unnatürliche Tode gibt es ja einige nicht nur den Selbstmord, wie gesagt ich glaube das die Art des Sterbens nicht unbedingt Auswirkungen darauf hat, wohin meine Seele nach dem Tod hingeht.
    Aber vllt möchtest du ja auf meine Frage eingehen?


    Lg sonnenfreude

  • Liebe isirius, es ist keine Strafe weil nie jemand "bestraft oder
    bewertet" wird.
    Die Seele macht sich Selbstvorwürfe, quält sich vielleicht,
    obwohl auch das eigentlich nicht nötig ist.
    Je stärker die Qual, desto länger dauert die nächste Inkarnation.


    Wann die Seele wieder inkarniert kann einfach niemand wissen,
    auf jeden Fall wird sie aber wieder Hilfe bekommen.
    Der Plan wird festgelegt mit anderen Seelen "die sich zur Verfügung
    stellen". Ob das Schicksal dann noch härter wird hat bis jetzt
    noch niemand herausgefunden. ;)


    Liebe sonnenfreude, schau doch mal auf die erste Seite
    der Beiträge. Dort hatte ich schon die Dimensionen aufgelistet.
    Die ersten Dimensionen bezeichnet man auch als Zwischenwelt.


    Ich glaube, es wird nur noch wenige Jahre dauern, bis wir viel
    mehr über diese Dinge erfahren werden. Eigentlich ist es egal
    wer Recht behält und wer nicht :herz:, wichtig ist nur, dass
    wir uns weiterentwickeln und unseren Horizont erweitern, nicht
    immer nur in Schubladen denken.


    Wünsch euch einen schönen Tag, Maylin

  • Nochmal Hallo!


    Ich bin ja auch der Meinung, daß niemand bestraft wird.
    Man hat nur den vollen Durchblick/Wissen, wenn man hinüber ist und dadurch kann ich mich selbst "bewerten". Ich habe da auch Unterstützung.
    Ich weiß dann was ich hätte lernen sollen, tun sollen und getan und gelernt habe. War es ein Weiterkommen für mich? Was möchte ich noch lernen?


    Ich weiß/fühle, daß Selbstmord nicht förderlich ist. Das fühle ich schon immer. Vielleicht habe ich das schon hinter mir. :engel:


    Kann ja sein, dass die Seele von sich selbst enttäuscht ist, daß sie den "Test/Lehrgang" nicht bestanden hat und sich deshalb selbst nicht als ganz/gut empfindet und deshalb festhängt.
    Aus Selbstzweifel sozusagen, welche im Leben zum Suizid führten und dann eben auf der anderen Ebene zum Festhängen führen, wegen des Suizids.


    Was ist aber bei schweren, unheilbaren, schmerzhaften Krankheiten. Freitod? Inwieweit oder gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen "Kopfsuizid" und "Körpersuizid". :hau:


    Nicht falsch verstehen, ich bin gaaanz dagegen zu flüchten. Ich würde bei beiden Möglichkeiten da durchgehen. Ich weiß ich sollte, also steht Flüchten außer Frage. (Ausser vielleicht vor ein paar "netten" Menschen, LACH) :D





    Liebe Grüße
    Isirius

    Ohne Ziel ist kein Weg der richtige!!!

  • Halla isirius, wenn ich das richtig verstehe, meinst du
    wenn man sterben möchte und dann versagen die
    Organe? Oder man einfach nichts mehr isst?


    Ich bin mir nicht sicher, ob das mit anderen Suizid-Verstorbenen
    gleichzusetzen ist.
    Wer so etwas macht ist entweder körperlich schwer krank oder
    hat starke Depressionen. Da würde ich annehmen, das wurde
    sich so ausgesucht.
    Schade, dass hier kein kompetentes Medium ist.


    LG Maylin

  • Ich fühle und glaube das die Seele sich in einem ewigen Prozess befindet.
    Wie das Wasser egal welche Form es hat, es sammelt sich im Ozean.


    Die Seele bestehend aus Energie nimmt einen Körper, also Materie an, um sich immer weiter zu entwickeln. So wird sie auch in ihrer Entwicklung den Prozess des Suizid durchleben. Nach diesem folgt ein anderer Prozess...


    Deshalb gibt es wahrscheinlich viele Wahrheiten.


    Darum sehe ich den Suizid auch nicht als "weglaufen" an. Er gehört zur Bewusstseinsentwicklung auf dem Weg zur Vollendung dazu.

  • Hallo ihr,


    ich hole das Thema aus für mich gegebenen Anlass wieder hoch. Ich fuhr gestern nacht mit der S-Bahn nach Hause, als der Zug eine Frau auf dem Gleis überrollte. Ich saß ganz vorne, habe also das "Rumpeln" und später die Gespräche des Zugführers mitbekommen. Nach 1 1/2 Stunden durften wir den Zug endlich verlassen und mit der nächsten S-Bahn von einem anderen Bahnhofsteil weiterfahren... als ich daheim war, war es schließlich 2.15.
    Vieles geht mir seitdem im Kopf herum. Es berührt mich.
    Natürlich stehen zuerst die Fragen nach dem Warum? Wieso hat dies diese Frau getan und warum gerade an diesem Ort? Diese Fragen werde ich nie beantworten können. Ich habe dann für die Seele gebetet und mir vorgestellt, dass sie ins Licht kann.


    Gruß,
    Seelenreise :(

  • :denk: Die Seele dieser Frau wird sich wundern, das sie noch immer ist.
    Habe das schon erleben dürfen . Habe dann für Sie gebetet wie du es auch gemacht hast.war ok so.
    Dieter

  • Auweia,
    ich kann mir gut vorstellen, dass Dich das bewegt.
    Das muss man erst mal verdauen.


    Schön, dass Du für sie gebetet hast!
    Ich schließe mich an.


    Goldfee

  • Vielen Dank für eure Antworten und vielen Dank für den interessanten Link, Sue.
    Aus diesem Erlebnis soll ich wohl irgendetwas lernen, den Zug davor haben wir um eine Minute verpasst, und entgegen jeder Regel saßen wir ganz vorne im Zug. Vielleicht auch, nicht so neugierig zu sein? Als wir im S-Bahn Tunnel aussteigen mussten, weil wir mit dieser nicht weiterfahren konnten, fiel als wir an der Bahn vorbei waren mein Blick nach links... und dann nach rechts :-(
    Ich hoffe, die Seele der Frau lernt etwas dabei.


    Liebe Grüße,
    Seelenreise

  • ... es gibt ein interessantes Buch über eine Frau die Selbsmord beging, aber wieder zurück kam, also klinisch tot war. Die Beschreibungen ihrer Erfahrung was danach kam, waren für mich sehr erschütternd. Denn sie wachte in absoluter Finsternis auf und beschrieb ihren Höllenzustand haargenau bis ins kleinste Detail. Da sie in diesem Buch auch über ihr Leben erzählte, wurde mir bewusst, das sie ihre Jenseitserfahrung aufgrund ihres irdischen Lebens, ihrer Glaubensvorstellungen usw. erlebte. ZB war sie sehr gläubige Christin und dort glaubte man das Selbstmord die grösste aller Sünden sei und man in die Hölle muß.
    Und genau das passierte auch.
    Warum? Weil sie es glaubte und so geschah es.
    Ich persönlich glaube nun, das alles was mich ausmacht, mein Denken, Fühlen, Handeln, was ich glaube und wie ich was sehe, wird dann meine Erfahrung im Jenseits sein. So als würde sich mein Inneres nach Aussen stülpen und aus der Summe all meines Inneren, sich das Jenseits formen.
    Natürlich wird es ein Traum sein, wie auch das irdische Leben ein Traum ist, und es wird zur Realität, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.
    Auch wenn ich große Angst vor dem Tod habe, freue ich mich aber auch auf dieses große Abenteuer, denn ich glaube das ich dort alles haben kann, was ich mir wünsche. Und weil Zeit nicht mehr existiert wie hier auf der Erde, werde ich mir manivestieren können was ich will und es unmittelbar bekommen. Ich glaube, das es für mich ein großer Spass wird :-)


    Ähm... hoffendlich!


    LG


    MiraMa :winke:

  • Zitat

    Original von MiraMa
    ZB war sie sehr gläubige Christin und dort glaubte man das Selbstmord die grösste aller Sünden sei und man in die Hölle muß.
    Und genau das passierte auch.
    Warum? Weil sie es glaubte und so geschah es.


    Ich kann bestätigen, dass man den Tod jedesmal anders erlebt, je nachdem, ob man gerade als Christ, Jude, Südseeinselbewohner oder Ägypter gelebt hat, vielleicht aber nicht einzig, weil man mit anderen Dingen "rechnet", sondern auch, wenn man in jedem Glaubenssystem andere spirituelle Ansprechpartner hat.


    Was ich allerdings auch erlebt habe, ist, dass ich selbst nach einem Suizid nicht weggekommen bin, sondern an den Ort gebunden war. Das passierte mir, nachdem ich zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert als christliche Frau im europäischen Raum in einem Herrenhaus eingesperrt war und von einem garstigen Hausherren drangsaliert wurde. Ich erinnere mich, dass mein Blut auf seinem teuren Holzboden zusätzlich eine Art stumme Rache für mich war, aber danach kam ich in so einen inneren Zustand, den ich zwar nicht als Hölle wahrnahm, der aber ohne jede Dynamik oder Orientierung war.


    Die "Moderatorin", die mich durch die Auflösung dieses früheren Lebens begleitete, sagte mir hinterher, dass die Seele durch dämonische Kräfte gebunden ist, wenn der Mensch sein Leben selbst beendet, was mir nach diser Erfahrung stimmig vorkam.

  • Zitat

    Original von Tia
    Die "Moderatorin", die mich durch die Auflösung dieses früheren Lebens begleitete, sagte mir hinterher, dass die Seele durch dämonische Kräfte gebunden ist, wenn der Mensch sein Leben selbst beendet, was mir nach diser Erfahrung stimmig vorkam.


    Ich glaube eher, die Seele wurde durch den Rachegedanken gebunden und nicht durch den Selbstmord. Wie Du bereits angesprochen hast - ich glaube, dass die Verteufelung des Selbstmords ein Gedankenmuster ist, das aus dem christlichen Glauben kommt. Wieso sollte die Entscheidung für einen Selbstmord zu einer Verschüttung oder Dämonisierung der Seele führen - wir haben schließlich alle einen freien Willen. Wenn es der Wille eines Menschen ist, sein Leben aus irgendeinem Grund zu beenden, dann ist die Tat an sich genauso ok und weder gut noch schlecht im moralischen Sinne. Diese Tat hilft der Seele genauso weiter wie alle anderen Taten und ist deswegen nicht verwerflicher.

  • Ganz entgegen meiner ansonsten verplauderten Art sage ich diesmal nur zwei Worte:


    1 Moral hängt von der Kultur ab.
    2 Harakiri..............!


    Goldfee

  • Zitat

    Original von Goldfee
    Ganz entgegen meiner ansonsten verplauderten Art sage ich diesmal nur zwei Worte:


    Das ist aber gemein, Goldfee, wo ich doch grade im Grippewahn so schlecht im Kombinieren und Interpretieren bin :winke:


    Zu 1. Ja, vielleicht hätte ich moralisch weglassen sollen. Es ist weder gut noch schlecht, ganz egal in welchem Sinne - meiner Meinung nach.


    Zu 2. Naja, der ist ja schon gesellschaftlich geprägt gewesen, da hast Du Recht und damit schon verwerflich. Wo wir aber wieder bei der Moral wären.

  • Eigentlich wollte ich das Genaue Gegenteil ausdrücken.


    Mit Harakiri brachte man sich ja nicht verwerflichermassen um, sondern man stellte die im Leben verlorene Ehre durch den Freitod wieder her.........also war Harakiri doch durchaus etwas sehr ehrenvolles, gutes, anerkanntes!


    Wollte damit sagen: Ob nun ein Selbstmord gut, neutral oder schlecht bewertet wird, hängt von der Epoche und der Kultur statt, in deren Rahmen er stattfindet.
    Und daher erklärt sich doch schon irgendwie, dass weder das eine noch das andere die "letzte Wahrheit" sein kann.


    Ich denke moralisch gesehen ist das neutral wenn man das eigene Leben beendet.
    Das Einzige was mir dazu immer einfällt ist -- es ist ein frühzeitiges Aufgeben .... ich werde die Lebensaufgaben dadurch nicht los, die werden in viel heftigerer Form im kommenden Leben wiederum anstehen....somit tue ich mir selber keinen Dienst...


    Goldfee

  • Liebe Veronique,


    solch eine Seele, denke ich, findet keine Ruhe und ist deswegen Erdbehaftet. ich hab so einen fall bei mir zu hause. Die erste Frau meines mannes hat sich das leben genommen und in dem haus, in dem es passierte, in dem wohnen wir jetzt.Mein Mann konnte die ersten Nächte nicht schlafen und wir hatten eigenartige unruhige Spannungen im Haus. Ich habe mit der seele seiner vertorbenen Fau geredet und Sie gebeten, das haus zu verlassen. In der folgenden nacht hatte ich einen Traum. Die Seele wollte, das man Ihr für den Schmerz, den Sie meinem Mann und Ihrer Tochter zugefügt hat, verzeiht. Ich erzählte das meinen Mann und meine Stieftochter. Sie schauten mich Beide skeptisch an, aber Sie haben vergeben, man hat es an der sauberen Energie im Haus gespührt.


    Sei lieb gegrüsst


    Birgit:winke: :herz: