Was passiert mit der Seele bei Suizid?

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe beruflich hin und wieder mit Suiziden zu tun. Wenn sich jemand in Berlin vor die U-Bahn schmeißt, ich im Dienst bin, dann muss ich dort hin um die Rettungskräfte örtlich einzuweisen. Ich habe auf diesem Wege vieles erlebt/erfahren.


    Ich hatte Clearing Seminare besucht (Seelen ins Licht begleiten, bzw. Besetzungen zu lösen und ins Licht zu begleiten) und das machte es möglich, dass ich vor Ort hin und wieder Kontakt zu den verstorbenen Seelen bekommen habe. Die einheitliche Resonanz war, dass es für sie ein Fehler war, diesen Schritt zu gehen. Ich konnte sie alle ins Licht führen.


    Ich denke einmal, der Suizid ist in 2 Kategorien einzuteilen.


    Die eine Art des Suzides ist der letzte Weg um scheinbar großen Problemen aus dem Weg zu gehen. Dieser Weg ist bestimmt falsch, er führt aber niemals zu einer Strafe. Gott straft nicht, Gott ist unendliche Liebe. Wer auf diesen Wege dann gegangen ist, der hat in der nächsten Inkarantion noch einmal die Aufgabe.


    Der andere Weg wurde vor der Inkarnation festgelegt. Hierzu kann ich sagen, dass wir Menschen uns vor jeder Inkarnation Dinge aussuchen, die wir erfahren wollen. Wir suchen uns unsere Eltern aus, wir suchen uns die Menschen (Seelen) aus, die wir treffen wollen.
    Mit jeder Inkarnation wollen wir mehr erfahren, mehr erleben. Und zu diesen Erfahrungen gehört auch der Tod, sogar der Suizid.
    Für diese Menschen ist der Suizid eine noch fehlende Erfahrung. Für die Angehörigen, die Beteiligten war dieser Gang auch vorher abgesprochen und alle hatten sich damit einverstanden erklärt.


    Es mag sich etwas komisch anhören, doch für mich ist der Tod der Höhepunkt meines Lebens. Ich werde ihn nicht forcieren, doch wenn er vor der Tür steht werde ich freudig ihm um den Hals fallen.


    Eine kleine Geschichte:


    "Unrterhalten sich 2 Embryos vor der Geburt. Sagt der eine zum Anderen: "Du, morgen ist dann alles vorbei"".


    Und so, wie es für die Embryos am nächsten Tag verändert weitergeht, geht es auch für uns Menschen nach dem Tod verändert weiter.



    Ich möchte hier auch noch sagen, dass dies hier alles auf meinem Weg liegt. Dieser Weg ist nur für mich richtig. Wer sich davon etwas für seine Weg nehmen will, kann es herzlich gerne tun.Es gibt über 6 Mrd. Menschen und somit gibt es über 6 Mrd. Wege. Und jeder Weg ist richtig.


    Liebe Grüße


    Soltan

  • Hallo,


    ich schreib einfach mal meine Gedanken, weil ich den Thread nicht gelesen habe.


    Erstmal wäre festzustellen, was mit Suizid gemeint ist, bzw. was denn zum Thema zählt.


    Es gibt den schnellen Selbstmord, bei dem man sich vor den Zug wirft oder von der brücke springt. Oder die langsame Variante, indem man sich z.B. mit Drogen langsam umbringt. Der Workaholic, der die Früchte seiner Tätigkeiten nicht mehr genießen kann, weil am Herzinfarkt verstorben, ist auch eine Art Selbstmörder. Wo fängt Suizid eigentlich genau an? Weil, in der Frage hört sich das noch so klar und einfach an: "Was passiert mit einer Seele bei Suizid?". Gegenfrage: "Was ist für dich ein Suizid?" Oder als verkürzte Antwort: "Nichts besonderes, weil Suizid etwas ganz normales ist!".


    Genau genommen sind die Menschen, die am Ende ihres Lebens einfach so gehen, sehr in der Minderheit. Die meisten quäle sich mit schweren Krankheiten, oder nutzen eine Unfall oder sonst was. Der Beschluß "Das war's, ich geh" mit friedlichem Dahinscheiden sind relativ selten. Also wird eine Gewalt von Außen aufgebaut, wie auch immer, die einem den bewußten Schritt abnimmt. Der unbewußte Suizid ist also sehr weit verbreitet. So gesehen sollte man besser fragen, was mit denen passiert, die keine Suizid begehen, weil die sind die wahre Ausnahme.


    Wie wichtig ist die Unterscheidung, ob man sein Leben bewußt oder unbewußt durch eigenes Handeln ein Ende setzt?


    Dann hab ich den Verdacht, das seinem Leben selbst ein Ende zu setzten wohl generell negativ gesehen wird - das läßt dei Frage allein schon vermute. Da klingt dieses "Falsch oder Richtig" durch, was dann zu einer Wertigkeit führt, ob der Lebensabschluß gut war. Dazu merke ich an, das für mich jedes Leben ein vollendetes Leben ist. Das der Tot immer ein positiver Übergang ins Licht ist. Mag sein, daß die Hiergebliebenen das Leben und den Abgang betrachten und als negativ oder positiv bewerten. Doch dieser Mensch ist tot und aus dem Spiel der Dualitäten ausgeschieden. Was soll das dann, z fragen ob der Tot einer positiven oder negativen Dualität zuzuordnen sei? Für mich ist die Frage so gesehen schon sinnlos. Doch wer fragt, der macht sich bei der Beantwortung seiner Frage etwas bewußt. Und das macht dann wieder Sinn.


    Wenn man sich schon mit Suizid befaßt, dann meine ich, man sollte auch andere Formen der bewußten Eingentötung betrachten. Hierzulande kommen die Leute dann meist auf den Freitod bei schwerer Krankheit. Also für mich ist das schon wieder eine unbewußte Betrachtung, weil wer oder was ist denn da krank und suhlt sich im Leid? Ok, das ist wieder die Frage, wie bewußt oder unbewußt es sein muß, damit es als Selbsttötung zählt. Ist gar nicht so leicht, ne!? Was ist mit bushido, dem Weg des Kriegers und seppuku, dem Freitod der die Harmonie wiederherstellt? Was mit anderen Kriegerkulturen? Was mit den Kriegern unserer Kultur - wobei ich da jetzt weniger an das Militär denke, wobei das wiederum meine persönliche Wertung ist. Ich finde, wenn man diese Frage schon mal stellt, sollte man auch diese Wege beachten. Was passiert z.B. mit einem Samurai, der seppuku verpaßt und so seine Harmonie nicht vollendet?


    Dann fällt mir auch noch ins Auge, daß die Frage bereits eine Denkfehler beinhaltet. Also so sehe ich das zumindestens. Die Seele mag diese menschliche Inkarnation initiiert habe, aber umbringen tut sich doch der Mensch, nicht die Seele. Leiden tut der Mensch, nicht die Seele. Und was soll schon mit der Seele passieren, wen der Mensch stirbt? Ich vermute dahinter steht ein relativ einfaches Bildnis, wie sich das mit Seele, Inkarnation, Mensch zueinander verhält. vielleicht sehe ich das auch nur zu kompliziert - ich möchte das so gar nicht werten. Ich sehe nur, das die Prozesse der Geburt und der Sterbeprozess gerne mal fälschlicherweise dem Sein der Seele zugeordnet wird. Aus meiner Erfahrung gehört es immernoch zum Sterbeprozess, wenn eine Seel ein der Zwischenwelt hängen bleibt udn erst nach Jahrhunderten ins Licht geleitet wird. Dann hat das Sterben eben Jahrhunderte gedauert, spielte jedoch nicht im Licht und somit nicht im Sein der Seele. Aber da finde ich, müßte man erst einmal einig sein, was die Seele und was der Mensch ist udn wie das zusammen hängt. Für eine eventuelle Antwort fände ich das jedoch grundlegend notwendig.


    Oder kurz gesagt, ich kann die Frage so nicht beantworten, weil mir persönlich die Fragestellung viel z schwammig ist. Ich hab den Thread jetzt aber nicht gelesen, ud weis somit nicht wie weit die Klarheit hier bereits gereift ist.


    Um jedoch eine Antwort in dem sine zu geben, wie es wohl gemeint war: Mit dieser Seele passiert nichts außergewöhnliches. Der Mensch, der Suizid (wie hier gemeint) begeht, steckt mitten im Leid des Egos. Er bemüht sich nicht um Bewußtwerdung seinre Selbst, sondern hat extreme Fluchttendenzen. Es dürfte zu Problemen kommen, wenn er durch den Tot ganz und gar mit sich selbst konfrontiert wird. Allerdings ist das heutzutage schon normal, da die meisten Menschen irgendwie vor sich selbst flüchten und sich ihrer selbst sehr unbewußt sind. Der Weg ins Licht wird für solche Menschen ein Heilweg sein, auf dem sie vollens damit beschäftigt sind, die Heilung zu empfangen. Andere Menschen, die zu Lebzeiten ihr Ego befriedet haben und sich ihrer Selbst entsprechend bewußt wurden, können auf diesem Weg ins Licht bereits wieder in in einem höherem Bewußtsein handeln. Sie plumpsen nicht so blind ins Seelensein hinein. Wesen, wie z.B. der 14 Dalai Lama, sind sich so bewußt, das sie sogar schon im Leben ihre nächste Inkarantion auf Ebene des Seelenseins mitgestalten. Also irgendwo dazwischen liegt wohl Ottonormalverbraucher und eine Hauch drüber einige bewußtere Menschen. Ich würde am Suizid keine Maßstab fest machen, der sich dann eh nicht halten läßt - Thema Dualität hab ich ja schon angesprochen.


    Ich weis, daß das als schräg empfunden wird, aber ich wünsche viel Spaß beim Sterben, wenn es dann soweit ist. Bis dahin, lebe das Leben dreimal hoch!


    Alles Liebe
    Jan

  • sehr interessantes thema!


    ich kann dir folgendes beisteuern:
    vor jahren war ich mit einem mann befreundet, der einem freund seinerseits in dessen bestattungsunternehmen ab und zu ausgeholfen hat.
    er erzählte mir, was ihn auf schauderige, geheimnisvolle weise beeindruckt und nicht mehr los gelassen hat, so wie auch mich, als er es mir erzählte:


    sie haben ja regelmäßig die verstorbenen am ort des eingetretenen todes abgeholt. er sagte, menschen, die ohne eigene schuld verstorgen sind, hätten jeder von ihnen ein lächeln auf dem gesicht gehabt.
    aber menschen, die selbstmord begangen haben, hätten einen eher gequält verzerrten gesichtsausdruck gehabt.
    dieser damalige freund hat überhaupt keinen bezug zur esoterik oder zum glauben. er erzählte rein von seinen wertefreien beobachtungen.


    das hat mir sehr zu denken gegeben, und mir das leben nach dem tot bestätigt. das, was man danach sieht...erlebt.....ich glaube, das spiegelte sich jeweils in den gesichtern der toten wieder.


    kritiker des glaubens und der esoterik würden sagen, der selbstmörder hatte einen erbitterten todeskampf. aber haben denn die, die nicht selbstverschuldet sterben, den nicht auch?


    menschen, die sich selbst das leben nehmen, werfen das grösste geschenk weg, dass gott ihnen gab. es scheint mir irgendwie respektlos, es zu beenden. aber mich lässt auch der gedanke nicht los, dass keiner von uns menschen das recht hat, anderen angst einzujagen, in dem er sagt, selbstmörder erwartet eine bittere strafe.
    nur gott kann in das herz eines menschen sehen, was ihn dazu veranlasst, solch einen schritt zu tun. schliesslich macht man sowas nicht aus jux und dollerei, sondern überlegt sich das gut und hat driftige gründe. deshalb bin ich mir fast schon sicher, dass gott solch einen menschen weder verstösst noch dafür straft.....also ihn eine art hölle nach dem tot erwartet. ich kanns mir einfach nicht vorstellen. menschen, die gründe haben, sich das leben zu nehmen, können und dürfen nicht zwei mal gestraft werden. das kann ich einfach nicht glauben!


    lg


  • hallo beisammen!


    hab diesen beitrag nochmals zitiert, da ich denk, da gibts nix mehr weiteres dazu zu sagen.
    stimmt nach meiner ansicht zu 100 %.
    ..was soll eben schon der seele gross passieren, sie hat es sich ja vorher so ausgesucht...


    lg
    xantian


    und KRAFT, LIEBE, und HARMONIE allen WESEN! - und DIE STÄRKE,
    DAS ZU DURCH- und ERLEBEN, WAS ZU ERLEBEN DEREN ZIEL IST. :knuddeln:

  • Hallo -
    Möchte hier eine Botschaft einfügen :


    Viele Menschen glauben, das STERBEN gleich TOD – AUS -VORBEI -AUSGELÖSCHT bedeutet.
    Dabei kann das hinüber gleiten etwas natürliches, sogar etwas Reizvolles bedeuten.Kränze und Blumen sollen das Sterbebild erleichtern. Haben die Menschen erst den Sinn des Wechsels begriffen, folgen sie dem nächsten Höheren.Der Weg ins Jenseits breitet sich in feinen Schichten über dem Sterbenden aus, und öffnet ihm ein Tor in diese Welt. Angelockt von dessen Schönheit, ist es ein leichtes loszulassen was jahrelang seine Heimat war, und einzutreten in das, was jetzt seine Zukunft bedeutet. Heerscharen warten schon auf den Neuankömmling. Mit Freuden wird erwartet, dass er vollkommen frei sich entfaltend, in sein Seelenheil überwechselt. Es gibt Sterbeprozesse, in denen der Wechsel genossen werden kann. Ist man erst einmal im Geiste erwacht, und hat sich geöffnet, dann weiß man was folgt, wenn das „AUS“ vorauseilt. Ein langes Leben im Glück und Glückseligkeit, Heiterkeit, alles das wartet schon wenn du gehst, weit ab von dem, was du Heimat nennst.


    Lichtvolle Grüße -

  • :denk: Hallo Soltan
    Ich sehe das mit dem Siuzid auch so wie Du, was Du als Fehler bezeichnst, kommt bei mir als Erstaunen Ihrerseits an.
    Weil für Sie nix beendet erscheint, wo sie doch beenden wollten.

  • Mir gefällt das Wort "Selbstmord" nicht. Es wird als Straftat gesehen, sich das Leben zu nehmen. Warum?? Jemand, der raucht, trinkt oder Drogen nimmt schadet seinem Körper auch und schädigt ihn so nachhaltig, dass sich das früher oder später ebenfalls auf die Organe auswirkt. Weiß jemand, wie andere Kulturen mit dem Thema umgehen? In Asien z.B. war es ja lange Zeit ein Weg, seine Ehre zu retten - ich denke, dort wird es nicht als Straftat gesehen.

  • Zitat

    "Soll heissen, die Themen, die nicht bewältigt wurden, kommen um eine Nummer grösser im nächsten Leben auf denjenigen zu...."


    Wieviel Herzlosigkeit doch so leichthin ausgesprochen wird...


    Stellt euch vor, ein Kind in der 2.Klasse traut sich nicht, über den 110cm hohen Bock zu springen. Sagt dann der Sportlehrer: Extra für dich hol ich morgen den 120cm Bock raus! Oder sagt er: Wollen wir morgen lieber den 90cm hohen versuchen?


    Welch ein Sportlehrer ist euer Gott?


    ZITAT sinngemäß: "Ein Selbstmörder kommt auch ins Licht, ist an einem wunderschönen Ort, aber kann es nicht geniessen, denn er sieht was die Verwandten durchmachen..."


    Als ich das las, fiel mir zum ersten Mal ein: warum dreht man den Spieß nicht um?


    Auch wenn du unglücklich bist und aus dem Leben willst, sollst du das doch tapfer ertragen - damit du deine Verwandten, die ihr glückliches Leben geniessen, nicht mit Kummer belastest.


    Könnte man diesen Spieß nicht mal 180° umdrehen?


    Daß die Verwandten sagen: Auch du sollst einen glücklichen Himmel geniessen wie alle anderen auch, deshalb wollen wir unsere Trauer tapfer ertragen, damit wir dich nicht mit Kummer belasten. Du hast es im Leben nicht leicht gehabt - denn sicher hast du es ja nicht aus Spaß getan! - und so wollen wir dies gerne für dich tun: du sollst dich leicht und frei und nicht schuldig fühlen, und wir hoffen, daß dein Weg nun wieder gut wird.


    Wäre das nicht haargenau die gleiche Forderung, nur andersherum?
    Mal nicht so gefühlsegoistisch zu sein. Sein eigenes Unglück mal hintanstellen, damit andere glücklich sein können?
    Nur daß es diesmal nicht vom Glücksschwachen gefordert wird, dies für die Glücksstarken zu tun, sondern umgekehrt.


    Und heisst es nicht bei normalen Toden auch: die Angehörigen sollen die Seele "gehen lassen" und es ihr leichter machen?


    Mein dritter Punkt:
    Oft heißt es: wie kannst du es deiner Mutter nur antun, dich dann in solch grausigem Zustand sehen und identifizieren zu sollen?


    Ja, diese Welt nennt sich liebevoll, ist aber grausam. In einer wirklich menschlichen Welt könnte jemand, der sich wirklich dazu entschlossen hat, zu gehen, zu einem Arzt gehen und dort Pillen bekommen, die es wie ein friedliches Einschlafen aussehen lassen. Das ist auch nicht schön für die Angehörigen, aber doch viel leichter. Aber nein, in eurer "Liebe und Fürsorge" für die kleinen flackernden Seelen verbarrikadiert ihr alle guten, friedlichen, sicheren Methoden, sich aus zu machen. Stattdessen muß sich so eine kleine Seele dann in ihrem letzten Moment mit solch grausamen, angstmachenden, unsicheren Methoden quälen, und ein grausiges Bild zurücklassen.



    [team] Edit Justy
    Hallo Beeswing - Wilkommen im Heilerforum!
    Zum Einfügen von Zitaten schau doch bitte mal in Benutzung der Zitat Funktion , zum Üben gibt es das Testforum
    Gruß Justy [/team]

  • Hi,


    ich hab jetzt nicht alle anderen Beiträge gelesen, aber ich habe auch mal eine Version davon erfahren, was mit Leuten nach einem Suizid passiert - und für mich fühlt sich das sehr stimmig an. Und zwar, dass die Seele sich dann - nach einer Art Ruhephase zur Erholung - als nächste Inkarnation ein Leben mit ähnlichen Schwierigkeiten aussucht (bzw. mit solchen, die den zum Zeitpunkt des Suizids noch "übriggebliebenen" Schwierigkeiten, falls der Mensch z.B. einige Lektionen schon bewältigt hat und dann nicht mehr konnte), um einen weiteren Versuch zu starten, diesmal besser mit dieser Art Schwierigkeit (-en) umzugehen.
    Jeder stirbt irgendwann mal, und es ist immer für die Hinterbliebenen traurig, egal ob der Tod durch Suizid geschah, oder nicht. Abgesehen davon ist es meiner Ansicht nach so, dass man sich die Eltern und die Umgebung aussucht und umgekehrt. Das heißt, dass auch Eltern oder sonstige Verwandte sich auf höherer Ebene damit einverstanden erklärt haben, ein Kind aufzuziehen, dass möglicherweise große Schwierigkeiten mit dem Leben hat und sich eventuell umbringt. Natürlich gibt es auch den freien Willen und sobald jemand sich inkarniert hat, kann vieles ganz anders laufen als anfangs geplant (im positiven und im negativen Sinne) und es kann auch sein, dass jemand Suizid begeht, bei dem eigentlich ein relativ leichtes Leben geplant war und es auch für das "Höhere Selbst" oder wie immer man das nennen mag, überraschend ist, dass die Inkarnation so verlaufen ist.
    Wie gesagt, dass ist nur meine Meinung und demnach ist jede Seele für sich selbst verantwortlich, also in meiner Ansicht dazu gibt's keine strafenden/ belohnenden Gottheiten etc..


    Alles Liebe,


    Liliana

  • Hi,


    nach einen Suizid darf man es nochmal probieren mit einem etwas schwereren Setting


    lg Bella

  • bellalisa, wie kommst Du auf das schwerere Setting? Hast Du es selbst so erlebt? Magst Du berichten?
    Mit meiner Erfahrung deckt es sich nicht...

  • Hallo,


    meine Schwester beging am 30.03.04 Selbstmord.Sie litt an Depressionen und sprach ehe sie es tat nie von Selbstmord.


    Sie sprang aus ihrer Wohnung im 10. Stock in den Tod. Auf einem Vortrag bei der Esomesse beantwortete die Dozentin Fragen von Zuhörern.Der Zuhörer sagte z. B. Hans verstorben 2008, hätten die Tabletten Dich retten können? Die Antwort war die Tabletten hätten das Leiden verlängert. Während des Vortrages war meine Schwester mir sehr nah und in meinem Gedanken gab sie mir ein "ich bin bei Dir und beschütze Dich, hab keine Angst". Ich spürte einen Hauch auf meinen Schultern.


    Bei ihrem Tod konnten wir uns nicht verabschieden, aber dass sie bei mir ist ist mein Trost.


    LG


    Dorothea

  • Zuckermaus

    Zitat


    Bei ihrem Tod konnten wir uns nicht verabschieden, aber dass sie bei mir ist ist mein Trost.


    Und genau dieses Empfinden sollte für Dich richtig sein. Wer weiß denn schon, wie es nach einem Freitod für den Betroffenen aussieht?!


    Ich weiß, was Depressionen auslösen können. Und es wird niemanden geben, der sie verurteilt, denn sie entscheidet für sich ganz allein.


    Und wenn sie jetzt bei Dir ist und in der Lage ist, Dich zu beschützen, dann kannst Du davon ausgehen, dass es ihr gut geht. Ich bin mir da ganz sicher - es geht ihr jetzt gut! :sonne: :hüpfen:


    Sei ganz lieb gegrüßt :knuddeln:


    Solveig

    Einmal editiert, zuletzt von Solveig ()

  • Hallo Silberweissgold,


    ich würde auch gerne ein paar kleine Gedanken dazu sagen, wie ich es sehe und darüber denke.


    Zunächst einmal ist es ja so, dass wir alle, die wir hier auf Erden inkarniert sind uns für genau dieses Leben zusammen mit unseren Geistführern eine Lebensaufgabe gestellt haben,
    die wir erfüllen möchten und zwar bevor wir uns entschieden haben hierher zu kommen. Der Sinn dieser Lebensaufgabe liegt darin, dass sich unsere Seele von Inkarnation zu Inkarnation stets weiterentwickeln möchte um immer höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen, um sich dadurch selbst zu erleben.


    Ziel ist es letztendlich nicht mehr inkarnieren zu müssen und dann für immer auf der Ebene der Liebe und des Lichtes zu sein.


    Damit sich die Seele weiterentwickeln kann ist "Leid" notwendig. Nur durch das bewusste Annehmen und Durchleben von leidvollen Erfahrungen ist dies der Seele dann letztendlich auch möglich. Wie ja auch Buddha sagt: "Leben ist Leid". Oder denke an Sören Kierkegaard, den großen Philosophen mit seiner Aussage: "Leben lässt sich nur rückwärts verstehen,
    muss aber vorwärts gelebt werden". Auch für diese leidvollen Erfahrungen hast du dich übrigens ganz bewusst in einem größeren Sinn - und Seinszusammenhang schon vor deiner jetztigen Inkarnation entschieden.


    Kurz und gut, wenn du dich mit deinem menschlichen freien Willen, der vom Universum aufs höchste geachtet wird, dafür entscheidest dein Leben vor Beendigung deiner Lern- bzw. Lebensaufgabe vorzeitig zu beenden, nimmst du dir damit auch selbst die Möglichkeit in eine höhere Bewusstseinsebene zu kommen. Sprich du musst alle deine an dich gestellten Aufgaben nocheinmal durchleben. Das heißt, du wirst wahrscheinlich sehr schnell und sehr bald wieder hier inkarnieren und landest letztendlich wieder in genau der gleichen verzweifelten Situation, die du ja in deinem vorhergehenden Leben vor Ausführung des Suizids hattest, weil die Seele möchte, dass du diese schwierige Situation löst. Dies wird dir immer wieder passieren, bis du die an dich gestellte, von dir selbst gewählte Aufgabe gelöst hast.
    Deshalb ist und kann ein Suizid niemals die echte Lösung deines Problems sein. Du läufst im Endeffekt vor dir selbst damit davon und bekommst vom göttlichen Universum (dem Nullpotential der absoluten Liebe) immer wieder eine neue Chance, die dich wieder in genau die gleiche Situation führen wird, bis du im Vertrauen an dich selbst dich dafür entscheidest den anderen Weg zu gehen.


    Gott urteilt übrigens auch nicht. Für ihn gibt es weder Gut noch Böse. Niemals wird er deine Tat verurteilen oder dich dafür auf irgendeine Art und Weise "bestrafen" wollen.
    Er liebt dich über alle Maßen und respektiert deinen Willen immer. Gut und Böse, diese zwei Polaritäten existieren nur für uns hier in dieser Dimension, damit wir unser Leben so erfahren können, wie es ist. Alles ist so, wie es ist und genau so ist es auch gut. Vertraue darauf, dass alles was geschieht, auch einen tieferen Sinn und einen Grund hat, warum es geschieht. Höre auf deine innere Stimme, die dir sagt, was du tun sollst, Du musst nur still genug werden um diese dann auch zu hören. Wir alle können das übrigens. Wir alle werden stets geführt.


    "Möge Gutes geschehen. Überall. Für jeden.Jederzeit" (buddhistisches Zitat, Verfasser mir gerade unbekannt)


    Mit den besten Wünschen,
    Schwertfee :)

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


  • Hallo liebe Schwertfee,


    Silberweissgold ist schon eine Weile nicht mehr hier im Forum,
    das erkennst Du daran, wenn unter dem Namen "unregistriert" steht.


    Was Du schreibst kenne ich auch so aus dem anthroposophischen doch ...


    möchte ich anmerken, dass wenn jemand in einer tiefen Traurigkeit steckt,
    Die Worte " ... da muss Du durch, sonst musst Du sie gleiche Misere im nächsten Leben wieder erleben und lösen ..."
    Da sträubt sich etwas in mir, denn im Moment der Traurigkeit helfen diese Worte nichts.


    Viele Situationen in unserem Leben, die uns ausweglos erscheinen,
    sind für einen Anderen (vlt durch ein anderes Umfeld) ganz leicht zu lösen.


    Vielleicht lässt uns auch unser Plan nur an eine Grenze,
    die in einem nächsten Leben nur einen kleinen Schritt braucht.


    Denn wie Du schon schriebst, die geistige Welt urteilt nicht
    und wenn wir uns unsere Eltern aussuchen können,
    dann werden die Seelen sich vielleicht auch ein Umfeld suchen,
    wo die vorherigen großen Probleme leichter zu lösen sind.


    Es sind viele "vielleicht" in meinem Text ... denn wissen ... weiß ich es nicht :zwinker:
    Rudolf Steiner war ein sehr sensibler Mann,
    (doch auch da glaube ich) konnte er die geistige Welt nur aus dem Zeitfenster seiner Zeit begreifen.


    Herzlicher Gruß
    Kerstin

  • Hallo Kerstin,


    vielen Dank für deinen Hinweis mit der Registrierung, sowie dein Feedback...


    Liebe Grüße,
    schwertfee :winke:

    "You have to go beyond your ears. Listen with your eyes."


  • ich hab gelesen das sie im jenseits an kommt und weiter machen wird wo sie aufgehört hat im leben,


    lieben gruß gisela

  • Ich denke dazu das der jenige der den Suizid begeht nicht zurecht kommt in dieser Welt die wenn wir ehrlich sind nicht grade perfekt. Der Mensch besteht aus zwei Teilen, dem Gefäß dem menschlichen Körper und der Selle. Viele sagen ja auch noch Geist, aber ich denke dass das ein und das selbe ist. Im Beispiel das Auto braucht Benzin um als Fortbewegungsmittel zu dienen, wenn es keines hat ist es nichts weiter als eine Ansamlung Materie. Wenn jemannd den Freitot wählt möchte er aussteigen schon bevor der Körper zerfällt.


    Das Menschsein ist nur ein Lernphase in der Eindrücke gesammelt werden können. Wenn man sich in diesem Leben sich selber bewusst geworden ist, kann man aufsteigen zu seiner nächsten Stufe des seins und das ist nun mal nicht auf der Erde.

  • In einem Engelchannelling wurde mir gesagt, das man die Aufgabe, die man nicht gelöst oder geschafft hat, im nächsten Leben erneut gestellt bekommt. Aus dem Weg gehen kann man ihr damit nicht. Durch den Suizid sind die Bedingungen im nächsten Leben manchmal erschwert. Eine Hölle oder Strafe gibt es nach dem Tod nicht, es sei denn, derjenige straft sich durch seine inneren Qualen oder Schuldgefühle selbst und hat das Gefühl, "er habe die Hölle verdient" Deshalb finden manche Seelen danach schwer ins Licht.


    Mich hat dieses Thema oft beschäftigt und tut es immer wieder, weil ich in diesem Leben sehr schwere Aufgaben zu bewältigen hatte und auch noch immer habe. Früher hatte ich in der Verzweiflung oft Suizid Gedanken, weil ich keinen Ausweg sah oder mein Leben mir unerträglich schien. Seitdem ich Kontakt zu Engeln habe, die mir sehr helfen und ich spirituell erfahrener bin, ist dieser Gedanke fast völlig verschwunden, weil ich alles in einem anderen Licht sehe als früher. Mein schweres Leben hat mich geprägt und zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Ich habe viel gelernt und bis jetzt habe ich diese schlimmen Phasen immer wieder irgendwie überwunden, weil ich viel Kraft und Lebenswillen mit auf den Weg bekommen habe. Oft wünsche ich mir ein leichteres Leben ohne Krankheit und Depressionen und all die schweren Hindernisse, aber ich habe es mir vor diesem Leben nunmal ausgesucht (warum auch immer) oder es ist Karma, wie der Engel in dem Channelling, das eine Freundin für mich machte, mir sagte. Doch auch das Karma machen wir uns durch unsere Taten in anderen Leben selbst.


    Ich glaube auch, das wir uns alles selbst aussuchen. Die Frage, die sich mir hierbei stellt, ist, kann ich dann bewußt entscheiden zu gehen, wenn mir eine Aufgabe zu verfahren oder das Leben wirklich nicht mehr zu ertragen scheint und kann ich entscheiden, dann ins Licht zu gehen, mir endlich Frieden und Erholung zu gönnen und mir das nächste Leben besser machen, um nachzuholen, was ich hier und jetzt nicht erleben durfte? Oder "muß" die Aufgabe, der man aus dem Weg gegangen ist, irgendwann gelöst werden? Ist dies ein universelles Gesetz? Ich denke ja. Vielleicht nicht unbedingt im nächsten Leben, sondern vielleicht im übernächsten oder einem anderen.


    Nicht das jetztige "Ich" entscheidet, sondern die Seele oder das Höhere Selbst und die Seele denkt vielleicht anders über das Leid und die Aufgabe, als meine jetztige Persönlichkeit das tut. Ich weiß, das bin eigentlich alles ich. Aber trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, meine Seele oder mein höheres Selbst entscheidet anders, als mir lieb ist. Könte ich jetzt theorethisch ganz bewußt beschließen, den Rest dieses Lebens keine schweren Aufgaben mehr zu lösen, sondern es endlich mal genießen? Also kann man die vor dem Leben getroffenen Entscheidungen ändern? :denk:


    Kein Leben ist gleich und keine Seele, deshalb gibt es unzählige Wege und Möglichkeiten, was geschieht, wenn jemand sich für Suizid entscheidet. Dies sind nur meine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema. Ich sehe es nicht als Lösung, sondern höchstens als verzweifelten Ausweg, wenn man einfach nicht mehr kann. Ich hoffe, das ich an diesen Punkt nie kommen werde. :attacke: